Wie werde ich besser in Yu-Gi-Oh! – Teil 2

Den Artikel von Misterfirstblood könnt ihr hier finden.

Da das passende Fundament vom guten Misterfirstblood schon gelegt wurde, wollte ich mit einem Kurzüberblick fortsetzen, der einige Techniken der Profispieler offenlegt. Zuerst schauen wir grob, wie sich die Profispieler auf große Turniere vorbereiten hinsichtlich Deckbau und Technik. Danach werden wir gemeinsam analysieren, worauf die erfahrenen Spieler vor dem Duell und während des Spiels achten. Auch Beispiele für Techniken verschiedener Gedankenspiele werden anschließend mit inkludiert. Abgerundet werden die verschiedenen Subthemen durch einige Tipps und Methoden, die ihr leicht in euren Spielalltag übernehmen könnt.



Gute Vorbereitung ist die halbe Miete


Um gut vorbereitet zu sein müssen der Deckbau und das technische Spiel auf absolutem Höchstniveau sein. Damit man eine gute Turnierform bekommt, muss viel gespielt und getestet werden. Der wichtigste Unterschied, der zwischen Profi und Amateur hier auftritt, ist die Art und Weise des Testens. Erfahrene Spieler spielen immer in derselben Umgebung mit denselben Leuten, die auf ihrem Niveau oder über ihrem Spielerlevel sind, sodass sie durch die entgegengebrachten Tipps und Hinweise suboptimale Spielzüge analysieren können und diese zukünftig vermeiden können. Diese zeitaktuellen Hilfestellungen sind äußerst wichtig, denn wer erinnert sich noch an genau diese eine Situation im Probeduell mit allen Rahmenbedingungen lückenlos, wenn das Spiel über mehrere Runden dauert und aufgrund der Testumgebung allgemein mehr Zeit in Anspruch genommen wird. Dieses Feedback ist der entscheidende Punkt, wenn es um das technische Spiel geht. Beim Deckbuilding wird die Sache deutlich schwieriger. Dadurch, dass man nur eine bestimmte Anzahl von Turnieren vor dem Großevent besuchen kann, und diese im Umfang deutlich schmaler ausfallen als das Großturnier, wird man sein Deck nicht komplett durch das reine Spielen für das Großevent perfektionieren können. Hier kommen verschiedene Mechanismen ins Spiel. Einerseits werden Deckbautheorien des Deckkerns analysiert bezüglich wie häufig die verschiedenen Karten gespielt werden sollten und welche Karten des Deckthemas oder des Decktyps überhaupt inkludiert werden. Diese Theorien entstehen entweder durch bereits gespielte Turniere, sei es im TCG oder im OCG, oder durch Statistik, also pure Wahrscheinlichkeitsrechnung. Bei der Statistik benötigt man keine Hilfe von außerhalb, da man das Internet zur Verfügung hat – eine nützliche Webseite findet ihr verlinkt bei den Handlungsempfehlungen am Ende des Abschnitts. Als Faustregel gilt, dass man Konstanz über blanke Spielstärke stellen sollte. Bei der Analyse vorhandener Decklisten ist die Qualität der Hinweise schwankend, da man kein Feedback bekommen kann, bei dem man sich sicher sein kann, dass der Spielkollege richtig liegt und man selbst falsch. Eine typische Situation ist die Anzahl der Karten im Main Deck, wo manche Spieler auf 40 Karten schwören, andere jedoch regelmäßig davon abweichen. Andererseits werden Side-Strategien aufgestellt, die mit den flexiblen Spots im Main Deck im Einklang sein müssen. Die Side-Strategie und die flexiblen Spots im Main Deck richten sich nach dem aktuell gespielten Format und der Meta, der erwarteten Repräsentation bestimmter Decks in den Vorrunden, sowie, je nach Zieldefinition für das Turnier, die erwartete Konversionsrate bestimmter Deckthemen und Vorbereitungen gegen bestimmte Techs, die neu in das Turnier eingebracht werden. Woher man wissen soll, welche Techs eventuell gespielt werden? Das ist alles eine Sache der Spielerfahrung und der Auswahl der Testpartner, weswegen man sich nicht nur mit seinem eigenen Deck beschäftigen sollte, sondern auch mit den üblichen Strategien, auf die man treffen könnte.


Was solltet ihr also übernehmen, um fit für die Großturnierszene zu sein?

  • Ihr solltet euch ein gesundes Testumfeld suchen, in der ihr euch wohl fühlt und in der ihr genug Platz habt um als Spieler zu wachsen. Nutzt doch das eTCG-Forum über diesen Link, um Spielgruppen in eurer Nähe zu finden. Ich bin mir sicher, dass ihr fündig werdet!
  • Anschließend heißt es viele Duelle spielen, sich mit seinen Testpartnern auszutauschen und aktiv in der Entwicklung des Formates zu bleiben, sei es durch Chaträume, Teams und Gruppen oder durch Foren.
  • Habt Mut eurem Gegenüber zu widersprechen, fuchst euch in die Materie hinein und stellt Theorien auf, wie das Turnier aussehen könnte von den Repräsentationen her. Rennt nicht jedem Influencer blind nach, sondern hinterfragt die Thematiken.
  • Denkt euch in den Gedankengang toppender Personen hinein, wieso sie welche Karte gespielt haben und welche Gegner sie getroffen haben. Manchmal hat man so einen besseren Einblick und versteht, wieso bestimmte Karten für das Turnier funktioniert haben, in Zukunft aber nicht mehr funktionieren werden.
  • Baut euer Deck auf Konstanz auf. Auf Großturnieren müsst ihr über mehrere Runden eine konstante Leistung aufbringen. Ihr solltet deswegen konstante Spielzüge und Strategien bevorzugen, auch wenn diese schwächer sind als andere Kombos, die euer Endfeld nur übertrieben aufblasen würden. Am Ende des Tages ist es egal, ob ihr mit vier interruptions gewinnt oder ob ihr mit 7 interruptions gewinnt, Hauptsache ihr gewinnt euer Match.
  • Schaut nach, wie ihr eure Deckplätze effizient ausnutzt. Hier könnte euch ein „hypergeometric calculator“ behilflich sein. Ein „hypergeometric calculator“ ist ein Rechner, der euch Wahrscheinlichkeiten ausrechnet, sodass ihr verschiedene Szenarien theoretisieren könnt. „Was verändert sich mathematisch, wenn ich einen Starter mehr spiele? Lohnt es sich rechnerisch, oder kann ich den Deckplatz anders verwenden? Sollte ich mehr Extender spielen, oder habe ich oft genug einen auf der Starthand? Wie viele Handtraps muss ich spielen, wenn ich mindestens zwei verschiedene starten will?“ Um Antworten auf diese Fragen zu bekommen, lohnt es sich hier vorbeizuschauen.

Die Augen sind überall


Jetzt ist es Zeit! Unsere Vorbereitungen sind erfolgreich abgeschlossen und wir stehen nun vor Beginn der ersten Runde des Großevents. Man sieht schon überall Spielertrauben versammelt, die noch letzte Vorbereitungen treffen, sei es ein Probeduell um warm zu werden oder das Umhüllen des Decks. Nun werden endlich die Pairings ausgehängt, die Online-Pairings fahren langsam hoch und die Ansage des Turnierstarts ertönt durch die Lautsprecher der Halle. Ihr geht zu den Pairings, schaut eure Tischnummer nach und schon tigert man an den Spieltisch. Nun kommt es darauf an, ob ihr als erster am Spieltisch seid. Ist dies der Fall, so ist es die Idealsituation. Schon jetzt könnt ihr beginnen euer Deck auszupacken und zu mischen, ohne dass der Gegner mitbekommt, mit welcher Technik ihr mischt. Ebenso sieht er nicht zufällig, welches Deckthema ihr spielt, indem zum Beispiel beim Auspacken eine Karte des Extra Decks oder des Main Decks zum Gegner zeigend hinausschaut. Jetzt kommt endlich euer Gegner an. Er packt eine Spielmatte aus und legt seine Deckbox auf dem Tisch. Schon jetzt lassen sich erste Annahmen treffen, auf was für eine Art Gegner ihr treffen könntet. Teamshirts bekannter Teams lassen auf einen erfahrenen Spieler schließen, der ebenfalls eine gute Vorbereitung getroffen hat. Während Spielmatten mit „Anime“-Designs meist auf „Casuals“ schließen lassen, so haben Spieler mit einer YCS Topcut-Spielmatte einen „Competitive“-Anschein. Das weist entweder auf einen guten Spieler oder auf einen Spieler mit genug monetären Mitteln hin, sodass man davon ausgehen kann, dass dieser Spieler bestimmte Staples sein Eigen nennt oder er ein kostspieligeres Deck mitbringt. Hier kann man durch geschickten Smalltalk vor dem Duell weitere Informationen herauskitzeln, beispielsweise indem man nachfragt, wie er an die Matte gekommen ist. Auch die Hüllenfarbe kann ein Hinweis sein. Bei „Casuals“ deutet diese meist auf die mögliche Deckwahl. Als Beispiel aus eigener Erfahrung wäre die YCS Düsseldorf 1 zu nennen, wo rote Deckhüllen von den „Casuals“ für ihr Großsalamander-Deck benutzt wurden. Nach dem Auspacken geht es nun endlich ans Kartenmischen. Hier sollte man beobachten, wie der Gegner sein Deck mischt. Dies ist nicht nur notwendig, um potenzielles Schummeln aufzudecken, sondern auch wichtig, um herauszufinden, wie man selbst das Deck des Gegners mischen oder abheben sollte und wie man sein eigenes Deck mischen sollte. Kleiner Hinweis an dieser Stelle: Ich heiße Schummeln nicht gut und würde es euch nicht empfehlen. Sofort nach dem Mischen geht es an den Würfelwurf. Auch hier kann man beobachten, ob man einen erfahrenen oder vermögenden Spieler vor sich hat, indem er zum Beispiel mehrere YCS Würfel der Voranmeldung hat. Nachdem man geklärt hat, wer beginnt, geht es an das Ziehen der Starthand. Man sollte unbedingt darauf schauen, wie der Gegner die Karten zieht. So unterbindet man einerseits Schummeln, wie beispielsweise eine gekonnte Bewegung des Mittelfingers, der die unterste Deckkarte zu seinen Handkarten schiebt, und andererseits kann man eventuelle Informationen über gezogene Karten mitbekommen, indem die Karte schief gezogen wird oder die Hand in einem Winkel gehalten wird. Auch Reflektionen und Spiegelungen können ungewollte Informationen mitgeben.


In der Hitze des Duells kann man leicht den Überblick und vor allem den Gegner aus den Augen verlieren. Dies sollte man vermeiden, da der Gegner immer versteckte Informationen mitgibt. Der Großteil der Kommunikation in unserem Leben erfolgt nonverbal, also über Gesten, Mimik, die Körpersprache, Tonfall und ähnliches. Ändert sich beispielsweise die Gestik des Gegners positiv nach der Draw Phase, so kann man davon ausgehen, dass er eine gute Karte gezogen hat. Sollte die Gestik einen negativen Anschein machen, so wird er wohl keine gute Karte gezogen haben. Deswegen versuchen die meisten regelmäßigen Turnierspieler ein „Poker face“ zu nutzen, auch wenn das nicht durchgehend funktioniert. Ein kleines Zusammenziehen der Augen, nervöses Wippen mit dem Fuß, eine Veränderung beim Blinzelintervall oder plötzliches Schwitzen, irgendeine körperliche Reaktion ist immer zu beobachten.


Der Gegner macht endlich seinen ersten Zug. Im gegnerischen Zug kann man verschiedene Verhaltensweisen analysieren. Beispielsweise wenn der Gegner Zauber- und Fallenkarten verdeckt setzt, könnte man darauf achten, wie oft er welche Karte anschaut, nachdem sie verdeckt liegt. Auch könnte man beobachten, ob er immer die wichtigste Zauber- oder Fallenkarte an eine bestimmte Position spielt. Aus eigener Erfahrung kann ich anmerken, dass die meisten Amateure die wichtigste Karte zuerst oder mittig setzen und diese entsprechend häufig anschauen. Sollte er Karten offen spielen, so kann man darauf aufpassen, welche Karten ausgespielt werden. Einerseits kann man bei bestimmten Karten direkt ablesen, welche Engine der Gegner in sein Deck gepackt hat, wie beispielsweise eine Engine mit Zoodiaks in einem Sta-Brigade-Deck, andererseits kann man sich erschließen, welche Karte wie oft gespielt wird, sollten Schnitt- oder Druckfehler, unterschiedliche Raritäten, unterschiedliche Auflagen, unterschiedliche Sets oder unterschiedliche Sprachen ins Auge fallen. Natürlich kann der Gegner auf diese Weise auch Informationen mitgeben, wenn er sich zum Beispiel einen Blauäugiger w. DracheBlauäugiger w. DracheLevel 8 / ATK: 3000 / DEF: 2500Licht * DracheDieser legendäre Drache ist eine mächtige Zerstörungsmaschine. Er ist buchstäblich unbesiegbar, nur wenige haben diese Furcht einflößende Kreatur gesehen und lange genug gelebt, um davon zu berichten. aus LCKC auf die Hand holt und anschließend einen Blauäugiger w. DracheBlauäugiger w. DracheLevel 8 / ATK: 3000 / DEF: 2500Licht * DracheDieser legendäre Drache ist eine mächtige Zerstörungsmaschine. Er ist buchstäblich unbesiegbar, nur wenige haben diese Furcht einflößende Kreatur gesehen und lange genug gelebt, um davon zu berichten. aus SDBE ausspielt.


Welche Tipps kann ich euch also auf den Weg mitgeben?

  • Geht so früh wie möglich an euren Tisch, sodass ihr, wenn möglich, zuerst da seid.
  • Setzt euch auf die Seite des Tisches, von der aus ihr den Timer seht. Es ist wahrscheinlicher, dass der Gegner nicht zu stark auf die Zeit achtet, wenn der Timer außer Sichtweite ist.
  • Habt immer einen eigenen Block mit Stift dabei, sodass ihr Lebenspunkte mitschreiben könnt.
  • Immer einen eigenen Würfel mitnehmen, falls der Gegner keinen dabeihat. Dabei immer mit demselben Würfel würfeln, mit dem der Gegner auch würfelt.
  • Habt Ersatzhüllen dabei, falls Hüllen „aus Versehen“ kaputtgehen.
  • Schaut auf die Ausrüstung eures Gegners, damit ihr euch ein erstes Bild von ihm machen könnt.
  • Achtet auf eventuell hervorblitzende Karten, wenn der Gegner sein Deck auspackt.
  • Ändert häufig eure Methode, wie ihr euer Deck mischt, damit der Gegner keine Chance hat euer Deck zu stacken (also euer Deck in negativer Hinsicht sortiert). Auch ein abschließendes „cutten“ des eigenen Decks (also erneutes Abheben, nachdem der Gegner gemischt hat) ist erlaubt und löst die meisten Betrugsversuche.
  • Beobachtet den Gegner aktiv, denn dann werden Schummelversuche meist gar nicht erst unternommen.
  • Die Körpersprache des Gegners spricht Bände. Ihr müsst sie nur lesen lernen. Ich würde euch vorschlagen, dass ihr euch selbst und eure Freunde als Beispiel hernehmt und in Zukunft vermehrt darauf achtet.
  • Mischt eure Hand, wenn ihr Karten eurer Hand hinzufügt. Anschließend kann der Gegner nicht wissen, wo die hinzugefügte Karte ist oder welche Karten länger auf der Hand sind.
  • Fragt regelmäßig nach, wie viele Karten euer Gegner auf der Hand hat. Einerseits kann man so „double draws“ vermeiden (wenn der Gegner in seiner Draw Phase zwei Karten anstatt einer Karte zieht). Andererseits werden auch andere Schummelversuche leicht aufgedeckt.
  • Mischt eure Zauber- und Fallenkarten durch blindes Handmischen, bevor ihr sie setzt. Auf diese Weise kann weder Gegner noch man selbst wissen, wo man die spielstärksten Karten hat.
  • Mischt beim Siden euer komplettes Side ins Deck. Hier kann der Gegner nicht direkt sehen, wie viele Karten ihr sidet. Zur Kontrolle danach Pile-Shufflen, sodass keine Fehler beim Siden passieren.
  • Kauft Karten, die ihr als playset benötigt, direkt aus demselben Set in derselben Rarität, derselben Sprache und Beschaffenheit. Der Gegner bekommt so keine versteckten Informationen mit.
  • Wenn ihr Karteneffekte nicht 100% im Kopf habt, dann lest sie erneut durch. Fragt einen Judge nach einer Übersetzung für die Karte, wenn die Karte in einer Sprache gedruckt ist, die ihr nicht verstehen könnt. Lasst euch dabei nicht von eurem Gegner abbringen, ihr bekommt die Zeit gutgeschrieben.
  • Schreibt immer eure Lebenspunkte mit. Wenn nur der Gegner die Lebenspunkte aufschreibt, dann habt ihr nichts in der Hand, wenn er schummelt und es anschließend zum Judge Call kommt.


Ein falscher Freund


Jeder kennt sie, aber nicht jeder liebt sie. Kleine Gedankenspielchen machen für viele Duellanten das Spiel erst interessant, während andere gut darauf verzichten können. Wie vorher schon beschrieben, könnt ihr freundlich gegenüber eurem Gegner sein und ihn zum Smalltalk animieren, um mehr Informationen von ihm zu bekommen. Das kann auch als Vorarbeit gewertet werden, da man den Gegner dann psychologisch unter Druck setzen kann, wenn man einen Spielfehler macht und den Spielzug zurücknehmen möchte. Teilweise wird das auch eingesetzt um kleinere Schummeleien als Versehen ansehen zu lassen, wie das falsche Auflösen von Karteneffekten. Ein Beispiel wäre der Versuch des Zurücknehmens von Streichbuben Reiß-Röhr-RösterStreichbuben Reiß-Röhr-RösterLevel / ATK: 3000 / DEF: Wasser * Aqua * Effekt * Link2+ „Streichbuben“-Monster
Muss als Linkbeschwörung beschworen werden. (Schnelleffekt): Du kannst diese Karte als Tribut anbieten; zerstöre alle Zauber und Fallen, die dein Gegner kontrolliert. Falls diese Karte, die dir gehört, durch eine Karte deines Gegners auf deinen Friedhof gelegt wird: Du kannst 1 Karte in deinem Friedhof wählen, außer einem Linkmonster; füge sie deiner Hand hinzu. Du kannst diesen Effekt von „Streichbuben Reiß-Röhr-Röster“ nur einmal pro Spielzug verwenden.
durch den Effekt von Streichbuben Wau-Wau-GebellStreichbuben Wau-Wau-GebellLevel / ATK: 2000 / DEF: Feuer * Pyro * Effekt * Link2 „Streichbuben“-Monster
Ein „Streichbuben“-Monster, auf das diese Karte zeigt, erhält 1000 ATK. Während des Spielzugs deines Gegners (Schnelleffekt): Du kannst diese Karte als Tribut anbieten und dann 2 „Streichbuben“-Karten mit unterschiedlichen Namen in deinem Friedhof wählen, außer Linkmonstern; füge sie deiner Hand hinzu, zusätzlich können „Streichbuben“-Monster, die du kontrollierst, in diesem Spielzug nicht durch Karteneffekte deines Gegners zerstört werden. Du kannst diesen Effekt von „Streichbuben Wau-Wau-Gebell“ nur einmal pro Spielzug verwenden.
um ein gegnerisches Vom Grab gerufenVom Grab gerufenZauber * SchnellWähle 1 Monster im Friedhof deines Gegners; verbanne es und falls du dies tust, werden seine Effekte sowie die aktivierten Effekte und Effekte auf dem Spielfeld von Monstern mit demselben Grund-Namen bis zum Ende des nächsten Spielzugs annulliert. zu umspielen. Als Leitfaden sollte man mitnehmen, dass nette Gegner immer etwas von einem wollen, sei es das Sammeln von Informationen oder das Verzeihen von Fehlern.


Eine andere Technik, die den Gegner ablenken soll, wäre das sogenannte „trash talking“. Hierbei versucht der Gegner durch unangebrachte Bemerkungen den Gegner aus seinen Gedanken zu bringen, um ihn zu Spielfehlern zu animieren. Es kommt immer auf die eigene Mentalität an, ob man sich leicht ablenken lässt oder ob man es ignorieren kann. Sollte es Überhand nehmen, so scheut euch nicht einen Judge zu rufen, um das Problem zu klären.


Die andere Möglichkeit, den Gegner unbemerkt abzulenken wäre das exzessive Stellen von Fragen während des Duells. Einerseits können es Fragen bezüglich Karten sein, wie Rulings, andererseits können es auch belanglose Fragen sein, die nichts mit dem Duell an sich zu tun haben, wie beispielsweise Nachfragen, woher die Spielmatte kommt oder wie man an eine bestimmte Karte gekommen ist. Wie immer ist die Devise, dass man einen Judge rufen sollte, wenn man der Meinung ist, dass der Gegner dies absichtlich tut. Die Judges sind dafür da, die Probleme zu lösen. Solange es keine wilden Anschuldigungen sind und man Indizien nennen kann, sind die Probleme schnell aus dem Leben geschafft.


Zum Ende noch ein paar Hinweise, die ihr hoffentlich adaptieren könnt:

  • Legt euch ein dickes Fell an und nehmt nicht alles zu persönlich.
  • Lasst euch psychologisch nicht unter Druck setzen. Turniere haben Regeln, an die man sich halten muss. Es ist nicht verwerflich, wenn ihr Spielfehler nicht zurücknehmen lasst.
  • Schaltet einen Judge ein, sollte euer Gegner nicht auf eure Probleme eingehen. Ihr könnt euch auch beim Judge melden, wenn er sein Fehlverhalten nicht unterbindet.
  • Behaltet einen klaren Kopf und versucht euch eure nächsten Spielzüge zu merken, bevor ihr in eine Argumentation mit dem Gegner geratet.


Es gibt selbstverständlich auch noch andere Techniken, die von den wahren Profis angewandt werden. Jedoch würde es etwas den Rahmen des Artikels sprengen, wenn man alle vollumfänglich behandeln würde. Die Zieldefinition des Artikels war ein Überblick der wichtigsten Techniken, sodass ihr gegen „Schummler“ geschützt seid und eventuell noch etwas für eure eigene Vorbereitung mitnehmen könnt. Ich hoffe, dass dieses Ziel zu eurer Zufriedenheit erfüllt wurde und freue mich, wenn ihr neue Informationen herausziehen konntet.



Als Abschluss ein frohes -800, euer Schreibteam von Hallohallo Card Gaming

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