Wann spiele ich mehr als 40 Karten?

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      Wann spiele ich mehr als 40 Karten?

      Hi,
      habe ein Paleo Deck mit 43 Karten gesehen das getoppt hat. Jetzt wollte ich mal wissen wann genau man über 40 Karten gesehen soll (im Optimal Fall natürlich) oder wo es sich halt lohnt. Damit meine ich 41-43? Karten also keine 60er Rasenmäher Decks.
      Gibts es da so ne Faustregel oder so woran man sich halten kann oder ähnliches? Normalerweise sollte man sich ja an der 40 halten damit man ne höhere Chance auf die wichtigen Karten hat. Kann mir da jemand weiter helfen? :)
      Eine Faustregel gibt es nicht du musst halt dafür sorgen das ein Deck konstant ist, natürlich ist es wichtig sowas nicht an einer Karte die man dann dreimal ins deck packt fest zu machen. Decks die sehr unkonstant oder gegen bestimmte Karten anfällig sind haben meistens ein paar Karten mehr das sind dann aber vor allem karten die removals oder Karten die negieren beseitigen.
      Beim spielen verlasse ich mich auf meine Sinne - Irrsinn, Wahnsinn, Blödsinn.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von DarkKnight ()

      du willst ein deck was so gut wie möglich ist, das bedeutet, dass du schlechte karten nicht spielen willst. Im exodia hättest du am liebstenbein 5 kartendeck. Andere decks können mit 5 karten nichts anfangen. Lawnmowing decks spielen 55-60 karten um viel zu millen. Selbst wenn sie die "schlechteste" karte rausnehmen, wird ihr deck nicht besser, da sie ihre beste karte mit verschlechtern.

      Faustregel:
      Über 40 karten zu gehen lohnt sich also dann, wenn du keine karten rausnehmen kannst, ohne dass die durchschnittliche stärke aller karten reduzierst. Das ist nicht so trivial wie es klingt: normalerweise wird der durchschnitt höher wenn ich das kleinste element entferne, da aber alle karten (=elemente) in wechselwirkung zueinander stehen, ist das durchaus möglich. Es ist komplizierter und allgemeine aussagen sind schwierig.

      Man kann auch über 40 gehen ohne bzw. um die relation zu verändern. Ob du 20 karten je 2x oder je 3x spielst ist beinahe egal, bei jeder karte 3x "streut" der wert bzw die starthand etwas mehr, dafür hält man länger durch.

      Vllt will man auch 20 verschiedene karten genau doppelt so oft spielen wie 20 andere, das geht in einem 40 kartendeck natürlich nicht. Mehr karten erlauben mehr variationen in den verhältnissen der anzahl der karten!
      "Wer die erhabene Weisheit der Mathematik tadelt, nährt sich von Verwirrung" (Leonardo Da Vinci)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Geargiaplayer ()

      Eine Faustregel gibt es nicht.

      Und wie @Geargiaplayer geschrieben hat kannst du nur über testen herraus finden wie die optimale Anzahl ist.

      Es gibt Decks die laufen nur bei 40 Karten stabil und Konstant.
      Dann gibt es Decks die kannst du noch bis 55 Karten (Merlantean als Beispiel) vollstopfen, sofern sie zueinander passen, und es läuft immernoch.

      Und dann gibt es Decks die du nicht auf 40 Karten runter bringen kannst, ohne das sie extrem schlecht laufen (Kartians zum Beispiel).


      @Sedias
      Der Artikel ist nett, aber nicht mehr aktuell.
      Stochastik alleine reicht nicht mehr aus, da das Verhältnis Sucher - Starter - Kombo - Special - Boss - Speed - Defense nicht mehr alleine von einzelnen Karten abhängt, sondern zu sehr vom gesammten Deck + Thema/Strategie.
      For what is a man profited, if he shall gain the whole world, and lose his own soul?
      Matthew 16-26

      Ferio von Cefiro schrieb:


      @Sedias
      Der Artikel ist nett, aber nicht mehr aktuell.
      Stochastik alleine reicht nicht mehr aus, da das Verhältnis Sucher - Starter - Kombo - Special - Boss - Speed - Defense nicht mehr alleine von einzelnen Karten abhängt, sondern zu sehr vom gesammten Deck + Thema/Strategie.
      ja, aber wenn ich mich recht erinnere kommt er durch die Statistik zu dem Schluss, dass die 40 Karten und keine mehr Regel sich fast garnicht durch eine Ausweitung auf 41 oder 42 Karten beeinträchtigen lässt.

      aber natürlich ist wie du richtig sagst der artikel nicht ganz aktuell und es lassen sich durch die aktuellen mechaniken auch mal mehr als 40 karten spielen.

      sehr schön getroffen finde ich die aussage

      Geargiaplayer schrieb:



      Faustregel:
      Über 40 karten zu gehen lohnt sich also dann, wenn du keine karten rausnehmen kannst, ohne dass die durchschnittliche stärke aller karten reduzierst. Das ist nicht so trivial wie es klingt: normalerweise wird der durchschnitt höher wenn ich das kleinste element entferne, da aber alle karten (=elemente) in wechselwirkung zueinander stehen, ist das durchaus möglich. Es ist komplizierter und allgemeine aussagen sind schwierig.
      Also erstmal würde ich das "er spielt Karten X-Y und hat getoppt" nicht so ernst sehen. Es gibt weitaus mehr Aspekte, die wichtiger sind für das Erreichen der Tops als die reine Deckliste.

      Strategische Aspekte hat Geargiaplayer schon gut gesagt.

      Auf dein Beispiel Paleozoic bezogen:
      Man will/kann den Topf der Begierden spielen sowie 1-2 Paleozoic Leanchoilea (legt verbannte zurück in Friedhof).
      Wenn ich nun diese 4-5 Karten in ein 40-Karten-Deck packe, ist es recht wahrscheinlich, dass ich Leanchoilea auf der Starthand habe und wichtigere Karten stattdessen nicht.
      Wenn du 43 Karten spielst, kannst du manche Karten häufiger spielen, als wenn du nur 40 Karten spielst. Bei 40 Karten brauchst du wirklich DIE besten Karten und kannst selten, aufgrund der vielen Themenkarten, in der Anzahl variieren oder bestimmte Tech-Karten spielen.


      Allgemein gilt:
      So viel wie nötig und so wenig wie möglich.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von "Meister Yoda" ()