Hier treffen Albaz und Ecclesia auf die Eisjade-Wesen. Und auch wenn das heutige Thema eigentlich schon mit Burst of Destiny im TCG seinen Einzug erhalten hat, hab ich es auf diesen Release nach hinten verlegt, da es hier seinen restlichen Support erwarten konnte. Also lasst uns doch direkt loslegen mit dem Eisjade-Thema. Dieser Stamm besteht aus weiblichen Wasser-Monstern vom Typ Aqua. Ihr Name bedeutet im Japanischen etwa Hisui (氷ヒ水スイ), was ein Wortspiel für Eis/hyou (氷) und Wasser/sui (水) ist, welche eine recht ähnliche Schreibweise besitzt (achtet auf die ähnlich aussehenden Schriftzeichen).
Vom Aussehen her handelt es sich um Monster, welche aus einer kristallinen Substanz geformt wurden, und viele Eisjade-Monster tragen Ornamente von Jade Vine, eine Pflanze aus den Philippinen. Zudem bieten zahlreiche Referenz-Artworks(1/2/3) weitere Informationen über die Zusammenhänge zwischen den Schwertseele- und Eisjade-Karten. So verhärtet sich die flüssige Substanz eines Eisjade-Monsters am Ende seiner Lebensspanne und wird zu einem harten/schwarzen Kristall, aus welchem wiederum die Waffen der Schwertseele-Monster geschmiedet werden.
Amphibol oder Pyroxen?
Nachdem ich euch nun so lange mit Trivia zugebombt habe, mache ich direkt damit weiter, da sich die Monster im Thema in zwei Gruppen unterteilen. Da gäbe es einmal die monoklinen Amphibole, ein Mineral, welches eine Doppelkettenstruktur aufweist und häufig in Form von Tetraedern auftritt. Die andere Gruppe wären die monoklinen Pyroxene, ein Mineral der Kettensilikate. Da ich selber nur wenig Ahnung von Steinen habe, kann ich euch bei Interesse nur empfehlen, die jeweiligen Namen der Themenmonster nachzuschlagen, da jedes davon einem Mineral der jeweiligen Gruppe zugewiesen werden kann (Beispiel: Eisjade Acti basiert auf dem Actinolite).



Doch ich fange direkt mal mit den drei Monstern aus der Amphibolgruppe an, da diese alle zufällig schon in Burst of Destiny releast wurden. Alle drei teilen sich hierbei eine besondere Eigenschaft, da sie neben einem individuellen ersten Effekt alle einen Zweiteffekt haben, bei welchem man sie im Friedhof verbannt, wenn ein Wasser-Monster zerstört wird, um ein anderes Eisjade-Monster als das eben Verbannte von der Hand oder dem Friedhof spezial beschwören zu können. Das ist an sich also schon mal ein guter Effekt, um immer für Nachschub zu sorgen. Insbesondere da das Material vom Friedhof kommen kann, sorgt dies für eine schier endlose Flut an Monstern.
Den Anfang macht erst mal Eisjade Acti, einem Level vier Monster mit 1000 ATK und DEF. Ihr individueller Effekt aktiviert sich dabei bei ihrer Normal- oder Spezialbeschwörung und lässt uns eine Karte ziehen, wenn wir als Kosten ein Wasser-Monster von der Hand zu unserem Friedhof senden sollten. Letzteres ist auch eine willkommene Eigenschaft, da sie so mit beispielsweise den Atlantisch-Monstern harmonieren und zum einfachen "Plus Eins" wird. Und da dieser Effekt bei der Beschwörung triggert, harmoniert es mit all den Zweiteffekten der übrigen Eisjade-Monster der Amphibolgruppe.
Tinola ist da hingegen etwas spezieller. Auch sie hat eine Stufe von vier und jeweils 1000 ATK und DEF, doch ihr Effekt ist keiner, welcher sich auf die Beschwörung auslöst, sondern einmal pro Zug als Zündeffekt. Für diesen senden wir eine Karte von unserer Hand als Kosten auf den Friedhof und wählen anschließend ein Wasser-Monster in unserem Friedhof. Anschließend senden wir auch Tinola zum Friedhof und dürfen das gewählte Monster spezialbeschwören. Zwar haben wir auch hier einen Abwurf, der mit anderen Wasserkarten harmonieren könnte, doch sorgt die zusätzliche "Selbstzerstörung" unseres Monsters für Unbehagen. Zusätzlich kann dieser Effekt auch nur aktiviert werden, wenn zuvor schon ein Ziel im Friedhof liegt, selbst wenn wir danach das direkt Abgeworfene wiederbeleben wollen, weshalb sie alleine auch erst mal nichts macht.
Doch schauen wir mal, ob die dritte Karte im Bunde die allgemeine Stimmung wieder anheben kann. Tremora ist im Gegensatz zu ihren beiden Schwestern auf Stufe fünf und kann dafür mit 1500 ATK und DEF etwas mehr Haut/Flüssigkeit zeigen. Ihr Effekt ist ansonsten recht kurz und knackig: Wir senden sie von der Hand auf den Friedhof und dürfen anschließend ein Wasser-Monster von unserer Hand beschwören. Leider ist auch dieser Effekt ziemlich unterirdisch, da gute Karten ihre Beschwörung meist schon integriert haben und wir so nur unnütz Karten zum Friedhof werfen. Zwar ist damit gesorgt, dass beispielsweise Tinola ihren Effekt aktivieren kann, wobei das diese Karte nicht wirklich begründet, ins Deck zu packen. Zwar wollen Tremora und ihre beiden Schwestern primär im Friedhof sein, um ihre jeweiligen Zweiteffekte zu aktivieren, doch ist das bisher ihr einziger wirklicher Grund, um sie ins Deck zu packen.



Und darum sollte es ja selbstverständlich sein, dass die zweite Supportwelle, welche zufällig nur aus der zweiten Gesteinsgruppe entstammt, daran ansetzen sollte. Tja, bedauerlicherweise falsch. Denn hier hat man sich scheinbar entschieden, das "Gimmick" wieder zu verwerfen. Die Karten der Pyroxenen-Gruppe haben alle gemeinsam, dass sie scheinbar königlicher Abstammung entstammen, was anhand von Kronen im Artwork gezeigt wird. Bei den Karteneffekten hat man zwar auch hier jeder Karte zwei Effekte gegeben, doch sind diese komplett individuell und weisen keine Gemeinsamkeiten auf.
Den Anfang macht hierbei die Königin des kompletten Themas, Eisjade Kosmochlor. Diese ist vom Level zehn, kann hier aber nur mit 1500 ATK und 3000 DEF punkten. Wobei dieser Nachteil durch den letzten Effekt ausgeglichen wird, wodurch jedes gegnerische Monster, welches mit einem Eisjade-Monster kämpft, automatisch 1000 ATK verliert und dafür sorgt, dass sie Pseudo 2500 ATK und 4000 DEF hat. Auch für ihre Beschwörung ist gesorgt, denn sollte man eine offene Spielfeldzauberkarte kontrollieren, kann man sie einfach von der Hand spezialbeschwören. Das ist für viele Decks kein Problem, da sie schon gute Spielfeldzauberkarten haben. Der wirklich spannende Effekt ist aber der zweite Effekt: kontrollieren wir den Spielfeldzauber Eisjade-Cenote Enion-Wiege, so können gegnerische Monster nur noch ihre Effekte aktivieren, wenn sie in diesem Zug erst beschworen wurden. Da die Spezialbeschwörung dieses Monster zusätzlich keine Kette startet, könnte man also mit einem hart gezogenen Cenote und diesem Monster alle Interrupts des Gegners ausschalten. Also an sich ja nicht wirklich schlecht, wenn der Rest vom Deck passt. Also machen wir mal mit der nächsten Karte weiter:
Die Tochter unserer Königin, Eisjade Aegirine, ist mit ihrer Stufe von drei das bisher "kleinste" Monster des Archetypes, kann dafür aber mit soliden 2000 DEF ein wenig Verteidigung bieten. Zusätzlich sind die 1000 ATK im Themendeck erst mal Standard. Interessanter wird dann doch wieder der Effekt: Bei ihrer Normal- oder Spezialbeschwörung dürfen wir uns eine Eisjade-Zauber- oder -Fallenkarte auf die Hand suchen. Also erst mal ein grundsolider Effekt. Ihr zweiter Effekt erinnert hingegen eher an Maid mit den blauen Augen, da sie, sollte sie für einen Karteneffekt oder einen Angriff gewählt werden, einmal nicht durch Kampf oder Karteneffekte zerstört werden sowie direkt ein Wasser-Monster von der Hand oder dem Friedhof beschwören können. Zwar verschwindet das so beschworene Monster in der End Phase wieder auf die Hand, aber das wichtigste ist hier wohl eher der erste Effekt, während dieser Zweiteffekt nur als Bonus herumkommt.
Abgerundet wird die Gruppe dann von Eisjade-Schöpfung Eisvogel, welcher namentlich auf das chinesische Wort "jadeite" (was wiederum abgeleitet wurde vom chinesischen Wort für "Kingfisher Bird"), was zufällig das Jade-Gestein mit der höchsten Qualität ist. Schauen wir aber mal, ob die Karte diese Qualität halten kann. Mit Stufe neun ist sie zumindest ähnlich speziell wie die Königin, auch wenn die ATK und DEF mit soliden 2500 schon sehenswerter sind. Aber auch hier geht es bei der Bewertung natürlich primär um den Effekt: Sollte unser Vogel auf unserer Hand sein, können wir ihn mit einem Wasser-Monster auf dem Feld ausrüsten. Als Ausgleich darf das ausgerüstete Monster dann mit seinen Verteidigungspunkten angreifen. Wenn das jetzt alles wäre, würde ich wahrscheinlich aus dem Fenster springen, doch auch wenn es nur ein geringer Trost ist, gibt es noch einen weiteren Effekt. Denn kontrolliert der Gegner zufällig ein Monster, dessen ATK kleiner oder gleich der DEF des ausgerüsteten Monsters sind, so können wir diese Karte spezialbeschwören und das gegnerische Monster auf die Hand geben. An sich gar nicht mal blöd, wäre da nur nicht die Kleinigkeit, dass einzig zwei Monster im gesamten Thema solide DEF von 2000 beziehungsweise 3000 aufweisen.
Alles in allem also erst mal ein gemischter Haufen von Monstern. Traurigerweise hat man sich wohl dagegen entschieden, die Zweiteffekte der Amphibol-Gruppe auch auf die Pyroxen-Gruppe zu schreiben, da man so zumindest eine Gemeinsamkeit hätte, mit der man zumindest extremes Stalling-Potenzial aufbauen könnte. Dadurch, dass die zweite Welle aber nicht wirklich beim füllen des Friedhofs hilft, wirkt es fast so, als hätte ich über zwei komplett unterschiedliche Themendecks geschrieben.
Schauen die Zauber und Fallen denn besser aus?



Das ist jetzt natürlich die erste Frage, die wir uns stellen. Und neben den sechs Monstern können wir momentan auf drei Zauber- und Fallenkarten zurückblicken.
Dabei fängt Eisjade-Wiege schon mal richtig gut an. Eine normale Zauberkarte, mit dessen Effekt wir ein Eisjade-Monster vom Deck auf die Hand suchen dürfen, sollte noch keine Kopie des gesuchten Monsters auf dem Feld oder im Friedhof liegen. Letzteres ist meine Ansicht nach eine übermotivierte Einschränkung, doch dürfte im Endeffekt selten wirklich Probleme machen. Na ja, zumindest ist die Karte dafür nicht auf einmal pro Spielzug beschränkt, was sie natürlich zu einem idealen Suchziel für Aegirine macht. Diese Karte war zufällig auch die einzige Karte, welche im ersten Set Burst of Destiny erhalten war. In Battle of Chaos folgten dann die folgenden zwei Karten:
Zumindest vorher bei den Monstern ist der Name der themeneigenen Spielfeldzauberkarte Eisjade-Cenote Enion-Wiege schon mal gefallen. Und neben dem netten Detail, das die auf dem Artwork abgebildeten Pflanzen oben Links bzw. oben Rechts im Bild zuvor benannte Jade Vine ist, ist der Effekt der Karte etwas "durchwachsen". So können wir bei der Aktivierung des Spielfeldzaubers ein Eisjade-Monster von der verbannten Zone oder dem Friedhof wieder auf die Hand nehmen. Ansprechender wäre es zwar auch hier gewesen, wenn die Karte zusätzlich auch aus dem Deck fischen könnte, aber so ist zumindest etwas für Nachschub gesorgt. Der zweite Effekt ist etwas komisch: Wenn ein Monster als Normal- oder Spezialbeschwörung beschworen wird, kann man einmal pro Spielzug ein Wasser-Monster wählen und anschließend verliert das beschworene Monster sowie alle offenen Monster des Gegners ATK in Höhe der Grund-ATK des gewählten Ziels. Auch hier leidet die Karte wieder unter den doch etwas mageren ATK der themeneigenen Monster. Alles in allem also eine so langsame Spielfeldzauberkarte, die man nur deshalb spielen würde, um den Floodgate-Effekt des Bossmonsters durchkriegen zu können. Denn sollten beide zeitgleich auf dem Spielfeld liegen, wird es nur sehr schwer, dieses Feld alleine mit Monstern wieder zu brechen. Umgekehrt werden einem aber kaum Utensilien zur Hand gegeben, um diese Kombination schnell und einfach erzeugen zu können.
Die letzte Karte wäre dann noch Eisjade-Erosion, eine permanente Fallenkarte. Und diese hat es wirklich mal in sich. Einmal pro Spielzug können wir eine offene Karte auf der Spielfeldseite des Gegners wählen, eines unserer eigenen Eisjade-Monster zerstören und den Effekt der gewählten Karte bis zum Ende des Spielzugs annullieren. Und da es sich hierbei um eine Fallenkarte handelt, können wir das nach dem gleichen Schema wie D/D/D-Fluchkönig Siegfried machen, und so auch gerade aktivierte Karten wählen und annullieren. Und da viele der themeneigenen Karten floaten, sollten Karten zerstört werden, können wir so unsere Board-Präsenz weiter erhalten. Dies hilft auch enorm dabei, den Floodgate-Effekt des Bossmonsters aufrechtzuerhalten, da man so auch Karten ala Kosmoszyklon stoppen kann, welche den Lock zu brechen versuchen. Und auch der zweite Effekt, der selbst nach Benutzung des ersten noch aktiviert werden darf, hilft, den Floodgate-Effekt aufrechtzuerhalten oder überhaupt erst zu etablieren. Denn sollte ein offenes Wasser-Monster durch eine Karte des Gegners das Feld verlassen, komischerweise ausgenommen von Zerstörung, können wir uns ein Eisjade-Monster entweder vom Deck auf die Hand nehmen oder direkt aus dem Deck spezialbeschwören. Wie gesagt ist die Formulierung etwas ungewöhnlich, doch vermutlich soll damit gesorgt werden, dass auch kein Kaiju den Lock unterbrechen kann. Trotz allem hätte ich gerne ein oder beide dieser Effekte auch lieber auf dem Spielfeldzauber gesehen statt einer Fallenkarte.
War das etwa schon alles?

Kurze Antwort: Nein. Es wurde daran gedacht, dass dem Thema noch etwas fehlt, und zumindest in Dimension Force wird noch mindestens eine weitere Karte folgen. Leider löst sie nicht wirklich die "Startschwierigkeiten", mit denen der Archetyp zu kämpfen hat, sondern sorgt nur dafür, dass der Lock eben noch stärker wird: Icejade Curse verbietet dem Gegner die Verwendung von Effekten von Monster, welche im selben Zug beschworen wurden, sollte man ein Eisjade-Monster sowie den Spielfeldzauber kontrollieren. Dies alleine ist zwar schon echt stark, doch in Kombination mit Eisjade Kosmochlor sowie dem Spielfeldzauber wird es dem Gegner verboten, überhaupt irgendwelche Monstereffekte zu aktivieren. Das ist zwar alles schön und gut, erinnert doch aber stark an einer Starthand aus allen fünf Teilen der Exodia, da entsprechendes Drei-Karten-Board (oder Vier-Karten-Board mit der Fallenkarte) nahezu unschlagbar ist, doch es gibt so gut wie keine Möglichkeit, konstant all diese Puzzle-Teile zusammenzubekommen. Und da hoffe ich, wird mit den nächsten Releases noch mal etwas nachgereicht. Unterdessen verlassen sich die meisten Varianten des Decks auf Aegirine in Kombination mit der Fallenkarte und einem passenden Floater-Monster im Friedhof, um mit Boardpräsenz zu gewinnen.
Helfen würden nicht nur weitere Sucher, sondern auch Karten, mit denen gezielt die floatenden Effektmonster direkt vom Deck in den Friedhof katapultiert werden, um zumindest etwas Zeit und Board-Präsenz zu gewinnen, bis man alle Puzzle-Teile zusammenhat. Ob dafür weitere Karten in Power of Elements angesetzt sind, kann ich zum heutigen Tage nur spekulieren. Da die umliegende Geschichte um Ecclesia und Albaz im Eisjade-Territorium aber noch lange nicht vorbei sind, dürften wir hier noch etwas mehr erwarten können.
Und wie spiel ich das nun?




Solltet ihr trotzdem noch bock auf das Thema haben, werde ich euch hier einige Spielmöglichkeiten anteasern. Es sollte aber wenig überraschend sein, dass ein Wasser-Thema, welches auch häufig nur Wasser-Monster verlangt, fast ausschließlich mit Wasserdecks gespielt werden kann.
So gäbe es zwar zum einen die Möglichkeit, das Ganze mit Atlantisch-Monstern zu kombinieren, was zumindest mit der ersten Hälfte der Monster gut harmoniert, dafür umso schlechter mit der zweiten Welle.
Ansonsten liegt die Stärke des gesamten Themas in seinen Stun-Fähigkeiten und unglaublichen Beharrlichkeit. Da fällt im Wasser-Bereich auch direkt das Thema rund um Nummer 4: Tarnkappen-Kragenkrake und seinen "Minions" Tarnkappen-Kragenkraken-Brut ein, welche diese Strategie seit ihrem Release in Brothers of Legend perfektioniert zu haben scheinen. Die Frage, die hier natürlich im Raum steht, wäre die, ob die bestehende Version nicht an sich stabiler läuft und eine Ergänzung um diese Eisjade-Monster dem Ganzen nur im Weg stehen könnten.
Besonders gut passen auch die Frosch-Monster, allen voran Austauschfrosch ins Bild dieses Themas. Zwar existiert zum aktuellen Zeitpunkt kein Stufe zwei Monster unter den Eisjade-Monstern, doch dafür verfrachtet er die Eisjade-Monster der ersten Welle von der Hand in den Friedhof und sorgt direkt mit gemillten Roninkröten und Täuschungsfröschen für Boardpräsenz und einer starken Verteidigung in Form von Krötellig Umwerfend.
In einem ähnlichen Umfang ist auch Tiefseetaucherin hilfreich. Da sie ein Empfänger-Monster ist, welches auf ihrer Normalbeschwörung weitere Monster beschwören kann, kann sie einen durch Synchrobeschwörungs- und Halqifibrax-Plays nötigen Druck aufbauen, den das Deck ohne seinen Lock nur schwer aufgebaut bekommt. Leider beißt sich dies ein wenig mit der Normalbeschwörung, die ganz besonders wichtig für Aegirine ist, sollte man nicht zufällig mit Tremora gestartet haben.
Und nun?
Und damit bin ich tatsächlich schon am Ende angelangt. Ich denke, man hat beim Lesen gemerkt, dass dieses Deck zumindest nicht mein Favorit geworden ist. Das Deck ist wie ein Hexen-Haus, wo es an allen Ecken und Enden durch Löchern pfeift, Dinge schief stehen und sonst wie nicht wirklich zu passen scheinen. Das fängt schon dabei an, dass die erste und zweite Support-Welle nicht wirklich miteinander harmonieren will und das Deck keinen klaren Weg zu zeigen scheint, was es denn gerne werden will. Doch wir hatten schon andere solcher Decks, welche mit dem passenden Release, welcher alles zusammengekittet hat, zum stärksten Deck des Formats geworden ist (und wer sich nicht mehr dran erinnert, hier die kurze Erinnerung: SPIORAL-Doppelhelix). Vielleicht steht uns also besagter Release schon kurz vor der Nase?
Aber jetzt kommen wir mal zu euren Gedanken zu dem Thema. Habt ihr dran Interesse oder lässt es euch komplett kalt? Seit ihr allgemein großer Fan von Wasser-Decks, oder habt ihr da immer schon einen großen Bogen drumherum gemacht? Und habt ihr noch bessere Themen, die es zu empfehlen gilt und die man mit diesem Archetyp kombinieren kann? Falls ja, dann hinterlasst doch einen Kommentar.
-deckcreator16