Nordischer Aszendent Gullveig

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      Nordischer Aszendent Gullveig

      Hallo,

      hier eine Frage zur Karte "Nordischer Aszendent Gullveig."

      Zunächst der Kartentext:


      1 „Nordisch“-Monster der Stufe 5 oder niedriger
      Falls diese Karte als Linkbeschwörung beschworen wird: Du kannst bis zu 3 Karten von deiner Hand und/oder Spielfeldseite verbannen und falls du dies tust, beschwöre so viele „Nordisch“-Monster als Spezialbeschwörung von deinem Deck in die Verteidigungsposition, zusätzlich kannst du für den Rest dieses Spielzugs weder Monster als Spezialbeschwörung beschwören, außer „Der Asen“-Monstern, noch Monster als Normalbeschwörung beschwören/setzen. Du kannst diesen Effekt von „Nordischer Aszendent Gullveig“ nur einmal pro Spielzug verwenden. Solange diese Karte auf ein „Der Asen“-Monster zeigt, kann dein Gegner das Monster nicht als Ziel für Karteneffekte wählen, zusätzlich können Monster, die dein Gegner kontrolliert, diese Karte nicht als Ziel für Angriffe wählen.


      Nun die Frage: Wenn ich diesen Text richtig verstehe, ermöglicht mir die Karte schon im allerersten Zug, einen der drei Asen zu beschwören: Zuerst beschwöre ich ein Monster als Normalbeschwörung, beispielsweise "Nordisches Ungeheuer Tanngnjostr." Dann biete ich Tanngnjostr (Nordisch-Monster der Stufe 3) als Tribut und beschwöre "Nordischer Aszendent Gullveig" als Linkbeschwörung. Daraufhin verbanne ich 3 Karten von meiner Hand und beschwöre 3 "Nordisch"-Monster aus meinem Deck, von denen eins ein Empfänger-Monster ist. Und dann biete ich diese 3 wiederum als Tribut für eine Synchro-Beschwörung und beschwöre den zum Empfänger-Monster passenden Asen.
      Ist es wirklich so simpel?

      Danke im Voraus,

      P.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Pepe Molo ()

      Anmerkung: Monster, die für eine Synchro- oder Linkbeschwörung auf den Friedhof gelegt werden, zählen nicht als "tributet". Einfach nur als "auf den Friedhof gelegt".

      Es aktivieren sich also auch nur Effekte von Monstern, die auf den Friedhof gelegt werden müssen, aber nicht die von Monstern, die als Tribut angeboten werden müssen.

      MfG
      ~Pfannkuchen~

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      Noch eine Frage zum Effekt von Gullveig:

      "Solange diese Karte auf ein „Der Asen“-Monster zeigt, kann dein Gegner das Monster nicht als Ziel für Karteneffekte wählen."

      Es geht mir um Gullveig in Verbindung mit Odin, der mit 4000 ATK ja nahezu unbesigbar ist.

      Wenn ich Odin mit einer Karte angreife, die 3000 ATK hat (zum Beispiel "Blauäugiger Weißer Drache", der mit einer Karte ausrüstet ist, die seine ATK um 1000 verstärkt, oder ihn anderweitig ebenbürtig macht (Beispielsweise durch den Effekt von "Aufrichtig" (Während des Damage Steps, wenn ein LICHT Monster kämpft, das du kontrollierst (Schnelleffekt): Du kannst diese Karte von deiner Hand auf den Friedhof legen; das Monster erhält bis zum Ende dieses Spielzugs ATK in Höhe der ATK des Monsters eines Gegners, gegen das es kämpft.))


      Wäre Odin in dem Fall auch Ziel von "Aufrichtig"s Effekt, oder wäre er nur Ziel des Angriffs von "Blauäugiger Weißer Drache" (welcher wiederum Ziel von "Aufrichtig"s Effekt ist)? In anderen Worten, wäre Odin durch "Gullveig"s Effekt geschützt oder nicht?


      Danke,

      P.

      Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von Pepe Molo ()

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      M3talGuy schrieb:

      Karten die wählen, haben dies auch in ihrem Text stehen. Z. B. "Wähle 1 Monster auf dem Feld;...", oder "Wähle bis zu 3 Karten in den Friedhöfen;...".

      (engl. "target")

      Hat eine Karte dies nicht in ihrem Text, wählt sie auch nicht.

      LG

      Danke, ich glaube, ich verstehe. Die konkrete Formulierung ist also wichtig.

      Ich versuche, das noch mal in der Konstellation "Gullveigs Pfeil zeigt auf Odin" bei folgender gegnerischen Karte durchzuspielen: "Bürde des Mächtigen". Der Kartentext lautet: "Jedes offene Monster, das dein Gegner kontrolliert, verliert 100 ATK x seine Stufe."

      Ich hätte (bis heute) gedacht, dass mit diesem Effekt automatisch zwar alle offenen Monster des Gegners betroffen sind, Odin aber in der Konstellation "Gullveigs Pfeil zeigt auf Odin" als einzige Ausnahme durch Gullveigs Effekt geschützt ist. (Weil, wie ich dachte, der Effekt alle offenen Monster 'wählt', Gullveigs Effekt Odin aber davor schützt, gewählt zu werden.)

      Da aber im Effekt von "Bürde des Mächtigen" die Formulierung "wähle" nicht auftaucht, gehe ich jetzt davon aus, dass Odin auch unter Gullveigs Schutz vom Effekt der "Bürde des Mächtigen" betroffen wäre, sprich 100 ATK x seine Stufe verliert.

      Ist das korrekt?

      Danke, P.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Pepe Molo ()

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      Ja, das ist so richtig.

      Wählen ist im Kontext des Spiels eine spezielle Mechanik. Ebenso schützt Gullveig nicht vor Schwarzes Loch, Raigeki, Spiegelkraft, etc..

      Wenn ein Karteneffekt z. B. nur sagt "Zerstöre 2 Karten auf dem Feld.", wählst du diese natürlich aus, aber eben nicht durch die Mechanik "Wählen". "Wählen" steht im Normalfall auch immer vor dem ";".

      Wie Effekte aufgebaut sind weißt du?

      Aktivierungsbedingung: Aktion(en) zum Aktivieren des Effekts; Effekt

      Z. B
      "Einmal pro Spielzug (Schnelleffekt): Wähle 1 Karte auf dem Spielfeld; Zerstöre das gewählte Ziel."

      Alles vor einem ";" muss direkt bei der Aktivierung ausgeführt werden, danach kann der Gegner, oder - wenn dieser nichts machen will - man selber reagieren.[/size]

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von M3talGuy ()

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      M3talGuy schrieb:

      Wie Effekte aufgebaut sind weißt du?

      Aktivierungsbedingung: Aktion(en) zum Aktivieren des Effekts; Effekt

      Z. B
      "Einmal pro Spielzug (Schnelleffekt): Wähle 1 Karte auf dem Spielfeld; Zerstöre das gewählte Ziel."

      Alles vor einem ";" muss direkt bei der Aktivierung ausgeführt werden, danach kann der Gegner, oder - wenn dieser nichts machen will - man selber reagieren.[/size]
      Vielen Dank für deine sehr hilfreichen Ausführungen. Das mit dem Semikolon war mir tatsächlich neu, gut zu wissen. Im Regelheft (Version 9.1.) habe ich diese Info jetzt gesucht und auch gefunden. Danke nochmal,

      P.

      Neu

      M3talGuy schrieb:

      Alles vor einem ";" muss direkt bei der Aktivierung ausgeführt werden, danach kann der Gegner, oder - wenn dieser nichts machen will - man selber reagieren.[/size]

      Hm... Der englische Text in meinem Regelheft sagt:

      "Card effects are sometimes separated with a colon (:) and/or semi-colon (;). Text before the colon gives information on conditions to activate the effect, and timing on when it happens. Text before a semi-colon is what you do when the effect is activated. Text at the end of a sentence, after all colons and semi-colons, is what you do at resolution of the effect."


      Dass der Gegner an der Stelle des Semikolons reagieren kann, steht da nicht. Ich finde es sehr plausibel, dass es so ist, aber wo lässt sich das nachlesen?


      LG,


      P.

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      Pepe Molo schrieb:

      M3talGuy schrieb:

      Alles vor einem ";" muss direkt bei der Aktivierung ausgeführt werden, danach kann der Gegner, oder - wenn dieser nichts machen will - man selber reagieren.[/size]
      Hm... Der englische Text in meinem Regelheft sagt:

      "Card effects are sometimes separated with a colon (:) and/or semi-colon (;). Text before the colon gives information on conditions to activate the effect, and timing on when it happens. Text before a semi-colon is what you do when the effect is activated. Text at the end of a sentence, after all colons and semi-colons, is what you do at resolution of the effect."


      Dass der Gegner an der Stelle des Semikolons reagieren kann, steht da nicht. Ich finde es sehr plausibel, dass es so ist, aber wo lässt sich das nachlesen?


      LG,


      P.
      Pink: Was gegeben sein muss um einen Effekt zu aktivieren / zu nutzen ("[...] on CONDITIONS to activate [...]").

      Orange: Bedeutet, dass hier eine Kette gestartet wird, wo der Gegner zuerst drauf reagieren darf und anschließend du, sofern der Gegner nicht reagieren möchte ("[...] when the effect is ACTIVATED. [...]").

      Grün: Das, was passiert wenn die Kette gebildet worden ist und nun abgearbeitet wird ("[...] at RESOLUTION of the effect.").
      MfG DarkNeos :muh:

      Neu

      xXDarkNeosXx schrieb:

      Orange: Bedeutet, dass hier eine Kette gestartet wird, wo der Gegner zuerst drauf reagieren darf und anschließend du, sofern der Gegner nicht reagieren möchte ("[...] when the effect is ACTIVATED. [...]").

      Mmh. Der Text, den du orange markiert hast, ist der Text vor dem Semikolon. Ist das Semikolon denn das (einzige) Signal dafür, dass eine Kette ausgelöst werden kann? Oder können auch Effekte eine Kette auslösen, in deren Beschreibung kein Semikolon vorkommt?

      Neu

      Pepe Molo schrieb:

      xXDarkNeosXx schrieb:

      Orange: Bedeutet, dass hier eine Kette gestartet wird, wo der Gegner zuerst drauf reagieren darf und anschließend du, sofern der Gegner nicht reagieren möchte ("[...] when the effect is ACTIVATED. [...]").
      Mmh. Der Text, den du orange markiert hast, ist der Text vor dem Semikolon. Ist das Semikolon denn das (einzige) Signal dafür, dass eine Kette ausgelöst werden kann? Oder können auch Effekte eine Kette auslösen, in deren Beschreibung kein Semikolon vorkommt?
      Sofern eine Karte weder Semikolon, noch Doppelpunkt aufweist startet sie eine Kette bevor irgendetwas angewendet wird vom Kartentext.
      Als Beispiel mal Raigeki, wenn man sie aktiviert, kann der Gegner nun darauf reagieren mit bspw. Finstere Bestechung. Raigeki weißt weder Doppelpunkt, noch Semikolon auf, also wird die Kette vor dem Text "Zerstöre alle Monster, die dein Gegner kontrolliert." gestartet.
      Bei Karten wie Cyber Drache kommt NUR ein Doppelpunkt, also eine Bedingung auf um diesen von der Hand beschwören zu können. Sein Effekt startet KEINE Kette, da die Bedingung erfüllt ist und seine Beschwörung danach automatisch durchgeführt wird. Reagiert werden kann darauf mit so etwas wie Feierlicher Schlag, da dann nicht auf den Effekt reagiert wird, sondern auf die Beschwörung selbst (Feierlicher Schlag ist dann Kettenglied 1 und nicht 2 !!! Startet also die Kette).

      Es ist ein komplizierteres Thema, ich weiß, aber man muss es halt einmal verstanden haben um es für die Zukunft auch zu wissen. Im Zweifel stets hier nachfragen.
      MfG DarkNeos :muh:

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      xXDarkNeosXx schrieb:

      Bei Karten wie Cyber Drache kommt NUR ein Doppelpunkt, also eine Bedingung auf um diesen von der Hand beschwören zu können. Sein Effekt startet KEINE Kette, da die Bedingung erfüllt ist und seine Beschwörung danach automatisch durchgeführt wird. Reagiert werden kann darauf mit so etwas wie Feierlicher Schlag, da dann nicht auf den Effekt reagiert wird, sondern auf die Beschwörung selbst (Feierlicher Schlag ist dann Kettenglied 1 und nicht 2 !!! Startet also die Kette).
      Hm. Ich verstehe, was du in Bezug auf Cyber Drache meinst. (Er hat übrigens keinen Doppelpunkt, aber ich glaube, dass das keine Rolle spielt.)

      Was ich in Bezug auf Odins Effekt, den wir im parallelen Thread diskutiert haben, aber nicht verstehe: Auch hier gibt es nur einen Doppelpunkt und kein Semikolon.

      Hier der Effekt: "Einmal pro Spielzug: Du kannst diese Karte bis zum Ende dieses Spielzugs von Zauber-/Falleneffekten unberührt bleiben lassen. "

      Dennoch argumentiertest du, dass er Glied 1 der Kette werden würde.

      Zudem ist es doch auch so, dass im Zweifelsfall Karteneffekte vor Grundregeln gehen. (Siehe Handbuch)

      Und wenn es zwar die Grundregel ist, dass Effekte Ketten auslösen können, aber zugleich auch so ist, dass Karteneffekte den Vorrang vor Grundregeln haben, dann würde ich es so interpretieren, dass Odins Effekt, der ihn ja vor sämtlichen Zauber-/Falleneffekten schützt, ihn auch vor einer Falle schützen muss, die ihn direkt und ausschließlich, und nicht (wie bspw. Spiegelkraft) nur als einen unter anderen anvisiert. Damit würde Effekt (Schutz vor allen Zauber-/Fallenkarten) vor Grundregel (Effekt einer Karte kann Kette auslösen, deren zweites Glied Zauber-/und Fallenkarten sein können) gehen. Und Odin wäre somit davor gefeit, 1. Glied der Kette zu werden.

      Oder?

      Danke & LG, P.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Pepe Molo ()

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      Pepe Molo schrieb:

      Zudem ist es doch auch so, dass im Zweifelsfall Karteneffekte vor Grundregeln gehen. (Siehe Handbuch)
      Welche "Grundregel" meinst du genau?

      Pepe Molo schrieb:

      Damit würde Effekt (Schutz vor allen Zauber-/Fallenkarten) vor Grundregel (Effekt einer Karte kann Kette auslösen, deren zweites Glied Zauber-/und Fallenkarten sein können) gehen. Und Odin wäre somit davor gefeit, 1. Glied der Kette zu werden.
      Zu aller erst, auch Monster können sich als Kettenglied 2 oder höher anketten, das ist nicht nur einer Zauber/Falle vorbehalten, hat aber nichts mit der Frage zu tun (ist einfach nur eine Richtigstellung).
      Im Punkto Odin, oder auch ähnlicher/gleicher Effekte, solange nicht im Effekt Text "(Schnelleffekt)", oder auf älteren Karten "[...] während des Spielzugs eines beliebigen Spielers: [...]" steht, hat das Monster Spellspeed 1. Heißt also, die Karte kann nur eine Kette starten, sich aber nicht in eine bereits gebildete/gestartete Kette anketten.
      Übersicht Spellspeed (grob):
      • Monster OHNE "(Schnelleffekt)": Spellspeed 1
      • Monster MIT "(Schnelleffekt)": Spellspeed 2
      • Normale Zauber Karte: Spellspeed 1
      • Schnellzauber Karte: Spellspeed 2
      • Normale Falle: Spellspeed 2
      • Konterfalle: Spellspeed 3
      Das oftmals "nicht reagieren können auf einen Effekt" von bspw. Super Polymerization alias "Spellspeed 4" ist Irreführend, denn ein "Spellspeed 4" gibt es in YuGiOh nicht und solche Effekte sind Spellspeed 1 (Kein Dunkler Herrscher mehr) oder auch spellspeed 2 (Super Poly), auf denen allerdings nichts mehr durch ihren Effekt angekettet werden kann (bei Dunkler Herrscher können allerdings noch Z/F angekettet werden!).
      MfG DarkNeos :muh:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von xXDarkNeosXx ()

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      @DarkNeos

      Ja, das verstehe ich alles, wie eine Kette aufgebaut ist, und die Sache mit den Spell Speeds.

      Mit Grundregel meine ich, dass es klare Regeln gibt, wie Ketten funktionieren. (Das Regelheft widmet dem Thema immerhin 4 Seiten.)

      Was ich aber nicht nachvollziehen kann, dass man einen Effekt, der ganz klar (und einschränkungslos) sagt: "Dieser Effekt schützt diese Karte (und zwar dieselbe Karte, auf der der Effekt steht) vor den Effekten von Fallen- und Zauberkarten" im nächsten Moment damit kontern können sollte, dass man die betreffende Karte (die also durch ihren eigenen Effekt genau davor geschützt ist) durch eine Fallen- bzw. Schnellzauberkarte vernichtet. Das entzieht sich meiner Logik.

      Ich argumentiere, dass man, Chain hin oder her, eine Karte, deren eigener aktivierter Effekt sie explizit vor Fallen- und Zauberkarten schützt, nicht mit einer Fallen- oder Zauberkarte zerstören kann. (Die Zerstörung ginge nur durch den Effekt eines Monsters.)

      Und deshalb würde ich auch argumentieren, dass der Karteneffekt hier Vorrang haben muss vor den Gesetzmäßigkeiten, nach denen Chains normalerweise ablaufen. Odins Effekt, so würde ich argumentieren, verhindert zwar keine Kette, deren zweites Glied der Schnelleffekt eines Monsters ist, wohl aber eine Kette, deren zweites Glied eine gegen Odin gerichtete Schnellzauber- oder Fallenkarte ist.

      ?

      Danke und gute Nacht,

      P.

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Pepe Molo ()

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      Pepe Molo schrieb:

      @DarkNeosWas ich aber nicht nachvollziehen kann, dass man einen Effekt, der ganz klar (und einschränkungslos) sagt: "Dieser Effekt schützt diese Karte (und zwar dieselbe Karte, auf der der Effekt steht) vor den Effekten von Fallen- und Zauberkarten" im nächsten Moment damit kontern können sollte, dass man die betreffende Karte (die also durch ihren eigenen Effekt genau davor geschützt ist) durch eine Fallen- bzw. Schnellzauberkarte vernichtet. Das entzieht sich meiner Logik.

      Ich argumentiere, dass man, Chain hin oder her, eine Karte, deren eigener aktivierter Effekt sie explizit vor Fallen- und Zauberkarten schützt, nicht mit einer Fallen- oder Zauberkarte zerstören kann. (Die Zerstörung ginge nur durch den Effekt eines Monsters.)

      Und deshalb würde ich auch argumentieren, dass der Karteneffekt hier Vorrang haben muss vor den Gesetzmäßigkeiten, nach denen Chains normalerweise ablaufen. Odins Effekt, so würde ich argumentieren, verhindert zwar keine Kette, deren zweites Glied der Schnelleffekt eines Monsters ist, wohl aber eine Kette, deren zweites Glied eine gegen Odin gerichtete Schnellzauber- oder Fallenkarte ist.
      Eben nicht:
      Odin aktiviert sich als Kettenglied 1 und steht an dieser Stelle:
      "Einmal pro Spielzug:", der Rest dahinter GILT NOCH NICHT, denn der Gegner hat nun die Chance bspw. Raigeki-Brecher anzuketten. Also Kettenglied 2 Raigeki-Brecher, welche an dieser Stelle steht:
      "Wirf 1 Karte ab und wähle dann 1 Karte auf dem Spielfeld;", Odin liegt zu diesem Zeitpunkt noch auf dem Feld.

      Nun kannst du als Zugspieler eine weitere Karte anketten. Solltest du dies nicht wollen, wird nun die Kette aufgelöst (von hinten) und alle Effekte soweit wie möglich angewendet:
      Kettenglied 2 (Raigeki-Brecher): "zerstöre sie." -> Odin wird nun zerstört.
      Kettenglied 1 (Odin): "Du kannst diese Karte bis zum Ende dieses Spielzugs von Zauber-/Falleneffekten unberührt bleiben lassen."
      Odin liegt nicht mehr auf dem Feld und kann sich dementsprechend nicht mehr schützen.

      Im übrigen, das was du meinst, dass ein Effekt sofort gilt ist ein Permanenter Effekt wie Majestätsunterweltler oder auch Jinzo.
      MfG DarkNeos :muh:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von xXDarkNeosXx ()

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      Pepe Molo schrieb:

      Was ich aber nicht nachvollziehen kann, dass man einen Effekt, der ganz klar (und einschränkungslos) sagt: "Dieser Effekt schützt diese Karte (und zwar dieselbe Karte, auf der der Effekt steht) vor den Effekten von Fallen- und Zauberkarten" im nächsten Moment damit kontern können sollte, dass man die betreffende Karte (die also durch ihren eigenen Effekt genau davor geschützt ist) durch eine Fallen- bzw. Schnellzauberkarte vernichtet. Das entzieht sich meiner Logik.

      Du kannst Odins Effekt aktivieren, aber er resolved erst wenn die Kette vollständig aufgelöst wurde (er ist somit erst dann unaffected). Der Gegner kann daher auf den Effekt reagieren und Z/F-Karten anketten um ihn zu beseitigen

      Ich argumentiere, dass man, Chain hin oder her, eine Karte, deren eigener aktivierter Effekt sie explizit vor Fallen- und Zauberkarten schützt, nicht mit einer Fallen- oder Zauberkarte zerstören kann. (Die Zerstörung ginge nur durch den Effekt eines Monsters.)

      As said, der Effekt ist zwar aktiviert, resolved aber noch nicht, Odin ist also nicht unaffected



      Violets are Blue, Roses are Red, End of Battlephase, Evenly Matched

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Altaria ()

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      @xXDarkNeosXx, @Altaria

      Danke, dass ihr euch die Zeit genommen habt, mir das zu erklären.

      Ich glaube, ich verstehe.

      Odins Effekt ist also ein 'Zündeffekt'. Und weil die Aktivierung eines Zündeffekts eine Kette auslösen kann, kann Odins Effekt annuliert werden, bevor er zur Auslösung kommt. Korrekt?

      Die Effekte von Jinzo und Majestätsunterweltler sind 'permanente Effekte'. Und lösen keine Ketten aus.

      Wenn Odin's Effekt ein permanenter Effekt wäre, müsste er lauten "Während deiner Spielzüge kann diese Karte bis zum Ende des jeweiligen Zugs nicht von Zauber-/Falleneffekten berührt werden." (Korrekt?)

      P.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Pepe Molo ()