Yu-Gi-Oh! The Last Asylum

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      Zunächst einmal bin ich sehr froh, dass du dich tatsächlich für die dritte Staffel entschieden hast.
      Dass du trotz der langen Wartedauer einige Zwischensequenzen einbauen willst, freut mich selbstredend ebenfalls. Du weißt ja, Junkie und so ^.^

      Nein, im Ernst, das YGO-Universum hat für mich so viel Faszinationspotenzial und die ganz eigene Variante, die du aus diesem abgeleitet hast gefällt mir sehr gut, sie ist daher kein Ersatz im Sinne einer Ausflucht, sondern etwas ganz eigenes, das auf seine individuelle Weise trotzdem in bekannte Muster zu passen weiß.

      Ich freue mich sehr darauf, einige Geheimnisse gelüftet zu sehen, vielleicht kann ich dann einige Details noch besser verstehen.

      Was mir etwas seltsam erscheint, ist, die Rückblicksequenzen in dieser letzten Folge der zweiten Staffel unterzubringen. Natürlich ergeben sie auch so ihren Sinn, aber noch besser passen würden sie wohl zu Beginn der 3.Staffel und 2 Folgen hintereinander mit derartigen Einschüben wären doch unpassend. Oder was war deine Intention?

      Die Folge lässt Logan zunehmend in einem rätselhaften Licht erscheinen. Er war schon immer nicht gerade der simpelste Charakter (wenn auch charakterlich unaufgeregt) und das wirklich erstaunliche dabei ist, dass er von den Dämonen etc. ja nichts zu wissen scheint und sogar nichts will. Dabei ist die Wiederholung seiner Frage und Anyas reflexartige Notlüge sowohl ein Beweis ihrer Zuneigung/Verlustangst, als auch vielleicht ein Problem und ein Grund für Misstrauen, immerhin scheint er ja doch etwas von all dem anderen zu ahnen. Auf jeden Fall ist er für mich das Rätsel unter den Rätseln.

      Alles in allem hat die Handlung ein wenig Tempo verloren, zumindest kann man sagen, einige Konflikte haben sich eher gedehnt als sich zu beschleunigen.

      Der Absturz von grob 80% aller wichtigen Charaktere am Ende sorgt natürlich für einen krassen Cliffhanger. Die Art und Weise wie es geschah, zuerst der schon fast "alles-wird-gut" Gedankenansatz von Anya in Bezug auf ihren Vater und die Gestalt, die sich schließlich als ihr Bruder und als mindestens versuchter Massenmörder herauststellt, setzen ein SEHR deutliches negatives Zeichen. Ich hatte das starke Gefühl du wolltest sagen: "...und es war alles in allem NICHT in Ordnung." So als hätten die negativen Handlungslinien ihr eigenes temporäres Abebben mit einem drastischen Paukenschlag kompensieren wollen.

      Was mich aber auch verwundert sind die neu eingeführten Charaktere am Ende. Zuerst dachte ich flüchtig an Edna und Harris, aber das war offensichtlich falsch. Und vor allem: wie wird die Handlung weitergehen, da die Hütersuche wegfällt? In irgendeiner Form wird natürlich der Kampf gegen den Sammler fortgesetzt werden.


      Dir ein Feedback zu geben, fällt schwer. Ich muss mich übrigens trotzdem korrigieren: die vielen Geheimnisse sind gut, sie sind u.a. eine wichtige Begründung der Spannung und daher würde ich sagen, dass sie mir auch in hoher Zahl gefallen. Ich denke du wirst sie bei Gelegenheit aufgreifen und das bietet gute Ansätze für Twists und auf die freue ich mich jetzt schon. Von daher war es reichlich sinnlos, das negativ anzumerken.

      Abseits von dem was ich bis jetzt geschrieben habe, kann ich leider nur feststellen, dass du wahrscheinlich dann deine FF am ehesten verbessern kannst, wenn du erkennst, was ihre grundlegenden Eigenschaften sind. Und die kennt niemand besser als du. Ich kann mir zumindest für mich nicht vorstellen, ein Werk dass ich vielleicht in 1-2 Folgen mal detaillierter erfasst habe, ernsthaft in höherer Spannweite substantiell zu betrachten. Ich sehe ansonsten nur, dass ich sie sicher nicht missen möchte. Und mit dem Nervensägenpotenzial eines Utopisten werde ich sicher nicht noch mal an die Sache herangehen.

      Aber ein rein technischer Aspekt könnte hilfreich sein. Das hat natürlich nichts mit Schreibtechnik zu tun, ich hoffe das Exempel zeigt den speziellen Technikbegriff, den ich meine.

      Nämlich: Du könntest den Lesern anbieten, ihre Fragen zu beantworten. Ich weiß, dass das zahlreiche Probleme aufwirft. Meine Antwort darauf lautet: die Fragen müssen bestimmte Eigenschaften mit sich bringen. Am einfachsten ließe sich das Regeln, wenn diese von aktuellen Fragen ("Ist Kali die Mutter von Anya?" wäre ein gutes Beispiel, wie diese Fragen NICHT sein sollten) abgekoppelt wären und entweder die Welt oder langfristige Entwicklungen oder spezielle Details betreffen. Ich sehe mehrere Vorteile in diesem Konzept:

      - mehr Kommentare (wer Fragen stellen will setzt sich mit dir in Verbindung - so oder so)
      - engere Bindung der Leser an die Details der FF (=vorhandene Qualität wirkt besser)
      - eventuelle Anregungen für dich
      - du musst keine Fragen beantworten (-> du hast nichts zu verlieren)
      - die Antworten können von den Folgen abgekoppelt sein und deine Leser unterhalten (insbesondere die Erstellung der Fragen)
      - Wettbewerbseffekt (welche Frage wurde für passend befunden)
      - Leserinteresse abgekoppelt von Folgenveröffentlichungen
      - dein Werk wird breiter rezensiert
      - Fragen regen weitere Fragen an (-> Kettenreaktion)
      - unpassende Fragen haben auch Nutzen (i.S.v. sie spiegeln das Leserinteresse oder verstärken selbiges)

      Alles in allem könnte dies einen Rahmen schaffen, deiner FF mehr und intensivere Zuwendung zu ermöglichen. Das könnte dann in Posts enden, die wie ein Kurzinterview anmuten.

      Tatsächlich hast du natürlich auch so gewisse Fragen deiner Leser beantwortet. Dies jedoch zu einer eigenen Instanz zu machen halte ich allerdings für einen signifikanten Unterschied. Es wäre eine zusätzliche Tätigkeit neben der Erzählung und würde sich explizit auch allgemein an alle Leser richten.

      Ich persönlich wäre gerne, bereit pro Monat (passende) 5+ Fragen zu stellen (per PN), falls du es denn wollen solltest und den Aufwand als sinnvoll erachtest. Sobald die ersten 2-3 Fragenserien beantwortet wurden, könnte das schnell ein Selbstläufer (von den Fragen her) werden. Ist es nicht genau das, was man als Autor will: über sein Werk fachsimpeln? Ich persönliche empfinde das zumindest so und dieser Ansatz wäre eine Möglichkeit, dies ganz gezielt zu erreichen oder zu steigern.

      Zunächst möchte ich euch allen nochmal danken.

      @WiR
      Danke dir!

      Ja, zwischen Marc und Logan ist ein ziemlicher Unterschied.
      Marc war Schwärmerei, Logan dagegen ist was Ernstes. Bleibt nur abzuwarten, ob daraus noch etwas entstehen kann, so, wie Staffel 2 endete.

      Sophias "Tod" war eine Machtdemonstration des maskierten Dämons.
      Ich könnte mich für ein Revival in irgendeiner Form hinreißen lassen. Sowieso wäre ein Kampf Sophia VS Tierra etwas, das ich gerne einbauen würde.
      Nicks Screentime ist tatsächlich leider zum Ende hin immer weiter reduziert worden. Das wird auch in Teilen von Staffel 3 storybedingt so sein, aber er wird definitiv eine wichtige Rolle spielen.

      Plotarmor wird die Charas nicht schützen ... ahem. xD
      Mal schauen, wie sich das auflöst. Interessante Spekulationen für das Ende. ^^

      @Mcto
      Auch dir vielen Dank. Dein Lob ehrt mich.

      Wegen der Rückblenden: Ich verstehe, warum das merkwürdig anmutet.
      Dass ich das so arrangiert habe, hat mehrere Gründe. Zum Einen mag keiner als erste Folge einer neuen Staffel Flashbacks. Dazu kommt, dass die erste Folge der zweiten Staffel an einer ganz anderen Stelle ansetzt und entsprechend es merkwürdig wäre, Flashbacks einzubauen. Wenn jemand eine Zusammenfassung braucht, kann ich damit jederzeit auf die letzte Folge der zweiten Staffel verweisen.
      Zumal ich auch ein wenig Stoff brauchte, um die letzte Folge zu füllen. xD

      Logans Position wird in Staffel 3 enthüllt werden. Wie die meisten Geheimnisse.
      Ich kann, wie schon mal gesagt, verstehen, dass es unbefriedigend ist, über lange Zeit hinweg keine ausreichenden Antworten zu bekommen.
      Aber es war von Anfang an geplant gewesen, die Story in drei Teile zu teilen ... wobei, nicht ganz.

      Was deinen Vorschlag mit den Fragen angeht: Ich verstehe nicht ganz.
      Fragen könnt ihr mir jederzeit stellen. Sei es, weil etwas nicht verstanden wurde oder um nochmal Klarheit zu schaffen. Oder selbstverständlich auch Sachen, die nichts mit dem Inhalt zu tun haben, falls euch das interessiert.
      Inhaltlich antworte ich aber nur in den Maßen, die für diesen Zeitpunkt "gut für euch sind". Ich muss wohl nicht sagen, dass ich nichts spoilern werde.
      Also wenn ihr Fragen habt: Fragen! ^^
      Wie und wo ist mir egal.


      So, dann wird es Zeit für ...

      Statusupdate #1
      Ich werde euch regelmäßig über den Fortschritt der Story informieren.
      Nach und nach werde ich ein paar Informationen teilen und eventuell auch ein paar Überraschungen für euch bereit halten, um die Wartezeit zu überbrücken.
      Heute beschränke ich mich nur auf die Titel der kommenden Folgen und Specials sowie ihren prozentualen, geschätzten Fortschritt.

      Fortschritt

      Turn 89 – Eyes Of Tomorrow [100%]
      Turn 90 – The Honor Student [75%]
      Turn 91 – Genius [20%]
      Turn 92 – Mirror Me [35%]
      Turn 93 – A Queen Of Times Past [30%]
      Turn 94 – Bad Grandma [37%]
      Turn 95 – Bonds [25%]
      Turn 96 – Witch Fight [30%]
      Turn 97 – Cracks And Bruises [33%]
      Turn 98 – Nightmare [0%]
      Turn 99 – Left Undone [5%]
      Turn 100 – Face To Face [52%]

      Extra Turn 54.5 – Pitch Black Ambitions [98%]
      Extra Turn 88.5 – A Genuine Smile [40%]
      Extra Turn 00.9 – Promised Eternity [13%]
      Extra Turn 36.5 – Prankster [15%]

      *Titel sind Arbeitstitel und können sich noch ändern


      Nächtes Mal werde ich voraussichtlich mehr Infos plus etwas Unterhaltung parat haben.
      Ihr könnt natürlich gerne über die Titel diskutieren.
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      Nun, es ist ja bei vielen "Produkten" (bei Boostern zum Beispiel, aber auch bei Geschichten) generell recht konsequent und gut verständlich, dass eine Steigerung um Vergleich zu den vorherigen "Abschnitten" aus Sicht des Autors immer sehr wünschenswert ist. Im RL-YGO führt das zu dem Phänomen des Power-Creep, in den Geschichten schlägt sich das auf ganz unterschiedliche Art und Weise nieder, aber schon die ganze Zeit Möglichkeiten für Überraschungen einzubauen, die auch noch lange vorher angekündigt (und nicht etwa im Nachhinein hineingedeutet werden müssen) bzw. eingeführt wurden ist sicher die eleganteste Art und Weise die Spannung nicht nur aufrecht zu erhalten, sondern sich Möglichkeiten zu schaffen, die Story zu immer neuen gut integrierten Höhepunkten zu führen. Aus der Perspektive sind viele Geheimnisse erkennbar notwendig.

      Die neuen Titel machen schon Lust auf mehr, aber was mich stutzig gemacht hat, ist, wie du die Prozentangaben generierst. Na ja, ist im Prinzip auch egal, es ist schön, dass du dir in die Karten schauen lässt und dass man sieht, dass du gut bei der Sache bist.


      Was die Sache mit den Fragen angeht: dass du nur ohne Spoiler antworten kannst, hatte ich bereits versucht zu berücksichtigen und daher würde dies in dem Konzept, wie ich es vorschlage, aufgehen. Dass wir dir jederzeit Fragen stellen können stimmt natürlich. Das Prinzip bis jetzt ist aber primär personenbezogen und dementsprechend zwar individuell, könnte aber strukturell noch verbessert werden, mit dem einzigen Zweck, die Rolle deiner Geschichte und ihrer Inhalte für ihre Interessenten unabhängig von ihrer reinen Veröffentlichung ihrer Bestandteile stärker im Bewusstsein auszuprägen.

      Die Fragen könntest du, anstatt als (zwar wichtiges, aber dennoch strukturell un-eigenständiges) Anhängsel deiner Folgen implizit aufwerten, indem du sie von diesen loslöst und an dir passend erscheinenden Stellen explizit erwähnst, dass du Fragen (per PN) sammmelst um sie öffentlich zu beantworten und ankündigst, wann die nächsten Antworten erscheinen (natürlich nur, soweit du dich festlegen willst und/oder kannst).

      Das bringt/macht den Unterschied, dass die Fragen nicht mehr direkt an die neuesten Folgen gebunden bleiben und daher in der Tendenz häufiger werden und sich mehr auf das Gesamtwerk beziehen. Es ist alles in allem eine Frage der Präsentation der Möglichkeit, zu fragen, und das Festlegen eines Fokus auf diese spezielle Tätigkeit. Das würde dir ermöglichen, die Beantwortung der Fragen, die wie Kurzinterviews anmuten könnten, bei dem du dir natürlich nur passende Fragen ganz nach Belieben herausgreifst, als Unterhaltung für Wartezeiten und auch sonst einzuschieben und außerdem richtest du dich auf diese Weise an alle Leser. Das dürfte auch die Auseinandersetzung mit deinem Werk steigern, einfach weil du die Fragemöglichkeit ausdrücklich hervorhebst und entsprechend präsentierst.

      Wenn dir das wie und wo der Fragen egal ist, warum dann deren Auftreten nicht so verändern, dass deine Leser und du davon profitieren? Ich weiß, ich klinge vielleicht wie irgend so ein vermaledeiter PR-Manager, aber ich denke wirklich, dass es in deinem Interesse wäre und Nachteile fallen mir keine ein, zumal es relativ leicht zu machen sein dürfte. Du kannst es dir überlegen, ich denke mein Punkt ist klar geworden, und du kennst deine Interessen selbstredend am Besten. Wenn möchtest, können wir das auch per PN weiter besprechen.

      @Mcto
      Die Prozentangeben sind natürlich nur Schätzwerte. Ich gehe bei meinen Folgen anfänglich von circa 20 Seiten pro Dokument aus. Daraus kann man dann ja errechnen, wie viel davon schon geschafft ist. Kann natürlich auch sein, dass es manchmal doch mehr oder weniger wird. ^^

      Was deinen Vorschlag angeht, sehe ich da weiterhin nicht so wirklich durch.
      Ich muss aber ehrlich sagen, dass ich auch gar keine Lust habe, darum jetzt so ein großes Brimborium zu veranstalten.
      Wer Fragen hat, soll sie jederzeit stellen, entweder hier oder per PN. Wie und wo ich sie dann beantworte, werde ich dann entscheiden.
      Fakt ist: Bisher ist da von niemandem etwas gekommen. Also gibt es entweder keine Fragen, es traut sich niemand oder die Leute warten schlichtweg, bis sie sich von selbst beantworten. Man kann halt nichts erzwingen.

      Ansonsten würde ich auf deinen Vorschlag eingehen, das weiter per PN zu besprechen. ^^
      Hm, ich war der festen Überzeugung bereits nach der letzten Folge der Staffel gepostet zu haben, was aber offensichtlich nicht der Fall war. Also erstmal sorry, weil irgendwie ist das jetzt übelst lang her seit du die Folge gepostet hast

      -Aska-

      Wahrscheinlich wirst du auch erst wieder nachschauen müssen, was du eigentlich geschrieben hast, also lass ichs gleich als Zitate, damit du nicht immer hin und her springen musst

      Wer sagt, dass der Sammler das nicht kann? Manche tragen zuhause keine Hose, der ist gleich komplett ohne Unterleib unterwegs. XD
      Dann kann er sich ja zu Yumi dazugesellen. Wird bestimmt ein interessantes Pärchen, wenn sie Geschichten erzählen xD

      Was die Folge angeht: Ich weiß ja, dass du nicht wirklich glücklich wegen des Ausgangs bist. Ich hätte gerne mehr Antworten geliefert, aber das ist eben alles noch Zukunftsmusik. Trotzdem danke für das Lob.
      Du weißt ja, dass ich da durchaus differenzieren kann. Zum Einen ist es natürlich wirklich immer schade, wenn Hoffnungen aufkommen, die sich dann aber nicht erfüllen. Aber wenn du andererseits sagst, dass du an späterer Stelle auf solche Dinge wieder zurückkommst, oder Handlungsstränge fortführst, dann ist das ja nicht aus der Welt. Und zur Not erinnere ich dich bei der letzten Staffel dran, dass du dieses oder jenes noch aufklären mögest, sofern du es nicht getan hast ^^

      Valerie hatte wirklich gute Chancen. Hätte ihr die Schneekönigin nicht dazwischengefunkt, hätte sie das Ding gewonnen. Aber so ist das eben mit Excel-Monstern. Die kommen plötzlich aus dem Nichts. Wobei du natürlich Recht damit hast. Sieg =/= Sammler tot.
      Wir müssen wohl nicht drüber reden, dass man schon während des Duells gemerkt hat, wie geknickt sie ist.
      Absolut. Und den Effekt der Schneekönigin hast du schön umgesetzt. Wie Valerie gar keine andere Wahl hat als ihren Zug zu machen. Da harmoniert die Kontrolle des gegnerischen Zuges zu übernehmen schön damit, dass es wie eine übernatürliche Fähigkeit tatsächlich den Spieler "kontrolliert", und nicht nur so ein "hier sind meine Karten, mach meinen Zug" :)

      Dagegen sahen Anyas Chancen von Anfang an schlecht aus. Gardenia hätte auch schon viel früher gewinnen können, wie ich – meiner Meinung nach – auch ganz dezent angedeutet hatte. Aber diese Hexe ist eine sehr neugierige.
      Auch hier hast du Recht: Ein Sieg hätte Anya gar nichts genützt. Es sei denn, sie hätte Gardenia danach irgendwie mit dem Tod erpressen können, wozu sie aber gar nicht die Kraft gehabt hätte.
      Das ist mir vermutlich dann beim Lesen entgangen, ich weiß es auch beim besten Willen nicht mehr xD Aber ansonsten natürlich richtig, weil abseits von einem Sieg hätte sie ja nicht einmal Anya mit einem Duell beschäftigen müssen, sobald sie in den Weißen Raum verfrachtet worden ist. Das spricht schon deutlich für Neugier xD

      Wegen den Excel-Karten möchte ich allerdings widersprechen. Es gibt drei offizielle Besitzer, aber das sind der Sammler, Kyon und derjenige, der sie geschaffen hat. Exa hatte jene damals offscreen abgelehnt und dann gegen Kakyo mit der Kraft seines Artefakts eine eigene erschaffen.
      Richtig. Das hatte ich falsch in Erinnerung. Ich wusste nur noch, dass Exa Eine verwendet hatte. Aber demnach - wenn ich das richtig daraus lese - wäre derjenige, der sie geschaffen hat, evtl David sie dann geschaffen. Wobei das auch so zu verstehen wäre, dass David keiner der offiziellen Besitzer sein muss. Denn der echte Urheber könnte grundsätzlich ja schon mehr gemacht haben.

      Nigel ist in der Tat kein Schlechter, wenn man nicht gerade auf Kriegsfuß mit ihm und/oder seinem Protegee steht. Deine Bedenken hinsichtlich Anya kann ich nur nachvollziehen. Mal sehen …
      Von Nigel könnte es von mir aus auch nochmal mehr geben. Als "Neutraler" gefiel er mir zunehmend besser. Zumal er ja ein durchaus wissender Hüter ist.

      Vielleicht hat Anya übrigens mehr Verbündete als du denkst? ;)
      *angestrengt nachdenkt* NÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄH xD


      Ich greif den Abschnitt nach der letzten Folge auch mal gerade mit vor:

      Wie du ja weißt, bin ich auf die dritte Staffel sehr gespannt und freue mich darauf, zu sehen, wie sich all die Wendungen nun auflösen werden, ob man mit der einen oder anderen Spekulation zwischendrin richtig gelegen hat usw. Aber natürlich macht es auch ein wenig traurig, wenn es ein Ende mit Ankündigung ist und man weiß, dass es danach dann vorbei sein wird. Aber immerhin weiß man bei dir, dass du die Geschichte tatsächlich abschließt. Nicht so wie gefühlt jede zweite US Fernsehserie, die nach einer Staffel eingestellt wurde, obwohl sie ganz interessant war.


      Was ich gelungen fand? Ich glaub, da gäbe es zuviel, was ich aufzählen könnte. Die Charaktere und ihre Entwicklung, die Beschreibungen dass man sich die Handlungsorte im Kopf gut vorstellen kann und auch bei den Charas in sie hineinversetzen kann.
      Stilistisch gefiel mir - damals Staffel 1 noch als ganze Folgen, in Staffel 2 jetzt als Handlungsstränge Teile der Folgen - der komplette Wechsel zu einem anderen Charakter. Damals war es ja Valerie, jetzt hatten wir so z.B. Matt, Zanthe, aber auch sporadisch die Antagonistenblickwinkel ;)

      Verbesserungen? Nicht wirklich welche. Ratschläge? Immer dir selbst treu bleiben. Bisher hat es alles wunderbar funktioniert ^^

      An dieser Stelle bedanke ich mich noch einmal bei allen, die fleißig mitgelesen haben sowie bei denen, die auch Feedback hinterlassen haben. Ich bin ehrlich: Es war nicht immer ganz einfach, so ein Mammutprojekt zu stemmen, wenn man das Gefühl hat, dass vielleicht zwei, drei Leute aktiv mitlesen. Aber letztlich muss man über sowas erhaben sein, denn man bekommt nicht immer das, was man sich wünscht und das Leben ist auch kein Ponyhof.
      Das macht mich auch immer ein wenig traurig, dass es hier so wenig Feedback gibt. Ein paar wackere Leute posten regelmäßig, aber der Großteil liest im Stillen. Dabei wäre es für dich als Autor soviel motivierender, wenn es mehr Kommentare wären. Wie irgendwo mal gesagt, es muss ja kein Essay sein.

      Deswegen NOCHMAL danke an diejenigen, die ihre Gedanken mit mir geteilt haben. Besonders hervorheben möchte ich hierbei Evil Bakura, der nicht nur mein Testleser ist, sondern auch enger Vertrauter und treuester Begleiter. Danke für alles!
      *beschämt den Hinterkopf reibt* Danke ^^'




      Folge

      Wie gesagt, ich bin sau spät dran, aber ich hab ja gerade selbst geschrieben, jeder Kommentar zählt, also will ich am Ende nicht bei genau einer Folge faul werden.

      Bei dieser letzten der Staffel denke ich fang ich aber wirklich beim Schluss an, der ja doch ein gewaltiger 'Knaller' gewesen ist. (manche gute Steilvorlagen ergeben trotzdem nur schlechte Wortwitze xD)

      Mit einem offenen Ende hast du den Leser, angesichts der angekündigten Wartezeit auf Staffel 3, natürlich böse am ausgestreckten Arm hängen lassen. Beim Lesen hatte ich die ganze Zeit mit irgendeiner eher einfachen Lösung gerechnet, mit der die Ereignisse aufgeklärt werden. So waren in der Folge nirgends die Duel Disks erwähnt worden, und hätte ja sein können, sofern die sich vermutlich im normalen Gepäck befanden, Anyas bombige Disk durch einen Irrtum in einem anderen Flieger gelandet sein könnte oder sowas.
      Aber die Szene mit Velvet (I c what u did there xD) implizierte ja, dass es tatsächlich das Flugzeug mit Anya und Co gewesen ist. Im gleichen Atemzug wurde mit der Szene dann aber auch eine "Final Destination" Situation mit einer prophetischen Vision ausgeschlossen, da diese Ereignisse zu der Zeit bereits 15 Minuten her waren (Was nebenbei interessant ist. Sogesehen war es ja mehr ein Flashback. Normalerweise hat man die immer nur von selbst erlebten, oder wenn man mit Gegenständen aus dem Ereignisbereich in Berührung kommt. Bei Velvet kam es einem aber tatsächlich mehr wie eine Zukunftsvision vor, als ob sie es fast am eigenen Leib spüren würde, so echt wirkte es für sie war.

      Aber okay, diese Dinge werden denk ich Sachen sein, auf die man mit der nächsten Staffel warten muss, wie sie sich entfalten und auflösen werden.

      Rücksichtslos fand ich die Aktion von Zach allemal. Ich meine, warum ausgerechnet da? An diversen anderen Orten hätte er weit weniger Kollateralschaden verursacht. Z.B. im Gate, als da an dem einem Moment fast keiner mehr da gewesen war. Natürlich kann man argumentieren, dass die Gefahr entdeckt zu werden dort höher und die Wahrscheinlichkeit, dass Anya vielleicht nicht getötet werden würde, größer gewesen wäre. In einem explodierenden, dann abstürzenden und in ein Haus krachendes Flugzeug sind die Chancen wohl deutlich niedriger gewesen.
      Wenn man aber berücksichtig, dass der Zünder so eine enorme Reichweite hatte, dann hätte er sie theretisch auch im Taxi auf dem Weg zum Flughafen hochjagen können. Er wusste ja offensichtlich, dass die Gruppe dort aufschlägt, also hätte er da nur stehen und den Zünder gedrückt halten müssen, und sobald das Taxi in Reichweite käme. Booooom.
      Soviel zu dem unklaren Teil. Anders seine Motivation, die er ja schon im Cup gezeigt hatte, Kali unbedingt beschützen zu wollen und dafür 'Anya' auch gegen ihren Willen zu töten. Nach der letzten Konfrontation im Stadion dürfte sich das nur noch verstärkt haben.

      Ansonsten gab es in der Folge auch noch ein paar andere Details, die erwähnenswert waren. So zum Beispiel Logan, der durch die Szenen am Flughafen wieder ein Rätsel aufwirft. Grundsätzlich könnte die Aussage von ihm mit seinem Karriereende eine andere Erklärung haben, was es mit Claire zu tun hatte. Aber ohne eine Auflösung sät es natürlich erstmal wieder Zweifel an ihm.

      Der Frieden mit den Undying bleibt vorerst auch einmal bestehen, was soweit ganz gut nachvollziehbar war. Solange Anya den Plan des Sammlers nicht weiter verfolgt, steht sie unter dem Schutz der Undying. Nur bleibt natürlich in der Theoreie offen, wie sie ihr helfen wollen (mal unter der Annahme, dass die momentane Schrödinger' Anya wieder den Status "lebend" erhält). Zudem strebten die Undying bisher immer Majoritätslösungen an. Falls Anya das kleinere Übel wäre, bestände grundsätzlich die Gefahr, dass sie fallen gelassen wird. Aber eigentlich ist zumindest Ricther zu aufrichtig rübergekommen, als sein Wort zu brechen.

      Ansonsten war da nicht mehr so viele Neues, auf das man eingehen müsste, weil es ja im Großen und Ganzen eine Flashback Episode war. Dabei hast du durch Anyas Perspektive und ihre Kommentare zu den erzählten DIngen die üblicherweise etwas zähen Rückblenden Blöcke schön aufgelockert. Denke aber das hängt auch davon ab, wieviel man selbst noch weiß.
      Insgesamt hast du nochmal gut die ganzen Momente zusammengefasst, die wichtig für die Handlung waren. Gut gelöst war auch abwechselnd zwischen Echtzeit und Erinnerung zu wechseln. Denke war auch ganz okay, am Ender der Staffel die Handlung nochmal aufzubereiten. Wobei man grundsätzlich darüber diskutieren könnte, ob das am Anfang einer neuen Staffel Sinn machen würde. Gerade wenn so lange bis zu derem Beginn dazwischen liegt. Aber Quereinsteiger können immer nochmal diese Folge zur groben Einführen nehmen - wobei es natürlich mehr Sinn macht, chronologisch ranzugehen.

      In dem Sinne verbleibe ich gespannt, wie du an die Ereignisse dieser Folge in der nächsten Handlung anschließen wirst. Denn ich vermute, gleich zu Beginn wirst du uns auch keine Lösung zeigen wollen, wie die Charas das doch überstanden oder gerettet werden können. Sowas würde den eigentlich großen Cliffhanger auch kleiner bzw weniger gravierend machen, als er doch war.
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      .:: Cold Desire - Reboot in Arbeit ::.
      Yohoho, schon wieder ein Monat rum. Also Zeit für das nächste Statusupdate mit einem kleinen Bonus.
      Aber erstmal noch ein Danke an euch, dass ihr so geduldig seid bzw. immer noch Interesse an der Fanfic habt.

      @Evil Bakura
      Das ist nicht zu entschuldigen! Als Strafe musst du lebenslang mein Betaleser bleiben. Und meine geheimen Yaoi-Fanfics lesen! So, da hast du's!

      Vielleicht wird’s das ein oder andere am Ende der Staffel geben, was ich erklären muss, aber viele Fragen werden mit Staffel 3 endlich beantwortet werden.
      Die Schneekönigin war eine Last Minute-Entscheidung, beruhend auf unserem Gespräch über ein gewisses, anderes TCG. XD
      Eigentlich sollte der Sammler ja seine Excel-Karte im Duell gegen Ricther auspacken, aber daraus wurde dann irgendwie nichts.

      Ich hab die Gardenia-Stelle auch nur sehr subtil angedeutet. Ein gewisses Bossmonster von ihr hat nämlich auch einen Effekt, der Karteneffekte annullieren kann. ;)
      Hach, die Sache mit den Excels und ihrem Ursprung werde ich recht zeitnah in Staffel 3 aufklären, dann dürfte auch endlich klar sein, wie es zu dieser Verteilung kam. Ist eigentlich recht simpel.

      Das mit den Serien, die vor ihrem Ende eingestellt werden, find ich auch immer behämmert. Fast so schlimm wie Serien, die ewig in die Länge gezogen werden. House M.D. *hust* Supernatural
      *hust*

      Was meinst du eigentlich mit dem Kommentar bezüglich Velvet?
      Auf jeden Fall sollte die letzte Szene deutlich aussagen: Das ist passiert, das kann nicht mehr verhindert werden.

      Sicher hätte man den Flashback auch als erste Folge bringen können, aber das wäre doch langweilig und ein uninteressanter Einstieg. Ne, da ist mir das so lieber. Ich hasse Flashback-Folgen sowieso wie die Pest.

      Was Zach da geritten hat, obwohl er weniger Opfer hätte mit reinziehen können … wer weiß.

      Dir jedenfalls vielen Dank. ^^


      Dann hier der aktuelle Stand:

      Statusupdate #2

      An den Specials habe ich bisher nicht weitergearbeitet, aber es ist eh noch genug Zeit.

      Fortschritt
      Turn 89 – Eyes Of Tomorrow [100%]
      Turn 90 – The Honor Student [75% -> 95%]
      Turn 91 – Genius [20% -> 27%]
      Turn 92 – Mirror Me [35% -> 40%]
      Turn 93 – A Queen Of Times Past [30%]
      Turn 94 – Bad Grandma [37%]
      Turn 95 – Bonds [25%]
      Turn 96 – Witch Fight [30% -> 43%]
      Turn 97 – Cracks And Bruises [33% -> 37%]
      Turn 98 – Nightmare [0% -> 5%]
      Turn 99 – Left Undone [5%]
      Turn 100 – Face To Face [52% -> 60%]

      Extra Turn 54.5 – Pitch Black Ambitions [98%]
      Extra Turn 88.5 – A Genuine Smile [40%]
      Extra Turn 00.9 – Promised Eternity [13%]
      Extra Turn 36.5 – Prankster [15%]


      Okay, wenn ich mir das jetzt so ansehe, ist das weniger als ich eigentlich dachte. Hier und da etwas gemacht, aber kaum irgendwo wirklich weiter. *seufz*
      Naja, mal schauen. Entsprechend kann ich erstmal noch keine Infos mit euch teilen, dafür etwas anderes.

      *Trommelwirbel*

      Character Skits!

      Manche kennen sie vielleicht aus den Spielen der Tales of-Reihe. Kurze Szene mit den Figuren, die manchmal mit der Story zu tun haben, aber meist völlig andere Themen behandeln und der reinen Unterhaltung dienen. Ich hab mich mal dran versucht, welche für TLA zu schreiben. Falls sie gut angenommen werden, werde ich mehr produzieren. Wenn nicht, dann ... nicht.
      Für Ideen, wie man das Ganze noch besser aufbereiten kann, wäre ich sehr dankbar. ^^
      Also dann viel Spaß!


      Skit #1 - Clairebot
      Anya trifft Claire Rosenburg in ihrem Wohnzimmer an.

      Anya: „Hey, Rosenbot!“
      Claire: „…“
      Anya: „Hey, Roboburg!“
      Claire: „…“
      Anya, gereizt:„Hey, Mechamotherfuckincheaterbitch!“
      Claire: „… Data not found!“
      Anya, irritiert:„W-was?“
      Claire: „Data not found!“
      Anya weicht langsam zurück: „Alles okay mit dir?“
      Claire: „Data not found!“
      Anya im Umdrehen:„Shit, die ist ja wirklich ein Roboter!“

      Nachdem sie das Zimmer verlässt, schiebt sich Zanthes Kopf hinter dem Sofa hervor.

      Zanthe: „Gut gemacht, Claire!“
      Claire: „Data not found!“
      Zanthe, leicht genervt:„Du kannst jetzt damit aufhören …“

      Skit #2 - Ex-trem!!!
      Zanthe begegnet Marc auf der Straße und beobachtet ihn dabei, wie er einem kleinen Mädchen einen Luftballon schenkt.

      Zanthe, schelmisch:„Oh, hey, Marc. Na, mal wieder dabei, anderer Leute Leben zu ruinieren?“
      Marc, mürrisch:„Natürlich. Im Luftballon sind harte Drogen …“
      Zanthe:„Ex-trem~! >seufzt< Verstehst du keinen Spaß? Ich meine, nach der Sache mit Anya damals und neulich dieses Interview. Hätte nur noch gefehlt, dass du die Farbe von Valeries Unterhöschen verrätst.“
      Marc, genervt: „Sicher … war kurz davor …“
      Zanthe, unbekümmert:„Wobei ich dein Engagement auch irgendwie bewundere. Du würdest echt alles für sie tun. Aber wo sind die Grenzen?“
      Marc:„Es gibt offensichtlich keine …“
      Zanthe: „Ach komm schon! Was würdest du tun wenn, sagen wir, zwei Eisdämonen sie angreifen würden? Solche mit scharfen Klauen, spitzen Zähnen und hart wie Stein!“
      Marc: „Ich würde mich selbst in Brand stecken, um sie zu schmelzen …“
      Zanthe:„Ahaha! Der war gut!“
      Marc, grimmig: „Das war kein Witz …“
      Zanthe, perplex: „… oh. Das ist … extrem …“
      Marc: „Nein. Das ist ex-trem!!! Und jetzt verschwinde, ich muss noch mindestens zwei Menschen verleumden …“

      Zanthe schlendert irritiert davon.

      Zanthe: „Ouh, ich hab' wohl 'nen wunden Punkt getroffen … Yoinks!“


      Ich hoffe, die waren ganz ok ...?
      Spoiler anzeigen
      Also ich finds faszinierent wie du nicht erst eine Folge nach der anderen machst sondern viele auf einmal.

      Zu den Skitts: Das erste war schon witzig, das zweite eher informativ oder ich habe zu wenig schwarzen Humor. War aber nett wieder was von Marc zu lesen.

      Ideen für Skitts:

      Logan und Zanthe erklären Richter was ein Handy ist.
      Anya bittet Nick ihr das Hacken beizubringen.
      Anya überredet Nick Clairbot zu hacken.
      Clairbot beim Sauber machen.
      Anya als Pirat.
      Nick kämpft um mehr Screentime.
      Richter führt nen Kaffeeklatsch mit dem Sammler.
      TLAS verkleiden sich als Justice leage.

      Suche Spieler aus Bayern/Schwaben die in der Nähe von Günzburg/Giengen/Dillingen/Lauingen und Gundelfingen an der Donau wohnen. pls PN an mich :) :thumbsup: :drunk: :cain: :verschwoerung:
      Und ein weiterer Monat rum, also wieder Zeit für ein Statusupdate.

      @WiR
      Dass ich nicht chronologisch schreibe hilft mir, bei Schreibblockaden trotzdem voran zu kommen. Mir passiert es öfter, dass ich für die aktuelle Folge keine Inspiration/Motivation habe, dafür aber für eine andere. Deswegen fang ich dann mit der an, ehe ich gar nix hin bekomme. Die Technik kann ich nur weiterempfehlen, vor allem weil man später dann auch weniger zu tun hat. ^^

      Danke für deine Vorschläge für die Skits. Einen davon werde ich mindestens umsetzen, aber bin noch nicht so weit. Hoffentlich beim nächsten Mal!


      Statusupdate #3
      Diesmal bin ich besser voran gekommen!

      Fortschritt
      Turn 89 – Eyes Of Tomorrow [100%]
      Turn 90 – The Honor Student [95% -> 100%]
      Turn 91 – Today Will Never Exist Again [27% -> 100%]
      Turn 92 – Mirror Me [40%]
      Turn 93 – A Queen Of Times Past [30% -> 48%]
      Turn 94 – Bad Grandma [37%]
      Turn 95 – Bonds [25% -> 40%]
      Turn 96 – Witch Fight [43% -> 56%]
      Turn 97 – Cracks And Bruises [37%]
      Turn 98 – Nightmare [5%]
      Turn 99 – Left Undone [5%]
      Turn 100 – Face To Face [60%]

      Extra Turn 54.5 – Pitch Black Ambitions [98%]
      Extra Turn 88.5 – A Genuine Smile [40%]
      Extra Turn 00.9 – Promised Eternity [13%]
      Extra Turn 36.5 – Prankster [15%]

      Wie man sehen kann, hat die dritte Folge einen neuen Titel, der meiner Meinung nach besser zum Inhalt passt. Auch Bad Grandma wird sich vielleicht noch ändern, aber bisher habe ich da noch nichts Besseres. ^^


      Leider gibt's heute nur einen Skit, die ja doch scheinbar ganz gut angekommen sind, aber dafür hat er die dreifache Länge. ^^
      Wenn ihr Vorschläge für Skits habt, schickt sie mir ruhig. Dann mach ich einen Monat mal Fan-Skits. ^^

      Skit #3 - Pechsträhne
      Matt sitzt frustriert auf der Couch in Anyas Wohnzimmer und zappt wahllos durch das Programm, als Letztere den Raum betritt.

      Matt, deprimiert: „ … natürlich, meine Lieblingssendung haben sie auch abgesetzt.“
      Anya: „Hey Summers, was geht?“
      Matt: „Nicht viel …“
      Anya, sich zu ihm auf die Couch setzend: „Alter, du klingst, als wäre gerade dein Haustier gestorben.“
      Matt: „Nicht mein Haustier, aber unser Laptop. Hab Kaffee drüber verschüttet, jetzt ist er hin.“
      Anya, sauer: „Ugh, na toll! Sonst noch irgendwelche schlechten Nachrichten?“
      Matt, brummend: „Ich bin ins Badezimmer reingeplatzt, als deine Mutter sich gerade ausgezogen hat, habe Zanthes Faust Band 2 verbummelt, mein Konto beim Einkaufen überzogen und bin auf dem Rückweg mit den Taschen gestolpert, hingefallen und habe dabei das Obst zerquetscht.“
      Anya, abwinkend: „Pft, wer mag schon Obst. Aber hey, das klingt ja nach einer waschechten Pechsträhne. … hast du Bock auf ein Duell, so nebenbei, huh?“
      Matt, zu ihr grimmig herüber schielend: „Nein …“
      Anya: „Tch, ich wollte dich nur ablenken …“
      Levrier telepathisch zu Anya: „Wenn du deine Freunde aufheitern willst, solltest du dies durch etwas Positives tun und nicht, indem du dein eigenes Ego aufpolsterst, Anya Bauer.“
      Anya: „Schnauze da oben! Aber warte mal … was könnte Summers aufheitern?“

      Anya sieht ihn nachdenklich an, bemerkt den verträumten Ausdruck in seinen Augen trotz all der Missgeschicke. Daraufhin springt sie auf, schlägt die Faust in die Handfläche.

      Anya, energisch: „Ich hab's! Ich arrangiere ein Date zwischen dir und Redfield!“
      Matt, rot anlaufend: „W-was, w-wie kommst du denn darauf!?“
      Anya, ernst: „Jeder mit zwei Hühneraugen sieht doch, dass du scharf auf sie bist! Wart nur ab, das wird großartig.“
      Matt:„I-ich weiß nicht so recht …“

      Anya ruft Valerie an und bringt sie unter fadenscheiniger Argumentation dazu, sich morgen mit Matt im Kino zu treffen. Am nächsten Tag wartet sie bereits zusammen mit Zanthe im Flur, als Matt die Tür öffnet.

      Zanthe: „Oh, das ist er! Wie war's, Loverboy!?“
      Matt: „...“
      Anya: „Ach komm schon, sie klang doch ganz angetan!“
      Matt: „War sie auch …“
      Zanthe: „Betonung auf 'war', nehme ich an.“
      Matt: „Ja … erst stoppte der Film mitten in der Vorführung. Dann wurden wir von einem Regenschauer überrascht.“
      Zanthe, irritiert: „Huh? Hier hat's gar nicht geregnet …“
      Matt, missmutig: „Wundert mich nicht. Beim anschließenden Dinner habe ich Valerie dann mit meinem Wein angespritzt – durch die Nase! Und als ich ihr gesagt habe, dass ich sie sehr gern hab, meinte sie nur, dass wir inzwischen ziemlich gute Freunde sind.“
      Zanthe: „Autsch.“
      Anya, unwissend: „Ist das schlecht?“
      Matt, sauer an dem Mädchen vorbeiziehend: „Anya, ich hasse dich …“
      Anya: „Aber warum!?“

      Als das Mädchen ihm hinterher will, rutscht sie über den erst vorhin geputzten Boden aus und landet hart auf dem Rücken. An diesem Tag entschied sich das Karma, endlich gut zu machen, was es etliche Jahre in Livington ignoriert hatte … und das war das vorzeitige Ende von Anya Bauers Geschichte.
      Spoiler anzeigen
      Du kommst ja gut voran. :) Das mit mehreren Episoden nebeneinander schreiben macht schon Sinn. So habe ich das noch nie betrachtet. Ist eigentlich auch ein guter Tipp.

      Zu meinen Skitt Vorschlägen: Freue mich das ich dir da helfen konnte. Ich bin ja gespannt welcher es sein wird.

      Zu diesem Skitt:
      Armer Matt. Pech hoch 2. Kann es sein das Karma lange dachte das Matt Anja wärexD
      MattXvalerie somit tot. Ich glaube auf Valerie stehen mehrere Kerle +- Anja. Aber ist Anja in der Folge nun gestorben oder interpretiere ich da was hinein? (Also im Skitt nicht in der Hauptstory) .



      Danke fürs Update und den Skitts. :)
      Suche Spieler aus Bayern/Schwaben die in der Nähe von Günzburg/Giengen/Dillingen/Lauingen und Gundelfingen an der Donau wohnen. pls PN an mich :) :thumbsup: :drunk: :cain: :verschwoerung:
      So, dann mal etwas verspätet das nächste Statusupdate!

      @WiR
      Gerne, ich hoffe die Updates und Skits sind auch interessant für euch.
      Zu dem Karma-Skit: Ja, Anya ist durch den Sturz überraschend gestorben. Natürlich gehören die Skits nicht zum Canon, sondern adressieren nur bestimmte Vermutungen oder Andeutungen. ^^

      @Mcto
      Nein, es stresst nicht. Eher war es ein Anstoß, das Update zu veröffentlichen. ^^
      Ich wollte wenigstens einen Skit fertig kriegen, aber die Muße war einfach nicht da. <.<


      Statusupdate #4
      Hm, sieht ja fast so aus, als wäre ich wieder gut voran gekommen.
      Obwohl ich nur Anfang des Monats aktiv war, Hitze und Stress auf Arbeit sei Dank. <.<

      Fortschritt
      Turn 89 – Eyes Of Tomorrow [100%]
      Turn 90 – The Honor Student [100%]
      Turn 91 – Today Will Never Exist Again [100%]
      Turn 92 – Mirror Me [40% → 100%]
      Turn 93 – A Queen Of Times Past [48% → 82%]
      Turn 94 – Bad Grandma [37% → 40%]
      Turn 95 – Bonds [40% → 50%]
      Turn 96 – Witch Fight [56%]
      Turn 97 – Cracks And Bruises [37%]
      Turn 98 – Nightmare [5%]
      Turn 99 – Left Undone [5%]
      Turn 100 – Face To Face [60%]

      Extra Turn 54.5 – Pitch Black Ambitions [98%]
      Extra Turn 88.5 – A Genuine Smile [40%]
      Extra Turn 00.9 – Promised Eternity [13%]
      Extra Turn 36.5 – Prankster [15%]


      Dank der besagten Umstände habe ich es nicht geschafft, irgendwelche Skits fertig zu schreiben. Hoffentlich dann nächstes Mal. :(
      Spoiler anzeigen
      Heißt du bist somit mit den ersten 4 Folgen fertig, oder? :)
      Zu Extra Turn 00.9 (ja ist mir gerade erst bewusst geworden^^ Heißt bevor die erste Folge losging. Befürchte ja das du meine Theorie das unsere Anja in der ersten Folge zu atmen began einfach zerschmetterst :-|

      Wenn sie keine Skitts einfallen können wir uns welche dann überlegen?
      Suche Spieler aus Bayern/Schwaben die in der Nähe von Günzburg/Giengen/Dillingen/Lauingen und Gundelfingen an der Donau wohnen. pls PN an mich :) :thumbsup: :drunk: :cain: :verschwoerung:
      @WiR
      Ja, die ersten vier sind im Kasten, aber noch nicht weiter auf Fehler etc. kontrolliert, nicht mal von mir selbst.
      Extra Turn 00.9 spielt vor der ersten Folge, ja. Allerdings steht jemand anderes als Anya da im Fokus. ;)


      Tja, da ich ja nun keine Skits veröffentlicht habe, gibts als "Trost" zumindest ein Preview des ersten Specials, welches ich vermutlich im Oktober veröffentlichen werde.

      Turn 54.5 - Pitch Black Ambitions / PREVIEW
      Turn 54.5 – Pitch Black Ambitions
      Der Plan sieht vor, Anya am Legacy Cup teilnehmen zu lassen, um an das nächste Hüterartefakt zu gelangen. Nicht nur muss sie ihren Chef, Mr. Palmer, von ihrem Vorhaben überzeugen, sondern auch entsprechende Vorbereitungen treffen. Vorbereitungen in Form einer kleinen, bösen Liste, die sie motiviert. Erster Punkt: Levrier im Elysion in einem Duell besiegen. Jedoch nimmt alles eine unerwartete Wendung, als das Mädchen in die Abgründe ihres eigenen Selbst gezogen wird …

      Veröffentlichung: ca. 31.10.2017

      Hinweis: Spielt zeitlich zwischen Anyas erster Begegnung mit Ricther und dem Aufbruch nach Ephemeria City., daher 54.5!
      So, wieder ein neuer Monatsanfang, also auch ein neues Update!

      Statusupdate #5
      Insgesamt lief es eher mittelprächtig, aber immerhin ein bisschen Fortschritt!

      Fortschritt

      Turn 89 – Eyes Of Tomorrow [100%]
      Turn 90 – The Honor Student [100%]
      Turn 91 – Today Will Never Exist Again [100%]
      Turn 92 – Mirror Me [100%]
      Turn 93 – A Queen Of Times Past [82% -> 100%]
      Turn 94 – Bad Grandma [40% -> 60%]
      Turn 95 – Bonds [50% -> 58%]
      Turn 96 – Witch Fight [56%]
      Turn 97 – Cracks And Bruises [37% -> 45%]
      Turn 98 – Nightmare [5% -> 15%]
      Turn 99 – Left Undone [5%]
      Turn 100 – Face To Face [60%]


      Extra Turn 54.5 – Pitch Black Ambitions [98%]
      Extra Turn 88.5 – A Genuine Smile [40%]
      Extra Turn 00.9 – Promised Eternity [13%]
      Extra Turn 36.5 – Prankster [15%]


      Hoffentlich läuft es im September besser.
      Dafür gibt's diesmal die volle Breitseite an Skits!

      Skit #4 - Nein

      Zanthe und Claire sehen sich im Fernsehen eine Show über Dominanz und Kontrolle an. Anya kommt hinein und sieht, wie eine Frau einem gefügigen Mann einen Befehl gibt und kommt auf eine Idee.

      Anya, zwischen über die Couch gelehnt: „Sag mal, Flohpelz, hat Rosenburg wirklich keinen freien Willen mehr?“
      Zanthe, misstrauisch: „Das haben wir dir doch schon tausendmal erklärt. Sich braucht Führung-“
      Anya: „Also nicht! Sehr gut!“
      Zanthe, noch misstrauischer: „Was hast du vor …?“
      Anya, an Claire gewandt: „Hey Roboburg!“
      Claire regt sich nicht.
      Anya, genervt: „Ich habe ein paar Aufgaben für dich! Mein Zimmer muss aufgeräumt werden, also mach dich an die Arbeit! Danach gehst du einkaufen und anschließend mähst du den Rasen.“
      Claire regt sich immer noch nicht.
      Anya: „Hey, ich habe dir einen Befehl gegeben! Mach dich an die Arbeit!“
      Zanthe, triumphierend: „Sorry Anya, daraus wird nichts. Ich habe mir schon gedacht, dass du ihre Lage ausnutzen willst und deswegen vorher gebrieft. Sie wird von dir keine Befehle annehmen.“
      Anya, beleidigt: „Kch! Spielverderber!“

      Anya verlässt stampfend das Wohnzimmer, wobei Zanthe ihr breit grinsend hinterher sieht.

      Zanthe, an Claire gewandt: „Okay, die wären wir los. So, jetzt musst du erstmal etwas essen. Komm!“
      Aber Claire regt sich trotzdem nicht.
      Zanthe, irritiert: „W-was ist los?“
      Claire, mechanisch: „Die Anweisung lautete, keine Anweisungen entgegen zu nehmen.“
      Zanthe: „A-aber doch nur nicht von A-“
      Claire, mechanisch: „Es wurden keine Ausnahmen genannt.“
      Zanthe: „Aber du musst etwas essen, Claire!“
      Claire, mechanisch: „Dazu besteht keine Veranlassung.“
      In dem Moment knurrt ihr Magen.
      Zanthe, verzweifelt: „Dann hör' wenigstens auf die Signale deines Körpers!“
      Claire: „Auch dieser darf keine Anweisungen geben.“
      Und Zanthe konnte nur noch die Hand vor die Stirn schlagen.

      Keiner konnte ahnen, dass Claire Rosenburg für den Rest ihres kurzen Lebens auf der Couch der Familie Bauer saß, ehe sie dort aufgrund fehlender Initiative, Nahrung aufzunehmen, einfach verhungerte.

      Skit #5 - Nur einmal

      Claire und Zanthe stehen in der Küche und waschen zusammen ab. Als er sich sicher fühlt, tritt Exa vorsichtig herein und schleicht sich an die beiden an. Dabei streckt er seine Finger Richtung Claires Schultern aus.

      Zanthe, mürrisch: „Lass es.“
      Exa lässt die Hände sinken.
      Zanthe, ohne sich umzudrehen: „Ich weiß genau was du vor hast.“
      Exa, gespielt unschuldig: „Weiß gar nicht was du meinst.“
      Zanthe, sich umdrehend: „Und ob ich das weiß. Ich rieche es förmlich.“
      Exa: „Ach komm schon! Sie wird sich sicher nicht dran stören. Nur einmal kurz anfassen!“
      Zanthe, die Augenbrauen zusammenziehend: „Claire, dreh dich mal um.“
      Claire wandte sich den beiden zu.
      Zanthe, flüsternd: „Na dann, nur zu.“
      Exa blinzelt kurz verwirrt, ehe er seine Hände langsam Richtung Claires Busen ausstreckt. Kurz darauf packt sie sein Handgelenk und dreht es brutal zur Seite, sodass der junge Mann jammernd in die Knie sinkt.
      Zanthe, resolut: „Nur weil sie einen eingeschränkten Willen hat, ist sie noch lange kein Freiwild!“
      Exa, weinerlich: „Ich hab's ja kapiert!“
      Zanthe, streng: „Immer dasselbe mit euch …“

      Denn draußen vor dem Fenster stand ein gewisser, junger Mann, hoch gewachsen und mit zerzausten Haar, der sich grimmig das Handgelenk rieb. Und neben ihm schmollte ein bestimmter Dämonenjäger, dem es nicht anders ging …

      Skit #6 - Hackerangriff
      Nick betritt die Küche der Familie Bauer und sieht Anya zusammen mit Claire am runden Esstisch. Anya sitzt vor ihrem Laptop und hält ein USB-Kabel in der Hand.

      Anya, nachdenklich: „Hmm, wohin damit …“
      Nick tritt näher an die beiden heran.
      Nick, argwöhnisch: „Was machst du da?“
      Anya, geheimnisvoll: „Wirst du gleich sehen.“
      Unvermittelt rammt sie der neben ihr sitzenden Claire das USB-Kabel ins Ohr. Jene rührt sich nicht, verzieht auch keine Miene trotz des Schmerzes.
      Nick, zynisch: „Ist das wieder eines deiner Folterspielchen?“
      Anya, wütend: „Quatsch! Ich versuche das Miststück zu hacken. Hilfst du mir dabei!?“
      Nick, fassungslos: „Anya, du kannst keinen Menschen hacken!“
      Anya, überzeugt: „Aber sie ist kein Mensch! Sie ist ein Android, ich weiß es!“
      Nick: „Und warum fließt dann Blut aus ihrem Ohr!?“
      Anya, immer noch überzeugt: „Das ist kein Blut sondern irgendso'n Neuzeitscheiß wie Gel!“
      Nick: „Und warum kann der Laptop dann keine Verbindung zu ihr herstellen …?“
      Anya: „Weiß ich doch nicht! Deswegen sollst du mir ja helfen!“
      Nick tritt hinter Anya und klappt den Laptop vor ihrer Nase zu. Anschließend packt er sie am Kragen und schleift sie aus der Küche.
      Anya, zornig: „Was soll das!? Ich war noch nicht fertig!“
      Nick, ebenfalls zornig: „Wir müssen sie ins Krankenhaus-“
      Claire: „Du-dum.“
      Beide drehten sich um und sahen Claire an, die regungslos da saß, aber definitiv den Fehler-Sound eines ganz bestimmten Betriebssystems von sich gegeben hatte. Niemand sollte je erfahren, was dahinter steckte.


      > Danke an WiR für die Idee dazu! <


      See you next time!
      Spoiler anzeigen

      Ich würde sagen Fortschritt ist Fortschritt. Wenn ich seit Jahren auf Kingdom Hearts 3 warten kann, dann kann ich auch auf TLA warten. Aber bitte lass dir nicht so viel Zeit wie Kh3 xD

      Die Skitts waren alle lustig. Am liebsten hat mir der letzte gefallen. So ganz "objektiv" betrachtet. Es hat vermutlich nicht mit dem hacken geklappt weil sie den USB Stick in einen Kopfhörer Steckplatz gerammt hat. Finds echt cool das du eine meiner Ideen genommen hast :)

      Witzig war auch der mittlere, wie sie die arme Clair begrabschen wollen. Andererseits so als Mann schon verständlich. Wenn zanthe nicht schwul wäre dann würde ich ja ZantheXclair rufen xD

      Beim ersten stirbt wieder jemand. Arme Clair. Anja sollte aufpassen das die Gewerkschaft der Androide sie nicht verklagt. Mann Roboter haben auch Gefühle. Und nur weil von diesem die Gefühl-Software noch ihr uptade macht... kann sie diese nicht so behandelt. Anja sollte aufpassen wenn sie das nächste mal ihren Toaster verwendet. Unfälle passieren....
      maschinell erstellt von der Gewerkschaft CLAIR (Cyborgs, Lustbots, Androide, künstliche Intelligenz, Roboter)
      Suche Spieler aus Bayern/Schwaben die in der Nähe von Günzburg/Giengen/Dillingen/Lauingen und Gundelfingen an der Donau wohnen. pls PN an mich :) :thumbsup: :drunk: :cain: :verschwoerung:
      Hey, Zeit für ein weiteres Update! :)

      @WiR
      Das stimmt allerdings. Ich hoffe ja mal, dass meine 3. Staffel noch vor dem Release von KH3 anläuft. Die Chancen stehen jedenfalls nicht schlecht. ;)
      Anya ist sonst technisch recht versiert, seltsam, dass sie das falsche Loch getroffen hat. Das bedarf eines zweiten Versuchs ... irgendwann. XD
      Tja, da wollten die Herrschaften Claires Lage ausnutzen, geschieht ihnen ganz recht.
      Und klar, es muss immer einer sterben.

      Lustbots? Etwa welche aus China? Claire ist ein amerikanisches Qualitätsprodukt das ohne die üblichen Bugs wie Fettleibigkeit, Rassismus und Waffenvernarrtheit kommt ... und ohne Betriebssystem!

      Lieben dank für deinen Kommi!


      Statusupdate #6
      Leider wieder nicht geschafft, was ich ursprünglich wollte, aber dennoch ein wenig.

      Fortschritt

      Turn 89 – Eyes Of Tomorrow [100%]
      Turn 90 – The Honor Student [100%]
      Turn 91 – Today Will Never Exist Again [100%]
      Turn 92 – Mirror Me [100%]
      Turn 93 – A Queen Of Times Past [100%]
      Turn 94 – Nonexistance [60% -> 100%]
      Turn 95 – Bonds [58% -> 85%]
      Turn 96 – Witch Fight [56% -> 70%]
      Turn 97 – Cracks And Bruises [45%]
      Turn 98 – Nightmare [15% -> 30%]
      Turn 99 – Left Undone [5%]
      Turn 100 – Face To Face [60%]

      Extra Turn 54.5 – Pitch Black Ambitions [98% -> 100%]
      Extra Turn 88.5 – A Genuine Smile [40%]
      Extra Turn 00.9 – Promised Eternity [13%]
      Extra Turn 36.5 – Prankster [15%]


      Wenn ich mir das so ansehe, ist das doch mehr als ich gedacht hätte. Die Folge "Bad Grandma" habe ich in "Nonexistance" umgeändert, weil der alte Titel sugerriert, dass es in der Folge hauptsächlich um besagte böse Oma geht. Da deren Screentime aber nicht die überwiegende Mehrheit ausmacht, habe ichs geändert.

      Wie auch immer, leider diesmal wieder keine Skits, weil keine Zeit un' so.
      Ende des Monats kommt dann das erste Special raus. Und ich habe bald Urlaub, zwar nur ne Woche, in der ich mich aber schon mal dem zweiten Special widmen will.
      So. Nun habt ihrs geschafft. Pünktlich zu Halloween geht das erste Special online.
      Ich denke, damit wird die Wartezeit bis Staffel 3 ab jetzt um einiges angenehmer verlaufen.
      Aber zuvor noch das monatliche Statusupdate!

      Statusupdate #7
      War ein relativ guter Monat, auch wenn ich eigentlich an ganz anderer Ecke hatte schreiben wollen.

      Fortschritt
      Turn 89 – Eyes Of Tomorrow [100%]
      Turn 90 – The Honor Student [100%]
      Turn 91 – Today Will Never Exist Again [100%]
      Turn 92 – Mirror Me [100%]
      Turn 93 – A Queen Of Times Past [100%]
      Turn 94 – Nonexistance [100%]
      Turn 95 – Bonds [85% -> 100%]
      Turn 96 – Witch Fight [70% -> 100%]
      Turn 97 – Cracks And Bruises [45% -> 100%]
      Turn 98 – Nightmare [30%]
      Turn 99 – Left Undone [5%]
      Turn 100 – Face To Face [60%]


      Extra Turn 54.5 – Pitch Black Ambitions [100%]
      Extra Turn 88.5 – A Genuine Smile [40% -> 45%]
      Extra Turn 00.9 – Promised Eternity [13%]
      Extra Turn 36.5 – Prankster [15%]


      Vielleicht schaffe ich es ja bis Jahresende, alle dort aufgelisteten Folgen der 3. Staffel fertig zu bekommen. Das wäre genial.


      Jetzt aber viel Spaß mit:

      Extra Turn 54.5 – Pitch Black Ambitions
      „Wirklich!? Ich darf teilnehmen!?“
      Anya traute ihren Ohren kaum, als sie Mr. Palmer in seinem kleinen Büro gegenüber saß und soeben die Genehmigung bekommen hatte, um am Legacy Cup teilnehmen zu dürfen.
      Der dunkelhäutige Mann lehnte sich zurück und strich sich über seinen weißen Bart. „Unter einer Bedingung: Du wirst während des gesamten Turniers Werbung für unseren Laden betreiben.“
      „Auch ein Weg, pleite zu gehen“, gluckste Zanthe, welcher an einen Schrank voller Akten gelehnt stand und die beiden beobachtete.
      „Schnauze!“, zischte Anya durch die Zähne. Dann grinste sie Mr. Palmer breit an. „Ist gebongt.“
      Sie sollte ihre Worte jedoch schnell bereuen, als der Mittvierziger aufstand, kurz ins Lager verschwand und im Anschluss ein dunkelblaues T-Shirt mitbrachte, auf dessen Rückseite die Shop-Adresse in weißen Lettern aufgedruckt war.
      Mit einer lässigen Bewegung ihres Chefs landete das Shirt auf Anyas Schoß.
      „Wann immer eine Kamera auf dich gerichtet ist, wirst du das anhaben“, stellte er klar, als er sich ihr wieder gegenüber setzte, „vielleicht gewinne ich wenigstens einen Bruchteil der Kunden zurück, die ich wegen dir verloren habe.“

      Anyas Lippen zuckten. Sie wollte ihr Missfallen geradezu herausschreien, aber dann wäre sie auf der Stelle arbeitslos. Aber dieses Ding! Da war nicht ein Totenkopf drauf, nicht mal Blut! Wie konnte sie das anziehen, ohne vor Scham im Boden zu versinken!? Zugegeben: Scham war in Anyas Welt relativ, aber es ging ums Prinzip! Sie mochte es nicht, also trieb ihr aufkeimender Zerstörungsinstinkt sie dazu, es möglichst schnell möglichst effektvoll loszuwerden.
      „Bauer … Shirt oder Lagerarbeit. Entscheide gut.“

      Ihre Zähne gruben sich in die Unterlippe. Ja, dachte sie sich, hatte dieser dämliche Flohpelz es tatsächlich geschafft, Mr. Palmer auf diese Idee zu bringen. Wäre ja auch nicht die erste, nachdem er sie schon mit seinem Vorschlag vor ein paar Tagen, sie ins Lager zu verfrachten, wo sie keine Kunden 'bedienen' konnte, zur Weißglut getrieben hatte! Und stattdessen machte er jetzt -ihren- Job!

      Schelmisch grinste der bald sehr, sehr tote Werwolf sie von der Seite an. „Ja, Anya, was soll es sein?“
      „Natürlich musst du entsprechend Urlaub nehmen!“
      „Was!?“
      „Uh-huh! Ich muss ja auch Urlaub nehmen, wenn ich mitkommen will“, nickte Zanthe.
      Anya wollte beißen, irgendwas, irgendwen! Das konnte doch nur ein schlechter Scherz sein, das Turnier dauerte mindestens zwei Wochen und sie hatte schon fast ihren ganzen Resturlaub aufgebraucht!
      „Wenn du mehr brauchst, ziehen wir dir das von deinem Gehalt ab“, las der weißhaarige Mann regelrecht ihre Gedanken beziehungsweise ihren bitteren Gesichtsausdruck.
      Im übertragenen Sinne schäumend vor Wut – zumindest hatte ihre Mundhöhle noch nicht genug Speichel für die sichtbare Version produziert – erwiderte sie entrüstet: „Wieso darf der überhaupt mitkommen, wenn -ich- teilnehme!?“
      „Um sicherzustellen, dass du nichts anstellst.“ Streng blickte Mr. Palmer sie hinter seinen dick umrahmten Brillengläsern an. „Du musst dich benehmen, ansonsten wirst du schneller disqualifiziert als ich dich entlassen kann. Und das kann ich -wirklich- nicht gebrauchen.“
      „Aber- aber! Wer hilft dann aus!?“
      „Ich werde solange alleine klar kommen. Ist sowieso kaum noch was los.“ Plötzlich seufzte Mr. Palmer so schwer, dass selbst Anya den Hauch eines schlechten Gewissens verspürte. „Dem Laden geht’s schlecht. Wir brauchen die Werbung.“

      Plötzlich senkte Anya den Blick deprimiert. Er ahnte nicht, dass sie noch gar keine offizielle Einladung zum Turnier erhalten hatte. Weil Nick alles dafür getan hatte, dass sie den Vertrag von Micron Electronics, welcher ihr die Teilnahme ermöglicht hätte, nicht unterschreibt. Dafür hätte sie eine Million bekommen, eine verdammte Million! Zumindest wenn sie das Ding gewonnen hätte, aber alles andere schloss Anya egobedingt ohnehin aus.
      Nein, stattdessen war ihr nicht-so-ganz bester Freund jetzt damit beschäftigt, ihr auf anderem Wege den Zugang zu ermöglichen. Einem garantiert illegalen, wie Anya sich sicher war. Und wenn das jetzt schief ging, hatte sie Mr. Palmer eine Menge zu erklären.

      Dennoch, auch wenn ihr die Bedingungen für die Teilnahme missfielen, nickte sie schließlich und knurrte: „Meinetwegen, dann machen wir es so.“
      Mr. Palmer stieß ein erstauntes Lachen aus. „Wirklich? Ich hätte mit etwas mehr Protest gerechnet.“
      Trotzig blickte Anya zur anderen Seite, um weder ihn noch Zanthe ansehen zu müssen. „Wenn ich das Ding reiße, dann muss ich sowieso nicht mehr hier arbeiten!“
      Immerhin gab es ein sattes Preisgeld für den Gewinner des Turniers. Aber das war nicht der eigentliche Grund, warum Anya zustimmte. In Wirklichkeit wollte sie nicht, dass der Laden hier zumachte. Mr. Palmer war der Einzige ihrer Arbeitgeber gewesen, der ihr eine Chance gab – naja, eigentlich schon ein paar mehr. Sie wollte ihm etwas zurückgeben, nach allem, was sie hier so an Rufschädigung betrieben hatte.
      Als sie selbst begriff, wie untypisch dieses Verhalten doch für sie war, sprang sie auf. „Okay, ich gewinne das Turnier und alle sind glücklich!“
      Ohne weitere Reaktionen abzuwarten rauschte sie aus dem Büro. Umso besser, wenn sie so schnell wie möglich mal wieder aus Livington raus kam! Zumindest gewann sie damit etwas Abstand zu einer gewissen, haarigen Person, mit der sie sich zerstritten hatte.

      Zanthe pfiff anerkennend durch die Zähne. „Oh man, damit hätte ich nicht gerechnet.“
      „Du kannst jetzt auch gehen“, sagte Mr. Palmer, „und danke für deine Hilfe.“
      „Ich muss mich bedanken“, erwiderte der, als er sich vom Aktenschrank abstieß, „dafür, dass Sie mich eingestellt haben, obwohl Sie schon Anya hatten.“
      Der dunkelhäutige Mann grinste bloß verschlagen, antwortete aber nicht darauf. Zanthe legte kurz noch die Hand an die Stirn, als wolle er salutieren, dann ging er durch die Tür, die Anya offen gelassen hatte.

      Gerade als er sie hinter sich schloss, hörte er Mr. Palmers Telefon klingeln.
      „Ja? Ah! Mr. Bauer, Sir!“ Selbst durch die geschlossene Tür konnte Zanthe die Worte dank seiner ausgeprägten Sinne klar und deutlich verstehen.
      „Hallo, Mr. Palmer. Wie läuft das Geschäft?“
      „Nun, nicht sonderlich gut, wie Sie sich sicher denken können.“
      Der Bursche runzelte die Stirn, trat einen Schritt rückwärts von der Tür weg. War das Anyas Vater? Ziemlich … gewöhnliche Stimme, dachte sich Zanthe, der sie sich wesentlich tiefer vorgestellt hatte.
      „Das tut mir leid zu hören. Ich nehme an, dass das meiner Tochter zu verdanken ist.“
      Zanthes Chef lachte, doch es klang gezwungen. „Ja, das ist es.“
      „Benötigen Sie Hilfe?“
      „Nein, nein“, wiegelte Mr. Palmer jetzt ab, „so schlimm ist es nicht, Sir.“
      „Geht es ihr gut?“
      „Warum fragen Sie sie das nicht selbst? Ich kann sie ans Telefon holen.“
      Obwohl es kaum merkbar war, normale Menschen würden es vermutlich gar nicht bemerken, änderte sich etwas in Mr. Bauers monotonem Ton. Er wurde heller. „Nein, ein anderes Mal vielleicht. Werden Sie es noch eine Weile mit ihr aushalten?“
      „Ja“, antwortete Mr. Palmer, „auch wenn sie nächste Woche für einige Zeit Urlaub nehmen muss. Hat sie es Ihnen schon erzählt? Dass sie am Legacy Cup teilnehmen wird?“
      „Nein. Das freut mich. Für Sie beide.“
      Derweil überlegte Zanthe, ob er sich um das Büro herum zum Fenster schleichen sollte, mit dem man von dort in das kleine Lager schauen konnte, welches das Büro umgab. Zu gern würde er wissen, was man anhand von Mr. Palmers Gesichtszügen ablesen konnte. Allerdings wollte er nicht entdeckt werden, also wäre es das Beste, wenn er hier vor der Tür wartete.
      „Danke, Sir.“
      „Dann hoffen wir, dass meine Tochter gut abschneidet und sich nicht bis auf die Knochen blamiert. Wenn Sie oder Anya etwas benötigen, dann melden Sie sich bei mir, Mr. Palmer.“
      „Danke, Sir.“
      „Auf Wiedersehen.“
      Nachdem sein Chef diese Worte wiederholte, hörte Zanthe, wie er den Hörer auflegte.

      Und sofort schossen ihm eine gefühlte Million Fragen durch den Kopf.
      Was war das denn für ein seltsames Gespräch? Und wieso wollte Mr. Bauer Anya nicht sprechen, ja ließ nicht einmal Grüße ausrichten? Als wolle er gar nicht, dass sie von dem Gespräch erfuhr.
      Etwas, das Zanthe wiederum sofort, in der Hoffnung auf mehr Input, nachzuholen gedachte.

      Anya indes packte im vorderen Teil des Lagers, welches bis zum Anschlag voll von Regalen war, in denen unausgepackte Kisten standen, einen länglich Karton vor sich auf dem Boden aus. Niedergeschlagen fuhr sie mit einem Cuttermesser über das Paketklebeband und öffnete jenes, in dem sich brandneue Duel Disks in schnieken, weißen Kartons befanden. Mit dem Lieferschein im Griff prüfte sie schnell, dass sich drei Stück im Paket befanden, die sie sogleich in beide Hände nahm und in den Verkaufsraum bringen wollte. Dabei stieß sie im Rückwärtslauf gegen Zanthe.
      „Hey, pass doch auf!“, fauchte die Blonde und ihr ureigener Racheinstinkt setzte ein, sodass sie ihm während des Umdrehens einen Tritt gegen das Schienbein verpasste – oder verpasst hätte, wäre er nicht geschickt ausgewichen. „Das ist alles deine Schuld! Kaum bin ich wieder hier, muss ich im Lager schuften, weil du dich in alles einmischen musst! Geh gefälligst woanders arbeiten!“
      Zanthe zuckte unbedarft mit den Schultern und trat derart fest zurück, dass Anya einknickte und beinahe die Duel Disks fallen ließ. „Vergiss es, hier gefällt es mir viel zu gut. Eigentlich wollte ich dir nur sagen, was für ein Telefonat ich gerade belauscht habe, aber wenn du lieber eingeschnappte Leberwurst spielen willst, dann bitteschön.“
      Anya, in deren Augen bereits rote Äderchen hervortraten, schnaubte bloß und schob sich möglichst unsanft an ihm vorbei. „Hast du ein Glück, dass Mr. Palmer hier ist, ansonsten …“
      „Tu doch nicht so, als wärst du unglücklich wegen seiner Bedingungen“, sagte Zanthe plötzlich ernst, ohne sich ihr zuzuwenden, „du denkst doch nur an Logan und euren Streit.“
      „Pah! Der ist mir doch scheißegal! Lass mich jetzt in Frieden!“

      Wütend stampfte Anya aus der Lagertür heraus, Zanthe blickte ihr nachdenklich hinterher. Dabei murmelte er vor sich hin: „Mir machst du nichts vor …“
      Er konnte es förmlich riechen, diesen verräterischen Geruch von verletzten Gefühlen. Dabei verstand er nicht einmal, was sie an diesem Typen fand, abgesehen vielleicht dass beide im Club der giftigen Zwerge Mitglied waren. Wenn er so zurückdachte, war die erste Begegnung mit ihm eine absolute Zumutung gewesen. Dabei war Zanthe so freundlich gewesen!
      „Naja … gleich und gleich gesellt sich gern“, murmelte er und steuerte dieselbe Tür an, aus der Anya verschwunden war.
      Im Endeffekt war es auch egal. Viel wichtiger war dieses ominöse Telefonat eben. Wurde Mr. Palmer etwa von Mr. Bauer bestochen, um Anya hier zu behalten? Läge es nicht an den unterschiedlichen Stimmen, so hätte Zanthe noch eher vermutet, dass sich Nick als Mr. Bauer ausgab. Der kaufte sich schließlich gerne mal eine eigene Realität. Aber Nicks klang anders, nicht viel, aber ein bisschen.
      „Ich glaub', ich behalte das besser erstmal für mich“, seufzte er, „nicht, dass ihr klägliches Weltbild am Ende noch zusammenbricht.“

      ~-~-~

      Einige Stunden später hatten sich Anyas und Zanthes Wege getrennt. Während Letzterer sich zu Nicks Haus begeben hatte, ihrem derzeitigem 'Stützpunkt', war Anya zu sich nachhause gegangen.
      Zwar war ihr unwohl dabei zumute, musste sie doch jederzeit mit einem erneuten Angriff der Undying rechnen. Andererseits wollte sie ihre Mutter sehen und ihr von dem Turnier erzählen. Und es gab da noch etwas, das es zu erledigen galt! Sie musste endlich -damit- anfangen, noch bevor das Turnier begann!

      So saß sie am späten Nachmittag mit Sheryl Bauer am runden Holztisch in der Küche. Jene strahlte so breit, dass selbst Anyas schlechte Laune abflaute.
      „Das freut mich für dich, mein Schatz! Wann soll es denn überhaupt soweit sein?“
      „Danke, Mum.“ Anya zögerte. „Ich weiß nicht, irgendwann in den nächsten Tagen. Ni- ich meine, ich muss mich noch um einen Flug kümmern. Oder um Zugtickets, weiß noch nicht.“
      Noch ein Punkt auf ihrer To Do-Liste: Bei Nick nachfragen, wo das alles überhaupt stattfindet und wie sie dorthin kommen soll.
      Die Frau mit dem dunkelblonden, gewellten Haar fasste sich an die Schläfe. „Wann hast du überhaupt damit angefangen, dich für solch große Events zu qualifizieren?“
      Anya blinzelte verdutzt. Dann erwiderte sie möglichst gleichgültig. „Ist doch egal, oder?“
      Doch der skeptische Blick ihrer Mutter sprach Bände. „Ich wusste einfach nicht, dass du eine Karriere als Profiduellantin verfolgen möchtest. Wie lange träumst du schon davon?“
      Sich langsam erhebend, atmete Anya tief durch. „Erst seit ein paar Monaten. Und dann kam, na ja, so eine Einladung. Ist halt für Newcomer gedacht, nicht für Spieler, die schon Pros sind.“
      Hoffentlich fragte ihre Mutter nicht noch, ob sie die mal sehen könnte, bangte Anya. Nick arbeitete schließlich noch daran, dass man ihr eine zuschickte. Doch auf ihre Antwort hin nahm der Gesichtsausdruck Sheryls wieder etwas Sanftes an. „Solange du glücklich wirst, ist es ok. Du bist schließlich alt genug, deine Zukunft selbst in die Hand zu nehmen.“
      „J-ja.“
      „Aber wehe, du fluchst im Fernsehen!“, kam sofort die zu erwartende, strenge Rüge. Und sie sollte nicht die einzige sein.

      Nach einer gefühlten halben Million an Lektionen stampfte Anya sichtlich genervt die Treppen ins obere Stockwerk hinauf. Sie wusste die Sorge ihrer Mutter zu schätzen und war froh, dass sie sich derart für sie freute. Es war nur, und Anya wusste es selbst nicht anders zu beschreiben, als wäre alles eine große Lüge.
      Ja, sie nahm an dem Turnier teil, aber nicht um erfolgreich zu werden. Obwohl sie das wirklich wollte. Nein, sie tat es deshalb, um an Claire Rosenburg zu gelangen. Die aktuelle Weltmeisterin und nächste Hüterin. Unbesiegt, war sie die amtierende Duel Queen. Eigentlich war es erstaunlich, denn Anya wusste ziemlich wenig über sie. Was auch daran lag, dass sie sich erst seit ein paar Monaten näher mit der Szene beschäftigte, eigentlich erst, seit sie bei Mr. Palmer arbeite. Noch etwas, wofür sie ihm dankbar sein musste, wenn man es recht betrachtete.

      Gedankenverloren schlenderte das Mädchen über den Flur hin zu ihrem Zimmer, das schon mit sehr eindeutigem, gelbem Warnschild darauf hinwies, dass Unerwünschte – also praktisch jeder – draußen bleiben sollten.

      Als Anya das Zimmer betrat, steuerte sie geradewegs den Schreibtisch an ihrem Fenster an. Sich an jenen setzend, zog sie eine Schublade auf – in der so ziemlich alles lag, angefangen von Duel Monsters-Verpackungen, längst vergammeltem Süßkram, einer mit etwas verkrustetem Blut bestückten Schere und Gott allein wusste was noch – und holte von ganz unten einen Schreibblock hervor.
      Gleich auf der ersten Seite stand eine Überschrift in fetten, schwarzen Lettern: 'Anya Bauers Pitchest Black List'.
      Bei dem Anblick lächelte das Mädchen besonnen. Als sie den Entschluss gefasst hatte, irgendwann Duel Queen zu werden, hatte sie diese Liste angefangen. Seit ihrer ersten Begegnung mit Levrier war sie so vielen starken Spielern begegnet, denen sie kaum das Wasser reichen konnte. Im Kopf hatte sie bereits eine Liste mit all jenen erstellt, sie doch nie zu Papier gebracht. Jetzt, da sie wusste, dass ein sehr schweres Turnier vor der Türe stand, würde sich das ändern.
      Natürlich war ihr klar, dass keiner der Namen unter den Teilnehmern sein würde, aber etwas Vorbereitung konnte schließlich nicht schaden.

      Oh, wie interessant. Damit hattest du vor einigen Monaten angefangen, mir aber nie gesagt, um was es sich dabei überhaupt handelt.

      Levrier klang wie schon damals sehr neugierig. Anya griff nach dem erstbesten Stift auf ihrem Schreibtisch und legte die Liste vor sich hin. Geradezu beiläufig erklärte sie: „Das ist die 'Pitchest Black'-Liste.“

      Das kann ich anhand des Titels sehen. Was gehört darauf? Die Namen all jener, die du eines Tages umbringen wirst?

      „Nope, das ist 'ne andere Liste.“ Anya setzte den Stift an. „Hier kommen alle rauf, die ich unbedingt einmal im Duell besiegen muss. Fair. Ohne Cheat Draw, Inkarnation und sonstigen Scheiß. Nur mit dem, was ich vor dem Duell zur Verfügung habe. Meinem Kopf und meinem Deck.“

      Ich verstehe. Das sind gute Vorsätze, die du da hast.

      Dass ihr Freund sich nicht darüber lustig machte, erfüllt Anya mit ungewohnter Wärme. Darum war es auch sein Name, den sie zuerst aufschrieb.

      Was? Ich? Wieso?

      Anya sah zur Zimmerdecke, wie sie es immer tat, wenn sie direkt mit dem Immateriellen sprechen wollte. „Wir haben uns nur einmal duelliert und dabei hast du absichtlich verloren, oder?“

      Ja, dem war in der Tat so. Das Duell diente dem Zweck, dass du dich mir öffnest.

      „Also habe ich dich nie besiegt.“ Anya schrieb gleich danach einen weiteren Namen auf. „Und den da auch nicht.“
      Unter Levriers Namen stand 'Henry Ford' und dahinter ein böses Smiley. Sofort hörte sie Levrier in ihrem Kopf lachen.

      Benjamin Hendrik Ford? Oh, ich verstehe. Er ist so etwas wie ein inoffizieller Rivale für dich, da du nur ein Unentschieden gegen ihn erreichen konntest. Damals in deinem Klassenzimmer.

      Das war letztes Jahr an Halloween gewesen, wusste Anya. Das blöde Schnöselkind war immer besser gewesen als sie. Tch, kein Wunder, wenn er der Erbe des Ford-Unternehmens war, welches für Duel Monsters in Amerika zuständig war. Es gab keinen Weg drum herum, -den- nicht auf die Liste zu setzen. Und wenn sie schon dabei war, konnte sie auch gleich seine Schwester aufschreiben – wie hieß die doch gleich, Melany? Melody?

      Melinda Ford ist ihr Name.

      „Yeah, jetzt erinnere ich mich.“
      Gleich nach denen schrieb sie Abbys Namen auf, ebenso Marcs, Matts, gar Alastairs. Doch dann stoppte sie nachdenklich. „Hmm.“

      Stimmt etwas nicht? Sind das etwa schon alle?

      Sie schüttelte den Kopf. „Nein. Ich weiß bloß nicht, ob ich Nick auch aufnehmen soll. Bevor ich wusste, wie er drauf ist, kam er nicht infrage.“

      Da er tatsächlich sehr geschickt zu sein scheint, wäre er durchaus eine Überlegung wert.

      „'kay, aber das entscheide ich später. Da sind noch zwei Kackbratzen, die vor ihm drauf müssen.“
      Jene hörten – vermutlich – auf die Namen Kali und Zachariah Bauer.
      „Frag gar nicht erst“, wies Anya Levrier sofort an. Dann erschrak sie. „Shit!“
      Sofort landete unter den beiden 'Claire Rosenburg'.

      Kommt das Beste nicht erst zum Schluss?

      „Was, wenn ich sie vergesse? Sie ist die verdammte Duel Queen, stell' dir vor, ich vergesse die Duel Queen!?“ So empört wie Anya sich gab, blieb Levrier nichts anderes übrig als zu lachen.
      Knurrend schrieb sie weiter. Edna, Harris, Ricther und Stoltz kamen danach.

      Die auch? Qualifizieren sie sich als unsere Feinde überhaupt?

      „'türlich!“ Sie setzte ein Sternchen hinter die Namen. „Aber die sind nur Bonus.“

      Kommt mir das nur so vor, oder fehlen da noch ein paar ganz wichtige Namen?

      Sofort verengte Anya ihre Augen zu Schlitzen. „Wen meinst du?“
      Natürlich wusste sie genau, auf welche Pappnasen er anspielte. Und keine Frage, -eigentlich- gehörten sie auch zur 'Pitchest Black List'. Aber sie wollte das nicht, verdammt!

      Wo sind-

      „Fein“, zischte das Mädchen wütend. Prompt – und sehr widerwillig – klemmte sie noch Zanthes Namen zwischen den von Marc und Matt.

      Den hast du doch bereits besiegt.

      Anya schüttelte den Kopf. „Nope! Damals habe ich den Cheat Draw benutzt. Und die Trainingseinheiten zählen nicht. Also muss er wieder rauf. Und damit wäre ich fertig!“

      Bist du das? Hmpf! Reiß dich zusammen.

      Anya wiederholte sich. „Fein!“
      Und versuchte noch irgendwie Valerie Redfield in den oberen Rängen einzubringen. Auch sie bekam ein böses Smiley ab. Dann machte sie ganz unten weiter und schnaufte.

      Der Sammler. Verstehe.

      „Ich glaube, wir sind dann durch. 'kay, Nick kann meinetwegen auch rauf.“

      Moment noch. Hast du nicht Logan Carter vergessen?

      Sofort fauchte Anya zurück: „Den hab ich schon besiegt! Und jetzt hör auf, ihn ständig zu erwähnen! Mach lieber das Elysion bereit!“
      Sie schob sich samt Schreibtischstuhl vom Tisch weg.

      Was soll ich?

      Seine Freundin verschränkte die Arme. „Was glaubst du wohl? Ich schreib diese Liste doch nicht, um sie dann nicht abzuarbeiten. Mach dich bereit!“

      Deshalb kam mein Name also zuerst. Wie du wünscht.

      Unmittelbar danach schien Anya regelrecht von einer unnatürlichen Schwärze verschluckt zu werden. Plötzlich stand sie mitten auf einem riesigen, runden Mosaik, dass die Erde wie einen Globus darstellte, wenn man es aus der Vogelperspektive betrachtete. Um sie herum nur Finsternis.
      Keine Sekunde verstrich, da tauchte Levrier auf der anderen Seite in der Form des weißen Ritters Pearl auf. Die Augenschlitze leuchteten blau.
      „Da wären wir“, sagte er mit einer Spannung, die selbst dem Mädchen nicht entging.
      „Yeah! Das ist es!“, rief Anya und streckte die Arme weit voneinander aus, um deutlich zu machen, wer hier die wahre Herrin des Elysions war. „Duelliere dich mit mir! Gib alles was du hast und noch mehr, halt dich nicht zurück!“
      Levrier ließ eine Duel Disk an seinem Arm erscheinen, die der Anyas bis ins kleinste Detail entsprach. „Gerne. Ich habe mich schon lange danach gesehnt, mich erneut mit dir zu messen.“
      Der Blick seiner Gegnerin verschärfte sich und das Grinsen eines siegeshungrigen Teufelsweibs schlich um ihre Lippen. „Dann geht’s jetzt los! Aber vorher … “
      Anya schnippte mit dem Finger. Im Hintergrund begann ein Orchester eines ihrer liebsten Stücke zu spielen, Beethovens Vertonung von 'An die Freude'.

      Freude, schöner Götterfunken
      Tochter aus Elisium

      „Ich verstehe zwar kein Wort, aber Elysion kommt drin vor, also passt es“, grinste das Mädchen und verengte sofort die Augen, „wehe, irgendeiner erfährt davon!“
      „Keine Sorge, Anya Bauer, ich verrate niemandem von deinem geheimen Laster.“
      Zeitgleich mit einem Schmunzeln nickend, riefen schließlich beide: „Duell!“

      [Anya: 4000LP / Levrier: 4000LP]

      „Heh“, machte Anya und grinste herausfordernd, nachdem beide ihr Startblatt gezogen hatten.
      Ihr Gegenüber zeigte äußerlich keine Reaktion, fragte aber: „Ist etwas, Anya Bauer?“
      Das Mädchen zuckte mit den Schultern. „Mir ist nur gerade bewusst geworden, wie lange wir uns nicht mehr duelliert haben. Nur, als wir uns das erste Mal begegnet sind und das ist fast ein Jahr her.“
      „Um genau zu sein haben wir uns erst bei unserer zweiten Begegnung duelliert“, korrigierte der weiße Ritter sie sofort.
      Anyas Miene verfinsterte sich. Dann begann sie mit dem Finger um ihre Schläfe zu drehen. „Yeah, beim ersten Mal hast du mich nur bequatscht, mit dir Eden zu werden. Damals dachte ich: 'Was für'n scheiß Traum ist das denn'?“
      Nachdem er sie einen Moment anstarrte, verschränkte der Blauäugige die Arme. „Ich erinnere mich. Damals hattest du keinerlei Gespür für das sogenannte Übernatürliche.“
      Mit einem Nicken gab Anya ehrlich zu, dass sie dem nicht widersprechen konnte. „Jep. Seitdem hat sich viel verändert. Aber das ist okay. Wenn ich ehrlich bin …“
      Sie sah plötzlich bewusst zur Seite. „... fand ich unser Abenteuer damals ganz ok.“
      „Auch ich fand es … unterhaltsam. Wenn wir nicht gerade um unser Leben gekämpft haben.“
      „Duelliert meinst du wohl. Ah!“ Das Mädchen wandte sich ihm schlagartig mit giftigem Blick zu und fauchte: „Sag mal, sind wir eigentlich zum Quatschen hier oder um meine Liste um einen Namen ärmer zu machen!? Wenn du nicht anfangen willst, mach ich's eben!“

      Schwungvoll zog das Mädchen eine sechste Karte auf und prüfte ihr Blatt. „Hehe …“
      Sie nahm zwei Karten daraus hervor und schob sie umgehend in ihre Battle City-Duel Disk – an welche sie sich zumindest hier noch erfreuen konnte, nachdem Zach ihr die aus der realen Welt geklaut hatte! „Die Süßen hier machen den Anfang. Und dann rufe ich [Gem-Knight Alexandrite], opfere ihn aber gleich durch seinen Effekt, um einen anderen Vanilla-Gem-Knight aus meinem Deck zu beschwören!“
      „Diesen Begriff hast du aus einer der Zeitschriften, die im Laden deines Vorgesetzten verkauft werden. Er bezeichnet Monster ohne Effekte, korrekt?“, fragte Levrier neugierig.
      Anya grinste breit, als vor ihr ein Ritter in weiß schimmernder Rüstung erschien, die an Armen, Beinen und Brustpanzer mit bunten Edelsteinen besetzt war.

      Gem-Knight Alexandrite [ATK/1800 DEF/1200 (4)]

      „Bingo!“ Sie nahm ihr Deck aus der Halterung, suchte sich die entsprechende Karte und legte sie dann auf die Duel Disk. „Erscheine, Ritter des Granats: [Gem-Knight Garnet]!“
      Ihr Alexandrite streckte beide Arme auseinander und strahlte von seinen Edelsteinen grelles Licht aus, ehe er sich in weißen Funken auflöste. An seiner Statt tauchte aus einer Stichflamme ein Krieger in bronzener Rüstung auf, welcher mit einem Feuerball jonglierte.

      Gem-Knight Garnet [ATK/1900 DEF/0 (4)]

      Mit drei Handkarten und zwei vor sich liegenden, verdeckten Zauberfallen verkündete Anya unheilvoll: „Zug beendet, Blechbüchse.“

      Levrier ließ sich dies nicht zweimal sagen und nahm eine Karte von seinem Deck auf. „Ich bin bereits gespannt, wie du auf dieses Deck reagieren wirst.“
      „Hm?“ Seine Partnerin verschränkte die Arme.
      „Ich benutze die Zauberkarte [Reinforcement Of The Army], um meiner Hand einen Krieger der Stufe 4 oder niedriger von meinem Kartenstapel hinzuzufügen.“ Vor dem weißen Ritter stellte sich eine grün-umrandete Karte auf, die einen Hauptmann mit erhobenem Schwert abbildete.
      Erstaunt fragte Anya: „Wie? Damals hast du doch irgendwelchen Dämonenkram gespielt.“
      „Das war nur um dir Respekt einzuflößen. Hätte ich doch nur gewusst, dass das praktisch unmöglich ist.“ Gekünstelt seufzend, nahm Levrier die aus seinem Deck hervortretende Karte auf und legte sie sogleich auf seine Duel Disk. „Nun, da du ein Monster kontrollierst und ich nicht, kann ich [Heroic Challenger – Assault Halberd] sofort von meiner Hand spezialbeschwören.“
      Ein Schatten huschte hinter ihm hervor und präsentierte sich als Krieger in blauer Panzerung, dessen linker Arm in einer Hellebarde endete.

      Heroic Challenger – Assault Halberd [ATK/1800 DEF/200 (4)]

      „'kay“, murrte Anya lahm.
      „Ich bin noch nicht fertig. Als Normalbeschwörung rufe ich [Heroic Challenger – Thousand Blades], dessen Effekt mich eine Heroic-Karte abwerfen lässt und ihn in den Verteidigungsmodus zwingt, um einen weiteren Herausforderer aus meinem Deck zu beschwören.“
      Schon hatte sich Levrier einer Karte aus seinem Blatt entledigt. Noch ein Kämpfer tauchte vor ihm auf, doch dieser bestach vor allem durch die zahlreichen Klingen, die aus seinem Rücken ragten. Er schwang seine eigene Hellebarde und stieß sie in den Boden, bevor er sich an ihr festhaltend in die Knie begab. Dabei löse sich eine der Klingen von seinem Rücken und nahm die Form eines dunkelgrünen Kämpfers mit zwei Schwertern in der Hand an.

      Heroic Challenger – Thousand Blades [ATK/1300 DEF/1100 (4)]
      Heroic Challenger – Extra Sword [ATK/1000 DEF/1000 (4)]

      „Geez, die ploppen ja wie Pilze aus dem Boden.“ Anya stöhnte genervt. „Aber wenigstens sind es keine Einhörner. Ich hätte dir wirklich zugetraut, dass du Einhörner und Feen spielst.“
      „Die kamen knapp hinter Barbiepuppen.“ Was beide nach einem Moment merkwürdiger Stille zum Lachen brachte. Doch dann schwang Levrier den Arm aus. „Ich rate dir, nicht den Fehler zu machen, diese Bande zu unterschätzen.“
      „Werd' ich nicht!“
      „Sehr gut. Denn ich erschaffe das Overlay Network!“ Ein schwarzes Loch öffnete sich vor Levrier und breitete sich aus. „Aus meinen drei Stufe 4-Kriegern wird ein Rang 4-Samurai!“
      Anya löste ihre Arme aus der Verschränkung. „Wie jetzt, gleich alle drei!?“
      Nacheinander zischten die Herausforderer als braune Lichtstrahlen in das Überlagerungsnetzwerk, ehe aus diesem ein grelles Licht drang. Levrier rief: „Xyz Summon! Assistiere mir, [Heroic Champion – Kusanagi]!“
      Aus dem Wirbel schwebte ein Krieger in weinrotem Anzug, dessen Schultern mit roten, geriffelten Platten geschützt waren. Mit seinem Helm und dem rot leuchtenden Schwert in der Hand wirkte er tatsächlich wie ein Samurai. Drei Overlay Units umkreisten ihn.

      Heroic Champion – Kusanagi [ATK/2500 DEF/2400 {4} OLU: 3]

      Sich am Kopf kratzend, fragte Anya: „All der Aufwand für das?“
      „Du musst viel lernen, wenn du für den Legacy Cup bereit sein willst“, tadelte ihr Freund sie umgehend, „Lektion #1: [Heroic Challenger – Extra Sword] verleiht dem beschworenen Xyz-Monster 1000 zusätzliche Angriffspunkte.“
      Die Blonde weitete die Augen, als der Samurai in gelber Aura erstrahlte.

      Heroic Champion – Kusanagi [ATK/2500 → 3500 DEF/2400 {4} OLU: 3]

      „Lektion #2: Gehirn steht über Muskeln. Angriff!“
      „Was soll denn der Spruch? Denkste ich bin dumm?“ Mit einer wutverzerrten Grimasse schwang Anya den Arm aus, als das Monster ihres Gegners langsam und mit beiden Händen am erhobenen Schwert auf sie zu schritt. „Im Gegenteil, ich -wollte-, dass du dein Bossmonster so früh beschwört. Damit ich das hier machen kann: [Justi-Break]!“
      Sie ließ den Arm ausschwingen und dabei ihre linke Fallenkarte hochklappen. Ihr Garnet hielt den rechten Arm in die Höhe, wie der in Schatten gehüllte Mann auf dem Artwork und ließ weiße Blitze um sich schlagen. „Damit stirbt bei einem Angriff auf ein normales Monster jedes Monster mit einem Effekt auf dem Spielfeld!“
      „Kommen wir zu Lektion #3: Fallen sind im Antlitz dieses Kriegers kontraproduktiv!“, hielt Levrier streng dagegen. „Effekt von [Heroic Champion – Kusanagi]! Einmal pro Zug annulliert und zerstört er eine Falle, um sich selbst um 500 Angriffspunkte zu stärken!“
      Anya fiel aus allen Wolken. „Willst du mich verkohlen!?“
      Mit einem schnellen Schritt zischte der Samurai voran, schwang seine leuchtende Klinge aus, die nebenbei eine der Overlay Units absorbierte, und zerteilte mit nur einem Hieb sowohl [Gem-Knight Garnet], als auch Anyas Falle. Es gab einen gewaltigen Knall mit anschließender Rauchwolke, die das Feld des Mädchens einhüllte.

      Heroic Champion – Kusanagi [ATK/3500 → 4000 DEF/2400 {4} OLU: 3 → 2]

      Was dann allerdings folgte, ließ Levrier überrascht aufstöhnen. Denn aus der Rauchwolke schoss ein flammender Lichtstrahl, der ihn erfasste und einhüllte. „Ah!“

      [Anya: 4000LP / Levrier: 4000LP → 1900LP]

      Nachdem der Rauch sich verzogen hatte, stand Anya breit grinsend mit verschränkten Armen und aufrecht stehender Falle vor ihm. „Tja, irgendwie hatte ich mir so etwas in der Richtung fast gedacht. Also hab ich gleich noch [Dimension Wall] gesetzt, für den Fall, dass du mir an die Gurgel willst.“
      „Ich erinnere mich an diese Falle. Damit haben wir Alastair van Helsing bei unserer ersten Begegnung in die Knie gezwungen.“
      „Jep. Der Trottel war total auf die 'Bitte-rette-mich-vor-dem-bösen-Dämon'-Nummer reingefallen und hat dabei diese Falle ausgelöst“, Anya lachte bitterböse, „und sich damit selbst besiegt.“
      Levrier nickte. „Genau wie damals habe ich also den Schaden abbekommen, den ich verursachen wollte. Aber es war nicht ausreichend für eine Niederlage.“
      „Aber es hat dir ganz schön weh getan.“
      „Dein Feld ist jedoch so leer wie dein Kopf von Zeit zu Zeit.“
      Sofort keifte Anya: „Was war das!?“
      „Die Wahrheit“, stichelte Levrier weiter. Inzwischen war Kusanagi zu ihm zurückgekehrt. „Dann will ich jetzt ebenfalls zwei Karten setzen. Ich gebe den Zug an dich ab.“
      Zischend tauchten die beiden Fallen zu seinen Füßen auf.

      „Für diesen Kommentar wirst du bluten!“ Mit wutverzerrter Fratze zog Anya eine Karte auf, die sie ihrem Blatt hinzufügte. „Mach dich schon mal auf was gefasst! Ich aktiviere [Silent Doom], einen Zauber, der ein normales Monster von meinem Friedhof in den Verteidigungsmodus beschwört!“
      Ein Loch öffnete sich vor ihr im Mosaik der Erde. Eine riesige Hand mit langen Fingernägeln schoss daraus empor und zog dabei [Gem-Knight Garnet] mit sich, den sie schließlich absetzte.

      Gem-Knight Garnet [ATK/1900 DEF/0 (4)]

      „Du bist viel zu leicht zu manipulieren“, tadelte Levrier sie dabei. „Im Turnier werden viele deiner Gegner versuchen, dich mit ihren Worten aus dem Konzept zu bringen. Was folgt sind Fehler, die dich den Sieg kosten werden.“
      Anya wollte sofort widersprechen, musste aber einsehen, dass ihr Freund damit Recht hatte. Sie senkte das Haupt. „Yeah. Ich werd' dran denken.“
      „Du hast dich dazu entschlossen, am Legacy Cup teilzunehmen, statt Claire Rosenburg direkt aufzusuchen. Ich hoffe dir ist klar, wie zeitaufwendig dieses Unterfangen wird, Anya Bauer?“
      Das Mädchen sah wieder auf. „Keiner wird mich als Duel Queen anerkennen, wenn ich sie in irgendeiner Gasse besiege!“
      „Und keiner wird dich anerkennen, wenn du erst tot bist. Deine Zeit ist knapp bemessen.“
      „Hör auf!“, forderte Anya. „Es ist meine Entscheidung! Wir machen es so und nicht anders!“
      Den Kopf schüttelnd zuckte Levrier mit den Schultern. Beide wussten, dass gegen Anyas Sturheit jedes noch so gute Argument chancenlos war. So tauschten sie einen intensiven Blick aus, ehe die Blonde schließlich ihren Zug fortsetzte. „Zieh dir das rein! Ich aktiviere [Gem-Knight Fusion] und verschmelze Garnet mit meinem [Gem-Knight Obsidian]!“
      Über ihr öffnete sich ein Wirbel, in den dutzende Edelsteine, welche aus dem Nichts erschienen, hineingezogen wurden. Und mit ihnen der Feuerritter auf dem Spielfeld sowie ein schwarzer Ritter, um dessen Körper eine massive Kette aus dunklen Perlen hing. Anstatt ihren üblichen Beschwörungsspruch aufzusagen, rief Anya einfach nur. „Fusion Summon! Erscheine, [Gem-Knight Ruby]!“
      Auf ihr Kommando sprang ein roter Ritter aus dem Vortex, dessen blaues Cape elegant vor sich hin flatterte. Bewaffnet mit einer Lanze, bezog der Herr der Rubine kämpferisch Stellung vor Anya. Doch nicht nur er. Ebenso schoss [Gem-Knight Garnet] unvermittelt aus dem Edelsteinwirbel zurück aufs Spielfeld, direkt neben seinen Kameraden.

      Gem-Knight Ruby [ATK/2500 DEF/1300 (6)]
      Gem-Knight Garnet [ATK/1900 DEF/0 (4)]

      „Überraschung!“ Anya ballte eine Faust, die sie demonstrativ empor hob. „Obsidians Effekt hat sich aktiviert, da er als Fusionsmaterial verwendet wurde. Damit kann ich einen Vanilla-Gem-Knight der Stufe 4 oder weniger vom Friedhof reanimieren.“
      Sie zeigte auf Garnet. Dann schwang sie den Arm aus. „Und ich muss dir wohl nicht sagen, was Rubys besondere Fähigkeit ist. Er kann die Kraft eines anderen Gem-Knights für einen Zug absorbieren!“
      Dieser streckte seine Lanze vor sich aus. Jene begann grell rötlich zu leuchten. Analog dazu löste sich der Granatritter in gleichfarbige Partikel auf, die allesamt von Rubys Waffe extrahiert wurden.

      Gem-Knight Ruby [ATK/2500 → 4400 DEF/1300 (6)]

      „Erinnerst du dich?“, fragte das Mädchen anschließend wieder besser gelaunt. „Mit dem Move habe ich dich damals besiegt.“
      „Irrtum. Ich habe mich besiegen lassen, falls du das schon vergessen hast.“ Levrier lachte herausfordernd. „Dadurch konnte ich mich in dir verankern.“
      „Gah!“ Anya winkte missmutig ab. „Diesmal wird alles anders, darauf kannste Gift nehmen! Los, Ruby, greif [Heroic Champion – Kusanagi] an! Sparkling Lance Thrust!“
      Wie ein Pfeil schoss ihr Ritter aus dem Stand auf seinen Kontrahenten zu. Jener nahm die Haltung eines Baseballspielers ein, welcher bereit zum Schlag war. Levrier lachte. „Wunderbar, Anya Bauer. Du hast meine Falle ausgelöst: [Heroic Retribution Sword]!“
      Jene klappte vor dem Immateriellen auf und ließ ein Schwert neben Kusanagi erscheinen, das bereits durch tiefe, rot erstrahlende Risse gezeichnet war. Mit der freien Hand griff der Samurai danach. „Damit wird der Kampfschaden aus dieser Schlacht auch dir zugefügt. Zusätzlich findet auch der Angreifer danach sein jähes Ende.“
      „Tch! Damit kann ich leben, wenn dadurch-“
      „Jedoch“, unterbrach ihr Freund sie unvermittelt, „habe ich nie behauptet, davon Gebrauch machen zu wollen.“
      Anya machte ein wenig intelligentes „Huh!?“.
      Denn anstatt die Klinge in die Hand zu nehmen, absorbierte der Heroische Champion mit seiner Handfläche eine der beiden Overlay Units und zerbrach den Griff der Waffe einfach.

      Heroic Champion – Kusanagi [ATK/4000 → 4500 DEF/2400 {4} OLU: 2 → 1]

      „D-du verarscht mich doch!“ Mit weit aufgerissenen Augen starrte Anya Levrier an, der mit den Schultern zuckte. Der opferte seine Falle, um die Angriffskraft seines Monsters durch dessen Effekt zu stärken. Das war … „Genial!“
      Sofort biss sich Anya bei ihrem ungewollten Ausruf auf die Lippen.
      „Vielen Dank“, hatte ihr Freund jenen zu ihrem Unmut jedoch gehört.
      Dann schwang Kusanagi seine Klinge und ließ sie auf die Lanze Rubys prallen, als jener den Feind erreichte. Eine heftige Explosion erfolgte. Aus welcher nur der Samurai lebend herauskam.

      [Anya: 4000LP → 3900LP / Levrier: 1900LP]

      Schnaufend stand Anya plötzlich mit leerem Feld da. Und griff grimmig nach ihrem Blatt. „'kay, den Kampf habe ich verloren, aber das Duell noch lange nicht! Da ich sie in diesem Zug noch nicht durchgeführt habe, folgt jetzt meine Normalbeschwörung! Erscheine, [Gem-Armadillo]!“
      Jenes vom Unterleib an geisterhaft beinlose, braune Gürteltier materialisierte sich vor Anya.

      Gem-Armadillo [ATK/1700 DEF/400 (4)]

      Die orangefarbenen Edelsteine unter den Düsen an seinen Schultern begannen zu strahlen. Anya erklärte dazu: „Wird der normalbeschworen, erhalte ich einen Gem-Knight vom Deck. Lazuli!“
      Deren Karte suchte sie anschließend aus ihrem Deck, das sie mit einer Hand ausfächerte. Kaum war das getan, streckte sie die Hand nach vorne aus. „Jetzt schicke ich [Alexandrite Dragon] von meinem Deck auf den Friedhof, um ihn zu einem Empfänger zu machen, den ich auf [Gem-Armadillo] einstimme!“
      Ein riesiger, goldener Ring erschien über ihr und begann sich zu drehen.
      „From the light of a different world, the herald of starlight descends upon the ravaged land!“ Weiße Schwingen begannen sich von jenem zu strecken. Ihr Monster auf dem Feld zersprang in vier grüne Sphären, die die wässrige Schicht im Inneren des Rings im Rückwärtsgang passierten. „By discarding a single star, I call upon you!“
      Ein greller Lichtblitz schoss anschließend durch das Gebilde. „Synchro Summon! Shine forth, [Angel Wing Dragon]!“
      Aus beiden Richtungen glitten parallel Schweif und Haupt des weißen, schlangenhaften Drachens, bis beide Hälften eine Einheit ergaben. Angel Wing hob seinen Kopf an, um den sich ein goldenes Kragengestell befand.

      Angel Wing Dragon [ATK/2700 DEF/2000 (8)]

      Mit ihrer einzigen Karte [Gem-Knight Lazuli] in der Hand bellte Anya: „Zug beendet!“

      Levrier nickte und zog. Dann kommentierte er den Anblick des Drachen nachdenklich. „Du weißt, wie du deine neuen Werkzeuge einzusetzen hast. Aber das allein reicht noch nicht.“
      „Schwing' bloß keine Reden“, giftete Anya zurück, „ich weiß, was ich tue. Schließlich bin ich die nächste Duel Queen!“
      Sein leises Kichern sorgte dafür, dass die Zornesfalten auf der Stirn des Mädchens nur noch tiefer wurden. Besonders als er hinzufügte: „Ist dem so?“
      Dann aber, so schien es, wurde Levrier wieder ernst. „Gut. Ich beschwöre [Heroic Challenger – Spartan] im Angriffsmodus!“
      Neben seinem Kusanagi bezog ein Krieger mit Speer und großem Rundschild bewaffnet auf, von dessen Schultern ein langes, rotes Cape hing.

      Heroic Challenger – Spartan [ATK/1600 DEF/1000 (4)]

      „Beseitigen wir ihr Spielzeug, [Heroic Champion – Kusanagi]“, sprach Levrier und stieß die flache Hand nach vorne aus. „Angriff!“
      Jener ging in eine gebeugte Haltung und rannte anschließend erstaunlich flink auf den weißen Drachen zu, der seinerseits einen weißen Strahl mit goldener Spiralumrandung ausstieß. Jenem wurde jedoch geschickt ausgewichen. Und kaum hatte der Krieger sein Ziel erreicht, schwang er seine rot leuchtende Klinge, mit der er der Bestie den Kopf abschlug.
      In dem Moment fuhr ein heftiger Schmerz durch Anyas Kopf. Sie stöhnte laut auf, senkte das Haupt und fasste sich an die Stirn.
      „Bist du in Ordnung?“, fragte ihr Freund überrascht.
      Anya schnaufte und sah wieder auf. „Kch! Alles bestens! Aus Kämpfen mit Angel Wing trage ich keinen Schaden davon!“
      „Dessen bin ich mir durchaus bewusst. Darum hast du ihn schließlich gerufen – um diesem vernichtenden Angriff zu entkommen.“ Levrier fasste sich ans Kinn. „Ich fürchte nur, dass ich mit zwei Monstern auf dem Feld trotzdem an deine Lebenspunkte komme. Direkter Angriff, [Heroic Challenger – Spartan]!“
      Jener warf seinen Speer in die Luft, packte ihn am Schaft und warf ihn zielgenau auf die Blonde. Welche mitten in der Brust getroffen wurde. Der Speer glitt durch sie hindurch und tauchte wie aus dem Nichts wieder in Spartans Hand auf, der ihn absetzte.

      [Anya: 3900LP → 2300LP / Levrier: 1900LP]

      Da sie nichts sagte, meinte Levrier schließlich. „Dann beende ich damit meinen Zug.“
      Und kaum hatte er gesprochen, materialisierte sich über dem Mädchen der goldene Ring, aus dem der weiße Drache schoss. Obwohl Levrier auch das längst kannte, erklärte Anya trotzig: „Indem ich zwei Stufe 4-Monster von meinem Friedhof verbanne, kann ich Angel Wing am Ende des Zuges wiederauferstehen lassen!“
      Sie schob [Gem-Armadillo] und [Alexandrite Dragon] in ihre Hosentasche.

      Angel Wing Dragon [ATK/2700 DEF/2000 (8)]

      „Mein Zug! Draw!“ Voller Elan griff sie nach ihrem Deck und zog mit Schwung die nächste Karte.
      Sie betrachte jene eine Weile. Wie die Dinge im Moment standen, würde sie Levriers Name so schnell nicht von ihrer 'Pitchest Black'-Liste streichen können. Was einer mittelgroßen Katastrophe gleich kam. Er sollte der erste von vielen sein, verdammt! Wenn nicht er, wer dann!?
      Sich auf die Lippe beißend, mahnte Anya sich zur Konzentration. Es musste doch irgendeine Möglichkeit geben, [Heroic Champion – Kusanagi] zu besiegen. Aber der war stärker als alles, was sie aufbringen könnte. Wobei … es gab da vielleicht eine Karte.
      Neugierig griff Anya nach dem Extradeck, welches sich direkt unter dem regulären Kartenstapel befand, und zog es hinaus. Ihr Augenmerk lag auf einer weiß umrandeten Karte, die noch hinter ihren vielen Fusions- und wenigen Xyz-Monstern versteckt lag: [Gravity Impulse Titanium Guardian – Heavy T]!
      Nachdem sie sich seinen Effekt durchgelesen hatte, blickte sie mit breit grinsender Miene auf.
      „Perfekt!“
      Jetzt galt es nur noch, dieses Stufe 10-Synchromonster zu beschwören. Mit Angel Wing hatte sie schon einen Stufe 8-Nichtempfänger auf dem Feld und mit [Gem-Knight Lazuli] und dem Empfänger [Kuriboss] auch die restlichen Puzzleteile auf der Hand. Es gab nur ein Problem: Sie konnte nur einmal pro Zug ein Monster normalbeschwören.
      „Hrg!“ Es war zum Haare raufen. Könnte sie doch bloß zweimal … „Ah!“
      Sie zählte etwas an ihren Fingern ab und blickte dann abermals mit dem Ausdruck von Erkenntnis auf. Levrier beobachtete das alles still.
      „Ich weiß genau, was ich tun muss, um zu gewinnen“, verkündete sie und griff nach ihrem Friedhof, aus dem sie [Gem-Knight Fusion] zog. „Ich verbanne Obsidian, um die hier zurückzubekommen und aktiviere sie auch gleich. Der [Angel Wing Dragon] vom Licht-Attribut wird mit [Gem-Knight Lazuli] von meiner Hand verschmolzen. Fusion Summon!“
      Wieder öffnete sich über ihr ein Edelsteinwirbel, der den schlangenhaften Drachen sowie eine kleine, lehmfarbende Ritterin in sich aufnahm. Ein Lichtblitz erhellte das Elysion für einen kurzen Augenblick und Anya schrie regelrecht: „Erscheine, [Gem-Knight Seraphinite]!“
      Ganz in Weiß schwebte ihre neue Ritterin aus dem Sog hinab. Das Innenfutter ihres langen Umhangs war dunkelblau, in der Hand hielt sie einen hellblau leuchtenden Degen.

      Gem-Knight Seraphinite [ATK/2300 DEF/1400 (5)]

      „Da Lazuli durch einen Karteneffekt auf den Friedhof gelegt wurde, erhalte ich ein normales Monster von meinem Friedhof zurück. Garnet“, erklärte Anya und zeigte jenen bereits vor, „und dank Seraphinites Fähigkeit kann ich neben meiner regulären Normalbeschwörung zusätzlich einen Gem-Knight normalbeschwören. Also erscheint, [Kuriboss] und [Gem-Knight Garnet]!“
      Sie legte beide Karten neben die ihrer Ritterin auf ihre Duel Disk. Zu deren Rechten erschien ein kleiner, brauner Fellball in grauem Cape und mit Sonnenbrille auf der nicht existierenden Nase. Dagegen tauchte zu ihrer Linken der Flammen jonglierende Ritter des Granats auf.

      Kuriboss [ATK/300 DEF/200 (1)]
      Gem-Knight Garnet [ATK/1900 DEF/0 (4)]

      Die Blonde legte eine Hand ans Kinn. „Wie ging der Spruch doch gleich, den Matt mir beigebracht hatte?“
      „Soll ich ihn zitieren?“, neckte sie Levrier.
      „Nie im Leben! Das ist -mein- großer Moment!“ Anya streckte die Hand in die Höhe. „Alles ist versammelt! Ich stimme den Stufe 1-Empfänger [Kuriboss] auf meine Stufe 4 und 5-Ritter ein!“
      Das kleine Fellknäuel stieg in die Höhe und zersprang in einen grünen Lichtring, der nicht etwa senkrecht, sondern waagerecht in die Höhe stieg. Die beiden Krieger folgten ihm, zerteilten sich in vier beziehungsweise fünf Lichtsphären, die den Synchrokreis in einer Reihe von unten nach oben passierten. „A heart of iron rests within the void of time and space! One beat, powerful enough to reverse the laws of nature! Synchro Summon!“
      In dem Moment drang ein unglaublich greller Lichtblitz durch den sich ausweitenden Ring. Das Elysion erzitterte, als sich hinter Anya eine mindestens acht Meter hohe Silhouette erhob. „Break loose, [Gravity Impulse Titanium Guardian – Heavy T]!“
      Auf der stählernen Brust stach der türkisfarbene Buchstabe T hervor. Die Fäuste hingen an elektrischen Strängen und konnten frei bewegt werden. Und der Helm des Eisentitanen war bespickt mit vier Hörnern, die ineinander gewunden nach vorne zeigten. Anya stemmte die Fäuste in die Hüften und strahlte über beide Backen. „Das ist ein Monster ganz nach meinem Geschmack!“
      Sie sah auf ihre Duel Disk, obwohl sie den Effekt kannte. Trotzdem las sie den Text der weißen Karten noch einmal, nur um sicherzugehen. „Wird er als Synchrobeschwörung gerufen, erhält er für jedes dafür benutzte Monster einen Zug lang 500 Angriffspunkte!“
      So wie Anya, stemmte auch Heavy T seine Fäuste in die Seiten. Dabei begann er in orangefarbener Aura aufzuleuchten.

      Gravity Impulse Titanium Guardian – Heavy T [ATK/3000 → 4500 DEF/0 (10)]

      Levrier klatschte in die Hände. „Bravo. Ein wirklich Respekt einflößendes Monster. Es steht auf einer Stufe mit [Heroic Challenger – Kusanagi].“
      „Du hast nur eins übersehen, Kumpel“, erwiderte Anya und deutete mit dem Finger auf sein anderes Monster, „der blöde Spartaner ist auch noch da. Und jetzt rechne gut!“
      Ein Treffer von Heavy Ts Eisenfaust würde den vergleichsweise winzigen Krieger bis ans Ende des Elysions schleudern und Levrier gleich mit. Sofern es so etwas wie ein Ende in dieser seltsamen Welt des eigenen Bewusstseins überhaupt gab.
      „Finden wir's doch heraus“, murmelte Anya zu sich selbst und schwang den Arm zur Seite, „Zeit, mein neues Baby auszuprobieren! Heavy T, greif' den Spartaner an! Gravity Reverse!“
      Der Koloss hinter ihr ballte seine rechte Hand zur Faust und schoss sie regelrecht auf den Krieger ab, welcher sofort seinen Schild anhob. Kusanagi neben ihm streckte sein langes Schwert vor jenen.

      Heroic Challenger – Spartan [ATK/1600 → 4100 DEF/1000 (4)]

      Anya blinzelte. „Warte … was!?“
      Der Samurai durchtrennte Heavy Ts Faust mit einem Hieb, doch trotzdem zerschmetterte deren untere Hälfte den Spartaner im wahrsten Sinne des Wortes und setzte sich im Rückwärtsflug wieder zusammen. Die dabei entstandene Druckwelle ließ Levrier mit einer eleganten Handbewegung verpuffen, bevor sie ihn überhaupt erreichte.

      [Anya: 2300LP / Levrier: 1900LP → 1500LP]

      „W-wieso ist der auf einmal so stark gewesen!?“, verlangte Anya umgehend zu wissen, zeigte mit zuckendem Zeigefinger auf die Stelle, die der Krieger einst für sich beansprucht hatte.
      Levrier lachte. „[Heroic Challenger – Spartan] ist stolz, versteht jedoch etwas von Zusammenarbeit. So hat er bei deinem Angriff die Basisstärke von [Heroic Challenger – Kusanagi] erhalten, was bedauerlicherweise trotzdem nicht genug war, um den Kampf zu gewinnen. Fast wie in diesem Film, den du vor ein paar Monaten an einem DVD-Abend mal angesehen hast.“
      „Keh“, keuchte Anya grimmig. Sie presste die Lippen so fest aufeinander, dass die blasser und blasser wurden.
      Denn was sie jetzt eigentlich hätte erzählen müssen war, dass Heavy T nach seinem Angriff in den Verteidigungsmodus ging. Was sie sich allerdings sparen konnte, da es sich von selbst erklärte, wie er hinter ihr in die Knie ging.

      Gravity Impulse Titanium Guardian – Heavy T [ATK/4500 DEF/0 (10)]

      Im Grunde hatte sie nichts erreicht. Statt Levriers Lebenspunkte auf null zu setzen, hatte sie dem Immateriellen lediglich einen weiteren Kratzer zugefügt. Seine zwei Monster waren weiterhin auf dem Feld. Moment!?

      Heroic Challenger – Thousand Blades [ATK/1300 DEF/1100 (4)]

      Anya weitete die Augen beim Anblick des Ritters mit den zahllosen Schwertern auf dem Rücken, der wie aus dem Nichts neben Kusanagi aufgetaucht war. „Wo kommt der denn her!?“
      „Oh, das habe ich ja noch gar nicht erwähnt“, spielte Levrier süffisant lachend mit der Unkenntnis seiner Gegnerin, „[Heroic Challenger – Thousand Blades] kehrt von meinem Friedhof in Angriffsposition auf das Feld zurück, wenn du mir Kampfschaden zufügst, Anya Bauer.“
      „Yay“, dröhnte die gelangweilt.
      Was nun? Ihr Blatt war leer, ihr Feld abseits von Heavy T ebenso. Jetzt blieb ihr nur noch eines zu hoffen: Dass Levrier sich nie wirklich mit [Angel Wing Dragon] beschäftigt hatte. Denn als sie ihren Zug für beendet erklärte, tauchte jener aus seinem goldenen Ring zischend wieder auf, wobei das Mädchen die Gem-Knights Alexandrite sowie Garnet aus ihrem Friedhof entfernte und in die Hosentasche steckte. Damit verlor Heavy T auch seinen Punkteboost.

      Angel Wing Dragon [ATK/2700 DEF/2000 (8)]
      Gravity Impulse Titanium Guardian – Heavy T [ATK/4500 → 3000 DEF/0 (10)]

      Levrier zog und zeigte die neue Karte vor, welche ein Stufe 6-Monster namens [Heroic Challenger – War Hammer] war, die er anschließend in den Friedhofsschlitz schob. „Wie du bereits weißt, vermag [Heroic Challenger – Thousand Blades] durch das Abwerfen einer Heroic-Karte einen Herausforderer aus meinem Deck zu beschwören.“
      Ein Lichtpunkt tauchte neben den sich niederknienden Schwertmeister auf. Schnell wurde deutlich, dass dessen Ursprung eine Laterne war, die ein ganz in Schwarz vermummter Söldner mit sich führte. Der Immaterielle nannte ihn: „[Heroic Challenger – Night Watchman].“

      Heroic Challenger – Thousand Blades [ATK/1300 DEF/1100 (4)]
      Heroic Challenger – Night Watchman [ATK/1200 DEF/300 (4)]

      „Nun errichte ich das Overlay Network“, führte Levrier seine Erklärung fort. Vor ihm öffnete sich der bekannte Galaxienwirbel, in denen die beiden als braune Lichtstrahlen hineingezogen wurden, „damit aus meinen beiden Stufe 4-Kriegern ein Rang-4-Krieger wird! Xyz Summon!“
      Eine grelle Lichtexplosion erfolgte. Aus dem Strudel erhob sich eine mächtige Gestalt, die mühelos ein riesiges Breitschwert in einer Hand halten konnte. Die Rüstung des Kriegers war silbern mit roter Umrahmung, am Helm befand sich ein goldenes Kreuz. Bei seinem Auftauchen donnerte es wie bei einem Gewitter, die klassische Musik im Hintergrund verstummte abrupt.
      „Darf ich vorstellen? [Heroic Champion – Excalibur]!“
      Zwei Lichtsphären umkreisten jenen.

      Heroic Champion – Excalibur [ATK/2000 DEF/2000 {4} OLU: 2]

      Anya schluckte. Scheinbar machte ihr Freund jetzt richtig Ernst, wenn er dafür extra entsprechende Stimmung schaffte. Trotzdem war dieser Knilch nicht mal stark genug, es überhaupt mit Angel Wing aufzunehmen.
      „Ich zeige dir auch umgehend seinen Effekt. Für seine beiden Overlay Units verdoppelt er bis zum Ende deines nächsten Zuges seinen Grundangriffswert.“
      „Huh!?“
      Anya weitete die Augen, als der Held das sprichwörtliche Excalibur in die Höhe hielt. Ein Blitz schlug in jenes ein und erzeugte eine knisternde Spannung. Anya bekam eine Gänsehaut.

      Heroic Champion – Excalibur [ATK/2000 → 4000 DEF/2000 {4} OLU: 2 → 0]

      Mit einem Schnippen von Levriers Fingern klappte plötzlich dessen gesetzte Karte auf. Zu Anyas Überraschung war es keine Falle, sondern ein herkömmlicher Zauber, den der Immaterielle in [Gem-Knight Pearls] Gestalt in ihrem Zug gar nicht hätte spielen können.
      Aber sie kannte den sich erhebenden Soldaten auf dem Artwork, vor dem ein weißes Kreuz prangerte. Erschrocken stieß sie aus: „D-das ist [Stop Defense]!“
      „Exakt. Eine Magie, die deinen Heavy T jetzt in den Angriffsmodus zwingt.“
      Tatsächlich stand der Stahltitan hinter ihr plötzlich aufrecht und ballte die Fäuste zum Angriff.

      Gravity Impulse Titanium Guardian – Heavy T [ATK/3000 DEF/0 (10)]

      Der ging wirklich in die Vollen, erkannte Anya panisch. Als wäre er jemals darauf reingefallen, Heavy T vorab mit einem schwächeren Monster anzugreifen, damit sie die Attacke auf [Angel Wing Dragon] umleiten konnte! Wenn so ein Kaliber wie dieser Excalibur für Levrier nur ein Mittel war, um jenen loszuwerden, was wartete dann noch auf sie!? Sie sah auf ihre Duel Disk und sofort wieder auf. „Shit!“
      „Du weißt, was jetzt kommt. Ich strecke erst deinen Drachen ein für allemal nieder …“
      Auf Levriers Nicken hin ließ Excalibur noch einmal einen Blitz in seine Waffe einschlagen, ehe er wie ein ebensolcher auf den weißen Drachen zuschoss und mit zwei Hieben über Kreuz regelrecht schlachtete. Die Explosion verursachte bei Anya tatsächlich Kopfschmerzen. Keuchend wich sie zurück. „Kein Kampfschaden, schon vergessen!?“
      „Natürlich nicht“, entgegnete Levrier, „aber bei deinem Neuzuwachs sieht das anders aus. Los, [Heroic Champion – Kusanagi]!“
      Ganz im Gegensatz zu seinem Kameraden, schritt der Samurai mit der Leuchtklinge nur langsam auf sein Ziel zu. Weshalb Levrier genug Zeit hatte, ein paar strenge Worte an Anya zu richten. „Sag, denkst du wirklich, dass -das- ausreichen wird, um Duel Queen zu werden?“
      „W-was soll das heißen!? Noch habe ich nicht verloren, klar!?“
      „Du kämpft verbissen, ohne Frage. Doch ich sehe-“
      Weiter kam er nicht, denn in diesem Moment bezog Kusanagi vor Anya Position und holte mit seiner Waffe aus. Das Mädchen keuchte und hob die Arme zum Schutz.
      Was dann jedoch geschah, erwischte sie eiskalt. Denn die Klinge wuchs, wurde geschwungen und glitt sowohl durch sie als auch durch ihren Titanen hindurch. Sie kratzte über die Oberfläche des Elysions. Und dann passierte es. Ihre Hälfte des Mosaiks brach regelrecht auseinander.

      Wie in Zeitlupe begann Anya in die Dunkelheit zu fallen. Levrier stand nur regungslos da, unternahm nichts. Sie streckte noch ihre Hand nach ihm aus, aber da war er schon hinter dem Rand der Plattform verschwunden. Das Mädchen wollte um Hilfe schreien, aber die Worte blieben ihr im Halse stecken. Alles wurde schwarz.

      ~-~-~

      Anya stieß die Luft aus ihren Lungen förmlich aus. Es war kalt. Eiskalt. Und dunkel. Nicht, dass das Elysion nicht schon finster genug war, aber plötzlich war alles anders. Sie stand nicht mehr, fiel nicht mehr – sie saß. Und starrte auf eine leere Straße.
      „W-was zum-!?“
      Sie fuhr als Beifahrer in einem Auto. Am Rückspiegel hing eine kleine Dufttanne, die Scheinwerfer waren auf die Landstraße gerichtet. Es war mitten in der Nacht, aber der Mond hing in seiner Gänze am Himmel. Aus dem Radio trällerte ein Song, der Anya vertraut vorkam.

      Every little piece of my heart belongs
      To you, I'll carry on
      For you I'll sacrifice myself

      Wie gelähmt sah Anya zum Fahrer. Doch von dem war nicht viel zu sehen, hatte er sich in einen dunkelgrauen NFL-Hoodie gehüllt. Die Kapuze war tief ins Gesicht gezogen.

      Destiny was there to abandon me
      You're my eternity, the reason I fight
      Instead of just break down and cry

      „W-wo bin ich hier!? Wer zur Hölle bist du!?“
      Keine Reaktion. Er fuhr stur geradeaus. In der Ferne konnte Anya ein Waldstück erkennen.
      „Hey!“, fuhr sie ihn an. Als er wieder nicht antwortete, schlug sie mit der Faust nach seiner Schulter – nur um durch jene hindurch zu gleiten. „Huh!?“
      Es passierte so schnell, dass Anya kaum wusste, was um sie herum geschah. Ein greller Blitz voraus blendete sie. Die Welt drehte sich, es krachte furchtbar laut.

      Und sie stand wieder aufrecht, doch immer noch nicht in ihrem Elysion. Nein, plötzlich war sie im Wald, am Straßenrand. Weiter voraus zu ihrer Rechten lag der Wagen, ein ziemlich alter, roter Ford Escort. Er war umgestürzt, als wäre er in einen Unfall verwickelt gewesen.
      Anya fasste sich an die Stirn und erschrak, als sie bemerkte, dass sie feucht war. Blut klebte an ihrer Hand. „Oh shit!“
      Was war mit dem Fahrer!? Sofort eilte sie zum Wagen. Alle Scheiben waren zersplittert, die Airbags lagen schlaff auf dem Dach des Fahrzeugs, doch ansonsten war dort nichts.

      „Wir müssen hier weg!“, hörte sie eine schrille, geradezu überirdische Stimme, die klang, als wäre sie durch mehrere Filter verzerrt worden. Der Klang schmerzte so stark in ihren Ohren, dass sie jene reflexartig zuhielt.
      Mit geweiteten Augen wirbelte sie herum, weiter von der Straße weg. Dort stand der Mann im Hoodie, sein Gesicht war nicht zu erkennen. Er war von großer, schlanker Statur, eine Bohnenstange wie Harper, aber doch nicht ganz so groß wie er. Und er wirkte verloren, mit herabhängenden Armen. Auch seine Kleidung war von Blut gezeichnet.

      Anya ließ von ihren Ohren ab. „Erklär' mir, was diese Scheiße hier soll! Bist du in mein Elysion eingedrungen oder was!?“
      „Wir haben keine Zeit für so etwas, Anya!“, kam es tadelnd zurück.
      Sofort bereute sie es, ihn angesprochen zu haben, schmerzte seine merkwürdige Stimme doch so furchtbar in ihrem Kopf.

      Wie konnte das überhaupt sein, was war das hier!? Vor wenigen Minuten hatte sie sich noch auf dem Mosaik ihres Elysions mit Levrier duelliert und jetzt schien sie in einem B-Movie festzustecken.
      „Levrier?“, rief sie erfolglos nach ihrem Freund.
      „Wenn wir noch länger warten, holt er uns ein.“ Diesmal schmerzten die Worte des Fremden nicht. „Willst du das riskieren!?“
      Erst jetzt bekam Anya wieder einen Migräneanfall und hielt sich die Stirn. „W-was soll das, vor wem rennen wir denn überhaupt weg!?“
      Was er dann sagte, konnte sie nicht verstehen. Und das lag vor allem daran, dass jedes seiner Worte so verzerrt war, dass es nicht mehr einer menschlichen Sprache zugeordnet werden vermochte. Es schmerzte derart, dass Anya stöhnend in die Knie sank.
      Sich die Ohren zuhaltend, schrie sie: „Halt dein verdammtes Maul, du bringst mich um!“

      Er hörte zu ihrer Überraschung sogar auf sie. Dann hob er den Arm, an dem eine typische Battle City-Duel Disk erschien. „Vielleicht ist das der einzige Weg.“
      Anya sah überrascht auf. „Ein Duell!? Also bist du ein Feind!?“
      Vielleicht waren die Undying in ihr Elysion eingedrungen!? Wer wusste schon, über was für Fähigkeiten diese beiden Verrückten verfügten! Sie musste hier weg und Levrier finden, irgendwie.
      Sie sah sich um. Wegzurennen hieße, wieder zurück zur Landstraße zu eilen. Aber sie befürchtete fast, dass jene nirgendwohin führen würde. Und angenommen das alles spielte sich nach wie vor in ihrem Kopf ab, gab es sowieso kein Entkommen.
      „Bist du noch zu retten!?“, reagierte ihr Gegenüber regelrecht gekränkt. „Du musst dir wirklich den Kopf gestoßen haben. Oder … warte! Bist du etwa … !?“
      Tatsächlich erschien dieser Typ Anya im Vergleich zu all ihren anderen übernatürlichen Begegnungen sogar relativ harmlos. Verzweifelt gar. Kannte sie ihn? Oder war das alles nur Show?
      „Normalerweise würde ich jetzt ein paar Antworten aus dir rausprügeln“, murrte Anya und aktivierte ihre eigene Duel Disk, die sich anscheinend zwischenzeitlich in ihren Urzustand zurückgesetzt hatte. „Da mir die aber beschissene Kopfschmerzen bereiten, kriegst du deine Abreibung diesmal gratis!“
      „Mit dir stimmt was nicht“, kam ein abweisender Kommentar. Und beide riefen: „Duell!“

      [Anya: 4000LP / ???: 4000LP]

      Anya hatte gerade einmal drei ihrer fünf Startkarten gezogen, da riss ihr Gegenüber förmlich eine sechste vom Deck. Nur um dann scheinbar nachdenklich auf seine Duel Disk zu schauen. „Nur noch ein Duell …“
      Das Mädchen zog eine Augenbraue an.
      „Ich setze ein Monster und eine Verdeckte. Du bist!“
      Zischend materialisierte sich sein Monster in horizontaler Lage als Kartenrücken, hinter diesem in vertikaler seine gesetzte Karte.

      „Was ist dein Problem?“, fragte Anya perplex und zog. Sie hatte schon vieles erlebt, aber das hier war definitiv ihr bisher merkwürdigstes Erlebnis. Fast fühlte es sich an, als ob sie träumte. Konnte man in seinem eigenen Elysion einschlafen? „Was auch immer, bringen wir das hier hinter uns!“
      Sie zückte [Gem-Knight Fusion]. Über ihr öffnete sich ein Edelsteinwirbel, in dem ein goldener und ein hellblauer Ritter gezogen wurden. „Ich verschmelze [Gem-Knight Tourmaline] und [Gem-Knight Sapphire]! Erscheine, [Gem-Knight Topaz]!“
      Der Sog wurde in einen Sturm umgekehrt, aus dem elegant ein neuer, goldener Ritter in blauem Umhang herabgeschwebt kam. Während Anyas Widersacher von der Druckwelle einen halben Schritt zurückgedrängt wurde, landete Topaz mit seinen beiden Blitzdolchen in den Händen vor dem Mädchen.
      Bestimmt richtete sie den Zeigefinger auf das gesetzte Monster ihres Gegners. „Machen wir kurzen Prozess! First Strike!“
      Unmittelbar danach zischte ihr Krieger schwebend über das Gras und holte, einmal angekommen, zum Schlag aus. Der Kartenrücken der feindlichen Kreatur wirbelte um die eigene Achse – und dann geschah etwas, mit dem Anya nicht gerechnet hatte. Als Topaz nach dem noch nicht sichtbaren Monster schlug, prallte sein Angriff an einer unsichtbaren Barriere ab. Er wurde durch eine massive Druckwelle zurückgeschleudert. Jene erfasste auch Anya, blendete sie regelrecht und riss sie fort.

      Entsetzliche Schmerzen. Ihr ganzer Körper schien auseinander zu reißen. Sie lag auf dem Boden, mit geschlossenen Augen. Was war gerade geschehen!? Hatte er einen Effekt ausgelöst!?
      Sie öffnete die schlaffen Lider und sah den Sternenhimmel. Sich leicht zur Seite drehend, konnte sie den umgestürzten Ford Escort ein paar Meter weiter sehen. Und diesen Typen! Er lag auf dem Bauch, kaum zwei Meter von ihr entfernt. In einer Blutlache!
      Anya streckte die zitternde Hand nach ihm aus, doch er rührte sich nicht. Sie wusste selbst nicht warum, aber sie musste ihn erreichen, irgendwie! Er war-!
      Ihr Arm sackte hinab. Und Dunkelheit umarmte sie.

      ~-~-~

      „Anya Bauer, konzentriere dich!“
      „W-was!?“ Das Mädchen blinzelte verdutzt. Levrier stand mit verschränkten Armen auf der anderen Seite ihres Elysions und starrte sie abwartend an.

      [Anya: 2300LP → 800LP / Levrier: 1500LP]

      [Heroic Champion – Kusanagi] war längst an die Seite seines Kameraden Excalibur zurückgekehrt und bezog Stellung.
      „Du hättest den Effekt von [Kuriboss] nutzen sollen, um den Schaden zu reduzieren!“, tadelte ihr Freund sie, scheinbar völlig unwissend über das, was Anya gerade widerfahren war.
      Die fasste sich an ihre Stirn. Keine Kopfschmerzen mehr, gar keine Schmerzen -irgendwo-! Was hatte sie da gerade erlebt!?
      „Levrier, hast du das gesehen!?“, fragte sie für ihre Verhältnisse untypisch aufgelöst. „Ich saß plötzlich in so'ner Schrottkarre. Dann gab's 'nen Unfall und dieser Typ, der Fahrer, der hat mich blöd angemacht und-“
      „Wovon sprichst du?“ Levrier schüttelte den Kopf. „Du warst die ganze Zeit hier.“
      „E-es war wie ein Traum. Vielleicht hat irgendjemand versucht, in mein Elysion einzudringen!?“
      „Das hätte ich bemerkt. Bei allem Respekt“, erwiderte er und schüttelte den Kopf, „deine Ausreden waren schon kreativer. Oder besser gesagt: Bisher hast du nie solche benötigt. Soll ich das als Fortschritt ansehen?“
      Er glaubte ihr nicht? Ausgerechnet -er-!? Anya war sprachlos. Und das bemerkte Levrier anscheinend, denn er gab ein nachdenkliches Geräusch von sich.

      „War ich … wirklich nicht weg?“, fragte die Blonde nach einer Weile vorsichtig.
      „Nein.“ Er machte eine Pause. „Da ich offensichtlich nichts Ungewöhnliches feststellen konnte, kann ich dir auch keine Antworten geben. Womöglich hat es sich dabei um eine Vision gehandelt.“
      Anya blickte nach oben, in die ewige Dunkelheit. „Meinst du, ich bin jetzt unter die Seher gegangen oder was?“
      „Möglich. Willst du mir sagen, was du erlebt hast?“
      In ein paar kurzen Sätzen fasste Anya ihren kurzen 'Ausflug' noch einmal zusammen. „… es hat sich angefühlt, als wäre ich gestorben. Scheiße, das ist nicht mal übertrieben …“
      „Vielleicht solltest du mit Matthew Summers darüber sprechen.“ Levrier seufzte schwer. „Wir sollten dieses Duell abbrechen. Du bist offensichtlich zu aufgewühlt, um noch weiter effizient zu spielen.“
      Anya nickte beklommen. „Y-yeah.“
      Trotzdem zog sie noch ihre nächste, ihre einzige Karte – [Gem-Knight Turqouise]. Mit welchem sie [Gem-Knight Pearl] mit 5200 Angriffspunkten aufs Spielfeld hätte bringen können. Doch die Illusionen der beiden heroischen Krieger verschwanden bereits.
      Parallel dazu betrachtete auch Levrier seine Handkarte: [Heroic Challenger – Swordshield].

      ~-~-~

      Entgegen Levriers Vorschlag hatte Anya ihren Freunden nicht gleich zum nächstbesten Zeitpunkt von ihrem Erlebnis im Elysion erzählt. Tatsächlich hatte sie die nächsten Tage versucht, die Erinnerung so gut es ging zu verdrängen. Was ihr auch gelang, bis zu dem Moment, als sie zwischen Zanthe und Matt in einer Dreierreihe im Flugzeug saß, welches bald abheben und Richtung Ephemeria City reisen würde.
      Und natürlich war es Levrier, der sie unbedingt auf ihr Versäumnis hinweisen musste.

      Du solltest das Ganze nicht länger hinauszögern, Anya Bauer! Die beiden haben längst bemerkt, dass etwas an dir nagt!

      „Musst du wieder damit anfangen!“, fauchte das Mädchen zurück.
      Was ihr viele perplexe Blicke seitens der anderen Passagiere einbrachte, kam der Ausbruch schließlich aus dem Nichts.
      Matt zu ihrer Linken betrachtete sie ebenfalls skeptisch. „Stimmt etwas nicht?“
      „Die ist doch schon seit vorgestern so komisch“, winkte der Kopftuchträger zu ihrer Rechten gleich ab. „Denk dran, der Nächste, der sie das fragt, sollte eigentlich eine Faust in den Magen bekommen.“
      Anya schnaufte. „Verdammt richtig! Mir geht’s gut, klar?“
      Wenn man bedachte, dass sie auch mit wenig Schlaf auskam und sowieso nichts von Blutlachen und Verkehrsunfällen hielt, stimmte das sogar. Verdammt, sie konnte sich ja kaum noch an das erinnern, was sie da gesehen hatte!
      „Ich meine ja bloß“, stöhnte Matt und ließ den Kopf hängen.
      Zanthe kicherte. „Wir wissen doch genau, was unsere kleine Schlägerbraut so sehr beschäftigt. Fängt mit L an und hört mit ogan auf. Stimmt's oder hab ich Recht?“
      Eine Faust hatte er an der Wange, das hatte er! Und trotzdem blinzelte er mit fettem Grinsen unter dem Aufschrei der anderen Gäste neugierig zurück. Während Matt mäßig erfolgreich versuchte, den Anwesenden das Ganze als Neckerei unter Freunden zu verkaufen, knurrte Anya nur wie ein tollwütiger Straßenköter.

      Nachdem sich daraufhin ein Mantel des Schweigens über sie gelegt hatte, welchen der Werwolf natürlich absolut nicht dulden konnte, wurde das Thema gewechselt.
      „Oh, ach übrigens, ich habe neulich ein Telefonat von Mr. Palmer belauscht“, gluckste er und starrte bewusst aus der Luke.
      Matt musste trocken auflachen. „Wenigstens hüllst du es gar nicht erst in beschönigende Worte.“
      Gar nicht darauf eingehend, stupste der Werwolf seine Sitznachbarin mit dem Ellbogen an. „Rat mal, mit wem er gesprochen hat?“
      Anya erwiderte genervt: „Keine Ahnung, mit Boy George? 'ne andere Erklärung habe ich für dein pubertierendes Getue grad' nicht!“
      Nochmals wurde sie angestoßen und reckte diesmal fuchsteufelswild den Kopf in Zanthes Richtung, welcher diabolisch gut gelaunt grinste. „Mit deinem Vater, Dummerchen!“
      Sofort riss Anya die Augen so weit es ging auf. „Was!?“
      „Hat sich nach dir erkundigt und sich für dich entschuldigt.“ Zanthe kicherte verschlagen. „War ihm ultrapeinlich, was du in den wenigen Monaten seit deiner Einstellung so abgezogen hast.“
      Die Kinnlade des Mädchens klappte hinunter. „A-aber ich-!?“
      „Ach komm, so schlimm war es nicht“, beruhigte er sie sofort, nachdem er ihr entsetztes Gesicht sah, „aber viel mehr kam dabei wirklich nicht herum. Ich hätte ja gedacht, dass er dich wenigstens grüßen lässt.“
      „Dad ist so. Hat immer viel zu tun.“ Anya winkte ab, aber der Kopftuchträger sah aus den Augenwinkeln, wie sie betrübt den Blick senkte.
      Matt fragte neugierig: „Du hast ihn noch nie erwähnt, jedenfalls nicht dass ich wüsste. Was macht-“
      Doch als er sah, wie Zanthe ihm mit flacher Hand außerhalb von Anyas Blickfeld abwinkte, bohrte er nicht weiter nach und verstummte. Und Anya sagte auch nichts.

      Als sie das Wort schließlich ergriff, ging es um etwas ganz anderes. Es sprudelte einfach so aus ihr heraus, völlig unfreiwillig und selbstredend hasste sie sich sofort dafür. „Ich hatte neulich ein ziemlich seltsames Erlebnis.“
      Einmal angefangen, hatte es aber auch keinen Sinn mehr, noch einen Rückzieher zu machen. Also fasste sie sich ein Herz und berichtete ihnen von ihrer Begegnung im Elysion, oder wie auch immer man es auch bezeichnen sollte. Gleich darauf zuckte Zanthe nur ratlos mit den Schultern.
      Im Gegensatz dazu erklärte Matt: „Bist du dir sicher, dass es nicht nur ein Traum war?“
      „Ich sagte doch, es fühlte sich nicht so an! Wenn ich jemals sterbe, dann hoffentlich nicht so!“
      „Das haben Klarträume so an sich“ Der schwarzhaarige Dämonenjäger gestikulierte mit der rechten Hand vor sich hin, „das Elysion ist im Grunde genommen ein Teil deines Bewusstseins. Es ist nichts Außergewöhnliches daran, dort auch Träume zu erleben und gar zu steuern.“
      Anya protestierte sofort: „Aber ich bin nicht eingeschlafen! Ich war zu dem Zeitpunkt nicht mal müde!“
      „Levrier hat nichts festgestellt, sagst du. Und glaub mir, Besessenheit fühlt sich anders an.“
      Da Matt ihr scheinbar nicht folgen konnte, wandte Anya sich hilfesuchend an Zanthe. Der aber zuckte mit den Schultern. „Sorry, aber von so etwas habe ich keine Ahnung.“
      Zurück bei Matt funkelte sie diesen an. „Es war kein Traum. Aber auch keine Erinnerung! Ich war nie in einen Verkehrsunfall verwickelt. Aber der Typ da, der war …“
      „Anya. Ich weiß, dass es schwer ist, das einzuordnen. Wir wissen zu wenig über das Elysion, um klare Aussagen zu treffen, wie es funktioniert. Es ist nahezu unmöglich, es auf bestimmte Umstände zu erforschen, wenn man jene nicht hervorrufen kann.“ Der junge Mann verzog bei Anyas fragendem Gesichtsausdruck eine Miene, verstand sie offenbar nicht, was er damit meinte. Er seufzte und sagte anschließend. „Ich denke nicht, dass du dir Sorgen machen musst.“
      „'kay“, nahm jene dies schließlich so hin und sank tiefer in ihren Sitz. „Und trotzdem war's kein Traum!“
      Was ihre Freunde dazu bewog, über ihren Kopf hinweg verzweifelte Blicke auszutauschen. Im Hintergrund erklang dabei die Stimme der Kapitänin des Flugzeugs.

      Ich begrüße Sie auf dem Flug nach Ephemeria City. Wir werden …

      „... uns wiedersehen“, murmelte Anya geistesabwesend.


      Verwendete Karten

      Spoiler anzeigen
      Anya

      Alexandrite Dragon
      Gem-Knight Garnet
      Gem-Knight Tourmaline
      Gem-Knight Sapphire
      Gem-Knight Alexandrite
      Gem-Knight Obsidian
      Gem-Knight Lazuli

      Gem-Knight Turquoise
      Fels/Erde/Effekt
      ATK/1400 DEF/2000 (4)
      Einmal pro Zug: wirf eine "Gem-Knight Fusion" von deiner Hand ab; beschwöre eines deiner verbannten "Gem-Knight" Monster als Spezialbeschwörung. Indem du diese Karte und ein anderes "Gem-Knight" Monster von einem Xyz-Monster abhängst oder wenn ein "Gem-Knight"-Monster als Xyz-Material von diesem Xyz-Monster abgehangen wird, indem du zusätzlich diese Karte abhängst: verdopple bis zur End Phase die ATK jenes Xyz-Monsters.

      Gem-Armadillo

      Kuriboss
      Fee/Licht/Empfänger
      ATK/300 DEF/200 (1)
      Wenn einem Spieler Kampfschaden zugefügt wird, während sich diese Karte auf deinem Friedhof befindet: du kannst diese Karte verbannen, um den Schaden auf 0 zu setzen. Wenn du durch diesen Effekt Kampfschaden, den dein Gegner erleiden würde, annulliert hast: ziehe eine Karte; du kannst die ATK eines offenen Monsters um 300 erhöhen.

      Gem-Knight Fusion
      Silent Doom

      Justi-Break
      Dimension Wall

      Gem-Knight Ruby
      Gem-Knight Topaz
      Gem-Knight Seraphinite

      Angel Wing Dragon
      Drache/Licht/Synchro
      ATK/2700 DEF/2000 (8)
      "Empfänger" + "1 Nicht-Empfänger-Monster"
      Nur einmal während des Duells: du kannst ein LICHT-Monster von deinem Deck auf den Friedhof legen. Wenn du dies tust: du kannst diese Karte ohne Empfänger-Monster als Synchrobeschwörung beschwören; die Summe der Stufe des Nicht-Empfänger-Monsters und der Stufe des so abgelegten Monsters müssen 8 ergeben. Aus Kämpfen mit dieser Karte trägst du keinen Kampfschaden. Wenn dein Gegner mit einem Monster eines deiner Monster angreift: du kannst diese Karte zum Ziel des Angriffs bestimmen. Während der End Phase des Zuges, in dem diese Karte auf dem Friedhof gelegt wurde: verbanne zwei Stufe 4-Monster von deinem Friedhof; beschwöre diese Karte als Spezialbeschwörung.

      Gravity Impulse Titanium Guardian – Heavy T
      Maschine/Erde/Synchro
      ATK/3000 DEF/0 (10)
      "1 Empfänger-Monster" + "1 oder mehrere Nicht-Empfänger-Monster"
      Wenn diese Karte als Synchrobeschwörung beschworen wird: erhöhe ihre ATK für jedes verwendete Synchromaterialmonster um 500 bis zur End Phase. Wenn diese Karte ein Monster als Ziel eines Angriffs wählt: du kannst die Position des Ziels wechseln. Nach der Schadensberechnung, wenn diese Karte angegriffen hat: wechsle ihre Position. Jederzeit während den Zügen beider Spieler: biete ein Monster als Tribut an; wechsle die Position dieser Karte. Wenn du das tust: diese Karte bleibt von den Effekten von Monsterkarte bis zur End Phase unberührt und dein Gegner zieht eine Karte.

      Gem-Knight Pearl

      Levrier

      Heroic Challenger – Assault Halberd
      Heroic Challenger – Thousand Blades
      Heroic Challenger – Extra Sword
      Heroic Challenger – Spartan
      Heroic Challenger – War Hammer
      Heroic Challenger – Night Watchman
      Heroic Challenger – Swordshield

      Reinforcement Of The Army
      Stop Defense

      Heroic Retribution Sword

      Heroic Champion – Excalibur
      Heroic Champion – Kusanagi


      Und denkt dran: Süßes, sonst gibts Saures. ;)
      Spoiler anzeigen
      War schön wieder was von Anya zu lesen. Jetzt wissen wir wer alles auf der Liste ist. Die Mord liste will ich auch noch sehen. Wir wissen jetzt auch das Anja ihren Job vermutlich ihrem Vater zu verdanken hat. Vermutet Zanthe das Nick und Anja verwandt sind? Immerhin haben sie ja ne änliche Stimme xD Hoffe mal das wir den Dad in Staffel 3 sehen werden. Das duel war türlich reinste Nostalgie. Der -Gott weiß ned mal was das war- Moment war schon schräg. Vllt handelt es sich dabei um verdrängte Errinerungen. Vllt hatte sie einen Unfall mit ihrem Vater? Oder etwas aus einem alten Leben?


      Edit:
      Zu Clair
      Spoiler anzeigen
      Es ist halt witzig wie ihr Name wirklich für Cyborgs, Androide, künstliche Inteligenz und Roborter stehen könnte. Nur für L ist mir nix besseres als Lustboots eingefallen. Wobei sie wohl eher Lustboot in dem sinne ist das sie Lust hervoruft. XD
      Suche Spieler aus Bayern/Schwaben die in der Nähe von Günzburg/Giengen/Dillingen/Lauingen und Gundelfingen an der Donau wohnen. pls PN an mich :) :thumbsup: :drunk: :cain: :verschwoerung:

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