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Pokemon Go: Der neue Tracker und die Dörfer
Eintrag vom 01.12.2016, 11:53 Uhr

Seit in etwa 1:00 Uhr, also wie bei den Event-Daten 0:00 UTC, haben wir auch endlich das, worauf alle gewartet haben: die Nestrotation! Ich saß um die Uhrzeit gerade in einem Bisasam-Nest und plötzlich kamen keine weiteren...
Parallel dazu hat Niantic nun endlich den Tracker weltweit verfügbar gemacht, der seit mehreren Monaten in San Francisco getestet wurde. Warum San Francisco? Dort sitzt Niantic.
Nun zum Tracker: Pokemon werden vor dem Bild des nächstgelegenen Pokestops angezeigt. Bei Klick darauf erscheint eine Markierung auf der Karte, wo dieser Stop ist. Bei der San-Francisco-Testversion war es so, dass bei fehlenden Pokestops in der Nähe, Pokemon wie bisher mit Grasbüschel angezeigt werden. Das konnten wir bisher aber nicht reproduzieren, selbst auf Landstraßen nicht. Scheinbar wird der nächstgelegene Pokestop angezeigt, egal wie weit dieser weg ist. Aber man bekommt schonmal eine Richtung zum Suchen.

Dass der neue Ingame-Tracker zeitnah in dieser Form kommt, hat sich aus meiner Sicht an dreierlei Punkten angedeutet:
1. Im Programmcode ist er schon lange, er kam ja auch plötzlich durch ein serverseitiges Update.
2. Der Tracker wurde in der Gegend um San Francisco vor ca. zwei Wochen schon etwas weiter verbreitet. Wahrscheinlich um die ländlichen Regionen zu testen.
3. In meinem Heimatdorf waren in der Nähe einiger Pokestops plötzlich Cluster-Spawn-Punkte.

Insbesondere letzteres ließ erahnen, dass dieser Radartyp auch für Dorfspieler interessanter gemacht werden soll; damit könnte er zeitnah kommen. In meinem Heimatstädtchen (1500 Einwohner, 4 Stops, 2 Arenen) war bei allen drei für mich sinnvoll erreichbaren Stops Clusterspawn vorhanden. Im Nachbarstädtchen (4000 Einwohner, 6 Stops, 3 Arenen) in etwa bei jedem zweiten. Ansonsten ist mir noch Clusterspawn rund um abgelegene Dorfarenen aufgefallen. Den gibt es an entsprechenden Stellen so auch noch nicht lange.

Wenn man also nicht in einem Kaff wohnt, wo es viermal so viele Kühe wie Leute und keine Pokestops gibt, nützt dieser Tracker also auch den Spielern in ländlichen Regionen. Zumindest zeigt sich, dass Niantic ein Interesse daran hat, diesen Spielern auch ein wenig zu helfen. Es bleibt zu hoffen, dass dann demnächst auch mehr Pokestops in ländlichen Regionen gestreut werden.
Vielleicht tut Niantic das von selbst, vielleicht wird das Antragsformular für Stops wieder geöffnet.
Ansonsten gibt es noch das Hintertürchen über Ingress: die Locations der Pokestops basiert auf den Portalen in Ingress. Ein Drittel bis die Hälfte dieser wurde als Pokestops übernommen.
Wenn man nun ein Portal findet, das in Ingress noch kein Bild hat, und man lädt eines hoch, kann es sein, dass bei diesem Tal dann auch ein Pokestop erscheint. Bei mir zuhause sind diese Portale bereits alle bebildert. Hat mir leider nichts gebracht...

Zu guter letzt würde ich noch kurz auf die Nachteile eingehen, die ich nun sehe:
Immer wenn die Diskussion auf die Ingametracker zusprechen kam, ist viel Hass gegen Niantic zu vernehmen. Die Erinnerung an die Fußspuren am Anfang sind immer noch stark romantisch verklärt. Von technischer Seite her hat diese Variante aber sehr viel Serverkommunikation erfordert, weshalb sie verworfen wurde. Die Information mit dem Pokestop muss nicht so schnell aktualisiert werden, wie diese differenzierten Fusßspuren. Bis hierhin alles schön.
Dass nun aber immer die Bilder der Pokestops im Tracker geladen werden, saugt wieder etwas mehr des Datenvolumens weg. Hoffentlich kommt bald eine Funktione, dass man die Pokestop-Bilder in seiner direkten Umgebung irgendwie separat herunterladen kann. Alternativ könnte auch die Buffering-Funktion (geladene Bilder zwischenspeichern, z.B. eine Weile im RAM liegen lassen) verbessert werden...
Und nun mein größtes Problem:
Wenn ich inmitten eines Clusterspawns sthe, werden mir nun beispielsweise 5, in Worten fünf, verschiedene Taubsis angezeigt. Sollte 50m weiter ein Relaxo stehen, schafft es das nicht in den Ingame-Tracker. Das ließe sich aber auch leicht modifizieren, dass einfach immer nur das nächstgelegene Pokemon einer Spezies anzeigt. Dass mehrere angezeigt werden, hat aber auch einen Vorteil: man identifiziert seeeeeehr schnell potentielle Nester. Da haben wir gestern Nacht direkt drei Stück gefunden: Voltobal, Owei und Ponita.

Man liest von sich,
Sheldor the Conqueror

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Bazinga!:
Siehst du dann wieder die Grasbüschel oder einfach gar nix?

Am 01.12.2016 um 23:02 Uhr

Mr. Magician:
Naja, da es bei mir im Ort nach wie vor keine Pokestops gibt, Arenen auch nicht,aber darum gehts hier ja nicht, ist mir damit nicht wirklich geholfen, hier ist so wenig los, da hätte der Radar ruhig jedes Pokemon anzeigen können und wäre nicht überfordert gewesen..
Von daher würd ichs wirklich begrüßen das es entweder neue Stops gibt, das Formular wiede verfügbar ist oder sie es irgendwie auf die Reihe bekommen alle Pokemon gezielt zu finden. Reicht ja wenn, wie jetzt, nur der genaue Fundort eines Pokemon angezeigt werden kann.

Am 01.12.2016 um 22:01 Uhr