Ruling 101 - PSCT

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      Hey ich hab ne Frage zum Artikel, auch wenns eher ne Regelfrage seien könnte bezieht es sich auf den Artikel darum schreib ich es lieber hier rein. Vorerst möchte ich mich aber erstmal für diesen aufschlussreichen Artikel bedanken.

      Also, bei Raigeki schreibst du: "Denn ein altes Ruling besagt, dass man eine Karte nicht aktivieren darf, wenn dessen Effekt absolut nichts bewirken würde bzw. nicht vollständig abgewickelt werden kann. "

      Das kannte ich zwar schon hat im Zusammenhang aber direkt eine Frage für mich aufgeworfen. Denn so wie du es formulierst würde das auch bedeuten dass ich Raigeki nicht spielen kann wenn mein Gegner ein Monster kontrolliert was nicht durch Karteneffekte zerstört werden kann. Wenn ich es gegen ein Monster wie zum Beispiel Beelze nutzen wollen würde so würde sich bei dem dauerhaften "kann nicht durch Karteneffekte zerstört werden" auch nichts aktivieren.

      Es würde also nichts bewirken. Ich bin mir aber recht sicher dass ich raigeki hier aktivieren darf. Trotzdem würde mich der Punkt nochmal interessieren weil auch das einen Unterschied machen kann.

      Doch wie soll man deinen Satz anders formulieren? "Die Bedingung muss gegeben sein"? Aber das ist ja eben das was du schreibst, auf Raigeki steht keine Bedingung. Also ist es relativ schwer hier eine allgemeine regel zu formulieren.

      Interessant wie kompliziert ein so simpler Kartentext werden kann.
      Nagetiere an die Macht

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Zerberxis ()

      Wie du schon sagst ist meine Formulierung etwas schlecht. Wie gesagt darf(nach einem alten UDQ-Ruling, dass aber noch immer gilt solange es nicht explizit als nichtig erklärt wird) Raigeki nicht aktiviert werden, solange der Gegner kein Monster kontrolliert. Welchen (Zerstörbarkeits-)Status dieses Monster dabei hat, ist irrelevant.
      Quelle: web.archive.org/web/2007010319…ugioh/uk/faq_specific.htm

      Wenn heutzutage aber Diskussionen aufkommen, ob man Karte X/Y in einem bestimmten Falle aktivieren darf wird als "Schnellmerkeregel" die Bedeutung verwendet, dass Karten minimum 1 Sache machen müssen, um aktiviert werden zu dürfen. Da aber dieses Ruling besteht ist raigeki bspw. eine der Ausnahmen.
      Wobei ich aber auch sagen muss dass ich hier nicht die ganzen Hintergründe kenne, da dass meiste davon vor meiner Zeit war.

      Wie gefährlich simple Kartentexte sind, sollte uns ja allen bewusst sein(missing Once Per Turns als gutes Beispiel), und alles was "gefährlich" für die spielerische Balance ist, ist auch automatisch eine Lücke für komplizierte Gamestates in einer nahen oder fernen Zukunft. Ein grund weshalb ich diesen Part bzgl. Raigeki im Artikel aufgenomme habe. Denn seien wir mal ehrlich: ich habe lieber eine Wall of Text als einen der womöglich fehlerhaft interpretiert werden kann weil er nicht detailliert genug ist.


      Deckcreator16 schrieb:

      Wie du schon sagst ist meine Formulierung etwas schlecht.
      Wollte ich damit nichtmal sagen. Ich wollte nur nochmal unterstreichen wie leicht etwas fehltinterpretiert werden kann.

      Ich spiele ja jetzt schon quasi zu Beginn auch wenn ich nie so tief in die Regelmaterie eingetaucht bin wie du. Ich denke die Ausnahme mit Raigeki ist hier dadurch entstanden dass es Karten die sagen "kann nicht durch Karteneffekte zerstört werden" damals einfach nicht gab. Jedenfalls erinner ich mich grade an keine Einzige.


      Deckcreator16 schrieb:

      Denn seien wir mal ehrlich: ich habe lieber eine Wall of Text als einen der womöglich fehlerhaft interpretiert werden kann weil er nicht detailliert genug ist.
      Definitiv.
      Nagetiere an die Macht