Mit dem Rücken zur Wand #13 - Der Blick nach innen

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    Netter artikel, ich baue meine Decks eigentlich auch immer selber, allerdings schaue ich mir dennoch andere Decklisten an, entweder zu sehen wie diese Art des Decks gebaut wird, falls ich selber damit noch keine ahnung habe, oder aber mir verschiedene Versionen anzusehen und drüber nachzudenken wieso das so gespielt wurde. Aber meisens übernehme ich nichts daraus :P Einfach weil mir oft die Decks so nicht richtig zusagen.
    Da ich btw. viele verschiedene Decks spiele und nie wirklich bei einem bleibe, kann ich auch recht gut mit allen decks umgehen. NUr in letzter Zeit beschäftige ich mich weniger mit dem Spiel, einfach weil mir einiges dran derzeit nicht gefällt. EIgene gebaute decks sind aber immer gut^^ Auch wenn es dann einige Fehlschläge gibt, so wie mein Baboondeck was ich mal gebaut hatte mit dem Opossum^^

    btw. Erster :P


    Zukünftiger Tsuku-Full-Moon-Player und vielleicht AF-Player
    Wirklich guter Artikel. Hab hier absolut nichts auszusetzen.

    Finde den Hintergund ziemlich interessant, da einen "guten" Spieler eben mehr ausmacht als Luck oder Geld. Ein guter Spieler schätzt sich und seine Spielweise und oft auch den Gegner richtig ein.

    Grandios finde ich auch die total ehrliche Selbstkritik. Respekt hierzu. Mehr will ich dazu gar nicht sagen außer super Artikel.



    Der Hund ist das einzige Wesen auf Erden, das dich mehr liebt als sich selbst.
    Netter Artikel.
    Ich habe ja diese herrlich schreckliche Eigenschaft mich selbst tod zu kritisieren, daher war es auch kein Problem meine Fehler zu finden(naja ich mach auch so viele Fehler, dass da einige zu finden nicht schwer).
    Ich schätze jeder hat so seine Maken, selbst die besten Spieler.
    Ich persönlich hab einfach keine Lust mich länger als 2 Stunden auf iwas zu konzentrieren, weshalb ich auf Turnieren nie was reisen werde(naja is ja auch :wayne: )
    Nochmals guter Artikel
    Töte einen Menschen, und du bist ein Mörder.
    Töte Millionen, und du bist ein Eroberer.
    Töte alle, und du bist Gott.
    Als erstes muss ich sagen klasse Artikel der auch ganz meine Meinung vertritt. :daumen:

    Was Das Netdecken betrifft muss ich sagen hab ich eher schlechte Erfahrungen gemacht da ich meistens immer fest stellen musste das ich entweder nen anderen Spielstill hab oder die 2 Decks die ich ausprobiert hab nicht so liefen wie ich mir das von den erwartet habe.

    Im Endeffekt führte mich das ganze zur Erkenntnis das sich selbst bauen oftmals für mich mehr lohnte auch wenn es mal wie bei meinem Dragonsworn ein Fehlgriff war.
    Selbsterkenntis ist hat der erste weg zur Besserung
    Tschuldigung aber was bedeutet der satz" Das Ergebnis eurer Analyse erfährt ja auch lieber"?????? fehlt da noch ein wort oder was ?
    und der zweite absatz hätteste auch nur ne zwei ohne link machen müssen hät glaube ich jeder gefunden oder ?
    aber sehr sehr guter artikel :daumen: :daumen:
    interessantes Thema... habe selbst in letzter Zeit über diese Sachen nachgedacht... leider fand ich deine Schlussfolgerungen ein bisschen schwammig

    1. TEAMS

    früher war es so, dass ein paar Kumpel die miteinander spielten irgendwann ein Team gebildet haben und der größte Nutzen daraus war, dass sie einen größeren Kartenpool hatten. Ist es wirklich dass was ein Team leisten kann?? Ich denke im "Profi"-Geschäft sollte ein Team viel mehr können. Man braucht einfach ein Team mit Spezialisten, die ihre Fähigkeiten vereinen. Man braucht
    - einen guten Spieler: der den Gegener lesen kann, sich mit den gängigen Kombos auskennt und weiß wann er wie seine Optionen spielen sollte. Zudem sollte er auch ein gutes Pokerface besitzen und sehr selbstbewusst sein.
    - einen guten Deckbauer bzw. ein Deckbauteam:
    zu einem guten Deckbauerteam gehört: -ein Mathematiker der sich mit Statistik auskennt und euch sagen kann, ob es sich lohnt zwei Instantfusion zu spielen um den OTK besser hinzukriegen, obwohl nur ein Ziel im zu vollen Extradeck steckt. (PS.: man sollte den Statistiken glauben, subjektive Empfindungen, wie ich zieh meistens eh zwei Gadgets, oder der Würfelwurf entscheidet, stimmen, wenn man wirklich alle Matches betrachtet, nicht)
    - mehrer Scouter: die sollten nach Neuerungen ausschau halten, z.B. neue Karten in Spoilern, sie sollten aktuelle Decks im Auge behalten, und neue Kombos suchen

    weiterhin wichtig für ein Team sind Decktester: Diese sollten die aktuellen Metadecks kennen und auch selbst im Team-Training spielen, so kann entschieden werden, ob das Team auf eines der Decks setzen sollte, oder wie das eigene Team-Deck gestaltet werden muss um gegen diese Decks zu bestehen. NETDECKEN IST HIER SUPER WICHTIG: aber natürlich nicht einfach ein Deck am Vorabend eines Tuniers kopieren, sondern sich auch mit dem Deck beschäftigen und tatsächlich verstehen wie es funktioniert.

    ein Judge: ist ebenfalls nützlich für jedes Team. Er ist dafür zuständig zu überprüfen ob die eigenen Kombos wirklich so erlaubt sind, aber er sollte auch auf schwächen von aktuellen Kombos hinweisen, die vielleicht nicht unter jedem Umstand so gespielt werden können, wie es der 0815 Spieler denkt. Der Judge muss immer up-to-date sein und sein wissen dann an die Spieler weiter geben.

    super nützlich für jedes Team ist auch ein Finanz-Minister: je nach dem wie das Team aufgebaut ist, könnte er die Kontrolle über eine Team-Kasse haben und sich z.B. um fahrten zu Tunieren kümmern.....wichtiger ist allerdings, dass er eventuell einen e-Bay Account verwaltet und in einigen Tauschforen unterwegs ist, um dem Kartenpool des Teams die jeweiligen Karten zu besorgen....er sollte dafür natürlich die Kartenpreise genau kennen und vielleicht auch voraussagen können...Er sollte darüber hinaus nicht nur überschüssige Karten zum Kauf anbieten, sondern auch direkt die Kartengesuche durchforsten, um direkt jemanden Karten anzubieten (gibt meistens einen besseren Deal)....beachtet das sowas sehr zeitaufwendig ist....

    Da die einzelnen Disziplinen recht Zeitaufwendig sein können, sollte man vermeiden mehrer Positionen auf eine Person zu legen....dazu müssen die Leute sich eingestehen, wo ihre stärken liegen und einsehen, dass nicht jeder der Top-Player sein kann der den Ruhm einheimst, wobei bei einem solchen Team der Erfolg des guten Spielers ja mal wirklich eine Teamarbeit wieder spiegelt. (soll nicht heißen, dass nur der Spieler auf Turnieren antreten sollte....jeder im Team kann, wenn der Kartenpool groß genug ist ruhig antreten, dadurch wird die Chance dass Preise gewonnen werden erhöht, fragt den Mathematiker....)

    So stelle ich mir die zusammenstellung eines "Profi"-Teams vor....nötig dabei ist, dass jeder seine Spezielle Aufgabe hat und versucht wird mit einem großen Team einen oder einige wenige Spieler zum Erfolg zu bringen ( wie bei einem Formel 1 Team...jede Menge, Mechaniker, Ingenieure, Manager und nur zwei Fahrer)

    2. NETDECKEN

    Netdecken gilt seit je her als unehrenhaft und als mehr oder weniger Diebstahl (Gutenberg hat die Sache nicht besser gemacht :) ) , aber ist das wirklich so?? Zunächst mal muss gesagt werden, dass hier um das Erfolgsorientierte Spielen geht...hierbei ist NETDECKING sogar super wichtig, damit man weiß mit was für Decks im aktuellen Meta gerechnet werden muss. Es ist sehr wichtig diese Decks selbst gespielt zu haben um wirklich zu verstehen, wo Stärken und Schwächen liegen. Sollte man dabei über ein deck stolpern, was einem sehr stark vorkommt und man nur wenige schwächen entdeckt, ist es durchaus legitim, auf dieses Deck zu setzen. Wichtig ist dabei das Deck wirklich bis zur letzten Karte zu verstehen. NETDECKEN kann also niemals das testen ersetzen. Eigentlich erfordert es eher verstärkt Testläufe. Das blöde an NETDECKEN bei erfolgsorientiertem Spielen ist nicht die unehrenhaftigkeit, sondern vielmehr, dass man mit einem bekannten Deck antritt, auf dass die meisten Spieler sich vorbereitet haben. Man sollte nie den Überraschungsfaktor eines neuen Decks unterschätzen, auf das der Gegner keine Antwort im Side-Deck hat. (PS: man sollte übrigens nicht immer nur Team intern testen, geht auf kleinere Ladenturniere um somit auch mal gegen unbekannte Spieler und deren Spielweise anzutreten. Außerdem beginnt das nächste große Turnier immer schon auf dem aktuellem großen Turnier..soll heißen, nutzt die Anwesenheit von vielen oftmals auch guten Spielern, um zu testen und dabei vielleicht auch auf die ein oder andere neue Kombo des Gegners zu stoßen (hilfreich ist, wenn ihr zu zweit seid...einer spielt und der andere beobachtet)

    3. eigene Fähigkeiten und eigene Spielweise

    Die Aussage des Artikels ist, man sollte keine eigene Spielweise haben und sich immer anpassen könne....das ist prinzipiell richtig und ein "guter Spieler" sollte das auch können....allerdings ist dies auch sehr schwierig und man wird immer im Kern eine vorgegzogene Spielweise behalten und in einem Metagame, dass diese Spielweise erlaubt erfolgreicher sein. Ich selbst z.B. kann einfach nicht OTK-Spielen und mein Denken ist immer auf Control ausgelegt (sehr schlecht...meiner Meinung ist die erfolgreichste Spielweise bei Yu-Gi-Oh die auf OTK....erkenne alle deine Optionen und mach den anderen Spieler platt, bevor er selbt seine Optionen nutzen kann....Ziel ist immer schneller zu sein als der Gegner...seit Jahren wird das Metagame innerhalb eines Formates immer schneller und OTK lastiger bis die Banned-List kommt)
    Man sollte versuchen seine Spielweise zu erkennen und dann verstärkt ander Spielweisen trainieren um flexibler zu sein, um ein guter Spieler zu werden. Auch sollte man sich seinen anderne Fähigkeiten und Stärkern bewusst werden. Wenn man nunmal keine Decks bauen kann, dann ist das halt so und man sollte sich mit anderen zusammentun, die einem helfen können. Vielleicht hat man andere stärken, die den anderen nutzen. Zwanghaft zu versuchen doch eigene Decks zu bauen oder vielleicht Decks aus dem Netz zu "verbessern" bringt wohl eher wenig....vielleicht wird man auf lange Sicht besser, aber es wird immer einen haufen besserer Leute geben...also Schuster bleib bei deinen Leisten.


    so relativ lang geworden, aber wie gesagt hab die letzten Tage irgendwie genau darüber nachgedacht.....mal gucken ob es einer liest....... :P
    Es ist gut, dass du das Thema angesprochen hast, besonders in einer Community, in der manche Spieler nur verlieren, weil sie nichts hatten oder der Gegner alles. Ein bisschen Selbstreflexion hat da noch nie geschadet. Ich persönlich finde es nur schade, dass du kein methodisches Konzept vorlegst. Wenn man sich an das Theme wagt, dann sollte man den Leuten auch Analysewerkzeug an die Hand geben, mit dem sie sich selbst reflektieren können. Nicht jeder weiß, wie das geht, da reicht es dann nicht, nur essayistisch auszuführen. Unterscheidungen zwischen Control- und Beatdown-Spielern bzw. zwischen aggressiven und passiven Spielern sind zwar ganz gut, reichen aber nicht aus. Da braucht man eine größere Schärfe der theoretischen Werkzeuge.

    Im zweiten Teil hast du dann leider den Faden verloren, dein Artikel wurde dann zu einem Artikel à la "Netdecken oder Selbstbauen - Das ist hier die Frage". Es war zwar interessant zu lesen, trotzdem war es ein thematischer Bruch.

    Sonst hat mir der Artikel aber gut gefallen, vor allem da du deine eigenen (empirischen) Erfahrungen miteinbezogen hast.
    One Up!!!
    @Eques: Sehr guter Beitrag, würde ich alles so stehen lassen, nur das:

    Eques schrieb:


    Die Aussage des Artikels ist, man sollte keine eigene Spielweise haben und sich immer anpassen könne....


    stimmt so nicht ganz. Man darf durchaus einen eigenen Stil haben, aber man sollte es nicht als Ausrede benutzen, um Decks nicht zu spielen, zumindest nicht wenn man den Anspruch hat auf hohem Niveau zu spielen. "Das passt halt nicht zu mir" ist eben ein leichter Weg, seine eigene Spielweise nicht überdenken zu müssen.
    Ich hatte nicht genug Platz, um auf die Teams in dieser Ausführlichkeit einzugehen, aber ich denke dein Beitrag sollte alle eventuell offenen Fragen beantworten.


    Endurios schrieb:

    Ich persönlich finde es nur schade, dass du kein methodisches Konzept vorlegst. Wenn man sich an das Theme wagt, dann sollte man den Leuten auch Analysewerkzeug an die Hand geben, mit dem sie sich selbst reflektieren können.


    Hm, das ist aber wirklich schwierig. Ich bin kein Psychologe, ich bin Yugi-Kolumnist :D Mein Ziel war eher, das Interesse an ehrlicher Selbstreflexion zu wecken, wenn jemand ein solches Interesse hat, wird er denke ich schon selbst Mittel und Wege finden. Ich denke das ist ein sehr komplexes Thema, wofür es kein "Kochrezept" gibt, weil es einfach zu viele verschiedene Menschen gibt, die das ganz anders machen müssen. Selbst wenn ich alle diese Typen analysieren hätte können, ist es doch nur eine Kolumne und kein Roman. Ich stimme dir zu, dass das natürlich für die Leser das Optimum gewesen wäre, aber dafür habe ich weder die Fähigkeiten noch die Zeit.
    Zu deinem anderen Kritikpunkt: Ich sehe den inhaltlichen "Bruch", aber ich finde er war nach dem Aufbau des Artikels nur logisch. Ich analysiere Stärken und Schwächen und schreibe dann über meine größte Schwäche, einfach weil das für den Reflektionsprozess am wichtigsten und natürlich auch für den Leser am interessantesten ist, ich glaub nicht dass jemand einen ganzen Artikel darüber lesen will, wie awesome ich in irgendwas bin :D
    Ist am besten, auf der anderen Seite ist es natürlich nie verkehrt sich inspirieren zu lassen!

    Ich bin auch der Meinung so etwas wie das Herz der Karten muss es irgendwie geben den sonst würde mein Chaos Monster mash mit exact 5 zaubern und 5 fallen nicht laufen den ich habe immer eine zauber und falle auf der Hand bei 60 Karten im deck. Es hält auch gut mit spiele nur gegen Freunde aber das wertet die sache nicht ab den da sind schon gute Spieler dabei die nicht mehr mit mir spielen wollen weil sie wissen das sie verlieren!

    Sind auch ein paar metadecks dabei gegen die is nich ganz so einfach aber selbst das geht einigermaßen.

    Auch meine Strategie für das Duell selbst mach ich mir nur mit meinen handkarten Feld Friedhof entfernte klar kennen ich die Optionen meines Decks (spiele es schon 10 Jahre (immer geupdatet) aber was bringt es zu wissen was ich konnte wen ich die Option gerade nicht habe.

    Auch finde ich kann man gerade bei yugioh gut sehen gib 2 Spielern den gleichen kartenpool und es werden unterschiedliche Decks bei raus kommen aber das ist das schöne an dem Spiel
    @Serials2001

    Schön und gut, dass du diesen Artikel interessant fandest, aber ich denke, man sollte Threads, die bereits 7 Jahre ruhen vielleicht nicht mehr Necropushen ;3

    Lassen wir den Thread in Frieden ruhen.

    Closed.
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