Ein Topf randvoll mit Statistiken


Seit nun mehr als zwei Monaten halten wir den neusten Ableger der allseits beliebten Topf-Generation mit dem Namen Topf des WohlstandsTopf des WohlstandsZauberVerbanne 3 oder 6 Karten, die du bestimmst, von deinem Extra Deck verdeckt; für den Rest dieses Spielzugs, nachdem diese Karte aufgelöst wurde, wird der Schaden halbiert, den dein Gegner erhält, zusätzlich grabe die obersten Karten deines Decks in Höhe der Anzahl der verbannten Karten aus, füge deiner Hand 1 ausgegrabene Karte hinzu, lege den Rest in beliebiger Reihenfolge unter dein Deck. Du kannst nur 1 „Topf des Wohlstands“ pro Spielzug aktivieren. Du kannst in dem Spielzug, in dem du diese Karte aktivierst, keine Karten durch Karteneffekte ziehen.
in unseren Händen. Dies bedeutet, dass wir nun insgesamt fünf besonders gute und generische Töpfe zur Verfügung stehen haben, welche nicht gebannt sind. Doch heute möchte ich meinen Fokus von den etwas älteren Vertretern Topf der GegensätzlichkeitTopf der GegensätzlichkeitZauberGrabe die obersten 3 Karten deines Decks aus, füge 1 von ihnen deiner Hand hinzu, zusätzlich mische danach die restlichen in dein Deck zurück. Du kannst nur 1 "Topf der Gegensätzlichkeit" pro Spielzug aktivieren. Du kannst während des Spielzugs, in dem du diese Karte aktivierst, keine Monster als Spezialbeschwörung beschwören. und Topf der TrägheitTopf der TrägheitZauberWähle 5 Monster in deinem Friedhof; mische alle 5 ins Deck, dann ziehe 2 Karten. lösen und mich nur auf die drei neuesten Stürzen und auch mal von statistischer Sicht aus betrachten. Was sind die Vorteile, was die Nachteile und wo eignet sich der jeweilige Topf mehr als einer der anderen Töpfe?

Bevor es losgeht: Die Spielregeln

Bevor ich mich gleich aber ins Getümmel stürze, möchte ich noch einige "Spielregeln" und Hinweise einführen. Den Anfang macht hierbei die mathematische Grundlage. Ich möchte euch natürlich die Möglichkeit geben, die ganzen selber noch mal referenzieren und adaptieren zu können, zugleich muss ich aber auch bedenken, dass sich viele wohl nur für die statistischen Ergebnisse und dessen Interpretationen interessieren. Außerdem möchte ich nicht Rechnungen erklären, die ich schon in anderen Artikeln erklärt habe. Darum halte ich schon mal fest, dass ich in allen Rechenbeispielen von einem 39 Karten Main Deck (mit einem Emporkömmling GoblinEmporkömmling GoblinZauberZiehe eine Karte von deinem Deck. Erhöhe die Life Points deines Gegners um 1000.) und 15 Karten Extra Deck ausgehe, sowie einer Starthand von fünf Karten, in welcher wir mit hundertprozentiger Sicherheit mit dem entsprechenden Topf starten. Zusätzlich beschränke ich mich immer nur auf die Betrachtung von ein bis sechs "Kopien" einer einzelnen Karte, da dies die wichtigsten Schwellenwerte enthält, die wir für diese Analyse brauchen. Die entsprechenden mathematischen Grundlagen findet ihr in diesem Artikel wieder. Alle weiteren Informationen, die ihr zum Nachrechnen einer bestimmten Passage benötigt, gebe ich euch in der Fußnote des jeweiligen Abschnittes.

Also würde ich mal sagen, ran an den Abakus, fertig, los:

Der älteste unter den Neulingen

DE066.jpg


Den Anfang mache ich hierbei mit einem inzwischen schon richtigen Klassiker, nämlich dem Topf der BegierdenTopf der BegierdenZauberVerbanne die obersten 10 Karten verdeckt von deinem Deck; ziehe 2 Karten. Du kannst nur 1 „Topf der Begierden“ pro Spielzug aktivieren.. Für den unwahrscheinlichen Fall, dass jemand die Karte nicht kennen sollte, hier sein Effekt in Kurzfassung: Wir verbannen zuerst die obersten zehn Karten des Main Decks verdeckt und ziehen anschließend zwei Karten.

Dies bedeutet, unsere Karte besteht aus zwei Szenarien: Einmal die zwei Karten ziehen und wie hoch die Chance ist, dabei die Karte zu bekommen, die wir unbedingt haben wollen und zweitens wie hoch die Chance ist, eine bestimmte Karte nicht zu verbannen.

Fangen wir einfach mal mit dem einfachsten Szenario an: Wie wahrscheinlich ist es, unsere gewollte Karte auf der Starthand zu haben, wenn wir mit Topf der BegierdenTopf der BegierdenZauberVerbanne die obersten 10 Karten verdeckt von deinem Deck; ziehe 2 Karten. Du kannst nur 1 „Topf der Begierden“ pro Spielzug aktivieren. starten[1].


Kopien Normal Draw Desire Draw Desire Draw + Start Hand
1 12,50 % 5,31 % 15,38 %
2 23,72 % 10,12 % 28,74 %
3 33,76 % 14,98 % 40,30 %
4 42,71 % 19,70 % 50,25 %
5 50,66 % 24,29 % 58,78 %
6 57,71 % 28,74 % 66,05 %


Zuerst einmal: Die erste Spalte "Kopien" sagt an, wie häufig wir unsere gewünschte Karte spielen. Als Beispiel nehme ich hier mal Rotäugige FusionRotäugige FusionZauberBeschwöre 1 Fusionsmonster, das ein „Rotäugig“-Monster als Material aufführt, als Fusionsbeschwörung von deinem Extra Deck und verwende dabei Monster von deiner Hand, deinem Deck oder deiner Spielfeldseite als Fusionsmaterial und falls du dies tust, wird sein Name zu „Rotäugiger schwarzer Drache“. Du kannst in dem Spielzug, in dem du diese Karte aktivierst, keine anderen Monster als Normal- oder Spezialbeschwörung beschwören. Du kannst nur 1 „Rotäugige Fusion“ pro Spielzug aktivieren. sowie Rotäugiger EinblickRotäugiger EinblickZauberLege 1 „Rotäugig“-Monster von deiner Hand oder deinem Deck auf den Friedhof; füge deiner Hand 1 „Rotäugig“-Zauber-/Fallenkarte von deinem Deck hinzu, außer „Rotäugiger Einblick“. Du kannst nur 1 „Rotäugiger Einblick“ pro Spielzug aktivieren. , welche man in Summe bis zu sechsmal spielen könnte. Die zweite Spalte gibt an, wie wahrscheinlich es ist, mindestens eine Kopie von unserer gewünschten Karte auf unserer normalen Starthand von fünf Karten zu ziehen. In der dritten Spalte wird in Betracht gezogen, wie wahrscheinlich wir selbige Karte über den "ziehe zwei Karten"-Effekt ziehen würden. Da Letzteres aber relativ uninteressant ist, hab ich mich dazu entschieden, noch eine vierte Spalte einzuführen, in welcher wir betrachten, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, entweder durch Topf der BegierdenTopf der BegierdenZauberVerbanne die obersten 10 Karten verdeckt von deinem Deck; ziehe 2 Karten. Du kannst nur 1 „Topf der Begierden“ pro Spielzug aktivieren. in die gewünschte Karte hereinzuziehen oder alternativ mit selbigen in unseren übrigen vier Karten zu starten.

Da ich solche nackten Zahlen aber eher langweilig finde, wollen wir das ganze auch noch mal grafisch abbilden, da man hier meine Ansicht nach noch einige Details erkennen kann:


DesireDrawOnly.png

Was man zuerst einmal erkennt, ist natürlich die Tatsache, dass der Zieh-Effekt von Topf der BegierdenTopf der BegierdenZauberVerbanne die obersten 10 Karten verdeckt von deinem Deck; ziehe 2 Karten. Du kannst nur 1 „Topf der Begierden“ pro Spielzug aktivieren. alleine betrachtet relativ gering ausfällt, wenn man es mit dem Ziehen der normalen Starthand vergleicht. Das sollte keinen überraschen, da es ja nur logisch ist, dass fünf Karten ziehen bei Weitem mächtiger ist als nur zwei zu ziehen. Interessanter sind da dann doch eher die normale Starthand in Relation zur Starthand mit dem Zieh-Effekt der Zauberkarte. Effektiv ist dies zwar auch nur ein Vergleich von fünf auf sechs Karten als Starthand, doch gerade in dieser grafischen Form wird meiner Ansicht nach ein Effekt besonders stark erkennbar: der Abstand, welcher zwischen der normalen Starthand und dem mit Topf + Starthand, spreizt sich mit jeder weiteren Kopie mehr (2,88 % bis zu 8,34 % Differenz), bis es einen maximalen Schwellenwert von sechs Kopien (8,34 %) erreicht hat und flacht dann immer weiter ab (die siebte Kopie wäre schon bei einer Differenz von 8,30 %). Das ist darum interessant, weil die Effektivität von Topf der BegierdenTopf der BegierdenZauberVerbanne die obersten 10 Karten verdeckt von deinem Deck; ziehe 2 Karten. Du kannst nur 1 „Topf der Begierden“ pro Spielzug aktivieren. mit jeder zusätzlichen Kopie über sechs abnimmt. Es ist also gut geeignet, um die Ziehrate von Rotäugige FusionRotäugige FusionZauberBeschwöre 1 Fusionsmonster, das ein „Rotäugig“-Monster als Material aufführt, als Fusionsbeschwörung von deinem Extra Deck und verwende dabei Monster von deiner Hand, deinem Deck oder deiner Spielfeldseite als Fusionsmaterial und falls du dies tust, wird sein Name zu „Rotäugiger schwarzer Drache“. Du kannst in dem Spielzug, in dem du diese Karte aktivierst, keine anderen Monster als Normal- oder Spezialbeschwörung beschwören. Du kannst nur 1 „Rotäugige Fusion“ pro Spielzug aktivieren. zu steigern, aber verliert minimal an Effizienz, wenn man Aleister der BeschwörerAleister der BeschwörerLevel 4 / ATK: 1000 / DEF: 1800Finsternis * Hexer * EffektWährend des Spielzugs eines beliebigen Spielers: Du kannst diese Karte von deiner Hand auf den Friedhof legen und dann 1 Fusionsmonster wählen, das du kontrollierst; es erhält bis zum Ende dieses Spielzugs 1000 ATK und DEF. Falls diese Karte als Normalbeschwörung beschworen oder aufgedeckt wird: Du kannst deiner Hand 1 „Beschwörung“ von deinem Deck hinzufügen. ziehen möchte (man zieht ihn mit Topf zwar immer noch häufiger, aber die Wachstumsrate für jede weitere Kopie von Aleister beziehungsweise Aleister-Ersatz sinkt rasch).


Interessanter ist in den Augen vieler aber eher die Quote, mit der ich mir mein Deck "kaputt" machen kann. Die nackten Zahlen hierfür sähen folgendermaßen aus[2]:


Kopien Normal Draw Desire Draw + Start Hand Desire Death Desire Death Least 1
1 12,50 % 15,38 % 25,64 % 25,64 %
2 23,72 % 28,74 % 6,07 % 45,21 %
3 33,76 % 40,30 % 1,31 % 60,02 %
4 42,71 % 50,25 % 0,26 % 71,12 %
5 50,66 % 58,78 % 0,04 % 79,37 %
6 57,71 % 66,05 % 0,01 % 85,44 %


Während die ersten drei Spalten aus der vorherigen Tabelle bekannt sein dürften, sind die beiden letzten Spalten komplett neu. Dabei beinhaltet die Spalte "Desire Death" die Wahrscheinlichkeit, alle Kopien unserer Karte zu verbannen. So könnte man das für die ersten drei Zeilen beispielsweise mit der Wahrscheinlichkeit vergleichen, alle Kopien von ein, zwei oder drei Psi-HüllentreiberPSI-HüllentreiberLevel 6 / ATK: 2500 / DEF: 0Licht * PsiEin Psi-Soldat, der auf Lichtblitzen in die Schlacht gegen die Sicherheitskräfte zieht. Er verwendet einen autonomen Verstärker, der „PSI-Hülle“ genannt wird. zu spielen und alle zu verbannen. Doch auch wenn sich viele nur auf die Ergebnisse dieser Spalte stürzen, halte ich die Werte aus der nächsten Spalte für sehr viel wichtiger. Hier handelt es sich nämlich darum, wie schädlich das Ganze wäre, wenn der Verlust von mindestens einer dieser Kopien zu Problemen führen könnten. Wenn wir noch mal auf unser Beispiel mit Rotäugiger Fusion zurückkommen, wären die zwei Kopien vergleichbar mit der Verwendung von je einen Rotäugiger schwarzer DracheRotäugiger schwarzer DracheLevel 7 / ATK: 2400 / DEF: 2000Finsternis * DracheEin grimmiger Drache, dessen Angriff tödlich ist. und einen Dunkler MagierDunkler MagierLevel 7 / ATK: 2500 / DEF: 2100Finsternis * HexerDer ultimative Hexer im Hinblick auf Angriff und Verteidigung. . Denn schon der Verlust von einem dieser beiden Karten würde dafür sorgen, dass unsere zuvor aufgestellten drei Rotäugige FusionRotäugige FusionZauberBeschwöre 1 Fusionsmonster, das ein „Rotäugig“-Monster als Material aufführt, als Fusionsbeschwörung von deinem Extra Deck und verwende dabei Monster von deiner Hand, deinem Deck oder deiner Spielfeldseite als Fusionsmaterial und falls du dies tust, wird sein Name zu „Rotäugiger schwarzer Drache“. Du kannst in dem Spielzug, in dem du diese Karte aktivierst, keine anderen Monster als Normal- oder Spezialbeschwörung beschwören. Du kannst nur 1 „Rotäugige Fusion“ pro Spielzug aktivieren. und drei Rotäugiger EinblickRotäugiger EinblickZauberLege 1 „Rotäugig“-Monster von deiner Hand oder deinem Deck auf den Friedhof; füge deiner Hand 1 „Rotäugig“-Zauber-/Fallenkarte von deinem Deck hinzu, außer „Rotäugiger Einblick“. Du kannst nur 1 „Rotäugiger Einblick“ pro Spielzug aktivieren. ihren Wert verlieren würden.

Wir wollen uns auch diese Daten noch mal grafisch zu Gemüte führen:


DesireDrawVsDeath.png

Zuerst einmal erkennt man das meiner Ansicht nach selbstverständliche. Die "normale" Wahrscheinlichkeit, in ein Problem zu kommen, startet bei 25 % und sinkt mit jeder weiteren Kopie rapide gegen 0 %. Das ist auch der Grund, warum ich diese Werte für uninteressant halte, da alleine schon eine "2 Off" seltener als 6 % verloren geht und damit in etwas mehr als jedem zwanzigsten Duell, wo man mit Topf der BegierdenTopf der BegierdenZauberVerbanne die obersten 10 Karten verdeckt von deinem Deck; ziehe 2 Karten. Du kannst nur 1 „Topf der Begierden“ pro Spielzug aktivieren. spielt, eintritt. Alleine das ist schon verschwindend gering, dass man sich hier kaum Sorgen machen muss[3]. Vereinfachen wir unser Beispiel von vorhin einfach nur auf drei Rotäugiger EinblickRotäugiger EinblickZauberLege 1 „Rotäugig“-Monster von deiner Hand oder deinem Deck auf den Friedhof; füge deiner Hand 1 „Rotäugig“-Zauber-/Fallenkarte von deinem Deck hinzu, außer „Rotäugiger Einblick“. Du kannst nur 1 „Rotäugiger Einblick“ pro Spielzug aktivieren. und einen Rotäugiger Wyvern und gehen davon aus, der Rest wären keine Bricks. Nun könnte man also meinen, man spiele doch einfach zwei Wyvern, da hier die Chance, beide zu verbannen bei läppischen 6 % läge und man in 94 % der Fälle weiterhin den Einblick benutzen könne. Doch wenn man sich das Ganze aus einem anderen Blickwinkel anschaut, sollte selbst ein einzelner Wyvern bei drei Topf der BegierdenTopf der BegierdenZauberVerbanne die obersten 10 Karten verdeckt von deinem Deck; ziehe 2 Karten. Du kannst nur 1 „Topf der Begierden“ pro Spielzug aktivieren. keine allzu großen Schwierigkeiten machen: Bisher sind wir immer davon ausgegangen, dass wir garantiert mit dem Topf starten. Doch selbst mit drei Kopien trifft dieser Start gerade mal in 33,76 % aller Spiele auf. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir unseren einen Wyvern mit einem Topf verbannen, liegt bei 25,64 %. Und die Chance, den Einblick mit dem Topf zu ziehen, liegt gerade mal bei 14,98 %. Denn in jedem anderen Szenario wäre es uns ja egal, ob der Wyvern verbannt wird, da man entweder den Einblick nicht hat oder man habe ihn zuvor und wäre in der Lage diesen zu benutzen, bevor wir den Topf aktivieren. Wenn man diese drei Fälle also miteinander in Relation stellt, kommen wir aufgerundet auf 1,30 %. Das bedeutet, wenn unser Spiel nur diesen einen Spielzug andauern würde, wäre das ganze gerade mal in etwas mehr als einem von einhundert Spielen relevant.

Doch da das ganze meist mit weiteren Bricks verbunden ist, wo der Verlust eines Einzelnen schon verheerende Auswirkungen hätte, so wie bei Rotäugige FusionRotäugige FusionZauberBeschwöre 1 Fusionsmonster, das ein „Rotäugig“-Monster als Material aufführt, als Fusionsbeschwörung von deinem Extra Deck und verwende dabei Monster von deiner Hand, deinem Deck oder deiner Spielfeldseite als Fusionsmaterial und falls du dies tust, wird sein Name zu „Rotäugiger schwarzer Drache“. Du kannst in dem Spielzug, in dem du diese Karte aktivierst, keine anderen Monster als Normal- oder Spezialbeschwörung beschwören. Du kannst nur 1 „Rotäugige Fusion“ pro Spielzug aktivieren. und den beiden normalen Monstern, dann wird die letzte Wahrscheinlichkeit viel interessanter. Und hier wird das Ganze schon sehr viel aussagekräftiger. Denn während wir bei einem einzelnen Brick mit einer 25 %igen Chance rechnen müssen, ihn zu verbannen, führen zwei schon zu 45 % und damit etwas weniger als jede zweite Aktivierung der Zauberkarte. Berechnet man auch auf diese 45 % das "Musst den Topf und das Combo Piece(6) erst mal ziehen"-Framework mit ein[4], so liegt unsere Chance gerade mal bei aufgerundet 4,39 %, was natürlich immer noch sehr wenig ist, nähert sich aber viel schneller unschöner Werte an. Drei Bricks, was zufällig ein Rotäugiger Wyvern, ein Dunkler MagierDunkler MagierLevel 7 / ATK: 2500 / DEF: 2100Finsternis * HexerDer ultimative Hexer im Hinblick auf Angriff und Verteidigung. und ein Rotäugiger Schwarzer DracheRotäugiger schwarzer DracheLevel 7 / ATK: 2400 / DEF: 2000Finsternis * DracheEin grimmiger Drache, dessen Angriff tödlich ist. entspräche, wären schon 60 % Verbannungsrate und eine 5,82 %-Rate im Framework einen Death Draw zu haben. Das entspräche jedem 20. Game, also jedem 6. bis 10. Match. Und das reicht schon aus, um ein Spiel automatisch zu verlieren.

Der ewig teure

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Der nächste Topf auf meiner Berechnungsliste ist der Topf der ExtravaganzTopf der ExtravaganzZauberAm Beginn deiner Main Phase 1: Verbanne 3 oder 6 zufällige verdeckte Karten von deinem Extra Deck verdeckt; ziehe 1 Karte für je 3 verbannte Karten. Für den Rest dieses Spielzugs, nachdem diese Karte aufgelöst wurde, kannst du keine Karten durch Karteneffekte ziehen. , welcher bei Budget-Spielern langsam aber sicher auch den Titel des "immer teuren" Topfes errungen hat, da es im Moment keine Kopie gibt, die weniger als 20€ das Stück kostet. Ich schweife aber vom Thema ab. Denn wenn man die restlichen Einschränkungen ausblendet, die einem der Topf gibt, kann man auch diesen Topf auf ein ähnliches Niveau runterbrechen wie Topf der BegierdenTopf der BegierdenZauberVerbanne die obersten 10 Karten verdeckt von deinem Deck; ziehe 2 Karten. Du kannst nur 1 „Topf der Begierden“ pro Spielzug aktivieren.: Wir verbannen sechs Karten von unserem Extra Deck verdeckt und ziehen dafür zwei Karten. Sprich anstatt aus unserem "35 Karten" Main Deck zehn Karten zu verbannen, verbannen wir nun stattdessen sechs auf fünfzehn Extra Deck Karten.

Spontan könne man nun sagen, dass ich ja jetzt effektiv die gleichen Rechnungen machen könnte, wie beim Topf der BegierdenTopf der BegierdenZauberVerbanne die obersten 10 Karten verdeckt von deinem Deck; ziehe 2 Karten. Du kannst nur 1 „Topf der Begierden“ pro Spielzug aktivieren. machen könne und meinen Feierabend einläuten könnte. Doch ein Aspekt kommt bei Topf der ExtravaganzTopf der ExtravaganzZauberAm Beginn deiner Main Phase 1: Verbanne 3 oder 6 zufällige verdeckte Karten von deinem Extra Deck verdeckt; ziehe 1 Karte für je 3 verbannte Karten. Für den Rest dieses Spielzugs, nachdem diese Karte aufgelöst wurde, kannst du keine Karten durch Karteneffekte ziehen. mehr in den Mittelpunkt, der gerne außer Acht gelassen wird. Doch zuerst einmal die nackten Zahlen[5]:


Kopien Normal Draw Extrav Draw + Start Hand Extrav Death 1 Off Extrav Death 2 Off Extrav Death 3 Off
1 12,50 % 15,38 % 40,00 % 14,29 % 4,40 %
2 23,72 % 28,74 % 65,71 % 14,29 % 4,40 %
3 33,76 % 40,30 % 81,54 % 17,47 % 4,40 %
4 42,71 % 50,25 % 90,77 % 17,47 % 8,77 %
5 50,66 % 58,78 % 95,80 % 39,58 % 8,77 %
6 57,71 % 66,05 % 98,32 % 39,58 % 8,77 %


Die ersten drei Spalten sind hier relativ selbsterklärend und stellen Vergleichswerte zu den vorherigen Ergebnissen dar. Gerade die dritte Spalte ist effektiv einfach nur die Spalte "Desire Draw + Start Hand", da sie einfach nur den Topf mit diesem austauscht.

Interessanter sind dann wohl eher die letzten drei Spalten. Hierbei hab ich mich entschieden, unser vorheriges Szenario "mindestens eine Kopie verbannen erzeugt Probleme" weiter aufzubohren und in "eine Kopie verbannen", "zwei Kopien verbannen" und "drei Kopien verbannen" aufzuschlüsseln. Warum ich das gemacht habe, wird bei der Funktionsweise des Extra Decks recht schnell klar: Wenn ich eine Schlüssel-Karte im Extra Deck dreimal habe, beispielsweise Spioral Doppelhelix, wie wahrscheinlich schieße ich mich damit ins eigene Knie, indem ich alle drei Kopien verbanne. Und gerade da das Extra Deck nicht gerade groß ist, wird man auch Karten gerne nur als 2- oder gar 1-Off spielen und wissen wollen, wie viel Schaden dies anrichten kann. Gut, doch warum hab ich dann bis zu sechs Kopien bei den Kategorien hinzugefügt, fragt ihr euch? Weil es auch hier Fälle gibt, wo eine Karte essenziell das Gleiche macht wie eine andere. Ein ideales Beispiel findet man im Altergeist-Deck, welches LinkuribohLinkuribohLevel / ATK: 300 / DEF: Finsternis * Unterweltler * Effekt * LinkWenn ein Monster deines Gegners einen Angriff deklariert: Du kannst diese Karte als Tribut anbieten; ändere die ATK des Monsters deines Gegners bis zum Ende dieses Spielzugs zu 0. Falls sich diese Karte in deinem Friedhof befindet (Schnelleffekt): Du kannst 1 Monster der Stufe 1 als Tribut anbieten; beschwöre diese Karte als Spezialbeschwörung. Du kannst diesen Effekt von „Linkuriboh“ nur einmal pro Spielzug verwenden. als auch Grosalamander AlmirajGrosalamander AlmirajLevel / ATK: 0 / DEF: Feuer * Cyberse * Effekt * Link1 als Normalbeschwörung beschworenes Monster mit 1000 oder weniger ATK
(Schnelleffekt): Du kannst diese Karte als Tribut anbieten und dann 1 Monster wählen, das du kontrollierst; es kann in diesem Spielzug nicht durch Karteneffekte deines Gegners zerstört werden. Wenn ein als Normalbeschwörung beschworenes Monster, das du kontrollierst, durch Kampf zerstört wird, solange sich diese Karte in deinem Friedhof befindet: Du kannst diese Karte als Spezialbeschwörung beschwören. Du kannst diesen Effekt von „Grosalamander Almiraj“ nur einmal pro Spielzug verwenden.
spielen kann, um Altergeist Melussuche weglinken zu können. Darum ist es auch wenig überraschend, wenn man diese als 4-Off (je zwei Kopien) oder 6-Off (je drei Kopien) spielen möchte und viele weitere Kombinationsmöglichkeiten. Darum ist die Aufteilung, die ich hier verwende, vermutlich nicht genau genug aufgebohrt, macht meiner Ansicht nach Berechnungen rund um Topf der ExtravaganzTopf der ExtravaganzZauberAm Beginn deiner Main Phase 1: Verbanne 3 oder 6 zufällige verdeckte Karten von deinem Extra Deck verdeckt; ziehe 1 Karte für je 3 verbannte Karten. Für den Rest dieses Spielzugs, nachdem diese Karte aufgelöst wurde, kannst du keine Karten durch Karteneffekte ziehen. noch relevanter.

Kommen wir aber zur grafischen Abbildung, bevor wir die Ergebnisse interpretieren:

ExtravDrawVsDeath.png

Was natürlich sofort auffällt, ist die riesige rote Fläche, die sich über die anderen Ergebnisse her aufbäumt. Und das ist auch kein Wunder, da es davon ausgeht, dass wir Topf der ExtravaganzTopf der ExtravaganzZauberAm Beginn deiner Main Phase 1: Verbanne 3 oder 6 zufällige verdeckte Karten von deinem Extra Deck verdeckt; ziehe 1 Karte für je 3 verbannte Karten. Für den Rest dieses Spielzugs, nachdem diese Karte aufgelöst wurde, kannst du keine Karten durch Karteneffekte ziehen. in ein stinknormales Kombodeck geschmissen haben, wo wir unsere Schlüssel-Kombo-Karten nur als 1-Offs integriert haben und jede Einzelne essenziell ist, um spielen zu können. Und selbsterklärend steigt mit der Zahl solcher essenzieller 1-Offs auch die Chance auf einen gefährlichen Schaden. Zwar sinkt zugleich auch die Wachstumsrate von Schritt zu Schritt enorm (von ein zu zwei Kopien ist die Wachstumsrate noch bei rund 25 %, bei zwei zu drei Kopien nur noch rund 15 %, ...), doch sie nähert sich auch sehr schnell der 100 % an. Es wird recht schnell klar, dass man es sich gut überlegen sollte Topf der ExtravaganzTopf der ExtravaganzZauberAm Beginn deiner Main Phase 1: Verbanne 3 oder 6 zufällige verdeckte Karten von deinem Extra Deck verdeckt; ziehe 1 Karte für je 3 verbannte Karten. Für den Rest dieses Spielzugs, nachdem diese Karte aufgelöst wurde, kannst du keine Karten durch Karteneffekte ziehen. in ein Deck zu integrieren, wo man essenzielle Extra Deck Monster nur einmal spielen kann, da schon bei nur zwei solcher Kopien sehr hohe Wahrscheinlichkeiten erreicht werden.

Interessanter wird das Ganze aber schon bei 2-Offs. Da steigt zwar die Wachstumsrate je Schritt an, und das teils sogar enorm (siehe Sprung von vier auf fünf Kopien), doch dafür sind alle Werte für bis zu sechs Kopien unterhalb der 40 %-Grenze. Analog dazu könnte man jetzt noch auf die 3-Offs schauen, doch man sieht ja schon an der Grafik, dass die Zahlen hier so verdammt klein sind, dass es nicht mehr nennenswert ist. Zudem finde ich in der Zusammenstellung 2-Offs interessanter, da eine große Zahl verschiedener 2-Offs die Flexibilität des eigenen Decks stark erhöht, anstatt alles stumpf mit 3-Offs abzubilden. Besonders ansprechend und leider recht kompliziert wird das ganze, wenn man die optimale Mischung an 2- und 3-Offs für das eigene Deck sucht. Auf einer ähnlichen Grundlage habe ich auch mein Extra Deck für die eYCS 7 aufgebaut, welche bis auf Rotäugiger Dunkler DragonerRotäugiger dunkler DragonerLevel 8 / ATK: 3000 / DEF: 2500Finsternis * Hexer * Effekt * Fusion„Dunkler Magier“ + „Rotäugiger schwarzer Drache“ oder 1 Drache-Effektmonster
Kann nicht durch Karteneffekte zerstört werden. Kein Spieler kann diese Karte als Ziel für Karteneffekte wählen. Während deiner Main Phase: Du kannst 1 Monster zerstören, das dein Gegner kontrolliert, und falls du dies tust, füge deinem Gegner Schaden in Höhe der Grund-ATK des Monsters zu. Du kannst diesen Effekt pro Spielzug bis so viele Male verwenden wie die Anzahl der Normalen Monster, die als Fusionsmaterial für diese Karte verwendet wurden. Einmal pro Spielzug, wenn eine Karte oder ein Effekt aktiviert wird (Schnelleffekt): Du kannst 1 Karte abwerfen; annulliere die Aktivierung und falls du dies tust, zerstöre die Karte und falls du dies tust, erhält diese Karte 1000 ATK.
nur aus 2-Offs, Pseudo-2-Offs (Linkspinne und Imduk der Weltkelch-DracheImduk der Weltkelch-DracheLevel / ATK: 800 / DEF: Wind * Drache * Effekt * Link1 Normales Monster, außer einer Spielmarke
Während deiner Main Phase kannst du zusätzlich zu deiner Normalbeschwörung / deinem Normalen setzen 1 „Weltkelch“-Monster als Normalbeschwörung beschwören. (Du kannst diesen Effekt nur einmal pro Spielzug erhalten.) Am Beginn des Damage Steps, falls diese Karte gegen ein Monster deines Gegners kämpft, auf das diese Karte zeigt: Du kannst das Monster deines Gegners zerstören. Falls diese Karte vom Spielfeld auf den Friedhof gelegt wird: Du kannst 1 „Weltkelch“-Monster als Spezialbeschwörung von deiner Hand beschwören.
sind an sich 1-Offs erfüllen beide aber die Aufgabe, die Fallenmonster wegzulinken, bieten zugleich aber auch Unterschiede, welche es nötig machen, beide zu spielen) und nicht übertrieben wichtigen 1-Offs[6]. Denn auf der einen Seite wollte ich von der Draw-Power des Topf der ExtravaganzTopf der ExtravaganzZauberAm Beginn deiner Main Phase 1: Verbanne 3 oder 6 zufällige verdeckte Karten von deinem Extra Deck verdeckt; ziehe 1 Karte für je 3 verbannte Karten. Für den Rest dieses Spielzugs, nachdem diese Karte aufgelöst wurde, kannst du keine Karten durch Karteneffekte ziehen. profitieren, zugleich aber so wenig wie möglich Verluste in der Spielstärke von Nadir Diener oder Dogmatika-BestrafungDogmatika-BestrafungFalleWähle 1 offenes Monster, das dein Gegner kontrolliert; lege 1 Monster, dessen ATK größer oder gleich sind, von deinem Extra Deck auf den Friedhof und falls du dies tust, zerstöre das Monster. Du kannst bis zum Ende deines nächsten Spielzugs, nachdem diese Karte aufgelöst wurde, keine Monster als Spezialbeschwörung vom Extra Deck beschwören. Du kannst nur 1 „Dogmatika-Bestrafung“ pro Spielzug aktivieren. einfahren. Da hat mir die obere Grafik und weitere Berechnungen schon sehr viel bei meiner Extradeckwahl geholfen.

Hat es da gerade zur Pause geklingelt?

Ja, ich muss euch heute leider auf das nächste mal vertrösten, da ich so langsam an das Limit eurer Auffassungsgabe gekommen bin. Aber keine Sorge, ich werde in wenigen Wochen den zweiten Teil nachreichen, in welchem wir dann den ganz neusten Topf genauer unter die Lupe nehmen werden und mal alle drei Töpfe untereinander vergleichen. Unterdessen teilt doch eure Meinung zu dem Thema unten in den Kommentaren.


-deckcreator16




[1]Normal Draw: Standardfall, wie häufig man Karte X in einer Fünf Karten Starthand aus 40 Karten zieht.

Desire Draw: Hierbei gehen wir nur vom "ziehe zwei" aus einem 39 Karten Deck(wir haben ja garantiert den Topf gezogen) aus, die Karte X zu ziehen.

Desire Draw + Start Hand: Hier gehen wir davon aus, wie hoch die Chance ist, aus 39 Karten(Topf gezogen) entweder auf den verbliebenen vier Starthandkarten oder dem zusätzlichen "ziehe zwei", also einer Starthand von sechs, mit der Karte X zu starten.

In jedem dieser Fälle gehen wir davon aus, dass wir Karte X mindestens einmal sehen wollen, wir können sie aber auch bis zu X mal sehen wollen.


[2]Desire Death: Hier habe ich mich auch wieder auf 39 verbliebenen Karten gestützt und geschaut, wie wahrscheinlich ich exakt X Kopien verbanne. Dafür betrachte ich die Zehn verbannten Karten wie eine Zehn Karten Starthand.

Desire Death Least 1: Ebenso starten wir hier mit 39 Karten, gucken aber viel eher, wie wahrscheinlich wir ein bis X Kopien verbannen.


[3]Ich habe mir dieses Wissen auch schon in einem meiner privaten Decks als Grundlage genommen: So habe ich eine sehr lange Zeit Himmelsjäger nur mit exakt zwei EffektverschleierinEffektverschleierinLevel 1 / ATK: 0 / DEF: 0Licht * Hexer * Effekt * EmpfängerWährend der Main Phase deines Gegners: Du kannst diese Karte von deiner Hand auf den Friedhof legen und dann 1 offenes Effektmonster wählen, das dein Gegner kontrolliert; annulliere bis zum Ende dieses Spielzugs die Effekte des offenen Monsters deines Gegners. (Dies ist ein Schnelleffekt.) gespielt. Der Grund dafür ist recht einfach: Ich präferiere im Go 2nd Build möglichst viele Zauberkarten zu haben, um das volle Potenzial der +1-Effekte aller verbliebenen Himmelsjäger-Karten durchzubekommen. Da Handtraps aber vorwiegend Monster sind, wollte ich diese auf ein Minimum reduzieren. Nun sollte aber irgendwie die Halqifibrax-Engine aus EffektverschleierinEffektverschleierinLevel 1 / ATK: 0 / DEF: 0Licht * Hexer * Effekt * EmpfängerWährend der Main Phase deines Gegners: Du kannst diese Karte von deiner Hand auf den Friedhof legen und dann 1 offenes Effektmonster wählen, das dein Gegner kontrolliert; annulliere bis zum Ende dieses Spielzugs die Effekte des offenen Monsters deines Gegners. (Dies ist ein Schnelleffekt.) sowie Kristron HalqifibraxKristron HalqifibraxLevel / ATK: 1500 / DEF: Wasser * Maschine * Effekt * Link2 Monster, darunter ein Empfänger
Falls diese Karte als Linkbeschwörung beschworen wird: Du kannst 1 Empfänger der Stufe 3 oder niedriger als Spezialbeschwörung von deiner Hand oder deinem Deck in die Verteidigungsposition beschwören, aber seine Effekte können in diesem Spielzug nicht aktiviert werden. Während der Main Phase oder Battle Phase deines Gegners (Schnelleffekt): Du kannst diese Karte verbannen, die du kontrollierst; beschwöre 1 Empfänger-Synchromonster als Spezialbeschwörung von deinem Extra Deck. (Dies wird als Synchrobeschwörung behandelt.) Du kannst jeden Effekt von „Kristron Halqifibrax“ nur einmal pro Spielzug verwenden.
, Selene, Königin der MeistermagierSelene, Königin der MeistermagierLevel / ATK: 1850 / DEF: Licht * Hexer * Effekt * Link2+ Monster, darunter ein Hexer-Monster
Falls diese Karte als Linkbeschwörung beschworen wird: Lege Zauberzählmarken in Höhe der Anzahl der Zauber auf dem Spielfeld und in den Friedhöfen auf diese Karte. Solange eine oder mehr „Endymion“-Karten auf dem Spielfeld liegen, können Monster deines Gegners diese Karte nicht als Angriffsziel wählen. Einmal pro Spielzug, während der Main Phase (Schnelleffekt): Du kannst 3 Zauberzählmarken von deiner Spielfeldseite entfernen; beschwöre 1 Hexer-Monster als Spezialbeschwörung von deiner Hand oder deinem Friedhof in die Verteidigungsposition in deine Zone, auf die diese Karte zeigt.
und Zugriffskodier-Sprecher integriert werden, da sie einem einen schnellen OTK ermöglicht. Die dafür notwendigen Empfänger hole ich mir primär durch Himmelsjäger-Mecha - Witwenanker und Himmelsjäger-Mecha - Haikanone vom Gegner, da selbige für ihre eigenen Kombos oder Interrupts in Form von Handtraps notwendig waren. Das hat mir einen entscheidenden Konsistenz-Boost gegeben, da ich die frei gewordenen Slots mit Power-Zauberkarten füllen konnte, die es meinem Gegner ziemlich schwer machten.


[4]Dieses "Framework" ist eine einfache Auf-Multiplikation der beiden anderen Szenarien "Chance den Topf zu ziehen" und "Chance in das Combo Piece(X) mit dem Topf zu ziehen". Denn Verknüpfungen von Wahrscheinlichkeitsereignissen können nur zwei Formen annehmen: "oder-Verknüpfungen" welche addiert werden (sprich Szenario A ODER Szenario B entspricht Wahrscheinlichkeit für A + Wahrscheinlichkeit für B) und "Und-Verknüpfungen" welche multipliziert werden (sprich Szenario A muss eintreten UND Szenario B muss eintreten, was Wahrscheinlichkeit für A * Wahrscheinlichkeit für B entspricht).

Während bei dem Framework "Chance den Topf zu ziehen" bei einem 40 Karten Deck und einer 5-Karten-Starthand immer bei 33,76 % bleiben wird, kann die "Chance in das Combo Piece(X) mit dem Topf zu ziehen" sehr viel stärker variieren, je nachdem wie häufig wir das Combo Piece (also X) spielen. In den folgenden Rechenbeispielen bleibe ich exemplarisch bei sechs, da das drei Rotäugige FusionRotäugige FusionZauberBeschwöre 1 Fusionsmonster, das ein „Rotäugig“-Monster als Material aufführt, als Fusionsbeschwörung von deinem Extra Deck und verwende dabei Monster von deiner Hand, deinem Deck oder deiner Spielfeldseite als Fusionsmaterial und falls du dies tust, wird sein Name zu „Rotäugiger schwarzer Drache“. Du kannst in dem Spielzug, in dem du diese Karte aktivierst, keine anderen Monster als Normal- oder Spezialbeschwörung beschwören. Du kannst nur 1 „Rotäugige Fusion“ pro Spielzug aktivieren. und drei Rotäugiger EinblickRotäugiger EinblickZauberLege 1 „Rotäugig“-Monster von deiner Hand oder deinem Deck auf den Friedhof; füge deiner Hand 1 „Rotäugig“-Zauber-/Fallenkarte von deinem Deck hinzu, außer „Rotäugiger Einblick“. Du kannst nur 1 „Rotäugiger Einblick“ pro Spielzug aktivieren. entspricht, um das Ganze vergleichbarer zu machen (Gesamtergebnis des Beispiel-Frameworks: 9,70 %). Habt das aber im Hinterkopf, wenn ihr all das für euer Szenario optimieren wollt.


[5]Extrav Draw + Start Hand: Hier gehen wir davon aus, wie hoch die Chance ist, aus 39 Karten(Topf gezogen) entweder auf den verbliebenen vier Starthandkarten oder dem zusätzlichen "ziehe zwei", also einer Starthand von sechs, mit der Karte X zu starten.

Extrav Death 1 Off: Die Wahrscheinlichkeit aus 15 Extra Deck Karten eine zu treffen, wo der Verlust einer Kopie schon Probleme macht.

Extrav Death 2 und 3 Off: So wie bei Extrav Death 1 Off, nur dass man hier mindestens 2/3 Kopien treffen muss, um Probleme zu bekommen.


[6]An der Stelle sei wohl noch erwähnt, dass ich nicht umsonst viele Beispielrechnungen mit Karten gemacht habe, welche ich in diesem eYCS-7-Deck oder meinem eYCS-8-Deck verwendet habe. Denn mir kam beim Bauen des eYCS-7-Decks die Idee für diesen Artikel und seither habe ich nur noch weiteres Material gesammelt, um euch was Sauberes formulieren zu können.

Antworten 14

  • Danke für den Artikel! Jetzt muss ich die blöden Rechnungen nicht mehr selbst machen, sondern kann einfach hier nachschauen. :D


    MfG

    ~Pfannkuchen~

  • Hey Deckcreator16,

    Ich bin leider nicht mit deinem Artikel zufrieden, sowie Ich das sehe machst du Vereinfachungen die du nicht verstehst und ziehst folglich falsche Schlüsse.

    Bsp: "Das ist darum interessant, weil die Effektivität von Topf der Begierden mit jeder zusätzlichen Kopie über sechs abnimmt", dies ist falsch korrekt wäre es ab der 7. Karte.

    Sei mir nicht böse, aber so wie es ausschaut willst du etwas erklären das du selber nicht verstehst. Ich habe nur die 1. Tabelle bis 9 Kopien nachgerechnet und bekomme andere Resultate und auch beim Rest stelle Ich mir gewisse? ob das richtig ist.

    Danke trotzdem für deine Bemühungen


    CopiesWahrscheinlichkeit min 1 Kopie auf der Starthand oder mit desires gezogen
    10.142
    20.267
    30.377
    40.473
    50.556
    60.623
  • Hab den Artikel noch nicht mal gelesen, aber gmaster, lies nochmal den Satz den du zitiert hast ...

  • Hab den Artikel noch nicht mal gelesen, aber gmaster, lies nochmal den Satz den du zitiert hast ...

    Mit 7 ist TdB "effektiver als mit 6" stimmt schon was Ich geschrieben habe.

    Deckcreator hat "... über sechs abnimmt" und korrekt wäre über sieben abnimmt

  • Ah, ich dachte du hast nicht richtig gelesen, dabei hast du nur das gelesene nicht verstanden.

    über 6 = ab 7

    über 7 = ab 8

  • Ah, ich dachte du hast nicht richtig gelesen, dabei hast du nur das gelesene nicht verstanden.

    über 6 = ab 7

    über 7 = ab 8

    Ich habe sowohl richtig gelesen als auch richtig verstanden. Ich habe es nachgerechnet und da sollte 7 rauskommen und nicht 6.

  • Ich habe sowohl richtig gelesen als auch richtig verstanden. Ich habe es nachgerechnet und da sollte 7 rauskommen und nicht 6.

    Deckcreator16 hat doch auch 7 geschrieben. Über Sechs =7+

  • Ja, AB 7, was er auch geschrieben hat, = "über 6"

    Du hast geschrieben ab 7, das war richtig, aber dazu sagst du, dass er eine Falschaussage getätigt hätte. Danach sagst du aber über 7. Das heißt, du verstehst nicht, das ab und über 7 nicht das gleiche ist.

  • Sry, sollte heissen nimmt ab der 8.Karte ab.


    Ich habe noch eine Simulation mit 10'000 Testhänden laufen lassen: 6 Starter, 3 Desires und 2 zwingende kombo pieces


    Ergebniss:

    5693 mal Starter auf Hand davon 1223 mal ein Kombopiece

    3374 mal Desires auf der Starthand davon 1701 ohne Starter davon wiederum 399 mit Kombopiece

    in 440 fällen konnte mit Desires ein Starter gezogen werden (auf Starthand kein starter und kein kombopiec) bei davon 29 Fällen wurde als 2. Karte ein Kombopiece gezogen

    in weiteren 218 fällen hat man ein Kombopiece verbannt.


    Zusammenfassung:

    In 4470 Fällen hätte man auch ohne Desires Kombo gehabt.

    In 193 weiteren Fällen konnte man die Kombo dank Desires spielen.





    Wenn man dies auch noch mit einbezieht kann man nicht mehr pauschal sagen bei soviel Startern ist desire am effektivsten (in %), da je nach anzahl combo pieces ein unterschiedliches Bild entsteht.

  • Hey Deckcreator16,[...]

    Zuerst einmal danke für das Feedback.

    Gerade wenn die Möglichkeit eines Rechenfehlers besteht sollte der natürlich aufgezeigt werden. Besonders da ich die Zahlen schon vor mehreren Wochen berechnet hatte, hatte ich beim ausformulieren des Artikels nochmal geprüft ob ich nicht irgendwas vergessen hatte(da auch die ersten Vergleichs-Ergebnisse anders waren, musste ich den Rechenweg erneut prüfen. Selbiger fehler ist mir funfact eben schon wieder passiert). Unter anderem habe ich genau deshalb die "Rechenwege" in die Fußnoten gepackt, damit man es zumindest gegenchecken kann und/oder für das eigene Szenario anpassen kann.


    Ich gehe von aus wir sprechen hier von folgender Spalte: Desire Draw + Start Hand

    die Rechnung die ich hier angewendet habe, geht davon aus, dass ich Pot of Desires in 100% aller fälle auf der Hand habe. Bedeutet wir haben keine 40 Karten mehr im Deck, sondern nur noch 39 Karten im Deck. Anschließend berechne ich hier die Wahrscheinlichkeit aus 39 verbliebenen Karten und 6 Draws die gewünschte Karte zu ziehen.

    Wieso mach ich das? Weil uns die Reihenfolge der Auftritte komplett egal ist. Mir ist egal ob der Topf die erste, dritte, fünfte, ... Karte ist. Man kann es sich wohl eher so vorstellen als habe ich als erste karte den topf gezogen und aktiviere den direkt(das banishen von Karten mal nicht einbezogen, da es das szenario auch nicht ändert, siehe grundlagenbeweis im Spielregel-Abschnitt), und ziehe anschließend einfach auf meine volle Hand auf. da kommt also die 15,38% für 1 Kopie und aller weiterer werte zustande.

    Diese Ziehrate ist rein theoretisch auch unabhängig ob es sich um Topf der Begierden, Topf der Extravaganz oder Topf der Gier handelt. Alle 3 "sollten" adhoc ohne weitere Bedingungen jederzeit einsatzbereit sein, wenn man sie gezogen hat.


    Man kommt auch auf ein ähnliches ergebnis(Unterschied 0,01%, also vermutlich rundungsfehler) wenn man das Szenario in 2 aufteilt: wir gehen wieder aus 100% mit topf zu starten(sprich 39 Karten im Deck) und eine 1-off ziehen wollen. Anschließend ziehen wir aus 39 verbliebenen Karten 4 Karten(10,26%) sowie 2 Karten(5,13%, auch wieder von 39 ausgehend, da mir erneut die reihenfolge egal sein dürfte und ich mehr fälle auffangen müsste ob ich nun ein Piece gezogen hätte, oder nicht). Wenn man beide Szenarien aufaddiert kommt man auf 15,39%.


    Die im Artikel erwähnte Differenz bezieht sich auf den Vergleichswert zur jeweiligen Stufe der normalen Hand. Ergo die 15,38% minus die einer normalen Starthand aus 5/40 Karten(12,50%) -> 2,88%. Dieser Wert steigt bei bis zu 6 Kopien auf 8,34% an und beim 7. sinkt er schon auf 8,30%, danach aber rapide(8,30% -> 8,03% -> 7,62% -> 7,10% -> 6,50% -> 5,87%). An sich steigt also noch die Wahrscheinlichkeit mit einer Kopie unserer Karte zu starten weiter an, aber die Effektivität gegenüber den Normal Draw sinkt natürlich. das ist interessant um auch zu überdenken ab wann man es "übertreibt" mit der Consistency Steigerung, wenn man bspw. noch Platz für handtraps braucht.


    Bei deinen Beispielen wäre ich natürlich auch dankbar auf dem Rechenweg. Denn ich komm gerade auf keinen Weg, wie ich da hinkomme. Ich bin mir sicher ich habe deine Zahlen auch schon irgendwann mal irgendwo gesehen, aber auch die finde ich nicht mehr wieder.

    edit: vielleicht habe ich ja auch was übersehen was du mitbedacht hast. Deswegen frag ich eher freundlich nochmal nach dem Rechenweg. Ist ja auch hilfreich für alle die in Zukunft hierher kommen und es verstehen wollen(bzw. siehe kommentar weiter unten, "neu ausrechnen müssen").


    Danke für den Artikel! Jetzt muss ich die blöden Rechnungen nicht mehr selbst machen, sondern kann einfach hier nachschauen. :D


    MfG

    ~Pfannkuchen~

    Naja, more or less. Wie ich schon hier kurz zu beginn angesagt habe: Das gilt natürlich nur solange, wie du das gleiche Szenario hast wie hier. Ändere ein kleines Rädchen in der Rechnung und die Zahlen fliegen einem Regelrecht um die Ohren. bspw. kann man unter Pot of Desires immer noch Upstart goblin spielen, was den Extrav minimal schwächen kann. Oder was passiert wenn die Starting Hand in 2-3 Jahren nochmal weiter gekürzt wird von 5 auf z.b. 4 Karten. Wir hatten ja schonmal etwas ähnliches bei der Änderung von 1st Player's Starting Hand von 6 auf 5, wo die alten Zahlen(die teils aus dem "Road of the King" von Patrick Hoban stammt) einfach durch den Fleischwolf gedreht wurden. mMn. wird das hiermit sehr gut gecovert: Youtube Video by Duelist Academy. Relevanter Part startet ab 10:30. Letzteres hab ich auch schon mal in diesem Artikel einbezogen/erwähnt.

    Man muss halt leider sagen dass all diese Zahlen wie Momentaufnahmen sind. Verändert sich nur eine kleinigkeit am Spiel, oder generell am Kartenpool ist das alles nicht mehr 100% valide. Darum ja auch die Rechenwege in den Fußnoten. Für das meiste kann man dann sowas wie http://yugioh.party/ verwenden.


    edit: und gerade weil es diese vielen kleinen "Rädchen" gibt, gehe ich fast schon davon aus, dass irgendwo bei meinen Zahlen ein Rechenfehler/Tippfehler/etc. drin ist. Ein Grund warum jedes Feedback eines möglichen Fehlers mMn. sehr wichtig ist.

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