The psychology behind Yu-Gi-Oh!: Warum bauen wir Decks, wie wir sie bauen? - Teil 1

Liebe Community, aktuell finden weitreichende Wartungen an der Forenstruktur von eTCG statt. Diese sind aktuell noch im Gange. Das Forum ist normal erreichbar, allerdings kann es zu der einen oder anderen unvorhersehbaren Störung von Verlinkungen und zur Verschiebung von Threads kommen. Wir informieren euch, sobald alles erledigt ist.

Zwei Zustände in nur einem Geist



Den Anfang macht die sogenannte „Dual System Theory of Cognition“ von Jonathan St. B. T. Evans, beziehungsweise die sogenannte „Dual Process Theory“ von William James. Um den Worten von Martin Ludwig Hofmann zu folgen, so wechseln wir zwischen der spielerischen Leichtigkeit und starker Konzentration unbewusst das kognitive System. Laut aktuellen neurowissenschaftlichen und kognitionspsychologischen Forschungsergebnissen agiert das menschliche Gehirn nicht als ein System, sondern es besteht aus zwei Systemen. Daniel Kahnemann hat hierfür die Begriffe System 1 und System 2 eingeführt.


Bitte eine Übersetzung!


Unser Gehirn arbeitet in zwei systematischen Zuständen, die komplett unterschiedlich voneinander sind. Wir können in unserem Alltag jedoch nicht bewusst kontrollieren, mit welchem System wir welche Aufgaben lösen.


System 1 agiert weitgehend unbewusst, nahezu automatisch, nutzt kaum Ressourcen und strengt uns somit nicht an. Es nimmt uns somit einen Teil der kognitiven Arbeit ab, wir verlassen uns auf die Intuition und sind somit kreativer unterwegs. Dieser Zustand ist als Autopilot gut zu umschreiben.


System 2 hingegen beinhaltet sämtliche Prozesse der analytischen Intelligenz laut Stranovich und West. Wir agieren im System 2 weitgehend bewusst, können rationale Entscheidungen tätigen, müssen uns konzentrieren, können so komplexe Aufgaben lösen und fühlen uns demnach angestrengt und ausgelastet.


Was hat das jetzt genau mit mir als Yu-Gi-Oh!-Spieler zu tun?


Auch wenn wir Yu-Gi-Oh! spielen, Theorien erarbeiten oder Decks aufbauen, arbeitet unser Gehirn mit einem dieser zwei Systemen. Wenn wir uns dessen bewusst sind, können wir die Auswirkungen auf unseren Deckbau erläutern.


Ich erkläre das am berühmten „Cognitive Reflection Test“, im folgenden nur noch CRT genannt.


Nur kurz zur Erläuterung, was der CRT überhaupt ist. Der CRT wurde erstmals von Shane Frederick ins Leben gerufen, einem Professor bei der Yale School of Management, der vorher auch am Massachusetts Institute of Technology tätig war. Der originale CRT bestand nur aus drei Fragen:

  • Ein Schläger und ein Ball kosten zusammen $1,10. Der Schläger kostet $1,00 mehr als der Ball. Wie viel kostet der Ball?
  • Wenn man 5 Minuten mit 5 Maschinen braucht um 5 Geräte herzustellen, wie lange braucht man mit 100 Maschinen um 100 Geräte herzustellen?
  • In einem See sind viele Seerosen. Jeden Tag verdoppelt sich die Fläche, welche die Seerosen bedecken. Wenn es 48 Tage dauert den gesamten See zu bedecken, wie lange dauert es dann die Hälfte des Sees zu bedecken.

Menschen, die stark im System 1 verankert sind, würden nun antworten, dass der Ball 10 Cent kostet, dass die Maschinen 100 Minuten benötigen und dass es 24 Tage dauert, bis die Seerosen den halben See bedecken.


Die richtigen Antworten wären jedoch, dass der Ball 5 Cent kostet, die Maschinen weiterhin nur 5 Minuten brauchen und es 47 Tage dauert, bis der halbe See bedeckt ist.


Ich kann alle beruhigen, die jetzt leicht enttäuscht vor dem Bildschirm sitzen, da sie die falsche Antwort gegeben haben. Ich kann euch versichern, dass ihr nicht allein seid, nein sogar im Gegenteil. Wenn man die Gesamtwerte aller CRT betrachtet, die bei den verschiedensten Eliteuniversitäten in den USA durchgeführt wurden, so kann man erkennen, dass nur knapp 17% alle Fragen richtig beantwortet haben. Also ja, die deutliche Mehrheit arbeitet im System 1.


Jetzt stellt sich natürlich die Frage, was es uns bringt zu wissen, dass die Mehrheit der Menschen auf scheinbar offensichtliche Dinge eher mit System 1 unterwegs ist. Die Antwort darauf ist ganz simpel! Menschen, die verstärkt System 1 einsetzen, sind auch anfälliger für Maßnahmen der ökonomischen Denkweise, also zum Beispiel der „Prospect Theory“ oder Verankerung, sowie für mentale Gedankenspielchen, wie beispielsweise Storytelling. Die genannten Beispiele schauen wir uns nun im Folgetext etwas genauer an und nehmen Bezug, inwieweit sich das auf unseren Deckbau auswirken könnten.


Kahnemann hat es schon wieder getan! – Die „Prospect Theory“



Die sogenannte „Prospect Theory“, die von Daniel Kahnemann und Amos Tversky entwickelt wurde, ist eine Theorie der Wirtschaftswissenschaften in der Verhaltensökonomik, die beschreibt, wie sich das vermeintliche Risiko und Über- und Unterschätzung von Ereignissen mental auf Menschen auswirkt.


Die Theorie besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil ist die Darstellung der Verlustaversion von Menschen, die mit System 1 arbeiten.


Menschen in System 1 haben Angst vor Risiko, wenn es um das erwartete, positive Ergebnis geht. Daher würden sie immer eine Lösung bevorzugen, die ihnen weniger Ertrag bringt, jedoch mit einer höheren Wahrscheinlichkeit eintritt.


Auf der anderen Seite sind Menschen in System 1 risikofreudig, wenn es um die Schadensbegrenzung bei möglichen Verlusten geht. Sie nehmen lieber Optionen, die mit geringer Wahrscheinlichkeit auftreten, wenn sie somit Verluste vermeiden oder begrenzen können.


Der zweite Teil der Theorie beschreibt eine Entdeckung, die auch beim „Overconfidence Effect“ aufgetreten ist. Menschen in System 1 übergewichten gerne Optionen, die mit einer geringen Wahrscheinlichkeit auftreten, während sie Ereignisse, die mit hoher Wahrscheinlichkeit auftreten, eher untergewichten.


Was verrät uns das alles jetzt zum Thema Deckbau?


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Wir wissen jetzt, dass die Mehrheit mit System 1 arbeitet und somit in einer gewissen kognitiven Voreingenommenheit ist.


Die Risikoaversion tritt häufig bei Decklisten für Großturniere auf. Man fokussiert sich auf einen Spielplan, den man so konstant wie möglich durchsetzen will über die enorme Zeitspanne. Win more-Karten sucht man meist vergeblich. Deswegen verweist auch Patrick Hoban darauf, dass man die sogenannten „Additional Extender“ aus seinem Deck verbannen sollte – soweit möglich. Mehr zum Thema Hoban findet ihr hier.


Risikofreude wird hingegen bei Rogue Decks ausgelebt, wo man lieber mehrere generische Engines mitreinpackt, sodass das Endfeld besser aufgestellt ist, wodurch jedoch die Brickanfälligkeit höher wird und das Starten als Zweiter suboptimaler wird.


Die Übergewichtung von Optionen fällt besonders bei „Engine Requirements“ und Konstanzkarten wie Topf der BegierdenTopf der BegierdenZauber * NormalVerbanne die obersten 10 Karten verdeckt von deinem Deck; ziehe 2 Karten. Du kannst nur 1 „Topf der Begierden“ pro Spielzug aktivieren.
auf. Es kommt uns häufig vor, dass wir unsere „Engine Requirements“ ziehen, oder dass wir mit Topf der BegierdenTopf der BegierdenZauber * NormalVerbanne die obersten 10 Karten verdeckt von deinem Deck; ziehe 2 Karten. Du kannst nur 1 „Topf der Begierden“ pro Spielzug aktivieren.
eine oder mehrere Kopien nachziehen, auch wenn es rein statistisch nicht so ist. Mehr zum Thema Statistik hinter den Töpfen findet ihr hier.


Eine Untergewichtung ist mir vor allem bei Diskussionen der Ratios zu Startern, Extendern und Handtraps aufgefallen. Auch wenn man die Statistiken offenlegt, man das Optimum an den Zahlen klar erkennen kann, so wird das häufig erreichte Optimum untergewichtet, während die seltenen suboptimalen Starts stark hervorgehoben werden.


Hinzukommend zur „Prospect Theory“ kommt auch noch der „Endowment-Effekt“, der beschreibt, dass wir Dinge, die wir schon besitzen, deutlich mehr wertschätzen als Dinge, die wir nicht besitzen. Somit lässt sich auch erklären, wieso teure Staples wie Talent der drei TaktikenTalent der drei TaktikenZauber * NormalFalls dein Gegner während deiner Main Phase dieses Spielzugs einen Monstereffekt aktiviert hat: Aktiviere 1 dieser Effekte;
● Ziehe 2 Karten.
● Übernimm bis zur End Phase die Kontrolle über 1 Monster, das dein Gegner kontrolliert.
● Sieh dir die Hand deines Gegners an und bestimme 1 Karte davon, die ins Deck gemischt wird.
Du kannst nur 1 „Talent der drei Taktiken“ pro Spielzug aktivieren.
oder Verbotener TropfenVerbotener TropfenZauber * SchnellLege eine beliebige Anzahl anderer Karten von deiner Hand und/oder Spielfeldseite auf den Friedhof; bestimme so viele Effektmonster, die dein Gegner kontrolliert, und bis zum Ende dieses Spielzugs werden ihre ATK halbiert, zusätzlich werden ihre Effekte annulliert. Dein Gegner kann als Reaktion auf die Aktivierung dieser Karte weder Karten noch die Effekte von Karten mit demselben Grund-Typ (Monster/Zauber/Falle) wie die Karten aktivieren, die auf den Friedhof gelegt wurden, um diese Karte zu aktivieren. Du kannst nur 1 „Verbotener Tropfen“ pro Spielzug aktivieren.
generell in Decks inkludiert werden, auch wenn das nicht in jedem Deck sinnvoll ist.



Anker auswerfen!



Den nächsten Effekt, den wir näher betrachten, ist der Ankereffekt. Der Begriff aus der Kognitionspsychologie beschreibt, dass man Menschen bei der Entscheidungsfindung beeinflussen kann, ohne dass sie sich dessen bewusst sind, indem man einen „Anker“ setzt. Der „Anker“ ist der Punkt, an dem man sich bei der Entscheidungsfindung orientiert. Man versucht so das Bild des Gegenübers systematisch in Richtung des „Ankers“ zu schieben, sodass eine unbewusste Suggestion stattfindet, das sogenannte „Priming“, oder dass er einen Startpunkt angibt, um den dann später eine vermeintlich rationale Entscheidung gefällt werden soll. Hier spricht man auch von der sogenannten Anpassungsheuristik.


Hier nehme ich ein uns allen bekanntes Beispiel heran. Wenn wir uns für ein neues Deck interessieren, so schauen wir meist zuerst nach Toplisten von vergangenen Events. Die Anzahl der Starter, Extender und Bombs sind unser „Anker“. Jede Entscheidung, die wir vermeintlich rational treffen, schwirrt um diesen „Anker“ herum. Deswegen dauert es etwas, bis sich diese Decks weiterentwickeln, da man mental an diesen „Anker“ gebunden ist und man etwas den Weitblick verlieren kann. Man kann sich durch genug qualitativ hochwertigen Austausch vom „Anker“ lösen, zum Beispiel in der Umgebung eines Teams, in dem wenige Leute sind, die zum Großteil mit System 1 arbeiten, jedoch hat nicht jeder Spieler diese Möglichkeit. Deswegen ist es wichtig seinen eigenen Weg in Bezug auf den Deckbau zu finden, mit dem man diesen Weitblick weitgehend sicherstellen kann. Mehr zu unserer Methode Decks zu bauen findet ihr hier.



Es war einmal vor langer Zeit…



Als letzte Einflussgröße für heute stelle ich euch das Storytelling vor. Laut Forschungen von Chris McKillop, der sich mit der Selbstreflektion von Individuen beschäftigt hat, handelt es sich beim Storytelling um die Vermittlung von subjektiven Werten und der subjektiven Einstellung, anstatt von einer neutralen Wahrheit zu berichten. Das Storytelling kann hochmanipulativ eingesetzt werden, da durch eine Geschichte die Aufmerksamkeit und Konzentration verstärkt auf genau diesen Sachverhalt gelenkt wird und das logisch-sachliche Darstellen von Fakten somit in den Hintergrund gerät oder diskreditiert wird. Denn wie auch bei den Anpassungsheuristiken bedient man sich beim Storytelling einer Heuristik, genauer gesagt einer Assoziation. Ebenso kann man durch Storytelling eine frei definierte Metaebene erschaffen, wodurch rationale Gegenargumente, und somit eine effiziente Diskussion, unmöglich werden.


Storytelling wird häufig eingesetzt, wenn man bestimmte Karten rechtfertigen möchte.

So Aussagen wie

„Es hat schon immer für mich funktioniert!“

oder

„Das hat mir schon ein Match gewonnen, daher spiele ich es!“

sind leicht zu kontern, während man sich durch einen, vllt. auch erfundenen, Sachverhalt wie

„Ich habe das Deck auf Locals mitgenommen. Sowohl in Runde 1, als auch in Runde 3 und 4 hat Karte X in einem hart umkämpften Spiel die Situation Y entschieden, weswegen ich auf diese nicht verzichten möchte.“

auf eine andere Metaebene begibt, wo man durch Assoziationen, Wertungen und „Ankern“ ein bestimmtes Denken hervorrufen will, während man sich von Kritik freisprechen kann.



Die Frage, die uns jetzt allen unter den Nägeln brennt, ist natürlich die, wie man sich gegen diese Psychospielchen schützen kann. Die Antwort ist gleichweg einfach, wie auch schwer. Es erfordert ein hohes Maß an Selbstreflektion und Willensstärke, wenn man sich durch so etwas nicht beeinflussen lassen will. Wir stehen unter einem enormen Informationszufluss, weswegen es nicht immer möglich ist sämtliche Beeinflussungsversuche entschärfen zu können. Ein reflektiertes Bild, sowie Fokussierung auf die eigentliche Problemstellung können in dieser Beziehung wahre Wunder wirken.



Ich hoffe, dass euch dieser kleine Ausflug in die menschliche Psyche gefallen hat! Habt ihr solche Beeinflussungsversuche schon bewusst wahrnehmen können oder habt ihr sie vllt. schon selbst eingesetzt? Lasst gerne einen Kommentar dazu im Diskussionsthread unten da.



Als Abschluss ein frohes -800, euer Schreibteam von Hallohallo Card Gaming

:hallo:


Literaturverzeichnis:

Antworten 8

  • Beim ,,Anker" muss direkt an jemanden in meinem Laden denken, der vor 4/5 Jahren Blue Eyes bauen wollte und auf die Frage ,, warum soll ich 2 Blue Eyes Spirit Dragons spielen ?" die Antwort ,,Weil man zwei spielt" bekam. Speech100

  • Beim ,,Anker" muss direkt an jemanden in meinem Laden denken, der vor 4/5 Jahren Blue Eyes bauen wollte und auf die Frage ,, warum soll ich 2 Blue Eyes Spirit Dragons spielen ?" die Antwort ,,Weil man zwei spielt" bekam. Speech100

    Ich denke viele können etliche Beispiele aus ihrer Community nennen. Jedoch war es wahrscheinlich vielen nicht bewusst, inwieweit man dadurch gelenkt wird und Fortschritt ausgehebelt wird ~

  • Beim ,,Anker" muss direkt an jemanden in meinem Laden denken, der vor 4/5 Jahren Blue Eyes bauen wollte und auf die Frage ,, warum soll ich 2 Blue Eyes Spirit Dragons spielen ?" die Antwort ,,Weil man zwei spielt" bekam. Speech100

    Genau so eine tolle Argumentation wie, ja spielt man so, alles andere ist schlecht…toll sehr hilfreich. Danke für gar nichts.

    Haha 1
  • Ich bin auf die Frage mit dem Ball reingefallen :/||

    Haha 1
  • Beim ,,Anker" muss direkt an jemanden in meinem Laden denken, der vor 4/5 Jahren Blue Eyes bauen wollte und auf die Frage ,, warum soll ich 2 Blue Eyes Spirit Dragons spielen ?" die Antwort ,,Weil man zwei spielt" bekam. Speech100

    Also ich würde ja Maskenwechsel auf 2 spielen. #discordquote


    Der Artikel war sehr interessant zu lesen, gerne mehr davon. Die Fragen am Anfang konnte ich alle beantworten, aber auch nur, weil ich sie schon von einem ähnlichen Artikel kannte. Damals hab ich auch grandios versagt. :D


    MfG

    ~Pfannkuchen~

  • Der Artikel war sehr interessant zu lesen, gerne mehr davon.

    Wenn man ein persönliches Anliegen hat so einen Artikel zu schreiben fällt es einem natürlich leichter. Freut mich sehr, wenn er dir gefallen hat ~

    Die Fragen am Anfang konnte ich alle beantworten, aber auch nur, weil ich sie schon von einem ähnlichen Artikel kannte. Damals hab ich auch grandios versagt.

    Witzigerweise wird dieser Effekt in neuen Versuchen mittlerweile berücksichtigt, weil die Theorie nunmal bekannt genug wurde .-.

  • Warum kostet der Ball 5 cent?


    Edit: Ok hab die Lösung schon gegoogelt.


    Zuerst zieht man von den 1,10 Euro 1 Euro ab – es bleiben 10 Cent übrig. Da aber der Schläger genau 1 Euro mehr kosten muss als der Ball (und der Schläger ja vorher auch schon einen Preis hatte), teilt man die 10 Cent durch zwei (Ball und Schläger). So ergibt das 5 Cent. Der Schläger kostet also 1,05 Euro und der Ball 0,05 Euro. Zusammen ergibt das 1,10 Euro!

  • Die Fragen vom ursprünglichen CTR konnte ich zu meinem Glück alle lösen.

    Zumindest die erste Frage vom CTR, die recht bekannt ist und schon mehrmals aufkam aus meiner persönlichen Erfahrung, kannte ich schon.

    Die anderen beiden kannte ich zwar nicht, aber ich bin mit der Einstellung zum Lösen dahingehend hingegangen, dass da eine Tücke sein muss.

    Das verzerrt etwas das Bild zum realen Leben etwas natürlich.


    An sich ist der Artikel sehr gelungen und macht dem Leser klar, dass ein reflektiertes Denken in der Metaebene über dem primitiven, oder passender, intuitivem Denken sich weitaus lohnen kann.


    Der Mensch ist halt einfach ein Gewohnheitstier und er bleibt bei seinem Muster. Sehr viele Yugioh Spieler bleiben ihrer Entscheidung bzw. Intuition stets treu was bzgl. Deckbau und Spielstil angeht.

    Dabei wäre ein kritisches Hinterfragen seiner Gedanken in der Metaebene sehr sinnvoll. Vielen Spielern/Menschen ist aber gar nicht diese Reflektion bewusst.

    Der Artikel spricht dies nicht nur an, sondern gibt Ansätze für den Lesern mit und motiviert, daher finde ich es sehr gelungen.


    Auch war der Schreibstil und die Textstruktur sehr angenehm.

    Gerne mehr davon!

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