Woudragon's "Dragonic Descendant"-Deckprofil (Update: 10.3.2014)

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      Woudragon's "Dragonic Descendant"-Deckprofil (Update: 10.3.2014)

      Morgen!
      Da mein 1. Deck (Vermillion) bereits fertig ist und ich da nicht wirklich interessiert an Feedback Anderer bin (es ist nicht das stärkste, aber es ist das beste was man aus einem reinen Vermillion-Deck machen kann) möchte ich hier meine Deck-Idee posten die ich im Juni/Juli 2014 angehen möchte.
      Ich muss zugeben, die Idee war ursprünglich ein "Gauntlet Buster"-Deck zu machen, jedoch hat sich die Begeisterung dafür schnell gelegt und der Dragonic Descendant hat meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen.
      Ich habe auch viele Deckprofile gesehen in dem auch Gauntlet Buster seinen Platz findet, doch bei meinem Deckprofil handelt es sich um ein reines "Dragonic Descendant"-Deck.
      Credits möchte ich übrigends an eine asiatischen Nationalspieler geben, dessen Deckprofil mich doch schon sehr stark "inspieriert" hat und mir viele gute Ansätze gegeben hat, wie ich mein Deckprofil aufbauen kann.
      Auf dieser Seite könnt ihr sein Deckprofil als vorletztes finden.

      Nun zu meinem Deckprofil.



      Grade 0: (17)

      1x Eradicator, Strike-dagger Dragon (Superior-Ride-Starter)

      4x Worm Toxin Eradicator, Seiobo (Heal)
      4x Eradicator, Dragon Mage (Draw)
      4x Eradicator, Yellow Gem Carbuncle (Critical)
      4x Sacred Spear Eradicator, Pollux (Critical)


      Grade 1: (14)

      4x Eradicator Wyvern Guard, Guld
      4x Sword Dance Eradicator, Hisen (Superior-Ride, Descendant/Guld Effekt-Material, Booster für Descendant)
      4x Steel-blooded Eradicator, Shuki (extrem starker Booster mit Vowing Swords Break-Ride und Chou-Ous Fähigkeit)
      2x Rising Phoenix (Draw-Power durch Soul-Blast)


      Grade 2: (12)

      4x Supreme Army Eradicator, Zuitan (Damage-Unflipper + Soul-Charge für Hisen und Phoenix, Superior-Ride)
      4x Eradicator, Spark Rain Dragon (Standart-12k-Beater)
      4x Fiendish Sword Eradicator, Cho-Ou (extrem günstiger Retire-Effekt mit Soul-Charge)


      Grade 3: (7)

      2x Eradicator, Gauntlet Buster Dragon Neu
      3x Eradicator, Vowing Sword Dragon Update
      2x Eradicator, Dragonic Descendant Update



      Der Superior-Ride stellt nur eine Möglichkeit dar einen absoluten Vorteil auszunutzen. Wenn man in einem Duell als Erster angefangen hat und in seinem 2. Zug bereits mit einem G3 den Twin-Drive durchführen kann, dann übt man ennormen Druck auf den Gegner aus und bei einer geschätzten durchschnittlichen Wahrscheinlichkeit von gerademal 30% für einen Superior-Ride pro Duell hat man mit dieser Methoden in den restlichen 70% immernoch genügend Gelegenheiten für einen Break-Ride von Vowing Sword.

      Ich habe mich einmal mit der Möglichkeit auseinandergesetzt 6 Draws und 6 Crits zu spielen, doch als ich mich dafür entschieden habe 2 Rising Phoenix zu spielen hat sich das wieder erledigt. Meiner Meinung nach reicht die Draw-Power von 4 Draws und 2 Rising Phoenix.

      Die unglaubliche Möglichkeit Soul-Blasts effizient nutzbar zu machen in diesem Deckprofil kam mir erst mit dem oben erwähnten Link, als ich die Karte "Fiendish Sword Eradicator, Cho-Ou" kennenlernte. Mit ihr die Möglichkeit zu haben "unbrauchbare" Karten in die Soul zu packen um Kosten zu "verringern" oder allgemein das Soul-"Magazin" nachzuladen gefiel mir sofort. Dazu auchnoch Vowing Swords Reitre-Effekt? Es war wie eine Erleuchtung auf diese Karte gestoßen zu sein. Zuitan tat seinen Job zwar gut, doch er hatte die "Condition", dass sein Angriff den Vanguard auch treffen muss. Das heißt also, man kann das durch seinen Effekt gewonnene Soul-Material erst nächste Runde verwenden (außer Hisen hat noch Gelegenheit in dieser Runde den Descendant zu boosten). Außerdem kann man nicht selber entscheiden was in die Soul geht - bei Cho-Ou jedoch kann man das sehr wohl und das Soul-Material kann man dazu auch gleich sofort im gleichen Zug verwenden.

      NEU! Gauntlet Busters Anwesenheit wirkt doch ziemlich legitim. Er ist eine stolze und starke "Bossunit" der die Reitre-Effekte von Cou-Ou und Vowing Sword zu schätzen weiß und davon profitiert. Er bietet die Möglichkeit, wenn nötig, auf eine andere Spieleweise auszuweichen die Descendant einem nicht bietet und die den Gegner in ständige Angst um sein Überleben versetzt. Furchteinflößend, blutdurstig und mächtig. Einfach nur noch mehr "Psychospielchen" für das Deck um den Gegner in seinem Vorgehen zu beeinflussen. Zwei davon sollten da meiner Meinung aber auch schon genügen, da er eher eine Ausweichoption für mich darstellt, falls man auf 4+ Damage sitzt und der Gegner in der Führung liegt, so dass Descendant im Vergleich zu Gauntlet Buster eher weniger hilfreich ist.

      Alles in allem bin ich mit diesem Deckprofil sehr zufrieden, jedoch würde mich sehr stark eure Meinung interessieren, vorallem was das G3-Lineup angeht, da ich da noch ein wenig "flexibel" bin.
      Und nehmt es mir bitte nicht übel oder beschimpft mich dafür, dass mein Deckprofil teilweise "abgeguckt" ist von dem oben genannten Link oder soetwas.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Wou.
      Ich bin noch relativ neu in der Vanguard-Szene.
      Bitte unterstützt mich doch, indem ihr mich HIER eure Karten abkaufen lasst die ich brauche. Ich wäre euch sehr dankbar.

      Ich versuche, wenn möglich, täglich meinen Posteingang zu checken.

      Dieser Beitrag wurde bereits 16 mal editiert, zuletzt von Woudragon () aus folgendem Grund: UPDATE!

      Das Standard EDD-Deck ist gut, beweisen ja auch die konstant guten Platzierung. :)
      Man kann da jetzt ein paar Kleinigkeiten verbessern. Das bringt messbare aber nicht zwingend spürbare Änderungen.

      1. Descendant ist der Vanguard den du willst. Daher sollte die Chance ihn zu kriegen so hoch wie möglich sein -> also einen mehr nehmen. Darüber hinaus bringt 14-11-8 eine Verbesserung der Ride Chance (von 79,6 auf 81,5%). Gewisse Dinge in Vanguard sind "einfache" Mathematik.
      2. 12 Crit. Der Gegner wird so auch dann bestraft wenn er nicht blockt. Draws sind erwiesenermaßen die schlechtesten Trigger und grade in diesem Deck sind 12 Crits stark weil der Gegner hart bestraft wird, ob er jetzt blockt oder nicht.
      3. Phoenix konkuriert mit Hisen und ist obendrein auch kein Eradicator (kannst du also mit Cho-Ou nicht in die Soul packen!). Zuitan wird in der Regel sowieso nicht treffen, daher ist deine einzige Soul Charge Option Cho-Ou. Bisschen knapp für Hisen und Phoenix.
      4. Der Punkt beim Superior Ride ist eine höhere Wahrscheinlichkeit Grade 3 zu erreichen. Verwendet man also wenn man keinen Grade 3 hat. Bringt halt keinen Kartenvorteil oder so. Der Starter ist aber ein gutes Cho-Ou Ziel. ;)

      Ich hab auch so ein Deck und nach ca. 120 Testspielen kann ich schon so langsam bestätigen was man in Blogs und Foren liest: EDD ist momentan eines der 3 stärksten Decks. Wird sich mit den Extra Boostern für Kagero/Nova Grappler wieder ändern.
      3. Phoenix konkuriert mit Hisen und ist obendrein auch kein Eradicator
      (kannst du also mit Cho-Ou nicht in die Soul packen!). Zuitan wird in
      der Regel sowieso nicht treffen, daher ist deine einzige Soul Charge
      Option Cho-Ou. Bisschen knapp für Hisen und Phoenix.
      Meiner Meinung nach großer Quatsch. Hisen und Phoenix beißen sich keineswegs. Wenn man auf den Break Ride spielt, dann hat man genug Soul für beide. Zusätzlich ist Hisen auch keine Karte die man jede Runde zünden möchte, da reichen also 2 Seelen für den letzten Spielrunden völlig aus.
      47 Eradicator Karten für Chou-Ou reichen ebenfalls, da fällt der eine Phoenix nicht so ins Gewicht, sprich an Soul Material für Cho-Ou sollte es nicht mangeln. Ob man den Phoenix nun trotzdem spielt, ist eigener Geschmack. Aber ich würde auf solche Karten nie verzichten.
      Schlecht sieht das Deck auf jeden Fall nicht aus, jedoch gibt es ein paar Sachen, die ich kritisieren könnte (an deiner Deckliste, aber auch an Izanagi)

      1. Superior Ride und Hisen: an sich gibt es nicht viel an einem Superior Ride auszusetzen, jedoch ist er am nützlichsten, wenn du effektiv auf einen Crossride hinaus bist (wie im Pezel Deck). Kriegst du den Superior Ride nicht hin, so hast du den Starter nur noch dazu da ihn mit Chou-Ou zu opfern. Da macht Linchu weit mehr Sinn, da er nicht nur Druck ausübt, sondern auch einen guten Booster des Gegners retiren kann. Jetzt zu Hisen. Ihn 4 mal zu spielen, finde ich ein bisschen zu oft. 2 mal wären meiner Meinung nach das Maximum, vorallem weil man die Slots besser nutzen kann. Anstatt Hisen zu nutzen, kannst du demolition Dragon oder Castor spielen. Beide machen für das Early game recht viel Sinn und haben zudem 7000 anstatt nur 6000 Power, wodurch Hisen in Chou-Ou oder Zuitan Lines nur auf 15000 kommen würde. Demolition Dragon erweitert deine Rush-Optionen, vorallem weil du ja auf Descendant spielen willst und es am meisten Sinn macht den Gegner so schnell wie möglich auf 4 Schaden zu bringen. Castor lässt dich einfacher schlechte Start-Hände ausgleichen, jedoch ist er im Mid-Game abhängiger von retire-Effekten und am sinnvollsten, wenn du auch Gauntlet Buster oder Vowing Saber spielst.

      2. Ob er 14-12-7 oder 14-11-8 spielt, nimmt sich wenig. Schließlich ist es sowieso am sinnvollsten am Anfang Vowing Sword zu riden und die Wahrscheinlich dann noch den Descendant zu kriegen ist relativ hoch.

      3. 12 Crit zu spielen ist nur effektiv und sinnvoll in Decks, welche auch früh einiges an Vorteil schaffen können. So ein Beispiel wäre CoCo-OTT. Das Descendant Deck schafft keinen direkten Vorteil, lediglich mit Rising Phoenix und das auch nur 2-3 Mal im Spiel (je nachdem wie oft man ihn spielt). Klar können Crits den Gegner schneller bestrafen, jedoch nehmen sie uns gewisse Optionen. Einerseits haben wir ein Problem unser Feld aufrecht zu erhalten, falls wir retire oder Anti-Decks gegenüber stehen. Ansonsten können sie uns ausbremsen, bringen uns keine Optionen für neue Rearguards und lassen uns auch nicht durch unser Deck ziehen, wenn wir mal Perfect Guards brauchen. Zudem benötigt Descendant für seinen Effekt auch 3 Handkarten, wodurch uns schnell die Handkarten ausgehen können falls wir keine Draws spielen.
      Will man 12 Crit spielen, ohne direkt Vorteil mit einem Deck schaffen zu können, so können wir auch die Perfect Guards für weitere Rushoptionen kicken.
      Ich würde mir an deiner Stelle überlegen, ob es wirklich sinnig ist nur den Breakride und Descendant zu spielen. Mag zwar auf den ersten Blick schön aussehen, aber wenn du dann mal EDD als erstes riden musst freut sich der Gegner ein Loch in den Bauch, weil er einfach so gar nichts kann und man sich als Gegner zurücklehnen kann.
      Würde deswegen immer maximal 3 -eher 2- EDD spielen, da er eben nur finishen kann. Bevor der Gegner nicht auf 4 Damage ist, ist er leider einfach nur Müll :/
      Dann lieber noch um die 3 Gauntlet Buster Dragon rein, der schon früh gut kommen kann oder ab dem LB den Gegner schwer unter Druck setzt, selbst wenn er nur auf 3 Damage ist (Man könnte also 1-2 Runden auch mal auf Anti-LB spielen).

      Weiterhin würde ich beim Starter Linchu empfehlen. Der Superior Ride Starter mag zwar ganz nett sein wenn man skipped, aber wie ich oben schon erklärt habe: EDD früh zu riden ist Mist.
      Linchu hingegen kann dem Gegner früh wichtige Units nehmen. Beispielsweise wichtige Starter wie Conroe oder auch mal einen Creeping Dark Goat.

      Das Trigger Line Up würde ich aber so lassen (evtl. auch noch einen Draw mehr, ist aber geschmackssache). Die Draws brauchst du im Eradicator einfach. 12 Crits sind immer so eine Sache. Können gut kommen, wirklich gut können sie aber nur wenige Decks einsetzen und da gehört Eradicator nicht dazu. Ist finde ich auch ein viel zu großer Gamble.
      Haust du den Gegner mal zu voreilig auf 4, kann von Decks wie Revenger gleich eine saftige Retourkutsche kommen.
      Weiterhin kann man mit Draw Triggern Descendants Limit Break gut kompensieren. Sollte der Gegner mal überleben, ohne dass man göttlich getriggert hat, ist sonst meist an der Stelle Schluss, da man nur noch mit 1-2 HK dasteht.
      Vielen dank für die vielen Antworten.

      Wie es scheint machen sich viele Leute die gleichen Gedanken wie ich als ich mir ein Deckprofil überlegt habe.
      Immerhin kommen mir die meisten Ratschläge sehr bekannt vor.

      Also erstmal habe ich das mit den Draws schon gut durchdacht.
      Bevor ich mir überlegt habe Rising Phoenix zu nehmen habe ich mir das Build-up "6 Criits/6Draws" durch den Kopf gehen lassen.
      Aber mit 2 Rising Phoenix sind 4 Draws wieder genügend.
      Und 12 Crits sind wirklich nicht das Goldene vom Ei bei Descendants Limit-Break.
      3 Handkarten abwerfen und keine Draws im Deck zu haben grenzt meiner Meinung nach an Suizid.
      Und wie schonmal erwähnt wurde, mit Zuitan und Cho-Ou im Deck sind Hisen und Phoenix recht gut spielbar, zumal nur 2 Nicht-Eradicator kaum bis garkeine Probleme im Deck machen.

      Desweiteren spiele ich lieber volle 4 Hisen als Demolition (dieser stand auch mal in Überlegung mit reingenommen zu werden), da er 1. für den Superior-Ride benötigt wird und ich meine Chancen für den recht weit oben belassen möchte, 2 er ein Retire-Ziel darstellt als 11k-Booster und somit Ersatz immer praktisch ist und 3. weil ich ihn im Notfall für einen Perfect Guard oder für Descendant Limit-Break abwerfen kann.

      Also zum Superior-Ride nochmal... ich sehe wieso Descendant recht "schwach" im Early ist, weswegen ich auch ein G3-Lineup von 3 Vowings, 2 Gauntlet Buster und 2 Descendants überlegt habe (mit Linchu als Starter und weniger Hisens dann).
      Jedoch denke ich, dass das frühe Twindriven mit 8 Crits im Deck den Gegner früh genug auf 4 Damage bringt... oder ihn zumindest für seine Verteidigung bluten lässt... während er - im idealen Szenario - gerademal noch einen G1 als Vanguard hat während Descendant die Bühne betritt.
      Ich bin es aus Yu-Gi-Oh einfach noch gewohnt, dass es manchmal besser ist sich auf eine bestimmte Taktik zu konzentrieren anstatt sich möglichst viele Optionen offen zu lassen.
      Jedoch ist das G3-Lineup, wie gesagt, ein Punkt den ich eventuell noch überdenken muss.

      Danke nochmal für die vielen produktiven Antworten. :)
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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Woudragon ()

      Ich kann euch alle ja verstehen. :) Ich war auch lange Zeit so drauf. Habe selbst bis BT10 immer 8-4-4 Crit-Draw-Heal gespielt (gibt natürlich auch Variationen oder Ausnahmen, wo man vielleicht mal Stands spielt oder so...). Aber dann habe ich einfach mal was anderes ausprobiert, weil sowas immer wieder in den Blogs und Foren propagiert wird. Auch diese rechnerische Sache mit den 1,9% von 14-11-8 gegenüber 14-12-7. Oder das non-Eradicator schädlich sein können wenn man für die Skills von EDD/Cho-Ou Eradicator braucht. Ich mein, wollt ihr mir allen ernstes erzählen das solche Sachen nicht stimmen? Klar sind das winzige Wahrscheinlichkeiten von 1-2% (wenn überhaupt) die man nicht in 1-2 Spielen bemerkt. Aber nach 100-200? Oder 1000-2000? Normalverteilung spielt dabei auch eine Rolle, aber so ist das halt in Kartenspielen. Ich hab auch viel von dem Zeug auf V-Mundi nicht geglaubt, bis ich meine Decks mal umgebaut und das alles ausprobiert habe. Die Ergebnisse haben mich durchaus auch öfter mal überascht. Der Punkt ist: probiert andere Methoden aus und versteift euch nicht auf irgendwelche Meinungen die nicht auf Fakten und Tests von allen Varianten basieren! :) So bin ich auch dahin gekommen wo ich jetzt bin. Ich beweise euch auf CFA gerne wie toll meine 12 Crit Variante ist bzw. lasse ich mich da gerne eines besseren belehren. :) Traut sich jemand? ;P Erfordert aber etwas mehr als 1-3 Spiele.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Izanagi ()

      Es spricht nichts gegen ausprobieren von Sachen, die andere oft proklamieren etc. Jedoch sind letztenendes die eigenen Erfahrungen das wichtigste.
      Damals habe ich selbst oft und gerne auf V-Mundi gelesen, als ich noch nicht so sehr im Spiel versunken war. Als ich meine eigenen Erfahrungen gemacht habe, musste ich auch leider feststellen, dass einiges was dort erzählt und geschrieben wird größtenteils einfach nur Schwachsinn ist.
      Rein rechnerisch verlasse ich mich gerne auf die Ride-Konstanz, die von den Mathematikern dort angepriesen wurde. Jedoch sind diese Werte unabhängig von den gespielten Deckkarten. Man kann die Ride-Konstanz durch Kartenrecycler und Drawtrigger erheblich verbessern, weshalb 14-12-7 bzw. 15-11-7 Ratios großteils genügen. Aus persönlicher Erfahrung kann ich auch sagen, dass 8 oder mehr Grade 3 Units einen gelegntlich ein Spiel kosten können. Hab schon oft genug erlebt, wie ich einfach zu viele Grade 3 Units auf der Hand hatte, welche mir das Guarden erheblich erschwert haben. Genauso kann ich behaupten, dass Drawtrigger in fast allen aktuellen Decks essentiel sind um einen konstanten Feldaufbau zu gewährleisten und weit weniger Risiko gegenüber Retire- und Anti-Decks bieten.
      Im Eradicator machen Drawtrigger auch gerne Sinn um sie für Dragonic Descendant und für Chou-Ou zu recyclen. Mit Rising Phoenix ist es auch irre leicht Vorteil zu schaffen. Einmal hinter den VG platziert oder als Booster für Spark-Rain bzw. einen Grade 3 und schon ist es eine ansprechende Collumn.

      Ich finde es zwar toll, dass du gute Erfahrungen mit den Sachen gemacht hast, die du in Foren, egal ob auf Pojo oder V-Mundi, gelesen hast. Jeder hat seine eigenen Erfahrungen gemacht und sollte das auch weiter. Sich nur auf etwas zu verlassen, von dem andere Leute behaupten es sei gut oder effektiv, finde ich Schwachsinn. Klar kann man hier und da den einen oder anderen Rat zu seinem Deck oder seinen Spielweisen einholen, jedoch ist das nicht annähernd gleichwertig mit den eigenen Erfahrungen.
      Es gibt zwar gerne mal hier und da Meinungsverschiedenheiten zu Decks oder einzelnen, gespielten Karten, jedoch muss man für sich am ehesten herausfinden was einem liegt und was nicht.
      Ich sage nicht dass 12 Crits eine schlechte Idee sind... ich kann mir durchaus vorstellen dass sie sehr gut sind.
      Jedoch ist eine ausreichende Kartenhand gerade für Dragonic Descendant doch essenziell wichtig, so dass 4 Draws - auch als "schlechteste" Trigger - in diesem Deck ihr volles Potential erreichen. Der asiatische Nationalspieler spielt ja auch 3 Phoenix und 2 Draws, also 10 Crit.
      Jedoch ist das mit den 1-2% Unterschied auch mathematisch extrem geringfügig von Bedeutung. Gerade in der Normalverteilung wird sich die Änderung von 1-2% bei einer Wahrscheinlichkeit von über 50% kaum bemerkbar machen.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Woudragon ()

      Ich behaupte ja auch nicht, dass 12 Crits eine schlechte Idee sind, jedoch machen sie in dem EDD-Deck wenig Sinn, weil man halt den Vorteil für den Limit-Break braucht und deshalb Rising Phoenix und Draws Pflicht sind.
      Außerdem ist es weit hergeholt Drawtrigger als die schlechtesten Trigger zu bezeichnen. Sie bringen uns den nötigen Kartenvorteil für bestimmte Effekte und helfen beim Aufbau unseres Feldes bzw. zur Kompensation von Retire. Ebenso bringen sie uns Perfect Guards auf die Hand, was ganz klar defensive Vorteile hat.
      Ich persönlich würde nun gerne Argumente zu einem ordentlichen G3-Lineup hören.
      Sowohl im Link der das Deck des asiatischen Nationalspielers zeigt als auch von anderen Leuten kam auf mein "Wie wäre es mit 3 Vowings, 2 Gauntlet Buster und 2 Descendants?" ein "Wohl eher 2 Vowings und 3 Gauntlet Buster.".
      Nun wollte ich herausfinden: Wie groß ist der Wert des Nutzens den Gauntlet Buster diesem Deck bringt eigentlich nun und was für einen Unterschied macht es, ob man 3 Vowings und 2 Gauntlet Buster oder 2 Vowings und 3 Gauntlet Buster spielt?
      Egal ob die Antwort von großer oder geringer Bedeutung ist, ich sammle lediglich Argumente für eine mögliche Änderung meines G3-Lineups, da ich mittlerweile eingesehen habe, dass 4 Vowings und 3 Descendants nicht unbedingt das Wahre sind.
      Ich würde des weiteren auch gerne wissen, welche Karte ich denn liegen lassen kann in einem G3-Lineup mit 8 Karten.
      Ich bin noch relativ neu in der Vanguard-Szene.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Woudragon ()

      Der Vorteil an Gauntlet Buster ist einfach, dass du den Gegner um seinen Limit-Break verzögern kannst und gleichzeitig schon im Midgame seine Ressourcen zum Guarden klaust. Das zeigt sich vorallem, wenn du den Gegner dann doch irgendwie auf 4 Schaden bringen musst und der Dragonic Descendant gleich hinterher kommt und den Gegner ordentlich unter Druck setzt.
      Für gewöhnlich macht es mehr Sinn den Gauntlet Buster öfter zu spielen und Vowing Sword dient lediglich als ein Alternativ-Vanguard um nicht den Dragonic Descendant früh riden zu müssen, da er zu diesem Zeitpunkt sicherlich komplett unnütz ist.
      Für gewöhnlich werden 3-4 Gauntlet Buster, 2 Vowing Sword und 2 Dragonic Descendant gespielt. Entscheidest du dich 8 Grade 3 zu spielen, mit 4 Gauntlet Bustern, so würde ich an dieser Stelle einen Spark Rain Dragon kicken.
      Es gibt mehrere Dinge, über die man sich Gedanken machen kann. Zum Beispiel, ob man ein Control- oder ein Aggrodeck spielen möchte. Es ist legit, wenn man 4 Vowing und 4 Descendant spielen möchte, wenn man ein Aggrodeck spielen möchte. Wenn man Gauntlet spielt, kann man den Gegner nach Spielweise eine Zeit lang kontrollieren, dafür büßt man allerdings lategame Power ein. Ein Spiel auf anti LB frisst ohne relevanten Powerschübe auf deinen Vanguard weniger Handkarten beim Gegner, als wenn du ihn auf 5 Damage kontinuierlich beharkst, spart aber in der Regel deine eigenen Ressourcen, weil du keine starken LB blocken musst.

      Wenn du Gauntlet Buster zuerst ridest und mit Descendant nur finishen möchtest, hast du einen nicht allzu starken finisher. Ohne Breakride und Special CB kann Descendant nur für 11k und 16k zuhauen, ohne Trigger. Ein solcher Zug erfordert also etwa 15k mehr Schild beim Gegner als gewöhnlich und dich kostet es eine Handkarte. Das ist immer noch ein Vorteil für dich, allerdings ist der Zug vom Powerlevel her so gering, dass du hier auch eher wieder ein Ressourcenspiel mit dem Gegner spielst, was den Controlfaktor des Decks noch weiter herausstellt.

      Warum Gauntlets Anti LB den Gegner in der Regel weniger Ressourcen kostet, liegt zum Teil auch an dem etwas zu schwachen Powerboost in Kombination mit dem Starter. Wenn du den Starter noch hinter dem VG liegen hast, geht Gauntlet Buster mit seinem Skill auf 19k Power hoch und das erfordert (durch 2 Crit zwar überhaupt erst, aber) nicht mehr Schild, als würde man Gauntlet normal blocken. Wenn man also Linchu als Starter spielt, ist man entweder dazu gezwungen Linchu direkt zu einer der 2 RG Columns zu bewegen und auf ihn als VG Booster zu verzichten, oder man ist dazu gezwungen seinen Skill ob gewollt oder nicht gewollt immer im earlygame zu benutzen. Und ohne einen Ride auf Zuitan hat man dann ab Limit Break 3 geflippte Damage und kann ohne weitere Optionen wie Cho-Ou Gauntlets LB auch nicht weiter verwenden.

      Um die Frage aus meiner Sicht also zu beantworten, wie groß der Nutzen von Gauntlet Buster in diesem Deck hier sei: Du spielst ein Aggro Deck, dass nicht im Geringsten von Gauntlet Buster profitiert.

      Man kann darüber argumentieren, ob ein Control Build nicht besser wäre als ein Aggro Build, aber wenn ich Erad Control spielen wollte, dann würde ich auch eher Sweep Command bevorzugen.
      -----------------------------------------------------
      Dann noch etwas zum Deck selbst:

      Wenn das Deck darauf angewiesen ist, dem Gegner einen harten Damagepush zu geben ist Cho-Ou eher kontraproduktiv, weil er -1 auf beiden Seiten macht und damit auch deine Ressourcen vermindert, die du benötigst. Das ist in einem Control Deck meist nützlich, da du andere Wege hast, um +1 für dich zu machen, aber wenn du Units wie Cho-Ou einsetzt während dir deine Gegner Units wie Gwynn the Ripper oder meinetwegen vergleichbare Sachen um die Ohren hauen, schadest du dir in einem Deck, dass nur begrenzte Ressourcen zur Verfügung hat, eher mehr als dem Gegner.

      Das G2 Setup ist mit dem G1 Setup zwar in der Lage pressure aufzubauen, allerdings kann das Setup diesen ab dem midgame aufgrund von 2 Phoenix und 4 Hisen nicht mehr halten. Phoenix hat zuweilen das Problem, dass man ihn erst bei G3 Ride legen will und kann somit auch nicht als Booster herhalten bevor man G3 erreicht hat. Mit Phoenix auf der Hand wird es auch weniger lukrativ Sparkrain als RG zu legen wenn man keine weiteren davon mehr hat.

      Ich mag Phoenix jetzt persönlich in einem Descendant Build nicht so, weil ich meist das Gefühl habe mir fehlt mit Phoenix auf der Hand early pressure, aber spielbar ist Phoenix auf jeden Fall und kann das Spiel in eine andere Richtung lenken. Meine Option um Phoenix zu spielen wäre, Spark Kid Dragoon zu spielen, weil der Starter erstens die Odds verbessert Vowing->Descendant zu spielen, zweitens erlaubt den Phoenix hinter den VG zu legen und drittens somit ein early +1 ermöglicht ohne Nachteile und somit auch das Prinzip des Decks unterstützt. Ich persönlich mag nur keine G3 Searcher, aber das muss jeder selbst entscheiden.

      MfG

      Decki
      Harti nach meiner schreckhaften Feststellung über die Offenlegung diverser Tatsachen am Ort des Stattfindens unseres Traum-Trio-Erlebnisses mit jini:

      Deckprotector (0:17 PM) :
      da seh ich dem harti sein harti O_o ihhhhhhh
      Harti (0:17 PM) :
      wtf.. is die hammergeil.. ohne shice
      Harti (0:17 PM) :
      *lol* wie egal mir das ist
      Harti (0:17 PM) :
      hrrr xD

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Deckprotector ()

      Nun, dann würde ich darauf hinaus zielen 3 Vowings, 2 Gauntlet Busters und 2 Descendants zu spielen.
      3 Vowings, da ich den Break-Ride unglaublich nützlich finde, sowohl für Descendant als auch für Gauntlet Buster, 2 Descendants, weil ich immernoch genug Gelegenheit bekommen werde auch mal den Superior-Ride einzusetzen und 2 Gauntlet Buster, damit ich neben Shuki eine weitere gute Karte habe welche Cho-Ous Bemühungen zu schätzen weiß und das Potenzial dieser Karte besser ausnutzt.
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      Trotz all dieser Tipps und Kritiken solltest du sowieso erstmal alles mögliche testen was hier genannt wurde um herauszufinden, was am besten für dich laufen würde. Ich bevorzuge die, von deckprotector auch angesprochene control-Variante, weil ich aus persönlicher Erfahrung lieber Anti und Control spiele. Demnach ist meine Meinung rein subjektiv.
      Falls du aber wirklich pur auf Descendant spielen willst, würde ich am ehesten dazu tendieren Demolition Dragon und Dragonic Deathscythe in das Deck zu integrieren um einen früheren Rush zu gewehrleisten und im Early bzw. Midgame bessere Ressourcen Verwertung zu haben.
      Ich denke ich werde einen "Mittelweg" gehen.
      Bei mir haben sich 2 Dinge gefestigt mittlerweile:
      #1 Ich werde den Superior-Ride-Starter mit seinem vollen Potential spielen
      #2 Ich bleibe bei 7 G3ern

      Und auch mit der Idee Gauntlet Buster zu spielen kann ich mich mittlerweile gut anfreunden.
      Ob ich jetzt nun 3 Vowings und 2 Gauntlet Buster oder 2 Vowings und 3 Gauntlet Buster spiele wird jetzt wohl nicht den größten Unterschied machen und ist wohl wirklich eine Sache der persönlichen Erfahrung. Aber wie es scheint sind 3 Vowings und 2 Gauntlets der Weg den ich gehen werden möchte. Vorallem möchte ich mit Gauntlet Buster eine weitere Möglichkeit bekommen meine Counter-Blasts effizient einzusetzen.
      Ich liebe es mit starken Angriffen den Gegner unter Druck zu setzen, möchte jedoch nicht darauf verzichten durch das Retiren selbst zu profitieren mit Karten wie Shuki und Gauntlet Buster. Außerdem, was ich dem Gegner vom Feld haue und was er dann zum guarden brauch, das fehlt ihm dann in seinem Zug zum einsetzen.
      Ich werde mir das wohl in den nächsten Tagen durch den Kopf gehen lassen und weiterhin hier lesen ob neue Argumente hinzugekommen sind, immerhin habe ich ja noch 3 Monate Zeit bis ich das Deck bauen will.
      Ich bin noch relativ neu in der Vanguard-Szene.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Woudragon ()