1 zu 0 in Führung vor Rundenbeginn

      1 zu 0 in Führung vor Rundenbeginn

      Also, ich hab auch mal ne Frage^^, eines vor weg, ich bin kein Judge sondern nur ein einfacher spieler, deshalb kenn ich mich mit dem Regelwissen nicht soo sehr gut aus. Mich würde es einfach nur mal interessieren, wie das Geregelt wird.

      Das Szenario:
      Unser Headjudge ist noch fleißig am arbeiten, wir haben uns unseren Platz schon ausgesucht und wissen unseren Gegner schon.

      Der Headjudge sagt ausdrücklich, dass die Runde nicht freigegeben ist!

      Zwei Spieler scheinen das nicht mitbekommen zu haben und zocken drauf los.
      Diese beiden Spieler spielen sehr schnelle Decks ( Samurai und OTK) so kommt es, dass der Samurai spieler schon in ein Paar Minuten 1:0 vorne liegt.

      Der OTK spieler hat noch nie gegen den Samurai spieler verloren und scheint sich jetzt zu ärgern, dann sagt er plötzlich: " Die Runde ist ja noch gar nicht freigegeben, wir müssen nochmal anfangen so ein ...."

      Die beiden mussten zeitgleich mit den anderen Spielern nochmal anfangen und erhielten ein Warning.

      War das so richtig geregelt? Es besteht ja der Verdacht, dass der OTK spieler von dem noch nicht beginnen wusste und so einen Vorteil daraus zog.


      hier gehts zum Backrate:



      Das ist vollkommen richtig geregelt. :daumen:

      Alles, was vor der Eröffnung einer Spielrunde passiert ist vollkommen nichtig und hat keinen Einfluss auf das Spiel
      nachdem die Runde freigegeben wurde. Wenn es demzufolge schon 1:0 stand, dann hat der Gewinner
      in diesem Fall großes Pech gehabt, da dieses Spiel nicht gezählt wird.

      Die Aktion des Judges war also laut Richtlinien in Ordnung. :)

      M-F-G
      Kaiba

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kaiba ()

      Servus Leute,

      ich hätte auch noch 'ne Frage, die meiner Meinung nach ganz gut dazu passt. Darf ich schnell einlenken?

      Folgende Situation:

      Beide Spieler ziehen vor Rundenbeginn ihre 5 Karten. Einer der beiden Spieler meint jetzt:

      "Die Runde ist ja noch gar nicht freigegeben. Wir müssen nochmal mischen und erneut 5 Karten ziehen, wenn die Runde freigegeben ist."

      Er hat wahrscheinlich eine schlechte Starthand.

      Wie wird sowas geregelt? Darf man überhaupt vor Rundenbeginn seine Starthand ziehen?

      Danke im Voraus

      MfG DirtyG
      Wer meint unschlagbar werden zu müssen, der wird es nie werden.
      -graetz, tai alias hitokiri
      Original von Kaiba
      Alle Karten werden zurückgelegt, das Deck wird neu gemischt und es wird
      erst mit Rundenstart die Starthand gezogen.

      M-F-G
      Kaiba
      Damit sollte man sehr vorsichtig sein, denn genau darauf hat es der Spieler vermutlich abgesehen. Da er selbst darauf hinweist, ist davon auszugehen, dass er dies ausnutzt. Wenn man Absicht unterstellen kann (wird wohl fast nie sein...), gibts dafür DQ wegen Cheatings.
      Andernfalls sollte man hier Warnings wegen Looking at Extra Cards geben und die Starthände NICHT wieder ins Deck mischen. Dann kann man auch nichts missbrauchen. Man weiß einfach schon vorher, was man auf der Starthand haben wird.
      "Ich habe gewonnen, weil auf der Karte nicht steht, dass ich nicht gewonnen habe!"
      >>>Grundsatzdiskussions-Counter:: 80

      RE: 1 zu 0 in Führung vor Rundenbeginn

      Original von Dark Zombie
      Also, ich hab auch mal ne Frage^^, eines vor weg, ich bin kein Judge sondern nur ein einfacher spieler, deshalb kenn ich mich mit dem Regelwissen nicht soo sehr gut aus. Mich würde es einfach nur mal interessieren, wie das Geregelt wird.

      Das Szenario:
      Unser Headjudge ist noch fleißig am arbeiten, wir haben uns unseren Platz schon ausgesucht und wissen unseren Gegner schon.

      Der Headjudge sagt ausdrücklich, dass die Runde nicht freigegeben ist!

      Zwei Spieler scheinen das nicht mitbekommen zu haben und zocken drauf los.
      Diese beiden Spieler spielen sehr schnelle Decks ( Samurai und OTK) so kommt es, dass der Samurai spieler schon in ein Paar Minuten 1:0 vorne liegt.

      Der OTK spieler hat noch nie gegen den Samurai spieler verloren und scheint sich jetzt zu ärgern, dann sagt er plötzlich: " Die Runde ist ja noch gar nicht freigegeben, wir müssen nochmal anfangen so ein ...."

      Die beiden mussten zeitgleich mit den anderen Spielern nochmal anfangen und erhielten ein Warning.

      War das so richtig geregelt? Es besteht ja der Verdacht, dass der OTK spieler von dem noch nicht beginnen wusste und so einen Vorteil daraus zog.


      völlig richtige entscheidung, ...
      Ich hatte das Problem auch schon ... die Spieler wollen einfach nicht auf den TO höhren ... folglich kommen solche Situatioinen zu stande
      :daumen: TO aus Leidenschaft :daumen:
      :daumen: St. Pöltner Organisationstalent:daumen:

      Original von Kaiba
      Nein, er darf vor Rundenbeginn keine Karten ziehen. Alle Karten werden zurückgelegt, das Deck wird neu gemischt und es wird erst mit Rundenstart die Starthand gezogen.

      Sehr schlechte Entscheidung. Hier versucht ein Spieler eine Unsportlichkeit und du unterstützt ihn auch noch dabei ...

      Auf keinen Fall darf man hier den Spielern einen Mulligan schenken. Warning für "Looking at extra cards" ist die korrekte Entscheidung, so wie guardian es gepostet hat.
      André Bronswijk, Dortmund
      Original von Kaiba
      Wer sagt, dass ich ihn dabei unterstütze?

      Es ist doch naheliegend, dass der Spieler es hier auf einen geschenkten Mulligan angelegt hat. Genau den hast du ihm gegeben, also hast du ihn unterstützt.

      Man sollte denn vllt. auf die Handkarten schauen und dann entscheiden.

      Auf gar keinen Fall! Du hast als Judge nicht die Entscheidung zu treffen, ob ein Spieler eine gute oder schlechte Starthand hat! Davon darf deine Entscheidung nicht abhängen.

      Nein, hier darfst du einfach den Mulligan nicht erlauben. Das ist auch für mich nicht diskutierbar. Warum willst du das überhaupt machen? Was ist so schlimm daran, dass die Spieler ihre Karten schon ein paar Sekunden früher sehen? Niemand kann sich dadurch einen Vorteil verschaffen, also musst du die Spieler auch nicht neu mischen lassen. Aber in dem Moment, in dem du sie neu mischen lässt, können sie einen Vorteil aus deiner Entscheidung ziehen. Das kann nie und nimmer gut sein.

      Sie haben gegen eine Regel verstoßen, dafür verdienen sie eine Verwarnung. Aber sie können keinen Vorteil daraus ziehen, also wird an der Situation nichts verändert.
      André Bronswijk, Dortmund

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von auenland ()