Erbitte Hilfe für Deckbau aus Bestand- und Lieblingskarten

      Ein hilfreicher Tipp allgemein könnte auch sein, dem Deck eine bestimmte Strategie beziehungsweise eine Auslegung zu geben. Somit kann man bedeutend mehr Ressourcen auf die Umsetzung dieser verwenden, was das ganze schneller, zuverlässiger und im Endeffekt stärker macht.

      Von dem was ich bisher gelesen habe würde es sich vielleicht anbieten sich stärker auf das Beschwören von Xyz-Monstern der Stufe 4 zu konzentrieren, das lässt sich mit recht billigen Karten gut umsetzen und spielt sich schön schnell ohne dabei großartiges Wissen über Karten-Kombinationen und Spielabläufe voraus zu setzen. Karten wie Goblindbergh oder Blech-Goldfisch eignen sich für eine solche Strategie beispielsweise ganz hervorragend.

      Ein weiterer allgemeiner Tipp ist das doppelte bis dreifache Spielen von bestimmten wichtigen Karten. Durch die mehrfache Ausführung erhöht sich die Chance bestimmte Karten zu ziehen, was die Konstanz des Decks erhöht und die ausgeführten Spielzüge zielgerichteter macht, da weniger Zufallskarten, die aufgrund ihres unzuverlässigen Timings mal mehr mal weniger nützlich sind, im Deck sind und man sich, wie vorher bereits erwähnt, auf die eigentliche Strategie des Decks konzentrieren kann. Desweiteren erlaubt es auch die mehrmalige Nutzung besonders nützlicher Effekte wie Blech-Goldfisch und lässt den Verlust dieser Karten besser verschmerzen, sollten sie entsorgt werden bevor sie zum Einsatz kommen konnten.

      Sollte in irgendeiner Art Interesse an sowas wie einer Beispielliste oder ähnlichem bestehen kann ich sowas gerne noch nachträglich einfügen, wollte nur nicht so aufdringlich den Thread damit vollmüllen ohne zu wissen ob Hilfe und Ratschläge solcher Art überhaupt erwünscht sind.

      Um vielleicht noch ein zwei Tipps zum Spielablauf mit auf den Weg zu geben, es gibt einige Dinge die man bei jeder Aktion im Hinterkopf behalten sollte. Zunächst ist es sehr wichtig, dass du unter allen Umständen versuchst einen Kartenvorteil oder Ausgleich aufrecht zu erhalten. Das ist das mit Abstand Wichtigste im Spiel, in einigen Situationen wichtiger als deine Life Points, da jede Karte eine Option für kommende Züge darstellt, je mehr du davon hast desto besser. Das mag banal klingen, wenn man aber versucht jeden seiner Spielzüge mit diesem Hintergedanken anzufangen, kann es einem bei diversen Entscheidungen helfen. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist sich genau zu überlegen, wie das Verhältnis von Kosten und Nutzen jeweiliger Aktionen aussieht, und wie langfristig dieser Nutzen für dich ist. Ein gutes Beispiel für beide Prinzipien ist deine Karte Cardcar D. Auf den ersten Blick mag der Effekt etwas suboptimal wirken, da er dich ungeschützt für den nächsten Zug lässt und deine Handlungsfreiheit stark einschränkt. Der Vorteil der Karte jedoch liegt darin, dass sie alleine durch ihren Effekt einen Kartenvorteil von +1 generiert, ohne dem Gegner die Möglichkeit zu geben diesen durch Zerstörung der Karte auszugleichen wie bei vielen Suchern die gratis eine Karte aus dem Deck suchen. Somit tauschst du praktisch eine, je nach Zeitpunkt der Aktivierung, mehr oder weniger verschmerzbare Summe an Life Points für einen Kartenvorteil von +2 in deiner nächsten Draw Phase, was wiederum zwei Optionen mehr bedeutet, den Zug deines Gegenspielers aus zu kontern beziehungsweise ein eigenes starkes Setup aufzubauen.

      Hoffe das war in irgendeiner Hinsicht hilfreich, viel Glück und Spaß beim Testen.^^

      Greetz
      "Das letzte was man hört bevor die Welt untergeht, wird ein Spezialist sein, der meint, das sei technisch alles völlig unmöglich." - Sir Peter Ustinov
      Wer weiß von welchem ehemaligen etcg-Mitglied ich dieses Zitat geklaut habe kriegt einen warmen, feuchten Händedruck.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Sgt.Fluffy ()

      Guten Morgen,

      eure Anregungen, und auch eure allgemeinen Tipps, sind alle sehr erwünscht und ich bin/wir sind dankbar dafür! Deine Ausführungen, Sgt.Fluffy, sind wirklich nützlich und na klar sind auch konkrete Vorschläge gerne gesehen.

      Mathematiker, es ist richtig, dass wir untereinander Karten tauschen und mein Sohn dabei gerne die stärkeren (oder hübscheren) abgekommen möchte. Aber wir versuchen das ganze so fair wie möglich zu gestalten.

      „Beschränkungsumkehr“ habe ich nun durch „Schwarzes Loch“ aus den Tafelrundenrittern ersetzt, und den glänzenden Elfen durch „Nachschubtrupp“. Mir war früher gar nicht aufgefallen, dass das eine permanente Zauberkarte ist - damit ist sie ja wirklich sehr stark und vermutlich genau, was ich gebraucht habe. Das „Kartenauto D“ wurde ja nun schon häufiger gelobt, also lasse ich es im Deck.

      Einen zusätzlichen „Goblindbergh“ habe ich mir auch noch ertauscht, die Karte ist wirklich super für Xyz-Beschwörungen. Muss ich nur noch überlegen, was ich dafür rauswerfe; evtl. „Magischer Zylinder“.

      Ich hätte auch noch eine dritte Riesenratte zur Verfügung, da bin ich mir noch nicht sicher, ob ich sie aufnehmen soll?

      Bzgl. Cardmarket habe ich mir überlegt, noch eine zusätzliche „Doppelbeschwörung“ an Land zu ziehen, und die vorgeschlagene „Heroischer Herausforderer – Angriffshellebarde“. Mein Sohn war gestern auch schon ganz eifrig am schauen, welche riesige Kartenvielfalt es gibt und was er sich aussuchen soll - aus seiner bisherigen Wunschliste könnte man mindestens ein ganzes zusätzliches Deck bauen. Dadurch, dass er die Kartennamen alle notiert hat, konnten wir gestern Abend auch noch „Schönschrift“ üben - sehr praktisch. ;)

      „Reißender Tribut“ ist dem schwarzen Loch ja recht ähnlich, welche Karte ist prinzipiell die spielstärkere?

      Hallo Sunaki-sama, was war nochmal MF? Den zweiten Satz habe ich verstanden, dass ist auch ein nützlicher Tipp.

      Kann es gar nicht erwarten, mich heute Abend wieder zu duellieren …

      Beste Grüße und nochmals vielen Dank an alle!
      MF = Mirror Force = Spiegelkraft

      Mittlerweile gibt es viele verschiedene Spiegelkräfte mit jeweils anderen Effekten. Viel Spaß beim Herausfinden. :P

      Die Frage, ob Reißender Tribut oder Schwarzes Loch besser ist, lässt sich schwer beantworten. Für Anfänger empfehle ich, einfach zuerst beides probieren und testen, testen, testen. Aus einem Reißenden Tribut kann im gegnerischen Spielzug viel herausgeholt werden, wenn man ihm nicht gleich auf das erstbeste Monster aktiviert.

      eckest schrieb:

      Hallo Sunaki-sama, was war nochmal MF? Den zweiten Satz habe ich verstanden, dass ist auch ein nützlicher Tipp.

      Mirror force, Spiegelkraft.

      eckest schrieb:

      „Reißender Tribut“ ist dem schwarzen Loch ja recht ähnlich, welche Karte ist prinzipiell die spielstärkere?

      Also ich hatte zu Anfang Probleme mit Reißender Tribut, Schwarzes Loch ist da einfacher zu spielen.
      Schwarzes Loch kann man halt nur im eigenen Zug benutzen und man kann einfach warten, bis der Gegner gute Monster draußen hat und du keine. TT hingegen kann nur auf eine Beschwörung angewendet werden. Da ihr nicht so viele Beschwörungen macht, ist es relativ leicht hier den passenden Zeitpunkt zu finden. Würde sagen TT, weil man damit den Gegner mit leerem Feld dastehen lässt.
      DH, Dark Hole ist dafür aber einfacher. Würde aber beide spielen.
      Guten Morgen!

      Gerne möchte ich zunächst noch einmal allen Helfern danken.

      Ich habe nun, etwas verspätet, wahr gemacht was angekündigt war: die Umsetzung eines Musikalisch-Decks.

      Da ich mit dem hier hauptsächlich diskutierten Haufen inzwischen, nach einigen kleinen Anpassungen, recht zufrieden bin, möchte ich euer Augenmerk nun auf das Musikalisch-Deck lenken:

      Musikalisch-Deck, erster Versuch - bitte um Tipps und Anregungen

      Schöne Grüße!