- Platz 10: Erzunterweltler Exzentrick (Clash of Rebellions – Secret Rare)
- Platz 9: Majespenst Waschbär - Bunbuku (Dimension of Chaos – Ultra Rare)
- Platz 8: Lüster-Pendel, der Drachobezwinger (Clash of Rebellions – Super Rare)
- Platz 7: Einmal aussetzen (Crossed Souls – Ultra Rare)
- Platz 6: Künstlerzauberer Schadensjongleur (Clash of Rebellions - Common)
- Platz 5: Künstlerkumpel Schädelkrobat-Clown (Structure Deck Master of Pendulum - Common)
- Platz 4: Ältestes Wesen Norden (Megatin 2015 – Super Rare)
- Platz 3: Kozmostadt (Clash of Rebellions - Rare)
- Platz 2: Wirre Augen (Clash of Rebellions - Common)
- Platz 1: Nekroz vom Einhorn (The Secret Forces – Secret Rare)
- Fazit
Das Jahr geht zu Ende und schon wieder hat sich das Yu-Gi-Oh! Spiel gewaltig verändert. Nachdem mit den Qliphort-Monstern das erste Pendeldeck im Metagame angekommen war, konnte man sich nun endlich ein ganzes Jahr mit der Pendelmechanik beschäftigen und erfahren, wie stark sie wirklich ist. Doch neben den Pendeldecks erschien auch ein komplett neues TCG-Only Deck, das die Turniertische im Sturm eroberte. Außerdem wurde ein ehemals lächerlicher Archetype zum dominierenden Deck des Spiels. Dies sind nur einige Entwicklungen, die man dieses Jahr erblicken konnte.
Im folgenden Artikel möchte ich euch die Top10 der stärksten Karten zeigen, die im Jahr 2015 neu im TCG erschienen sind. Dabei lasse ich Karten aus, die in diesem Jahr einen neuen Reprint bekommen haben, aber vorher schon erschienen sind, auch Karten, die es bisher nur im OCG gibt (z.B. das neue Solemn) werden hier nicht erwähnt werden, da es sich um eine TCG Liste handelt. Daneben habe ich mir selber das Limit gesetzt, dass ich pro Thema nur eine Karte in die Liste integrieren möchte. Es kann zwar sein, dass aus einem neuen Deck mehrere Karten hier erscheinen, aber pro eigenem Thema wird es hier nur eine Karte geben (sonst könnte man beispielsweise auch „Die 10 besten Nekroz-Karten“ als Thema nehmen). Diese Liste ist sehr subjektiv und begründet sich natürlich auf meiner eigenen Spielerfahrung. Eventuell habe ich einige Karten vergessen oder sehe sie nicht als stark genug an. Habt einfach Spaß beim Lesen der Liste und postet im Anschluss eure eigene Top10!
Einige Karten (Graulien Einschlag, Brilliant Fusion oder Storming Mirror Force zum Beispiel) hätte ich gerne noch in die Liste eingefügt, aber ich habe versucht die Liste so zu gestalten, dass ich nicht meine Lieblingskarten, sondern wirklich die stärksten Karten wähle.
Platz 10: Erzunterweltler Exzentrick (Clash of Rebellions – Secret Rare)

Mit Erzunterweltler Exzentrick belegt eine der vielseitigsten Karten des kompletten Yu-Gi-Oh! Sammelkartenspiels den 10. Platz des Jahresrankings. Diese Karte besticht gerade dadurch, dass man sie in theoretisch jedem Deck spielen kann. In der ersten Linie ist sie zwar Support für das häufig verschmähte Archfiend-Deck, dies ist aber kein Hindernis für die Stärke dieser Karte. Die Karte besticht dadurch, dass man mit ihr Zauber-, Fallen- und Monsterkarten gleichermaßen zerstören kann. Wenn man sie als Monster beschwört, kann man – wie mit Truppen im Exil – ein Monster zerstören, in seltenen Fällen könnte es sogar Sinn ergeben, ein eigenes Monster zu zerstören. Wenn man den Erzunterweltler hingegen in die Pendelzone legt, kann man mit ihm eine Zauber- oder Fallenkarte zerstören und so sehr einfach Floodgates oder andere Karten vom Spielfeld entfernen.
Dadurch, dass die Karte gleichzeitig eine Pendelkarte ist, erhöht sie ihre Spielstärke um ein Vielfaches. Man kann mit ihr beispielsweise eine Zauber- oder Fallenkarte zerstören, sie im nächsten Spielzug wieder auf das Feld beschwören und dann ein beliebiges Monster zerstören. Dies darf man dann in jedem Zug tun, solange man Karten in der Pendelzone liegen hat. Die einzigen negativen Punkte der Karte sind, dass sie kein Level 4 Monster ist, da man sie häufig in Decks spielt, die viele Rank 4 Monster beschwören wollen und die relativ geringen Angriffs- und Verteidigungswerte. Trotzdem ist es eine sehr starke Karte.
Platz 9: Majespenst Waschbär - Bunbuku (Dimension of Chaos – Ultra Rare)

In der Booster-Serie Dimension of Chaos ist ein neues Pendelthema erschienen, das – nach den Qliphorts – das nächste Pendelmonsterdeck im Metagame sein sollte. Für einige Zeit konnte das Deck auch beweisen, dass es gegen jede Art von Deck sehr gut mithalten kann. Einer der Gründe für die Stärke ist sicherlich der kleine Waschbär. Viele Spieler beschweren sich darüber, dass Elementar-HELD Stratos verboten wurde. Es ist eine extrem starke Karte, da sie bei Normal- und Spezialbeschwörung ein Heldmonster aus dem Deck auf die Hand suchen kann. Bunbuku hat genau den gleichen Effekt, ist im Endeffekt aber noch stärker. Auch Bunbuku kann, wenn er beschworen wird, ein Majespenst Monster vom Deck auf die Hand suchen. Zusätzlich kann der Waschbär aber auch nicht durch Karteneffekte zerstört oder von ihnen angezielt werden. Aus diesem Grund sind auch seine schwächeren Angriffspunkte häufig kein Hindernis, da der Gegner den Waschbär meistens per Kampf zerstören muss. Wenn er dann durch Kampf zerstört wurde, kann man ihn im nächsten Zug per Pendelbeschwörung wieder auf das Feld bekommen und dann das nächste Monster auf die Hand suchen.
Insofern ist Bunbuku sicherlich das wichtigste Monster des Majespenst-Decks und hat den Platz in diesem Rückblick sicherlich verdient.
Platz 8: Lüster-Pendel, der Drachobezwinger (Clash of Rebellions – Super Rare)

Auch auf Platz 8 der Liste befindet sich ein Pendelmonster. Das sollte beweisen, dass die Pendelmonster nun endgültig im Metagame engekommen sind. Lüster-Pendel ist zwar auch Teil eines neuer Deckthemas, derzeit sieht man die Karte aber eher als Teil einer Engine in verschiedenen anderen Decks. Das liegt besonders an seinem Pendeleffekt, den man in der Pendelzone aktivieren kann. Wenn man den Lüster-Pendel in der Pendelzone kontrolliert und eine weitere Karte in der anderen Pendelzone kontrolliert, kann man die andere Karte zerstören und vom Deck eine Karte auf die Hand suchen, die den gleichen Namen hat. Auf den ersten Blick wirkt dieser Effekt reichlich sinnlos, wenn man aber dann bedenkt, dass zerstörte Pendelmonster ins Extra Deck kommen und man diese dann wieder beschwören kann, erwirtschaftet man durch den Effekt direkt Vorteil.
Zusätzlich ist die Karte ein Empfängermonster und ermöglicht es, das Synchromonster Zündster Prominence, der sprengende Drachobezwinger zu beschwören, der extrem stark ist und besonders in Pendeldecks seine ganze Stärke ausspielen kann. In Japan gibt es auch noch einigen weiteren Support, der die Stärke dieser Karte noch weiter erhöhen kann, aus diesem Grund gehört sie mindestens auf Platz 8 in dieser Liste.
Platz 7: Einmal aussetzen (Crossed Souls – Ultra Rare)

Einmal aussetzen ist die stärkste neue Karte der sogenannten „Floodgates“ und die einzige Fallenkarte in dieser Liste. Viele der normalen Fallenkarten sind für das heutige Spiel zu langsam und zu schwach geworden. Deswegen werden häufig nur noch diese Floodgates gespielt, die die Gegner daran hindern, ihr Spiel so durchzuziehen, wie sie es wollen. Man kann Einmal Aussetzen aktivieren, wenn man kein spezialbeschworenes Monster aktiviert. Solange diese permanente Fallenkarte dann offen auf dem Feld liegt, werden die Effekte vom offenen Monstern, in dem Zug negiert, in dem sie spezialbeschworen wurden. Außerdem werden alle Effektmonster, die spezialbeschworen werden, in Verteidigungsposition gedreht. Da die meisten Monster ihre Effekte direkt nach der Beschwörung einsetzen wollen, verhindert diese Karte fast alle Effekte von diesen Monstern und kann einzelne Decks alleine komplett lahmlegen. Da es heutzutage aber einige Möglichkeiten gibt, die Karte zu zerstören, ist sie nicht so stark genug, dass sie alleine das komplette Spiel bestimmt. Trotzdem kann ich mir vorstellen, dass sie irgendwann – wie Leere der Eitelkeit limitiert wird.
Platz 6: Künstlerzauberer Schadensjongleur (Clash of Rebellions - Common)

Die meisten Spieler haben sicherlich schon etwas von dem „PePe-Deck“ gehört, das das OCG-Metagame sehr lange dominiert hat und nun auch im TCG ziemlich stark ist. Einer der Gründe für diese Dominanz sind die Performages, die man sehr lange auch als Teil des Clownblade-Decks kannte. Neben dem Trickclown, der besonders früher sehr stark war, wurde damals auch der Schadensjongleur gespielt. In den heutigen PePe-Decks ist der Schadensjongleur sogar noch wichtiger und stärker geworden und ist deswegen Teil dieser Liste.
Auf der einen Seite kann man diese Karte nutzen, um im Alleingang gegen Chain-Burn und ähnliche Decks zu gewinnen, da man sie auch im gegnerischen Zug au der Hand abwerfen kann, um Effekte, die Effektschaden verursachen zu negieren und die jeweilige Karte zu zerstören. Weiterhin kann man ihn auch aus der Hand abwerfen, um Kampfschaden zu verhindern – insofern agiert er wie eine Todeswache. Nun verursachen eigentlich Karten, die man auf den Friedhof abwirft, Nachteil. Den Schadensjongleur kann man aber aus dem Friedhof entfernen, um ein anderes Performage-Monster vom Deck auf die Hand zu nehmen. Die Karte ermöglicht also, dass man die richtigen Monster immer auf der Hand hat. Zusätzlich ist er ein Level 4 Monster und passt somit in sehr viele Decks und harmoniert gut mit anderen Level 4-Engines.
Platz 5: Künstlerkumpel Schädelkrobat-Clown (Structure Deck Master of Pendulum - Common)

Der zweite Teil des PePe-Decks sind die Performapals, von denen man letztes Jahr noch dachte, dass sie kleine lächerliche Tiere ohne gute Effekte sind. Doch durch das neue Structure Deck Master of Pendulum bekam das Deck so starken Support, dass es nun an der Spitze des Metagames steht. Der Joker hat sicherlich einen großen Teil dazu beigetragen. Wie schon Majespenst Waschbär – Bunbuku ist der Joker ein Searcher für jegliche Monster des Themas. Der Joker kann aber nicht nur Performapal Monster aus dem Deck suchen, wenn er normalbeschworen wird. Man kann sich auch Odd-Eyes-Monster oder Performage-Monster suchen und hat somit durch den Joker Zugriff auf das komplette Deck und kann dadurch auch sehr einfach seine Pendelzonen schnell besetzen. Zusätzlich besitzt der Joker auch noch 1800 Angriffspunkte und kann somit nervige Monster wie Fossiler Pachycephalosaurier einfach überrennen und die Pendelstufe 8, sodass man auch den Joker in die Pendelzone legen kann.
Joker ist sicherlich eines der flexibelsten Suchmonster aller Zeiten und wird im folgenden Jahr unbedingt limitiert oder verboten werden müssen.
Platz 4: Ältestes Wesen Norden (Megatin 2015 – Super Rare)

Ein Fusionsmonster in einer Bestenliste? Instantfusion macht es möglich! Durch den Verbot von Superpolymerisation wird dieses Fusionsmonster sicherlich gar nicht mehr auf einem anderen Weg beschworen. Ältestes Wesen Norden erschien schon Mitte 2014 in Korea und sorgte für Aufsehen, weil er sehr einfache Rank 4-Xyz-Beschwörungen ermöglichte. Ich hatte sehr viel Angst vor dem Erscheinen der Karte, da ich glaubte, dass sie viel zu stark für das Spiel sei und somit nicht gut für das Spiel ist. Ein Jahr später erschien die Karte auch bei uns und man muss sagen, dass die Schreckensszenarien nicht eintrafen, da das Spiel sich in diesem Jahr schon wieder verändert hatte. Rank 4-Decks waren nicht übermächtig und Clownblade war ohne Lavalval-Kette weitaus schwächer. Trotzdem ist Norden natürlich immer noch eine extrem starke Karte, da sie – durch die großen Toolbox-Möglichkeiten der Rank 4 Xyz-Monster – theoretisch alles machen kann: Monster zerstören, Zauber- und Fallenkarten zerstören, Karten ins Deck mischen oder einfach Karten aus dem Friedhof entfernen.
Im Endeffekt war Norden aber eventuell sogar wichtig für das Spiel, da die Karte viele schwächere Decks verstärkt hat, die dadurch – immerhin auf kleineren Turnieren – einigermaßen mithalten können.
Platz 3: Kozmostadt (Clash of Rebellions - Rare)

Wenn man vor einigen Wochen gefragt hat, welches das stärkste, derzeitige Deck ist, hat man meistens „Kozmo“ gehört. Als das Deck noch relativ neu war, konnte es zwar kleinere Erfolge feiern, richtig überzeugt hat es aber noch nicht. Dies konnte es erst durch den neuen Support – besonders den Dark Destroyer. Trotzdem habe ich mich dafür entschieden, eine ältere Karte in das Ranking mitaufzunehmen. Viele hätten sicherlich das Farmgirl erwartet, aber meine Spiele gegen Kozmo haben mir gezeigt, dass Kozmostadt die wohl stärkste Feldzauberkarte aller Zeiten ist. Das Deck zeichnet sich dadurch aus, dass viele der Monster floaten können und dass man auch seine starken Monster direkt aus der Hand auf das Feld bekommen kann. Kozmostadt hat drei Effekte, die jeweils extrem stark sind. Zuerst kann man jeden Zug eines seiner verbannten Kozmo-Monster auf die Hand nehmen. Das erlaubt es dem Kozmo-Spieler, seine großen Monster aus der Hand zu beschwören, ohne wirklichen Nachteil zu erwirtschaften. Zusätzlich erhöht es die Konstanz enorm, da man auf die Weise sehr einfach an Monster kommen kann, auch wenn man keine mehr zieht.
Zusätzlich kann man auch noch Kozmo-Monster aus seiner Hand ins Deck mischen und dann so viele Karten wieder vom Deck auf die Hand ziehen. Damit kann man sicherstellen, dass man nicht nur die großen Monster zieht und dadurch keine Karte ausspielen kann. Dies alleine würde schon reichen, um die Karte wirklich stark zu machen, doch zusätzlich ist sie eigentlich unzerstörbar. Wenn Kozmostadt zerstört wird, kann man sich eine Kozmo-Karte vom Deck auf die Hand nehmen. Dadurch kann man also entweder das fehlende Monster auf die Hand bekommen, oder man nimmt sich direkt die nächste Kozmostadt.
Ich habe schon mehrere Kozmo Mirror Matches gesehen und häufig entscheidet sich das Spiel in dem Moment, in dem ein Spieler Kozmostadt ausspielt, der andere aber keine Kopie auf der Hand hat. Ein würdiger Platz 3!
Platz 2: Wirre Augen (Clash of Rebellions - Common)

Vor dem Schreiben dieses Artikels habe ich mir meine Top10 zu Clash of Rebellion angeschaut und damals habe ich Wirre Augen auf den 3. Platz gesetzt. Schon zu dieser Zeit konnte man die Stärke dieser Karte erahnen, da sie dem Qliphort-Deck dabei half, wieder an die Spitze des Metagames zu kommen. Konzipiert wurde die Karte sicherlich anfangs auch dafür, gegen Pendeldecks eingesetzt zu werden, heutzutage ist sie aber ein Bestandteil eigentlich fast aller Pendeldecks, weil sie im richtigen Moment im Alleingang das Spiel entscheiden kann. Mit Wirre Augen zerstört alle Karten in den Pendelzonen beider Spieler, man kann also entscheiden, ob man sie einsetzen möchte, wenn man selber Karten in der Pendelzone besitzt, oder ob man dies lieber nicht tun möchte. Falls man es tut, kann man – je nach Nummer der zerstören Monster – einige Effekte aktivieren. Bei einem zerstören Monster, fügt man dem Gegner 500 Schadenspunkte zu, bei zwei kann man ein Pendelmonster von seinem Deck seiner Hand hinzufügen und bei drei Monstern kann man zusätzlich noch eine Karte vom Feld verbannen. Wenn sogar vier Karten in den Pendelzonen lagen, kann man zusätzlich noch eine weitere Wirre Augen Karte vom Deck auf die Hand nehmen. Insofern kann man mit dieser Karte nicht nur die Pendelzonen des Gegners zerstören, sondern auch noch Vorteil erwirtschaften, auch wenn man selber Karten in der Pendelzone liegen hat, da man auch diese Monster später als Pendelbeschwörung wieder holen kann. Besonders in PePe Mirror Matches entscheidet diese Karte häufig ganze Duelle und wird deswegen – wie damals Sechster Sinn – herausgeboardet, um die Spiele spannender zu machen, da es auch kaum Möglichkeiten gibt, die Aktivierung dieser Karte zu verhindern.
Eigentlich wollte ich diese Karte auf Platz 1 setzen, doch dann ist mir eingefallen, dass es da ja mal ein Deck gab, über das sich die komplette Community aufgeregt hat:
Platz 1: Nekroz vom Einhorn (The Secret Forces – Secret Rare)

Nur selten wurde ein Deck so schnell komplett von er Banned List zerstört wie Nekroz. Das lag aber auch daran, dass es nur sehr schwer möglich war, gegen Nekroz überhaupt zu gewinnen. Neben der Stärke der einzelnen Karten (Trishula) und dem bekannten Dschinn-Lock bestach das Deck besonders durch die Vielseitigkeit. Man konnte ohne Probleme alle Karten des Decks auf die Hand suchen und hatte so wirklich immer die richtige Lösung für jedes Problem. Aus diesem Grund war es auch nur sehr schwer möglich, eine einzelne Karte aus dem Deck herauszunehmen. Brionac wurde sehr schnell limitiert, weil er zu stark war und Trishula hat häufig Spiele im Alleingang entschieden, trotzdem entscheide ich mich für das Einhorn, da es meiner Meinung nach die wichtigste Karte des Deck war.
Nekroz vom Einhorn kann aus der Hand abgeworfen werden, um irgendeine Nekrozkarte vom Friedhof auf die Hand zu nehmen. Man kann durch da Einhorn also Zauber- und Fallenkarten auf die Hand bekommen. Weiterhin kann das Einhorn, solange es auf dem Feld liegt, die Effekte von allen offenen Monster negieren, die aus dem Extra Deck beschworen werden und konnte somit viele gegnerische Decks blockieren. Noch viel wichtiger war häufig aber, dass es ein Level 4 Monster ist. Dadurch konnte man Nekroz-Kaldeidoskop nutzen, Herold des Bogenlichts auf den Friedhof legen und eine Karte vom Deck auf die Hand nehmen. Man konnte das Einhorn also sozusagen umsonst beschwören. Wenn man zusätzlich noch ein Level 4 Monster auf dem Feld hatte (Manju oder Senju), konnte man auch noch Lavalval-Kette oder ein anderes Rank 4 Xyz-Monster beschwören. Ich denke diese Vielseitigkeit alleine beweist, dass der erste Platz durchaus verdient ist.
Fazit
Ich denke, dass diese Auflistung zeigt, dass im letzten Jahr einige sehr starke Karten herausgekommen sind. Wenn man dazu noch betrachtet, dass auch Karten wie Sternenseraph Zepter, Jigabyte oder Sternritter Ptolemaeus erschienen sind, sieht man, dass das Jahra uch eine Top20 verdient hätte. Eine weitere erstaunende Erkenntnis ist, dass die ersten 6 Plätze meiner Liste alle ziemlich billig sind und man somit argumentieren könnte, dass die teuren Karten doch nicht immer so überteuert sind, wie einige Spieler es denken. Dazu sollte man aber auch sagen, dass Platz 1 und 3 gut auch Nekroz von Brionac und Kozmo-Dunkelzerstörer sein konnten. Diese Karten waren jeweils extrem teuer. Trotzdem ist es schön zu sehen, dass es auch billige, starke Karten gibt.
Ich hoffe, dass im nächsten Jahr weitere interessante Karten erscheinen und dass man eventuell weniger, so vielseitige Sucheffekte herausbringt, denn diese sind häufig (wie diese Liste zeigt) sehr stark und können das Spiel sehr monoton machen.
Im Namen des Teams wünsche ich euch einen guten Rutsch ins neue Jahr und hoffe darauf, dass ihr mir euer „Jahresranking“ in den Diskussionsthread postet.