Sunakis Anekdoten päsentiert: Yu-Gi-Oh! Olymp

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

      Ich denke diesmal mache ich wieder ein Doppelkapitel. Also, ich hoffe ihr genießt es.

      Gishki Shókan hatsudo Level Go (Kapitel 5)

      Spoiler anzeigen

      Rinji Vs UNOwen hat gerade begonnen. Ihr Duell wird auf dem Baum der Welten, dem Yggdrasil (gesp. Igdrasil) ausgetragen und interessanterweise ist es ein Actionduell.
      "Actionduell? Diese Duellform praktiziert doch keiner mehr. Wie waren die Regeln nochmal..."
      UNOwen antwortet ihm. "Du könntest es im Spiel erfahren, aber ich bin ein fairer Kerl.
      Überall auf dem Spielfeld liegen Zauberkarten. Du kannst dir eine nehmen und in beiden Zügen aktivieren. Die einzige Einschränkung die du hast ist die, dass du nicht mehr als eine Actioncard besitzen darfst."
      Der alte Mann, UNOwen grinst wie ein Raubtier und strahlt dabei eine unangenehme Aura aus.
      "Danke das sie das einfach so gesagt haben. Fangen sie jetzt an." Obwohl er höflich antwortet, macht er sich alle möglichen Gedanken.
      "Ich muss verrückt sein, was mache ich hier eigentlich?"
      Der alte Mann unterdrückt ein komisches Lachen das wie ka-ka-ka klingt und zieht eine Karte aus seinen fünf Handkarten.
      "Nichts zu danken, wirklich nicht, kaka. Ich fange an und aktiviere die Zauberkarte Handdestruction!"
      "Ich kenne den Effekt der Karte, jeder von uns wählt zwei Karten, die er auf den Friedhof legt. Dann zieht jeder zwei neue Karten.
      Ich wähle diese hier."
      Er zeigt Solarcreature Cestnut und Solarcreature Bigskullclown vor die er in den Friedhof schickt, während sein Gegner Tanngnjostr of the Nordic Beasts und Tanngrisnir of the Nordic Beasts für den Friedhof auswählt.
      "Ich habe schon von diesem Deck gehört und einmal dagegen gespielt. Du wirst sie als nächstes sicher verbannen, also nur zu.
      Ich für meinen Teil habe alles was ich brauche, kaka. Ich verbanne Tanngrisnir of the Nordic Beasts von meinem Friedhof und beschwöre Nidhogg the Nordic End Dragon als Spezialbeschwörung von meiner Hand!" (ATK 2000)
      Der ebenholzfarbene Drache ohne Beine ist zurück auf dem Spielfeld. "Mit dieser Karte bleiben Monster im Friedhof von Karteneffekten meines Gegners unberührt und die Effekte aller Karte in deinem Friedhof werden zusätzlich annulliert. Ich bin gespannt wie du jetzt an sie ran kommen willst." Unerwartet fährt er hoch und schreit voller Zorn, "Los zeig es mir!"
      Seit das Duell angefangen hat, benimmt er sich anders als vorhin gegen die Wachleute. Er zeigt Emotionen und zwar eine Mischung aus Erwartung und Zorn. Könnte irgendjemand durchschauen was er gerade denkt?
      Rinji fährt zusammen und macht einen Rückzieher als er seine bösen glühenden Augen vor sich hat. Sie lassen ihn nicht einen Moment aus den Augen.
      "M-mein Zug, ich ziehe. (Was ist mit ihm? Er macht mir Angst. Er hat diesen riesigen Baum aus dem Nichts heraus erschaffen, also sollte es mich nicht wundern das ich Angst habe, aber da ist noch etwas anderes. Und dann diese Karte. Obwohl sie nur 2000 Angriffspunkte hat, fühle ich, dass mit ihr etwas nicht stimmt) Beruhige dich Rinji, calm down."
      "Wird das noch was?" Sein Gegner hat sich inzwischen wieder beruhigt, wird aber langsam ungeduldig.
      "Ja, ich bin soweit. Ich entferne als erstes meine beiden Monster aus dem Friedhof um den hier zu beschwören!"
      Er zeigt seine Karte Lightray-Fairy Dragon vor und legt sie im Angriffsmodus in die Monsterkartenzone.
      "Das geht nicht, Nidhogg verbietet es!"
      Er irrt sich und der Drache breitet seine feenhaften Flügel erneut aus. Der Drache ist ein Lightraypendant von Ancient Fairy Dragon und stark in weiß, gelb und hellen Blautönen gehalten. (ATK 2100)
      "Wie bitte, das geht? Wie- warte. ... verstehe, die Beschwörung erfolgt durch das Zahlen von Kosten, nicht durch einen Effekt. Gut zu wissen, das werde ich mir merken."
      Dieser kleine Triumph stachelt Rinji weiter an.
      "Sie haben also auch ihr Limit. Alls nächstes rufe ich Solarcreature - Firefly aufs Feld!"
      "Ka-ka-ka, ein Limit? Es ist amüsant das du das gerade jetzt sagst, Knirps." Der Alte fängt an zu zittern, wie von einem Schüttelfrost gepackt. Rinji gibt sich Mühe, sein seltsames Benehmen zu ignorieren und setzt sein Spiel fort.
      "Ich synchronisiere Cestnut und Firefly und beschwöre ein neues Monster! Synchroshokan Level San! Komm stolzer Löwe, Solarcreature - Honor Lion!" (ATK 1500)
      Der gepanzerte Löwe mit der flackernden Mähne ist wieder bei ihm. Als nächstes blickt er auf eine Actioncard zu seinen Füßen, doch in dem Moment als er danach greift, fällt sie in eine Ritze. "Ist ja auch egal. Ich greife mit Lightray Fairy Dragon an, Fairy flicker!"
      Der Drache breitet seine Flügel aus und fliegt über Nidhoggs Kopf hinweg. Dann gibt er eine sanftes Strahlen aus seinen Flügeln ab.
      UNOwen zieht eine Aktioncard aus einer Astgabel in seiner direkten Nähe. "Action Magic: Flight! Mit dieser Karte erhöhe ich die Angriffspunkte meines Drachens allein für diesen Kampf und zwar um 600 Punkte!" (ATK 2600)
      Rinji schaut sich um und sieht in diesem Moment wie eine Actioncard unter einer schieren Wand aus riesigen Ästen begraben wird.
      "So ist das!"
      Nidhoggs Konterattacke zerschmettert den Feendrachen, der wie Glas zerbricht. Rinji wird von der Druckwelle erfasst und fast vom Baum gestoßen. Er kann sich gerade noch festhalten, doch er rutscht allmählich ab.
      Die Ranke an der er sich festhält umklammert seine Hand und gibt ihm so die Chance wieder hoch zu kommen. Doch oben funkeln ihn die gierigen Augen des mysteriösen alten Mannes schon erwartungsvoll an.
      "Ich will das Spiel zu ende spielen."
      "Er hat mich gerettet, aber auch nur, damit er sein Duell zu ende spielen kann. Außerdem hat er offensichtlich die Kontrolle über den Baum. Deshalb hat er zu Anfang so komisch gelacht. Das Geäst des ganzen Baumes agiert gegen mich. Ich kann keine Actionkarten benutzen, während er sich nicht einmal bewegen muss, um welche zu bekommen. Aber ich weiß noch nicht wie stark diese Actioncards sind. Ich bin in der denkbar schlechtesten Situation, aber ich kann da nicht mehr raus. Dieses Arschloch! Honor Lion, stopf diesem ehrlosen Mistkerl die Fresse!"
      UNOwen blickt auf den Löwen der näher kommt. "Solarcreature - Honor Lion. Ein Monster das wenn es angreift die Angriffspunkte des gegnerischen Monsters dauerhaft hinzuaddiert bekommt. Eine lästige Karte."
      Der Löwe holt mit seinen riesigen Pranken aus. Seine Angriffspunkte erhöhen sich auf 3500. Seine Mähne entzündet seine Tatzen und seine flammenden Klauen zerschlagen die spröden Schuppen seines widerwärtigen Feindes. UNOwen pickt eine weitere Karte von einer Ranke auf, diesmal ohne groß zu verheimlichen, das er sie steuert und aktiviert seine zweite Actionmagic, "Actionmagic - Acceleration, kein Kampfschaden, er wird auf 0 reduziert."
      "Du Feigling läufst also davon, passt ja." Rinji vergisst über die Wut hinweg langsam seine Angst, doch dafür kochen jetzt die Gefühle bei ihm hoch und das kann genau so gefährlich sein. Sein Gegner ist nicht nur stark, er hat auch einen unfairen Vorteil. Wird ihm das den Kopf kosten?

      "Hm, haha. Es ist dir wirklich schnell aufgefallen, du hältst die Augen auf. Und du lässt dich dadurch nicht einschüchtern, sondern wirst wütend, das gefällt mir, du gefällst mir! Ich ziehe!" Ohne das er seinen Kopf dreht, richten sich seine Augen auf die gezogene Karte.
      "Ich beschwöre das Pferd Thors, komm herbei mein Diener, Guldfaxe of the Nordic Beasts! (ATK 1600) Ich kann diese Karte als Spezialbeschwörung beschwören, wenn mein Gegner ein Synchromonster kontrolliert und ich keine Monster kontrolliere."
      Rinji grinst böse, denn sein Clown kann einen Angriff auf ein Solarcreature Monster annullieren. Doch plötzlich reißt er die Augen weit auf.
      Seine Karte verwandelt sich in einen regenbogenfarbenen Ball was nur heißen kann, das es gerade als Tribut angeboten wird. An dessen Stelle befindet sich nun ein weiterer dieser hässlichen Drachen auf seinem Feld. (DEF 0)
      "Ich kann dein Monster durch Nidhogg ersetzen, das ist der zweite große Effekte von Nidhogg, the Nordic End Dragon. Allerdings habe ich es Guldfaxe zu verdanken, das ich ihn benutzen konnte. Der Effekt geht nur durch, wenn ich noch ein Nordic auf dem Feld habe.
      Nun gut, fahren wir fort. Ich aktiviere die Zauberkarte "Mind Control".
      "Mind Control?!"
      Nidhoggs Körper leuchtet violett, dann wird er auf die andere Spielfeldseite teleportiert. "Mist, Mist, Mist, er kann mit mir machen was er will. Ich kann hier nicht verlieren, ich habe noch so viel was ich machen möchte!"
      "Ich möchte dir etwas zeigen." Ertönt mit einer Grabesstimme aus dem Mund des Alten, dessen Lippen sich dabei kaum bewegen.
      "Ich zeige dir die wahre Natur des Drachens der das Blut der toten trank und die Wurzeln des Lebens aß. Mein Level Yon Tunermonster Guldfaxe of the Nordic Beasts und mein Nidhogg the Nordic End Dragon Lv 4, Synchroshokan! Erwache und zeige ihm die Gestalt des wahren Terrors, Level Hachi Nidhogg the Nordic End Dragon!"
      Das aschfahle Licht taucht noch einmal auf und lässt den Drachen auf seine Stufe 8 Version heranreifen.
      Schattenhafte Lichter steigen von überall aus dem Körper der armlosen Kreatur auf. Die Dornen die wie Zähne seinen Mund umringen reißen auf und der böse Drache lässt seine perlweißen Zähne aufblitzen. Seinen blinden Kopf richtet er nun intuitiv auf sein Target, unseren Helden Rinji.
      "Was ein Levelmonster das auch ein Synchromonster ist?!"
      "ATK sind immer noch bei 2000 was bedeutet das? Was hat sich verändert?"

      Rinji richtet seinen Blick gebannt auf diese hässliche Monstrosität. "Actionmagic Fireball!"
      Überrascht wendet er sich zu UNOwen der ihn mit einem Feuerball von den Füßen wirft. Er steckt den Schaden ein und seine Lebenspunkte sinken etwas. LP 3500->3300. Er will aufstehen, doch sein Gegner befiehlt den direkten Angriff der ihn niederstreckt.
      LP 3300->1300
      Rinji bleibt ein paar Minuten so liegen ohne sich zu rühren. Er ist in diesem Duell um Leben und Tod gefangen.
      "Du, Knirps. Willst du jetzt schon schlapp machen? Egal wie unwahrscheinlich etwas auch ist, die Wahrscheinlichkeit wird niemals Null sein. Steh auf und zeig mir den Kampfgeist mit dem du Viola besiegt hast."
      Rinji richtet sich langsam auf. Er klopft sich den Staub von der Hose und richtet seine Karten zurecht. Dann blickt er seinen Gegner mit leeren Augen an. "Wisst ihr, dieser Platz ist ein historischer Ort. Schließlich lag hier einmal Akademia. Ihr tretet die Geschichte mit Füßen und was noch schlimmer ist, ihr verletzt und tötet die Menschen, die hier leben. Selbst wenn ihr ein gutes Motiv hättet, wäre das unverzeihlich. Und deshalb und deshalb..." seine Stimmung ändert sich, sein trüber Blick wird lebendiger. Er ballt die Faust und schreit ihm Entgegen was er von ihm hält. "Und deshalb werde ich sie für alles büßen lassen!" Seine Wut entfacht ein Feuer, eine mächtige Flamme die aus seinem Extradeck kommt und ihn ganz in Gold einhüllt.
      "Ich ziehe!"
      UNOwen mischt sich schnell ein. "Der Effekt von Nidhoggs Stufe 8 Form. In jeder deiner Standbyphasen nimmst du 300 Punkte Schaden für jedes Monster auf dem Spielfeld. Los Nidhogg!" Sein Drache folgt seinem Signal und speit einen dunklen Feuerstrahl auf seinen Gegenüber. Doch die goldene Flamme hindert das dunkle Feuer daran ihn zu erreichen. Sie halten es ab, spalten sich und fahren dann als Lichtstrahlen in zwei seiner Karten.
      LP 1300->1000

      "Ich sehe jetzt genau vor mir, was ich zu tun habe! Ich beschwöre Wunderkirin von meiner Hand und biete ihn gleich wieder als Tribut um mein Assmonster zu beschwören!" Es erscheint ein 100 ATK Monster mit dem Körper eines Rehs, weiten prachtvollen goldenen Schwingen und dem Kopf eines Drachens. Dieses wird sofort geopfert und aus seiner Energie entsteht eine Silhouette aus Licht.
      "Pseudosynchro! Schimmer der Hoffnung, alle Macht auf einen Punkt konzentriert! Level Go, Arch-Solarcreature - Lord Lucifer!"

      Ein großer Krieger erscheint, mit schweren goldenen Rüstungsstücken, einem Körper aus unentwegt schimmerndem blauen Plasma.
      Sein Helm besteht aus drei Kopfteilen und es hat drei lange Plasmaauswüchse an jeder Seite die wie Flügel anmuten.
      Es hält seine beiden riesigen Breitschwerter hoch und blickt kampfbereit zu dem Drachen.
      Der Anblick des Monsters das neu auf dem Schlachtfeld angekommen ist, versetzt den Mann in Ekstase.
      "Ka-Ka-Ka-Ka-Ka. Sehr gut, jetzt entscheidet sich dein Schicksal!"


      Gishki Shókan hatsudo Level Roku (Kapitel 6)

      Spoiler anzeigen
      Lucifer und Nidhogg stehen sich waffenstarrend und kriegslüstern gegenüber.
      "Los Junge, lass deine Wut raus und zeig mir, was du damit anrichtest!"
      Sein Gegner feuert ihn an wie ein kleines Kind, das es nicht erwarten kann, sein neues Spielzeug zu bekommen.
      "Warte, ich weiß was, damit wird es noch spannender." Eine Ranke senkt sich und eine Zauberkarte rutscht herunter, ihm direkt in die Hände.
      "Action Magic - Firecrystal! Diese Karte verursacht 600 Punkte Schaden, hahaha!"
      Rinji reißt sich zusammen und erträgt den Schmerz durch die Flammen, aber er beißt sich auf die Lippe. LP 1000->400
      Die Würfel sind gefallen. In diesem Zug muss er den Drachen töten, andernfalls wird sein Effekt das Duell entscheiden.

      "Das ist gar nicht gut, grrrr. Es liegen zwei Monster auf dem Feld. Wenn das jetzt nicht hinhaut muss er nur noch seinen nächsten Zug beenden und ich nehme 600 Punkte Schaden. Und das was von mir übrig bleibt verfüttert er sein hässliches Haustier. Aber das wird nicht passieren!"
      "Gut, dann zeig mir warum nicht!"
      "Nein, noch nicht. Zuerst aktiviere ich eine Zauberkarte, Sunspot. Mit ihr kann ich ein beliebiges Solarcreature Monster von meinem Deck auswählen und auf die Hand nehmen. Ich suche mir, Solarcreature living Wormhole. "Dadurch aktiviert sich Nidhoggs zweiter Effekt. Wenn ein Spieler einen Effekt aktiviert mit dem er seiner Hand eine Monsterkarte von seinem Deck hinzufügt, erhält diese Karte bis zur Endphase 500 weitere Angriffspunkte und nachdem sich der Effekt aufgelöst hat, muss er die Karte, oder eine Karte mit dem selben Namen verbannen."
      Rinji legt die Karte in den entsprechenden Schlitz an seiner Duelldisk. "Nun Lucifer, greif an! Durch seinen Effekt kann Lucifer nicht durch Kampf zerstört werden!"
      "Ha, aber da ich ein Nordisch Monster in meinem Friedhof habe, kann ich meinen Nidhogg durch seinen dritten Effekt in der Endphase zurückholen!"
      "Ist das so?" Rinji grinst selbstbewusst. Das macht nichts, denn Lucifer hat noch einen Effekt. Jedes Monster das von ihm durch Kampf zerstört wird, wird auf die Hand, oder ins Extradeck zurückgegeben. Und nun friss das, Lucifer greif an, Morning Star - Bladeslasher!"
      "Das ist wirklich gefährlich!" UNOwen reagiert blitzschnell. Mit einem Wimpernzucken gibt er den Befehl weiter. Eine Ranke mit einer Karte schnellt auf ihn zu. Sie streift dabei seine Hand und er zuckt vor Schmerz zusammen, aber er erhält die Karte rechtzeitig.
      "Aua"
      Er spielt unbeirrt weiter und aktiviert die Karte "Action Magic - Candy Shower" die Lucifer in den Verteidigungsmodus zwingt.

      Rinji stockt der Atem. Mit einem Mal fallen all seine Ambitionen von ihm ab. Er fällt auf die Knie. Was soll er tun? Er kann nichts tun.
      "Das, kann nicht..." Lucifer dreht den Kopf zu ihm um und sieht für einen Moment so aus, als zeige er Mitleid.

      "Puh, das sieht nach einem neuen Fehlschlag aus. In deiner Endphase sinken Nidhoggs Angriffspunkte wieder." ATK 2500->2000
      "Ich denke ich bin hier-" Er stockt plötzlich. Dann betrachtet er Lucifer einen Moment lang.
      "Andererseits... Meine beiden Verbündeten da unten suchen nach einem Artefakt das wir stehlen wollten. Sie werden sich sicher krank lachen, darüber was für erbärmliche Gestalten versucht haben es zu beschützen. Sieh her." Er zeigt ihm die Karten der drei Wachleute die er erledigt hat. "Wer weiß, vielleicht hatte einer von ihnen Familie. Niemand wird ihnen jetzt noch helfen. Und du, du gesellst dich jetzt zu ihnen, ka, ka, ka."
      Rinji wird schwindelig. Er kocht vor Wut, hat Angst um sein Leben, ist verwirrt über das was hier alles passiert und das alles gleichzeitig.
      Er möchte etwas tun, aber er weiß, das er nichts tun kann. Ihm wird schlecht. Er blick zu Lucifer und wünscht sich, er würde ihm helfen, doch er kann ihm auch nicht mehr helfen. Er kann nichts tun. Er ist nur eine Karte.

      "Jetzt wo du eh stirbst kann ich dir ja noch etwas zeigen. Ich aktivierte den Feldzauber den ich nur aktivieren kann, wenn sich ein Nidhogg Level 8 auf dem Spielfeld befindet. Ich rede von dem Weltenbaum aus der nordischen Mythologie, Yggdrasil!"
      Rinji hat Kopfschmerzen und hält sich deshalb den Kopf. "Dann ist das alles hier eine Karte die mit Solid Vision produziert wurde? Aber wieso ist der Baum dann nicht verschwunden?" Hat die Antwort überhaupt noch eine Bedeutung für ihn?
      "Eine gute Frage. Tatsache ist, dass er dabei war zu verschwinden. Yggdrasil ist so groß, es braucht jedes mal wenn ich ihn rufe zwei Stunden, bis er wieder gänzlich verschwunden ist. Du konntest das von hier aus nicht sehen, aber die Baumkrone und tiefsten Wurzeln im Erdinneren waren bereits verschwunden. Aber nun blüht Yggdrasil neu auf!"
      Die Flora um sie herum wird tatsächlich wieder um einiges lebendiger und das Holz nimmt einen helleren Farbton an.
      "Ich versetze Nidhogg in den Verteidigungsmodus, (DEF 3000) setze noch eine Karte und beende meinen Zug. Los, zieh, zeig mir wie du mutig dem Tode entgegen trittst, los mach schon, los, LOS!"

      Rinji greift zitternd zu seinen Karten, aber er kann einfach nicht ziehen. "Rinji kneift die Augen zu. In dem Moment bewegt sich Lucifer ohne Kommando und springt von selbst in die Luft. Rinji zieht und der Drache öffnet sein Maul um seine Flamme freizusetzen.
      "Lucifer?!"
      Lucifer presst seine beiden Riesenschwerter aneinander und kombiniert sie zu einem Bord. Er schleudert das Bord nach unten und springt hinterher. UNOwen huscht ein fieses Grinsen über das Gesicht während er zusieht wie die Flamme sich ihren Weg zum Ziel bahnt.
      Lucifer springt auf das Board und schnappt sich mit rasender Geschwindigkeit eine Actioncard, die er Rinji zuwirft. Eine Ranke geht dazwischen, doch Lucifer fängt sie mit seinem neugewonnenen Speed ab und reißt sie aus.
      Rinji fängt die Karte gerade noch rechtzeitig. "Actionmagic - Accelerator! Ich negiere hiermit den Effektschaden deines Monsters!"
      Er weicht mit der Karte blitzschnell aus und blickt immer noch verblüfft zu Lucifer.
      "Mein Monster hat mich gerade gerettet? Du lebst?!" Rinji realisiert, das Lucifer versucht ihm zu helfen.
      Aus seiner vorigen Stimmung wird Verblüffung und aus Verblüffung wird Zuversicht.
      "Ich verstehe nicht ganz, aber ich weiß das wir gemeinsam kämpfen, JETZT du und ich! Los Lucifer!"
      Lucifer fliegt los, aber UNOwen lässt das nicht zu. Er zeigt auf eine Ranke und befiehlt ihr näher zu kommen. Im selben Augenblick erschrickt er als Lucifer schon hinter ihm steht.
      "Na, gefällt es dir nicht, dem Tod gegenüber zu stehen?"
      Rinji grinst ihn schadenfroh an, während er zusieht wie Lucifer die Ranke abfängt und mit einer Hand zerquetscht.
      Die Karte Action Magic - Flammball fliegt auf ihn zu. "Mir hat es auch nicht gefallen. Dann drehen wir mal den Spieß um."
      LP 4000->3800
      Der Feuerball schleudert UNOwen gegen die Wand aus Holz hinter ihm. "Mich so zu behandelt! Warte nur!" Die Wand bewegt sich und unzählige Ranken mit Action Magic Karten kommen ihm von oben entgegen. "Für dich gibt es keine Hoffnung mehr!"
      Lucifer nimmt sein Board wieder in die Hand und zerschneidet alle Action Magic Karten und die ganze Holzwand hinter UNOwen in Stücke.
      Sein Monster wirft ihm zum Abschluss die letzte Action Magic zu, die als einziges vor seinem Angriff verschont wurde, doch das ist erst der Anfang. "UNOwen, sie sind ein sagenhafter Duellant. ABER! Synchromonster sind das Symbol der Evolution. Was ich heute nicht kann, schaffe ich morgen. Unser Limit, wir Menschen haben keines! Unser Potenzial ist unendlich!"
      Eine Karte in seinem Extradeck fängt an zu leuchten.
      "Lucifer und ich. Er will mein Partner werden und ich akzeptiere es. Wir sind ein Team, wir kämpfen zusammen! Und als Team sind wir nicht zu stoppen!"
      "Das wird interessant." UNOwen schaut ihn mit weiten Augen an und wartet auf das Finale.
      "Ich zeige dir jetzt die Kraft mit der ich dich übertreffen kann! Die wahre Kraft von Lucifer! Ich beschwöre Solarcreature - living Wormhole von meiner verbannten Zone! Ich lege meine beiden Monster auf den Friedhof und führe eine Synchrobeschwörung durch!
      Level Ichi, living Wormhole! Level Go Synchrotuner Arch-Solarcreature - Lord Lucifer, Synchroshokan!
      Komm zu mir du treue Seele, Level Roku, Arch-Solarcreature - Gabriel!" (DEF 2800 / Finsternis / Stufe 6 / Fee / Synchro)
      Zwei riesige silberne Schwingen entfalten sich. Ein weiblicher Engel mit langen roten Haaren die im Wind wehen erscheint am Himmel.
      Ihre Rüstung aus feinster Bronze und ist gleich der eines Ritters. Während ihr Körper gen Boden sinkt, lösen sich alle Ranken in gelben Datenstaub auf, die sie berührt. Als ihre Füße den Boden berühren, sinkt sie auf die Knie, wie ein treuer Vasall vor seinem Herrn.
      Zuletzt rammt sie das riesige Schwert das sie in ihren Händen hielt in den Stamm, wo es dem alten Mann wie ein heiliges Kreuz entgegen scheint.
      "Pah, elender Kitsch, aber zugegeben genau das was ich sehen wollte. Nun zeig mir, was du mit einem Monster im Verteidigungmodus ausrichten kannst, muahaha."
      Rinji kratzt sich an seiner Nase unter ihr ein zufriedenes Lächeln. "Haha, ich habe es endlich verstanden. Ich fühle mich jetzt so befreit und erleichtert. Ich war so wütend und hatte solche Angst. Aber wenn ich mich nicht davon löse, meine Wut zügle und mich nicht von meiner Angst kontrollieren lasse, dann kann ich mich selbst übertreffen. Ich musste mich nur auf Dinge konzentrieren die wichtiger sind als mein Zorn, mein Partner, und auf Dinge die wichtiger sind als mein Leben. Ich werde dich definitiv schlagen und den Weg dazu halte ich hier in meiner Hand!"
      "Ich aktiviere jetzt den Effekt von Arch-Solarcreature - Gabriel! Ich kann diese Karte und eine andere Karte auf der Spielfeldseite meines Gegners wählen und ihre Kampfposition ändern, los ergreife dein Schwert Gabriel!"
      Gabriel steht auf und reißt das Kreuz aus dem Boden das er nun als Schwert hoch hält. Auch sein äußeres ändert sich. Die Gesichtszüge werden härter und der Körper etwas breiter. (Gabriel ATK 2800 / Nidhogg Lv 8 ATK 2000)
      "Gabriel war ein Engel der sowohl weiblich als auch männlich dargestellt wurde. Mein Gabriel ändert je nach Kampfposition seine Identität. Aber das ist noch nicht alles. Wenn er auf Kreuzfahrt geht, bekommt er die Angriffspunkte des andere Monsters dazu addiert."
      (ATK 2800->4800)
      "Ich greife jetzt mit Gabriel an!" Gabriel fliegt bis zum höchsten Punkt und reckt sein Schwert dem Himmel entgegen.
      "Ich bin noch nicht fertig! Mit dem letzten Geschenk, das mir mein Partner gemacht hat, beende ich es endgültig!
      Action Magic - Power Sword! Gabriel erhält für diesen Angriff nochmal 1000 Angriffspunkte!"
      ATK 4800->5800 / UNOwens Life 3800 / Nidhoggs ATK 2000.
      "Los! Fälle diesen blöden Baum! Holy Nightmare!!!"
      Gabriels Schwert fängt Feuer und das Feuer steigt bis in die Baumwipfeln empor und noch weiter bis zum Horizont und noch weiter und immer weiter, bis man das Ende nicht mehr ausmachen kann. Die Klinge fällt sie ein Fallbeil steil herab und brennt sich durch alles Geäst. Sie saust hernieder und spaltet Nidhogg in zwei Teile. Die Klinge fährt weiter in Richtung des Alten, der mit einem Sprung zu Seite ausweicht, aber von der Erschütterung erfasst wird und den Baum runter stürzt. Die beiden Einzelteile es Drachens schlagen krachen auf den Boden auf, und sofort danach fängt Nidhoggs linke Körperhälfte Feuer und beginnt zu verbrennen.
      "Gabriels Effekt, jedes Monster welches von Gabriel bezwungen wurde, wird verbannt! Gabriel, schick diesen üblen Lindwurm jetzt in die Hölle und versiegle ihn dort das er nie mehr raus kommt!"
      Gabriel schneidet mit seinem Schwert in die Luft und öffnet dabei einen Riss in eine andere Dimension. Die beiden Bruchstücke des Drachens lassen sich ohne Gegenwehr einsaugen, wonach sich das Tor wieder schließt. Rinji atmet tief ein und aus.
      "Das war eine Hölle von einem Duell. Er will einen Schritt gehen, doch plötzlich bleibt sein Herz stehen. Ihm bleibt die Luft weg und seine Glieder werden schwach.

      In seinen Ohren erklingt eine Stimme. Eine tiefe Stimme die er nie zuvor gehört hat. Sie sagt nur ein Wort, ein und das selbe Wort immer wieder. Immer wieder und wieder. "Hunger, Hunger, Hunger, Hunger, Hunger, HUNGER!!!

      Und in dem Moment rast ihm ein einziger Gedanke durch den Kopf. Es ist noch nicht vorbei!


      Rinji
      Rating pre Gabriel: 1370
      Rating post Gabriel: 1470


      Gishki Shókan hatsudo Level Nana (Kapitel 7)
      Spoiler anzeigen


      Eine Hand erhebt sich aus dem Abgrund. Der seltsame Gegner Rinjis, UNOwen zieht sich mit viel mühe wieder hoch.
      Er schnauft wegen der Anstrengung, steht aber wieder. Aber das ist eh egal, seine Lebenspunkte müssten immerhin bei 0 sein, oder?
      Seine Lebenspunkte stehen bei 500. "Wie hast du? Die verdeckte Karte?"
      "Nein beim Angriff."
      Rinji erinnert sich wann es passiert sein musste, als er dem Angriff von Gabriel auswich hat er in Wirklichkeit nach einer Actioncard gegriffen. Er war so auf seinen eigenen Angriff fixiert, das ihm das durchaus nicht aufgefallen sein konnte.
      "Die Actioncard "Energie Buscuits" wars, sie gibt einem Spieler 500 Lebenspunkte zurück. Ich wollte sie vorher schon nehmen, konnte es aber wegen Lucifer nicht riskieren sie zu verlieren. Du bist wirklich weit gekommen und du hast begriffen das es auf dieser Welt nicht so etwas wie Limits gibt. Aber du hast dabei völlig übersehen, das das auch für mich gilt."

      UNOwen richtet sich wieder auf und zieht mit einer großen Geste eine Karte. Dabei setzte er so viel Kraft ein das sogar Rinji den Luftzug spürt.
      "Wer ist er? Ist er überhaupt ein Mensch? Vorher sah er so aus, als sei er wegen seines Alters gebrechlich und benutzt deshalb die Ranken um an Actioncards zu kommen, doch jetzt strotzt er nur so vor Kraft."

      Ich aktiviere meine Fallenkarte, Flucht aus der finsteren Dimension. Mein Drache findet immer einen Weg zurück zu mir.
      Der Riss öffnet sich mit der Kraft der Fallenkarte und Nidhogg kann entkommen. Er ist völlig wiederhergestellt und brüllt als wolle er es allen beweisen. Dabei verpestet sein fauliger Atem die Luft. Rinji hält sich die Nase zu während sein Gegner völlig in sein Spiel vertieft ist.
      "Im Anschluss aktiviere ich den Effekt meiner Feldzauberkarte Yggdrasil. Ich kann einmal pro Zug ein Nordisch Empfängermonster als Spezialbeschwörung von meinem Deck beschwören. Ich wähle Valkyrie!" Die Valkyre kommt direkt aufs Feld und hält unserem Helden und seinem Engel ihr kleines Schwert kampfbereit entgegen. (ATK 400->2400)
      "Durch den Permaeffekt von Yggdrasil werden die Angriffspunkte aller Nordic Monster der Stufe 3, oder niedriger auf meinem Feld um ganze 2000 Punkte erhöht. Als nächste beschwöre ich die Karte die ich eben gezogen habe, Nordic Champion - Tyr" (ATK 2000)
      "Seine drei Monster sind stark, aber immer noch nicht stark genug, um meinen Gabriel zu schlagen." (ATK 2800)
      "Er könnte mit all diesen Monstern 1200 Punkte Schaden machen, aber eine Actioncard würde das regeln...
      Moment, wenn er erwartet das ich eine zu meiner Rettung erwischen könnte, dann wird er sich doch nicht darauf verlassen, oder?!
      Ich habe schon wieder so ein ungutes Gefühl."

      "Es wird Zeit das ich dir den wahren Drachen aus der Legende präsentiere. Jetzt bringe ich Nidhogg auf Level 10!"
      "Level Nii Tuner Monster, Valkyrie of the Nordic Ascendant, Level Hachi Nidhogg the Nordic End Dragon, Synchroshokan! Inkarnation of Ragnarók, Nidhogg the Nordic End Dragon Lv 10!!!"
      Nidhogg und Valkyrie fliegen im Himmel empor und werden dabei von einem Aschfahlen Licht heimgesucht.
      Das Licht verwandelt sich in eine Energiesäule die sich immer weiter ausbreitet. "HUNGER"
      "Diese Stimme, das war Nidhogg!"
      Aus dem Licht kommt ein dicker undurchdringlicher Nebel. Er erscheint erst wie eine schmale kleine Linie in dem Licht. Dann breitet er sich immer weiter aus und wird eins mit der Säule, dann nimmt die Säule langsam die Gestalt des Monsters an.
      Das Monster erhält nach und nach seine scheußlich entstellte Gestalt.
      es bildet sich ein Kopf mit leeren Augenhöhlen aus, ein langer rechter Arm mit drei Klauen und ein linkes Bein das den Boden berührt. Zwei endlos lange Schwänze ringeln sich umeinander. Eine riesige Kreatur ist entstanden, ein dicker Nebel der ohne feste Form die Gestalt eines Drachen imitiert, die Gestalt des vollwertigen Nidhoggs!"
      "Wie ich gesagt habe, mein Limit ist unendlich. Und genau so ist der Hunger dieser Kreatur unendlich. Nidhogg kann die ganze Welt zu einem Teil seines Körpers werden lassen."
      "Unfassbar."
      "Ich aktiviere seinen Spezialeffekt der sich immer dann aktiviere lässt, wenn er beschworen wurde. Ich kann diese Karte mit so vielen Monstern auf dem Spielfeld ausrüsten wie möglich. Das ist der Hunger, die wahre Form des Drachens der das Blut der Toten trank!"
      Das Monstrum brüllt laut auf und fängt an alles um sich herum einzusaugen. Sogar Gabriel wird angezogen.
      "Was? Warte, der Effekt von living Wormhole, das Monster das mit dieser Karte als Synchromaterial beschworen wurde, bleibt bis zur nächsten Endphase meines Gegners von Effekten unberührt, außer meinen eigenen."
      Wormhole kommt Gabriel zu Hilfe und erschafft für ihn eine Schutzblase in die er sich zurückziehen kann. Weniger Glück hat Tyr, der verzweifelt versucht sich mit seinem Schwert am Baum festzuhalten, doch den Halt verliert und in das Monster gesogen wird.
      Rinji erging es fast genau so, wenn Gabriel ihm nicht geholfen hätte und ihn in seine Blase geholt hätte.
      Nur UNOwen bleibt wo er ist, den Blick starr auf das Monster.
      "Das war noch nicht alles. Nidhoggs Angriffspunkte steigen noch, indem es die Kraft aller Nidhogg und Nordic Tunermonster in meinem Friedhof übernimmt." Das Massaker geht weiter. Nidhogg belebt mit seiner Kraft Valkyrie, Guldfaxe, und seine drei Vorgänger wieder, nur um ihre Kraft in sich aufzunehmen. Der Drache wird immer größer und größer und überragt schon bald den Weltenbaum, der selbst schon teilweise von dem riesigen Körper eingenommen wurde. "Das kann nicht sein, das kann doch nicht sein?!"
      Rinji starrt ungläubig auf den Boden, nicht fähig es sich auch nur anzusehen weicht er mit seinem Blick aus.
      400+1600+2000+2000+2000=8000
      "A-Acht Tausend Angriffspunkte?! Und einen Moment zuvor dachte ich, ich hätte es geschafft? Pah, was habe ich geschafft, es war alles nur ein Spiel für ihn. Selbst mit Gabriel war ich niemals eine Bedrohung für ihn? Kann das sein? Geht damit die Welt unter?"
      "Roarrrrr" Der Drache saugt Meerwasser und einen weiteren Teil des Baumes auf und wird noch ein Stück größer.
      Der Engel macht auf sich aufmerksam. "Räusper!"
      Gabriel schafft es Rinji für kurz daran zu erinnert, dass er noch nicht verloren hat.
      "Greif Gabriel an." UNOwen hat sich inzwischen beruhigt und seine Psyche befindet sich in einem seltsamen Zustand.
      Er ist weder wütend, noch gespannt, noch lacht er, er ist in den finalen Momenten einfach gar nichts.
      Der Drache öffnet sein riesiges Maul und sammelt Energie. Eine riesige blaue Energiesäule entsteht und schießt auf Rinji und Gabriel zu.
      "Ich aktiviere den Effekt von Solarcreature Bigskullclown! Wenn ein Solarcreature Monster angegriffen wird, kann ich diese Karte die verbannt wurde ins Deck zurück mischen und den Angriff negieren. Das schaffen wir zusammen, zusammen ist unser Potenzial die Unendlichkeit!"

      "Ja, das ist sie, aber nicht heute. Ich aktiviere den Effekt von Nidhoggs Level 10 Form. Einmal pro Zug kann ich ein Monster mit dem diese Karte ausgerüstet ist auf den Friedhof legen, um einen Monstereffekt zu annullieren! Das ist die wahre Power des Monsters, welches an den Wurzeln des Lebens nagte!" Und damit ist es vollbracht. Mit Tyrs Opfer hält ihn nichts mehr zurück.

      Gabriel und Rinji schrecken beide auf. Gabriel lässt Rinji im Stich und versucht fliegend in den Himmel zu entkommen, aber die Attacke ist schon zu nah. Unerbittlich schlägt sie auf und lässt ihn und unseren Protagonisten verschwinden.
      Als Rinji die Augen aufmacht, sieht er kurz Lucifer der ihn mit seinem Körper beschützt. Dann wird es zu hellt für seine Augen.
      Dann wiederum fühlt er sich plötzlich so als würde er in einen See fallen. Nidhogg hat ihn absorbiert.
      Rinji, Gabriel und Lucifer, sie alle sind eins mit Nidhogg geworden.
      Nur ein paar Sekunden und sie sind nur noch ein Teil von ihm ohne Bewusstsein.
      Selbst die Kirinkarte die aufleuchtet um ihn zu retten erlischt sofort wieder. Rinji wird schwarz vor Augen.

      "Das reicht."
      Nidhogg stoppt und löst sich auf. Rinji findet sich von einem Moment auf den anderen am Strand der Insel wieder. Im Hintergrund steht immer noch der Weltenbaum und ein Teil der Energie von Nidhogg die sich noch gehalten hat.
      "Oh Junge, du bist es nicht wert mit Nidhogg eins zu werden. Du bist zu weich."
      Vor ihm steht UNOwen mit einem Gehstock. Er kann auch erkennen das sich hinter ihm noch mindestens eine Person befindet, aber er ist mit den Nerven fertig. "Wollen sie mich jetzt in eine Karte verwandeln wie die Anderen?"
      "Na ja, vielleicht später." Unser Held schielt zu ihm hoch um in seinem Gesicht zu lesen.
      "Du bist ein fähiger Spieler und unsere Armee braucht starke Generäle. Einer von uns will dich bei uns haben. Also komm zu uns."
      "Was?" Rinji ist noch müde, aber er strengt sich an aufzustehen. Er schafft es zumindest in die Hocke zu gehen."
      Die Nahtoderfahrung und das Duell davor hat ihn ziemlich fertig gemacht und deshalb ist er zumindest für den Moment nicht in der Lage größere Emotionen zu empfinden. Rechts neben UNOwen dem alten Mann steht die mysteriöse Frau, die er als Viola kennt.
      Links von ihm steht Ed und hält eine große Steinglocke in Händen.
      "Sorry, wie das gelaufen ist, echt. Der Plan kam, nachdem wir uns verabredet hatten und davon, das UNOwen sich mit dir duelliert wusste ich nichts. Also kommst du mit? Ich weiß das dir das komisch vorkommt, aber ich mag dich wirklich."
      Rinji schaut nur trübe drein und murmelt etwas vor sich hin. "Ach du warst der dritte Mann, ich dachte das wäre Farragut."
      "Nein tut mir leid, ich will niemals ein Dieb sein."
      UNOwen macht eine Geste, das er ihn in eine Karte verwandeln möchte, doch Ed hält ihn auf und macht seinerseits eine Geste das sie gehen sollten. Viola blickt noch einmal kurz zurück und beißt sich auf die Lippe, dann kommt sie hinterher.

      Und so lassen sie ihn und gehen ohne sich noch ein zweites Mal umzudrehen.


      UNOwen
      Rating: 1690

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Sunaki-sama ()

      Das hier wird jetzt das vorletzte Kapitel, ehe der Ark zu Ende ist.

      Gishki Shókan hatsudo Level Hachi (Kapitel 8)

      Spoiler anzeigen

      Rinji hat jetzt seit Tagen nicht das Bett verlassen. Seiner Freundin hat er nicht gesagt, aber sie hat in den Nachrichten von dem Anschlag erfahren. Das Einzige was sie aus ihm raus bekam ist, das Ed nicht mehr kommt. Tatsächlich ist er bisher nicht wieder in der Schule aufgetaucht. Sicher hat ihn einer gesehen und der Polizei geholfen ein Phantombild zu zeichnen. Heute ist das Datum das auf dem Brief angegeben wurde...
      Seine Freundin hat jedenfalls die Nase voll. "Hört zu wenn du mir nicht sagen willst was passiert ist, gehe ich zu dem Treffpunkt und finds selbst raus, kapische?"
      Rinji richtet sich im Bett auf. "Du gehst nirgendwo hin."
      "Du glaubst doch nicht das du mich abhalten kannst? Ja klar, du hast auch nicht geglaubt, das dein Onkel mich hier wohnen lässt."
      Rinji ist inzwischen aufgestanden.
      "Das könnte eine Falle sein. Ich weiß nicht was diese Typen gerade von uns wollen, aber wir wären einmal fast gestorben. Ich, Onkel Wawisuke und im Übrigen auch du." Jessica verliert die Geduld und packt ihn am Kragen. "Hört zu, diese Woche ist diese Zeit im Monat wo ich schnell meine Geduld verliere, also rede Klartext, oder ich wisch dir eine."
      Ihr Freund reißt sich erst Mal los und antwortet etwas gereizt, "Diese Frau kam wieder mit einem anderen, jemand der den Baum kontrolliert hat. Er hat drei Wachleute umgebracht und mich um ein Haar auch, ich habe eine scheiß Angst. Ich habe kein Interesse gegen Terroristen zu kämpfen und ich weiß nicht wer die sind und was die von mir wollen. Ich will mich nur um meine eigenen Angelegenheiten kümmern, indem ich Folkloreforscher werde wie ich es immer wollte und keinen Heldentod sterben."
      "Du sagst da was. Aber nach all dem was passiert ist, ist es besser so etwas nicht einfach zu ignorieren. Ich gehe mit, oder ohne dich da hin und du weißt das ich nicht bluffe. Vielleicht ist es ja nicht mal diese Frau. Und wenn doch, dann kann ich sie mit meinem neuen Power up spielend besiegen."
      Er sieht sie verblüfft an. "Du willst Revanche? Bist du noch zu retten?"
      Rinji sieht verbissen zu wie sie sich eine Zigarette anzündet, den Hintergedanken das sein Onkel das im Haus verboten hat schiebt er für den Moment beiseite. "Ich bin aber dein Freund und ich erlaube es dir nicht."
      Jess nimmt die Zigarre aus dem Mund und pustet Rauch aus, der sich langsam im Zimmer ausbreitet. "Du und ich, wir haben nichts gemeinsam. Und deswegen liebe ich dich."

      Oh ja, liebe Leute den Flashbacks entkommt man nicht mal bei mir. Also gut, Rinji und Jess erinnern sich an einen Kinoabend ganz am Anfang ihrer Beziehung zurück, etwa ein Jahr vor Beginn der Haupthandlung. Rinji und Jess sind seit zwei Wochen offiziell zusammen. Jessica, deren Familie ursprünglich aus Amerika kam gab den Anstoß dazu es öffentlich zu machen.
      Sie war glücklich als ers tat, da Japaner aufgrund ihrer Kultur ihre Problemchen damit haben, in der Öffentlichkeit zu ihren Gefühlen zu stehen. Rinji verstand das damals sofort.
      In diesem Augenblick kommen sie eng umschlungen aus dem Kino. Es lief irgendein steinalter Film, "Casablanca", ein Klassiker.
      "Und wie hat er dir gefallen?" Jess gibt ihm einen Kuss auf die Wange. "Zum einschlafen."
      Das war ehrlich. "OK, warum wolltest du ihn dann sehen?"
      "Wir machen sonnst immer was ich will."
      Rinji fragt sie lachend wann sie eigentlich jemals beide der selben Meinung waren.
      Ihre Antwort kommt ziemlich schnell.
      "Gar nicht, eigentlich haben wir gar nichts gemeinsam, oder, lach?"
      Ihr Freund sah sie skeptisch an. "Wäre aber besser wenn wir was finden würden, was wir beide mögen. Aber sag, wenn wir so völlig unterschiedlich sind, warum wolltest du mich dann?"
      Jessica boxt ihn freundschaftlich auf die Schulter und antwortet mit einem lächeln. "Ach weißt du, ach das klingt blöd."
      "Nein sag."
      "Echt? Wenn du meinst. Ich bin davon überzeugt das du es mal zu was bringst."
      "Klingt wenig schmeichelhaft."
      "Ich hatte nie richtige Zukunftspläne, oder Ziele im Leben und habe nie irgendeinen Antrieb zu irgendwas gehabt, aber du bist da anders. Du willst einen guten Abschluss schaffen. Ich schätze ich stehe auf Männer, die sich für etwas begeistern können."
      Sie blickt lächelnd zum Mond, der in dieser Nacht besonders schön scheint. "Und du bist scharf."
      "Haha, genau. Das ist natürlich die Hauptsache.

      Wieder in der Gegenwart.
      "Jessica, hast du jemals daran gedacht Profi zu werden?" Jess blickt ihn mit weiten Augen an. "Was ich? Lenk nicht vom Thema ab!"
      Es bringt sie aber zum Grübeln. "Wobei, das wäre keine so üble Vorstellung." Dabei fährt sie sich übers Kinn während sie sich vorstellt wie es wäre in einer Duellarena zu stehen.

      "Siehst du, wir sind nicht so unterschiedlich. Du willst beweisen, dass du besser bist als sie, wenn du dich nur genug Mühe gibst. Ich weiß noch genau wie verunsichert du warst als ich dich damals vor ihr gerettet habe."
      Jess weicht seinem Blick aus. "Dieses Gefühl von damals werde ich auch niemals vergessen."
      "Aber du lässt dich davon nicht einschüchtern. Das ist großartig, aber wenn du dich beweisen willst dann Spiel an ihrer Stelle mit mir. Ich habe sie immerhin geschlagen! Bitte lass uns dieses eine Mal einer Meinung sein!"
      Jess überlegt ernsthaft, ob sie auf das Angebot annehmen soll...
      "Das ist lieb von dir, aber ich möchte dahin." Sie nimmt noch einen kräftigen Zug aus ihrer Zigarette, dann macht sie sie aus und schmeißt sie weg. "Es ist nicht so das wir alle heil davon gekommen sind. Wegen dieser Schlampe sind auch ein paar meiner Freunde ums leben gekommen." Rinji atmet aus. "Weil mir Rache so viel gebracht hat. Aber zugegeben, ich verstehe dich. Ich werde dich nicht alleine zu ihr gehen lassen. Also gut, hast du die Fahrpläne schon nachgeschlagen, oder soll ich nachsehen?"
      Jessica hat das aber längst erledigt, sie kramt nur kurz einen Zettel mit Notizen aus der Küchenschublade und steckt ihn in ihre Handtasche. "Gehen wir also?"

      Die Fahrt dauert eine viertel Stunde und der Weg bis zum Berg noch einer weitere halbe Stunde. Als sie endlich da sind, ist es wenig einladend, aber etwas anderes hatten sie auch nicht erwartet. Es gibt kaum Vegetation und überall in der Gegend liegt Eisenschrott. Will man dem Bergpfad weiter folgen muss man an einem Verbotsschild vorbei. Wirklich kein gemütliches Plätzchen.
      Aber eins ist seltsam, von den Duelldroiden die hier wüten sollten gibt es keine Spur. Sein Onkel meinte doch sie fordern jeden zum Duell der ihren Berg betritt, also wo sind sie denn? Langsam wird ihm diese Stille auf dem Berg unangenehm. Während seine Freundin keine Angst zu haben scheint. Sie zündet sich aus Langeweile eine Zigarette an. Einige Minuten lang folgen sie weiter still dem Bergpfad, bis Rinji plötzlich etwas vor sich aufblitzen sieht. Es ist einer der schwarzen Fäden von damals.
      Er hält seine Freundin zurück, der die Zigarette aus dem Mund fällt.

      Wie ein Geist erscheint sie hinter ihnen, in einem weinroten Kleid. Die mysteriöse Hexe, Viola.
      "Se llega demasiado tarde, haha."
      Ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, indem sie alle ihre Fäden entwirren können, oder ist das hier eine Falle?

      Rinji blickt sich um, überall um sie herum sind Fäden gespannt. Schnüre breiten sich im Wind aus und verknüpfen sich zu einem weiten Geflecht das sich wie ein Kuppel über sie stülpt. Sie sind ihre Gefangene.
      "Also doch, eine Falle! Sagt mir endlich warum ihr hinter mir her seit!"
      Viola legt ihren Kopf auf ihre Schulter und schaut ihn mit unschuldigem Blick an. "Falle? Süßer, niemand ist hinter dir her. Du kannst mir glauben, keiner von uns plant etwas mit dir."
      Rinji signalisiert ihr mit einem ironischen Lächeln das er ihr das nicht abkauft.
      "Und wozu hältst du uns hier gefangen?"
      Viola sieht kurz verwirrt aus, dann fällt ihr Blick auf die Schnüre, woraufhin sie anfängt laut zu lachen.
      "Hahaha, nur weil ich so nett bin, habe ich euch heute hier hergebeten."
      Unser Held erinnert sich an damals wie es war auf Leben und Tod gegen sie zu spielen, dabei wird ihm übel, doch Jessica, macht einen Schritt auf sie zu. "Um ehrlich zu sein, das interessiert mich einen Dreck."

      Sie zieht eine neue Zigarette aus der Packung, zündet sie an, steckt sie sich aber nicht in den Mund. "Ich bin hier wegen der Toten bei dem Vorfall am Hafen." Dabei zerbricht sie die Zigarette und lässt sie fallen.

      Viola und Jessica starren sich an, als ob sie sich gleich an die Kehle gehen würden. "Warte bitte noch Jess."
      Jessica wirft ihm einen verständnislosen Blick zu. "Du kannst dich noch später mit ihr abrechnen."
      Viola grinst hämisch.
      "Meine Leute wollen einen Krieg entfesseln um die ganze Stadt auszulöschen."
      Jess reicht es jetzt, diese Ansage ist doch der komplette Schwachsinn und sie will sagen was sie denkt, aber dann erinnert sie sich an die Nachrichten. Deshalb hält sie die Füße still und hört weiter zu.
      "Ich erzähle euch am besten die ganze Geschichte. Alles begann im großen Dimensionskrieg vor 300 Jahren. Dort entkamen drei der Olympianer indem sie sich in Kältekammern versteckten, aber kurz darauf sorgte ein Erdbeben dafür, dass das Labor mitsamt der Kältekammern im Meer versank. Die archäologischen Ausgrabungen haben sie später aufgeweckt. Der Anführer, ein Grieche namens Deus wandte sich an mich und erzählte mir seine Geschichte."
      Rinjis Atem stockt, soll er so eine Geschichte wirklich Glauben schenken? Aber wenn sie stimmt, würde das ihre unglaubliche Stärker erklären. Aber wer ist dann Viola?
      "Das heißt du gehörst nicht du denen? Warum haben sie sich dann gerade an dich gewandt?"
      "Ich bin sein direkter Nachkomme, also dachte einer Blutsverwandten wäre am ehesten zu trauen. Er zeigte mir seine olympischen Götterkarten, also glaubte ich ihm. Er war so einschüchternd, ein Riese. Und ich war ein einzelnes schwaches Mädchen, alleine und hilflos."
      Beim letzten Satz schafft sie es einfach nicht mehr ernst zu bleiben und fängt an laut zu lachen, doch ihre Sorglosigkeit macht die Stimmung auf der anderen Seite nur noch eisiger.
      Sie setzt ein selbstbewusstes Gesicht auf und streicht keck eine Haarsträhne beiseite, um zu zeigen das sie sich nicht beeindrucken lässt.
      "Ihr Plan war es mit den "Ghosts" aus Neo Domino City einen Krieg anzuzetteln."
      Rinji und Jessica erschaudern vor dieser Vorstellung. Deshalb wurden sie nicht angegriffen, irgendwo hier in der Nähe lauert also eine ganze Armee.
      "Ja, wir haben immerhin 500 Stück zusammen bekommen, einige wurden sogar nach produziert... Sie sprachen von einem Krieg, also dachte ich es ginge darum irgendetwas großes einzunehmen. Ich wäre Herrscherin geworden und hätte mein Glück gemacht...
      Ärgh, aber dann wurde mir klar worum es ihnen wirklich ging. Sie wollten die Stadt nicht erobern, sondern in Schutt und Asche legen. Deus stellte sich als wahnsinniger Irrer heraus, der nur Krieg und Zerstörung wollte. Ich riskiere mein Leben doch nicht für nichts."

      Rinji reibt sich mit dem Finger unter die Nase, was er immer tut wenn er angestrengt nachdenkt. Trotz der Warnung wollte dieses Ekel vorher tatsächlich einen Angriffskrieg gegen die Stadt führen. Soll er sie darauf ansprechen? Nein er muss noch viel mehr wissen.
      "Eine unglaubliche Geschichte. Das Deck habt ihr dann vermutlich gestohlen damit man es nicht gegen euch einsetzen kann.
      Aber warum das Chaos auf der Insel? Und warum habt ihr die Glocke gestohlen, und wer um alles in der Welt ist dieser UNOwen."
      Viola fährt ihn auf charmante Art mit dem Zeigefinger über die Lippen.
      "Tut mir leid Süßer, sie vertrauen mir auch nicht alles an. Das was ich weiß ist, das dieser alte Mann nach Deus Auferstehung zu ihm kam und ihm seine Hilfe anbot. Was die Glocke betrifft. Irgendetwas war darin. Eine Karte, vielleicht? Wir brauchten sie jedenfalls, um die Duelldroiden anzutreiben."

      "Die Fäden die ich um uns herum gewoben habe, sind ein magischer Schutzschild und kein Käfig, ihr könnt ihn also jederzeit verlassen.
      Immerhin soll keiner mitkriegen das ich sie verraten habe. Jetzt seit ihr gewarnt und ich muss kein schlechtes Gewissen mehr haben wenn ich das Land verlasse."

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Sunaki-sama ()

      Arkfinale. Übernächsten Montag geht es dann weiter.

      Gishki Shókan hatsudo Level Kyu (Kapitel 9)

      Spoiler anzeigen
      Viola hat gesagt was sie zu sagen hatte und macht Anstalten zu gehen. "Halt."
      Doch unsere Jess ist noch nicht fertig mit ihr, sie zeigt sich Kampfbereit und zu allem entschlossen.
      Sie aktiviert sogar ihre Duelldisk.
      "Was willst du denn noch? Ich habe dir doch gesagt das ich mir diesen Leuten gebrochen habe."
      Jess klärt sie gerne auf. "Das macht das, was am Hafen passiert ist auch nicht ungeschehen!"
      Sie hat kaum diesen Satz beendet, da fasst die sich unerwartet vor Schmerz an den Kopf. Sekunden darauf auch die anderen.
      Die Temperatur steigt von einer Sekunde auf die nächste explosionsartig an verursacht bei allen Dreien grässliche Kopfschmerzen.
      Da sind Schritte, ganz leise Schritte. Irgendjemand kommt! Die Schritte werden lauter und ein Mann tritt in den Bannkreis der Fäden.

      "Wer Macht hat, kann Kämpfe anfangen, oder beenden."
      Es ist UNOwen. Sein düsterer Blick fährt allen in die Glieder. Viola fragt sich wie er den Bannkreis entdecken konnte, hält sich aber aus Angst zurück. Jess erkennt die selbe üble Aura wie bei Viola wieder, nur stärker.
      "Du hast uns also verraten, Viola?" Viola stammelt eine Erklärung zusammen, aber UNOwen tätschelt ihr nur den Kopf und wendet sich den Anderen zu.
      "Ihr müsst keine Angst haben, das habe ich auch. Am Besten wäre es, wenn ich mich vorstelle. Ich bin Shinshin átisuto no kami, no Sunaki."
      Mit einem Augenzwinkern ändert sich seine Augenfarbe zu rot. Sein ganzer Körper scheint die Hitze in der Umgebung regelrecht aufzusaugen, sein gesamter Leib entzündet sich und geht in Flammen auf. Seine Falten blättern in den Flammen von ihm ab. Er brennt das Alter aus sich heraus und darunter kommt die Person hervor, der Rinji seinerzeit begegnete. Er dreht sich um zu Viola, um und bestätigt die Behauptung.
      "Das ist er wirklich! Kurz vor unserem Duell sah ich ihn in einer Vision."
      "Du hast ihn gesehen? Was zur... Dann ist der Typ hier wirklich unsterblich?!"

      Ihr Gegenüber scheint verwirrt. "Eine Vision?"
      "Wer?" UNOwen, also eigentlich Sunaki zieht eine Karte aus seinem Deck, Wunder Kirin. In letzter Zeit ist viel unmögliches passiert, Puppen die zum Leben erwachen, Portale in andere Räume, Visionen und Unsterbliche. Es ging nie von mir, oder Viola aus, das war alles die Macht unserer Duellgeister. Was sie sich wohl dabei gedacht haben?
      Sie sind unsere Partner und wenn sie uns akzeptieren, entsteht manchmal so etwas undenkbares wie ein Unsterblicher. Viola erhielt ihre Macht mit einem Vertrag mit Midrash und ich meine, indem mich Izanagi als sein Partner auserwählt hatte. Deus wiederum erhielt seine durch seinen olympischen Gott."

      "Alles was Viola vorhin gesagt hat ist wahr, aber sie weiß nicht über alle Hintergründe bescheid."
      Und in dem Moment unterbricht sie ihn. "Wenn sie mit ihnen noch etwas zu klären haben, nur zu. Aber halten sie mich bitte da raus, ich muss noch meinen Flug buchen." Sunaki macht einen Satz nach vorn und springt ihr direkt an die Gurgel. "Du wirst dazu stehen was du getan hast, du wirst mithelfen Deus zu besiegen und du wirst nicht meckern, oder ich verwandle dich in eine Karte."
      Die anderen beiden schreiten ein und beruhigen ihn gerade so.
      Viola tastet vorsichtig ihren Hals ab. "Ich bleibe dabei, keine Reue."

      "Was wollen sie von mir?" Genau auf diese Frage hat Sunaki sehnsüchtig gewartet. Mit einer theatralischen Geste breitet er die Arme aus, als er Antwortet; "Ich will das du die Beschwörung der drei Erzengelkarten vorantreibst. Nach meinem historischen Duell mit Mizune gründete sie eine Stadt und benannte sie nach ihrer Heimatstadt. Ich hingegen hatte den Auftrag alle Opfer von Akademia zu retten.
      Der Professor hatte eine große Anzahl Menschen in Karten verwandelt und der Schlüssel zu ihrer Erlösung waren die drei Erzengelkarten, die der selbe Professor erweckt hat, doch sie verbrannten damals in einem Feuer. Ich versuchte sie selbst wiederzuerwecken, es gelang mir aber nur Lucifer zu rufen. Dafür fand ich immerhin heraus, das mein Kirin der Schlüssel für ihre Erweckung ist.
      Ich habe es dir damals gesagt, das Potenzial eines Menschen kann unendlich sein. Ich verteilte die Karte deshalb nie an besondere Leute sondern an alle möglichen Arten von Menschen, aber nie gab es einen, der mehr als zwei erwecken konnte. Innerhalb von dreihundert Jahren, gab es nur zwei, die Lucifer und Gabriel beschwören konnten und deren Fortschritte nahmen jeweils mehrere Jahre in Anspruch."

      Mit Begeisterung formt er seine Hand zu einer Schale und dann zu einer Faust.
      "Doch jetzt, jetzt stehen die Chancen gut."

      "Du wurdest zweimal in die Enge getrieben, einmal absichtlich. Ich habe dich provoziert und mir angesehen, wie gut du mit deiner Wut umgehen kannst. Ich entschuldige mich dafür, das ich mit dir gespielt habe, aber es war ein notwendiges Übel.
      Du musst verstehen was das für die Menschen von damals bedeutet. Die Erfüllung eines dreihundert Jahre alten Traumes!"

      Jessica rutscht die Hand aus, was ein glückliches Lächeln aus Viola hervorlockt die immer noch ihren Hals abtastet.
      Nachdem sie ihm eine geklebt hat, erklärt sie ihm wofür. "Das ist doch eine Riesen Verarsche! Oder wollen sie uns allen Ernstes weismachen, das sie den Menschen helfen wollen, nach all dem?"
      "Was meinst du genau?" Jessica packt ihn am Kragen und schreit ihn an. "Sie lassen einen Psychopathen eine Armee aufstellen, sie zertrümmern eine halbe Stadt indem sie ihr überdimensionales Riesengemüse drauf pflanzen. Was ist das denn für eine Logik, tausend Menschen retten, indem man tausend Menschen opfert?!"
      Sie lässt ihn los, aber sie hat recht und alle erwarten jetzt eine Antwort.

      "Ihr habt recht, ich schulde euch die Erklärung. Ich bemerkte die Gruppe seinerzeit schon kurz nach ihrer Wiedergeburt und schloss mich ihr nur an, um sie von innen zu überwachen. Ich habe Deus und Edward schon einmal geschlagen und kann es ein zweites Mal schaffen.
      Und ihr vergesst eines, nämlich dass Yggdrasil unter meiner Kontrolle stand. Ich konnte ihn so erschaffen wie ich wollte, ihn so erschaffen, das der Schaden gering blieb. Sicher der Sachschaden war immens und viele Menschen wurden verletzt, aber ich habe keinen getötet. Ich würde nie Leben gefährden, denn..."
      "Denn?" Ihr Gegenüber setzt ein ernstes Gesicht auf und fährt fort mit seinen Erklärungen.
      "Wer zur Karte wurde, altert dennoch weiter. Sie sind alle längst tot. Kinder, sogar Babys, niemand wird wieder zurückkommen.
      Aber die Erzengelkarten könnten ihre Seelen zumindest ins Nirvana führen. Sie könnten endlich Ruhe finden und ich auch.
      Du wärst dann im Besitz von drei unglaublich mächtigen und wertvollen Karten und würdest obendrein als Held in die Geschichte eingehen."

      Rinji und Jess tauschen Blicke aus. Viola steht hinter ihnen und wartet, sie ist fast genau so gespannt auf die Antwort wie Sunaki.
      "Ich kann das nicht tun. Ich liebe Geschichte, aber ich will selbst kein Teil davon sein. In meinem Kampf mit ihnen ist mir klar geworden, dass ich nicht kämpfen möchte. Das ist eine Aufgabe für andere Leute, wie sie. Dieser Krieg... das ist nicht meine Angelegenheit."
      Jess sieht ihn fragend an. Meint ihr Freund wirklich was er sagt? Sunaki denkt genau so, nur die Hexe im Hintergrund kichert.
      "Leider stellt sich diese Frage nicht mehr. Du sagst du wärst nicht involviert, aber du bist es längst. Dieser Krieg wird jeden Bewohner dieser Stadt betreffen. Ich sagte zwar, es bestünde keine Gefahr für die Stadt, aber falls ich mich irre und man mich irgendwie besiegt... In diesem besonderen Fall muss es jemand geben, auf den ich zählen kann. Und da dachte ich an euch."

      Unser Protagonist schaut weg, doch Jessica legt ihre Hand auf seine Schulter. "Weich ihm nicht aus. Ich mag ihn zwar nicht, aber wenn an dem ganzen etwas dran ist, werde ich Kämpfen. Und..., ich will mit dir gemeinsam Kämpfen."
      Rinji reißt sich los, er möchte nicht. Doch er spürt etwas. Den Willen zu Kämpfen, aber er geht nicht von ihm aus.
      Honor Lion, Wunderkirin, Lucifer, Gabriel und Thunderbird, sie wollen alle mit ihm Kämpfen und er spürt ihren Willen in seinem Deck. Er sieht sie nicht und hört sie nicht, aber sie sind da. Kurz darauf fordert ihn Jessica tatsächlich noch ein zweites mal dazu auf ihr zu folgen. Und auch bei ihr spürt er diesen Willen. Den von Carnotaurus und den Willen von einem anderen Monster, einer noch viel größeren Kraft als der von Carnotaurus.
      "Vertrau auf uns, wir tun das zusammen!"

      "So habt ihr euch also entscheiden?" Jess nickt. Rinji blickt verzweifelt in die Runde. Er gibt auf und eigentlich ist er ihnen auch gar nicht böse.
      "Was habe ich denn für eine Wahl? Ich kann meine Freundin doch nicht alleine lassen, sie hat das Selbe immerhin auch für mich getan. Ich mache mit! Aber dann nehmen wir noch meinen Onkel mit, dann sind wir zu fünft."
      Klatsch, klatsch, klatsch. Ihr neuer Anführer lächelt milde und freut sich über dessen Entschluss.
      "Ausgezeichnet, dann sind wir uns also endlich alle einig."

      Los geht die Schlacht auf zum letzten Gefecht...

      Damit endet der 2. Ark. Die letzten Schritte sind getan. Nun steht dem Finale nichts länger im Weg.
      Im dritten und letzten Ark wird es deutlich mehr Action geben als zuvor und die letzten losen Fäden werden verknüpft.
      Freut euch auf das Finale!
      Gestern kam nichts, weil ich Vorgestern von einem kleinen Kunstwettbewerb erfahren hatte und deshalb meine Energie darin investieren musste. Nichts desto trotz beginnt jetzt endlich der Warark.

      Xyz Shókan hatsudo Rank Ichi (Kapitel 1)

      Spoiler anzeigen
      "Endloser Krieg, das ist Projekt Ares." Deus sitzt gelangweilt im Dunkeln und murmelt seltsame Dinge in sich hinein.
      "UNOwen und meine Viola kommen nicht mehr. Treuloses Pack." Hinter einem schweren Eisentor wartet Ed neben dem dritten Mitglied ihrer Gruppe und blickt besorgt auf seinen Meister. "Das ist nicht gut. Deus hatte noch nie irgendwelche sozialen Skills. Er hat den Professor immer vergöttert, mehr als ich, aber nachdem dieser gegangen ist, fängt er an ernsthaften mentalen Schaden zu nehmen."
      Sein Gesprächspartner legt ihm die Hand auf die Schulter und fragt besorgt, "Sollten wir den Krieg dann nicht lieber abblasen?"
      Ed zuckt mit den Schultern und meint gerade heraus, "Befehl ist Befehl."
      "Vertrau einfach daraus, dass alles im Sinne des Professors geschieht. Sein Geist leitet und und wacht über uns. Aber genug davon, hattest du Erfolg?" Als er das Thema wechselt, funkeln seine Augen. Sein Gegenüber entfernt die Hand von seiner Schulter und macht ein paar Schritte im Kreis, bis er antwortet. Anhand der Anomalien in der Pyramide, konnte ich einen Zirkel erschaffen der den Zustand künstlich hervorruft und die gewünschte Zeitanomalie erzeugt; Theoretisch. Ich würde sie gerne vorher testen, aber ich fürchte, uns bleibt keine Zeit mehr dafür." Ihr Gespräch sollte nicht länger dauern. Deus fängt grundlos an wie am Spieß zu brüllen. Sie haben mit seinem Geisteszustand nicht übertrieben. Außerdem... Seine Seele giert nach Krieg.

      Es ist noch immer der selbe Tag. Rinji, Jessica, Viola, Sunaki und Rinjis Onkel Wawisuke, den sie vorher noch abgeholt haben, treffen sich bei Jessicas Elternhaus und halten Kriegsrat. Rinjis Onkel war wenig begeistert von allem, doch Violas Talent Leute zu "überzeugen" half ihnen weiter.
      Als Rinji die Villa betritt befindet er sich mitten in einem großen Vorraum. Das Haus wurde im amerikanischen Stil eingerichtet, weshalb er von der Diele aus direkt mit dem Wohnzimmer in Verbindung steht. Von ihm aus rechts befindet sich eine Treppe und weiter hinten geht es in das Esszimmer. Das Haus ist sauber, hell und riecht nach frischen Blumen. Es ist eher modern eingerichtet, aber mit einem klassischen Tutch, so befindet sich zwischen Küche und Wohnzimmer ein etwas deplatziertes altes Tigerfell.
      Sunaki kratzt sich am Kinn, als würde er überlegen.
      "Ich dachte doch, das ich deine Familie von irgendwoher kenne. Die Washingtons." Rinji nickt und antwortet an Jess Stelle, die keine Lust hat etwas über ihre Familie zu erzählen. "Ja, sie ist sehr reich. Deshalb kann sie es sich leisten den ganzen Tag blau zu machen, obwohl sie nicht mehr zur Schule geht und keinen Job hat."
      Jessica ist die ganze Aufmerksamkeit zuwider, doch Sunaki hat noch etwas hinzu zu fügen. "Wenn ich mich recht erinnere gab es doch ein großes Drama in der Familie. Ich wusste gar nicht, das sie noch eine Tochter hatten."
      "Das war die Familie meiner Tante und könnten wir jetzt bitte zum Punkt kommen?"
      Rinjis Onkel stimmt ihr zu. "Genau, wenn das kein Aprilscherz werden soll, müssen wir die Polizei informieren."
      "Gut erkannt, aber schlecht weitergedacht. Die Polizei würde mir nicht glauben. Und wenn ich ihnen das Versteck gezeigt hätte, hätten sie vielleicht drei, oder vier Leute nach dem Rechten sehen lassen. Deus hätte sie erledigt und wäre vorgewarnt gewesen. Er hätte seinen Angriff sofort durchgezogen.
      Ich habe ihnen eine Nachricht mit einer Bombenwarnung hinterlassen. Das sorgt dafür das die Polizei für die nächste Zeit ein paar ihrer Kollegen aus den Nachbarstädten hinzuzieht und etwas schärfer aufpasst als gewöhnlich. Mehr kann ich nicht tun."
      Diese Antwort erscheint zwar logisch, doch Wawisuke tut sie als Nonsense ab. Er teilt ihm klar mit, das er ihm nicht glaubt und sie keine Soldaten seien. Rinji gibt ihm Bestätigung, indem er ihm mit einem Nicken zeigt, dass er ihm zustimmt.
      Nun kommt unser Protagonist zu Wort. "Gut, die Polizei ist also vorgewarnt. Aber was ist mit uns? Deus hat euer Verschwinden noch nicht bemerkt und wir waren bereits beim HQ. Warum sind wir zurückgegangen?"

      Sein Gegenüber lacht einmal gespielt und meint. "Du bist schön gründlich und durchschaust die Lücken in meiner Logik, das ist gut. Das ist eine gute Frage, ja. Dafür gibt es viele kleinere Gründe." Als er fortfährt setzt er ein verschmitztes Raubtiergrinsen auf.
      "Es kann gut sein, das ein Frontalangriff auf den Berg der Gerechtigkeit tatsächlich den gewünschten Erfolg hätte. Aber ihr müsst allerlei Dinge bedenken.
      Erstens; Ich ziehe mit niemanden in die Schlacht, den ich nicht einschätzen kann. Ich will erst wissen was ich von euch erwarten kann. Ich werde euch nachher bei einem Testduell beobachten.
      Zweitens; Ich ziehe nicht planlos in die Schlacht.
      Und noch viel wichtiger, Drittens; Deus zieht auch nicht planlos in die Schlacht. Er hat sich sicher mehr ausgedacht, als eine hirnlose Zerstörungsorgie. Ich möchte ihm nicht begegnen, wenn er seine ganze Armee um sich hat, versteht ihr jetzt?"
      Rinjis Onkel wendet sich zu Viola und stellt ihr eine wichtige Frage. "Was für eine Art von Mensch ist eigentlich dieser Deus?"
      Viola zuckt mit den Schultern. "Ich habe nie viel von ihm mitbekommen. Er ist immer ernst, sagt kaum ein Wort und ihm fehlt jede Geduld."
      Alle drehen sich von Viola weg zu Sunaki.
      "Ich hab ihn eigentlich genau so in Erinnerung. Ein begabter Spieler, aber nicht übermächtig. Seine Geschichte habe ich erst viel Später erfahren. Seine Autobiographie wurde einmal bei einer geschichtlichen Vorlesung behandelt. Er wuchs als Waise in einem Kriegsgebiet auf. Seine Eltern wurden wohl im Urlaub erschossen, als Aufstände in diesem Land ausbrachen die sich dann schlimmer ausweiteten. Die ganze Sache war furchtbar und endete in einem jahrzehntelangen Bürgerkrieg. Er wurde als Kindersoldat missbraucht und später, als er älter wurde, schloss er sich der regulären Kampftruppe an. Er war wohl beliebt bei seinen Vorgesetzten, denn er stieg zum Colonel auf. Ich kann mir vorstellen, dass er nach all der Zeit einfach getan hat was ihm gesagt wurde. Ist aber nur eine Vermutung. Später wurde er wegen seiner Verdienste im Auslandseinsatz vom Professor entdeckt und rekrutiert. Danach eskortierte er als Begleitschutz irgendwelche Forschungsexpeditionen im Ausland. Heute ist er der Anführer, aber damals war er in Akademia nur der Vizeanführer. Ich weiß es noch als wäre es Gestern gewesen. Der Anführer von Akaba Leos Spezialeinheit. Wie hieß er nur? Marco genau, Marco hieß er. Er hatte gleich zwei Götterkarten, Helios und Apollo, was für ein Spieler. Ein Duell, das es wert war, sich noch 300 Jahre später daran zu erinnern."

      "Sie haben sicher unglaubliches erlebt." Rinji hat seine alte Begeisterung wiedergefunden, aber Jess bremst ihn aus.
      "Nur hilft uns das im Moment nicht weiter." Doch Sunaki ist mal wieder anderer Meinung und korrigiert sie. "Das würde ich so nicht unterschreiben. Man muss seine Feinde gut kennen, aber gut lassen wir das. Kommen wir zu meinem Plan. Hört ihr euch genau an, macht euch eure Gedanken dazu und sagt mir dann was man noch verbessern könnte."

      "Wir warten am Randgebiet zwischen der Stadt und dem Berg der Gerechtigkeit bis er den ersten Schritt macht. Wenn der Angriff beginnt teilen wir uns sofort auf.
      Ich und Rinji bilden das erste Team. Wir werden uns um seine Armee und seinen Vizegeneral kümmern und verhindern, dass sie die Stadt verlassen." Dabei blickt er verstohlen zu ihm und versucht auszumachen wie dieser reagiert. Immerhin hatte er ein Date mit dem Vize und es könnte unschön für ihn werden ihn wiederzusehen. Doch Rinji, der den Wink durchaus verstanden hat, nickt nur und bittet ihn weiterzumachen.

      "Ja, nach meinem Plan wird Rinji versuchen den Vize aufzuhalten und ich werde die Armee in Schach halten. Das letzte Mal bekam ich noch Hilfe von Mizune, diesmal muss ich es alleine schaffen. Zumindest eine Zeit lang. Es könnte übrigens auch passieren, das sie die Armee in zwei Divisionen aufteilen. In dem Fall wird entweder Deus persönlich, oder sein anderer Vizegeneral auftauchen. In dem Fall können wir nicht viel tun. Ich habe einen Freund darum gebeten in Bereitschaft zu bleiben. Dieser Freund ist stark genug den General zu besiegen, aber keine Armee. Wir sind für diesen Fall also zumindest einigermaßen abgesichert. Und die Polizei ist ja auch noch da."

      "Jetzt zur zweiten Gruppe, das sind wir, oder? Ich, Jessica und die Frau die neben mir sitzt."
      Sunaki nickt und fährt fort.
      "Ja, so war es geplant. Die zweite Gruppe wird sich zum Berg schleichen und die Ghosts deaktivieren. Laut meiner Information reicht es, wenn ihr das Artefakt findet und aus dem Antriebskern entfernt. Und genau aus diesem Grund fangen wir sie vor der Stadt ab, anstatt sie in ihrem Hauptquartier anzugreifen. Wenn die Duelldroiden zuerst angreifen, sind weniger Wachen im alten Labor.
      Hätten wir sofort direkt angegriffen hätte er uns einfach überrannt.
      Und selbst wenn nicht, er hätte einfach seine Antriebsquelle nehmen und verschwinden können und seine Armee dann irgendwo anders neu aufgebaut. Aber bevor ihr euch zu früh freut, muss ich euch warnen. Die Steinglocke wird bewacht werden. Von seiner rechter Hand, Imhotep, oder Deus selbst. Und beide sind furchtbare Gegner. Deshalb schicke ich euch zu dritt los. Ich hätte diese Rolle auch gerne selbst übernommen, aber leider bin ich der einzige in diesem Raum der sich mit einer ganzen Armee anlegen kann."

      Sie sitzen noch ein paar Minuten da und klären die Einzelheiten, dann trennen sie sich. Jessica trägt dem Personal auf, eine Kleinigkeit für das Abendmahl zuzubereiten und geht dann ebenfalls in die Küche. Sunaki und Rinjis Onkel entfernen sich etwas, um miteinander zu sprechen. Der Rest bereitet sich vor.
      Wawisuke will wieder damit anfangen, dass er seine Geschichte anzweifelt, aber der andere lässt ihn übel abblitzen. "Wenn nichts passiert, gibt es auch nichts zu fürchten, oder?"
      Wawisuke steht auf und entfernt sich, aber mit einer unguten Vorahnung in der Magengegend.

      Rinji wollte zu Sunaki in den Speisesaal gehen, um ihn einiges zu fragen. Dabei wird er von Viola abgefangen, die ihm eine Karte in die Hand drückt.
      "Erinnerst du dich an die Karte?" Rinji sieht sie sich an. Die Karte kennt er. Aber was meint sie speziell?
      "Damals hast du gewonnen weil meine Karte dein Synchromonster in eine andere Dimension geschickt hat. Ich brauche sie nicht, außerdem passt sie viel besser zu dir." Rinji ließt den Kartennamen nochmal durch. Er versteht jetzt was sie meint. "Dimensional Prison."
      Diese Karte hatte ihm damals wirklich geholfen. Er bedankt sich, doch diese winkt mit einer herablassenden Handbewegung ab.
      "Schon gut Süßer. Dieser UNOwen setzt mich stärker unter Druck als Deus, nur deshalb helfe ich mit. Sobald der alte verreckt, sage ich Ciao und bin weg." Sie dreht sich, um und schlendert aus dem Raum, ohne ihn weiter zu beachten.
      Wenn man sie näher kennt, kann sie einem auf den Geist gehen.

      Beim rausgehen sieht sie Jess in der Küche mithelfen. Sie will vor ihrem Freund nicht als Snob auftreten und zeigen dass sie normal arbeiten kann. Anders als Viola.
      "Wir Frauen sind hier fehl am Platz, findest du nicht? Die Männer sollten uns beide nicht so einer Gefahr aussetzen." Jess beachtet sie erst mal nicht. "Ich dachte mir da wir jetzt das Kriegsbeil begraben haben und alle Freunde geworden sind, sollten wir beide aufeinander aufpassen. Und wir sollten uns auch zukünftig noch weiter treffen<3" Dabei schmiegt sie sich an sie, aber Jessica drückt sie angeekelt von sich und faucht ihr böse zu. "Sie sind widerlich. Von mir, oder meiner Familie bekommen sie keinen müden Nickel." Viola hat schon verstanden, sie tänzelt von ihr weg und verabschiedet sich ganz schnell von ihr. "Ich wollte nur nett sein. Ich dachte, wir könnten Freunde werden und ich würde dir Modetipps geben und dir zeige wie man weiblicher wird. Wolltest du niemals eine richtige Frau werden?" Sie wartet die Antwort nicht ab, die eh nicht gekommen wäre. Jess rollt nur genervt mit den Augen und kümmert sich wieder um den Aufstrich.
      Viola hingegen ließ sich zwar vor ihr nichts anmerken, aber sie nimmt die Abfuhr nicht so leicht. Sie bohrt ihre langen Fingernägel in ihr Kleid und beißt sich auf die Lippen.
      "So eine alberne Masche. Das war ja fast schon peinlich, das hätte ich besser machen können."
      Sie beißt sich in den Daumen. "Ein Mädchen ist in der Welt der Männer zu schwach, deshalb muss sie tricksen um zu bekommen was sie möchte..."

      Rinji hat es sich inzwischen im Wohnzimmer gemütlich gemacht. Ihn beschäftigt es was damals noch alles los war.
      Er steht auf und macht sich dran, ins Esszimmer zu gehen, wo sein Gast auf ihn wartet.
      Dabei übersieht er in seiner Trance das Tigerfell und strauchelt. "Hrmpf, ist den schon Silvester? Ach egal, den Film kennt heute eh keiner mehr." Sein Gegenüber schmunzelt und bittet ihn an den Tisch.
      "Ich bin hergekommen um sie etwas zu fragen." Sein Gegenüber blickt nicht extra auf, antwortet aber das er bereit ist alle Fragen zu beantworten.

      "Wenn das so ist. Wer hat damals gewonnen?"
      Sunaki blickt ihn mit einem komischen leeren Ausdruck an. "Ist das wichtig? ...Mizune hat gewonnen."
      Rinji steht auf weil er sich für sie freut. "Yeah! Und was ist mit dem Anderen? Wie hieß er nochmal?"
      Der Blick seines Gegenübers wird leicht abfällig. "Dieser "Andere" Sakaki Yuya, war der Beste von uns. Nicht weil er der Stärkste war, sondern weil er ein Pazifist war. Und egal wie viele Leute fielen, er konnte seine Gegner niemals hassen. Hass... Wie viel Macht es fordert zu lieben, aber nicht zu hassen."
      Das Ganze kommt ihm seltsam vor, war Sakaki Yuya denn kein Doppelagent? Zumindest wurde seine Rolle in der Geschichte immer sehr kontrovers betrachtet.
      "Es ist eine Schande das dieser Teil der Historie untergegangen ist. Du weißt doch, dass der multidimensionale Krieg in vier Dimensionen stattfand. Einige Menschen gab es in jeder Dimension einmal. Sakaki-kun hatte Doppelgänger und einer davon war aus Akademia. Ich kenne selbst nicht alle Hintergründe. Aber eines kann ich sagen und das sollst du wissen.
      Kurz nachdem die Dimensionen zusammenprallten, wurden einige Lancers überwältigt und einer Gehirnwäsche unterzogen. Andere wurden in Karten verbannt. Darunter waren einige sehr gute Freunde von ihm. Er war es der mir das Versprechen abnahm, ihnen zu helfen. Aber am Ende konnte ich Niemandem helfen.
      Die Jahre vergingen. Yuya dachte immer daran wie wichtig es war, den Menschen durch das Duellieren eine Freude zu machen. Das war sein Traum, sein Lebensweg, aber am Ende war er ein gebrochener Mann. Er verschwand und kam nie wieder.
      Verstehst du jetzt, warum ich diesen Traum verwirklichen möchte?" Rinji nickt.
      Die Legenden von damals kommen ihm plötzlich so furchtbar menschlich und verletzlich vor. Er fühlt sich so, als hätte er sie wie eine Sache behandelt, wie sein persönliches Hobby.
      Er geht und nimmt sich Zeit einiges zu überdenken.
      Freitag heißt, ein neues Kapitel. Das heutige Kapitel dient eher als Übergangs und Charakterisierungskapitel. Der erste Teil ist Storyrelevant, der zweite Teil ist an sich mehr Filler, würde aber helfen die Perspektive der Charaktere etwas besser zu verstehen. Viele wollten auch mehr von Rinjis Onkel Wawisuke sehen und Jess zeigt auch mal wieder was.

      Xyz Shókan hatsudo Rank Nii (Kapitel 2)

      Spoiler anzeigen
      Als das Essen aufgetragen wird, ist es bei Tisch sehr ruhig. Keiner versucht, eine Unterhaltung anzufangen. Jeder geht seinen eigenen Gedanken nach, schmiedet Pläne und misstraut seinem nächsten. Nachdem alle Bäuche gut gefüllt waren, ruft ihr Anführer sie zusammen und kündigt an, sie werden jetzt mit den Trainingsduellen anfangen. Sunaki und Jess Beobachten das ganze und geben während der Übungsduelle immer wieder Tipps und Ratschläge und zwischendurch verteilt Sunaki sogar einige seltene Karten an Rinji und seinen Onkel.
      Jess fragt in einer ruhigen Minute, wie es denn so sei, unsterblich zu sein.
      Seine Antwort darauf lautet. "Unsterblichkeit ist gleich der Anzahl der Menschen die du überlebst. Nichts wünschenswertes." Dann fügt er aber verschmitzt hinzu. "Hört sich cool an, oder?"
      "Klingt für mich eher Pseudophilosophisch, aber ich denke ich verstehe was sie meinen."
      Die Trainingseinheit war kurz und knapp und reichte scheinbar aus, um Rinjis Bedenken etwas zu lindern.

      Am frühen Morgen ist es soweit. Das "Himmel"-Tattoo auf Sunakis Schulter schmerzt. Dadurch weiß er, dass die Zeit reif ist, aufzubrechen.
      Wawisuke kommt von seiner Schicht als Wachmann und ist noch nicht mal umgezogen, als er den Anruf erhält. Eine Sekunde zögert er, dann wendet er den Wagen und bricht zum Treffpunkt auf. "Heute wird ein langer Tag", säufst er.
      Rinji verflucht ihn, weil er die Schule schwänzen muss, während sich Jess nützlich macht und das Personal vorwarnt und ihnen Instruktionen zu ihrer Sicherheit erteilt. Dabei versucht sie möglichst nicht den Eindruck zu erwecken, das sie etwas illegales planen würde. Das gelingt ihr aber nur teilweise, wie man an dem Gesichtern ihrer Gegenüber unschwer erkennt.

      Auf der anderen Seite. Alle Vorbereitungen sind getroffen. Die Armee ist aufgestellt, der Plan hat sich eingeprägt.
      Am Ende dieses Tages wird nur noch eine Seite stehen. Am Ende des Tages werden auf beiden Seiten Leute tot sein.
      Am Ende des Tages wird sich alles entschieden haben.
      Der Krieg beginnt.
      Und damit bricht die Hölle los. Ed und Deus in in Armeeuniform an der Spitze ihrer höllischen Schar. Ein Meer aus künstlichen Soldaten überschwemmt den Berg.

      Zuerst trifft Sunaki ein, dann Rinjis Onkel, etwas später Rinji und zuletzt die anderen beiden. Von hier aus kann man den Berg ganz deutlich sehen und damit sind auch die allerletzten Zweifel wie weggeblasen. Eine Gruppe Ameisen klettert den Berg entlang ins Tal. Es wird Zeit zu handeln.
      "Fangen wir sie in der Mitte ab, bevor sie die Stadt erreicht. Und haltet euch gefälligst an den Plan!"
      Weiter gehts, aber diesmal im Eiltempo. Auf einer großen Brücke kommt es zur ersten Konfrontation.
      Ein Spähtrupp aus vier Gesichtern stellt sich ihnen zuerst entgegen. Rinjis Onkel erschaudert vor ihnen.
      "Die haben keine besonders freundlichen Gesichter." Die Ghosts aktivieren ihre Duelldisks und rufen alle zusammen;
      "Duell!"

      Sunaki, Jess, Wawisuke & Viola Vs 4 Ghosts
      _______________________________________________________________________________________
      Sunakis Duell

      Der Duelldroide ganz links nimmt sich den ersten Zug.
      "Beschwöre Jurrac Dino. Aktiviere normalen Zauber, Double Summon. Beschwöre Jurrac Guaiba. Synchroshókan, Level Nana.
      Erscheine, Jurrac Giganoto! Permanenter Zauber aktiviert, Solidarity. Turn End." (ATK 2500->3300)

      Sunaki lächelt, amüsiert von der abgehackten Sprache, die diese Wesen verwenden und macht seinen Zug. Und aktiviert sofort einen Zauber.
      "Ich fange damit an. Buddhas Segen. Mit dieser permanenten Zauberkarte kann ich einen von drei Effekten aktivieren. Welchen entscheidet das Los." Eine Jadestatue eines Buddhas entsteht über der Karte. Sie ist umhüllt von einem beruhigendem grünen Licht. Er würfelt eine zwei.
      "Könnte besser sein. Ich aktiviere den ersten Effekt von Buddhas Segen und beschwöre 1 Goldfederspielmarke. Als nächstes Spiele ich diese Zauberkarte aus. Buddhas Erleuchtung." Damit entsteht eine weitere, identische Statue neben der ersten.
      "Ich kann diese Karte als Tunermonster Level 5 beschwören und damit sofort eine Synchrobeschwörung durchführen. Level Ichi Token, Level Go Magic Card, Synchro Shókan.
      Level Roku, erscheine Verpesteter Caron." (Im Verteidigungsmodus, ATK 2200 / DEF 1100) Ein Skelett, gekleidet in einem hellgrauen Mantel erscheint auf dem Spielfeld. Es trägt eine goldene Totenmaske und hält eine pechschwarze Sense in Händen. "Tss, ich fürchte dieses Duell wird mein Blut nicht in Wallung bringen können."

      "Ich aktiviere den Effekt von Verpesteter Caron. Wenn diese Karte als Synchrobeschwörung beschworen wird, kann ich eine Karte ziehen, ich ziehe! Der durch Buddhas Erleuchtung beschworene Caron kann weder angreifen noch als Synchromaterialmonster verwendet werden. ... wie auch immer. Die Karte dich ich gezogen habe ist die hier, Buddhas Geschenk. Mit dieser Karte kann ich ein Wunder Kirin direkt von meinem Deck beschwören." Damit entsteht eine dritte Statue neben den zwei anderen.
      Und er zögert nicht lange damit es zu tun. Sein Monster erstrahlt genau so prachtvoll wie bei Rinji. Ein Tier mit Flügeln wie ein Adler, einem Drachenähnlichen Haupt, Schuppen und dem Körper eines Hirsches. "Ich biete mein Monster als Tribut an um seinen Effekt aktivieren zu können. Damit opfere ich Wunderkirin und hole mir ein Tunermonster direkt aus dem Extradeck. Meine Wahl fällt natürlich auf meinen langjährigen Gefährten. Pseudosynchro, ich beschwöre Crimsonflare Kirin!" Der Kirin löst sich in Luft auf und hinterlässt Funken die sich in eine starke Flammen verwandeln. Sein Assmonster erscheint aus der Flamme. Ein Monster das seines gleichen sucht. Ein schwarzer Zentaur mit Pferdekopf, einem pechschwarzen, kräftigen Körper und einer roten Rüstung mit Doppelklinge und Schutzschild.
      "Ich rüste Kirin mit Kobe aus. Durch Kobe´s Effekt kann es einmal direkt angreifen."
      Als er die Karte aktiviert und den Angriffsbefehl gibt, entsteht eine große weiße Lichtnadel auf der Doppelklinge, die der Kirin wie mit einer Armbrust abschießt. Sie fliegt mit beachtlicher Geschwindigkeit und durchbohrt das Ziel. Der Roboter ächzt als der Pfeil sich in seinen Rumpf bohrt und versucht ihn heraus zu ziehen, während Funken aus seinem Torsos kommen, doch der verschwindet von selbst, ohne sichtbare Narbe. Er schwankt, aber er bleibt stehen.
      (LP 4000->1500)

      "Mein Zug, ich ziehe. Ich beschwöre Jurrac Velo. (ATK 1700->2500) Ich aktiviere die Spielfeldzauberkarte Molten Destruction."
      Als er die Karte aktiviert hebt sich der Boden unter ihren Füßen. Es bebt und es wird heißer. Die Geographie ändert sich und ein Vulkan wächst mitten auf der Brücke heran. Die Lava fließt herab und weiter die Brücke hinab direkt ins Meer. Asche, Schutt und Lava werden aus dem Schlund herausgeschossen und verteilen sich in der Luft, was alle organischen Wesen in der Umgebung zum Husten bringt. Sie beschädigen die Umgebung. Glücklicherweise sind sie gerade weit genug von der Stadt entfernt, aber wie lange wird die Brücke dem Gewicht standhalten?
      (ATK 3300->3800 / 2500->3000) "Battlephase. Angriff auf Crimsonflare Kirin, Attacke Giganoto."
      Giganoto holt Luft und feuert einen großen Feuerball auf Kirin. Dieser schützt sich mit seinem Schild, doch der Angriff ist zu stark. Es wird weggesprengt und Kirin wird opfer der Flammen und vergeht.
      (LP 4000->2700) Auch Velo greift an und rammt seine Klauen in den knochigen Körper des anderen Monsters. Die Schnitte fangen an von innen zu brennen und das Feuer tut ihr übriges und töten das Monster. Damit endet der gegnerische Zug und Sunaki ist wieder dran.

      "Mein Zug, ich ziehe. Ich beende es jetzt. Ich verbanne Buddhas von meiner Spielfeldseite und Crimsonflare Kirin von meinem Friedhof und kann mit diesen Kosten durch seinen 2. Effekt eine Synchrobeschwörung durchführen. Mein Synchrotuner Level Nana, Crimson Flare Kirin und der Tuner, Buddhas Geschenk, Multible Tuner Synchro, Cross Tuning!"
      Die beiden Karten lösen sich in Ringe auf und formieren sich über Kreuz, dann durchschneiden zwei Lichtstrahlen das Kreuz und ein neues Monster erhebt sich aus dem Licht. "Herold des Lebens, mein flammender Held, erwache zum Leben Schöpfungsgott! Level Juunii, Crimsonflare Izanagi!
      (ATK 4500 / DEF 4000 / Licht / Lv 12 / Fee) Aus dem Lichtkreuz kommen Flammen, in allen Farben. Weiße, bunte, rote und fade orange. "Greif Jurrac Velo an, los!"
      Mit einem Faustschlag entfacht es einen Schwall an bunten Farben. Der Ghost erhält 1500 Punkte Schaden und verbrennt in den Flammen, genau wie seine Monster und seine Feldzauberkarte. Gerade rechtzeitig, da sonnst die ganze Gegend in Schutt und Asche gelegt worden wäre. Die Beteiligten bekommen endlich wieder Luft, aber die Gefahr ist noch lange nicht gebannt.
      _______________________________________________________________________________________
      Jessicas Duell

      Der zweite duelliert sich zur selben Zeit mit Jessica. Die nach langer Zeit endlich auch wieder mitmischen darf.
      Obwohl sie das Duell annimmt, blickt sie doch immer wieder kurz in eine andere Richtung, Sunakis. Sie ist sich immer noch unsicher, ob sie ihm trauen sollte. So, oder so kann sie ihn nicht besonders leiden, er hat etwas selbstgerechtes an sich, was sie nicht ausstehen kann.

      "Ich fange an. Ich biete von meiner Hand Wildfang Team listiger Deinonychus und prächtiger Megaraptor als Tribut und beschwöre Wildfang burning Carnotaurus!"
      Ihr Raptor erscheint, aber auch nur damit sie zusehen kann, wie er von ihrem Assmonster in Stücke gerissen wird.
      Damit ist die Beschwörung komplett. (ATK 2100) Sie setzt noch drei Karten und beendet ihren Zug.
      Ihr Gegner ist dran. "Ich ziehe. Beschwörung, Verteidiger der Eisbarriere. Die Zauberkarte, Doppelbeschwörung. Beschwörung, Samurai der Eisbarriere. Synchroshókan, Level Nana. Gungnir, Drache der Eisbarriere!" (ATK 2500)
      "Der Effekt von Gungnir, Drache der Eisbarriere. Ich lege zwei Karten ab und zerstöre dafür zwei Karten. Hexenmeister der Eisbarriere und Käfer der Eisbarriere brauche ich nicht mehr. Ich aktiviere den Effekt und zerstöre dein Monster und die rechte verdeckte Karte."

      Jessica hat aber was dagegen und aktiviert eine der Karten die ihre neue Stärke ausmachen.
      "Das lasse ich nicht zu! Ich aktiviere meine verdeckte Karte, The Monarchs Stormforth! Mit dieser herausragenden Karte kann ich meine Normalbeschwörungen auch im Zug meines Gegners durchführen. -Und den Tribut dafür lieferst du! Ich opfere Gungnir und hole mir Wildfang Deinonychus & Megaraptor aufs Feld. Los, holt euch euer Futter!" Gungnir wird von einem scharfen Gebiss attackiert. Er versucht es noch abzuschütteln, doch er kommt alleine nicht zurecht. Seine Kehle wird durchgebissen und sein Fleisch wird aufgerissen. Selbst der fast völlig emotionsloser Ghost schluckt trocken und muss sich zusammenreißen, um nicht einen Schritt zurückzuweichen. Mit Gungnirs Opfer kann sich Megaraptor auf dem Spielfeld materialisieren. (ATK 2400)
      "Ich setze eine Falle, Turn End." Jessicas Gegner hat die Fallenkarte Magic Cylinder gesetzt und hofft auf ein Comeback,
      Doch jetzt ist Jess wieder am Zug.

      "Mein Zug, ich ziehe. Ich aktiviere die Falle Call of the Haunted, mit der ich meinen Carnotaurus wiederbeleben kann. Und mit seinem Effekt brenne ich jetzt eine deiner Karten nieder und deine Lebenspunkte!" Der Carnotaurus stürzt sich auf die verdeckte Karte, packt sie mit seinem Kiefer und hebt sie hoch, nur um sie sofort mit den Zähnen zu zerbeißen.
      "Oho, du hattest noch was in der Hinterhand wie? Schade für dich. Nun kommen wir zum besten Teil. Wenn sich dieser Effekt aktiviert bekommt mein Gegner 2000 Lebenspunkte, aber die wirst du nicht bekommen. Ich kette diese kleine Trumpfkarte an und entscheide damit das Duell! Trap Card open, "Bad Reaction to Simochi!" Wenn ein Spieler Lebenspunkte erhält, nimmt er stattdessen so viel Schaden!"
      Ihr Dinosaurier brüllt und die Druckwelle bläst den Ghost von den Füßen. Bis zu diesem Punkt hat sich Jessica noch zurückgehalten.
      Aber was nun folgt ist unbeschreiblich grausam. Jess befiehlt den Angriff und ihre beide Monster folgen ihrem Befehl und stürzen sich auf den Ghost. Sie zerbeißen ihn mit den Zähnen, zerren daran. Drähte und Metallsplitter fallen von oben herunter, bis nichts mehr von ihm übrig ist, außer zwei völlig unidentifizierbare Metallbrocken. Die Anderen werden ihr Möglichstes tun um zu vergessen, was sie gesehen haben.

      Jessica betrachtet zufrieden ihr Werk und zündet sich eine Siegeszigarre an.


      _______________________________________________________________________________________
      Wawisukes Duell

      "Ich soll wirklich gegen dieses Ding spielen? Ich kann nicht glauben, dass all das was er vorausgesagt hat, jetzt gerade wirklich passiert. Hoffentlich endet das nicht auf die selbe Art wie der Einbruch."
      Er aktiviert zuerst den Topf der Begierde um seine fehlende Drawphase auszugleichen. Im Anschluss ruft er mit Polymerisation einen Cyber Twin Dragon, den er aber sofort wieder mit Defusion trennt. "Mit dem Effekt von Defusion bekomme ich die Materialmonster zurück. Ich belebe Cyber Dragons wieder. Als nächstes teste ich meine neue Karte. Ich Überlagere meine beiden Cybermonster und bilde das Überlagerungsnetzwerk, Xyz Beschwörung, Rank Go, Cyber Dragon Nova!" (ATK 2100)
      "Bis hierhin habe ichs geschafft, aber mehr bringe ich vorerst nicht zustande. Aber irgendwann führe ich auch noch eine Rank up durch."
      "Ich aktiviere die Karte Foolish Burial und lege den dritten Cyber Dragon in meinen Friedhof. Als nächste entferne ich ein Xyz-Material von meinem Monster und beschwöre einen Cyberdrachen von meinen Friedhof. Ich lege noch eine Karte verdeckt ab und gebe ab."

      Wie wie seine Vorgänger fasst auch der Ghost sich kurz.
      "Ich beschwöre Karakuri-Komachi Nr. 244 ,,Ninishi". Durch ihren Effekt kommt Karakuri-Wachhund Nr. 313 ,,Saizan" dazu.
      Synchrobeschwörung, Level Hachi. Karakuri-Steelshogun Nr. x00 ,,Bureido". (ATK 2600)
      "Wenn Bureido Synchrobeschworen wird, beschwört er ein Karakurimonster vom Deck. Komm, Karakuri-Ninja Nr. 919 ,,Kuik". (ATK 1700)
      "Ich aktiviere die permanente Zauberkarte, Bürde des Mächtigen. Sie reduziert die Angriffspunkte aller Monster meines Gegners, um 100 Punkte für jede Stufe des Monsters."
      "Ja, aber Xyz Monster haben keine Stufen." Er gibt sich mühe sich taff zu präsentieren, aber die Schweißtropfen auf seinem Gesicht verraten ihn. In Gedanken betet er um Kraft. "Diese "Dinger" machen mir Angst, ich hoffe ich schaffe das allein."
      Sein Gegner greift den Cyberdrachen mit seinem Ninja an. Dieser marschiert wie ein aufgezogenes Spielzeug geradewegs auf seinen Gegner zu. Rinjis Onkel reagiert rechtzeitig und entfernt den Cyberdrachen aus dem Spiel, um den Angreifer ins Leere laufen zu lassen und Novas Angriffspower aufzubessern. (ATK 4200)
      Der Ghost hat keine Wahl, als mit Ninja in den Nova rein zu rennen, denn der Ninja muss aufgrund seines Effekts angreifen. Dadurch wird dieser von dem Konterangriff übermannt und zerfetzt.
      "Ich aktiviere einen Schnellzauber, Limiter Removal. Ich verdopple die Angriffspunkte all meiner Monster."
      "Limit Removal?" (ATK 3400 / 5200)
      Er steht vor Überraschung mit offenen Mund da. Das ist doch eine seiner Karte?
      Mit dieser Karte wendet sich das Blatt. Der erste Angriff wird fehlschlagen, aber jetzt übertrifft die Angriffskraft des Shoguns die des Cyber Dragon Nova. Wird ihn die verdeckte Karte retten können?
      Das Cybermonster sammelt Energie und feuert einen Laserstrahl aus dem Mund. Sein Ziel versucht nicht mal sich zu schützen, selbst als der Strahl ihn durchlöchert rennt er noch weiter auf ihn zu, bis die Energie das Holz in Brand setzt und den Ninja endgültig zerlegt.
      Als sich die Lebenspunkte seines Gegners leicht reduzieren, erleidet dieser ebenfalls Schaden durch Stromschläge, nur nicht so heftig wie ursprünglich erwartet. (LP 4000->3200)
      "Jetzt greift Bureido an."
      Der Androide befielt den Angriff und die Augen seines Karakuri blitzen auf. Er hebt seine riesigen Schwerter und holt aus.
      Es saust auf den gewundenen Körper seines Gegners hinab, sicher dass es niemand stoppen könnte.
      "Ich aktiviere jetzt meine Lieblingskarte, die selbe die du vorhin benutzt hast, Limiter Removal!"
      Cyber Dragon Novas Angriffspunkte steigen ein letztes mal auf eine unübertreffliche Stärke von 8400, der Bureido mit seinen 5200 ATK nichts entgegen zu setzen hat. Der große Shogun wird von Cyberdragons Laserstrahl getroffen. Dieser durchlöchert ihn und fliegt weiter auf den Besitzer des Monsters zu und löscht beide mit ein und dem selben Angriff aus.
      Mit diesem Angriff hat auch dieser Ghost all seine Lebenspunkte verloren und damit auch sein Leben.

      Der Sieger aber fühlt sich komisch. Er hat niemanden getötet, aber es fühlt sich nicht richtig an.

      _______________________________________________________________________________________
      Violas Duell

      Der letzte duelliert sich mit Viola.
      Ohne zu fragen fängt er zuerst an.
      "Ich aktiviere Dian Keto, Meisterheiler. Ich steigere mein Leben." LP 4000->5000
      "Die zweite Zauberkarte. Schreckliches Feuer. Mit Schreckliches Feuer bricht ein schreckliches Feuer aus und verletzt uns beide."
      Durch die verbesserte Duelldisk kommen tatsächlich Flammen aus der Karte, die die ganze Brücke in Brand setzen, obwohl diese Materialien im Normalfall niemals brennen würden. Die Flammen streifen beide Spieler und beide schreien auf.
      Violas LP 4000->3000 / Ghosts 5000->4500
      "Der Effekt von Fable Nosuch in meiner Hand. Ich lege ich the Fable Cerberal von meiner Hand auf den Friedhof. Mit seinem Effekt hole ich ihn vom Friedhof zurück. Ich nochmalbeschwöre als nächstes the Fable Nosuch. Synchroshókan, Level Yon, the Fable Kudabe!"
      ATK 2200
      Zusammen mit der Feldzauberkarte aus Sunakis Duell steht nun alles in Flammen. Das Duell darf nicht all zu lange dauern.
      "Setze Falle, Turn End."

      Violas Zug. Sie zieht und demonstriert erneut ihr grausames Wesen. Sie hält zum Spaß die gezogene Karte vor ihr Gesicht und verzerrt es zu einer wahnsinnigen Fratze, bevor sie sie ausspielt.
      "Als erstes aktiviere ich meine Fusionszauberkarte, Shaddoll Fusion. Ich opfere Monster von meinem Deck und beschwöre ein Fusionsmonster. Armageddon Knight, Shaddoll Beast, Yugoshókan! Ich verknüpfe alle losen Fäden, erscheint Puppe der Brutalität. El Shaddoll Midrash!" (ATK 2200)
      "Trap Card Open, Bottomless Traphole!" Der Ghost grinst, Viola auch. Ihr Monster ist gegen Effektzerstörung immun.
      "Damn, aber das nützt dir trotzdem nichts. Mein Monster bleibt von jeder Form von Zerstörung verschont.
      "Ich habe nicht vor es zu zerstören. Aber mal sehen, was habe ich denn alles auf der Hand. Vielleicht diese Karte? Nein lieber diese hier. Ich spiele die Zauberkarte, Riryoku. Mit Riryoku kann ich die halbe Kraft eines Monsters stehlen und meinem Monster übertragen."
      (ATK 2200->1100 / 2200->3300)
      "Kudabe kann nicht durch Kampf zerstört werden." Viola lässt sich nicht beeindrucken und macht weiter.
      "Es hat sich eingeprägt. Mich interessiert nur der Schaden." Die pechschwarzen Fäden flattern im Wind und breiten sich überall aus. Plötzlich mit einem Ruck, ziehen sie sich zusammen. Der Ghost schreit auf, als ihm im übertragenen Sinn die Luft wegbleibt. Seine Lebenspunkte sinken auf 2800.
      "Als nächstes spiele ich die hier aus. Quickspell El Shaddoll Fusion. Mit ihr kann ich noch während meiner Battlephase eine Fusion ausführen. King of Swamps, El Shaddoll Midrash, Yugoshókan! Ich verknüpfe alle losen Enden und rufe die gerissene Puppe.
      Mein Fusionsmonster, El Shaddoll Anomalilith! Greif Kudabe noch ein zweites mal an, Anomalilith!" ATK 2700. LP 2800->1200.
      Der Ghost wird ein zweites mal mit Fäden stranguliert und sein Körper ist soweit beschädigt, dass bereits Funken aus einzelnen Rissen seines Körpers kommen, doch er denkt nicht einmal daran, das Duell abzubrechen.
      Viola setzt noch Ring of Destruction und gibt ab. Sie grinst böse, in Aussicht auf die sichere Beute.
      In der Endphase normalisieren sich die Angriffspunkte wieder. (Kudabe 1100->2200)
      Der Ghost ist dran. Er erkennt, das er sich im Moment nur verteidigen kann und aktiviert Sonnenaufgang über Ayes Rock.
      "Beschwörung in die Verteidigungsposition. Fable Nosuch! Durch den Effekt der Zauberkarte verliert Anomalilith 200 Angriffspunkte, doch Viola stört das nicht länger. Durch die Aktivierung ihrer Fallenkarte hat sie das Spiel gewonnen.
      "Darauf habe ich gewartet. Ich aktiviere meine verdeckte Karte. Außen hart wie Stahl, aber gleich sehen wir wie du von innen aussiehst!" Der Ghost zeigt Emotionen, als er vor ihr erschaudert. Das Monster, das ihm als Verteidigung dienen sollte wird ihm jetzt zum Verhängnis. Durch Violas Fallenkarte wird dem kleinen Unterweltler ein Bombengürtel umgehängt.
      "Das trifft uns beide! Sie sind wahnsinnig!" Viola grinst bestialisch, als sie ihn aktiviert und das Monster in der Luft zerreißt.
      Die Detonation trifft alle beide.
      Nachdem sich der Rauch verzogen hat, liegen beide am Boden, doch nur noch einer ist am Leben.
      Sekunden danach gewinnt Sunaki sein Duell und vernichtet die Flammen, die sie sonnst alle schwer verletzt hätten.
      Das Licht der Flammen weckt sie auf, woraufhin sie, die schwarze Hexe langsam und mit viel Mühe beginnt sich wieder aufzurichten.
      "Wisst ihr nicht, wie man sich einer Dame gegenüber benimmt? Helft mir auf." Sie blickt in die Runde.
      Zuerst hilft ihr niemand. Dann gibt Rinjis Onkel nach und hilft ihr.
      Sie beachtet deren Blicke nicht und heckt stattdessen lieber wieder etwas aus.
      "Er will wirklich, dass ich für ihn Kämpfe... Hoffentlich wird er schnell umgebracht, damit ich mich rechtzeitig in Sicherheit bringen kann."


      Ein paar Blicke schweifen umher. Scheint alles tot zu sein. So tot wie eine Maschine sein kann.

      Sunaki wendet sich zu Rinjis Verwandtem.
      "Das war nicht schlecht, aber sie haben viel zu viele Handkarten geopfert. Sie spielen zu riskant."
      Damit hätten sie ihre ersten Bewährungsprobe geschafft. Ihre ersten Gegner wurden geschlagen, doch der Hauptteil steht ihnen noch bevor.

      Ghost
      Rating: 1100

      Wawisuke
      Lieblingskarte: Begrenzer Entferner
      Rating: 1150

      Viola
      Lieblingskarte: El Shaddoll Midrash
      Rating: 1300

      Sunaki
      Lieblingskarte: Wunderkirin, Crimsonflare Kirin
      Rating: Nicht messbar

      Jessica
      Lieblingskarte: Wildfang burning Carnotaurus
      Rating: 1??0

      Rinji
      Lieblingskarte: Wunderkirin, Erz-Sonnenwesen - Lord Lucifer
      Rating: 1??0
      Xyz Shókan hatsudo Rank San (Kapitel 3)

      Spoiler anzeigen

      Von der Weite sieht er wie sie sich nähern. Wild und trotzdem geordnet. Wie eine tödliche Wand aus Feuer, die nichts als Asche hinter sich zurücklässt. Wie eine Flut aus Geschützmetalfarbenen Körpern, stürmen sie auf die Brücke zu, den am nächsten stehenden Zugangsweg zur Stadt. Und nur zwei Helden sind da um sie zu bewachen. Die Anderen bekommen ein Signal und rennen davon, bevor sie in ihre Sichtweite kommen, zum Berg ist es nur ein Katzensprung.
      Rinji zittert. Er beißt die Zähne zusammen, um ruhig zu werden. Plötzlich hört er ein lautes Geräusch. Ein kontinuierliches Hämmern und er fragt sich, woher es kommt. Dann fällt ihm auf, dass er seinen eigenen Herzschlag hört. Neben ihm steht jemand der ihn antreibt.
      "Wird schon werden. Ich mache mich jetzt fertig, machs gut und machs gründlich."
      Als er den ersten Schritt macht, steht er einer Armee aus 95 Man, plus dem Vizegeneral gegenüber.
      Dieser setzt sich in Bewegung und beide kreuzen ihren Weg, eiskalt, ohne einander anzusehen.
      Der Vize macht sich nichts draus, er lächelt nur süffisant, als sie kurz nebeneinander stehen. Dann halten beide kurz an und flüstern einander etwas zu.
      "Es überrascht mich das du so schnell aufgetaucht bist."
      Dieser entgegnet ohne sich umzudrehen, man müsse eben die Augen und Ohren etwas aufhalten.

      Dann dreht er sich um, und blickt Rinji ins Gesicht.
      "Du hättest mein Angebot annehmen sollen, denn jetzt ist dir nicht mehr zu helfen." Edward wirkt nicht im mindesten Verunsichert, er weiß was er tut. Rinji sieht das nicht gerne, dennoch gibt er ihm eine faire Chance. "Du bist dabei zu einem Terroristen zu werden, dir ist das klar, oder? Bist du wirklich bereit das durchzuziehen? Wirklich?"
      Sein Gegner sieht ihn böse an, er öffnet den Mund und trägt seine Antwort vor.
      "Ich bin fast froh, das du nicht mitgehen wolltest. Denn du verstehst nicht wie wir sind. Du hast den Professor und seinen Lehren einfach ignoriert, deshalb kannst du die Wahrheiten und die Größe seiner Ideologie nicht begreifen. Deshalb muss ich nicht erst versuchen, es dir zu erklären. Das Letzte was ich hier betreibe ist Terror, es ist vielmehr, vielmehr eine Reinigung."
      "Reinigung", sagt er. Rinji weicht einen Schritt zurück und starrt in diese Fratze die sich immer mehr verzerrt. Langsam bekommt er Angst.
      "Ja, diese sündige Stadt. Sie muss zuerst verschwinden, als Entschädigung für den Professor. Der Teufel Mizune und ihre Bande hatten damals seine Träume, seine großen Ziele verkannt und aus dieser Welt gestrichen. Nun sind wir die letzten Wegweiser um dieser unreinen Welt die Richtung zu weisen. Und mit Hilfe seines Vizegenerals Deus, dem wir alle Treue geschworen haben, wird seine Vision endlich, nach 300 Jahren doch wahr."
      Seine Worte widern ihn an. In der wenigen Zeit, die er mit ihm verbracht und ihn etwas kennen gelernt hatte, wäre er nie darauf gekommen, was für ein Wahnsinn sich hinter seinem lockeren Auftreten verbirgt. Ed beteuert er hätte sich Rinji gegenüber niemals verstellt und wäre immer ehrlich gewesen. Dieser bejahrt dies, meint aber dennoch, das er sich in ihm getäuscht hätte und fordert ihn heraus.
      Rinji aktiviert seine Duelldisk zuerst und auch Ed lässt sich nicht lumpen und aktiviert seine schwertförmige, zinnoberrot gefärbte Duelldisk. Damit sind die Würfel gefallen. Dieses Duell kann nur einer überleben.

      Ed ist eines klar. Solange diese Beiden leben, kann er die Stadt nicht auf diesem Weg passieren.
      Er sollte es eigentlich möglichst schnell beenden, damit er schnell zur 1. Division aufschließen kann, welche den längeren Weg genommen hat. Zuerst wird er gegen den Schüler aus seiner Klasse antreten müssen. Er wird ihn besiegen und töten müssen. Rinji war klug, attraktiv und ein netter Kerl, zu schade, dass er nicht versteht, welch heiliges Werk sie vollbringen. Danach wird er womöglich gegen den anderen antreten müssen. Ihn fröstelt es bei dem Gedanken und ein kalter Schauer läuft ihm über den Rücken. Vor Jahrhunderten, ihm kommt es vor wie vor wenigen Wochen, war er ihm das erste Mal begegnet. Zuerst dachte er, er hätte einen ruhigen normalen Typen vor sich, aber als das Duell begann intensiver zu werden, drehte er durch. Damals war es wirklich furchteinflößend. Er griff nicht nur seine Gegner an, sondern auch seine Verbündeten. Aber Deus hat einen Plan und er muss auf ihn vertrauen.

      Das Duell ist eröffnet, beide ziehen ihre Karten und Rinji fängt an.
      Er beschwört D.D. Survivor im Angriffsmodus und setzt drei Karten.
      Ed ist jetzt dran, er zieht und grinst. "Mit dir lösche ich Mizunes Geist für immer aus!" Er beschwört Farfa und Rubic, welche wie richtige kleine Teufel umherspringen und ihren Gegner auslachen und verspotten. Dann opfert er sie. Rinji tippt auf eine seiner Karten, um sie aufzudecken, was Ed vorerst entgeht. Er opfert seine zwei Level drei Monster und führt eine Synchrobeschwörung durch.

      "Ein Dichter war ich, sang von des Anchises gerechtem Sohne, der von Troja kam, als Ilion war verbannt, die stolze Veste." Sein Monster erscheint aus einem weißen Energiestrom.
      "Level Roku, Vergil, Rockstar of the burning Abyss!" (ATK 2500)
      Als er fortfahren will stockt er plötzlich. Er wendet seinen Blick ruckartig nach oben zu und erschreckt durch das verzweifelte Geschrei zweiter Karten. Er blickt auf Rinjis Feldseite und sieht das dieser ein neues Monster auf dem Feld hat. Und eine offene Fallenkarte. Die Karte Makrokosmos, durch die seine Monster aus dem Friedhof gezogen und ins Nichts gesogen werden. Ihre Verzweiflung schlägt in seine Wut um. "Dafür wirst du Buße tun!"
      "Ich muss nur eine Karte ablegen und dann verschwindet eine deiner Karten und geht ins Deck zurück."
      Rinji erwartet das sein Ziel Makrokosmos sein wird. Mit dieser Karte kann er Ed besiegen. Es ist der perfekte Konter für sein friedhofbasierendes Deck. Zu seiner Überraschung wählt er aber nicht die Fallenkarte, sondern eine seiner Monsterkarten, D.D. Survivor. Ed legt "The Traveler and the burning Abyss" von seiner Hand auf den Friedhof und Rinji legt sein Monster seinerseits zurück ins Deck. Im Anschluss greift Vergil sein Monster an. Vergil haut in die Tasten seiner Leier und lenkt die dadurch geschaffenen Schallwellen als Angriff auf Helios, die ursprüngliche Sonne. Rinji aktiviert die Karte die Viola ihm gegeben hat und verteidigt sich damit. Er hebt den Arm und zeigt auf die Fallenkarten, die er aufdecken möchte. Diese öffnet sich und gibt sich zu erkennen.
      "Diese Karte habe ich von deiner Kameradin!" Mit Dimensional Prison erscheint ein Riss in die andere Welt, mit der er Helios beschützen und Vergil in die andere Dimension verbannt. Der Riss saugt den Vergil ein und schließt sich wieder. Die Karte wird aus dem Spiel entfernt.

      Auf der anderen Seite verzerrt sich das Bild von Ed, das unser Held gehabt hatte, immer mehr zu einer Unkenntlichkeit. Sein Fanatismus ist deutlich zu spüren, als es aus ihm herausbricht.
      "Du Dieb. Und du wagst es unserem Urteil im Weg zu stehen und sogar unsere eigenen Karten gegen uns zu verwenden?" Rinji korrigiert ihn und offenbart ihm, Viola hätte sich freiwillig gegen sie gewandt. "Sie hat euren Wahnsinn rechtzeitig erkannt." Er sieht ihn streng an, in der Hoffnung eine menschliche Reaktion zu erkennen. Ed zischt ihn aber an, indem er es erst abstreitet, sich dann aber besinnt und einlenkt. "Pass auf was du sagst. Natürlich, der Professor hat sie nie anerkannt, deshalb konnte sie uns täuschen. Niemand wollte den Professor je verraten und wer daran dachte, der fand schnell in seine Arme zurück und tat Buße. Aber für sie wird es keine Buße geben, wenn ich sie das nächste mal sehe, werde ich sie als Verräterin hinrichten. Aber zuerst kümmere ich mich um dich. Vergils Tod bedeutet gar nichts. Für meine Gerichtsbarkeit arbeiten noch viel schlimmere Henker." Ed setzt genau wie Rinji vor ihm drei Karten verdeckt und beendet sein Spiel mit einem offenen Feld.

      Als Rinji seine Karte zieht kommt ihm Edward in die Quere. "Versuchst du weiter mit Tricks zu gewinnen? Sofort als ich Makrokosmos sah, wusste ich es. Du hast dein Deck so gut es geht auf den Kampf mit mir vorbereitet. Aber es gibt Dinge, die selbst du nicht berechnen kannst. Ich weiß selbst am besten, worin meine Schwächen liegen und das du es auch weißt, war von Beginn an, völlig wertlos. "
      Rinji macht einen Schritt nach vorne und es erscheint zuerst als ob er durchdreht, doch dann wird er plötzlich ganz ruhig.
      "Ich wollte dich unbedingt nochmal sehen, damit ich sicher sein kann, das alles geklärt ist. Aber wie ich das sehe, wäre das nicht nötig gewesen. An dir gibt es nichts liebenswertes, was ich vermissen könnte. Ich könnte dir auch verraten warum es falsch ist, sich von der Meinung anderer abhängig zu machen, aber das würdest du sowieso nicht verstehen. Aber eines sollte ich doch noch richtigstellen. Weil ich mich damals geschämt habe deswegen, aber ich will nicht feige sein und sage es dir jetzt."

      Ed will hören was er meint. Und plötzlich, mit einem Mal bricht die ganze Wut aus unserem jungen Helden heraus, indem er unter Tränen schreit, er werde ihm niemals verzeihen, das er so über seine große Heldin gesprochen hatte. Dieser will wütend etwas entgegnen, doch Rinji lässt ihn nicht antworten. "Mizune-sama ist die tollste Frau der Welt. Als Kind besuchte mein Vater mit mir die Festspiele in denen ihr Kampf gegen Akademia nachgestellt wurde. Das begeisterte mich damals so sehr, das ich alles darüber gegoogelt habe. Aber alle Infos waren ungenau und es gab so viele verschiedene Versionen. Meine Heldin war ein Phantom. Ich bemerkte immer wieder, das in allen möglichen historischen Aufzeichnungen immer wieder Fakten ungenau, oder verfälscht waren. So kam der Wunsch in mir auf, Forscher zu werden, damit die Geschichte und Kultur der Vergangenheit im hier und jetzt weiterleben kann! Aber es geht nicht nur um mich, als ich über sie las, hatte sie mich schwer beeindruckt. Nach der Fusion der vier Dimensionen entstand das reine Chaos. Es gab Machtkämpfe, Kollateralschäden und viele wollten sich an der Akademia rächen. Doch sie beschützte ihre alten Feinde, sorgte allein für Ordnung, sie gründete eine Stadt und hatte mehr Macht als je jemand vor ihr hatte. Sie hätte um ein Haar die Welt beherrscht und viele wollten das auch, aber sie nicht.
      Sie übergab die Verantwortung an ein paar vertrauenswürdigen Leuten, wie den überlebenden Lancer und ersten Bürgermeister der Stadt Neo New Sawatari, oder Kurosaki Shun, aber sie respektiere trotz allem auch die Oppositionen, die Leute die gegen sie waren. Und danach ging sie und kam nie wieder. Das hat mich beeindruckt, das hat mich unglaublich beeindruckt. Ein Mensch der wie ein Wunder alle Probleme einfach so löst, aber niemanden ihre eigene Gerechtigkeit aufzwingt, selbst wenn sie gerecht ist und die Welt auf einen guten Weg bringen könnte. Und die weiß, wann sie genug getan hat.
      Sie ist anders als der Professor den du verehrst. Und deshalb ist dieses Duell hier wichtig!"

      Rinji tat es gut all das raus zu lassen. Nun ist er bereit sein Leben zu riskieren. Er wischt sich die paar Tränen aus dem Gesicht und beschwört sein Monster Sonnenwesen Glühwürmchen. Er opfert es zusammen mit Helios für Lucifer.
      "Schimmer der Hoffnung, alle Macht auf einen Punkt konzentrieren!
      Synchroshókan hatsudo, Level Go! Arch-Solarcreatur - Lord Lucifer!"
      Lucifer ist auf dem Schlachtfeld angekommen, aber sein Mitspieler hat nicht vor, ihm diese Hoffnung zu lassen.
      Er aktiviert die verdeckte Karte, "Burial from a different Dimension" und will damit die Effekte seiner Monster aktivieren.
      Um diesen Effekt benutzen zu können, aktiviert er die Karte die er von Anfang an im Hinterkopf hatte. Doublezyklon. Deshalb hat er Vergil nicht Makrokosmos zerstören lassen. "Hätte ich es getan, hättest du die Karte wieder gezogen."
      Mit Doppelzyklon zerstört er seine erste Zauberkarte, doch der Effekt aktiviert sich sowieso. Außerdem erlaubt der Sturm ihm, noch eine zweite Karte von Rinjis Feld zu pusten. Die Wahl fällt auf die Rechte. Ein starker Wind fegt durch das Land. Er weht die verbrannte Erde vom letzten Duell weg und wirbelt die gewählten Karten hoch. "Wir werden das ganze Land wie ein Sturm überrollen!"

      Rinji wird vom Wind erfasst, bleibt aber ruhig und aktiviert die angezielte Karte und noch dazu die linke, womit er nun sowohl Krug der Gier, als auch Angehäufte Reichtümer offen liegen hat. Durch Krug der Gier zieht unser Held eine Karte und Angehäufte Reichtümer lässt sich nur als Kettenglied 4 aktivieren, dafür darf der Anwender nochmal zwei Karten ziehen. Rinji darf also seine Hand mit insgesamt drei neuen Karten auffrischen. Dafür landen die Monster von Edward wieder in den Friedhof. Mit einem schrillen Lachen verspotten sie ihn, wie übermütige Schimpansen, doch Rinji hat längst seine Ruhe zurückgewonnen. Im Gegenteil, er wartet nur auf den nächsten Zug und der lässt nicht lange auf sich warten.
      "Ich aktiviere den Effekt von Farfa, Malebrache of the burning Abyss. Wenn Farfa auf den Friedhof gelegt wird, kann ich dein Monster wählen und es bis zur Endphase aus dem Spiel raus halten. Los Farfa, verbanne Lucifer!" Farfa greift den gefallenen Engel von hinten und hält ihn fest. Er steigt mit ihm auf und wird dabei durchsichtig. Sie beide werden durchsichtig und verschwinden schließlich zeitgleich. Rinji schaut ihm noch nach, kann aber nichts tun als ihm dabei zuzusehen wie er weggetragen wird.
      Rinji schaut auf die Karte, "Interdimensional Matter Transporter" in seiner Hand. Er wiegt kurz seine Möglichkeiten ab und entscheidet sich dann sie zu setzen. Im Anschluss darauf beendet er seinen Zug und damit kehrt auch das Erz-Sonnenwesen zurück.
      "Willkommen zurück." Beide nicken sich zu und schauen Siegessicher in eine Richtung. In Eds Richtung.

      "Auch wenn du mir immer wieder ausweichst, du wirst auch nichts dagegen tun können, das ich ihre falsche Stadt auslösche."
      Er zieht und die Karte die er gezogen hat zeigt er vor. Es ist eine unglaublich mächtige Karte, die Karte "Pod of Desires" die man nur aktivieren kann, wenn man vorher 10 Karten von seinem Deck verdeckt verbannt, dafür erlaubt sie einem ganze 2 neue Karten zu ziehen. Für ein Deck wie seines eine unglaublich selbstzerstörerische Tat, doch seine beiden neuen Karten geben ihm neue Kraft und neue Zuversicht.
      "Als nächstes spiele ich diese Karte aus. "Tourguide from the Underworld." Mit der Hilfe der hübschen Fremdenführerin lockt er Barba aus seinem Deck, der sich zu ihr auf das Feld gesellt und ohne lang zu überlegen überlagert er seine beiden Monster und bildet ein Überlagerungsnetzwerk für eine Xyz Beschwörung.
      "Es war in unseres Lebensweges Mitte, als ich mich fand in einem dunklen Walde; Denn abgeirrt war ich vor rechten Wege."
      Das Überlagerungsnetzwerk explodiert und sein beschworenes Monster erscheint auf dem Schlachtfeld.
      "Rank San, Dante, Traveler of the burning Abyss!" (DEF 2500)
      Mit Dantes Effekt legt er die oberste Karte seines Decks auf den Friedhof. Dabei trifft es Draghig der mit seinem Effekt ein anders Monster auf das Deck legen kann.
      "Es wird langsam Zeit dir die ganze Kraft meines Decks zu zeigen. Indem ich Dante als Xyz Material benutze und Alich in meiner Hand meinem Friedhof beisetze, kann ich das große Symbol unseres Glaubens herbeirufen!"
      "Da rief ein Weib mich, die so schön als selig, sodass mir zu gebieten ich sie ansprach."
      "Xyz Beschwörung, Xyz Welchsel, Rank Go, Beatrice, the eternal Lady!!!" (ATK 2500)
      Über Rinji und Lucifer hinweg schwebt nun eine Frauengestalt bekleidet mit einem Kopftuch, alles mit ihrem Licht einhüllend, in leuchtenden schönen Gewändern gehüllt.
      Rinji hält sich kühl zurück, nur Lucifer wird angespannt und hält seine Messer fester als sonnst.
      "Das ist die wahre Schönheit vor der alle falschen Ideale verblassen. Seht es ein, nur das Utopia des Professors kann diese vermoderte Welt noch heilen."
      Sein Monster strahlt eine unglaubliche Menge an Licht aus und erscheint am Himmel wie eine Halluzination.
      Ihm entgegen steht Rinji, der immer noch keine Regung zeigen will. Seine plötzliche Gelassenheit fängt an ihn zu nervös zu machen.
      Er erstickt innerlich beinahe. Rinji steht nur still da, reibt sich die Nase und wartet.
      Ed fröstelt kurz, plötzlich beunruhigt ihn etwas.
      "Du redest dir ein er sei unfehlbar, aber letztendlich... Er hat er verloren, oder nicht?!"
      Ed schreit das sie ja noch da wären, doch dann stockt er.
      Rinji kümmert sich nicht darum was er sagt, er wartet nur die ganze Zeit auf seinen nächsten Zug.
      Und da dämmert es ihn, woran Rinji ihn erinnert. Diese kühle, berechnende Ader. Sicher, er ist viel Emotionaler als der an den er denkt, aber dieser Charakterzug, diese gewisse Spur von ihm ist doch deutlich wiederzuerkennen. Jetzt weiß er was ihm den Schauer über den Rücken gejagt hat.
      Er sieht ihm ja sogar ähnlich!
      Ohne Zweifel, der Typ Rinji erinnert ihn an Akaba Reiji, Akaba Leos Sohn!
      Da es vor längerer Zeit etwas Verwirrung wegen meinem Stärkesystem gab, möchte ich heute nochmal etwas Aufklärungsarbeit leisten. Mein Rating ist an sich ein einfacher Indikator der anzeigt, wie hoch die Wahrscheinlichkeit für den Spieler ist, ein Duell zu gewinnen. Der Zahlenwert basiert auf die Ratings aus einem Yu-gi-oh! 5Ds Game, kann aber auch mit dem Rating aus gewissen privaten Pokemonplatformen und auch mit dem Powerleveln von Dragonball Z verglichen werden. Wobei sie hier nicht ganz so absolut sind. Damit man etwa ein Vergleichsmaterial hat, gebe ich hier noch drei Beispiele.
      Leo/Luna während des WRGP: 1290
      Andre von Team Unicorn: 1500
      Jack während des WRGP mit Red Nova: 1770


      Xyz Shókan hatsudo Rank Yon (Kapitel 4)


      Spoiler anzeigen

      "Beruhige dich, das ist nicht Akaba Leos Sohn, er hat es damals nicht geschafft. Sie sind sich nur ähnlich."
      Schweißperlen laufen über sein Kinn. Edward atmet schwer, dieser Typ der sich gegen sie stellt ähnelt einem ihrer schlimmsten Feinde.
      Ihm kann das egal sein. Er fängt sich wieder einigermaßen und setzt das Duell fort.

      Neben Dante wurde auch noch ein anderes burning Abyss Monster auf den Friedhof gelegt, Alich. Alich hat den Effekt, das er einen Monstereffekt annullieren kann. Als er das tut, wirft er eine blaue Flamme aus seiner Hand auf Lucifer der sofort in Flammen aufgeht. Sein Partner hofft, das er den Schmerz verkraftet und durchhält, doch der nächste Schlag lässt nicht auf sich warten. Ed gibt ganz unerwartet den Angriffsbefehl gegen den Erzengel, obwohl beide die selben Angriffspunkte haben. Beatrice schwebt etwas höher und faltet ihre Hände zum Gebet. Anschließend murmelt sie das Vaterunser, welches beide Karten zum bröckeln bringt. Ihre Körper bekommen Risse und beginnen langsam zu zerfallen, doch Ed hat einen Plan, damit das nicht passiert.
      Er aktiviert seine Fallen. "Ich aktiviere die Fallenkarte Waboku. Durch ihren heiligen Schutz, kann ich mein Monster beschützen. Deine Karte mag stark sein, aber kennt man ihre Tricks, ist es leicht."

      Rinji aktiviert mit einer schwungvollen Handbewegung seine verdeckte Karte, "Interdimensional Matter Transporter". Durch diese kann der nun sterblich gewordene Lucifer seinem drohenden Unheil entgehen. Er verschwindet in der anderen Dimension und ist vorerst gerettet.
      "Zuzusehen wie du strauchelst und immer verzweifelter wirst, das macht Spaß! Ich räume dich aus dem Weg, mit der Waffe, genannt Kinderkartenspiel."

      Ein Hauptgrund für diese Zuversicht mag sein, das Rinji nun keine Verteidigung mehr hat. Das schöne Licht das sie von sich gibt fühlt sich plötzlich an, wie ein brennendes Inferno und ihr leises Gebet hallt in seinem Schädel auf unerträgliche Weise wieder. Der Schmerz erinnert ihn daran, dass er das alles von Anfang an nicht gewollt hat. Dennoch möchte er alles in allem nicht wo anders sein.

      Der direkte Angriff schmilzt seine Lebenspunkte dahin wie Butter in der Sonne. Von 4000 auf 3000, bis 2000 und weiter bis sie bei 1500 zum stehen kommen. Noch so einen Schlag verkraftet er nicht mehr. Dampf steigt aus seinem Körper auf und er fällt auf die Knie.
      Er fühlt wie der Schaden angehoben wurde, es ist noch gefährlicher als damals auf dem Schiff.
      Diesmal bedeutet verlorenes Duell wirklich den Tod. Aber er ist zu weit gekommen um so wie er die Sache einschätzt, wäre Aufgeben auch keine gute Idee. Aber das muss er auch nicht. Nachdem Ed seinen Zug beendet hat, kehrt Lucifer auf sein Feld zurück. "Es ist gut dich dabei zu haben." Sein Monster sieht das auch so und nickt ihm anerkennend zu.

      Rinjis Zug beginnt, er zieht eine Karte.
      Ed zaudert nicht lange und aktiviert sofort den Effekt der ewigen Dame. "Beatrices Effekt, ich entferne ein Materialmonster und lege die oberste Karte meines Decks auf den Friedhof. Und dank Draghig weiß ich auch welche das ist. Ich lege die Karte ab und kann nun ihre ganzen Effekte auf einmal aktivieren. Fühle die Kraft meines Monsters! Mit Barba kann ich dir Schaden zufügen und mit Alich kann ich den Effekt deines Monster ein zweites mal annullieren."
      Das Hologramm von Barba erscheint und vor ihm erheben sich die Karten, Vergil, Farfa und Rubic. Der Morgestern fliegt. Er durchbricht die erste Karte die damit aus dem Spiel entfernt wird und fliegt auf unseren Helden zu. Er versucht sich mit seiner Duelldisk zu schützen, aber der schwere Schlag tut weh. Er stürzt und ist für einen Moment abgelenkt. Und da kommt schon der 2. Schlag, der Farfa verbannt. Rinji muss gleich wieder einstecken. Der Morgenstern fliegt und trifft sein Ziel. Auf Rinjis Armen zeichnen sich die blutigen Punkte ab, wo die Stacheln seine Haut aufgerissen haben. Blut läuft in kleinen Strömen heraus auf sein ebenso zerrissenes Hemd. Der letzte Schlag kommt und auch diesen wird er nicht entgehen können.
      Der Morgenstern wickelt sich im Nu, um sein Bein. Das Gewicht der Kette bringt ihn zum stöhnen.
      Für einen Moment hält er so Augenkontakt mit dem Dämon, der ihn mit der Kette fest im Griff hat, dann löst er sich auf.
      Die Botschaft war eindeutig, sie lassen ihn nicht mehr weg. Rinjis Leben sinkt auf 600 herab. Er fühlt sich inzwischen gar nicht gut, doch er steht wieder auf, auch wenn sich sein Fuß etwas taub anfühlt und sein Körper überall schmerzt.

      "Dieses Spiel gewinne ich durch Teamarbeit. Viola hat mit ihrer Karte den Anfang gemacht, jetzt kommt der nächste Zug."
      Er legt eine Karte auf seine Disk und ein Monster erscheint. Das Monster "Trident" das er beschwört sieht aus wie ein Dreizack, der sich wie ein Urzeitkrebs windet und ein raschelndes Geräusch mit seinen Zangen verursacht. (Dark / Maschine / Union / Stufe 3 / ATK und DEF 0)
      "Trident ist eine Unionsmonsterkarte die sich allein an ein Lucifer Monster anlegen lässt. Ich rüste jetzt Lucifer mit dem Dreizack aus!"
      Der Dreizack zieht sich augenblicklich zusammen und verhärtet, Lucifers Schwerter verpuffen zu Datenstaub damit er seine neue Waffe in Empfang nehmen kann.
      Rinji hat die richtigen Karten für einen guten Zug, aber er ist zu erfahren, um zu denken, dass er jetzt schon gewonnen hat. Nein, in Wahrheit ist er wieder zurück im Game, aber mehr auch nicht.

      "Als nächstes rüste ich Lucifer weiter auf. Ich aktiviere die Ausrüstungszauberkarte "Suncrown". Suncrown kann nur an ein Arch-Solarcreature Monster angelegt werden."
      Lucifers wird noch weiter aufgerüstet. Über seinem Haupt erscheint ein Ring aus goldenen Strahlen, die ihm noch mehr Macht schenken, die in einem goldenen Strom auf ihn herab gegossen wird. Unser Protagonist streicht sich durch die Haae und streift eine Strähnen nach hinten.

      "Durch den Effekt meines Unionsmonster wird der derzeitige Effekt meines Monsters annulliert, dafür kann es durch den Effekt meiner Ausrüstungszauberkarte einmal nicht durch Kampf zerstört werden. Also dann, ich greife deine Monsterkarte Beatrice an!"
      Lucifer hat neue Kräfte, mit dem er sich stark genug fühlt gegen sie anzukommen. Er springt ihr entgegen und sticht zu.
      Er stößt ihr die drei Spitzen seines Dreizacks in den Leib und lässt ihr Leben erlöschen. Die Formen der ewigen Dame werden grober und ihr Körper wird zu Kristall. Dann zerspringt er in tausend Stücke.
      Ed weicht gleich mehre Schritte zurück. "Die ewige Dame soll gefallen sein?" Er kann es nicht glauben.
      "Wenn mein Monster eines deiner Monster zerstört aktivieren sich die beiden Effekte seiner Waffen. Durch den Effekt von Sonnenkrone kann ich die oberste Karte von meinem Deck vorzeigen, ist es eine Fallenkarte, kann ich sie auf den Friedhof legen. Ich ziehe also, mach dich bereit!" Er zieht und zeigt die Karte vor. Es ist die Fallenkarte "Dringender Empfang".
      "Es ist eine Fallenkarte. Indem ich sie auf den Friedhof lege, nimmst du 900 Punkte Schaden!"
      Und das war noch nicht alles! Der Effekt des Dreizacks, fügt meinem Gegner Schaden in Höher der Hälfte der Grund ATK des zerstörten Monsters zu. Sunaki gab mir einige Ausrüstungszauberkarten, welche die Macht eines Monsters erhöhen, ohne die Angriffspunkte zu erhöhen."
      Lucifer holt mit seiner Waffe weit aus und fegt ihn mit einem Streich hinweg. LP 4000->3100->1850

      "Ich bin noch nicht fertig, durch den Effekt des Dreizacks kann ich gleich noch einmal angreifen."
      Lucifer setzt zum finalen Angriff an, doch ein neues Monster erscheint und fängt den Angriff ab.

      "So stieg er zuerst und ich ihm folgend, Wir ohn´uns Ruh zu gönnen immer aufwärts, Bis durch ein rundes Loch ich wieder etwas von dem gewahr war, was den Himmel schmückt; Dann traten wir hinaus und sahen die Sterne."
      Als sich der Wanderstab des neues Monsters und der Dreizack von Lucifer kreuzen entsteht eine Sphäre aus reiner Energie, deren Druck so gewaltig ist, dass sich beide Spieler sich kaum auf den Beinen halten können.
      Damit ist alles entschieden. Für Ed war diese Karte seine ultimative Trumpskarte. Mit ihr gibt es nur noch einen möglichen Ausgang für diesen Kampf. Aber sein Gegner hat klug gekämpft und sich gut gehalten, er wird sich sicher an ihn erinnern.
      Lucifer weicht zurück. Eds Gesicht zeigt nun den ganzen Wahnsinn der so lange verborgen in ihm geschlummert hatte.
      "Und willst du immer noch angreifen?" Rinji wartet auf eine Erklärung. "Wenn Beatrice fällt, so weckt sie Dante. Das hier ist aber nicht der Dante den du kennst, das hier ist die 2. Stufe von Dante; Dante, Pilgrim of the burning Abyss! Mein mächtigstes, unschlagbares Monster!" (Licht / Fee / Fusion / Stufe 9 / ATK 2800 / DEF 2500 (Angriffsmodus))

      Daraufhin fängt er lauthals an zu lachen. Rinjis Assmonster wirkt verunsichert, doch Rinji richtet ihn mit ein paar wenigen Worten wieder auf. "Ignoriere ihn, ich habe einen Plan." Dann wendet er sich seinem Gegner zu, dessen Gesicht durch seine Mordlust so entstellt wird, das man ihn inzwischen nicht mehr wiedererkennen würde und fragt, was aus seiner Götterkarte geworden ist.
      Ed antwortet, er brauche diese nicht mehr und bittet ihn, weiterzumachen. Doch dieser ist fertig und beendet seinen Zug.

      Ed kann es kaum erwarten. Er zieht und attackiert sofort den Gegner, wobei ihm egal ist, das Lucifer nicht zerstört werden kann. Abermals krachen die Waffen der beiden Monster aufeinander und zuckende Blitze schlagen löcher in den Beton.
      Rinji wird von einen dieser Blitze gestreift und jault vor Schmerz, während seine Lebenspunkte um 300 sinken. LP 600->300.
      Ehe er seinen Zug beendet setzt er noch eine letzte Karte und beendet seinen Zug.
      "Ich habe nur darauf gewartet den hier raus holen zu können, los, ich will mich richtig amüsieren, zeig mir was du kannst!"
      Gierig lauert er gerade zu darauf das Rinji seinen Zug macht, jeder weitere Zug den er mit Dante spielt wird ihn nur noch mehr aufheizen."

      Rinji zieht.
      "Los, mach schnell damit ich mit meinem Zug weiter machen kann, los, LOS!"
      Rinji sieht ihn streng an. "Es tut mir leid." Ed mustert ihn verwirrt, während er immer noch eine Fratze schneidet.
      "Denn das hier ist der letzte Spielzug!"
      Ed blickt ihn immer noch verwirrt an, während der Andere schon mit seinem Zug beginnt. Er aktiviert seine Zauberkarte Gold Sarkophag und verbannt eines seiner Lieblingsmonster direkt von seinem Deck. Die Karte die er in den Sarkophag legt, ist die Sonnenwesen - Kastanie.
      Sie kann wie er seinem Gegner erklärt auch wenn sie gerade verbannt wurde, als Synchromaterialmonster verwendet werden.
      "Die Rückkehr steht kurz bevor. Ich klinke mein Unionmonster aus und beschwöre es als Monster der Stufe 3. Durch seinen Effekt wird es als Mitglied des Solarcreature, oder auch Sonnenwesen Archtype behandelt.
      Mein Level Go Tunermonster Arch-Solarcreature - Lord Lucifer, Level Nii Solarcreature Cestnut und Level San Trident, Synchrobeschwörung! Breite deine gewaltigen Schwingen aus, göttlicher Vogel Level Juu Solarcreatur - Thunderbird!!!"
      Seine Synchrobeschwörung hat einen gewaltigen Sturm hervorgerufen. Es beginnt zu nieseln und ein Wirbel aus dicken grauen Wolken verdeckt das Tageslicht. Der erste Blitz zuckt, dann noch einer, dann ist der Himmel voll davon. Und dann, dann steigt er endlich aus den Wolken herab auf das Schlachtfeld. Eds Augen weiten sich, doch sein grienen verrät, das er noch immer nicht am Ende ist.
      Die Inkarnation des Donners, ein Raubvogel aus purer blauer Elektrizität steht auf Rinjis Seite.

      Ed reagiert schnell und aktiviert seine verdeckte Karte, die er sich genau für diesen Moment zurückgelegt hatte.
      "Trap Card open! Als Reaktion auf deine Beschwörung aktiviere ich jetzt diese Karte hier, "Breakthrough Skill". Sie annulliert die Fähigkeiten deines Monsters." Seltsamerweise stört sich Rinji überhaupt nicht daran, er ist nicht im mindesten beunruhigt, er nimmt die Karte nur zur Kenntnis und geht sofort zum Angriff über. "Strong Flashing!" Auf seinen Befehl breitet der Vogel seine Flügel aus. Die Elektrizität knistert und löst sich von dessen Körper.
      Sie formt sich in einen zweiten Vogel aus Strom und fliegt auf Dante zu. Dante blockt den Angriff mit seinem Wanderstab, doch der Donner fährt durch seine Glieder, durchströmt seinen Körper und zwingt ihn in die Knie. Nun ist der Schlusspunkt erreicht, der Moment auf den Rinji gehofft hatte. Dante ist dabei sich aufzulösen und Eds einziger Schutzschild ist damit unbrauchbar geworden.
      "Ich aktiviere den Effekt von Sonnenkrone in meinem Friedhof. Indem ich die Zauberkarte von da verbanne, kann ich Lucifer noch einmal zurückholen!"
      Ed erschaudert, "Er kann ihn zurückholen?" Er schaut auf seine Lebenspunkte. Was soll das? Wie kann das bloß möglich sein?
      Wieso hat er verloren? Wieso?! Lucifer kommt neu erstarkt zurück und versetzt ihm den Gnadenstoß. 1850->0.

      Rinji ist der Gewinner. Ed, von dem Breitschwert niedergestreckt. Er bleibt liegen und fühlt wie es mit ihm zu Ende geht. Er stirbt ohne Reue, seinen Gegner bis zum Ende verachtend. Rinji kann sich nicht wirklich darüber freuen, aber er ist erleichtert das er es hinter sich hat.
      "Ich habe dich während unseres Duells hassen gelernt, aber jetzt selbst wenn du überlebt hättest, empfinde ich nur noch Mitleid für dich."

      Rinjis Rating: 1570
      Eds Rating (full Power): 1530

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Sunaki-sama ()

      Xyz Shókan hatsudo Rank Go (Kapitel 5)

      Spoiler anzeigen
      Auf einer Seite verbucht man bereits erste Erfolge.

      Er kann zufrieden mit seinem Partner sein, doch sein Zug beginnt erst. In der Zeit in der Rinji und Ed miteinander gekämpft haben, hat die Ghostarmee ihre Züge begonnen.

      Auf der anderen Seite befindet man sich noch immer auf den Weg zum Berg der Gerechtigkeit. Viola erzählt den anderen von einem schwer überschaubaren Weg, den sie benutzen könnten. Rinjis Onkel fragt sich immer mehr, was er da eigentlich macht. Mit einem vorlauten Teenager und einer moralisch zweifelhaften Hexe soll er, ein einfacher Wachmann den Helden spielen? Zumindest denken er und Jessica-san in einem Punkt das selbe. Es ist schwer zu übersehen wie sie die Hexe im Visier hat und nur auf eine verdächtige Bewegung wartet. "Das gefällt mir nicht, nirgendwo sind Wachen." Der Wachmann wünscht sich im Moment sie wären auf den falschen Berg gestiegen, auch wenn die Idee lächerlich ist.

      Viola blickt sich um. "Hoffentlich lauern sie nicht auf uns. Sagt mal wäre es nicht besser wenn ich hier bleiben und Wache halten würde? Sie wissen doch nicht nicht, das ich weg bin, weshalb es doch dumm wäre wenn man uns zusammen sieht und falls etwas schief geht und ihr gefangen werdet könnte ich euch später befreien."
      Jess hält eine Packung Zigaretten in der Hand. Sie wollte gerade wieder eine nehmen, aber das ist nicht der Zeitpunkt dafür. Sie steckt sie wieder zurück.
      "Wir vertrauen dir nicht. Deshalb lasse ich dich nicht aus den Augen, verstanden?" Viola weicht ihrem scharfen Blick aus und sieht mitleidig zu Rinjis Onkel. Sie wirkt richtig ergriffen und gesteht das sie furchtbare Angst hat, zurück in ihr Land abgeschoben zu werden. Sie sei doch noch so jung und habe andere nur ausgenutzt weil sie sich nicht anders zu helfen wusste. Sie möchte auch nicht ins Jugendgefängnis.
      "Jugendgefängnis? Wie alt sind sie denn?" Wawisuke glaubt ihr zwar nicht wirklich, aber er wird doch langsam weich und als sie, als eine Frau, die aussieht wie 26, gesteht sie wäre erst 19 Jahre alt, überrascht es ihn doch sehr. Irgendwie versteht er es auch, als sie meint sie wolle unter keinen Umständen in dem Alter eine Vorstrafen haben. Unter Tränen umarmt sie ihn, doch Jess zieht sie sofort von ihm weg.
      "Wenn du weiter solche Komödien spielst, bekommst du noch einen echten Grund zum weinen. Lass das endlich und sag uns wie wir rein kommen sollen."
      Viola wischt ihre Krokodilstränen beiseite und weißt auf einen Eingang der offen steht. Mit ihrer gewohnten Stimme, nur etwas ernster als zuvor erklärt sie, das wäre der schnellste Weg zum Kontrollraum.

      Auf der anderen Seite hat die Armee der Ghosts ihre Züge beendet. Es war ein unglaublich langer Aufmarsch an Beschwörungen.
      Einer nach dem andern ruft sein Synchomonster aufs Schlachtfeld, bis ihrem Gegner eine Armee aus 200 Monstern von 200 Spielern gegenübersteht. Nachdem ihr Zug endlich geendet hat, schaut er sich gründlich um. So viele Synchromonster.
      X-Säbel Urbellum, Kosmische Festung Gol´Gar, Watthydra, Uraltes Flamvell-Wesen, Verbündeter der Gerechtigkeit Feldmarschall, Gerümpelkrieger, Bruderschaft der Feuerfaust - Kirin, Schwarzflügel Waffenmeister, T.G. Wundermagier und viele, viele mehr.
      diese Riesenarmee brächte jeden anderen in Bedrängnis, doch er stemmt nur die Hände in die Hüften und schaut sich amüsiert um.
      "Ich habe keine Ahnung, ob ihr am Leben seit, oder nicht. Aber egal, ich habe ja Zeit. Ich möchte euch sagen, es gibt Dinge auf der Welt, die sind wertlos. Nicht mehr nicht weniger. Aber das ist kein permanenter Zustand. Jemand wertloses, kann jederzeit an Wert gewinnen."
      Überall nur Schweigen. Er setzt seine kleine Rede trotzdem fort.
      "Ihr fragt euch jetzt sicher, warum ich euch das erzähle. Da besteht ja scheinbar kein Zusammenhang, oder? Tja, vielleicht hat ja jemand hier vor lebend zurückzukehren. Ich kann euch nicht fertigmachen ohne es der Höflichkeit halber zu fragen. Ich ziehe!"

      Die Armee zeigt immer noch keine Reaktion, sie wartet nur auf den Zug der gleich kommt.
      Ihr Gegner ist kein Anfänger, er spielt eine Karte nach der anderen aus und erschafft seine mächtige Elementarkombo.
      "Ich aktiviere zunächst meine permanente Zauberkarte, "Buddhas Erleuchtung". Wenn ich dieser Karte aktiviere kann ich eine Tunermonsterkarte von meiner Hand vorzeigen, um meiner Hand eine neue Buddha Zauberkarte von meinem Deck hinzu zu fügen." Er zeigt eine vor und sucht sich dann aus seinem Deck die Zauberkarte "Buddhas Mantra". Er legt gleich nochmal eine Zauberkarte auf seine Halo Duelldisk.
      "Als nächstes aktiviere ich die permanente Zauberkarte "Buddhas Segen". Wenn diese Karte aktiviert wird, kann ich einen Würfel werfen und dann einen von drei Effekten aktivieren." Er wirft den Würfel und würfelt eine 5. "Damit aktiviert sich der 3. Effekt meiner Karte. Ich grabe jetzt so lange Karten von meinem Deck aus, bis eine Lichtmonsterkarte mit 1500 ATK, oder weniger aufgedeckt wird. Diese beschwöre ich dann." Er deckt die erste Karte auf. Es ist die Karte Streamkirin, ein Feuermonster. Die nächste Karte wird aufgedeckt, es ist die Zauberkarte Schwalbennest. Und die dritte, die Monsterkarte Rainbow Kirin, ein Lichtmonster.
      (Licht / Gefl.-Ungeheuer, Stufe 2, Empfänger / ATK 500 / DEF 800) Der Kirin erscheint auf dem Spielfeld. Es sieht Wunderkirin ähnlich, nur mit mehreren in den Regenbogenfarben schimmernden Flügelpaaren und einer weißen Haut. "Ich aktiviere den Effekt dieser Karte. Wenn sie spezialbeschworen wird, kann ich ein Lichtmonster vom Typ Geflügeltes Ungeheuer der Stufe 3 in meinem Deck wählen und ebenfalls spezialbeschwören. Komm nun herbei, mein teurer Freund, Epitness Kirin!"
      Das Monster das er herbeiruft ist wie ein Loch im Licht. Eine Finsternis die alles Licht aus dem Bild geradezu herausreißt und dabei wieder die Form eines Kirins annimmt.
      (Licht / Stufe 3 / Gefl.-Ungeheuer / ATK 1400 / DEF 800) "Es geht weiter, ich spiele noch diese Karte aus. Komm mein Freund, Dust Kirin!"
      Dust Kirin hat einen deutlich größeren Kopf als die anderen und besteht aus Luft welche Staub und Sand umherwirbelt. Genau wie Epitness Kirin ist es ein reines Elementarwesen.
      (Wind / Stufe 3 / Gefl.-Ungeheuer / ATK 1600 / DEF 2000) Sunaki hat nun drei Monster auf dem Feld und eines davon ist ein Empfänger, aber noch ist er nicht soweit. "Der Effekt von Dust aktiviert sich bei seiner Normalbeschwörung. Er ruft einen seiner Kollegen herbei. Also dann rufen wir ihn doch, komm herbei Stream Kirin!" Mit Streamkirin verhält es sich genau so. Nun hat er alles sechs Elemente auf einmal auf dem Feld versammelt. Streamkirin mit seinem Dampfkörper verkörpert Feuer und Wasser, Epitness Kirin Licht und Finsternis und Dust verkörpert Wind und Erde.
      Anstatt sofort weiterzuspielen schaut er sich um. Sein Auge hält bei einem Monster an, das mehr als 3000 ATK hat. Dem Monster Leo, Hüter des heiligen Waldes.
      "Ich denke der eignet sich gut. Ich aktiviere den Effekt von Streamkirin. Einmal pro Duell kann ich meinem Gegner 1200 Punkte Schaden zufügen!" Er zeigt auf das Ziel und der Ghost bekommt einen heißen Dampfstrahl ab, der seinem mechanischen Körper schmerzen bereitet und ihm Schaden zufügt.

      "Nun fängt es langsam an, ernst zu werden. Ich opfere meine Monster Rainbow, Dust und Epidnesskirin und führe eine Synchrobeschwörung durch. Synchrobeschwörung, Level Hachi! Erhebe dich aus dem Naraka, erscheine Asura, Reincarnation of Mantra!"
      (Licht / Synchro / Fee / Stufe 8 / ATK 2500 / DEF 2000) Aus einem roten Licht entsteigt ein neuer Krieger, aus alten Tagen. Der legendäre dämonische Halbgott Asura hat weißes zu berge stehendes Haar, seine braune Haut ist von großen Adern durchzogen, sein Körper ist muskulös.
      Sein Oberkörper liegt frei, während seine Augen weiß und leer sind und dennoch einen ungeheuren Zorn ausdrücken.
      "Mit dieser Karte beende ich es nun. Ich aktiviere die dritte Zauberkarte. Buddhas Mantra. Normalerweise sind Mantramonster unempfindlich gegenüber Karteneffekten, doch diese spezielle Karte erlaubt es mir diese Beschränkung zu umgehen. Ich opfere Asura für eine Synchrobeschwörung!" Das grüne Jademantra von Buddha umschließt den Körper des Halbgottes und nimmt die Form eines meditierenden Buddhas an, ehe beides miteinander eins wird und das Tor öffnet für ein noch mächtigeres Wesen. Dieses Wesen ist seine Spezielle Trumpfkarte für Kämpfe gegen sehr viele Gegner. Mit ihr, einer seiner aller mächtigsten Monster, möchte er über den Takt des Duells bestimmen.

      "Mantra Synchro, Level Juu, Asura, the Destructor of Mantra!" Die schweren Glieder wanken und richten sich mühsam auf. Mit jeder Bewegung geben sie ein knackendes, metallisches Geräusch von sich, während sich der Titan langsam aufrichtet und sein Schatten die ganze Armee überzieht.
      Ein riesiger silberner Krieger in dessen Adern reine Energie pulsiert mit einem großen Halo, einer Art Heiligenschein auf den Rücken und ganzen sechs kolossalen Armen steht bereit, um alles böse von dieser Welt zu tilgen.
      (Stufe 10 / Fee / Licht / Synchro / ATK 3000 / DEF 3000)
      "Durch den Effekt von Buddhas Mantra erhält Asura bis zur Endphase Angriffspunkte in höher seiner Grundangriffspunkte (3000->6000)
      Außerdem kann Asura nicht von Karteneffekten zerstört werden, oder zum Ziel solcher gewählt werden. Und es kann einen Angriff auf jeden meiner Gegner abgeben, also los, greif sie an, Vulcanic Mantra!" Asura gehorcht dem, der ihn beschworen hat und macht sich bereit. Er schwebt etwas in die Höhe, und schlägt wie wild in die Luft.
      Mit jedem seiner Schläge zerschmettert die Luft und verursacht für sich allein ein krachendes Geräusch, wie das eines Flugzeuges. Und von jedem einzelnen von ihnen löst sich ein glühender Metallklumpen, der seinen Weg auf eines der Monster findet, auf es zufliegt und es und alles in seiner Umgebung in heiße Flammen hüllt, die jede Sicht auslöschen. Wie ein prasselnder Regenschauer aus glühendem Feuer verbrennt die ganze Monsterarmee auf einmal und hinterlässt nur eine glühende rote Fläche.
      "Und wenn Asura ein Monster zerstört, fügt er seinem Gegner noch einmal 1000 Schaden zu." Ein böses Grinsen huscht über sein Gesicht, als er diesen letzten Effekt erklärt.
      Die zweite Salve fliegt los und versetzt den irritierten und geschundenen Duelldroiden den letzten Schlag. Jeder der vorher ein Monster im Angriffsmodus mit weniger als 3001 Angriffspunkten hatte, ist nun ausgelöscht.
      Der Rauch der Flammen breitet sich aus und verdeckt das letzte bisschen Sicht.

      Während Sunaki erfolgreich die Brücke verteidigt dringen Deus Truppen ungehindert in die Stadt ein.
      In der Nähe des Hafens verlieren sich viele seiner Soldaten. Ein paar Matrosen und ihr Kapitän, Kapitän Farragut räumen dort so gut es geht auf. Farragut hat einige seiner besten Monster schon auf dem Feld. Mithilfe seiner Gischteyes, Charybdis Kombo zertrümmert die Monster seiner Gegner. Die Monster Legendärer Sechs Samurai - Shi En, Naturia Barikon und Superheavy Samurai Warlord Susanowo werden unter den großen Tentakeln seines Seemonsters zu Staub. Im Anschluss vernichtet er seine Gegner mit direkten Angriffe.
      "Los, Evigishki Seelenoger!" Der erste fällt. Nach den Angriffen von Charybdis und dem Zielgigas steht keiner mehr, aber Zeit sich zu freuen bleibt ihm nicht da schon wieder drei neue auftauchen und ihn zu einem Duell zwingen. Besorgt blickt er sich in seinen Reihen um. "Hört das denn nie auf? Als dieser alte Opi mich um Hilfe bat, hätte ich nie damit gerechnet das es so schlimm wird."
      Es dauert nicht lang, da kommt einer seiner Matrosen herbei geeilt und ruft ihm mit Verzweiflung in seiner Stimme zu, das einer seiner Kollegen mitteilt aufgehört hätte zu atmen. Er kann nichts für sie tun, als sie aufzufordern, durchzuhalten und das um jeden Preis.

      Wieder zurück im Versteck.
      Viola und die anderen haben sich inzwischen hineingeschlichen. Tatsächlich ist es ziemlich leer. Nur aus den Augenwinkeln sehen sie wie der Kontrollraum von zwei Androiden bewacht wird.
      Jetzt geht es um alles, jetzt heißt es schnell die Wachen überwältigen und die Energiequelle abstellen. Diese offenbart sich als großer Brunnen aus Stahl, an den eine Vielzahl von Kabeln angeschlossen sind. Aus seinem Inneren kommt ein mystisches grünes Licht.
      Gesagt getan, ein schneller Angriff und ein aggressives Spiel. Viola und Wawisuke besiegen den linken, Jess den rechten, aber kaum das sie diese Hürde überwunden haben, sind schon wieder leise Schritte aus der Ferne zu vernehmen. Jetzt ist Eile geboten.
      Gerade wollen sie sich umdrehen, um ihre Aufgabe zu erfüllen, da packt sie jemand an der Schulter. Ein neues Hindernis? Der Mann muss absolut lautlos gewesen sein, wie ein Geist, wenn ihn keiner der drei hören konnte.
      Die Schritte sind verschwunden, eine akustische Täuschung? Der Mann hat trägt einen Vollbart und hat ein junges Gesicht ist aber sicher nicht mehr so jung wie er aussieht. Seine Haut ist sehr dunkel und seine Kleidung wirkt wie nicht aus diesem Jahrhundert. Er ist in weißen Leinen gekleidet wie im alten Ägypten und er scheint auch aus diesem Land zu stammen.
      Jess wirft einen prüfenden Blick auf Viola. Sie ist genau so geschockt wie sie, also ist alles in Ordnung. "Dann ist das Imhotep?" Viola bejahrt dies und macht sich bereit, aber der Wachmann stellt sich schützend vor sie.

      Daraufhin erhebt der Ägypter das Wort. Er hat eine klare schöne Stimme und formuliert seine Worte ruhig. "Ihr seit also endlich hier, wie ich sehe hat Viola euch geholfen. Dann hat sie uns wohl verraten?" Sie nickt verängstigt, scheinbar weiß sie was auf sie zukommt.
      "Ich fürchte ihr kommt vergeblich. Ich erkläre es euch, denn sehr ihr das, was die Duelldroiden antreibt ist eine Karte, eine ganz bestimmte Karte.
      Ich habe sehr lange nach dieser Karte gesucht, es war lange Zeit mein Traum sie zu finden und Meister Deus half mir dabei, nur durch ihn war das möglich."

      Das wichtigste ist jetzt das es sich wirklich um eine Karte handelt, aber eines ist ihnen immer noch nicht klar, was die antike Glocke damit zu tun hat.
      "Ich bin ein Hobbyarchäologe und hatte damals ein paar Stücke für mein Büro. Die Glocke gehörte also ursprünglich mir. Als wir geschlagen wurden hatte ich Angst man würde diese Karte meinem eingefrorenen Körper abnehmen und habe sie darin versteckt. Ihr könnt euch nicht vorstellen wie wertvoll sie für mich ist."
      Daraufhin macht er etwas unerwartetes. Er dreht sich um und geht zum Brunnen. Indem er die Karte aus dem Energiebehälter zieht deaktiviert er diesen aus eigener Hand. Ein weiterer Verbündeter?
      Das grüne Licht versiegt und die Maschine deaktiviert sich, begleitet von einem Surren. Viola ist verwirrt und schwankt zwischen einer unwirklichen Freude und Angst. Er will ihnen keinesfalls helfen, das steht fest.
      Imhotep klärt sie auf und holt die beiden Anderen auf den Boden der Tatsachen.
      "Die Duelldroiden sind nicht auf eine permanente Energieversorgung angewiesen, eine weile können sie auch ohne ihre Batterie aushalten, ehe ihnen die Energie ausgeht." Daraufhin zückt er seine Akademia Duelldisk und auch sie macht sich kampfbereit, doch der Wachmann stellt sich zwischen sie. Wawisuke erklärt er wolle auch seinen Anteil an der Sache leisten, denn er könnte nicht einfach still zusehen wie sich zwei Mädchen in Gefahr bringen, solange er hier ist. Daraufhin aktiviert er seine eigene Duelldisk.
      "Jess verdreht die Augen. "Ja, mach nur." Viola ist der Ansicht, dass sie in dieser Sitiuation zusammenarbeiten sollten, aber Jess speist sie ab und entgegnet nur sarkastisch; "Nein lass ihn ruhig. Der Mann beschützt uns schon."

      Als sich auf Sunakis Seite der Rauch lichtet zerfällt Asura plötzlich zu Datenstaub. Insgesamt 14 Duelldroiden haben überlebt.
      Der letzte Duelldroid hatte einen Vylon Omega und benutze Honest, um den Angriff abzuwehren. Der Rest hatte entweder Monster mit höheren Angriffspunkten als 3000, oder haben nur ein Monster im Verteidigungsmodus gesetzt. In der Hand eines Duelldroiden ist die Karte Mondspiegelschild zu sehen. Er grinst böse und ruft sich in Erinnerung, wie Deus seine Armee, kurz zuvor mit passenden Konterkarten ausgerüstet hat.


      Xyz Shókan hatsudo Rank Roku (Kapitel 6)

      Spoiler anzeigen
      Nachdem er bereit war zu seiner Entscheidung zu stehen, lässt es sich nun nicht mehr ändern. Rinjis Onkel steht dazu und ist bereit die beiden Mädels zu beschützen, auch wenn er deswegen gegen einen der Vizegeneräle anzutreten muss. Er glaubt als Erwachsener habe er den Kindern gegenüber eine Verpflichtung, aber er hat eigentlich nicht wirklich eine Chance. Und diesen Gedanken verdrängt er mit aller Kraft, als er seine Duelldisk aktiviert. Imhotep macht es ihm nach, seine ist dunkelgrün.
      "Rinjis Onkel macht seinen Zug.
      Er beschwört das Null ATK Monster Cybertal im Angriffsmodus und setzt eine Karte. Dann beendet er seinen Zug.
      "Dann bin ich wohl an der Reihe. Zuerst einmal ziehe ich. Gut, als nächstes beschwöre ich Phantom Gryphon im Angriffsmodus. (ATK 2000) Als nächstes greife ich an."
      Seine Art zu spielen fällt sofort auf. Sie erscheint viel klassischer, einfacher. Das Gefühl danach kommt weniger davon, wie er spielt. Eher ist es die Art wie er sein Monster ausgespielt hat.

      Rinjis Onkel kontert, indem er den Effekt von Cybertal aktiviert und die Battlephase beendet.
      Im Anschluss darf er noch eine Karte ziehen.
      "Hm, nicht schlecht. Ich setze noch eine Karte verdeckt und bin dann auch fertig."
      Imhotep hat seinen Zug beendet und Wawisuke ist wieder dran. Er wirkt zuversichtlich, er zieht und aktiviert seine verdeckte Karte.
      "Ich aktiviere meine verdeckte Fallenkarte, "Nest der Nadelkäfer". Sie erlaubt mir die obersten 5 Karten meines Decks auf den Friedhof zu legen." Cyber Kirin, Cyber Phönix, Proto Cyberdrache, Power Bond und Cyberdrache 2 landen damit auf den Friedhof.
      Jessica erkennt was er vor hat. "Er will alles mit einem Schlag beenden."

      Er nickt ihr zu und macht seinen Zug mit umfangreichen, schwungvollen Bewegungen, sicher, es jetzt zu schaffen.
      "Richtig erkannt, ich beschwöre einen Cyber Drachen und aktiviere die Zauberkarte Overload Fusion. Und damit beschwöre ich das mächtigste Monster das ich je beschworen habe! Ich verbanne alle meine fünf Fusionsmaterialmonster und beschwöre ein Fusionmonster als Fusionsbeschwörung. Fusion, Level Kyuu, Chimeratech Over Dragon!" (Lv 9 / Finsternis / Maschine / Fusion / ATK & DEF ?)
      "Diese Karte erhält für jedes Fusionsmaterialmonster 800 Angriffspunkte und-"
      Imhotep beendet den Satz für ihn. "Und kann für jedes Fusionsmaterialmonster einmal angreifen. Ich weiß. Ich kenne jedes einzelne Fusionsmonster."
      Obwohl ihn überrascht, das dieser sein Monster schon kennt, bleibt er siegessicher. Sein Monster besitzt 4000 Angriffspunkte und kann 5 Monster pro Zug angreifen. Ihm kann nichts passieren, oder?

      "Wir greifen an, los Chimeratech Over Dragon!" Mit seinem Finger zeigt er siegessicher auf den Greifen auf der anderen Spielfeldseite. Die vielen Köpfe des Metalldrachens öffnen gemeinsam ihre Mäuler und erzeugen in denen enorme Energie. Das Licht im Raum pulsiert wie bei einer Lasershow schwanken die Farben im Raum. Nachdem ihr Limit erreicht ist und sie voll aufgeladen sind, feuern sie alle Strahlen gleichzeitig auf ihr Ziel ab. Einer nach dem anderen fliegt auf den Greifen zu.
      Imhotep reagiert schnell und aktiviert seine verdeckte Karte.
      "Ich aktiviere eine verdeckte Karte, "Book of Moon". Durch ihren Effekt wird dein Angriff abgewehrt und dein Monster in die verdeckte Verteidigungsposition geändert."
      Ein riesiges Buch erscheint zuerst als Schild vor ihm. Der Angriff verschwindet beim zusammentreffen mit dem Einband und das Buch stülpt sich über das Monster und verdeckt ihn damit.
      Sofort beginnt Imhoteps Zug.
      "Ich ziehe wieder. Als nächstes spiele ich meinen Grabwächters Speerkrieger im Angriffsmodus!"
      (ATK 1500) "Wenn Grabwächters Speerkrieger ein Monster im Verteidigungsmodus zerstört wird trotzdem Kampfschaden zugefügt." Der Speerträger rammt seinen Speer in die verdeckte Karte. Rinjis Onkel spürt den Stich als wäre er selbst getroffen worden und schreit kläglich auf. Er hält sich die Brust vor Schmerz, während seine Lebenspunkte auf 2500 sinken.
      Der nächste Schlag lässt nicht lange auf sich warten. Der Greif schlägt mit seinen Tatzen nach ihm und gibt ihm den Rest.
      Seine Krallen bohren sich in seine Schultern und schneiden tief in sein Fleisch. Sie fügen ihm schwere Wunden zu. Seine Lebenspunkte sinken auf 500.
      Der arme Wachmann befindet sich in einem kritischen Stadium.
      Viola beißt sich auf die Lippe. "Verdammt was mache ich? Wenn ich ihn sterben lasse, könnte das auf meine Kappe gehen."
      Plötzlich stellt sich Viola mit ausgestreckten Armen schützend vor ihn und kündigt an, das Duell für ihn zu übernehmen.
      In Gedanken mahlt sie sich aber aus, was sie bekommt, wenn man ihn später für diese Aktion dankbar sein muss.
      Was Jess angeht, sie bleibt misstrauisch und traut dem Braten nicht ganz. "Was will sie damit erreichen?"

      Imhotep schaut sich sein geschundenes Opfer noch einmal an und ergreift nochmal das Wort. "Für mich geht das in Ordnung. Der Mann hat genug und ich greife sehr ungern wehrlose Gegner an."
      Viola erkennt darin das Startsignal. Sie macht wie so oft eine tänzerische Geste wie eine Flamencotänzerin und beschwört mit Polymerisation aus ihren Monstern Shaddoll Beast und Dragon ihre El Shaddoll Midrash herbei. (ATK 2200) Jessica verarztet unterdessen den Verwundeten mit Verbandszeug das sie für so einen Fall mitgenommen hatte.

      Auf den anderen Seiten scheint es auch immer schlimmer zu werden. Der Kapitän verliert immer mehr seiner Matrosen, immer mehr Duelldroiden greifen die Stadtbewohner an und zwingen sie zu Duellen und auch Sunaki erreicht seine Grenzen.
      Sunakis Feld besteht nur noch aus Crimsonflare Kirin seinem Lieblingsmonster mit 2500 ATK und den verbrauchten Buddha Karten.
      Und die Gegner sind dran. Zwei von ihnen entsprechen dem Typen des Ghost-Leutnants. Eine minimal stärkere Version der normalen Ghosts. Sie sind von den anderen nicht zu unterscheiden, wurden aber darauf programmiert, die Führung zu übernehmen, soweit der eigentliche Truppenführer fällt. Nach Eds Tod werden die Ghosts also weiterhin wissen was zu tun ist, auch ohne den für sie bestimmten Anführer. Sie sollten demnach keinesfalls übrig bleiben, aber leider setzt der erste der drei übrigen Ghosts zum letzten Schlag an. "Angriff auf Crimsonflare Kirin."
      Sein Blue-Eyes Spirit Dragon feuert seinen weißen Flammenatem ab und Crimsonflare Kirin kontert mit einem Stoß mit seinem Schild.
      Das schwere Schild bahnt sich durch die Flammen, der ganze Körper ist eingehüllt von dem weißen Feuer, doch er kommt immer näher und näher, schlägt mit seinem Schild zu und zertrümmert den Drachen, ehe er sich selbst in den Flammen auflöst und in weißer Asche verglüht.

      Der nächste Ghost ist dran.
      Sein D/D/D Gust King Alexander erzeugt mit seinem Säbel einen Hurrikan, der Sunaki gegen den in der Nähe liegenden Brückenpfeiler schleudert. Der letzte Ghost beginnt seinen Zug, zögert aber noch, denn Sunaki lächelt ihn an.
      "Wie gesagt, der Gott Izanagi ist überall auf dem Schlachtfeld. Während er hier besiegt wird, beschützt er die Einwohner der Stadt und versucht gleichzeitig einen Weg zu finden, um euch abzuschalten. Außerdem, ich bin immer noch unsterblich, selbst wenn ihr mich jetzt besiegt, stehe ich wieder auf und erledige euch sofort danach in einem Rückspiel."
      Doch die Ghosts sind nicht dazu konzipiert sich darüber Gedanken zu machen und deshalb befielt der dritte Ghost den finalen Angriff in diesen Duell. Und mit dem heißen Atem des Azure-Eyed Silver Dragon verliert er alle Lebenspunkte und sein Duell.
      Er wird mit aller Wucht auf einen Brückenpfeiler geschleudert und dann weiter durch ihn hindurch, fliegt ein gutes Stück frei durch die Luft und schlägt schließlich in ein Gebäude am Rande der Stadt ein.

      In dem Moment, genau zur selben Zeit bekommt Imhotep in seinem Versteck das Signal auf das er gewartet hat. Sein Smartphone klingelt und er erhält eine kurze, aber eindeutige Textnachricht.
      Das ist das Signal zum Aufbruch. Das Duell ist also beendet.

      Zu dem Zeitpunkt läuft nämlich immer noch sein Duell mit Viola. Sehen wir uns doch kurz das Spielfeld aus der Nähe an.
      Auf dem Feld liegen auf der einen Seite El Shaddoll Winda und El Shaddoll Midas Greed. Auf der anderen Seite liegen Verräterische Schwerter, von denen bereits zwei der drei Schwerter aufgehört haben zu leuchten, Tal der Toten, Grabwächters Anwerber, Grabwächters Priesterin und Grabwächters Hellseher. Violas Lebenspunkte liegen bei 1800, während ihr Gegner bei 3800 steht.
      "Es wird Zeit das ich meine Schuld begleiche und ihm seinen Traum erfülle. Tut mir leid, aber ich breche jetzt ab."
      "Ich opfere meine drei Monster und beschwöre mein wahres Assmonster herbei. Komm oh göttliche Kreatur, erhöre meine Bitte und hilf mir Thoth, the Tachyonlord!"
      Durch diese Worte bebt die Erde. Die Opfer werden angenommen und verwandeln sich in einen Schwall aus Licht, der alle Konturen für einen kurzen Moment verwischt. Ein riesiger grüner Vogel aus Kristall ist erschienen. Sein metallischer Ruf hallt in den Wänden und seine riesigen Ausmaße sprengen das Labor auf. Als es seine Flügel ausbreitet, bohren sich seine Spitzen in die metallische Decke der Kammer.
      Viola erkennt als aller erste die Gefahr. Sie rennt in Richtung Ausgang und fordert dabei die beiden auf, ihr schnell zu folgen. Gerade rechtzeitig entkommen sie, ehe alles zusammenbricht und Tonnen von Schutt auf sie nieder krachen. Aber der Vogel fliegt. Er fliegt mit dem Vize im Schlepptau in Richtung der Stadt.
      Beinahe wäre es für sie aus gewesen. Viola presst ihre Hände wie zum Gebet zusammen und wünscht sich aus riefstem Herzen, sie wäre wieder Daheim.
      Aus der Ferne sehen sie noch wie sich Imhotep an einer Klaue festhält und sich von ihm davontragen lässt.


      In der Stadt kommt Sunaki langsam zu sich. Rinji ist bei ihm, aber es sieht nicht sehr glücklich für sie aus. In den Augenwinkeln erkennt er, wie sich langsam die drei verbleibenden Ghosts nähern. Er ahnt nichts Gutes, doch es soll noch schlimmer kommen.
      Plötzlich wird es dunkler. Irgendetwas verdeckt die Sonne. Rinji blickt hoch und erschrickt, vor dem Tier das so gewaltig ist, das es die Sonne verdeckt, die dennoch durch seinen Kristallkörper durchscheint. Als es landet verursacht sein Flügelschlag einen so gewaltigen Luftdruck das alle Fensterscheiben im näheren Umkreis auf einen Schlag zerspringen und in einen Regen aus Scherben hernieder prasseln.
      "Deus Traum erfüllt sich jetzt. Tritt zur Seite Junge."
      Sunaki fordert ihn ebenfalls auf Abstand zu nehmen, denn ihm könne ja eh nichts geschehen.
      Wenn er sich dabei nicht irrt.
      "Ich weiß das sie unsterblich sind, das haben wir schon eingeplant."
      "Eingeplant?!" Sunaki beginnt langsam zu verstehen. Plötzlich gerät er in Panik, denn er scheint zu ahnen was ihm bevorsteht.
      Imhotep richtet seine Stimme wieder an das Monster. Er ruft es an, es solle seine Bitte erhören.
      Der Vogel kreischt und erfüllt seinen Wunsch. Es entfacht seine ganze Kraft und erschafft grüne Linien am Boden, die zusammen ein Pentagramm bilden, in dessen Mitte der Unsterbliche liegt.
      An Rinjis Gesicht lassen sich Verwirrung und Verzweiflung ablesen, er versteht nicht was passiert, aber er spürt dass es Gefahr bedeutet. Der Schweiß rinnt ihm von der Stirn und er zögert, denn er weiß nicht was er tun soll.
      Imhotep bewegt langsam seine Lippen und beginnt zu sprechen. Er erklärt ihm mit ruhiger Stimme, "Thoth ist der Gott des Kalenders, der Herr der Zeit. Und mit dieser Kraft können wir ihn versiegeln."

      Sunaki schreit ihm daraufhin entgegen. "Hör zu denn gleich kann ich nicht mehr sprechen. Das ist das älteste Motiv der Welt. Es ging ihm immer nur um mich und Mizune. Nicht darum Krieg zu führen und auch nicht um die Zerstörung ihrer Stadt. Er wollte die ganze Zeit nur Rache! Pass auf, Mizune wird immer wieder wiedergeboren, du musst ihre aaktuelle Reincarnation vor Deus finden und sie beschützen!"
      Das werden seine vielleicht letzten Worte sein. Imhoteps strenge Stimme unterbricht ihn.
      "Nun ist aber Schluss damit!"
      Der Bannkreis zieht sich zusammen und versiegelt ihn schließlich in die Götterkarte, die noch kurz Licht ausstrahlt, bevor sie zu glühen aufhört.
      Rinji ist fassungslos, genau wie Imhotep der auch kaum glauben kann was er getan hat.
      Er war es zwar, der all die Vorbereitungen getroffen hat, aber die Kräfte die er soeben benutzt hat erschreckt ihn vor sich selbst. Mit zitternden Fingern greift er vorsichtig nach der Karte, dann packt er sich selbst am Arm, um sich wieder ein zu kriegen.

      Letzterer findet aber dann doch zurück zu seiner Sprache und erklärt, "Jetzt wo er fort ist, gibt es nichts mehr zu verheimlichen, ich verrate dir Alles! Durch den Schutz seiner Mantrakarten und seines Gottes Izanagi war er unantastbar, wir konnten ihn einfach nicht auf normalen Wege töten. Deshalb dachte sich Deus einen Plan aus. Zuerst wollte er in Mizunes Stadt Chaos verursachen, um die beiden Helden anzulocken, damit er sich an allen Überlebenden rächen kann. Ich kann ihn gut verstehen, sie haben seinen Traum zerstört. Träume sind wichtig, sie sind etwas besonderes und es tut weh sie zu verlieren. Die Armee hatte aber noch einen zweiten Nutzen. Sie war für einen Kampf mit ihm extra vorbereitet worden. Sie sollten ihn genug schwächen damit Thoth ihn im geschwächten Zustand in eine Karte verwandeln kann. Damit dieser Zustand anhält hat er mit seiner ganz eigenen Macht eine Zeitschleife um die Karte erschaffen, damit sein Versuch sich zu befreien auf ewig wiederholt und zum Schluss hat er ihn in eine Zwischenwelt geschickt."
      "Wie hast du das gemacht?"
      "Das habe ich bereits erwähnt, diese Karte ist etwas besonders. Sie hat ihren eigenen Willen. Und ich wurde von ihr anerkannt, deshalb kann ich sie fast uneingeschränkt steuern. Unser Plan hat wirklich hervorragend funktioniert. Wobei ich mir nie ausgemalt hätte, das er unsere Pläne schon im Vorfeld erahnen und uns hier auflauern würde. Um so mehr überrascht es mich, das wir es wirklich geschafft haben."

      Wenige Sekunden später befindet sich Jessicas Team in Sichtweite und auch Kapitän Farragut trifft ein.
      "Wie viele Menschen sollen noch sterben?! Meine ganze Crew ist umgekommen!" Der Kapitän stellt sich breitbeinig vor ihn und versucht vergeblich, bedrohlich zu wirken. Er plant offensichtlich, sich mit dem Vize anzulegen.
      Immer mehr Hauptakteure versammeln sich nun, alle verstreute Fäden finden langsam zueinander und nur noch einer fehlt, der wichtigste von allen. Jetzt hat die letzte Stunde geschlagen. Der Krieg hat seinen Höhepunkt erreicht!


      Ghost Leutnant (2 Stück)
      Rating: 1200
      Lieblingskarten: Azureyes Silver Dragon & Blueeyes Spirit Dragon

      Sunakis Rating: 2250

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Sunaki-sama ()

      Ich möchte mich hierbei ganz gerne noch bei meinen Lesern bedanken. Zwar erhalte ich wie es sich für einen FF-Autor gehört kaum Feedback, aber ich sehe das immer eine gute Anzahl auf meinen Thread klicken. Ich bemühe mich so gut es geht das sich das auch lohnt und bedanke mich dafür.
      Nun wie vorangekündigt ist der letzte Ark sehr kampflastig, wie man sieht. Dementsprechend geht es auch sofort weiter mit dem nächsten Duell.

      Xyz Shókan hatsudo Rank Nana (Kapitel 7)

      Spoiler anzeigen
      Die Fronten sind verhärtet. Von der Hafenseite aus fallen Ghostroboter in die Stadt ein und greifen wahllos Passanten an. Die Polizei wird sie nur verlangsamen können. Noch schlimmer, Deus schleicht irgendwo in der Stadt herum. Die andere Armee wurde besiegt, bis auf drei Exemplare. Das mag positiv klingen, aber dafür verloren sie ihre stärkste Trumpfkarte und zu allem Überfluss ist ein weiterer Feind erschienen. Der Gegner hört auf den Namen Imhotep. Ein mächtiger Mann mit einer mysteriösen Monsterkarte. Ihm entgegen steht ein gewisser Farragut. Er tat sein bestes, nachdem er vorgewarnt wurde, verlor aber seine ganze Crew und nun hat er scheinbar vor, gegen diesen Imhotep anzutreten. Derweil versuchen die anderen drei vom gegnerischen Versteck aus zurück zur Stadt zu gelangen.
      Rinji steht angeschlagen, entnervt und außer Puste in einem Haufen aus Scherben und schaut nur zu wie sich die Dinge bewegen.

      Der Kapitän schnaubt. "Geht doch einfach weg, verschwindet! Lasst uns doch alle in Ruhe!" Imhotep verneint dies, da er nicht ohne Gegenbefehl gehen kann. Im Gegenteil er entfernt seine Karten aus der Duelldisk und mischt sie in sein Deck zurück wodurch auch sein Thoth verschwindet.
      Anschließend macht er sich bereit, sich mit ihm zu messen. Farragut scheint das selbe vor zu haben.
      Der Kapitän blickt plötzlich auf Eds Leichnam und missversteht ihn als eines der Opfer.
      Der alte Mann war immer sehr kinderlieb und friedfertig. Diese Situation bricht ihm fast das Herz.
      Das wiederum macht ihn wütend, aber selbst im Zustand größter Wut wirkt der alte Mann nicht wirklich einschüchternd.
      Die beiden belauern sich ein paar Sekunden, dann geht es los.

      DUELL!
      Der alte Seemann ist genau so fit wie in seiner Jugend. Er beansprucht den ersten Zug für sich und aktiviert zu aller erst die Effekte von Gishki Shaddow und Gishki Vision.
      Durch ihre Effekte holt er sich die Ritualmonsterkarte Evigishki Tetrogre und den Ritualzauber Gishki Watermirror. Das ist eine seiner Standardzüge, mit dem er schnell an seine Bosse kommt.
      "Als nächstes spiele ich eine Zauberkarte, "Surface". Ich hole mir ein Wassermonster zurück." Er beschwört Gishki Vision und kann es nun für eine Ritualbeschwörung verwenden. Der Wasserspiegel erscheint hinter ihm und aus der großen Glaswand kommt das große Tiefseemonster Evigishki Tetrogre im Angriffsmodus. (ATK 2600)
      Durch seine Kraft legen nun beide Spieler eine Monsterkarte auf den Friedhof.
      Farragut wählt seine Lieblingskarte Evigishkijuwel Charybdis und Imhotep entscheidet sich für Grabwächters Orakel.
      "Ich lege Gishki Wathermirror in mein Deck zurück und das beerdigte Monster kommt auf meine Hand zurück. Die nächste Karte Reparieren holt mir Vision und Shaddow zurück."
      Farragut wirkt nicht wie der intelligenteste und das ist er nicht. Das mildert seine Fähigkeiten im Spiel aber kein Stück. Ja, er ist einer von den Menschen, die in gewissen Spezialgebieten aufblühen können. Er mag sonnst ein kompletter Trottel sein, aber in diesem Bereich ist er ein Genie.
      Damit gibt er an seinen Gegner ab. "Mehr tun kann ich nicht."

      Und damit beginnt Imhotep seinen Zug. Er zieht eine Karte aus seinem Deck und legt eine Karte auf die Zone für Spielfeldzauberkarten.
      "Zunächst aktiviere ich diese Karte hier, "Necrovalley". Sie beschützt den Friedhof und gibt meinen Grabwächtern mehr Kraft." Als nächstes legt er eine Grabwächterkarte aufs Feld.
      "Als nächstes Spiele ich den hier, Grabwächters Lauerjäger. Durch Necrovalleys Effekt erhält er nochmal 500 Angriffspunkte." (ATK 1700->2200)
      Mit Necrovalley verändert sich auch die Umgebung. Der Asphalt reißt auf, die Sonne ändert ihre Farbe und hüllt sich selbst in ein tiefes Orange und riesige Felswände brechen sich ihren Weg heraus aus dem Boden, drängen die Wolkenkratzer zur Seite und wachsen weiter bis sie oben zusammenstoßen und eine Art riesige Grotte bilden, unter deren Schatten die Kämpfer ihre Auseinandersetzung fortsetzen können. "Sieht toll aus", staunt der alte Mann nicht schlecht.
      "Im Anschluss spiele ich noch eine Zauberkarte und kette gleich im noch eine weitere Zauberkarte an die erste an. Mit der ersten Zauberkarte ziehe ich zwei Karten, dafür muss ich eine aus meiner Hand verbannen. Mit der zweiten nehme ich Einfluss auf dein Monster." Er zieht und durch den Effekt von Feindkontrolle zwingt er Evigishki Tetroger in den Verteidigungsmodus (ATK 2600->DEF 2100) und durch Allure of Darkness zieht er zwei Karten und verbannt dann seine Grabwächters Speerkämpfer Karte.
      "Hm, bevor ich angreife, möchte ich sie etwas frage. Mich interessiert eines. Warum sind sie direkt auf mich losgegangen, warum? Wie kamen sie darauf, das ich involviert sei?"
      Eine berechtigte Frage, denn der Kapitän müsste keine Ahnung davon haben, wer auf wessen Seite steht.
      Der Kapitän antwortet frei heraus und sagt ihm, ein Großväterchen gab ihm eine Liste mit Bildern und Namen.
      "Großväterchen? U.N.Owen?! Er auch?!" Der Afrikaner verzieht das Gesicht. Natürlich weiß er nicht, das der alte Mann sich selbst verjüngt hat und demnach konnte er ihn auch nicht erkennen, als er ihn versiegelte. Für ihn ist diese Erkenntnis erschütternd.
      Er kann nicht glauben wie jeder hinter ihren Rücken sein eigenes Süppchen kocht. Wie jeder versucht, sie zu hintergehen. Für eine ehrliche Seele die er trotz allem ist, ist dieser Gedanke schmerzhaft, wenn er vielleicht auch die Motivation dahinter verstehen mag.
      Er gibt den Angriffsbefehl und vernichtet Evigishki Tetroger. Sein Jäger erscheint hinter dem Monster, dieses ist tot, bevor es bemerkt was passiert ist.
      Mit seinem scharfen Messer zerteilt der Jäger die Meereskreatur und verarbeitet sie zu Sushi. Anschließend setzt sein Herr eine Karte und als wolle er seine innere Unruhe nach Außen tragen, aktiviert er die Zauberkarte, Stahlkäfig des Alptraums. Ein schwarzes Gerüst aus Eisenbalken und Metallstacheln schießt aus der Erde und bildet zwei Kuppeln für die beiden Duellanten und ihre Monster. Die Stahlträger bohren sich tief in die Felswände.

      Rinji der bis dato das Duell gespannt mitverfolgt hat, bemerkt jetzt das die Ghosts weg sind. Er schaut sich um, aber auch außerhalb der Grotte scheint niemand zu sein. Doch da, hinter einem Gebäude, als er nachsieht erkennt er das die Ghosts inzwischen deaktiviert sind.
      Das heißt sie habens geschafft!

      Zurück zum Duell, der Kapitän ist dran und zieht seine Karte. "Ich werde all die guten Menschen hier beschützen!"
      Er spielt Gishki Gulf Muräne als Ritualzauberkarte, legt 7 Karten von seinem Deck auf den Friedhof und beschwört sein Assmonster.
      (Durchbruchfähigkeit, Gishki Zielgigas, Gishki Fotomirror, Muräne der Gier, Gishki-Chain, Aquamirror Meditation und Baumfrosch)
      "Gishki Summon, Level 7! Evigishkijuwel Charybdis!" Die weiße Tintenfischmeerjungfrau erscheint aus einer Welle die aus dem nichts heraus hochschlägt. Mit ihren riesigen Ausmaßen überragt sie den Grabwächter und beinahe auch den Riesenvogel.
      Selbst Imhotep zittert davor dieser Karte gegenüber zu stehen. "Das ist eines der legendären zwei Pendelritualmonster, Charybdis!"
      "Ach du kennst sie?" Imhotep bejaht das und erklärt, "Ich habe viel Zeit damit verbracht alle möglichen Karten kennenzulernen. Ich habe Wissen über nahe zu jedes Ritualmonster alle Fusionsmonster und normale Monster und einer Vielzahl an Zauberkarten. Ich dachte nie das ich eine der beiden Karten zu Gesicht bekommen würde."
      "Mein Deck ist voller solcher Schätze, aber ich wüsste nicht was sie das interessieren sollte."
      Mit seinem Gegner will er nicht groß sympathisieren, nach allem was vorgefallen ist, doch er fühlt zumindest das sie beide Schatzjäger sind. Es ist wirklich schade, in so einer Situation einen Gleichgesinnten zu treffen ist besonders und dann steht er auf der falschen Seite.
      Jedenfalls ist dieser "Glechgesinnte" jetzt dran.

      "Sachen gibt es, beeindruckend. Ich mache meinen Zug. Und was mache ich denn nur? Ich denke ich setze diese Karte hier."
      Imhotep setzt eines seiner Monster und beendet seinen Zug mit Null Handkarten.

      "Ich bin wieder dran, du Westentaschenhalodri. Ich spiele noch einen Ritualzauber, noch einen Wasserspiegel. Charybdis wirst du nicht mehr sehen. Ich biete sie einmal als Tribut an und beschwöre mein aller seltenstes Monster."
      Imhotep erschaudert, "Du hast doch nicht etwa?!" Was genau er damit auch meint, der Kapitän setzt seine Beschwörung fort.
      Er opfert sein eigentliches Assmonster und ruft ein noch stärkeres Stufe 7 Ritualmonster auf.
      "Tauche auf aus dem Abgrund und komm mir zur Hilfe, Ritualbeschwörung! Level 7, Evigishki Abyss Skylla!"
      (Angriffsmodus / Stufe 7 / Wasser / Seeschlange / Ritual / Pendel / Scale 10 / ATK 3400 / DEF 2800)
      Der Wasserspiegel erscheint hinter dem Kapitän. Für nur einen kurzen Moment ist eine unheimliche Fratze zu sehen.
      Dann erscheint eine Form im Spiegel, diese Form nimmt Gestalt an und verlässt den Spiegel.
      Im Gegensatz zu ihrer Schwester ist ihr beinahe jede Anmut abhanden gekommen. Zahllose dicke Tentakel bilden ein wirres Gebilde das wie ein Ballkleid aussehen soll. In deren Mitte thront eine kleine menschliche Gestalt mit einer blassblauen Fischhaut, die ihren Körper wie einen Ganzkörperanzug bedeckt, Schwimmhäuten zwischen den Fingern und kleinen Hörnern, die auf ihrem Kopf wie eine Krone angeordnet sind.
      Während Imhotep und Rinji immer noch am Staunen sind, ist der Kapitän zufrieden. Sein Talent wurde anerkannt.
      Imhotep beruhigt sich vorerst damit, das er in seinem Käfig sicher ist, doch dabei fühlt er sich eine Spur zu sicher, denn als der Kapitän spricht: "Den nächsten Effekt von Skylla kann ich nur einmal in jedem meiner Züge benutzen. Ich kann insgesamt 4 Karten von 4 verschiedenen Plätzen verbannen", verschwindet sein Schutz. Skylla breitet ihre Arme aus. "Als erstes verbanne ich den Stahlkäfig. Dann entferne ich dein Monster."
      Skylla saugt die beiden Karten zu sich. Der Stahlkäfig knirscht und verbiegt sich und schließlich brechen die schweren Balken heraus und werden zusammen mit Grabwächters Lauerjäger verbannt. Als die Karten mit dem Seemonster in Berührung kommen, werden sie absorbiert und verschwinden in ihrem Körper. "Für jede so verbannte Karte erhalten ich 800 Lebenspunkte."
      Durch diesen Effekt steigen die Lebenspunkte des Kapitäns auf 5600. "Und jetzt blase ich zum Angriff!"
      "Nein! Er hat meine Schutzkarte zerstört!"
      Die Spitzen ihrer Tentakeln heben sich und richten sich auf ihr Ziel, sie fangen an blau zu glühen und nehmen eine andere, neu Form an.
      blaue Energie umhüllt sie und bildet einen Hundekopf, dann noch einen.
      Insgesamt sind es sechs Hundeköpfe und mit all diesen greift sie das verdeckte Monster an. Die Hundde keifen und bellen als sie auf das verdeckte Monster zukommen. Das Monster wird aufgedeckt und enttarnt sich als Grabwächters Adliger. Die Hundeköpfe zerreißen ihn in der Luft und zermahlen ihn zu Datenstaub.
      "Wenn Grabwächters Adliger zerstört wird, kann ich ein Grabwächter Monster von meinem Deck setzen." Imhotep sucht sich mit der digitalen Suche seiner Disk die Karte die er haben will aus und setzt sie in die Monsterkartenzone. Der Angriff war mächtig, aber der Kapitän ist noch lange nicht fertig, er versucht bedrohlich zu schnauben und aktiviert einen anderen Monstereffekt seiner Karte.
      "Skylla kann zweimal pro Battlephase angreifen, also Kombat!" Die Hundeköpfe nehmen wieder Position an. In wenigen Sekunden schießen sie wieder los und würden das gesetzte Monster zerstören, doch Imhotep weiß das zu verhindern.
      "Ich lasse nicht zu das du dieses Monster vernichtest. Ich decke eine verdeckte Karte auf. Ich aktiviere den Magischen Zylinder und leite damit den Angriff deines Monsters auf dich um.
      Imhotep ist ein interessanter Kerl. Als langjähriger Spieler, verlässt er sich schon lange auf simple Karten, die sich schon ewig im Spiel befinden, wie Verräterische Schwerter, oder Sakuretsu Rüstung. Die Falle die er jetzt einsetzt ist eine seiner ältesten und liebsten Karten.

      "Du Scheißkerl!" Auch wenn der Kapitän flucht, der Zylinder erscheint trotzdem. Es ist ein großer einfacher Zylinder mit hübschen Verzierungen darauf, der die Tentakel ansaugt, sich dann umdreht und sie auf ihn zu lenkt. Ehe er getroffen wird, hält Skylla ihre eigenen Tentakel fest, um ihren Kameraden zu retten. Trotzdem verringern sich seine Lebenspunkte, um 3400 Punkte. (LP 5600->2200)
      Gerade atmet er beruhigt aus, da bewegt sich ein Tentakel und trifft ihn schwer. Er fällt hin und kann nicht mehr aufstehen.

      Nun steckt er in der Bredouille, außerdem hat er nicht mehr viele Optionen und weiter angreifen, kann er auch nicht mehr.
      Er gibt ab und hofft auf das Beste. Als Imhotep zieht, lächelt er milde. Er spielt die Zauberkarte Shrink und reduziert die ATK der Skylla, um die Hälfte, außerdem deckt er sein Monster auf. (ATK 3400->1700)
      "Komm, treuer Leutnant! Oberster Grabwächter, Grabwächters Hellseher!" (ATK 2900)
      Der Anubis hebt sein Zepter und ruft seine Kraft auf. Am Boden stechen Spitze Dornen heraus. Sie stechen in die empfindliche Haut der Seekreatur hinein und töten sein Ungeheuer. Es stöhnt nochmal, ehe es zu Schaum zerfällt und sich dann ganz auflöst.
      Die Lebenspunkte des Kapitäns werden zu 1700, er hat sein Monster verloren und er ist verletzt, aber er ist noch im Spiel.
      Es kann noch alles passieren.

      Rinji hat bisher zugesehen. Das Duell hat ein wirklich hohes Niveau. Er wäre gegen keinen von beiden ein Gegner.
      "Junge, lauf ich kann nicht mehr." Die keuchende Stimme des Kapitäns rüttelt ihn wach.
      Von einer schwierigen Situation verwandelt sich das hier mit einem Mal in eine Katastrophe. Rinji hatte sich darauf verlassen, jetzt nicht mehr Kämpfen zu müssen. Der Kapitän war doch noch im Spiel, also was sagt er da verdammt nochmal?
      "Ich habs so mit dem Rücken, ich kann nicht aufstehen." Das ist schlecht. Rinji hat fest auf den Kapitän gesetzt und war sich eigentlich sicher, dass er keine Chance gegen ihn hat. Aber jetzt soll er wegrennen. Er zögert. Dann nimmt er die Beine in die Hand und rennt bis zum Ausgang.
      "Mist." Der alte Mann ist ihm doch egal, er hat bei ihrer ersten Begegnung nur genervt und war im Weg. Aber er hat ihn auch gerettet und sich für sie alle eingesetzt. Und seine Leute sind dafür gestorben.
      Er hat deswegen Mitleid mit ihm. Er kneift die Augen zusammen, aber das hilft natürlich nicht.
      "Scheiße ich machs doch."
      Rinji dreht sich um und ruft ihm zu, "Hey hierher. Dein Gegner ist hier!"
      Der Farragut keucht und bittet ihn, keine Dummheiten zu machen, doch Rinji hat seine Wahl getroffen und sein Entschluss steht fest.
      Denn was auch passiert, Rinji steht immer zu seinen Entscheidungen.
      Xyz Shókan hatsudo Rank Hachi (Kapitel 8)

      Spoiler anzeigen

      Rinji hat sich entschieden sich Imhotep entgegen zu stellen. Wenn es wie letztes Mal laufen sollte, wird nur einer überleben und letztes Mal wurde es schon verdammt knapp. In der Zwischenzeit haben die Angriffe der Ghosts aufgehört. Ein Junge mit kurzen blonden Haarenn, etwa um die 12 Jahre alt, der einen auffälligen blauen Regenmantel trägt war gerade noch mitten in einem Duell, als der Ghost gegen den er spielte sich abstellte. Besonders auffällig ist hierbei seine Duelldisk, die wie eine Sichel aus Glas aussieht.

      Deus zieht sein Resümee aus der ganzen Geschichte. "Er hat sie entweder abgestellt, weil er mich verraten hat, oder er musste sie abstellen. 500 waren es insgesamt. Laut meinem Zählgerät hat Sunaki 188 erledigt, 50 vielen am Hafen und weitere 50 in der Innenstadt. 63 wurden an verschiedenen Orten zerstört. Der Rest hat sich inzwischen aus Energiemangel abgestellt. Das bedeutet sie ist entweder am Hafen, oder in der Innenstadt."
      Während Deus analysiert wo sich sein Feind befinden könnte, kommen Rinjis Freunde in die Nähe der Brücke. Jessica muss seinen Onkel abstützen, da seine Verletzungen vom letzten Duell nicht einfach von selbst verschwinden.
      Er entschuldigt sich das sie so langsam sind wegen ihm, doch Jessica hat andere Sorgen. Von der Stelle aus, wo sie sich befinden kann sie ganz genau sehen wie es um die Stadt bestellt ist. Die realen Monsterangriffe haben die Stadt sehr in Mitleidenschaft gezogen. Überall steigen dünne Rauchfahnen auf, die Brücke ist schwer beschädigt und nicht mehr 100% sicher überquerbar und zwei riesige Felsen haben einige der Gebäude am Stadtrand dem Erdboden gleich gemacht.
      Und genau an diesem Platz, im selben Augenblick wird das Duell fortgesetzt.

      Rinji beginnt sein Spiel. Er springt zwar für den Kapitän ein, es ist aber sein erster Zug, so beginnt er mit fünf Handkarten.
      "Ich aktiviere meine Zauberkarte, D.D. Gust. Mit ihr kann ich die obersten fünf Karten meines Decks aus dem Spiel entfernen."
      Der starke Wind weht die Karten fort in die andere Welt. (Gold Sarkophag, Beschwörungsstein des Sonnenvolkes, Sonnenwesen Glühwürmchen, Leuchtender Funke und einen zweiten Beschwörungsstein)
      "Exzellent, damit kann ich arbeiten." Rinji ist jetzt zuversichtlicher, er pickt sich die beiden Beschwörungssteine heraus und mischt sie wieder ins Deck.

      "Ich aktiviere den Effekt von "Beschwörungsstein des Sonnenvolkes". Indem ich zwei dieser Karten in mein Deck zurück mische, kann ich ein Sonnenwesen Donnervogel als Spezialbeschwörung von meinem Deck beschwören."
      Imhotep horcht auf, er weiß das es eine ziemlich seltene Karte ist. "Du hast gute Karten Junge, ich sehe heute wirklich viele seltene Dinge. Aber du hast sicher nicht vergessen, das der Donnervogel seinen Effekt verliert, sollte er mit dem Effekt der Beschwörungssteine beschworen werden, oder?"
      Die beiden Steine erscheinen als zwei Altäre. Die beiden Steine enthalten jeweils eine Schale, die beide anfangen sich zu entzünden, als beide Steine nebeneinander aufgereiht werden.
      Die Prozedur gleicht dabei einer Ritualbeschwörung.

      Gleich danach zerspringen sie und geben ihre Kraft frei. Weniger spektakulär als letztes Mal, erscheint der Donnervogel aus den Wolken, im Angriffsmodus.
      (Licht / Stufe 10 / Donner Synchro / ATK 3000 / DEF 2100)
      "Dieser Angriff wird der erste Schritt sein, aber bevor wir angreifen, erledige ich noch diese nervige Feldzauberkarte."
      Er aktiviert die Karte mystischer Raum-Taifun. Mit ihr kann er eine Zauber, oder Fallenkarte zerstören. Und deshalb hört man schon kurz danach ein Knacken. Als nächstes rieselt Sand von der Decke. Dann löst sich das ganze Gebilde stückweise auf. (Hellsehers ATK 2900->2400)
      Keiner von den beiden rührt sich, als die Steine runterkommen. Sie stehen nur da und sehen sich an, während sich alles um sie herum in Staub auflöst.

      "Das hätten wir. Los, greif an Solarcreature - Thunderbird!" Sein Monster erzeugt eine enorme statische Elektrizität, die es mit einem Flügelschlag in Form bringt, als mächtiger Funkenvogel fliegt er auf die beiden Feinde zu. Grabwächters Hellseher blockt mit seinem Zepter und benutzt seine ganze Energie, um den Angriff standzuhalten. Der Strom pulsiert in seinen Adern und sein ganzer Körper zittert. Querschläger entstehen und fliegen durch den Raum. Sie hinterlassen Brandflecken auf dem Boden.
      Kurz denkt er er hätte es überlebt, doch dann greift der Vogel noch ein Mal an und reißt ihm eine große Wunde in die Brust, diesmal ganz direkt durch physischen Kontakt, mit seinen Klauen.
      Das Duellmonster bricht zusammen und löst sich langsam auf, den Blick auf den Boden gerichtet.
      Imhotep erweist ihm seinen Respekt, indem er seine Hand auf die Brust legt. Nachdem sich sein Monster vollkommen aufgelöst hat, ist Rinjis erster Zug beendet. Imhoteps Leben sinkt auf 3400.

      Imhotep schließt die Augen, er wird ganz ruhig als er seine nächste Karte berührt. Er fühlt an seinem Gesicht wie der Wind weht und er riecht den Rauch des Feuers das sie entzündet haben.
      "Deus Traum soll auch wahr werden." Er zieht und öffnet die Augen.
      "Ich setze auf Sieg. Ich aktiviere die Zauberkarte, Pokal des Asses." Mit Pokal des Asses kann er das Duell schnell entscheiden, denn je nachdem wie der Münzwurf ausgeht, steht er entweder mit leeren Händen da, während sein Gegner zwei weitere Karten geschenkt bekommt, oder er zieht zwei Karten. Er kramt eine Goldmünze aus seiner Tasche.
      "Ich mache es auf die altmodische Art. Diese römische Münze hat mir immer Glück gebracht, auch wenn sie nur ein Talent wert ist."
      Er wirft und die Münze fliegt gen Himmel. Sie funkelt in der Sonne und fällt. Imhotep fängt sie auf und sie zeigt Kopf.
      Imhotep zieht zwei Karten. "Die Götter sind mir sehr gewogen heute. Ich aktiviere die nächste Zauberkarte, Soul Charge. Indem ich 3000 Lebenspunkte zahle, kann ich drei meiner Monster zurückholen. Hättest du meine Spielfeldzauberkarte nicht zerschossen, wäre ich jetzt hilflos, danke."

      Imhotep war ein Glückspilz. Schon damals in seiner Jugend war er nur ein Amateurforscher, der den Abschluss nicht geschafft hat. Als er sich als einfacher träger für eine Forschungsreise bewarb, hatte er keine Chance genommen zu werden. Aber er hatte Glück und kam mit.
      Die Reise war lang und beschwerlich. Sie waren auf der Suche nach einer besonders seltenen Karte.
      In einem unscheinbaren Grab im Tal der Könige fand er, was er suchte. Das Grab selbst war eine Todesfalle. Auch diesmal hatte er glück, einer der Forscher ging zuerst den Weg entlang und wurde kurz vor ihm von einigen Messern erwischt. Deus zog ihn schnell heraus und so gab es keine Tode zu beklagen, aber er war raus und musste zur Behandlung zurück in die Stadt gebracht werden.

      Unser Held ballt die Fäuste. Ist das wirklich wahr? Grabwächters Adliger, Hellseher und Orakel erscheinen auf dem Spielfeld, aber Rinji ahnt schon was nun folgt. Imhotep bietet sie als Tribut an. "Meine drei Grabwächter opfert euer Leben, um euren Gott wiederauferstehen zu lassen. Und nun, höre mich an oh Gott der Zeit und Schriftgelehrten. Ich bitte um Kraft, um deine Kraft und so erscheine Mondgott, Thoth, the Tachyonlord!!!" Das Monster erscheint und breitet seine riesigen Schwingen aus. Seine Ketten rasseln und sein Schnabel öffnet sich, als es einen metallisch klingenden lauten Schrei ausstößt. Nun kommt er dazu sich das Biest näher anzusehen. Sein Körper besteht aus Jadefarbenem Kristall. Sein Körperbau gleicht nahezu den Karten Ra und Horus.
      Auf dem Rücken trägt es eine gewaltige Steinkugel, eine akkurate Nachbildung des Mondes, welche mit mehreren langen Ketten aus himmelblauen Kristallglas festgebunden wurde. Seine Gestalt überragt ein zweistöckiges Haus.
      Völlig außer sich vor Freude feiert Imhotep die erfolgreiche Beschwörung und gibt an, als er sagt; "Ist das nicht wundervoll? Jedes mal aufs neue erschaudere ich wenn ich sehe wie diese ägyptische Götterkarte zum Leben erwacht." Rinji zuckt zusammen. Was redet der da? "Eine ägyptische Götterkarte? Unsinn, die Karte ist ägyptisch, aber sie gehört nicht zu den drei bekannten Götterkarten."
      Imhotep atmet aus, dann lächelt er ihm zu. "Die drei Karten die du meinst, waren die Götterkarten des Pharaos Atem. Es ist eine interessante Geschichte, weißt du? Da du offensichtlich ein guter Zuhörer bist, möchtest du etwas über meine Suche erfahren?"
      Ohne zu warten, setzt er seine Ansprache fort.
      Mit ruhiger freundlicher Stimme erklärt er, das es hunderte von Göttern im alten Ägypten gab. "Drei davon waren die Schutzgötter des Pharaos Atem. Weiterhin konnte dieser alle Götter zu einem weiteren, vierten Gott vereinigen. Das weiß man heute nicht mehr.
      Ein paar andere Götter gehörten zu den hohen Priestern, oder zu anderen Pharaonen. Wobei es schon eine herausragende Leistung war, überhaupt einen Gott zu bändigen. Ich habe selbst viel über Karten gelernt, damit mein Gott mich aufgrund meines Wissens für würdig erachtet. Es gab aber auch Götter, die wollten ihre Unabhängigkeit wahren. Sie gehörten niemanden. Ich habe 10 Jahre lang gesucht und gesucht und dank meiner Hartnäckigkeit, etwas Glück und der finanziellen Unterstützung durch Akademia konnte ich eine einzige wiederfinden. Seth, Horus der Schwarzflammendrache Lv 10, geheimer Grabwächter Anubis, Bastet und Sachmet, Sobek, es gibt noch so viele Götterkarten die unentdeckt blieben. Wird sie jemals jemand finden? Wer wird sie beherrschen? Das ist so aufregend."
      Rinji wird bleich wie ein Toter. Einen so starken Spieler zu einem Duell auf Leben und Tod herauszufordern ist schon eine gewagte Sache, oder wohl eher eine Riesen Dummheit, aber wenn er nun noch eine ägyptische Götterkarte kontrolliert, wird das ganze völlig absurd. Aber er kann keinen Rückzieher mehr machen...

      Die Reise ging weiter. In der Tat war die Expedition so verrückt, nach einer Götterkarte zu suchen.
      Da sie dem Expeditionsteam das Versprechen abnahmen, vor allem Ausschau nach dieser einen Karte zu halten, war Akademia bereit, das Forscherteam zu finanzieren. Mehr als dass, eine Gruppe ehemaliger Militärs, darunter auch Deus begleitete sie, als Schutz. Was sie nie erfuhren, sie wurden auch begleitet, damit keiner versuchen kann, Akademia zu betrügen und mit der Karte alleine abzuhauen.
      Vom Grab aus, gelangten sie durch eine Geheimtür in ein Labyrinth. Anstatt es zu wagen, gingen sie allerdings zurück, um das Grab ausgiebig zu studieren und entsprechende Ausrüstung und Proviant mitzunehmen. Als sie wieder dort waren, begann eine dreitägige Odyssee durch die wirren Komplexe. Einer von ihnen wurde Mental instabil und musste durch sehr viel Zuspruch in Zaum gehalten werden.
      Am Ende schafften sie es aber bis zum Ende. Dort rettete Deus Imhotep das erste mal das Leben.
      Vom Labyrinth aus, führt eine riesige Schlucht in das Allerheiligste.
      Nur durch Deus schnelle Reflexe viel Imhotep nicht den Abgrund hinunter.

      Ein starker Luftzug weht rußige Luft durch die Gassen. Der Angriff ist vorbei, die Stadt hat ihn überstanden. Aber der Kollateralschaden ist schrecklich. Imhotep beginnt zu lächeln und beginnt auf ihn einzureden. "Du hast vermutlich endlich verstanden, das du kein großer Held bist, du bist auch kein so starker Spieler wie Ed Phönix, oder Akaba Leos Sohn. Bist wirklich nicht schlecht, wenn du Viola und Ed schlagen konntest, aber der Angriff gegen die Stadt hat längst aufgehört. Also warum gehst du nicht einfach?"
      Seine beruhigende Stimme lullt ihn ein. Er kann gehen? Er kann wirklich einfach geht?!
      Imhotep bestärkt ihn weiter. "Wir haben unsere Mission bereits beinahe beendet, nur noch eine Person muss sterben."
      "Du meinst Mizune?" Der andere nickt. "Es ist nicht schön, deshalb denk einfach gar nicht daran. Außerdem kann sie sich auch selbst verteidigen, sie hat ihr Schicksal selbst in der Hand. Du hast damit aber nichts zu tun, also schmeiße nicht dein Leben weg, wegen Dingen die du eh nicht mehr ändern kannst. Womöglich hat er sie längst gefunden."

      Rinji zittert. Sollte er nachgeben? Hier kann er eh nichts ausrichten. Nein das ist eine faule Ausrede, er hat dieses starke Deck mit legendären Engelkarten. Er hat diese Person die er wirklich sehr bewundert und die ihn braucht. Der Gedanken aufzugeben ist verlockend. Der Gedanke es könnte schon vorbei sein, der Gedanke sie bräuchte ihn gar nicht. Aber irgendetwas ist anders.
      Als man ihn darum bat wollte er nicht, aber jetzt ist er in der selben Lage und jetzt will er kämpfen.
      Seine Freundin wird anders als er nicht daran denken den Kampf aufzugeben. Sein Idol schwebt in Lebensgefahr und neben ihrem Konterpart sind auch viele unschuldige Leute bereits gestorben. Wegen diesem Krieg wurde sein Onkel verletzt und eine Insel in Schutt und Asche gelegt.

      Am Ende war es dumm und egoistisch zu sagen, es ginge ihn nichts an, denn er ist doch involviert und wenn es mit dem Teufel, oder den Göttern selbst zuginge, er wird sich dieser Herausforderung stellen.
      Imhotep erkennt den Unterschied in seiner Ausstrahlung und macht sich wieder bereit.
      "Du gibst also nicht auf? Dann habe ich keine Wahl."

      "Ich beende meinen Spielzug und damit aktiviert sich der Effekt von Thoth, the Tachiyonlord. Mit seiner Kraft manipuliert er die Zeit und erzeugt eine Zeitschleife. Einmal pro Zug, während meiner Endphase, wenn meine Lebenspunkte unter 4000 sind, werden sie wieder zu 4000."

      Rinji ist dann. Voller Tatendrang beginnt er seinen Zug und zieht seine Karte, die er seinem Blatt hinzufügt.
      "Als erstes beschwöre ich ein Monster. Komm, Solarcreature - Bigskull Clown!" Ein Clownähnliches Wesen mit einem Kopf der an eine Glühbirne erinnert erscheint. Aber ehe Rinji den Effekt ansagen kann, verschwindet er.
      Imhotep erklärt, "Das ist der 2. Effekt meiner Karte. Thoth ist der ägyptische Gott der Zeit, er versetzt alle Monster die normal, oder spezialbeschworen werden in eine andere Zeit. Er schickt sie in die Zukunft. Das heißt, sie werden bis zu deiner nächsten Standbyphase verbannt."
      "Das ist es!" Rinji hat soeben den Weg zu seinem Sieg erkannt. Er weiß nun genau wie er ihn besiegen kann.

      Das Forscherteam setzte seinen Weg fort. Der Abgrund der sich unter ihnen erstreckte musste natürlich entstanden sein, denn kein Mensch weder heute, noch damals, könnte einen Abgrund dieses Ausmaßes anfertigen. Die zerklüfteten Wände gingen steil nach unten ab. Sie bieteten viele Möglichkeiten zum Festhalten, aber waren auch sehr spröde. Nicht selten verlor einer von ihnen fast den halt.
      Der Abstieg dauert ewig. Stunden um Stunden, bis kaum einem noch Energie verblieb. Wie ein Wunder fand Deus der als erster ging eine besonders spröde Stelle, aus der man den Stein leicht heraus meißeln konnte. Deus werkelte für sie innerhalb von 15 Minuten eine Sitzgelegenheit hinein. Nach einer Pause von einer Stunde ging es weiter.
      Plötzlich stockt einer von ihnen. Es erscheint so, als warte er auf etwas. Als Imhotep diesen berühren wollte, hält Deus seinen Arm fest. Das zweite mal, als er ihn rettete.
      Schnell wird klar, dass der arme Teufel sich in einer Stasis befindet. Einem Raum, indem die Zeit langsamer, oder gar nicht vergeht. Zeitanomalien, das bedeutete, dass sie dem Ziel sehr nahe waren.
      Sie hatten keine Wahl, als den armen Kameraden da zu lassen. Doch er sollte nicht der einzige sein.
      Nahe am Boden wurde es schlimmer. Einer von ihnen schrie plötzlich auf. Er alterte innerhalb von wenigen Sekunden zu einem Greis. Seine Freunde konnten nur mit Entsetzen zuschauen, wie er zu Staub zerfiel. Diese beiden Erlebnisse haben Deus später dazu bewegt, die Zeitschleife für Sunaki zu konstruieren.

      In der Gegenwart ist alles unverändert. Rinji hat eine gute Idee und spielt deshalb weiter.
      Er setzt noch eine Fallenkarte und beendet seinen Zug. Nun muss sein Plan nur noch aufgehen.
      Imhotep ist dran. Er zieht eine Karte für die er sich nicht groß interessiert und greift an. Der riesige Körper seiner Kreatur zittert, es stößt einen Schrei aus und breitet seine Flügel aus. Einige der Ketten, die klappernd an seinem Körper herum baumeln, beginnen zu leuchten und sich von ihrem angestammten Platz zu lösen. Dann fliegen die Ketten wie Geschosse auf den Donnervogel unseres Helden zu.
      Schnell aktiviert er seine verdeckte Karte, Dimensional Prison, doch Imhotep kontert mit dem 3. Effekt seines Monsters.
      "Diese Götterkarte bleibt unberührt von den Effekten von Zauber, oder Fallenkarten. Das heißt du verlierst trotzdem dein Monster!"

      "Genau wie ich erwartet habe!" Imhotep ist überrascht, sein Gegenüber aktiviert den Effekt von Big Skull Clown. Dieser kann einen Angriff annullieren, sollte er sich nicht gerade im Spiel befinden. Ein durchsichtiger Bigskull Clown erscheint vor Rinjis Vogel und lässt sich an seiner Stelle von den Ketten zerstören. Dafür wandert er zurück ins Deck.
      "Hm, gar nicht schlecht. Ich denke ich spiele noch den hier und beende dann meinen Zug."

      Das Monster das Imhotep ausspielt ist der Phantom Gryphon, das selbe normale Monster das er benutzt hat, um seinen Onkel zu schlagen. (ATK 2000)
      Aber auch seine Monster sind von Thoths Effekt betroffen und so verschwindet es fürs erste.
      Rinji reibt sich die Nase. Wieder eine wertvolle Information. Dieser Spezialeffekt betrifft also beide Spieler.
      Mit seinem nächsten Zug spielt er eine seiner ältesten Karten. "Ich ziehe. Und ich beschwöre Solarcreature - Velociraptor im Angriffsmodus!" Das beschworene Monster kommt auf sein Spielfeld. Ein Raptor mit einem weißen Körper der aus Plasma zu bestehen scheint und permanent von blauen Funken umgeben ist. Doch es bleibt nicht lange, den Thoth ist unerbittlich und schickt auch ihn in die Zukunft. (ATK 1800 / Licht / Donner / Stufe 4)
      "Das ist genau das, was ich wollte."
      "Wie das?" Imhotep ist verwirrt, während Rinji voll bei der Sache ist. "Ich rufe jetzt einen guten Freund von mir."
      Es entsteht eine weiße Lichtsphäre am Himmel und daraus springt etwas weißes. Es ist nur kurz weiß, dann nimmt es seine wahre Form an. Die goldenen Rüstungsstücke, das blaue Plasma aus dem seine Körperteile bestehen und die drei Helme, wer errät es nicht, wer jetzt kommt? "Aber wie?"
      Rinji streicht sich cool etwas Staub von der Schulter.
      "Warum nicht? Ich hatte sowohl Solarcreature Firefly, als auch Solarcreature - Velociraptor in der verbannten Zone. Und durch ihre Effekte kann ich sie auch von da als Synchromaterialmonster benutzen, wenn ich sie zurück in mein Deck mische."
      Imhotep muss laut lachen. "Ich habe ihn wohl etwas unterschätzt. Die Art wie er die gegnerische Taktik für sich benutzt, erinnert wirklich leicht an die Akaba Familie. Zumindest etwas. Hm, also spielt er ein Shiftdeck, das heißt ich sollte keine Faxen machen und es schnell zu Ende bringen." Dann spricht er wieder direkt mit Rinji und fragt ihn, ob er Thoths Effekt vergessen hätte.
      Rinji schüttelt den Kopf und verabschiedet sich von Lucifer, der durch einen schrillen Schrei des Riesenvogels in die Zukunft versetzt wird. "Nein, dafür habe ich vorgesorgt. Ich versetze Thunderbird in den Verteidigungsmodus und setze noch eine Karte. Ich beende meinen Zug."

      Damit ist Imhotep an der Reihe. Er zieht und mit der gezogenen Karte in der Hand ist er sich sicher, dass Duell entschieden zu haben.

      Der vierte Teil der Geschichte. Nach langen verlustreichen Strapazen, erreichen sie den heiligen Altar des Kalendergottes. Nun war es an der Gottheit, einen Träger zu bestimmen.
      Für sie alle war es ein großer Schock. Wenn nun niemand würdig ist? Laut der Inschrift würde keiner überleben, der die Karte vom Altar entfernt, außer die Karte würde es erlauben. Von all den Prüfungen und Fallen, war das die Schrecklichste. Denn sie verhöhnt die Opfer der vorigen Aufgaben und liegt im Gegensatz zu den Anderen nicht in ihrer Hand. Aber die Karte wählte. Und anstatt einen der Wissenschaftler, erwählte die Karte den jungen Forschungsassistenten. Das beruhigende grüne Licht das von der Karte kam, zeigte zu niemanden anderen als Imhotep. Für Deus war klar, dass dieser Junge nun zu ihnen gehören würde. Für die Forscher war es eine große Enttäuschung. Sie verstanden nicht, dass Imhotep Wissen mit Neugierde verband. Jugendlicher Eifer und Erfahrung, beides zusammen reicht, um sich zu bewähren. Für die Forscher ist ihr Beruf längst eine Routine. Sie wissen, aber sie sind nicht neugierig. Nicht im selben Ausmaß wie Imhotep.

      Die beiden legendären Vögel, der Donnervogel und der Gott der Zeit kreischen sich an und flattern als Drohgebärde mit den Flügeln. Drücken wir Rinji die Daumen und wünschen wir ihm Glück. Er wird es gebrauchen können.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Sunaki-sama ()

      Es ist so einsam hier, ganz alleine. Nach diesem Kapitel beginnt endlich das große, glorreiche Finale.
      Zwei Duelle stehen noch aus und ich kann sagen, mehr als ein drittel ist schon vorbei.


      Xyz Shókan hatsudo Rank Kyuu (Kapitel 9)

      Spoiler anzeigen
      Im letzten Kapitel hat sich Rinji mit Imhotep angelegt, dem Meister einer ägyptischen Götterkarte. Obwohl ein Sieg auf seiner Seite unmöglich erscheint, hat er sich dennoch der Herausforderung gestellt. Derzeit sieht es noch gut für ihn aus, aber mit Thoth scheint er ein Ass im Ärmel zu haben.

      "Zuerst kommt mein Monster zurück." Durch Thoths Kraft kehrt Phantom Gryphon in seiner Standbyphase zurück, genau wie er gesagt hat.
      "Ich möchte eine Zauberkarte spielen. Ich spiele diese her, Aufschlagen. Damit zerstöre ich das Monster meines Gegners."
      Die Zauberkarte aktiviert sich und setzt ihre Kraft frei. Eine riesige Faust aus Stein bildet sich am Himmel und fällt wie ein Fallbeil nieder. Der Donnervogel fängt sie mit dem Rücken ab und stämmt seinen ganzen Körper dagegen, doch die Spielregeln sind eindeutig.
      Die Faust drückt den Riesenvogel in die Straße und zermalmt ihn unter sich. Noch ein letztes Keuchen, dann löst er sich in Datenpartikeln auf.
      Nun steht dem Gryphon nichts mehr im Weg. "Noch nicht."
      Rinji wird von den Klauen erfasst und niedergestreckt, aber er kann wieder aufstehen. Das versucht er auch, aber noch völlig vereinnahmt von dem letzten Angriff, kommt schon der zweite, richtige.
      Normalerweise greift Thoth mit seinen Kritallketten an, doch manchmal, wie eben hier, erschafft er einen Mond aus Energie, den er als Geschoss verwendet.
      Eine Explosion erschüttert die gebeutelte Metropole und Rauch breitet sich aus.
      Von Anfang an, als bekannt wurde was für eine Art Karte das ist war klar, wie das hier ausgeht.

      Als sich der Rauch lichtet, kommt Rinji wieder auf die Beine. Der letzte Angriff hat seine Lebenspunkte halbiert (LP 2000) aber Thoths Angriff hat ihm keinen Schaden zugefügt. Nur warum?
      "Solarcreature - Cestnut. Wenn ich diese Karte von meiner Hand verbanne, kann ich einmalig den Schaden durch Kampf annullieren."
      Wieder einmal die Kastanie. Eine simple Karte, aber mächtig und Rinji hat gelernt sie wertzuschätzen.
      Sie ist sein stärkstes defensives Standbein geworden, aber wie oft kann er auf sie zurückgreifen?

      Imhotep beendet seinen Zug mit den Worten, "Du hast sehr viel Glück gehabt Junge. Nein, das sollte ich nicht sagen, du hast gut gespielt Junge. Du musst große Träume haben, wenn du soweit kommen konntest."

      Rinji beginnt ihn fast zu mögen, aber dafür ist es jetzt zu spät. Er zieht, aber das ist egal, denn er hat bereits alles was er braucht.
      "Ich war nicht dumm und habe mir die Effekte deiner Karte genau angesehen." Imhotep schreckt zurück, denn er ahnt irgendwas.
      "In meiner Standbyphase kehrt Lucifer zu mir zurück!" Sein alter Freund erscheint wieder und zeigt sich glücklich ihn wohlauf zu sehen.
      "Als nächstes Spiele ich die Zauberkarte Starchanger. Das ist eine Zauberkarte die die Stufe eines meiner Monster um eines ändern kann.
      Lucifer ist jetzt also Stufe 4. Und Cestnut hat den selben Effekt wie mein Glühwürmchen."
      Seine Synchrobeschwörung beginnt. "Level Yon Lucifer, Level Nii Firefly, Synchroshoukan! Level Roku, kommt zu mir du treue Seele, Arch-Solarcreature - Gabriel!"

      Erneut erhebt sich der zweite Engel, aber ehe sein Glanz wirklich erstrahlen kann, fegt Thoth ihn in die andere Dimension.
      "Das ist genau das was ich wollte. Thoth kann Monster eines Namens nur einmal pro Zug verbannen. Und ich besitze genau die passende Falle um mit dieser Situation umzugehen!"
      Sein Deck ist ein Shiftdeck, es dürfte keinen verwundern, dass er sehr viel mit der Verbannungszone machen kann. Er deckt die Fallenkarte Flucht aus der finsteren Dimension auf. Genau das, was er braucht.
      Schlagartig wird alles dunkel. Ein Schwall der Finsternis hüllt alles um sie herum ein. Imhotep sieht sich verwirrt und verängstigt um, während Rinji ihm offenbart;
      "Das ist DD, meine Welt. Schau, auch Gabriel ist hier."
      Gabriel erscheint tatsächlich und ist wie letztes mal im Verteidigungsmodus. (DEF 2800)
      Ihr Schwert symbolisiert solange die Schneide nach unten zeigt ein Kreuz. Wie beim letzten Mal erscheint sie als Frau mit langen Haaren und einer Rüstung aus kupferfarbenem Metall.

      "Am Ende hatte ich nicht ganz unrecht mit meiner Befürchtung."

      Was er damit meint ist, dass er nicht gegen eine ägyptische Götterkarte ankommen kann und recht hat er. Aber interessanterweise muss er das auch gar nicht. Manchmal sollte man sich nicht den Kopf an den großen Dingen zerbrechen und sich genau umsehen.

      Imhotep ist sich auf seiner Seite nicht mehr sicher. Unsicher was er tun soll, sieht er sich immer wieder zwanghaft um.
      "Dein Monster ist nicht immun gegen Monstereffekte. Ich aktiviere deshalb den Effekt von Erz Sonnenwesen Gabriel. Ich wähle deinen Thoth für ihren Effekt und wechsle die Kampfposition beider Monster. (Thoth DEF 4000 / Gabriel ATK 2800->6800)
      Anschließend bekommt Gabriel die gesamten Angriffspunkte deines Monsters."

      Sein Gegner muss trocken schlucken, damit kann er ihn besiegen. Thoth schließt seine Flügel und wechselt in den Verteidigungsmodus, während Gabriel aufsteht. Ihre Gesichtszüge werden härter und seine Flügel breiten sich aus. Als "Er" hält er die Spitze seines Breitschwertes ganz weit nach oben. Das Schwert fängt an zu brennen und die Flamme fährt immer weiter in die Höhe bis man ihr Ende nicht mehr ausmachen kann. Gabriels Angriffspunkte steigen immer weiter und weiter. Schließlich fährt das Schwert nieder, aber nicht auf den Gott, sondern auf das andere Monster, den Greifen.
      Es wäre unnötig den Gott zu töten, wenn sich das andere Monster geradezu anbietet.
      Den 6800 ATK hat das 2000 ATK Monster nichts entgegenzusetzen. Das Schwert brennt sich durch die Dunkelheit und äschert das normale Monster sofort ein. Die Flammen verschlingen den Vorhang aus Finsternis und geben wieder den Blick frei auf die zerstörte Stadt.
      Imhoteps Leben sinkt auf einem Schlag auf 0. Ein starker, unkontrollierter Husten überkommt ihn, der in einem kleinen Schwall aus blutiger Spucke endet. Er greift sich schmerzverzerrt ans Herz und sieht schon sein Ende kommen, danach kollabiert er.

      Rinji hat gewonnen, er hat wirklich gewonnen. Er weiß nicht wie, aber er hat es getan. Und neben ihm an seiner Seite stehen sein Onkel und die beiden Mädels.
      Wegen seiner letzten Aktion konnte er sie wegen der Dunkelheit nicht sehen, aber jetzt als er ins Licht tritt sind sie bei ihm. Aber genug der Lyrik. Es bleibt nicht viel Zeit sich über die neusten Blockbuster auszutauschen, sie müssen unbedingt eine Lagebesprechung abhalten.
      Keinem ist so genau klar, was auf der anderen Seite passiert ist.

      "Als die Ghosts den Geist aufgaben wusste ich das ihr es geschafft habt. Seit ihr alle in Ordnung?"
      Sein Onkel bemerkt den Kapitän und hilft ihn mit etwas Unterstützung von Viola wieder auf die Beine. "Wie haben es nicht geschafft."
      Rinji zeigt sich überrascht und Jessica erklärt ihm alles. "Der Kerl hat ihn ziemlich zugerichtet, aber jetzt hat sich das ja erledigt."
      Rinjis Onkel blickt sich um und bemerkt die beiden Toten. Er sieht Rinji mit einem komischen Blick an.
      Dieser erwidert und lügt dabei, "Ich konnte nichts machen. Den ersten hat Sunaki getötet, aber den hier musste ich besiegen, es ging nicht anders."
      "Verstehe. Dabei fällt mir auf, wo ist er eigentlich?"

      Rinji weicht seinem Blick aus, als er es ausspricht. "Er hats nicht geschafft."
      Für die meisten Leute wäre das sicherlich eine schlimme Nachricht. Jessica hingegen ist nicht immer in der Stimmung auf normal zu machen. Sie mochte ihn nicht besonders und ist froh das er weg ist. Die anderen Teilen ihre Meinung natürlich nicht, außer vielleicht Viola.

      D Kapitän erinnert sie daran, das noch etwas zu tun ist. "Ja genau. Er hat mich vor seinem Tod gewarnt, das Mizune noch am Leben sei und dieser... wie auch immer er hieß auf der Jagd nach ihr wäre. Wir müssen sie vor ihm finden!"
      Mit dieser Ankündigung bringt er sich selbst in eine schwierige Lage. Natürlich will er unbedingt etwas für sie tun und sie vor den Klauen dieser Terroristen retten, aber die Stadt wäre aus der Schusslinie und er kann nicht erwarten, dass seine Begleiter jetzt noch dabei sind.
      Plötzlich legt ihm sein Onkel die Hand auf die Schulter. "Wir können ihn nicht frei rumlaufen lassen."
      Jess sagt nun auch etwas dazu. Sie zündet sich aber erst eine an und nimmt einen kräftigen Zug. "Meinetwegen, aber weißt du auch wo er steckt, oder sollen wir ihn noch extra suchen?"
      Rinji schüttelt den Kopf. "Irgendwo in der Stadt, tut mir leid."
      Jess seufzt. Wenn das nicht das selbe ist wie damals am Hafen, nur schlimmer.
      "Wenns nicht anders geht, dann suchen wir getrennt. Ich geh mit dir und schau in Richtung der Geschäftsviertel nach. Hexe, dir traue ich eh nicht so weit wie ich spucken kann und sie, sie sind zu fertig, um uns noch eine große Hilfe zu sein. Also Viola, mach einmal was richtig und begleite ihn bis zu mir nach Hause, dann kannst du dich verpissen.
      Schaut euch dabei etwas in den Wohnvierteln um. Nicht eingreifen, nur bescheid sagen. Meine Handynummer hast du ja. Und erinnere mich daran, das ich sie ändern lasse.

      Jessica erweist sich als wirklich gute Anführerin, keiner hat ein Problem mit dieser Lösung und so teilt sich die Gruppe auf.
      Noch nie lagen die Steaks so hoch für sie, sie wünschen sich deshalb noch einmal kräftig Glück und verschwinden dann, in der Hoffnung einander bald wiedersehen zu können.

      Rinji und Jess haben den Einfall in der Nähe des Einkaufszentrums nachzusehen, doch sie sehen auf ihrem Weg nicht mehr als ein paar Leichen und sehr viele zerstörte Ghosts.
      Da niemand an einen Angriff dachte, war das Volk in den ersten Minuten der Attacke besonders stark betroffen. Nachdem die Menschen realisieren, was um sie herum passiert beginnen sie ihren natürlichen Trieb zu überleben zu nutzen. Einige verschanzen sich in ihren Häusern, andere versuchen aus der Stadt zu entkommen. Wieder andere denken, in den Vororten wären sie sicher genug. Natürlich gibt es auch ein paar Plünderer, die sind aber deutlich in der Unterzahl. Da der Angriff nun schon einige Zeit her ist, beruhigt sich die Lage. Menschen wagen sich hinaus, um nach angehörigen zu suchen, oder flüchten von einem Versteck zum nächsten. Einige Plätze sind voll von Menschen, die sich gegenseitig auf die Füße treten, andere sind leer wie Geisterstädte. Die Straßen sind von Staus total blockiert.
      Die überlebenden Polizisten erkennen die neue Situation und versuchen die Städter anzuleiten und in sichere Gebiete zu schicken. Vorher ging das schwer, da die Ghosts von den beiden Hauptzugangsorten her einfielen, aber jetzt ist es möglich.
      Die Ordnung kehrt wieder zurück, aber nur langsam.
      "Ich fühle mich nicht wohl hier, beeilen sie sich. Der Kapitän den sie mitgenommen haben und Rinjis Onkel sind aber nicht mehr so fit und kommen nur langsam vorwärts. Viola beißt sich auf die Lippe. "Damn, ich habe kein gutes Gefühl."

      Plötzlich steigt ihr ein unangenehmer Geruch in die Nase. Es riecht verkohlt. Sie sehen wie sich Leute verängstigt von dem Platz entfernen, während ein einzelner Mann näher kommt. Ein wirklich furchteinflößender Riese, ein Hüne groß wie ein Berg, mit gepanzerten Armen und weißen Haaren. Viola erkennt ihn und lässt alles stehen und liegen, um sich schnell hinter einer Ecke verstecken zu können. Sie haben ihn also gefunden, in einem Vorort. Hier ist er also.

      "Das ist Deus!"
      Es ist wirklich und wahrhaftig der Deus, den sie suchen. Er richtet seine Aufmerksamkeit auf etwas bestimmtes. Viola atmet auf, denn er hat nicht sie gesehen.
      "Ich danke Gott, er hat mich nicht gesehen. Und da UNOwen endlich tot ist, kann ich einfach gehen, ohne Konsequenzen."
      Wenn Viola einfach gehen würde, wäre das vermutlich das Beste für sie. Vielleicht geht sie in ihre Heimat zurück. Vielleicht eröffnet sie eine kleine Tanzschule, mit vielen Schülern. Eine Schule extra für spanischen Volkstanz.

      "Eine einfache ehrliche Arbeit, ohne Gefahr, ja das mache ich."
      Wen Deus erkannt hat, war der Kapitän, der ihm vorher bereits ein Dorn im Auge war.

      Die beiden älteren Männer sind nicht wirklich fähig sich zu verteidigen.
      "Du gehörst zu Mizunes Blutlinie, dann muss ich dich auch noch auslöschen." Was soll das heißen?
      Die beiden erschrecken, heißt das sie kommen zu spät?
      Als Deus Anstalten macht ein Duell zu beginnen, schreit Wawisuke, das könne er nicht machen. Er wäre verletzt und hätte ihn nichts getan, doch Deus reagiert wütend. Er verzieht das Gesicht und grunzt.

      "Wenn sie sich einmischen wollen, werde ich keine Gnade zeigen. Meine Soldaten sind für diese Mission gestorben und ich werde sie um ihrer Willen beendet!"
      Wawisuke versucht ihm klarzumachen, dass sie sinnlos starben und macht damit vielleicht einen schweren Fehler. Zumindest wirkt Deus Gesicht noch angespannter als vorher.

      "Niemand, NIEMAND, spricht so abfällig über meine Soldaten!" Nun gibt es nichts mehr was ihn von einem Duell abhalten könnte.
      Mit solchen Aussagen sollte man vorsichtig sein, vor allem wenn man sich in Beisein einer Hexe befindet.
      Viola stehlt plötzlich zwischen ihnen und fordert seine Aufmerksamkeit. "Da ist ja das treulose Pack!"
      Sie fasst sich gespielt an die Stirn, welche sie leicht anhebt, ihre andere Hand berührt ihre Hüfte und ihre Körperhaltung nimmt eine elegante und herausfordernde Pose an.
      "Ich bin die Hexe die Menschen manipuliert wie Puppen. Und du warst ein wunderbares Spielzeug, aber jetzt habe ich genug von dir."
      Sie spielt gerne die Überlegene wie früher, tut so als hätte sie ihn nur benutzt, obwohl sie weiß das er mindestens so stark ist wie sie.
      Sie kichert böse und legt gespielt die Hand über ihre Lippen. Der Kapitän will sie bitten aufzuhören, doch der andere hält ihn davon ab.

      "Also altes Fossil, kannst du noch Tanzen!?"
      Ihr ausruft ist Auslöser des Duells zwischen Nach und Vorfahre.
      Deus Vs Viola!



      Imhotep
      Rating: 1750
      Lieblingskarten: Phantom Gryphon, Grabwächter Hellseher, Thoth, the Tachyonlord
      Hintergrund: Imhotep wurde als Charakter geplant, der von Anfang an nur dazu da ist Platz zu füllen.
      Zu Anfang musste ich mich zwischen drei Themen entscheiden und habe mich schließlich für ihn entschieden. Mit seinen sehr alten Karten und seinem Tributdeck ergänzt er sehr gut die andere Truppe. Mit der Zeit bekam er aber mehr Charakter als ich erwartet hatte. Er ist ein sehr loyaler Mensch mit Moral. Da Deus ihn mehrfach gerettet hatte, wollte er ihn unterstützen, da er sich sonnst als undankbar angesehen hätte. Er findet es wichtig zu träumen und wichtig Fragen zu stellen und ist Rinji der ebenfalls klare Ziele im Leben hat und sich sehr für Dinge begeistern kann nicht unähnlich.
      Hinzu kommt, dass er Wissen über fast jede Karte und jede ältere Karte besitzt. Durch die Zeitkräfte seiner Karte wurde er rein zufällig ins Rampenlicht gerückt und bekam dadurch vielleicht die Chance auf einen interessanteren Charakter und eine komplexe Backstory.

      Anm: Imhoteps Text soll jetzt nur etwas über seinen Entstehungsprozess verraten. Er ist längst nicht mein Lieblingscharakter. Ich schwärme ja vor allem von Viola und Jessica. Ich wollte nur seine Charakterinfo etwas Pushen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Sunaki-sama ()

      Das Duell zwischen Vater und Tochter. Viel Vergnügen.


      Xyz Shókan hatsudo Rank Juu (Kapitel 10)

      Spoiler anzeigen
      Die sechste Regel von Yu-gi-oh!, man findet immer einen geisteskranken Psychopathen wenn man keinen braucht. 3. Regel der realen Welt, Handys sind echt hilfreich. Wawisuke sieht das Ende kommen und nimmt Kontakt zu Jess auf, in der Hoffnung das die Verstärkung rechtzeitig ankommt, bevor Deus mit seiner Nachfahrin fertig geworden ist.
      Eigentlich wäre es jetzt angebracht sich als Verwundeter mit dem Kapitän zu entfernen und einen sicheren Ort anzupeilen. Viola würde sich auch wohler fühlen, jetzt alleingelassen zu werde.
      Der Kapitän redet auf ihn ein, doch dessen Entschluss steht fest. Er möchte mitansehen wie sie gewinnt. Er glaubt fest daran, das sie ihre bisherigen Limits überwinden kann, wie auch er immer davon geträumt hat, seine eigenen zu übertreffen. Nur 1% der Spieler soll dazu in der Lage sein, der Rest bleibt spieletechnischer Abfall. Er glaubt fest daran, dass er sein Rating verbessern kann, selbst wenn er nicht zu diesen verfluchten 1% gehört.
      Er möchte Viola gewinnen sehen, weil er glaubt dass sie es kann, wenn sie es nur versucht. Trotz aller Widrigkeiten und trotz aller Gefälle.

      Aber nun beginnt das Duell. Viola und Deus aktivieren ihre Duelldisks. Deus benutzt dabei das Diskmodel der Akademia in Lila.
      Viola macht den Anfang, indem sie mit Instantfusion ihr Lieblingsmonster zu sich holt.
      "Ich verknüpfe alle losen Enden, erscheine Puppe der Gewalt und der Schmerzen, El Shaddoll Midrash!" Sie setzt eine Karte und beendet ihren Zug. Eigentlich wäre es ein feiner Zug, doch durch den Nebeneffekt von Instantfusion wird ihr Monster während der Endphase auf den Friedhof gelegt.

      "Dann ist das wohl mein Zug. Ich ziehe!"
      "Nicht so schnell, ich aktiviere eine Fallenkarte. Mit Call of the Haunted hole ich mein Monster von den Toten zurück!"
      Aus der aufgedeckten Fallenkarte steigt ein lilafarbener Rauch und aus diesem kommt Midrash mitsamt ihrem Reittier herausgeflogen.
      "Damit versiegele ich deine Xyz-Beschwörung."
      Deus Braue zuckt und mit einer aggressiven schwungvollen Bewegung spielt er eine Zauberkarte.

      "Närrin, niemand entkommt dem Zorn der Götter, du glaubst wirklich du hättest mich in Bedrängnis gebracht aber alle Existenz verliert seinen Wert vor mir. Ich aktiviere meine Spielfeldzauberkarte, Olympisches Atlantis!"
      Als er diese Zauberkarte spielt, beginnt die Straße aufzureißen. Ein lautes Dröhnen zerreißt die Luft und von überall kommen mächtige Säulen aus dem Boden.

      Seine Karte ruft tatsächlich die legendäre Stadt Atlantis herbei. Für einen Moment verlieren die Begriffe, oben und unten an Bedeutung.
      Nachdem es wieder ruhiger geworden ist, blicken sich alle verängstigt um. Die ganze Stadt wurde überschrieben.
      Die hohen Wolkenkratzer und betonierten Straßen wurden von bläulichen und altertümlich anmutenden Steinen zugemauert, die der Stadt ein völlig neues Aussehen verleihen. Das wahre Atlantis ist es nicht, aber nur mit einer Karte und der real solit Vision konnte er das Gesicht einer Großstadt auf einem Schlag verändern.

      "He, he." Aus einem schüchternen Lachen wird ein wildes, selbstsicheres. "Hahaha, nur weil diese Karte die Landkarte etwas umgestaltet hat, bedeutet das nicht das sie stark sein muss. Du bluffst doch nur."

      Aber damit unterschätzt sie Deus, dessen Blick sie wie ein Speer durchbohrt und mit einer Grabesstimme die ihres gleichen sucht erklärt er mit langsamer Stimme den Effekt.
      "Der Effekt von Olympisches Atlantis. Ich kann 500 Lebenspunkte zahlen, damit diese Stadt zerstört wird und ein zweites Mal untergeht. Wenn ich das tue erlaubt sie mir ein olympisches Göttermonster als Xyz Beschwörung zu beschwören und dafür geeignete Materialmonster von meinem Deck zu benutzen."
      "Das kannst du nicht tun." Sein Blick beweist ihr, das er es kann. Die Steinplatten blähen sich auf und zerplatzen. Sie reißen auf, zerspringen und beschädigen dabei die Straße und die Gebäude die sie vorher umgaben.
      Es entsteht ein riesiger Schaden, von dem die meisten Gebäude betroffen sind. Pulverisiertes Gestein steigt auf und mischt sich in die Luft. Viola und Deus verhüllen ihren Mund mit einem Taschentuch, um nichts einatmen zu müssen.
      Als sich der Qualm langsam, ganz langsam legt, kommen Proportionen zum Vorschein.
      Langsam erkennt Viola ein Monster hinter dem Staubgewirr.

      Wie angekündigt erscheint ein Xyz Monster mit drei Materialien in Gestalt einer griechischen Frau in Rüstung mit Schwert. Ihr Körper ist sehr groß, so groß wie ein Wohnhaus und ihre Gestalt ist schlank und schön.
      "Siehst du, kleine Nachfahrin? Der Effekt deines Monsters war vollkommen wertlos." (LP 4000->3500)
      (Olympic Goddess of war Athene / Xyz / R10 / Dark / Hexer / ATK 3600 / DEF 2500)
      Wawisuke, als der einzige verbliebene Zuschauer staunt. Alle Passanten in der Umgebung haben spätestens das Feld geräumt, nachdem Deus seine Spielfeldzauberkarte zerstört hat, also sind sie ziemlich die einzigen welche noch in der Gefahrenzone verweilen. Wobei, gibt es hier wirklich so etwas wie Sicherheit?
      "Das ist also eine der legendären olympischen Götterkarten?"
      Mit ihr verstärkt sich der bedrohliche Eindruck den Deus macht.

      Auf der Straße hält ein Taxi. Der eigentliche Besitzer hatte es in Pani verlassen und unsere beiden Helden haben die Gelegenheit genutzt, um es auszuleihen. Rinji macht in letzter Zeit zu viele Dinge die er niemals machen wollte.

      Nun sind alle wichtigen Akteure der Handlung an einem Ort versammelt.
      Rinji und Jessica halten nur wenige Meter vor dem Duellmonster. Sein Verwandter freut sich, sie beide wohlauf zu sehen. "Du bist hier."
      "Das ist also Deus?" Jessica spuckt ihre Zigarette aus und zertritt sie auf dem Boden.
      "Der sieht interessant aus."
      Deus war ein Mann, der sich immer schon sehr gründlich vorbereitet hatte. Er erwartete früher auch immer, dass sich unbeteiligte einmischen könnten. In seinem Leben als Soldat lernt man solche Dinge. Demnach rührt ihn die Verstärkung nicht besonders. Er bleibt hart.
      "Was für Mizune gereicht hat, reicht alle mal für einen Haufen vorlauter Teenager."
      Was man vorher nur erahnen konnte, wird zur Realität. Eine Realität die alle anwesenden zu tiefst trifft. "Es ist also wirklich passiert."
      Rinji ballt die Faust, er kann nicht glauben das er zu spät kam. Er sagt es, er muss es sagen. Es kommt einfach so über seine Lippen.

      Sie haben versagt.

      Das ganze hindert Deus nicht seinen Zug fortzusetzen.
      "Wenn ich ein Xyz Material von dieser Karte entferne kann ich Athenes Effekt aktivieren. Einmal pro Zug, kann ich mir das Deck meines Mitspielers ansehen und für jedes Xyz Material das diese Karte zu Beginn dieses Spielzuges hatte kann ich eine normale Zauberkarte auswählen und auf den Friedhof legen." Er sieht sich im Menü seiner Duelldisk die Karten an, die er auswählen könnte und entscheidet sich für zwei Kopien Polymerisation und als drittes die Karte Törichtes Begräbnis.

      Gereizt entfernt sie diese Karten aus ihrem Deck und schiebt sie in den Schlitz für Karten im Friedhof. "Du hältst offensichtlich gut schritt."
      "Es ist an der Zeit die Verräterin zu exekutieren. Athene, greif ihre Midrash an, Feuer des Olymps!"
      Er sagte Verräterin. Natürlich ist sie eine und für ihn ist das mehr als ein kleines Ärgernis. Für ihn, ohne große Soziale Bindung, der im Berufsalltag oft sein Leben riskieren musste, ist Verrat das schlimmste und wer einen Verrat begeht, ist rettungsloser Abschaum. Selbst wenn dieser Abschaum seine eigene Nachfahrin ist und er sie mit eigenen Händen verletzen muss.
      Athene breitet ihre Arme aus und berührt dreimal mit der Spitze ihres Schwertes die Luft. Überall wo sie in die Luft gestochen hatte, entsteht eine kleine runde grün gefärbte Eule.

      Mit einem anschließenden Schwertstreich lässt sie die Eulenbomben fliegen.
      "Eulenbomben?!" Midrash spinnt schnell ein paar schwarze Fäden zusammen und hält sie schützend vor sich.
      Doch die erste Bombe sprengt ihren Schild in Stücke und die anderen beiden schlagen in ihrem Reittier und ihren eigentlichen Körper ein und zerstören diesen.
      Der Kopf wurde abgesprengt und macht ein klackendes Geräusch als er auf dem Asphalt aufschlägt, ein paar mal aufspringt und dann in ihre Richtung rollt, wo der Absatz ihres Stiletto das Rollen beendet.
      Kurz danach löst sich dieser in Datenstaub auf.

      Obwohl sie stark tut, ist es ihre Niederlage. Sie hat 1400 Lebenspunkte verloren und ihre momentanen Lebenspunkte liegen nur noch bei 1600. Mit einer Tanzbewegung die wie Flamenco aussieht kündigt sie die nächste Rede an. "Ich bin die Hexe der schwarzen Fäden, alle anderen Menschen sind für mich nur Puppen."
      Deus bleibt unantastbar für sie, da wo er jetzt steht, steht er er felsenfest und seine gesamte Gestik beschränkt sich nur auf die aller nötigsten Bewegungen. Nicht lässt sie denken, dass ihre Masche ihn eingeschüchtert hätte, er setzt eine Karte verdeckt und erklärt dann das Ende seines Zuges.
      Am Ende mag sie die Unterlegene sein, aber sie ist immer noch eine mächtige Gegnerin.

      Viola wird langsam klar wie wenig ihre Einschüchterungsversuche wirklich bringen. Sie bleibt aber zu Stolz um sich davon beeindrucken zu lassen.

      Sie fährt mit ihren lackierten Nägeln durchs Haar und streift eine Strähne zur Seite. "Pah, ich ziehe."
      "Und welches Schätzchen habe ich gezogen<3?" Die blickt auf die Karte "Der Mathematiker" und verzieht das Gesicht.
      Rinji fragt sich unterdessen ob sie einen Plan verfolgt, oder ob sie sich einfach nur auf ihr Können verlässt.
      Viola spielt die gezogene Karte aus und erklärt ihren Effekt durch den sie eines ihrer Monster auf den Friedhof legen kann.
      Sie wählt dafür Shaddoll Beast, dessen Effekt sie sofort im Anschluss ansagt. Mit seinem Effekt kann sie nochmal eine Karte ziehen.
      Sie zieht und zieht eine Shaddollkarte. Sie atmet auf, damit hat sie genug Monster auf dem Feld und auf der Hand, um wieder Fusionsbeschwören zu können.

      "Es ist nicht ganz das was ich ziehen wollte, aber es wird seinen Zweck erfüllen. Ich spiele eine Zauberkarte aus, El Shaddoll Fusion! Mein Erdmonster und mein Shaddoll Monster Zefranaga, Yugo Shoukan! Hilf mir Puppe der grenzenlosen Gier und des Lasters. Level Juu, El Shaddoll Shekhinaga!"

      Viola hat ein riesiges Shaddoll Monster beschworen, das mit jeder Bewegung klappert und knirscht.
      "Mit deiner grenzenlosen Arroganz hast du mich unterschätzt, jetzt bekommst du zurück, das du mich wie einen Bauern herumkommandiert hast, "Daddy"" Sie zeigt zwei Zauberkarten in ihrer Hand vor und aktiviert sie nacheinander.
      "Zuerst kommt Riryoku. Die Karte senkt die Angriffspunkte eines Monsters um die Hälfte!" Athenes ATK sinken auf 1800.
      "Und steigern die Angriffspunkte eines meiner Monster, um den selben Wert." Shekinagas Angriff steigt auf 4400.
      "Das ist noch nicht alles, ich aktiviere als nächstes die Zauberkarte Schrumpfen, mit ihr kann ich die Angriffspunkte eines Monsters auf dem Spielfeld halbieren!" Athenes ATK sinken immer weiter. Ihre Kampfkraft befindet sich jetzt nur noch bei 900.
      "Wenn Shekinaga jetzt angreift erhältst du ganz genau 3500 Schaden. Wie ich es mir gedacht habe, dieser heiße Flamenco ist doch etwas zu viel für einen alten Mann. Good by old Man.
      Shekhinaga, greif Olympic Goddess of War Athene mit deinen Fäden an, Strings of Destruction!"

      In ihrem Eifer erinnert sie sich plötzlich an etwas vergessenes. Irgendetwas hinter ihrem Blutrausch. Plötzlich wird ihr klar das sie einen Fehler gemacht hat. Deus aktiviert die Fallenkarte Angriff annullieren. Keiner weiß was diese Karte kann, aber nach seiner Erklärung wird klar das ihr Angriff annulliert wird. Vollkommen ausgebrannt lässt sie sich hängen und stammelt ein Turn End zusammen.
      (Shekhinaga ATK 4400->2600 / Athene ATK 900->3600)
      "Der Effekt der olympic God Monster besagt das sie während der Endphase meines Gegners zurück ins Extradeck gelegt werden müssen."
      Mit dieser plötzlichen Ansage sorgt er bei seinen Feinden für erstaunen. Wie können diese mächtigen Karten, die man schon für übermächtig gehalten hatte einen so enormen Nachteil haben? Viola atmet vorerst auf.

      Aber es ist immer noch Deus Zug...
      "Ich aktiviere die Zauberkarte "Gesang der neun Musen." Mit dem Effekt dieser Karte ist es mir erlaubt ein Olympic Monster der Stufe 10 als Spezialbeschwörung von der Hand zu beschwören. Flieg herbei, olympic Legend, Daedalus."
      Das Monster das als nächstes kommt hat die Gestalt eines abgemagerten grauhäutigen Mannes mit langen schwarzen Harren, der mit einer einfachen eigentlich schon fast schäbigen Tunika bekleidet ist. Trotz des Eindruckes den die erste Beschreibung macht, hat seine Gestalt dennoch etwas beeindruckendes, alles aufgrund seiner übergroßen mit golden schimmerndem Wachs überzogenen Flügel.
      (Olympic Legend, Daedalus / Wind / Stufe 10 / Geflügeltes-Ungeheuer / ATK 800 / DEF 1400)
      "Mit dem Effekt dieser Karte kann ich olympic Legend, Icarus hinzuholen."
      Das zweite Monster sieht dem ersten sehr ähnlich. Es ist jünger und kleiner, aber genau so abgemagert. Die Tunika ist in einem besseren Zustand und die Flügel sind länger, aber schmaler und es hält sich mit mehr Flügelschlägen in der Luft als sein Gegenstück. Die Haare sind kurz und gepflegt.
      (Olympic Legend, Icarus / Wind / Stufe 10 / Geflügeltes-Ungeheuer / ATK 1400 / DEF 800)
      "Olympic Legend of Icarus kann für die Beschwörung eines beliebigen Olympic God Monsters verwendet werden und zählt bei der Xyz-Beschwörung eines Olympic God Monster als zwei Materialien."
      "Kommt jetzt wieder Athene?" Deus führt wieder eine Xyz Beschwörung aus und opfert seine beiden Monster, um ein neues Überlagerungsnetzwerk zu bilden. "Xyz Shoukan, Rank Juu! Olympic God of War Ares!"
      (Olympic God of War Ares / Feuer / R10 / Krieger / ATK 3000 / DEF 2500)
      Seiner bloßen Existenz verbreitet ein Unwohlsein das in der gesamte Stadt gerade zu greifbar erscheint. Sein enormer Körper ragt wie ein Berg zwischen den Wolkenkratzern hervor. Sein muskulöser Körper erscheint gerade zu steinern und unter seinem Brustpanzer trägt er Tierfelle wie ein Barbar. Seine Haare und sein Bart sind lang und strähnig und glühen wie Feuer. Sein Blick ist gleich der Wut eines wilden Tieres. Und Auge in Auge mit diesem Monster wird Rinji bewusst warum keiner seiner vorigen Gegner eine griechische Götterkarte ausgespielt hat. Deus ist im Moment im Besitz von allen dreien!

      "Ich hätte es wissen müssen. Ja, das ergibt auch Sinn. Er wusste nicht wie stark seine Gegnerin werden wird und wollte deshalb besser sein als er es zu seiner besten Zeit war. ER könnte sogar stärker sein als Imhotep!"
      "Jetzt ist die Zeit gekommen die Verräter aufs Schafott zu führen. Ich rüste Ares mit Blades of Sparta aus. Dadurch erhält er zusätzliche 1200 Angriffspunkte." Violas Augen weiten sich. Sie murmelt "Warum musste ich mich auch einmischen." Dann geschieht alles wie in Zeitlupe. Ares schlägt seine Klinge in eines der Wolkenkratzer. Beton, Glas und Metall löst sich und fallen in riesigen Mengen hinab.
      Viola steht da wie angewurzelt während alles über sie herab bricht. Jeder andere versucht Hals über Kopf irgendwie da raus zu kommen. Keiner von ihnen sieht die Hand vor Augen und Oben wird zu Rechts und Unten verwandelt sich in Oben. Wawisuke ist noch zu geschwächt und kommen nicht mehr rechtzeitig raus. In seinen letzten klaren Momenten verändert er etwas. Dann sieht man nichts mehr. Der Schutt erschlägt sie beide und begräbt sie unter sich.

      Als Kind wollte er immer ein ganz großer Duellprofi werden, aber so ganz hatte er es nie raus. Als junger Mann wolle er zur Polizei, aber anders als sein großer Bruder schaffte er es nur zum Wachmann.
      Er war, rückblickend betrachtet noch nie ein besonders erfolgreicher, oder interessanter Mensch gewesen. Aber sein tiefer Glaube, dass man seine eigenen Limits überschreiten kann, das machte ihn zu einem großen Mann. Wenn man wirklich Leidenschaft für etwas empfindet, wenn man dranbleibt, bis man es geschafft hat, wenn man so hart Arbeitet wie kein anderer, dann muss es doch etwas bewirken, oder?

      Was Deus getan hat war erschütternd. Er hat Wort gehalten und Viola und Rinjis Onkel umgebracht. Die anderen sind erschüttert und nehmen alles erst mal gedämpft wahr. Rinji torkelt auf den Schutthaufen zu und pickt wie in Trance eine Karte auf, die aus den Trümmern hervorragt.
      Mit leichtem Stottern ließt er den Namen. "Cyberdragon Infinity"
      "Die Karte die Onkel immer beschwören wollte. Jetzt hat sich sein Traum erfüllt."

      Cyberdragon Infinity, die mächtigste Xyz-Monsterkarte für ihn war sie das Symbol das das Potenzial jedes Menschen unendlich ist.
      Auch seins.


      Wawisukes Rating milisekunden vor seinem Tod
      Rating: 1280
      Lieblingskarte: Limiter Removal
      In letzter Zeit kamen ja recht lange Kapitel. Duelle brauchen halt viel Platz, aber diesen Dienstag liefere ich leichte Kost. Ich habe noch einen ergänzenden Oneshot geschrieben, sofern man ihn als solchen ansehen kann. Er spielt direkt während des finalen Duells, spoilert aber natürlich nichts.
      Ich hoffe ihr seit mit dem Lesen soweit gut mitgekommen? Jedenfalls kommt nun der Oneshot, viel Spaß.


      Mifune war immer ein ruhiges Kind gewesen. Sein Leben war ganz normal verlaufen, mit Schule, langweiligen Eltern, ein paar Freunden, -eigentlich.
      In seinen jungen zwölf Jahren wurde er stetig von seltsamen Träumen begleitet.
      Diese Träume waren immer bei ihm, waren wie ein Begleiter. Träume über andere Welten, über andere Zeiten. Und in all diesen Träumen sah er jedes Mal eine Frau. Er erkannte sie immer nur schemenhaft und jedes Mal stand sie so weit von ihm entfernt, dass er sie nicht erreichen konnte. Immer wenn er zu ihr wollte, verschwand sie und tauchte wo anders wieder auf. Er dachte, mit der Zeit werden sie schon aufhören, stattdessen wurden es immer mehr je älter er wurde und irgendwann war es so, als erinnere er sich an Dinge in den Träumen. Nie etwas bestimmtes, immer nur kleine Details, als hätte er Teile davon schon einmal miterlebt. Lernte er langsam die Träume zu verstehen?
      Aber wer war diese Frau in seinen Träumen?
      Es ist schon seltsam. Er dachte eigentlich, sein Leben wäre ganz normal. Aber vielleicht ist es das auch und nur mit ihm stimmt etwas nicht?
      Ja, man hat viel Zeit zum Nachdenken, wenn die Scheiße aus dir raus geprügelt wurde und du nicht weißt warum. Wenn du einfach da liegst und die Kälte spürst.
      Wie du darauf wartest, dass dein Puls aussetzt.
      Wenn er es recht bedenkt, waren all seine Kumpels verrückt nach Mädels und hatten Spaß daran sich gegenseitig aufzugeilen. Ihm waren Mädels bisher ziemlich egal gewesen, Hauptsache er konnte etwas mit seinen Freunden abhängen. Irgendwie kam ihm ihr Benehmen so kindisch vor, dabei war er doch im selben Alter, aber dafür mochte er den Körperkontakt wenn sie rauften und einander ärgerten. Und jetzt spürt er, wie er alles verliert.
      Als die Stadt angegriffen wurde, wusste er nicht was um ihn herum passiert. Aber er liebte seine Heimat so sehr, deshalb wollte er für sie kämpfen. Seit seiner frühsten Jugend war er ein Duellant. Seine Eltern und die Lehrer waren erstaunt wie schnell er alles lernte, über sein Talent und schon damals betrachtete man ihn als ein Genie und Wunderkind.
      Alle dachten, er werde einmal ein Duellprofi, obwohl ihm das eigentlich niemals wichtig gewesen wäre.
      Als er einige Soldaten mit Links besiegt hatte, tauchte da dieser große Kerl auf. Ein Riese.
      Er wusste zuerst nicht, wie er reagieren sollte, aber schnell war klar, dass er einfach weiterkämpfen musste.
      Der Riese war seltsam. Er sprach ihn so vertraut an und er selbst fühlte, das er ihn von irgendwoher kannte. Das Duell war unglaublich, der Riese gab einfach nicht auf. Er kannte all seine Taktiken und immer wenn er dachte, er hätte ihn, kam er mit einer neuen Götterkarte an.
      Dann zieht er die Karte. Er spielt sie, er denkt er kann gewinnen. Der letzte Angriff fliegt auf den Riesen zu. Es ist vorbei. Doch was passiert jetzt. Alles wird Weiß, eine Karte schwer zu erkennen ganz weit entfernt, neben dem Riesen.
      Hat er den Angriff mit irgendeiner Falle reflektiert?
      Er weiß es nicht mehr. Diese Frau, immer wieder diese Frau. Sie scheint näher zu kommen.
      In all der Zeit voller wirrer Träume, ist sie von Jahr zu Jahr immer näher gekommen. Er spürt beinahe ihren Atem.
      Nichts, keine Träume mehr. Das ist das Ende.

      Das Ende ja. Aber... Er will gar nicht das seine Träume jetzt schon enden! Er will verstehen, warum er diese Träume hat, was sie ihm sagen wollen, er will weiterleben und seine Träume zu ende Träumen. Er schlägt seine Augen weit auf und füllt seine Lungen mit aller Kraft die er hat mit so viel Sauerstoff wie sie nur fassen können und atmet.

      Ich bin Mifune, Mizunes derzeitige Wiedergeburt.
      Xyz Shókan hatsudo Rank Juu (Kapitel 10)

      Spoiler anzeigen
      Machen wir einen Schritt zurück, um festzuhalten was passiert ist. Viola bekam Gewissensbisse und versuchte Deus mit eigenen Händen aufzuhalten, ein Versuch der sie teuer zu stehen kam.
      Obwohl sie wusste das sie keine Chance hatte, gab sie alles, aber wie erwartet reichte es nicht. Dann kam ein feiger Angriff seitens Deus von dem nicht nur sie, sondern auch Rinjis geliebter Onkel erwischt wurden. Eine Schuttlawine erschlägt und begräbt sie, das wars.
      Zurück bleibt nur die Karte Cyber Dragon Infinity. Woher kommt die Karte? Rinji kann es sich nicht erklären. Im Moment ist es für ihn so natürlich wie Regen, oder Atmen dass da eine Karte liegt.
      Warum auch nicht? Nein, die Ereignisse um ihn herum zwingen ihn dazu, über viel wesentlichere Dinge nachzudenken.
      Sein Geist versucht zu verdrängen was passiert ist, eine Form von Selbstschutz, die ihn leugnen lässt, was passiert ist, obwohl er zugesehen hat. Aber er ist dennoch bei Bewusstsein und so versucht er mit aller Kraft zu akzeptieren was gerade passiert ist. Er versucht sich selbst wach zu machen und die Folgen der vor ihm liegenden Wahrheit zu begreifen, sie zu spüren und auf sie einzugehen. Das ein geliebtes Mitglied seiner Familie innerhalb von Sekunden vor seinen Augen umgekommen ist. Anders als in den Geschichten im Fernsehen und im Kino passierte es ohne letzte Worte, ohne langes hinauszögern, einfach von einem Moment auf den Anderen.

      Eigentlich sollte sie etwas sagen, aber als sie sieht wie er vor ihr auf die Knie geht um die Karte die da liegt anzustarren, hält sie inne. Sie war nie der Typ, der wusste wie man anderen guten Zuspruch leisten konnte, also hält sie sich vorerst abseits und beobachtet was er macht.
      "Das war immer der Traum meines Onkels," Endlich sagt er etwas. Und er lächelt. Es ist ein gezwungenes, kränkliches Lachen.
      "Damit hat er seine Limits entfernt, in dieser Karte lebt er weiter." Jetzt wagt sie den Versuch und packt ihn an der Schulter. "Wir haben keine Zeit dafür."
      Seine Gefühle sind nur natürlich und er hat das Recht dazu schwach zu werden, aber sie hat recht, sie können jetzt nichts anderes tun, als sich zusammenzureißen. Er hat Verständnis dafür und so richtet er sich mit größter Mühe wieder auf. Langsam kommt er wieder zu sich.

      Jess ist froh, dass er für den Moment wieder klar bei Kopf ist.
      Sie zieht eine, aber beim anzünden merkt sie dass ihr Feuerzeug leer ist. Nachdenklich lässt sie es wieder in ihrer Hosentasche versinken "Ich rauche zu viel." Denkt sie dabei.
      "Ich verstehe nicht warum diese Hexe das getan hat. Warum ist sie geblieben?"

      Viola war nie ein guter Mensch gewesen und dennoch hatte sie trotz allem doch einen guten Kern, den man an ihr respektieren konnte. Das ist, was Rinji über sie denkt, wenn daran denkt, dass auch sie gestorben ist. Nur Jess hat das noch nicht verstanden, aber es ist auch besser, wenn sie sich vorerst mit anderen Dingen beschäftigt. Eine andere Person erfordert ihre Aufmerksamkeit.
      Rinji schreitet an ihr vorbei und versperrt dieser anderen Person den Weg. "DU SCHWEIN!!!"

      Während er die ganze Zeit ruhig gewesen war, sei es auch nur wegen des Schocks, flippt er nun komplett aus. "Ich sorge dafür das du nie mehr jemanden schaden kannst!"
      Er aktiviert seine Duelldisk und stellt sich ihm entgegen. Doch plötzlich greift eine Hand nach seinem Kopf, sie umschlingt ihn und zieht ihn zu sich. Jessica führt sein Gesicht hin zu ihrem und gibt ihm einen langen und leidenschaftlichen Kuss. Dann entfernen sich ihre Gesichter langsam voneinander.

      "Wenn du dich jetzt anstellst, bist du am Ende des Tages in der ganzen Stadt verstreut. Auch wenn mir die Vorstellung gefällt wie du ihn in der Luft zerreißt, zerfetzen, das ist mein Ding." Rinji blickt ihr tief in die Augen.
      Sie ist sich ganz sicher. Von Anfang an wollte sie das hier. Koste es was es wolle, sie wollte mit ihm gemeinsam kämpfen.
      "Unser letztes Tagduell ist schon eine Weile her. Ich hatte die ganze Zeit schon daran gedacht, weißt du?" Ihre Stimme klingt ungewohnt liebevoll und um ihn aufzuheitern hat sie ihr mildes Lächeln aufgesetzt.

      Diese Worte sind der Auslöser mit dem sie ihre Duelldisk aktiviert.
      Für Deus gibt es im Moment keinen Grund auf diese Herausforderung einzugehen, aber sein Leben als Soldat hat ihm mehr als einmal den Tod von Geliebten mitansehen lassen und ihm beigebracht wie sich dieses Leid anfühlt. Er versteht ihre Gefühle sehr genau und empfindet Respekt davor. Und aufgrund dieses Respekts nimmt er an.

      Das wird das allerletzte Duell sein.
      Rinji und Jessica Vs Deus. Duell!

      Für Akademia zu arbeiten war sein einziger Lebenszweck, seine Welt. Als er dreihundert Jahre später in einer völlig fremden neuen Welt aufwachte, war es als ob seine Welt zusammengebrochen wäre. Zu erfahren dass Akademia gefallen war, das war für ihn eine schlimmere Vorstellung als die seines eigenen Todes. Alle Fortschritte die sie bis jetzt gemacht hatten, waren nichts mehr wert.
      Die erste Karte die er spielt, ist "Der Berg Olymp" und mit der Kraft seines Duellsystems entsteht tatsächlich ein Berg, aber in den Wolken.
      Zwei Nebelschwaden umhüllen die beiden Parteien und bilden sich um zu zwei großen Wolken, auf denen sie in den Himmel aufsteigen können.

      Unterdessen am Stadtrand, dort wo die beiden Leichen von Imhotep und Ed liegen.
      An diesem Ort stimmt etwas nicht. Einer der Leichen fängt an zu zucken. Plötzlich reißt sie die Augen auf und schnappt unter großen Schmerzen nach Luft. Fast tot, immer noch halb tot, aber eben doch nicht ganz tot.
      "Ich bin noch da?" Er ist noch zu schwach um aufzustehen, aber er kann seine Arme bewegen und tastet sich ab um zu überprüfen, ob er irgendwo Verletzt ist. "Ich muss Glück gehabt haben."
      Neben ihm liegen ein paar seiner Karten verstreut auf dem Boden, darunter auch seine ägyptische Götterkarte. Wie man es von dem Besitzer einer Götterkarte erwarten kann, ist Imhotep nicht tot zu kriegen. Viel hat aber nicht gefehlt.
      Für ihn könnte es noch gut ausgehen, aber eine Sache beunruhigt ihn. Die Sache ist, dass aus seiner Karte ein dunkelroter Qualm aufsteigt.
      Sein Herz wird ihm schwer wie Blei. Plötzlich fühlt er wieder Schmerzen und sein Körper wird für ihn zu einer Last. Er verbringt einige Sekunden damit, seinen Körper in den Griff zu kriegen und als er langsam wieder das Gefühl in seine Gliedern bekommt beginnt er vorsichtig nach seiner kostbaren Karte zu greifen.
      "Das kann doch wohl nur ein schlechter Scherz sein, oder?" Als er sie berührt ist sie ganz warm.
      Wenn das ein böses Vorzeichen sein soll, für welche Seite dann?

      Auf dem Weg dorthin konnten sie ihn schon sehr gut sehen. Der Berg auf dem sie gelandet sind. Das einladende braune Gestein und der reine Gipfel, überzogen mit frischem Schnee.
      Seine Ausmaße geben das Versprechen eines großen Duells. Dann erhebt der Besitzer seine Stimme.
      "Das ist das Heim der Götter, hier werdet ihr um eure Rache kämpfen."

      "Endlich kann ich meinen Zug fortsetzen. Ich aktiviere die Karte "Styx Call".
      Mit dieser Zauberkarte entreißt er Jessica zwei Karten aus ihrem Blatt. "Der Effekt von Styx Call erlaubt es mir die Hand meines Gegners zu überprüfen. Befinden sich zwei Monster der Stufe 5, oder höher in seiner Hand, kann ich sie als Xyz Material für die Beschwörung eines Olympic Xyz Monsters verwenden. Ich überlagere deine beiden Stufe 8 Wildfang Megatyranno und Big Brachio und bilde mit ihnen das Überlagerungsnetzwerk. Xyz-Beschwörung, erscheine Rank Hachi, Olympic Hellkeeper Cerberus!"
      (Rang 8 / Feuer / Ungeheuer / Xyz / ATK 2800 / DEF 2100)

      Was Jess und Rinji erstaunt ist, dass Cerberus 2800 ATK sich auf 2500 senken und das aufgrund des Feldeffekts.
      "Er benutzt meine Monster?" "Und er senkt die Angriffspunkte seiner eigenen Karten?"
      "Das tue ich. Ich entferne ein Overlay Unit und aktiviere den Effekt meines Cerberus. Durch den Effekt meines Monsters kann ich ein Olympic Monster direkt von meinem Deck beschwören. Komm herbei Olympic Fairy Medusa!"
      Cerberus schnappt mit einem seiner Köpfe nach einem der um ihn herumkreisenden Materialien und aktiviert seinen Effekt. Sein Hals beginnt sich aufzublähen, dann kommt aus seiner Nase dunkler Qualm. Als nächstes speit es violetten Flammen aus, aus denen ihrerseits eine dürre, aber groß gewachsene Gorgone springt.

      Medusas Effekt ruft mit ihrer Beschwörung nicht nur Spielmarken mit den Namen Euryale und Steno herbei, sondern opfert sie auch sofort für das Aufrufen von anderen Monstern. Durch deren Opfer kommen die Lv 10 Monster Olympic Fairy Lamia und Arachne herbei. Nun hat er alles beisammen was er braucht, nun hat er seine drei Level 10 Finsternismonster auf seinem Spielfeld.
      Als nächstes spielt er die Karte von Imhotep aus, die Karte der Weisheit.
      "Ich überlagere meine drei Oympic Monster und bilde das ultimative Überlagerungsnetzwerk, Xyz Shokan! Du die du die Weisheit der Eule besitzt und deinen Mannen im Kriege eine Stütze bist. Stehe mir zur Seite mit all deiner Weisheit und Macht! Rank Juu, Olympic Goddess of War - Athene!"
      Die drei Monster fließen in das Galaxie ähnliche Gebilde und erwecken die erste Götterkarte. Athene erwacht und erscheint Kampfbereit mit einem Schwert bewaffnet.

      Besorgt bewegt sich unser Held nach Vorn, um sich vor seine Freundin zu stellen, aber diese schubst ihn mit der Schulter zur Seite und stellt sich neben ihn auf.

      Deus erklärt das der Effekt seiner Spielfeldzauberkarte nicht für Olympic God Monster gilt, sondern nur für gewöhnliche Olympic Monster. Außerdem aktiviert er den Effekt seiner Karte. Indem er Medusa als Material ausklinkt legt er drei Normale Zauberkarten im Deck eines seiner Gegner auf den Friedhof. Für diesen Effekt wählt er Rinjis Deck.
      Zum Schluss erklärt er noch, das Jess während seiner Endphase durch den Effekt von Styx Call noch eine Karte ziehen darf.
      Das macht sie auch sofort, sie zieht, sieht sie genau an was sie hat und ordnet sie dann in ihr Blatt ein.

      Wer nach Deus den ersten Zug macht, könnte entscheidend sein. Jess übernimmt diese Initiative und zieht eine Karte. Damit ist sie wieder bei fünf Handkarten.
      "Ich kann Wildfang Deinonychus und Megaraptor auch von der Hand als Tribut verwenden. Advance Summon, Level Go!"
      Rinji fasst sich an die Stirn und verdeckt angestrengt die Augen. Er weiß was sie mit ihm als nächstes vorhat. "Bitte nicht auch das noch, es gab schon genug Tote."
      Doch der Prozess ist nicht zu stoppen. Jessica wirkt sogar noch gieriger als sonnst. Der Deinonychus erscheint und versucht den Berg hoch zu klettern, um zu entkommen.

      "Keine Chance kleiner du bist Futter für die großen Jungs" Es kommt wie sie prophezeit. Kaum hat es ein paar Meter geschafft kommt ein riesiges Maul hervor geschnellt und pickt ihn von der Felswand. Er zuckt noch wenige Sekunden, dann verstärkt der stärkere Dinosaurier den Druck seines Kiefers und presst das letzte Leben aus ihm heraus. Die Teile die herausragen brechen ab und zerfallen ehe sie den Boden erreichen zu Datenstaub. "Erscheine, Wildfang burning Carnotaurus!"
      Jess ist gut im Spiel und will als nächstes den Effekt ihres Sauriers starten, um Athene zu besiegen, doch Deus kontert mit einem ihrer Effekte.
      Die Effekte der Götter funktionieren im gegnerischen Zug anders als im eigenen. Er kopiert nun den Effekt einer normalen Zauberkarte in Rinjis Friedhof. "Ich wähle D.D. Beam!"
      Rinji wundert sich warum er ausgerechnet diese Karte ausgewählt hat.
      Wäre es nicht sinnvoller einen Effekt zu aktivieren, der Athene schützen würde?
      "Mit diesem Effekt verbanne ich Icarus von meinem Deck. Und nun erfüllt sich mein wahrer Plan."
      Deus grinst. "Wenn Arachne als Xyz Material abgelegt wird, spinnst sie ihre Fäden und macht ein Monster meines Feindes bewegungsunfähig. Es kann seinen Effekt nicht mehr aktivieren und nicht mehr angreifen."
      Wie er sagt, geschieht es. Die Spinnenfrau schickt vom Friedhof aus ihre silbrigen Fäden aus und bedekt das Spielfeld damit und fesselt gleichzeitig den wütenden Dinosaurier. Während Jess sich darauf konzentriert, merkt sich Rinji was er eben gesehen hat. Er muss feststellen, was die signifikanten Eigenschaften dieses Decks sind. Nach dem was er gesehen hat, benutzt Deus möglicherweise viele Effekte welche von seinen Xyz Material ausgehen.
      Deus erklärt dem Mädchen als nächstes das Cerberus spezielle Fähigkeit Firewall alle Zerstörungseffekte auf Olympic Karten negiert, weshalb sie ihm sowieso nicht schaden hätte können und das Athene dank des Effekts von Der Berg Olymp nicht ins Extradeck zurückkehren muss.
      Jess ist am Ende ihrer Möglichkeiten und setzt entnervt eine verdeckte Karte, womit ihr Zug endet.

      Rinji ist dran und er zieht. "Mein Zug ich ziehe!"
      "Zuerst aktiviere ich die permanente Zauberkarte D.D. Gate. Als nächstes aktiviere ich die Zauberkarte Handzerstörung. Jeder von uns legt zwei Karten von seiner Hand auf den Friedhof und zieht 2 neue Karten. Durch den Effekt von D.D. Gate werden alle meine Karten stattdessen verbannt. Diese beiden hier brauche ich nicht."
      Rinji legt Sonnenwesen - Velociraptor und Beschwörungsstein des Sonnenvolkes auf den Friedhof.
      Deus legt seinerseits eine weitere Kopie von Olympic Fairy Arachne und
      Rank up Magic - Olympic Relict -Hades Mask auf den Friedhof.
      "Als nächste Aktion beschwöre ich mein erstes Monster. Ich beschwöre hypersolare Kragenechse im Angriffsmodus!"
      (Licht / Reptil / Stufe 3 / Empfänger / ATK 1400 / DEF 800) Die Kragenechse benutzt seinen Kragen der wie zwei Platten einer Photovoltaikanlage designt wurden, wie ein Magnet und zieht den Raptor aus der Verbannungszone zu sich. "Durch den Effekt meiner Kragenechse kann ich ein Sonnenwesen das verbannt wurde wählen und als Spezialbeschwörung auf meine Spielfeldseite beschwören.
      Level San Tuner Monster Hypersolare Kragenechse, Level Yon Sonnenwesen Velociraptor, Synchrobeschwörung! Wetze die Klauen der Urzeit an den Knochen besiegter Feinde. Reiße deine Gegner in Stücke und verhilf der Sonne zu neuer Größe! Level Nana!
      Antikes Sonnenwesen - Säbelzahntiger!" (Stufe 7 / Licht / Donner / Synchro / Empfänger / ATK 2700 / DEF 1800)
      Rinjis neuestes Synchromonster ist ein großer Säbelzahntiger mit langen weißen Zähnen und Krallen, einem goldenen transparenten Fell, umgeben von wilden weißen Funken.

      "Das ist nur ein Funken von der Kraft die in uns steckt! Battlephase, greif an Säbelzahn, reiß diesen Köter in Stücke!"
      Die beiden Bestien belauern sich wie Hund und Katz. Dann greift der Säbelzahntiger an und sprintet im Zickzack auf ihn los. Cerberus verschwindet angesichts der schnellen kräftigen Schläge wie ein Schatten im Licht und Deus Lebenspunkte werden auf 3800 gesenkt.

      "Ich aktiviere den ersten Effekt dieser Karte, wenn diese Karte erfolgreich angegriffen hat, kann ich die Angriffspunkte deiner Götterkarte um die Angriffspunkte des zerstörten Monsters reduzieren. Deine Athene verliert also 2800 ATK!" (ATK 3800->1000)
      Jessica wollte das hier zusammen machen, deshalb zögert sie nicht lange und unterstützt ihren Freund mit einer Fallenkarte, die wie geschaffen dafür ist. "Ich aktiviere die Karte Fellows Gift. Ich übertrage die Kontrolle über mein Monster an Rinji!"
      Dieser nickt ihr zu und spricht dann den nächsten Effekt seiner Karte aus. "Der zweite Effekt meiner Säbelzahnkatze, ich kann mit ihr während meiner Battlephase eine Synchrobeschwörung durchführen. Und mit dieser gemeinsamen Kraft übertreffen wir jetzt deine Götterkarte!" Jessica und Rinji sagen den Beschwörungstext gemeinsam wie einstudiert auf.
      "Level Go Carnotaurus, Level Nana, Sabre-Tooth, Synchrobeschwörung! Dem heißen Kern der Sonne entsprungen, hinab geregnet auf die urzeitliche Welt, lass die alte Welt in mit deinen Klauen neu aufleben und alles andere untergehen, Synchrobeschwörung! Level Juunii,
      Ancient-Solarcreature Wildclaw Gorgonopsia!"

      Aus dem Licht der Beschwörung kommt ein großes Tier hervor. Sein Körper ist von ledrigen braunen Schuppen bedeckt. Aus seinem langen Maul ragen zwei riesige lange Fangzähne, wie bei einer Säbelzahnkatze. Auf seinem Rücken lodert ein Meer aus gelben Flammen auf, die aus einer ähnlichen Substanz bestehen wie die Sonne und eine Art Rückenfell bilden. Anders als das Originaltier steht es aufrecht, wenn auch sehr gebeugt. Gorgonopsia röhrt und füllt die Luft mit dem Klang seiner Stimme.
      (Licht / Dinosaurier / Stufe 12 / Synchro / ATK 3800 / 2700)
      Das ist ihre Waffe gegen eine olympische Götterkarte. Doch wie stark wird diese Waffe sein?


      Nun dauert es nicht mehr lang und meine FF ist zuende.
      Ich hoffe sie erfüllt ihren Zweck und unterhält und ich gebe mir weiterhin Mühe.
      Dieses Kapitel zeigt sehr gut, dass sich Jess wirklich um Rinji kümmert und das sie wirklich den Biss hat, sich selbst zu entwickeln und zu steigern. Damit sie am Ende Seite an Seite ebenwürdig miteinander Kämpfen können. Ich hoffe jemand kennt den Background hinter der letzten Fallenkarte die Jess spielt. Denn auf die Anspielung bin ich ein bisschen Stolz.

      Ich wollte eigentlich noch ein Bild von Jess Bossmonster hinzufügen.
      Spoiler anzeigen

      Aber ich hab es wohl gelöscht, statt zu speichern. War mir eigentlich so sicher, dass ichs gemacht hätte. Kurios.
      Wäre wegen dem Licht wohl eh kaum zu erkennen gewesen. Was schade ist, denn ich fand das Bild echt gelungen. Kurz gesagt, falls ichs nicht mehr hinzufüge. Es ist ein blau lila Spinosaurus auf einem Berg aus Eiszapfen in dem ein grauer Stegosaurus gefangen ist. Von ihm sieht man nur noch den Schwanz und den Kopf, der Rest ist komplett eingefroren.


      Xyz Shókan hatsudo Rank Juuichi (Kapitel 11)

      Spoiler anzeigen
      Es ist Ewigkeiten her, dass die beiden etwas gemacht haben, was Rinji wollte. Trotz des traurigen Anlasses, ist heute wieder so ein Tag.
      Jessica und Rinji gelang es ein Level 12 Monster zu beschwören. Ancient-Solarcreature Wildclaw Gorgonopsia, die Manifestation der Kraft die sie aus dem Vertrauen in ihre Beziehung und ineinander geschöpft haben. Damit soll es ihnen gelingen, Deus erste Götterkarte zu schlagen. Sie befinden sich immer noch in der Battlephase, also ist das der Moment auf den sie gewartet haben, doch die Konterattacke lässt nicht lange auf sich warten.

      "Ihr wagt also einen Frontalangriff? Ihr vergesst das ihr mit einem erfahrenen Veteran zu tun habt. Indem ich Lamia als Xyz Material abhänge, kann ich den Effekt einer Zauberkarte im Friedhof meines Gegners aktiveren. Ich aktiviere den Effekt von Hammerschuss, der die Monsterkarte mit den höchsten Angriffspunkten auf dem Spielfeld zerstört. Außerdem kann Athene durch den Effekt von Lamia nicht mehr durch Kampf, oder Karteneffekte zerstört werden!" Athene beschwört die Karte herbei aus der ein riesiger Holzhammer kommt, der Gorgo zerschmettert und durch den Effekt von D.D. Gate wird es zusätzlich verbannt, doch das hat Rinji bereits bedacht. Er und sie lächeln sich nur zu und aktivieren beide den Spezialeffekt.

      "Der Effekt von Gorgo. Wenn diese Karte aus dem Spiel entfernt wird, kann ich eine Karte von meiner Hand, oder meinem Spielfeld verbannen, um diese Karte als Spezialbeschwörung zu beschwören! Komm zurück Gorog!"
      Der Sonnenwesenanteil verschafft ihm Effekte auf Shift Basis.
      Um den Effekt zu triggern wirft unser Held noch einen weiteren Beschwörungsstein ab.
      Das Monster kommt zurück aus der anderen Dimension, bäumt sich auf und lässt die Luft ein zweites Mal von seinem Brüllen erzittern.
      "Athene kann trotzdem nicht zerstört werden!"
      "Ja und? Gorgonopsia, greif an! Raging Inferno!"
      Die überragende Angriffskraft wiederum stammt aus dem Wildfanganteil.
      Der Gorgonopside wirft sich auf die Göttin und schlägt seine riesigen Klauen und Zähne in ihr Schwert, mit dem sie sich schützt. Aber das flammende Fell breitet sich aus und Verwandelt sich in flammende Klauen, die ihren Körper aufschlitzen. Gemeinsam aktivieren sie den nächsten Effekt.

      "Wenn diese Karte erfolgreich angegriffen hat, kann sie eine beliebige Karte auf dem Spielfeld verbannen. Und wir wählen Athene!"
      "Was?!"
      Nun trifft die Druckwelle des Angriffs Deus und schleudert ihn von den Füßen. Athene verschwindet in den Flammen der brennenden Aura des Urzeiträubers. Deus Lebenspunkte sinken drastisch auf den Wert 1800. Das war ein großer Erfolg für die beiden. Möge es nicht ihr letzter sein. Die beiden gratulieren sich gegenseitig, indem sie mit ihren Oberarmen aneinander schlagen und sich dabei anlächeln. "Nicht schlecht, das hast du gut gemacht. Das was von ihm übrig bleibt erledige dann ich."
      "Gib lieber nicht so an, wir haben es noch lange nicht geschafft."
      "Argh, na schön ihr wollt Krieg, ihr sollt ihn bekommen. Wenn Athene vom Spielfeld entfernt wird, kann ich meiner Hand eine Olympic Zauber, oder Fallenkarte von meinem Deck hinzufügen. Die Karte heißt Olympisches Atlasbeben. Viel Spaß damit."

      "Denn das ist, MEIN ZUG!" Deus zieht und aktiviert seinen ersten Effekt.
      "Mainphase! Ich aktiviere den Effekt von Rank up Magic - Olympic Relict: Hades Mask in meinem Friedhof."
      Das der Effekt im Friedhof aktiviert wird, kam unerwartet. "Ich kann diese Karte und eine Olympic Monsterkarte in meinem Friedhof als Xyz Material benutzen um den nächsten Gott zu beschwören!"
      Der Cerberus ersteht wieder auf und die Maske kommt auf den mittleren Kopf zugeflogen und drückt sich auf sein Gesicht. Der Hund jault auf und unter schmerzen presst sie sich auf sein Gesicht. Die anderen Köpfe werden eingesogen und verschwinden hinter einem violetten Licht.
      Der Körper verformt sich immer mehr, wird aufrecht breiter und verfärbt sich. "Das ist die Kraft von Edward meinem zweiten Vizegeneral. Rank Up, Xyz Change! Oberster Bestimmer über den Hades, halte meine Feinde in ewiger Qual gefangen in deinen Untiefen!
      Anti-Olympic God of the Underworld - Hades!"

      Nach der Beschwörungssequenz erscheint Hades in seiner ganzen Masse vor den Beiden. In seinen breiten Armen hält er lange Ketten mit jeweils drei Sicheln am Ende welche ein bedrohliches energetisches Licht in einem düsteren violett absondern. Aus seinem ganzen Körper kommen Nadeln und sein Helm ist geformt wie das Tor eines Brennofens.
      (Rang 10 / Feuer / Unterweltler / Xyz / ATK 3700 / DEF 2450)
      "Das ist also Hades, schluck. Eds Götterkarte."
      Rinji betrachtet sie ganz genau, in der Hoffnung das ihm dadurch etwas nützliches auffallen könnte.

      "Genau, das war sein Monster. Es passt zu ihm. Wobei es keinen Unterschied mehr macht, er ist ja gefallen." Als nächstes spielt er das Atlasbeben aus, da mit Hades ein Gott auf dem Feld ist, was wiederum die Bedingung für die Aktivierung darstellt. Auf diese Weise kann er sie als Falle sofort von der Hand aktivieren.
      "Olympisches Atlasbeben! Jedes mal wenn ein Xyz Monster ein Monster durch Kampf zerstört erhält mein Gegner 500 Punkte Schaden."
      Deus fasst sich plötzlich schmerzverzerrt an den Arm. Einige Risse in der Panzerung lassen erkennen, dass die letzten Angriffe nicht spurlos an ihm vorübergezogen sind. Aber er ist ein Soldat und deshalb beißt er die Zähne zusammen und hält durch. "Meine Kameraden gebt mir die Kraft die ich brauche. Der Effekt von Hades! Ich entferne ein Xyz Material und kann 3 Fallenkarten aus dem Deck meines Gegners auf den Friedhof legen." Deus wählt drei Fallen, die durch Rinjis permanente Zauberkarte verbannt werden, darunter auch Makrokosmos.
      "Als nächstes kommt der Effekt meiner Rank up Magic. Wird sie als Material abgelegt, kann ich den Effekt einer beliebigen offenen Zauber, oder Fallenkarte überschreiben und ihren Effekt ändern. Durch ihren neuen Effekt verlieren nun alle Monster die du kontrollierst 500 ATK!" (Gorgo 3800->3300)

      "Das kann doch nicht wahr sein. Wenn D.D. Gates Effekt annulliert wird, kann ich mein Monster nicht zurückholen."
      Nicht nur das. Da die Kette von Hinten ausgelöst wird, werden seine Fallen zurück auf den Friedhof gelegt.

      "Du realisierst es also langsam, du legst dich nicht mit einer einzigen Person an, sondern mit unserer gesamten Armee. Die Kraft die meine Leute mir ermöglicht haben ist nahezu grenzenlos. Und diese Kraft wirst du gleich zu spüren bekommen!"
      Mit dieser Kraft meint er natürlich die beiden Olympischen Götterkarten. Zum Beispiel Hades.
      Er greift an. Das Urzeitmonster wird von seinen Ketten gefesselt und mit seiner speziellen Kraft die Seele entzogen. Dabei werden Flammen freigesetzt, die Rinji augenblicklich verletzen.
      Als er etwas Luft holt trifft ihn ein schwacher Blitz. Deus grinst und erinnert die beiden an seine permanente Fallenkarte. Jessica hilft Rinji hoch.
      "Das Monster gehört uns beiden, du hättest den Schaden nicht allein einstecken dürfen." Rinji versichert ihr, es würde ihm gut gehen und Deus setzt noch eine verdeckte Karte bevor er seinen Zug beendet. (Rinji LP 4000->3600->3100)

      Jessicas Zug beginnt und sie zieht Domäne des wahren Monarchen.
      Das ist ein wichtiger Zug. Jetzt muss sie eine wichtige Entscheidung treffen.
      Sie zögert, dann aktiviert sie Pantheismus der Monarchen, um ihre Spielfeldzauberkarte abzuwerfen und zwei neue Karten zu ziehen. Sie schließt die Augen.
      "Die Domäne wäre in jedem anderen Fall meine Trumpfkarte gegen ihn. Sie legt sein Deck komplett lahm, trotzdem..." Sie blickt zu Rinji der ihr mit einem Nicken versichert, das sie das richtige getan hat. "Es blockt ihn genau so und wenn irgendetwas schief geht, z.B. durch die Falle die er vorhin gesetzt hat, wären wir am Arsch. Also los Teamplay ist angesagt."
      Sie macht eine Entscheidung für das Team. Ihre Karte hätte Deus vielleicht im Alleingang besiegt, aber vielleicht auch Rinjis Untergang besiegelt.

      Sie zeigt ihre beiden Deinonychus und Megaraptor Karten hervor und Deus weiß was jetzt kommt. "Ich opfere meine beiden Monster für eine Normalbeschwörung." Rinji fügt hinzu das sie den Tribut sofort wieder auf die Hand zurückbekommen kann, doch Jess korrigiert ihn. "Nein ich werde ihre Effekte nicht aktivieren." Die beiden Männer sind gleichermaßen erschüttert über diese komische taktische Entscheidung, aber Jess wirkt nicht so, als würde sie nicht wissen was sie täte.
      Ihre Augen funkeln wild und ihre Gesichtsmuskeln sind unbeweglich wie Eisen. Sie sieht wieder einmal genüsslich zu wie ihr Monster, Wildfang Black Ptera die beiden Raptoren aufpickt um sich zu materialisieren.
      "Eine eiskalte Seele und ein flammender Kampfgeist, bald werde ich das alles vereint haben. Seit meinem Duell mit der Hexe warte ich nur auf den einen Moment in dem ich ihn raus bringen kann." Deus kommentiert, sie hätte also eine Trumpfkarte, was diese bejaht indem sie ihre nächste Zauberkarte ausspielt. "Ich aktivere meine Zauberkarte Card of Demise! Sie verhindert das ich Monster als Spezialbeschwörung beschwöre und negiert allen Kampfschaden in dieser Runde, aber das ist mir egal!"
      "Ich verstehe, sie wollte ihre Hand reduzieren, damit sie durch den Effekt mehr Karten ziehen kann, aber sie weiß nicht was sie bekommt, das ist zu riskant!" Rinji baut Augenkontakt auf, denn er macht sich sorgen, aber das wird sich als unbegründet erweisen.

      Jessicas Gesicht wird plötzlich ganz ruhig. Sie zieht ihre Schachtel Zigaretten hervor, obwohl ihr Feuerzeug alle ist. Stattdessen dreht sie es ein paar mal in ihrer Hand und spielt dann weiter. "Ich ziehe also drei Karten." Sie zieht lässt sich aber nicht anmerken was.
      "Ich aktiviere die Zauberkarte Doppelbeschwörung. Jetzt kann ich noch eine Normalbeschwörung machen.
      Der nächste Effekt, wenn ich ein tributbeschworenes Monster der Stufe 8 kontrolliere kann ich dieses als ganzen Tribut verwenden. Ich führe die perfekte Tributbeschwörung durch."
      Sie bietet ihr Monster als Tribut an und während es verschwindet wirft sie ihre Zigarettenschachtel in die Luft, Mitten in der Luft gefriert sie und zersplittert in tausend Stücke.
      "Ein Lied von Feuer und Eis..."
      "Tributbeschwörung, Level Hachi! Wildfang - Cold Superior autority frozen Spinosaurus!"

      (Wildfang - Cold Superior autority frozen Spinosaurus & mystic Stegosaurus / Erde / Stufe 8 / Dinosaurier / ATK 2800 / DEF 2200)

      Die Wolken auf denen sie stehen ziehen sich zusammen. Der Schnee des Olymps weht in einem starken Sog in eine einzige Richtung.
      Das Eis bricht und eine riesige furchtbare Kreatur aus reinem Eis entsteht. Auf dem Rücken trägt es ein Schwert aus Eis und dahinter noch eines und dahinter noch mehr. Der ganze Körper ist übersät von kleinen Zapfen.
      Das ist Jess Trumpfkarte nachdem sie seit ihrer Niederlage gesucht hatte, der stärkste Dinosaurier in ihrem Deck. Der König der Kälte!
      "Als nächstes demonstriere ich dir meine entwickelte Kraft! Ich kann eine beliebige Karte verdecken. Und dazu wähle ich."
      Deus ahnt schon das Hades dran kommen wird, aber er irrt sich. "D.D. Gate!"
      Ihr Monster, diesmal ein wahrhaftiges "Monster" brüllt einmal auf und friert die Zauberkarte ein, die daraufhin verdeckt wird.
      "Ich gebe zu das war nicht schlecht. Ed und Hades gebt mir Kraft! Ich aktivere den Effekt von Hades. Ich entferne ein Xyz Material von dieser Karte und wähle ein Monster in deinem Friedhof und beschwöre eine Hades Seelen Spielmarke mit den selben Eigenschaften auf mein Feld. Los Hades, Friedhofskontrolle!" Hades tut wie ihm geheißen. Er rammt seine Ketten in die Erde und zieht die Seele eines ihrer Monster heraus. Er wählt Megaraptor und damit bekommt dessen Spielmarke 2400 ATK. Da die Spielmarke keine Olympic Karte ist, verliert sie auch keine Angriffspunkte.
      "Kampfschaden ist nicht drin, aber deiner Spielmarke kann ich noch in den Arsch treten, bevor mein Zug zu Ende ist." Ihrem Befehl folgend, entsteht unter dem Spinosaurus eine Eiswand, die sich mit Spitzen Zapfen voran auf die Spielmarke zubewegt.
      "Denkst du? Ich aktiviere Olympisches Gericht der Unterwelt! Diese Falle ändert das Ziel deiner Attacke auf Hades. Das Monster das Kämpft wird nicht zerstört, dafür erhält der Angreifer doppelten Kampfschaden und meine Lebenspunkte werden um den selben Wert aufgefüllt."
      Jessica kann den Angriff nicht mehr stoppen, sie beißt sich auf die Lippe und erwartet mutig den Rückstoß.
      Der eiskalte König setzt seine gesamte Kraft ein um einen Lawine wie eine Flutwelle auf Hades zu leiten, doch dessen Seelen schirmen ihn ab. Und sein Rückstoß bringt den Titanen ins Wanken. Er fällt und kippt beinahe auf Jess, die sich nur durch Rinjis Hilfe aus der Gefahrenzone retten kann.
      (LP 4000->2200) Der Effekt von Atlasbeben aktiviert sich auch wenn Hades nur gegen ein Monster gekämpft hat, selbst wenn es nicht zerstört wurde und so wird ihr Leben weiter reduziert.
      (LP 2200->1700) Deus steigen zeitgleich (1800->3600)
      Rinji hilft ihr wieder auf und will seinen Zug anfangen. Doch Jess setzt noch eine Karte, damit sie diese in ihrer Endphase nicht abwerfen muss. Dann ist Rinji endlich wieder dran.

      Rinji zieht seine Karte sieht sie kurz an und legt dann los. "Dank dir habe ich jetzt alles was ich brauche. Ich lege meine beiden verbannten Beschwörungssteine des Sonnenvolkes in mein Maindeck zurück und aktivere damit ihren Effekt. Ich beschwöre mein aller stärkstes Monster! Komm herbei, Sonnenwesen Donnervogel!" In den Wolken über ihm bildet sich ein Zyklon in dem sich eine große Menge blauer Blitze Sammeln. Auf sein Fingerschnippen vereint sich all diese elektrische Kraft in ein Wesen, welches die Umrisse eines Vogels aufweist. (ATK 3000) Damit befinden sich ihre jeweils stärksten Monster gemeinsam auf einem Feld. Beide stoßen simultan zueinander einen Schrei aus, der den Schnee wegweht und selbst Hades verunsichert zurückweichen lässt. "Jessica jetzt, auf Hades!"
      Jessica hört sofort und gibt den Befehl Hades zu verdecken, doch Deus kommt ihr zuvor. "Nichts da. Ich aktiviere den zweiten Effekt von Gericht der Unterwelt in meinem Friedhof. Ich kann diese Karte verbannen, um ein Olympic God Monster bis zur Endphase unempfindlich gegen Karteneffekte zu machen!" Die drei Totenrichter Minos, Rhadamanthys und Aiakos aus der griechischen Mythologie erscheinen in Gestalt von eisernen Riesen und erschaffen eine Barriere die Hades von allen Seiten aus schützt.
      "Freu dich nicht zu früh. Wenn ich ein Level 8 Wildfangmonster kontrolliere bin ich nämlich in der Lage das hier zu spielen!
      Ich aktiviere meine Konterfallenkarte Big Als last Cry! Sie erlaubt mir einen beliebigen Karteneffekt zu annullieren! Rinji tu es!"
      Neben ihr erscheint der Geist des berühmten Allosaurus der mit seinem Brüllen die Barriere auflöst. Die Barriere und die Richter verschwinden und Hades sieht sich schutzlos ausgeliefert. Es wird verdeckt und Rinji geht in die Battlephase über. "Jetzt Angriff! Strong Flashing!" Thunderbird schlägt mit den Flügeln und setzt dabei so viel elektrische Energie frei, das sich ein zweiter Donnervogel bildet der auf den verdeckten Gott zufliegt. Seine 2450 DEF Verteidigung nützt ihm auch nichts mehr und er wird ausgelöscht.
      Sein Körper wird in den glühenden Funken des legendären Vogels entzweit.

      Rinji und Jess erringen durch Teamarbeit den zweiten großen Sieg. Nun bleibt ihm nur noch sein eigener Gott.
      Aber Hades erlaubt ihm eine Olympic Karte zu ziehen...

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Sunaki-sama ()

      Ich bedanke mich an alle Leser und alle die jetzt noch dabei sind. Ich hoffe, das man mir nach dem Ende der Handlung noch ein paar Tipps, Kritiken und Ähnliches dalassen kann. Natürlich ist noch nicht jeder auf aktuellem Stand und eine gute Kritik zu schreiben ist auch nicht immer leicht, aber ich kann warten und ein paar einfache Worte reichen auch aus.
      Ich habe nun eine ganze Weile daran gearbeitet. Im Verlauf der Handlung auch immer wieder Fehler und Schwächen bemerkt.
      Spoiler anzeigen

      Eds Vorankündigung als Charakter in Ark 1 und die Slice of Life Szenen sind noch sehr unvollständig und schwächeln stark. Außerdem hätte ich die Duelle gegen Gon und Sir Reginald spannender inszeniert. Gon könnte vielleicht in Richtung Feuerfaust gehen, oder irgendwas mit Militär im Deck spielen. Reaktor, oder Mecha Phantombeast.
      Ich denke auch beim Erzählen habe ich Sprünge gemacht. Es ist immer noch sehr grob, aber im Rahmen des Projekts wurde es denke ich dennoch deutlich besser.


      In den nächsten Wochen beginne ich dann mit einem neuen Projekt zu einem anderen Thema.
      Die Handlung wird 6 Kapitel zum Thema Digimon enthalten.
      Weiterhin hatte ich vor einiger Zeit die Idee für eine Handlung mit den Themen Alternative Universen und Pokemon gepostet. Für den Fall, dass sich jemand für den Inhalt interessiert, lasse ich hier nochmal einen Link da.


      Nichtsdestotrotz müssen die Vorreden langsam Enden.


      Xyz Shókan hatsudo Rank Juunii (Kapitel 12)

      Spoiler anzeigen

      Wie ein scharfes Messer durchschneidet die donnernde Angriffsgewalt des Vogels den Gott der Unterwelt und zwingt ihn dazu, sich vor den Augen aller aufzulösen.
      Das Ableben des Gottes sorgt dafür dass sich die Funken weiter ausbreiten und dabei durch einen zufälligen Windstoß in Deus Richtung geblasen werden, der durch sie große Schmerzen erleidet. Der Riese geht ein weiteres Mal schmerzhaft zu Boden. Sein vernarbter Körper liegt friedlich dort und könnte auf ewig da liegen bleiben, doch das Schicksal hat etwas anderes für ihn vorgesehen.
      Beim Aufstehen zögert er keinen Augenblick.
      Den Schmerz vertreibt er durch den Gedanken an seine Kameraden. An Imhotep, Ed und den Professor und das wiederum vertreibt seinen Schmerz.
      Seine gepanzerten Arme platzen auf und Splitter fallen zu Boden. Er keucht und Hustet. Er schwitzt und hält mit mühe seine Arme über den Boden.

      "Die Ehre der Akademia ist bereits wiederhergestellt."
      In Deus Gedankenwelt bedeutet das so viel wie, wenn er jetzt Schwäche zeigen würde, würde er sie wieder entehren.
      Er hebt mühsam seine Arme und unter den abgesplitterten Ritzen lassen sich alte Narben erkennen. Brandverletzungen und Nähte. Die Zeitzeugen eines Lebens als Soldat.
      Deus ist ein schwieriger Mensch mit schwerwiegender Vergangenheit. Als Kind rekrutiert kannte er nichts als die Armee.
      Unfähig mit Menschen anders zu agieren, waren Befehle seine einzige Art mit anderen umzugehen. Er will keine Rache, wollte er nie.
      Er glaubte nur das er sie wollte. In Wahrheit klammerte er sich an die Vergangenheit und versuchte zwanghaft sich selbst eine neue Heimat zu schaffen.
      Einen Ort, an dem er wusste, wie er sich zu verhalten hatte, wo er wusste, wie er mit anderen Menschen umzugehen hatte.
      Das Kampffeld, das war seine Welt. Und so absurd es auch klingen mag und trotz der Lebensgefahr, fühlt er sich Sicher.
      Am Ende ist das alles aber nur eine Erklärung und keine Entschuldigung. Und deshalb ändert es garnichts.

      Deus reißt die Augen auf und zeigt ein krankes Grinsen. "Die Kraft aller gefallenen Soldaten lebt in mir und meiner mächtigsten Karte weiter. Meine beiden Vizes und mein geliebter, geliebter Akaba Leo, sie alle sind nur noch Futter für den Gott der Zerstörung.
      Und irgendwann werde ich ihnen folgen, hahaha!"
      Deus Wahnsinn den er bis dahin unterdrückt hat, erwacht langsam in ihn.
      Bisher war er nie wirklich in Gefahr. Nun werden seine Lebensgeister wach, als er spürt, dass er sterben könnte.

      Die nächste Karte die er zieht, könnte ein Comeback ermöglichen.
      "Ua,ha ha ha, ich aktiviere die die Schnellzauberkarte "Olympics secret Ability - Spartas Spirit!"


      Unterdessen unterhalb des fliegenden Berges. Imhotep drängt sich durch eine Gruppe Schaulustiger, die unentwegt auf den fliegenden Berg starren. In seinem geschwächten Zustand hat er große Mühe, sich an ihnen vorbei zu drängen und natürlich bewegt sich keiner auch nur ein Stück zur Seite.
      Hinter ihnen ist das was er gesucht hat. Der Körper eines Jungen. Er betrachtet ihn eine lange Zeit.
      Dann schaut er besorgt auf die Karte in seiner Hand, die immer stärkeren Qualm absondert.
      "Das ist also Mizunes Körper. Sie war noch ein Kind...hätten wir das letztendlich vermeiden können?"
      Er schluckt trocken, so trocken, dass es ihm im Hals stecken bleibt. Es schmerzt in seiner Kehle.
      "Pflicht ist Pflicht. Und ich spüre... das sich Deus in diesem Moment duelliert. Wenn er fallen sollte, werde ich ihn rächen müssen...
      Also noch mehr Blut, egal wie es ausgeht..."


      Ein Mann der Kirche hätte diesen Moment wohl in etwa so beschrieben: "Und siehe da, da war ein großes Erdbeben."
      Um die Karte zu aktivieren, opfert Deus eine Monster, Zauber und Fallenkarte.
      "Ich zerstöre die Hades Seelen Spielmarke, die permanente Fallenkarte "Atlasbeben" und meine Spielfeldzauberkarte, "Der Berg Olymp" um meinen Olympic God of War - Ares mit Monstern von meinem Deck zu beschwören."

      Sein raues Lachen wechselt ständig die Tonlage. Sein Gesundheitszustand verschlechtert sich zunehmend, doch seine Kraft steigt kontinuierlich.
      "Ha, ha, ha-he, ich überlagere Olympic Berserker Zyklop, Olympic Berserker Centaurus und Olympic Berserker Minotaurus aus meinem Deck und bilde das Überlagerungsnetzwerk! Verbindet euch, meine Ungeheurer. Gewärmt durch den Rauches brennender Häuser, gewaschen mit dem Blut fallender Krieger, die Schreie von Soldaten und das klagen dahingemetzelter Frauen und Kinder waren dein Wiegenlied, erwache stolzer Krieger, verrückter Sohn des Donners. Rank Juu, Olympic God of War - Ares!"
      (Feuer / Rang 10 / Ungeheuer-Krieger / Xyz / ATK 3000 / DEF 2500)


      Der Kriegsgott erscheint im grollen zersplitternder Felsen mit flammenden roten Haaren und kalter Seele. Ein Gigant mit einem hartem Gesicht und blutverschmierten Waffen.
      Die Erde unter ihnen wankt und hebt und senkt sich frei nach Lust und Laune. Das macht sie aber nicht weil es so gut tut, Erde zu sein.
      Dadurch das er seine Feldzauberkarte zerstört hat, wird sein Schlachtfeld zu Staub und von da an, muss jeder selbst sehen wie er überlebt.

      Rinji fällt den Abgrund hinab, sein Donnervogel blickt hilflos nach unten. Er würde gerne helfen, aber sein Körper würde ihn grillen.
      Deus lässt sich einfach von seinem Gott in den Händen tragen der langsam nach unten schwebt.
      Natürlich würde er ihnen ganz sicher nicht helfen. Aber glücklicherweise erinnert sich Jess daran, dass sie ihren Freund recht gerne hat und greift ein.
      Auf ihre Anweisung hin fängt ihr Spinosaurus sie beide mit seinen großen Krallen auf und erzeugt dann mit seinen Eiskräften eine riesige Eissäule auf der sie stehen können.
      Nachdem das den Fall abgebremst hat, verformt sich der Miniaturgletscher und bringt sie wie eine Welle aus Eis zurück an Land.
      Unten werden sie schon ungeduldig erwartet. Natürlich von Deus.
      Doch dessen Körper ist immer noch sehr mitgenommen und so bricht er fasst wieder zusammen. Nur indem er sich breitbeinig hinstellt, schafft er es nicht das Gleichgewicht zu verlieren. Sein Gesicht verkrampft sich, als er den Schmerz in seinen Armen spürt.
      Nicht mehr seine Kameraden, sondern sein Wahnsinn treibt ihn nunmehr an.


      Jessica hebt die Hand und leitet einen Befehlt ein. "Kalter König, benutz deine Frostkraft gegen Ares, los! verdecke das Monster!"
      Das bringt Deus zum grinsen und während er sie zusätzlich noch anglotzt, fallen seine Augen fast aus den Höhlen.
      "Interessant"
      Der Frosthauch des Riesenmonsters friert die Karte ein und verdeckt sie, doch Deus aktiviert den Effekt von Atlasbeben im Friedhof und ändern nochmal dessen Kampfposition. "Der Kriegsgott, fällt nicht so leicht!"
      Er lacht wieder, während Ares erneut erscheint. "Aber das ist noch nicht alles. Solange sich Spartas Spirit in meinem Friedhof befindet, muss Ares nicht ins Extradeck zurückgelegt werden. Dich Mädchen habe ich schon viel zu lange ignoriert."
      Dabei zeigt er auf Jess, die zusammenzuckt. Doch sie beleibt zuversichtlich und kontert seine Drohung mit einem herausfordernden Grienen.

      "Ich rüste Ares mit Blades of Olymp aus. Die Karte kennt ihn ja schon vom letzten Mal." (Ares ATK 3000->4200)
      "Als nächstes entferne ich ein Xyz Material und kann so bis zu drei Ausrüstungszauberkarten aus dem Deck meines Gegners aussuchen und auf den Friedhof legen."
      Er wählt dabei die Karten Sonnenkrone und D.D.R. - Reinkarnation aus einer anderen Dimension. Andere hat Rinji nicht. Doch das interessiert Rinji im Moment eh nicht, er fragt sich nur was als nächstes kommt, denn er weiß genau welche Art Effekt Deus als nächstes ausspielen wird. Er liegt auch wirklich richtig mit seiner Annahme als Deus weitermacht mit dem Satz;
      "Durch den Effekt von Minotaurus kann ich einem meiner Feinde 1000 Punkte Schaden zufügen, sollte er als Xyz Material ausgeklinkt werden!" Minoraurus erscheint aus dem Friedhof und schlägt mit einem großen Hammer auf den Boden. Mit dieser Aktion entfesselt er eine Druckwelle die einem von ihnen schwer schaden könnte.
      "Ich überlasse euch die Entscheidung wer den Schaden einsteckt." Rinji sieht wie Jess Anstalten macht den Angriff abzufangen, doch er schubst sie weg und wird an ihrer Stelle weg geschlagen. Jess hilft ihm wieder hoch, aber seine Lebenspunkte sinken auf 2100.
      "Hehe, dich zu opfern wie irgendeine Priesterin passt nicht zu dir."
      "Battlephase! Dank seiner Klingen kann Ares jetzt jedes Monster meiner Gegner angreifen!" Die Augen der beiden weiten sich vor Schreck.
      Was hat er gerade gesagt?
      Diesen Effekt kannten sie noch nicht und das bedeutet all ihr Fortschritt wird innerhalb von Sekunden zerstört werden.
      Ares marschiert auf die beiden Naturgottheiten zu, die ihn wild anfauchen, mit den Flügeln schlagen, oder aufstampfen. Er steht genau in der Mitte zwischen ihnen, als er zusticht. Schnell, sauber und ohne zu zögern und ohne sie direkt anzusehen.
      Er rammt ihnen gnadenlos seine Messer in den Leib und wartet mit düsterem Gesicht auf ihr Ende. Zufrieden sieht der widerliche Gott ihnen zu, wie sie zusammenklappen und zu Boden sinken. Dann lösen sie sich in zwei großen Explosionen auf.
      (Rinjis LP 2100->900 / Jess LP 1700->300)


      Die Detonation erzeugt zwei Krater mitten auf der Straße. Als Rinji wieder zu sich kommt und vorsichtig die Augen öffnet, sieht er zuerst nur Rauch. Er fragt sich, ober er verletzt ist.
      Er hebt mühsam den Kopf und schaut sich um. Da steht Ares vor ihm und neben ihm liegt Jess, aber bewusstlos. Er rappelt sich zusammen, aber dabei bemerkt er wie ihm alles wehtut.
      Auch die Schmerzen aus den Duellen mit Imhotep und Ed sind immer noch in seinen Gliedern zu spüren.
      Er kriecht zu ihr und versucht sie zu wecken. Mit Erfolgt. Sie wacht auf und nachdem sie sich ebenfalls umgesehen hatte, versichert sie ihm unverletzt zu sein, ist aber so benommen, dass sie freiwillig liegenbleibt.
      "Bitte... kill den Arsch endlich."
      Rinji kennt sie schon lange. Er kennt ihren Charakter und hat diese gewisse blutrünstige Ader an ihr immer nur geduldet. Auch jetzt gefällt sie ihm nicht, aber er weiß was sie wirklich meint, er fasst sich nochmal und steht unter Schmerzen auf.


      "Ich ziehe und setze eine Karte!" Rinji dreht sich wie von einer wilden Tarantel gestochen um, als er ihre Stimme hört.
      Jess blickt ihm tief in die Augen.
      Anhand ihres Benehmens dachte er sie wollte, dass er den Rest alleine erledigt, denn wenn sie jetzt weiterspielt und Schaden erhält, kann sie keinesfalls überleben! Aber sie hat schon immer gemacht was sie wollte. Er atmet noch einmal tief ein und aus.

      "Das wird der aller letzte Zug. ICH ZIEHE!"
      Rinjis Zug beginnt. "Ich aktiviere meine gesetzte D.D. Gate. Aber ich biete sie sofort wieder als Tribut an und beschwöre Kartenkauer!
      Als nächstes! Antikes Sonnenwesen Säbelzahntiger das im Moment verbannt ist, geht ins Deck zurück und ich ziehe eine Karte!
      Das reicht noch nicht! Ich aktiviere sie! Die Zauberkarte D.D. Gust verbannt die obersten 5 Karten!"
      (Lichtstrahl - Feendrache, Sonnenwesen - Sonnenstern, Inferno Tempest, Sonnenwesen Nacktschnecke und D.D. Gust)
      "Ich gehe noch weiter, ich zeige Sonnenwesen - Glühwürmchen von meiner Hand vor und beschwöre Sonnenwesen Jagdhund von meiner Hand. Erscheine, Jagdhund!"
      Das ist eines der Monster aus seinem aller ersten Duellen. Wie die anderen Sonnenwesen Monster ganz in Plasma gehüllt.

      "Der Effekt, ich kann meinem Gegner 200 Schaden zufügen, wenn ich darauf verzichte mit ihm anzugreifen!" Der Hund schießt einen schwachen Strahl der Deus Schulter versengt und seine LP auf 3400 senkt.
      "Kartenkauer kann auch als Empfängermonster behandelt werden. Level Ichi Kartenkauer, Level Yon Hound Dog, Synchro Shoukan!
      Ich beschwöre die Karte, der ich am meisten vertraue! Erscheine mein guter alter Freund, Erz-Sonnenwesen - Lord Lucifer!"
      (Licht / Fee / Synchro / Empfänger / ATK 2500 / DEF 2000)

      Deus reagiert überrascht.
      "Ist das eine von Akaba Leos Karten? Wunderbar, haha, ich kann sie als Grabbeigabe für ihn benutzen. HAHAHA!"
      Beim Lachen tropft Blut aus seinem Mund, weshalb er abbrechen muss, doch sein Gesicht zeigt, das ihm das wenig ausmacht.
      Könnte es sein, dass ihm inzwischen alles egal geworden ist? Oder hat er den Bezug zur Realität verloren?
      Rinji reibt sich die Nase.
      Er erinnert sich an die alten Geschichten. Und an die Bedeutung der Erzengel.
      "Es wird Zeit, den Fluch zu brechen. Ich beschwöre Sonnenwesen Glühwürmchen und aktiviere den Effekt meines verbannten Sonnensterns. Ich reduziere einmal pro Zug die Stufe eines Monsters der Stufe 5, oder höher und beschwöre diese Karte von der verbannten Zone aus!" Rinji beschwört ein kleines Insekt das immer noch den grimmiger Colonel mimt, passend mit Schutzhelm und Jacke und einen Seestern aus Plasma der gleich nach seiner Beschwörung am Boden klebt und nur mit Mühe ein paar mal einzeln einen Tentakel hoch strecken kann.

      "Ich opfere mein Lv 4 Empfängermonster Lord Lucifer und mein anderes Monster Lv 2 und beschwöre ein Synchromonster als Synchrobeschwörung! Komm zu mir du treue Seele, Level Roku, Arch-Solarcreature - Gabriel!"
      (Dark / Fee / Synchro / Stufe 6 / ATK & DEF 2800)
      "Wenn Sonnenstern als Synchromaterial benutzt wird, wird es verbannt. Als nächstes opfere ich Sonnenwesen Glühwürmchen und
      Erz-Sonnenwesen - Gabriel und performe meine Stapel Synchrobeschwörung!"
      Deus fängt an zu sabbern. Er starrt wie ein hungriges Tier auf das Geschehen.
      "Level Ichi Tunermonster, Solarcreature Firefly, Level Roku Gabriel, Stapelsynchro! Erscheine flammender Krieger Gottes!
      Erz-Sonnenwesen - Michael!!!"

      (Finsternis / Stufe 7 / Fee / Synchro / ATK 3000 / DEF 2500)
      Die Gestalt die er ruft hat die Form eines Engels angenommen. Eines Engels aus reinen, permanent strömenden Flammen, der ein Schwert aus Feuer bei sich trägt.
      Die heiße Glut fährt in Schichten immer wieder über seine Haut, genau wie der Götterdrache aus der Signerlegende.
      Die beiden gleichen sich bis auf ihre Form wie ein Haar das Andere.
      Kaum hat er ihn beschworen, durchzuckt ein unerklärliches Gefühl seine Glieder und sein Geist wird aufgerissen für eine neue Vision. Doch vorher wird ihm schwarz vor Augen.
      Diese Vision zeigt ihm, was er zu tun hat. Sie zeigt ihm, wie er den Effekt von Michael benutzt, um Gabriel und Lucifer zurückzuholen und deren Stufe ändert. Dadurch wird Lucifer zu Stufe 2 und Gabriel zu Stufe 3. Als nächstes sieht er sich, wie er eigenhändig all diese Monster in einer spektakulären Delta Accel Synchro vereint, um das ultimative Monster zu beschwören.
      Er sieht es.
      Genesis Over Deity. (ATK 8300 / DEF 4150) Mit dieser Karte wäre er so stark wie Mizune, oder vielleicht noch stärker. Er sieht wie er Deus damit besiegt.
      Es fühlt sich so an, als seien die Geheimnisse des Kosmos zum greifen nah, doch als die Vision aufhört zögert er.
      Worauf wartet er. Die Stimme des Universums hat ihm den Weg gewiesen, warum zögert er also?
      Seine Lippen zittern. Sein ganzer Körper will nicht aufhören sich zu beruhigen.

      Plötzlich hält er inne. "Nein!" Deus und Jess schauen ihn verwirrt an, woraufhin er beginnt zu sich selbst zu reden.
      Während er das macht schaut er auf eine Karte in seiner Hand. Die Karte auf die er schaut ist Wunderkirin.
      "Du hast mir damals diese Vision gegeben um mich zu warnen. Ich verstehe was du mir damit sagen wolltest.
      Diese Kraft ist die Kraft des Universums. Es ist ganz genau so wie damals als ich Sunaki und Mizunes Kampf mitangesehen habe, keiner kann solche ungeheuren Kräfte kontrollieren. Würde ich es versuchen, würde ich scheitern und die ganze Welt verdammen.
      Vielleicht haben mich die Karten ja deshalb ausgesucht. Sunaki war sehr ehrgeizig, aber er wäre stark genug gewesen sie zu kontrollieren. Sie wollten jemanden der gutherzig ist, aber auch dumm genug sie einzusetzen. Wenn ich wütend werde werde ich sehr wütend und wütende Menschen handeln oft dumm, vielleicht lag es daran? Wie dem auch sei, diese Kraft ist gefährlich, zu gefährlich. Sie darf unter garkeinen Umständen erwachen!"


      "Ich bin soweit! Deus, wir werden uns nie wieder sehen. Ich aktiviere den Effekt von Michael und beschwöre zwei Erz-Sonnenwesen von meinem Friedhof, aber ihre Effekte werden annulliert!
      "Damit befinden sich alle Erz-Sonnenweisen alle Engelkarten auf einmal auf dem Spielfeld und das gibt mir die Kraft den uralten Traum von vor 300 Jahren zu erfüllen! Ihr legendären Helden, schaut auf mich herab!" Die drei Engel erhören seinen Wunsch.
      Überall auf der Welt glühen Karten in den Museen und Speichern. Alle Menschen die in Karten gesperrt wurden bekommen ihre Kraft zu spüren.
      Auf der Insel auf der früher Akademia stand, im Fundbüro der Polizeistation fangen die Karten der drei Wachmänner die U.N.Owen, aka Sunaki verwandelt hat an zu glühen. Sie schwellen an und nehmen ihre ursprüngliche Form an. Sie sind wieder Mensch, sie sind wieder frei! Überall steigen kleine Kugeln aus Licht auf. Jede enthält ein Menschenleben. Jede ist frei.
      Die Karten werden zu Staub, aber die Seelen fahren in den Himmel. Wie tausend Glühwürmchen, wie tausend Lampingjongs steigen sie auf, immer weiter, bis sie verschwunden sind. Bis der Fluch endlich gebrochen ist...




      Damit ist nach langer Zeit endlich der alte Krieg zu Ende. Doch Rinjis Fluch besteht noch weiter.
      Doch die Zuversicht, die er angesichts dieses Schauspiels bekam, ist grenzenlos.
      "Als nächstes aktiviere ich den dritten Effekt von Michael und biete ihn als Tribut um seine Angriffspunkte den Angriffspunkten eines meiner Monster hinzu zu fügen. Steig auf mein einziger wahrer Freund, Lucifer!"
      (ATK 2500->5500) "Als nächstes mische ich die verbannte Sonnenwesen Nacktschnecke zurück in mein Deck und erhöhe die Angriffspunkte eines Synchromonsters auf meiner Spielfeldseite um 200 mal seiner Stufe!" (ATK 5500->6500)
      "Und nun Lucifer greif an, Morningstar - Bladeslasher!!!"
      "Du denkst du hättest es bereits hinter dir, aber du machst einen entscheidenden Fehler, du lässt deine Deckung fallen! Ich aktiviere den Effekt von Ares, ich entferne ein Xyz Material und rüste es mit einer Ausrüstungszauberkarte von deinem Friedhof aus. Ich rüste Ares mit Sonnenkrone aus. Der Effekt von Sonnenkrone wird überschrieben und ändert sich zu "das Ausgerüstete Monster erhält 1000 ATK."
      Außerdem aktiviert sich nun der Effekt von Olympic Berserker Zyklop der Ares weitere 1000 Angriffspunkte überträgt. Ares hat die Stärker einer ganzen Armee!!!" (ATK 4200->6200)

      Deus brüllt ihn an.
      Er ist sicher den Kampf zu überleben und schmiedet bereits Pläne wie er das Duell in seinem nächsten Zug beenden könnte. Mit einer Karte in seiner Hand könnte er Ares von seinem Friedhof entfernen und Rinjis Lebenspunkte um 1500 verringern, das wäre sein Sieg.
      Plötzlich ertönt Jess Stimme. "Trap Card open, Guidance to Purgatory"

      Vom Boden liegend, hat sie ihre gesetzte Karte auf bekommen, die sich in die Sichel von Number C103: Ragnafinity verwandelt, die wie ein Boomerang auf den großen Gott zufliegt und sich tief in seine Brust bohrt.
      Sichtlich gequält trägt sie vor, was sie zu sagen hat. "Ich kann, ächz diese Karte aktivieren wenn die Angriffspunkte eines Monsters nicht seinen Grund Angriffspunkten entsprechen. Die ärgh, Angriffspunkte des Monsters werden gleich seinen Grundangriffspunkten und ich ziehe eine Karte, keuch."
      Dann legt sie sich hin, zufrieden den entscheidenden Beitrag geleistet zu haben. Der Beitrag der Deus Ende besiegelt.
      Ares ATK werden wieder zu 3000 und damit kann Deus den kommenden Angriff nicht überleben.

      Deus ist von Wahnsinn und Zorn so übermannt das er nicht mehr sprechen kann und nur noch brüllt wie ein primitives Tier.
      Das hilft alles nichts. Lucifers ganzer Körper glüht, er selbst wird zum Lichtträger der mit seinen Schwertern den Tod, Hass und Krieg zerschneidet um dahinter die Hoffnung zu finden, die Hoffnung, das die wunden des Krieges irgendwann heilen können.
      Ares wird in eine rechte und eine linke Körperhälfte aufgespalten und löst sich dann, nach einer großen Explosion in rote Partikel auf.
      Deus wird von der Wucht mitgerissen. Sein Körper verbrennt in einer Feuerwalze und seine Panzerung zerbröselt im Licht. Er fällt ein letztes Mal. Er wird nie mehr aufstehen.
      Später wird man sich an seine letzten Worte erinnern, er sei glücklich in einer Schlacht gestorben zu sein und nicht als seniler alter Mann in einem Krankenbett. Deus ist besiegt, Deus ist wirklich fort, für immer!


      Die Freude ist kaum zu beschreiben. All die Zerstörung, das Chaos, der Tod. All das ist noch da, aber für einen kurzen Moment existiert es nicht mehr. Für diesen einen kleinen Moment hört all das auf. Er soll nicht lange währen.
      Wie schnell kann ein Triumps zur Katastrophe verkommen?
      Imhotep erscheint vor ihnen mit seiner aktivierten Götterkarte. Alle drehen sich um. Was als nächstes geschieht, verläuft wie in Zeitlupe. So geschafft wie sie sind, können sie nur hilflos mitansehen, wie Imhotep ein Portal öffnet, um sie alle loszuwerden.
      Während sich der andere verbliebene Engel Gabriel nicht um ihn schert, kombiniert Lucifer seine Zwillingsklingen zu einem Bord und schafft es zumindest noch Rinji zu erwischen und zu retten. Aber Jessica ist unrettbar verloren. Sie wird eingesogen und verschwindet in Raum und Zeit.
      Anschließend bricht das Siegel endgültig und Sunaki kann sich aus der Endlosschleife befreien.
      Er erscheint aus der Karte direkt vor Imhotep und schlägt ihn mit einem einzigen Schlag nieder. Er hat sich verändert.
      Er hat sich befreien können, aber der Versuch hat Spuren an ihm hinterlassen. Sein Gesundheitlicher Zustand ist fürchterlich. Abgemagert zu einem Skelett, von Haut überzogen, weiß keiner wie er überhaupt stehen kann.


      Die Stadt ist zerstört, Mizune ist tot und Rinji hat zwei geliebte Menschen verloren. Viele andere wurden getötet und der verbleibende Held ist nur noch ein Schatten seiner selbst.
      Auch wenn Deus und sein Gefolge tot sind, auch wenn die Stadt wieder aufgebaut werden kann, auch wenn Mizune immer wieder zurückkehren wird. Eines ist Rinji klar und dieses eine was ihm klar wurde wird ihn noch in seinen Alpträumen verfolgen.
      Die Gewissheit das Deus am Ende gewonnen hat!


      Bleibt dabei, wenn die erschütternde Wahrheit enthüllt wird, im Epilog!



      Spoiler anzeigen




      Deus Rating: 1800
      Lieblingskarte: Ares


      Jess Rating: 1410
      Lieblingskarte: Carnotaurus, Spinosaurus


      Mifunes Rating (mit 12 Jahren Reincarnation): 1700
      Lieblingskarte: Sharkdra Archer (Vorläufig)


      Rinjis Rating am Ende des Projekts: 1600
      Lieblingskarte: Wunderkirin, Lucifer



      Epilog:
      Vier Monate seit dem Angriff. Die Regierung hat den Blitzkrieg als Terroranschlag eingestuft und ein Budget für die Beseitigung der Sachschäden bereitgestellt und Hilfstruppen für die Bergung der Toten und Verletzten organisiert.
      Rinji geht inzwischen wieder zur Schule. Er hat die Erzengelkarten von Gabriel und Michael in einen Koffer gelegt und im Garten vergraben. Die Macht die hinter diesem Trio steckt, war einfach zu groß für ihn.
      Sunaki der seine Pflicht erfüllt hatte, ließ sich in Deus altem Versteck nieder und begann seinen ausgezehrten Körper zu regenerieren. Damit verschwindet er vorerst aus dem Mittelpunkt des Weltgeschehens, aber seine kurzzeitige Rückkehr hat einen tiefen Abdruck hinterlassen.
      Die Wurzeln seines Yggdrasils hat tiefe Tunnel durch die ganze Insel gegraben und dabei Zugänge zu längst verlassenen Orten freigelegt, welche den Forschern ganz neues Material lieferten.
      Dies tröstet sie ein bisschen über den Verlust unzähliger alter Karten hinweg, welche aus unbekannten Gründen von einem Tag auf den nächsten zu Staub zerfielen.
      Eine weitere Woche später, im Hochsicherheitstrakt des japanischen Staatsgefängnisses fristet Imhotep ein tristes Dasein im Dunkeln.
      Durch den Einfluss von Jess Eltern bekommt Rinji endlich Zugang zu ihm.
      Dessen momentaner Gesundheitszustand ist nicht sehr gut, dennoch kommt er der bitte nach und geht für ihn ans Telephon.
      Rinji und Imhotep stehen sich nach Monaten wieder gegenüber.
      Das Gespräch dreht sich über Jess. Rinji will alles versuchen, um sie zu retten, muss dafür aber wissen, was er mit ihr gemacht hat. Imhotep respektiert dessen Gefühle und entscheidet sich dafür, dass er ihm helfen möchte. Aber er kann es nicht.
      Er weiß nicht, in welchen Raum er sie geschickt hat. Er sagt ihm, dass sie sich am ehesten in der Duellgeisterwelt befinden könnte, oder irgendeiner kleinen Taschendimension. Seine Götterkarte wurde von der Regierung beschlagnahmt und in Verwahrung genommen, von daher wüsste er keinen Weg, sie zu erreichen.
      Etwa 4 Monate zuvor.
      Jess war einige Stunden lang bewusstlos. Sie öffnet mühsam die Augen. Um ihre Augen flimmern Lichtpunkte. Als sie versucht mühsam die Augen aufzumachen, wird sie von einem Lichtstrahl geblendet.
      Sie versucht aufzustehen, aber ihr Kopf schmerzt zu sehr, weshalb sie sich zurückfallen lässt.
      Dabei fällt ihr auf, dass sie in einem Bett liegt. Jemand betritt ihr Zimmer.
      Nein, die Person muss schon vorher dagewesen sein. Sie hat damit gewartet sich bemerkbar zu machen.
      Sie öffnet ihre Augen, aber sie blickt nur in einen Spiegel. Falscher Alarm? Ihr Spiegelbild öffnet die Lippen und stellt die Frage, wer sie sei.
      Wäre sie als Vogel geboren, könnte sie den Ort an dem sie strandete überfliegen. Wenn sie das täte hätte sie wohl gestaunt.
      Um sie herum erstreckt sich eine breite Anlage, ganz durchsichtig. Ein Kolosseum mit immensen Ausmaßen, ganz aus Glas.
      Ich weiß nicht wo sich das Bild verkrochen hat, aber ich habs jetzt. So ziemlich das einzige, das man erkennen kann. Ziemlich schade, denn Nidhogg Lv 10 und Gishteyes sahen ziemlich gut aus.


      Im Eis auf dem er steht, ernennt man seine Beute, der Stegosaurus. Die Eisbrücke die ich im letzten, oder vorletzten Kapitel beschrieben habe, ist hier Visuell ganz gut zu erkennen. Hoffe das Bild gefällt euch.

      Ich hatte ursprünglich vor Sonntag was neues zu posten. Aber ich denke mal, die meisten die meine Story noch verfolgen, sind eh noch nicht so weit.
      Oh man. Endlich komm ich mal dazu wieder etwas zu deiner Story zu schreiben. Man kommt wirklich überhaupt nicht hinterher, da du die einfach zu schnell raushaust.

      Spoiler anzeigen

      Erstmal kann ich dir sagen, dass sich vieles gebessert hat. Stolpere nun weniger auf irgendwelche Fehler, auch wenn der Stil weiterhin ziemlich ungewöhnlich ist, was mir persönlich ein wenig widerstrebt, aber den ein oder anderen besser gefallen könnte.

      Nur habe ich noch nicht den Sinn hinter allem erkannt. Die Charaktere heben sich immernoch wenig voneinander ab, weshalb sie etwas lieblos wirken. Einzigst Imhotep bekommt eine ungewöhnliche Fürsorge in der Charakterbeschreibung. Die anderen Charaktere bleiben fad oder verhalten sich unpassend ihrem Charakter gegenüber.

      Die Duelle sind, gelinde gesagt, langweilig. Problem liegt hier einfach in der wenigen Beschreibung der Karten. Bei Karten die man durch das TCG kennt brauch man ja viel weniger beschreiben, da man ein klares Bild im Kopf hat(wobei das nicht für alle Leser gelten muss. Sind ja nicht alle auf dem neusten Level), doch nutzt du sehr viele eigen entworfene Karten, wo man neben des Namens welcher von einem Gott oder sonst einer mythologischen Figur basiert keine klares Bild vor augen hat. Und wenn man sich nicht so mit den Mythologien auskennt(wie es mir halt ergeht) wird man wohl auch wenig Vorstellung für die Karten haben. Zwar bringst du am ende eines Kapitels meist das Bild einer prägenden Karte dazu, aber sollte dies auch ohne gut vorstellbar sein, was aber fast unmöglich ist. Außerdem gibt es wenig zwischensequenzen. Klar, man merkt dass du den Fokus auf die Duelle legst, aber man brauch etwas, um einen in der Story zu halten. Speziell den letzten Arc hat man fast nur überlesen, weshalb da nicht wirklich was hängen geblieben ist.

      Die Story selbst entwickelt sich hingegen relativ rasch und unnatürlich: anfangs wird zufällig der Onkel des Haupt-Chars angegriffen und so geht alles ins Rollen. Zufällig steckt hinter allem ein Bösewicht welcher die Welt erobern will, und anschließend geht es nach der Nebenstory auf der Insel direkt in den Bosskampf. Aber die Verknüpfungen zueinander werden nicht klar. Wozu brauch der Bösewicht das Deck? Wozu muss diese Insel angegriffen werden? Warum nehmen sie die eine Person gefangen wenn im weiteren Verlauf nicht der Anschein erweckt wird, dass es was an der Situation ändert?
      Spätestens bei dem vorgezogenen Bosskampf wirkt es eher so, als hättest du schon eine andere Idee gehabt, und wolltest alles nur noch über die Bühne bringen.

      Jetzt wäre ja noch die Frage, ob es eine übergeordneten Gedanken gibt, den du aufzeigen willst(ähnlich wie bei Leseleffs YGO Phoenix mit den Unterschieden in der Gesellschaft). Doch die wenigen Stellen, wo man sowas erkennen könnte, werden einfach komplett von den Duellen überdeckt.

      Es klingt vermutlich hart, wenn man das jetzt alles lesen muss, aber jedes mal, wenn ein neues Kapitel erschien musste ich mich teils dazu quälen diese zu lesen. Die Liebe, die du in deine Geschichte steckst, kommt nicht beim Leser an. Zumindest nicht bei mir.



      Tauschbörse YGO
      Tauschbörse VG

      Spieler aus Hameln/Minden und Umgebung?:
      ygohameln@gmail.com