Go Vegan? Wie ernährt Ihr Euch?

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      Bei mir kommt das Fleisch vom Metzger meines Vertrauens, der gleichzeitig ein enger Verwandter ist - die Tiere kommen von Bio-Höfen aus dem Kreis und hatten sicher ein gutes Leben. Somit stellen sich mir keine moralischen Fragen und ich kann problemlos mehrfach die Woche Fleisch essen!
      Nicht jeden Tag, aber ohne würde mir zu viel fehlen.
      Niveau? Welcher Niveau?
      Einfach gesund. Solange es nicht medizinisch notwendig ist, niemals vegan oder vegetarisch.
      Havez und Wantz

      Original von Dönerschreck (danke dafür!):

      "Nur weil gewisse Züge erfordern, dass der Spieler kein Down-Syndrom hat, ist es deswegen noch lange kein "Skill"."

      Original von Ferio von Cefiro:

      "Es macht sehr wohl einen Unterschied ob die Effekte jederzeit kommen, oder eben nur durch Stimulation!"
      Ich könnte ohne Fleisch gar nicht mehr leben. Das mag zum größten Teil daran liegen das ich kaum Gemüse (gekochtes Gemüse schmeckt mir z.B. überhaupt nicht) und Obst esse (nur das aus meinem Garten und das ist nicht jedes Jahr viel ^^), aber auch daran das ich einfach nicht auf leckeres Fleisch, Fisch und Hähnchen verzichten will.
      Vor 8 Jahren habe ich das erste mal in einer Jugendherberge Tofu-Fleischbälle gegessen und war überrascht dass es kaum ein Geschmacksunterschied zu Hackbällchen ist. Leider bisher das einzige mal das ich Tofu gegessen habe, von daher kann ich dazu nicht viel sagen.

      Ich lebe inzwischen seit vielen Jahren streng vegan.

      Primär geht es für mich dabei um moralische Aspekte.
      Ich empfinde den heutigen, sehr oft herrschenden Umgang mit sogenannten "Nutztieren" schlicht als vollkommen abartig.
      Mir ist durchaus bewusst, dass es auch Ausnahmen gibt - sprich, private Bauernhöfe etc, wo es den Tieren durchaus nicht schlecht geht - in den meisten Fällen sieht die Realität aber ganz anders (und sehr schlimm) aus.
      Auch bin ich der Meinung, dass es schlicht nicht notwendig ist, auf solche Produkte zurückzugreifen.
      Seien es nun Eier, Milch, Gelatine, Fleisch, Fisch etc.
      Tiere sind für mich Freunde, und keine Ware. Keine Essenslieferanten.
      Ich persönlich kann problemlos darauf verzichten - und sehe daher, für mich selbst, keinen Grund warum ich eben dies nicht tun sollte.

      Meine gesamte restliche Familie isst Fleisch. Gerne sogar.
      In solchen Fällen ist es natürlich wichtig, eine gegenseitige Toleranz aufrecht zu erhalten.
      Ich lasse ihnen ihr Fleisch, ohne ständig zu versuchen sie zu bekehren - würden sie dies wollen, könnten sie mich von sich aus darauf ansprechen.
      Gleichzeitig erwarte ich im Gegenzug auch, dass man meine Ernährungsgewohnheiten akzeptiert. Meine Mahlzeiten bereite ich seither sowieso selbst zu.
      Das klappte bisher überwiegend problemlos. Natürlich gab es diesbezüglich schon Diskussionen, allerdings vor einem anderen, hier nicht relevanten Hintergrund.

      Auf Sojaprodukte greife ich sehr selten und nur vereinzelt zurück.
      Zu 95% ernähre ich mich von regionalem Salat und Gemüse. Nicht einmal unbedingt aus Umweltschutzgründen, sondern hauptsächlich weil ich mich einfach daran gewöhnte und diese Dinge nach wie vor sehr gerne/am liebsten esse.
      Ist es ohne Soja nicht etwas schwieriger eine ausreichende Eiweißversorgung sicherzustellen? Außer Bohnen würde mir jetzt nichts mehr einfallen...
      “Your living is determined not so much by what life brings to you as by the attitude you bring to life; not so much by what happens to you as by the way your mind looks at what happens.”

      “Out of suffering have emerged the strongest souls; the most massive characters are seared with scars.”

      Respect yourself. Respect others. Take responsibility for your actions.

      neithan schrieb:

      Bei mir kommt das Fleisch vom Metzger meines Vertrauens, der gleichzeitig ein enger Verwandter ist - die Tiere kommen von Bio-Höfen aus dem Kreis und hatten sicher ein gutes Leben. Somit stellen sich mir keine moralischen Fragen und ich kann problemlos mehrfach die Woche Fleisch essen!
      Nicht jeden Tag, aber ohne würde mir zu viel fehlen.

      hier ist jetzt die frage nach der motivation, vegetarier/veganer zu werden. user wie Capou oder Kairyu essen kein fleisch, weil ihnen die tiere leid tun. vor dem hintergrund dieser begründung ist es ein stück weit "ok", tiere vom bio-bauern zu essen, die ein gutes leben hatten. meine begründung gegen fleischkonsum ist zwar auch ethisch motiviert, jedoch mit einem anderen schwerpunkt: dass der mensch tiere in die welt setzt, aufzieht und nachher schlachtet ist in höchstem maße unökonomisch. in post #18 habe ich einen artikel verlinkt, in dem gesagt wird, dass ~ein drittel der weltweit erzeugten kalorien an tiere verfüttert wird und diese nur 12% dieser kalorien wieder in den nahrungskreislauf einbringen. so werden alle arten von lebensmitteln teurer und menschen am anderen ende der welt hungern dafür. in den worten von philip wollen kann man für jedes gegessene steak genausogut einem afrikanischen kind in die fresse hauen.

      Kamui Shadowsong schrieb:

      Einfach gesund. Solange es nicht medizinisch notwendig ist, niemals vegan oder vegetarisch.

      - cholisterin kann zu bluthochdruck und herzverfettung führen.
      - man nimmt verfütterte antibiotika auf, die multirestistente keime bilden können.
      - von bse, h5n1 und der maul-und-klauenseuche fange ich gar nicht erst an.

      um fair zu bleiben: klar ist fleischkonsum auch irgendwo "gesund". schwangere frauen können ihren eisenhaushalt mit nichts besserem so effizient decken, wie mit fleisch. abgesehen davon ist das wirklich EINZIG gute argument für fleischkonsum dieses hier:

      Cerus schrieb:

      Ich könnte ohne Fleisch gar nicht mehr leben. Das mag zum größten Teil daran liegen das ich kaum Gemüse (gekochtes Gemüse schmeckt mir z.B. überhaupt nicht) und Obst esse (nur das aus meinem Garten und das ist nicht jedes Jahr viel ^^), aber auch daran das ich einfach nicht auf leckeres Fleisch, Fisch und Hähnchen verzichten will.

      "es schmeckt einfach."

      es gibt hundert gründe gegen fleischkonsum aber nur wenige gründe dafür. wie die rechnung für jeden einzelnen aufgeht, muss jeder selbst entscheiden.

      Kairyu schrieb:

      Meine gesamte restliche Familie isst Fleisch. Gerne sogar.
      In solchen Fällen ist es natürlich wichtig, eine gegenseitige Toleranz aufrecht zu erhalten.
      Ich lasse ihnen ihr Fleisch, ohne ständig zu versuchen sie zu bekehren - würden sie dies wollen, könnten sie mich von sich aus darauf ansprechen.
      Gleichzeitig erwarte ich im Gegenzug auch, dass man meine Ernährungsgewohnheiten akzeptiert.

      das finde ich auch ganz wichtig. militante vegetarier sind mindestens genauso ätzend wie militante christen. auf der anderen seite muss man sich als vegetarier/veganer auch immer blöde vorwürfe anhören. leben und leben lassen ist hier das zauberwort. dennoch halte ich es wichtig, dass vegetarier/veganer anderen menschen die argumente gegen fleischkonsum näher bringen, ohne dabei bekehren zu wollen. eine vegane menschheit ist ja - wie ich oben geschrieben habe - fast schon eine notwendigkeit. es wird noch dauern, bis das alle realisieren. bis dahin heißt es nur "start with yourself and make the world a better place".
      So meine paar Gedanken mal zu dem Thema.
      Da ich leider an Akne leider achte ich nun mehr auf gesunde Ernährung als Früher.
      Versuche einmal pro Tag Obst zu essen, ganz egal ob Apfel, Banane oder ne Pflaume und Limonadengetränke zu meiden.
      Nicht nur das es mir einfach besser schmeckt einen Organensaft zu trinken oder nur Sirup mit ein wenig Mineral oder einfach nur Mineral, man spürt auch deutlich das es dem eigenen Körper besser tut als wie wenn man viele Zuckerhaltige Getränke trinkt.

      Vor kurzem mal diese Gummibärchen probiert und war begeistert:


      katjes.de/

      Bei Amazon kriegt man schon so ein Päckchen ab 1, 29€ glaub ich?
      Nicht nur das die viel natürlicher schmecken wie die anderen Gummibärchen sie schmecken nicht so künstlich aufdringlich süß, also weniger Süß als die normalen Bärchen aber dennoch sehr weich und lecker.
      Sie schmeckten mir auf Anhieb besser als wie das Gummizeugs was es sonst zu kaufen gibt bei uns, einziger Wehrmutstropfen an der Sache die Grün-Ohr-Bärchen gibts nur in Deutschland zu kaufen und nicht bei Uns :(
      Hätte mir nie gedacht das vegane Gummibärchen so lecker schmecken könnten, und ka was sie bei euch kosten?
      Aber wenn der Preis sich im 2-3 Euro Bereich bewegt würd ich sie mir wieder holen, aber leider gibt es sie bei uns nicht-_-
      Das ist auch der Punkt wieso ich lange Zeit versuchte ohne Fleisch zu leben merkte aber ich vermiss den Geschmack des Fleisches und es kamen immer Zweifel auf ob ich meinen Körper etwas wirklich so gutes tue komplett auf Fleisch zu verzichten und laut dem Themenverfasser in teures Tofus oder Fleischersatz oder Zeugs aus dem Bioladen investiere um meinen Eisenbedarf, Eiweisbedarf, das es keinen Mangel gibt so auf Trab zu halten, bekomme ich da immer mehr Bedenken.
      Könnt ich langzeitig auf den Geschmack von Fleisch verzichten, und es würden keine Mängel auftreten am eigenen Körper..was ich leider bezweifel und die Ersatzprodukte, und man genug andere Produkte zu sich nehmen muss um den Eisenmangel und anderes im Körper durch den Verzicht von Fleisch zu ersetzen, würde ich es eine Zeit lang probieren ob ich es durchhalten könnte ohne Fleisch zu leben.
      Man kann nun streiten wie man lustig das Bio-Produkte teurer sind weiß jeder und das in Zeiten wo alles teurer wird man auf seinen Geldbeutel achten muss sowieso, ergo finde ich es manchmal regelrecht überheblich wenn sich alle erwarten man solle nur zu Bio-Produkten greifen.. und man solle anfangen nur noch vegan/vegetarisch zu leben, ich finde das ist die Entscheidung von jedem selbst, und das man keinen für verurteilen sollte wenn er/sie weiterhin Fleischesser bleibt.
      Ka wie Veganer Vegetarier zu dem Thema denken aber ich würde mich nicht mehr wohlen fühlen wenn besagter mich bitterböse beim Essen anguckt und mir am liebsten wegen meines Steaks wünschen würde, mir möge das Fleisch im Halse stecken bleiben?
      Toleranz auf beiden Seiten, für beide Seiten, wäre da echt etwas schöner und wünschenswerter.:/
      Wie Gerechtigkeit so häufig der Deckmantel der Schwäche ist, so greifen billig denkende, aber schwache Menschen mitunter aus Ehrgeiz zur Verstellung und benehmen sich ersichtlich ungerecht und hart, um den Eindruck der Stärke zu hinterlassen. Friedrich Nietzsche.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von AnimeGirl ()

      NokyRed schrieb:

      Chironomus schrieb:

      hundefleisch essen? ich verfluche dich! schweine, kühe und hühner essen? ja klar, lecker!

      Isst du gerne Hundefleisch? ;)

      ich esse gar kein fleisch. ich ärgere mich bloß über die doppelmoral bezüglich tieren. scheinbar sind ja einige tiere hierarchisch gesehen auf einer höheren stufe als andere. wer sich über hundefleisch ärgert, muss sich auch über schweinefleisch ärgern.

      Chironomus schrieb:

      NokyRed schrieb:

      Chironomus schrieb:

      hundefleisch essen? ich verfluche dich! schweine, kühe und hühner essen? ja klar, lecker!

      Isst du gerne Hundefleisch? ;)

      ich esse gar kein fleisch. ich ärgere mich bloß über die doppelmoral bezüglich tieren. scheinbar sind ja einige tiere hierarchisch gesehen auf einer höheren stufe als andere. wer sich über hundefleisch ärgert, muss sich auch über schweinefleisch ärgern.

      Nö, muss man nicht, jeder denkt da anders und ich hasse Menschen, die Hunde als ein Lebensmittel ansehen. :)


      Wenn die Hoffnungen und die Wünsche der Menschen sterben, ist dies für die Zukunft nichts, als eine leere Erinnerung der Vergangenheit...

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von NokyRed ()

      Seh ich nicht als Doppelmoral. Der Mensch hält sich zu diversen Zwecken seit tausenden Jahren die verschiedensten Tiere - zum Haus und Hof hüten (Hund), als Chef (Katze) oder zum Essen (Schwein, Rind, etc.). Ich betrachte das als Pragmatismus oder Opportunismus, da man schließlich Omnivor ist.
      Für das, was du als Doppelmoral interpretierst, kommt dann nur noch der Gewohnheitsfaktor dazu - Hund werden eben per allgemein anerkannter Gesellschaftlicher Konvention nicht gegessen, würd ich auch nicht tun. Fragt man mal ein paar alte Leutchen im Thüringer Wald, dann ist das eben gar nicht so allgemein anerkannt und für einige gar nicht so absurd und ganz normal. Wo ist da also eine Doppelmoral?
      Spricht da bloß wieder der Theologe?

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Bazinga! ()

      In meinen Augen ist es einfach Sünde, Hunde zu schlachten und zu essen. Ich bin mit Hunden aufgewachsen und jetzt habe ich selber einen Hund. Für mich gibt es nur Rind, Lamm und Huhn. Das ist nun mal meine Meinung, ob es jemanden passt oder nicht interessiert mich null.


      Wenn die Hoffnungen und die Wünsche der Menschen sterben, ist dies für die Zukunft nichts, als eine leere Erinnerung der Vergangenheit...

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      Bazinga! schrieb:

      Spricht da bloß wieder der Theologe?

      nein, da spricht der veggie-nazi.

      hundefleisch essen oder eben nicht, ist halt ein kulturelles ding. während es in einigen teilen asiens gang und gebe ist, ist es bei uns sogar gesetzlich verboten. grund dafür? keine ahnung. opium für's volk vielleicht? warum sonst sorgen solche vorschläge für furore, wohingegen sich kein mensch probleme hat, sein schnitzel zu genießen, obwohl er doch die bilder aus schlachthöfen kennt? die kulturelle schiene begründet auch, warum ein deutscher probleme damit hat, heuschrecken zu essen, was in vielen teilen asiens und lateinamerika ganz normal ist. dass die gleiche begründung aber dafür sorgt, dass der deutsche auf der einen seite heuschrecken widerlich findet, auf der anderen seite aber kühen eher den tod wünscht, als hunden, ist für mich halt doppelmoral.

      sicher - rein pragmatisch gesehen ist es leichter und lukrativer, vegetarische (rinder) oder omnivore (schweine) tiere zu züchten, als hunde. das ändert aber meines erachtens nicht daran, dass das leben eines hundes nicht mehr wert hat, als das eines schweins. das gegenargument, dass das schwein zum schlachten geboren wurde, widert mich nur an.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Chironomus ()

      Nun ja, da treffen wieder zwei Welten aufeinander, Kirche und dazugehörige, in meinen Augen scheinheilige und unpraktikable Moralvorstellungen sind nun mal mein persönliches Feindbild ... es finge aber schon bei ziemlichen Basics an:
      Man sollte Dingen statt einem sinn maximal eine Bedeutung geben - hat in der Konnotation in meinen Augen auch einen kleinen aber feinen Unterschied. Solche "wurde geboren, um zu ...."-Argumentationen fallen z.B. raus, die bringen keinen weiter. Find ich z.B. scheinheilig und akausal. Genau solche Argumentationsstrukturen bringt die Kirche eben ständig. Die Axiomatik basiert auf einem 2000 Jahre alten Märchenbuch, das schon verschiedene Auslegungen in sich trägt und als gemeinsamen Nenner nur das hat, was dem gesunden Menschenverstand weitestgehend von selbst einfallen sollte. Nimmt mans ganz ernst, dann sind einige Stellen in der Bibel schlimmer als das was man hier klischeehaft mit dem Islam verbindet .... diese Steinigungssachen und so ....
      Generell bringt dieses Irgendjemand-spricht-mich-von-meinen-Sünden-frei-Gedöns nur mit, dass Leute sich um das, was sie aus ihren eigenen Handlungen, insbesondere Fehlern, lernen sollten, weniger Gedanken machen und keinen persönlcihen Idealismus entwickeln. Hab es oft genug erlebt, dass die größten charakterlichen Kotzbrocken ausgerechnet die sind, die sonntags scheinheilig in die Kirche dackeln. Letztendlich hatte das Ganze ja obviously eine Verzögerung kulturellen und wissenschaftlichen Fortschrittes um je nach Disziplin ca 500 Jahre zur Folge.

      Um zurück zum zwischenzeitlichen Thema zu kommen:
      Mich konnten bisher nur zwei Vegetarier ihre Beweggründe plausibel und stichhaltig darlegen. Du nicht ;)

      Back zum eigentlichen Thread-Thema:
      Ich mag ansonsten keine Hunde. Bin eher für Katzen - schlauer, binden mich weniger und sind weit niedlicher.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Chironomus ()

      was hat denn jetzt aufmal die kirche mit dem thema zu tun? die hab ich doch mit keinem wort erwähnt 8|

      Bazinga! schrieb:

      Um zurück zum zwischenzeitlichen Thema zu kommen:
      Mich konnten bisher nur zwei Vegetarier ihre Beweggründe plausibel und stichhaltig darlegen. Du nicht ;)

      was für beweggründe willst du denn jetzt hören? warum ich kein fleisch generell esse oder warum ich einen hund als gleichwertig mit einer kuh sehe?

      damit's kein off topic wird: youtube.com/watch?v=GbycvPwr1Wg

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Chironomus ()

      Bazinga! schrieb:

      Seh ich nicht als Doppelmoral. Der Mensch hält sich zu diversen Zwecken seit tausenden Jahren die verschiedensten Tiere - zum Haus und Hof hüten (Hund), als Chef (Katze) oder zum Essen (Schwein, Rind, etc.). Ich betrachte das als Pragmatismus oder Opportunismus, da man schließlich Omnivor ist.
      Für das, was du als Doppelmoral interpretierst, kommt dann nur noch der Gewohnheitsfaktor dazu - Hund werden eben per allgemein anerkannter Gesellschaftlicher Konvention nicht gegessen, würd ich auch nicht tun. Fragt man mal ein paar alte Leutchen im Thüringer Wald, dann ist das eben gar nicht so allgemein anerkannt und für einige gar nicht so absurd und ganz normal. Wo ist da also eine Doppelmoral?
      Spricht da bloß wieder der Theologe?

      Und was spräche dagegen die Hunde oder Katzen bei nachlassen ihrer Leistungsfähigkeit zu schlachten?
      Wäre doch noch pragmatischer.
      Man würde weniger Fleisch verschwenden.

      Und natürlich ist es eine Doppelmoral, zumindest wenn man sich selbst als Tierschützer oder tierlieb sieht.
      Wenn Katze/Hunde gequält werden, reagiert man empört und wünscht stellenweise den Tod des Tierquälers.
      Bei "Nutztieren" hingegen ist man selber der "Tierquäler" und reagiert eher empört darauf wenn einem dies gezeigt wird.

      Bazinga! schrieb:

      Nun ja, da treffen wieder zwei Welten aufeinander, Kirche und dazugehörige, in meinen Augen scheinheilige und unpraktikable Moralvorstellungen sind nun mal mein persönliches Feindbild ... es finge aber schon bei ziemlichen Basics an:

      1. Chiro hat nirgends die Kirche erwähnt
      2. was genau ist an seinen Argumenten unpraktikabel?
      Hunde WERDEN gegessen.
      Insekten WERDEN gegessen.
      Es geschieht schon, also ist es auch praktikabel.

      Bazinga! schrieb:


      Man sollte Dingen statt einem sinn maximal eine Bedeutung geben - hat in der Konnotation in meinen Augen auch einen kleinen aber feinen Unterschied. Solche "wurde geboren, um zu ...."-Argumentationen fallen z.B. raus, die bringen keinen weiter. Find ich z.B. scheinheilig und akausal. Genau solche Argumentationsstrukturen bringt die Kirche eben ständig. Die Axiomatik basiert auf einem 2000 Jahre alten Märchenbuch, das schon verschiedene Auslegungen in sich trägt und als gemeinsamen Nenner nur das hat, was dem gesunden Menschenverstand weitestgehend von selbst einfallen sollte. Nimmt mans ganz ernst, dann sind einige Stellen in der Bibel schlimmer als das was man hier klischeehaft mit dem Islam verbindet .... diese Steinigungssachen und so ....
      Generell bringt dieses Irgendjemand-spricht-mich-von-meinen-Sünden-frei-Gedöns nur mit, dass Leute sich um das, was sie aus ihren eigenen Handlungen, insbesondere Fehlern, lernen sollten, weniger Gedanken machen und keinen persönlcihen Idealismus entwickeln. Hab es oft genug erlebt, dass die größten charakterlichen Kotzbrocken ausgerechnet die sind, die sonntags scheinheilig in die Kirche dackeln. Letztendlich hatte das Ganze ja obviously eine Verzögerung kulturellen und wissenschaftlichen Fortschrittes um je nach Disziplin ca 500 Jahre zur Folge.

      Und was erst die Nazis gemacht haben.
      FURCHTBAR!
      srsly, was hat das mit dem Thema zu tun?
      Nur weil Chiro ein Christ ist, musst du über die Kirche referieren?

      Bazinga! schrieb:


      Um zurück zum zwischenzeitlichen Thema zu kommen:
      Mich konnten bisher nur zwei Vegetarier ihre Beweggründe plausibel und stichhaltig darlegen. Du nicht ;)

      Überzeugt haben sie dich dann wohl nicht...



      Bazinga! schrieb:

      Die unlogische Argumentationsstruktur. Dat is the point. Und die kam in deinem Post einfach wieder durch. Sowas wie "gleichwertige Betrachtung".

      Etwas konkreter bitte!
      Was ist unlogisch daran Tieren dasselbe Lebensrecht einzuräumen?

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Bazil ()

      Mannoman, ich habe den Titel gelesen und dachte, ja super, werden Erfahrungen und so ausgetauscht und dann diskutiert ihr über's Essen... :Oo:

      Ich schließe mich der Meinung von Chironomus an, auch wenn ich kein Vegietarier/Veganer bin.
      es ist recht unsinnig dem Hund mehr Rechte einzuräumen, als anderen Nutztieren, ich halte es ja schon für absurd, dass der Mensch sich über alles stellt, aber darüber diskutieren wollen, ob Hund essen akzeptabel ist aber sich am Schwein erlaben? Ich selbst habe noch kein Hund, Katze oder sonstiges gegessen, und habe ich auch nicht vor, das liegt aber daran, dass ich ein Hund als Haustier habe, hätte ich ein Schwein in meiner Wohnung rumzurennen, würde ich kein Schwein essen können, wäre es eine Kuh, wäre Rindfleisch ein Tabu. läuft alles auf das selbe hinaus.
      Das ist nichts weiter als Rangierung der Tiere, total unsinnig.

      Bazinga! schrieb:

      Um zurück zum zwischenzeitlichen Thema zu kommen:
      Mich konnten bisher nur zwei Vegetarier ihre Beweggründe plausibel und stichhaltig darlegen. Du nicht ;)

      Es hat nicht mal was mit Vegietarier zu tun, dass er das Leben eines Hundes auf die selbe Ebene wie von anderen Nutztieren zu setzen, und außerdem hat er nicht mal versucht, dich von irgendwas zu überzeugen, sondern stellt einfach seine Position dar, und das um einiges plausibler aus du. Finds sehr amüsant, sich über Hundeverzehrer(Fleischfresser) und über Vegietarier aufzuregen.


      btb/btt: Ich bevorzuge ja eher große Hunde, habe einen fast 5 Jahre alten Boxer hier. kleine Hunde sind viel aggressiver und man muss aufpassen, wo man hintritt. außerdem verleiten kleine Hunde einen dazu, sie immer hochzunehmen, Hunde werden schnell faul, wenn man das zu oft macht, mein Boxer kann ich nicht in mein Ruckzack packen und mit 60 Kilogramm kann ich den auch nicht einfach so auf den Arm nehmen.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Chironomus ()