Best of Anime 2018

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      Best of Anime 2018

      Das Jahr 2018 neigt sich dem Ende zu und nach und nach werden wir medial von Jahresrückblicken überschwemmt. Auch die Manga- und Anime-Community pflegt ihre eigenen Traditionen indem sie das bald ablaufende Jahr nochmal Revue passieren lassen und in Foren, Blogeinträgen oder Tweets ihre Liste der Top-Animeserien des bald ablaufenden Jahres veröffentlichen.

      Bis zu uns auf etcg hat sich das bisher noch nicht durchgesetzt, trotzdem können wir hier einen kleinen Versuch starten um zu sehen wir das hier ankommt.

      Regeln:
      Es dürfen für die Toplisten nur die Animeserien ausgewählt werden, die 2018 als Erstausstrahlung im japanischen TV und Streaming-Diensten liefen. Falls ihr hierfür eine Gedächtnisstütze braucht, hier die Season-Charts zu Winter 2018, Spring 2018, Summer 2018 und Fall 2018. Auch Animeserien aus der Fall Season 2017 dürfen gewählt werden, vorausgesetzt diese endeten in 2018. Das wäre auch schon alles.

      Ansonsten, ob ihr Top 5 oder 10-Listen erstellen oder noch das beste OP oder besten Chara 2018, was auch immer krönen wollt oder schreiben wollt was ihr vom Anime-Jahr 2018 allgemein haltet, das bleibt euch überlassen. Achtet aber bitte auf die äußere Form um das Augenkrebsrisiko zu mindern. Begründungen für eure Entscheidungen sind keine Pflicht, aber erwünscht um eure Gedankengänge besser nachvollziehen zu können.

      Meine "Top 10 Anime 2018"-Liste folgt irgendwann zwischen Weihnachten und Silvester, da ich etwas Vorlauf brauche und die Fall Season 2018 noch nicht zu ende ist.
      Ich schaue nicht mehr so viele Anime und vor allem nur gut ausgewählte Episoden, aber wenn ich an einen Anime denke, der definitiv in diese Liste gehört, ist es Rascal does not dream of Bunnygirl Senpai.
      Overlord III kam glaube ich auch raus und war sehr solide.
      Dann kommen wir mal zu meinen Highlights dieses Jahres:
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      10. Angel of Darkness anilist.co/anime/99629/Satsuriku-no-Tenshi/
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      Ich muss ehrlich sagen, dass mir das Konzept nach anfänglicher Verstörtheit doch sehr gefallen hat. Dabei glänzen insbesondere unsere beiden Hauptcharaktere, und dessen Symbiose. Geschwächelt hat es dann aber an den Realismus(wie viel Zack und co. einstecken können...) sowie das starke zerren beim letzten “Bossgegner”.

      9. Kokkoku anilist.co/anime/100332/Kokkoku/
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      Frisch, unverbraucht und eine interessante Entwicklung der Ereignisse. So muss ein guter Original einfach aussehen.

      8. Goblin Slayer anilist.co/anime/101165/Goblin-Slayer/
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      Da ich den Manga kannte, konnte ich sehr gut die Unterschiede dazu vergleichen. Er ist schon erschreckend wenn rund 90% der Serie sowie 3 Bände des Mangas nur 1 Novel aus dem Originalwerk darstellt. Da möchte ich ehrlich gesagt gerne mal die Novel lesen. Hoffentlich schaffen sie es nach Deutschland(Novel 1-4 gibt es schon in Amerika, in Japan gibt es aktuell 8). Aber am meisten erwarte ich Spannungsvoll welches Goodie Animoon dem Anime belegen werden. Denn bei ihren Schubern lassen die sich immer sehr viel einfallen.

      7. Tensei Slime Datara Ken
      anilist.co/anime/101280/Tensei-Shitara-Slime-Datta-Ken/
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      Ich hatte ungemein Spaß mit dieser Serie, da sie auch ein teils aufgebrauchtes Setting mit neuen Elementen komplett auffrischt und zugleich mit einer perfekten Mischung an Witz und Spannung füttert.

      6. Hatarakou Saibou anilist.co/anime/100977/Hataraku-Saibou/
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      Cells at Work war eine sehr komödiantische und zugleich lehrreiche Serie. Und nicht nur dank all der Memes habe ich mich jede Woche aufs neue auf die aktuelle Folge gefreut gehabt.

      5. Sword Art Online Alicization anilist.co/anime/100182/Sword-Art-Online-Alicization/
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      Eine Top 10 über Animes kann bei mir eigentlich nicht ohne einen SAO-Ableger sein. Zwar haben wir bisher nur einen Bruchteil von dem gesehen, was die komplette Staffel enthalten wird, aber schon jetzt hatte ich nach jeder Folge ein kribbeln, dass ich wissen will, wie es weitergeht. Und das obwohl ich den Novel teils schon gelesen habe bzw. aktuell parallel mitlese. Es ist jede Woche schwer nicht weiter zu lesen, als wie wir aktuell im Anime stehen...

      4. Island anilist.co/anime/21712/Island/
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      Island hatte mich enorm überrascht. Ähnlich wie auch bei Grisaia war die Entwicklung der Serie ziemlich ungeahnt, und auch die Charaktere hatten einen Wiedererkennungswert. Kann ich nur jedem ans Herz legen.

      3. Violet Evergarden anilist.co/anime/21827/Violet-Evergarden/
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      Violet Evergarden gehörte zu den Animes, worauf ich mich nach der Animagic 2017(und nach der Extra Episode auch der Animagic 2018) sehr gefreut habe. Die Geschichte ist spannend, und die Geschichte so tragisch und trotzdem ziemlich nah am Leben. Es gab fast keine Folge wo ich nicht mit den Tränen habe kämpfen müssen.

      2. 3D Kanojo anilist.co/anime/100526/3D-Kanojo/
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      3D Kanojo hat mir bewiesen, dass ein Anime auch sehr gut sein kann, wenn man nichts besonderes macht, aber dass, was man macht, sehr sehr gut aufarbeitet und glaubwürdig macht. Deshalb ein verdienter 2. Platz.


      Honorable Mention:
      Mahou Shoujo Site anilist.co/anime/100010/Mahou-Shoujo-Site/
      Steins Gate Zero anilist.co/anime/21127/SteinsGate-0/
      How to not Summon a Demon Lord
      anilist.co/anime/101004/Isekai…-Shoujo-no-Dorei-Majutsu/
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      Kurz nochmal auf einige Honorables, welche Knapp aus der T10 gekickt wurden:
      Mahou Shoujo Site besitzt eigentlich genau die Art von Story, die ich bevorzuge und auch sonst hat sie sehr viele gute Seiten. Leider mag ich es nicht, wie es von der Vorlage divergiert ist, da mir das Manga-Original besser gefällt.
      Steins Gate 0 hat als Fortsetzung eines sehr guten Animes genau den Stand gehalten, den sein Vorgänger geschafft hat. Im Grunde war die Entwicklung des Storytellings nahezu identisch zum Vorgänger gewesen, weshalb das 0 nicht wirklich zu sehen war. Eine würdige 2. Staffel.
      Und How to not Summon a Demon Lord hat trotz des inzwischen sehr ausgelutschten Settings eine gewisse Portion Komödie genutzt, um die Serie ansehnlich, und in meinen Augen sehr ansehnlich zu gestalten. Einziges Makel war der hohe Ecchi-Anteil, der mich dann doch zu sehr an Highschool DXD zurückerinnern lies.

      1. Happy Sugar Life anilist.co/anime/101351/Happy-Sugar-Life/
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      Mein klarer Favorit des Jahres 2018 ist Happy Sugar Life. Es hatte aus meiner Sicht immer die optimale Mischung von Spannung, Horror, Mysterie und auch ein entsprechendes Fortschreiten in der Story gezeigt. Es gab wirklich keine Folge, die man nicht gespannt angeschaut hatte, und nach jedem Cliffhanger war die Ungeduld auf die nächste Woche unendlich groß geworden.



      Meine Top 10 Anime 2018 (in alphabetischer Reihenfolge):

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      Banana Fish



      Genre: Action, Adventure, Drama, Shonen Ai
      Quelle: Manga
      Studio: MAPPA
      Anzahl der Episoden: 24

      Wir beginnen die Top 10-Liste gleich mit einem der interessanteren Titel dieses Jahres. Mit Banana Fish hat MAPPA eines der bekanntesten Shonen Ai-Mangas der 1980er ausgegraben und diesem seine überfällige Anime-Umsetzung gegeben. Gerade die erste Hälfte ist eine Achterbahnfahrt voller Action und Spannung, ihr könnt euch da nicht einmal das Blinzeln leisten. Gerade die Episoden gegen Ende der ersten Hälfte in der U-Bahn waren top. In der zweiten Hälfte schaltet Banana Fish einen Gang zurück, geht mehr auf die Charaktere, deren Entwicklung und ihre Gefühle ein. Actionszenen gibt es zwar immer noch, jedoch haben diese nicht den Impact wie in der ersten Hälfte. Damit hatte ich allerdings keine Probleme, da dies Banana Fish Tiefe verliehen hat.
      Die schwulen Untertöne der Serie haben nicht gestört. Es ist auch watchable für Leute, die damit nicht sehr vertraut sind.Die sollen aber nicht mal in Vordergrund stehen. In Banana Fish geht es um Korruption, Bandenkriminalität und Drogenmissbrauch in den USA, etwas was ihr kaum in Animes der heutigen Zeit finden werdet.

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      Hataraku Saibou



      Genre: Comedy, Information
      Quelle: Manga
      Studio: David Production
      Anzahl der Episoden: 13 + OVA

      Kommen wir nun zu einem ziemlich einzigartigem Konzept. Hataraku Saibou widmet sich dem täglichen Leben der Zellen im menschlichen Körper. Erzählt wird dies aus der Sicht eines jungen roten Blutkörperchens, dargestellt in Form eines naiven Mädchens, die bei ihrem täglichen Transport von Sauerstoff den Körper und andere Zellen kennen lernt. In jeder Episode werden neue Zwischenfälle im Körper thematisiert, wie das Eintreten von Bakterien im Körper, die Reaktion des Immunsystems bei einer Verletzung, sogar Krebszellen haben eine Geschichte zu erzählen.
      Es ist sowohl unterhaltsam als auch lehrreich, wenn man interessiert ist die stillen Helden unseres Körpers kennen zu lernen.Selbst für jemanden wie mich, der im Biologie-Unterricht der Sekundarstufe lieber Schlaf nachgeholt hat, konnte das ein oder andere daraus mitnehmen.

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      Irozuku Sekai no Ashita kara



      Genre: Drama, Magic, Romance, Time Travel
      Quelle: Original Anime
      Studio: P.A. Works
      Anzahl der Episoden: 13

      Während der gerade beendeten Fall Season 2018 war Irozuku Sekai no Ashita kara eines der Geheimtipps, da es gerade visuell sehr überzeugt hat. Ich bin auf Irozuku durch den Twitter-Account von P.A. Works gestoßen, die den Anime als einfache Zeitreisegeschichte vorstellte in der die junge Hitomi um 60 Jahre in die Zeit zurückgeschickt wird und auf ihre damals gleichaltrige Großmutter trifft. Es hat sich als eine gute Entscheidung herausgestellt Irozuku zu beginnen, denn es ist in allen Aspekten wunderschön und hat für mich geliefert was ich mir versprochen habe, wenn es um Freundschaft, Liebe und Charakterentwicklung geht. Auch was Drama betrifft bewegte sich Irozuku noch im Rahmen. Ich hätte mir ein wenig mehr Epilog am Ende gewünscht, trotzdem hat dies meinen sehr guten Gesamteindruck wenig gestört.

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      Mahoutsukai no Yome



      Genre: Slice of Life, Fantasy
      Quelle: Manga
      Studio: Wit Studio
      Anzahl der Episoden: 24

      Eigentlich stammt dieser Titel aus der Fall Season 2017, da dieser aber erst im März 2018 beendet wurde, behandle ich es als 2018er Anime.
      Ich ging ohne Vorkenntnisse rein und war von Anfang an begeistert von den Visuals, zweifellos eines der Stärken von Mahoutsukai no Yome. Was ich aber genau so interessant fand, war die Art und Weise wie dieser Anime an ihr Genre herangeht. Das fängt schon mit dem „Worldbuilding“ an. Während wir vom Isekai-Scheiß der letzten Jahre nur das typische austauschbare JRPG-setting bekamen, wird hier etwas mehr Wert auf Details gelegt. Ich mochte auch die episodischen Geschichten in der ersten Hälfte, die viel zum Worldbuilding und zum kennenlernen der Charaktere beigetragen haben. Gerade gegen Ende hin wurde es etwas finster, es hat aber für mich trotzdem gepasst.

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      Seishun Buta Yarou wa Bunny Girl Senpai no Yume wo Minai



      Genre: Comedy, Romance, Supernatural
      Quelle: Light Novel
      Studio: CloverWorks
      Anzahl der Episoden: 13 + Film in 2019

      Ich bin was sowas angeht eher einfach gestrickt: Ich lese „Bunny Girl“ im Titel und schwupps ist es in meiner Watchlist gelandet.
      Seishun Buta hat den Ruf eine Art „Light-Version“ der Monogatari-Reihe zu sein, die ein ähnliches Narrativ verfolgt: Protagonist Sakuta trifft verschiedene Mitschülerinnen, die alle Opfer eines übernatürlichen Phänomens wurden und hilft denen ihre emotionale Instabilität zu überwinden. Light Novel-Umsetzungen, gerade bei Light Novels mit sehr langen Titeln, haben gerade im Westen keinen guten Ruf aufgrund was auf negativen Erfahrungen der letzten paar Jahren zurückzuführen ist. Dies ist bei Seishun Buta anders. Fanservice ist hier auf ein Minimum reduziert.
      Obwohl direkte Vergleiche mit Monogatari und Oregairu kaum wegzudenken sind, ist es Seishun Buta meiner Meinung nach gelungen seine eigene Identität zu etablieren. Die Charaktere und deren Interaktionen, allen voran die zwischen Sakuta und Mai, haben diesen Anime getragen und die meisten Zuschauer konnten zumindest eines der weiblichen Charaktere ins Herz schließen. Die Shoko-Arc steht uns mit dem Film noch bevor. Bis wir den zu sehen bekommen wird es aber noch lange dauern.

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      Shoujo☆Kageru Revue Starlight



      Genre: Music, School
      Quelle: Original Anime
      Studio: Kinema Citrus
      Anzahl der Episoden: 12

      Dieser Titel ist für mich etwas schwieriger zu beschreiben als andere, deswegen fällt meine Begründung dazu hier kurz aus. Es geht um neun Schülerinnen die auf einer Untergrund-Showbühne miteinander konkurrieren. Schon von Anfang an glänzt Revue Starlight mit seiner Animation, seinem Soundtrack und der einzigartigen Weise mit dem Thema Musiktheater umzugehen. Jede einzelne Episode war eine großartige Show, die seinesgleichen gesucht hat. Zum Abschluss bleibt zu Revue Starlight nur zu sagen: Lehnt euch zurück und genießt die Show!

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      Sora yori mo Tooi Basho



      Genre: Adventure, Drama
      Quelle: Original Anime
      Studio: Madhouse
      Anzahl der Episoden: 13

      Ich möchte jetzt zu einem Anime kommen, die meiner Meinung nach in keiner Top 10 des Jahres fehlen sollte. Zwar sind Storys über eine Gruppe von Schulmädchen, die irgendwas machen keine Neuheit für dieses Medium, aber das Ziel ihrer angestrebten Reise jedoch schon: Die Antarktis! Das Ewige Eis! Ein Ziel für das die Protagonisten weder Kosten, noch Mühen, noch Reisestrapazen scheuen. Dahinter steckt aber noch mehr, gerade weil diese Geschichte hier ernsthaft und auch realistisch angegangen wird. In die Antarktis zu fahren ist ein sehr ambitioniertes Ziel, welches mit vielen Hindernissen verbunden ist. Umso befriedigender ist es wenn die Gruppe ihr Ziel erreicht hat. Überzeugen kann der Anime nicht nur von der realistischen Darstellung der Antarktis, sondern auch von den Charakteren. Jeder der fünf Titelheldinnen ist hat ihre eigene Charakter-Arc und konnten sich während der Reise weiterentwickeln. Trotz der anstrengenden Reise hatten die fünf immer ihren Spaß gehabt, genau so wie ich meinen Spaß mit diesen Anime zu schauen.

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      SSSS.Gridman



      Genre: Action, Sci-Fi, Mecha
      Quelle: Original Anime basierend auf der Tokusatsu-Serie „Gridman the Hyper Agent“ (1993)
      Studio: Trigger
      Anzahl der Episoden: 12

      Obwohl ein gewisser anderer Anime von Trigger, über den ich hier nicht schreiben möchte, mich dieses Jahr bitter enttäuscht hat, wollte ich dem Studio mit SSSS.Gridman noch eine Chance geben sich in meinen Augen wieder zu rehabilitieren. SSSS.Gridman ist für mich ein Schritt in die richtige Richtung. Die Story fängt als normale Hero-vs-Kaiju-Story relativ simpel an, doch je mehr man über die Charaktere und die Welt außen herum erfährt, desto besser und interessanter wird Gridman.
      Es ist keine Story bei der groß nachgedacht werden muss, einfach entspannen und gute alte Hero-vs-Kaiju-Action genießen, während ein Plottwist nach dem anderen folgt.
      Besonders angetan bin ich von der Antagonistin Akane Shinjou, den imo besten weiblichen Anime-Charakter in 2018, die aufgrund ihres süßen Aussehens und ihrer einschlägigen Kenntnisse zu Tokusatsu-Shows und Kaijus sicher „Dream-Girlfriend“-Material ist, während sie gleichzeitig soziopathische Tendenzen aufzeigt, die das Interesse der Zuschauer an sie weiter erhöht.

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      Uma Musume Pretty Derby



      Genre: Comedy, Sports
      Quelle: Smartphone Game (Release in 2019)
      Studio: P.A.Works
      Anzahl der Episoden: 12 + OVA

      Uma Musume Pretty Derby ist einer der typischen Fälle von: „Der Anime ist fantastisch, warum schauen es so wenige hier?“. Wahrscheinlich weil die Pferdhybride für viele abschreckend wirken. Das Konzept dieser Animeserie ist grundsolide und hat eine Menge zu bieten, ob das nun die sympathischen Charaktere, die alle auf Real Life-Rennpferde basieren, die Rennen oder der Comedy-Faktor. Es startete in der Spring Season als Außenseiter, überholte während des Rennens zahlreiche Konkurrenten (Die alle durch die Bank weg enttäuschten) und wurde am Ende der beste Anime dieser Season. Und auch wenn nur wenige westliche Zuschauer Gefallen an Uma Musume Pretty Derby gefunden haben, in Japan lief der Anime erfolgreich, was eine zweite Staffel sehr wahrscheinlich aussehen lässt.

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      Yuru Camp△



      Genre: Slice of Life, Comedy
      Quelle: Manga
      Studio: C-Station (ehem. Bee Train)
      Anzahl der Episoden: 12 + OVA (Zweite Staffel und Kinofilm in Arbeit)

      In Yuru Camp△ geht es um eine Gruppe von Schulmädchen, die durch ihre Leidenschaft, das Campen, miteinander verbunden sind. Jede Episode ist wie ein neues Abenteuer, ob Rin mit ihrem Moped durch die wunderschöne Landschaft fährt, Nadeshiko mit ihren Freundinnen ihren Camping-Club voranbringen will oder das gemeinschaftlichen Campen an sich. Das Schauen von Yuru Camp△ wirkt entspannend und heilend für die Seele, so dass man sich nach jeder Folge einfach happy fühlt. Auch die lehrreiche Komponente kommt nicht kurz, weil in jeder Episode Tipps zum Campen vermittelt werden, für jeden der es selbst im Real Life mal versuchen möchte.
      Für mich hat Yuru Camp△ wieder mal gezeigt das auch ein einfaches Konzept wunderbar funktionieren kann. Am besten lässt sich Yuru Camp△ im Winter schauen, mit gedimmten Licht, eingekuschelt unter einer weichen Wolldecke, einem Tee auf dem Nachttisch und dem Tablet vor der Nase, während man sich einfach entspannt. Wer nach Ende nicht genug hat: Die zweite Staffel ist bereits in Arbeit und soll 2019 anlaufen.


      kc_alex2-Award - Best Anime of 2018:
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      Yuru Camp△



      Von den oben genannten Top 10, die meiner Meinung nach alle gut sind, gab es nur einen einzigen Anime, der sich von anderen entscheidend absetzen konnte. Die Wahl zum "kc_alex2-Award" für den besten Anime 2018 fiel somit verdient auf Yuru Camp△.
      Yuru Camp△ ist damit der zweite Anime basierend auf einem Manga aus den "Manga Time Kirara"-Magazinen, der mit diesem Award ausgezeichnet wurde (Der Erste war Gochuumon wa Usagi desu ka?? in 2015). Ich habe ein klein wenig weiter oben bereits alles zu Yuru Camp△ geschrieben. Selbst neun Monate nach dem Ende der ersten Staffel ist Yuru Camp△ für mich eines der entspannendsten Animeserien die es gibt und ich bin mir sicher das die zweite Staffel da auch weiter ansetzen wird.
      Ich bin der Meinung das mehr westliche Animefans endlich lernen sollten, das auch diese Art von Anime ihre Daseinsberechtigung hat und diese nicht gleich negativ bewerten oder ganz ignorieren nur weil ein richtiger Plot fehlt. In Japan ist Yuru Camp△ ein Mega-Erfolg, was zur zügigen Ankündigung der zweiten Staffel geführt hat. Die haben es verstanden! Yuru Camp△ stellt mit seinen sympathischen Charakteren, ihren Geschichten und ihrer Erlebnisse in der freien Natur eine Bereicherung für die immer größere Videothek an Animes da.



      Da bleibt nur noch zu sagen: Alles Gute, Frohes neues Jahr 2019 und bis bald!


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      *Randnotiz: "JoJo's Bizarre Adventure Part 5: Golden Wind" wird erst in 2019 berücksichtigt, da 2/3 der Animeserie (26 von insgesamt 39 Episoden) auch erst in 2019 ausgestrahlt werden.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von kc_alex2 ()

      Da ich nur wenig geguckt habe und vieles auch eher nicht so gut gewesen ist komme ich nur auf eine top 4 bei mir.

      Top 4

      4. Gintama
      Sie haben die Arc wirklich sehr gut umgesetzt und die darauf folgende mit Gintama Humor beendet, um dem Manga auch die nötige Zeit zu geben.

      3. Goblin Slayer
      Wirklich eine große überraschung gewesen wie gut der Anime geworden ist. CGI wurde gut verwendet und nicht so übertrieben wie zum Beispiel bei Overlord (Ich habe nichts gegen Overlord aber die CGI war schlecht und viel zu viel)

      2. Bunny Girl
      Einer der besten Romance animes mit supernatural drin den ich je gesehen habe. Die letzte arc war unglaublich fesselnd und ich freue mich auf den Film der den nächsten arc aus der Novel in 2019 abhandeln soll.

      1. JoJo part 5
      Viele die mich kennen haben das wahrscheinlich schon geahnt. JoJo insgesamt ist schon ein einfach geniales Werk und ich hätte nie damit gerechnet wie verdammt gut sie Part 5 im Anime bis jetzt umgesetzt haben! Grandiose bisher und ich bin seeeeeehr gespannt wie es 2019 weiter geht.

      Cerus schrieb:

      2. Bunny Girl
      Einer der besten Romance animes mit supernatural drin den ich je gesehen habe. Die letzte arc war unglaublich fesselnd und ich freue mich auf den Film der den nächsten arc aus der Novel in 2019 abhandeln soll.
      Kann da nur zustimmen. Mir fehlen noch die letzten zwei Episoden, aber soweit ist es eine der besten Serien die ich je gesehen habe und ich wurde selten so gefesselt. Und mit Mob Psycho und Madoka Magica in meiner Liste, soll das schon was heißen.

      kc_alex2 schrieb:

      gerade bei Light Novels mit sehr langen Titeln
      Das ist ein recht kurzer Titel, weißt du? Oder sagst du das nur als kleinen Zusatz?
      Anime in einem TCG-board? Ok, meinetwegen.

      Die besten Anime dieses Jahr waren wohl Sangatsu no Lion 2nd Season und Devilman Crybaby und das mit recht großem Abstand.
      Sangatsu S1 war schon wirklich gut. Fantastische visuals von Shaft, nicht kitschiges, sondern nachvollziehbares, menschliches Drama, sympathische und autentische Charaktere... Man kann kaum einen besseren Drama Anime produzuieren (Ich habe aber auch ein faible für dialoglastige "artsy" anime). S2 war das alles, nur noch besser als S1.
      Ich hoffe bald geht es mit S3 weiter.
      Devilman von Studio Science Saru produziert worden. Es ist also unter Regisseur Yuasa Masaaki entstanden. Der ist schlichtweg ein Genie. Sein Stil ist ungwöhnlich . Ich finde ihn brilliant. Der Soundtrack war außerdem herausragend. Devilman selbst gibt auch viel her als Story. Mir haben allerdings noch ein paar Folgen mehr gefehlt.

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      Wo ich grade bei Yusa bin: Ihr solltet euch Yoru wa Mijikashi Aruke yo Otome anschauen. Der beste Anime Film 2017 (Ja besser als Kimi no na wa, der sowieso schlechter ist als Shinkais 2007er Film 5cm per second). Überhaupt ist alles von Yuasa gut. Yojōhan Shinwa Taikei (Madhouse 2010) ist auch unter ihm entstanden und adaptiert einen Roman vom gleichen Autor wie Yoru...Otome.Und diese Serie ist schlichtweg der beste Anime, den ich je gesehen habe. Ping Pong the Animation ist übrigens auch Yuasas Werk. Aber ich schweife ab...back to topic



      Asobi Asobase war eine sehr gute Comedy, sogar besser als Osomatsu-san's 2. Season. Im Comedy-Department gab es auch noch das äußert kreative Pop Team Epic, aber ich verstehe, dass solcher Metahumor nicht jedermanns Sache ist. Asobi Asobase ist jedenfalls eines der Überraschungs-Highlights des Jahres für mich gewesen.
      Ähnlich ging es mir mit Golden Kamuy. Witzig, actionreich und sehr sympathische Charaktere mit einem unverbrauchten historischen Setting. Leider, leider zurückgehalten von den schlechten Visuals. Golden Kamuy war wirklich gut, aber ich würde jedem den Manga empfehelen, der im Gegensatz zum Anime sehr gute Visuals hat. (Leider musste ich den aus US importieren, weil es den hierzulande wiedermal nicht gibt).

      Auch erwähnensert finde ich Jojo Part 5, also Ougon no Kaze aka Vento Aureo. Imo ist es bisher der Jojo Part, der am stärksten anfängt und den interessantesten Storyansatz hat. Recht vielversprechedn möchte ich sagen. Allerdings will ich mich auf nichts festlegen, schließlich hat der Anime erst Fall 18 angefangen und wird noch weiterlaufen.

      Ehrlich gesagt war alles andere recht durchschnittlich dieses Jahr. Seishun Buta Yaro (Bunny Girl Senpai) war ok, I guess, aber letzten Endes nichts weiter als eine abgespeckte, unkreative Version von Bakemonogatari.
      Violet Evergarden war die Enttäuschung des Jahres. Visuell top, alles andere Müll. 0 Charakteriesierung und dann erwarten, dass man mit irgendwelchen Nebencharaktern mitfühlt. Das ganze war zwar sehr hübsch anzusehen, aber sehr seicht im Kern und generell wirklich sehr verzweifelt bemüht, dem Zuschauer ein Tränchen rauszudrücken. Das fand ich billig.
      Sora Yori to mo tooi basho war meh. Irgendwie hat man nix interessantes oder mitreißendes aus der Idee rausgeholt. Und im Ernst, die Eltern und Lehrer hatten recht: Es ist eine dumme Zeitverschwendung, ohne Grund zum Südpol zu fahren. Demnächst lieber ein Praktikum und ein Ehrenamt oder sowas. Das ist sinnvoller Mädels.
      Bevor ich es vergesse: Hat noch jemand außer mir Shinya!Tensai Bakabon gesehen? Das war ok, nicht so gut wie der Osomatsu reboot, aber ganz witzig für zwischendurch.

      Was gab es noch so? - Ein Schnelldurchlauf, der Serien, an die ich mich noch erinnere:

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      Mahoutsukai no Yome - Kein Spannungsbogen und kein Storyabschluss. Außerdem glorifiziert es Grooming und das halte ich für ungesund.
      Irozuki Sekai no Ashita kara - Der Anime weiß nicht, was eine Metapher ist oder denkt, der Zuschauer wüsste es nicht. Das mit dem "Farbenblind sein" war jedenfalls recht plump umgesetzt.
      Hatarakou Seibo - Im Prinzip "Es war einmal das Leben" als Anime, nur leider mit schlechten Visulas.
      Steins;gate 0 - Literally das schlechteste Sequel/Spin-off seit Psycho Pass 2.
      Goblin Slayer - Edgy Bullshit für Edgy Teens. Just read Berserk already lol
      Yuru Camp - Cute Girls being cute - Camping edition. Aber sonst gibts nix zu sehen hier.
      Slime....- Joa, visuals besser als beim üblichen Isekai-trash, aber auch wieder so ne serie, wo man es im 1. cour nicht für nötig hält, dass was interessantes passiert.
      Darling in the Franxx - Meme tier trash. Trigger kann das besser. Die Story war ein Witz und die "Botschaft" eine Beleidigung. Ape did nothing wrong, VIRM did nothing wrong und zwar unironisch.
      Takagi-san - Hey, ich fands cute. Wirklich.
      Fate/Extra - Ich liebe Shaft, aber außer den Visuals und Nero, war da nix dran, worauf ich nicht hätte verzichten können.
      Boku no Hero 3 - gut für einen Battle Shonen. Die Stain Arc ist nach der Yakuza Arc die beste im Manga.
      Shingeki no Kyojin 3 - Besser als S 2. Hat mein Interesse in die Seriie wieder ein bisschen befeuert, aber tbh, Fan würd ich mich nicht nennen.
      Ramen Daisuki Koizumi-san - Ich esse lieber selbst Ramen
      Hinamatsuri - wierd, aber letzlich langweilig.
      Tokyo Goul:re - Müll. Lieber den Manga lesen. Ist immernoch ein trainwreck, aber besser gepaced und hübscher anzusehen.
      Hanebado! - Bad writing the Animation. Die haben Versucht mit guter Animation nochwas rauszuholen, aber der forced Drama bullshit war zuviel für mich.
      Harukana Recieve - Fan Service, sonst nix. Musste wirklich kurz überlegen, bis ich auf den anmen kam.
      Chio-chan no Tsuugakuro - Ok als Comedy. Recht schlicht visuell. Es gab genug bessere Comedies dieses Jahr.
      Karakuri Circus - ich mag die Charaktere und Ushio to Tora (vom selben Autor) hat mir ganz gut gefallen, aber das pacing ist fast so beschissen, wie bei Tokyo Ghoul: re. Ist aber noch nciht beendet, dh es kann noch besser werden (hoffentlich).


      Auf die Schnelle kann ich mich an nichts anderes erwähnenswertes erinnern tbh. Das Jahr war imo schon in der Winterseason 17/18 entschieden. Und was mir jetz nicht einfällt, hat wohl auch keinen Eindruck hinterlassen bei mir, ob positiv oder negativ. Das interpretiere man wie man wolle.

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