Neues aus dem Büro des Kazekage #10, Heute: Die Geburt des Antimetadecks ?
Wir nähern uns dem Ende des dritten und, zum Glück, letzten Feiertages. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie viele Mahlzeiten ich an diesen drei Tagen zu mir genommen habe, es aber gar nicht wollte. Vom normalen Frühstück zum Mittagessen, über zum Kaffee und Kuchen, gefolgt vom abschließenden Abendessen und dem Nachtisch wusste ich mich beinahe schon in der Herr der Ringe Trilogie in Hobbingen, Buckland oder sonst wo.
Alleine das Nachtmahl, das zweite Frühstück und der spezielle vier Uhr Tee fehlten in der Reihe der Mahlzeiten.
Gleichzeitig kommt aber Silvester immer näher und die Jahreswende steht vor unseren Pforten. Nichtsdestotrotz beginnt somit nicht das vierte Zeitalter, sondern nur das Jahr 2009.
Rückblickend auf das scheidende Jahr müssen wir nun einen Schlussstrich ziehen und das Augenmerk auf die Entwicklung des Kartenspiels richten.
Der vergrößerte Kartenpool bewirkte einerseits neue Möglichkeiten Decks zu entwickeln. Andererseits veränderte dieser aber ebenso das Metagame. Mittlerweile, also vor dem Erscheinen der achten Serie, ist jedem Spieler bekannt, dass Kombinationen und Kartengruppen rund um das Element Feuer und Wind dominieren und Turniere für sich entscheiden, insofern der Spieler genügend Verständnis für das Spiel aufweist und die richtigen Entscheidungen zur richtigen Zeit trifft.
Wo Meta existiert, ist Antimeta nicht weit ( weg ).
Beinahe allen von euch ist dieser Begriff geläufig, und aus diesem Grund werde ich auf die Bedeutung nicht näher eingehen, um euch zu langweilen.
Die Grundlage dieses Vorhabens besteht in erster Linie darin das dominierende Meta zu verstehen. Somit steht die Sammlung von Informationen im Vordergrund und ist gleichsam immens wichtig, wenn nicht sogar unabkömmlich.
Des Weiteren muss von Vornherein klar sein, womit, sprich mit welchem Element, unsereins gegen das Meta vorgehen will. Momentan sind es drei Elemente, deren Karten zum größten Teil in den Schubladen oder Schuhkartons verschwinden, ohne genutzt zu werden.
Es handelt sich dabei um Donner, Erde und Wasser.
Da es den Rahmen meiner Zeit sprengen würde, habe ich mir das Wasserlement herausgesucht und den heutigen Hauptteil darauf zugeschnitten.
Meiner Ansicht nach hat Wasser das Potential, um es weit bringen zu können. Die Grundlage für ein derartiges Deck wurde bereits zu Beginn des Kartenspiels gelegt.
Serie eins brachte mächtige Wasserkarten heraus, von denen mir besonders Zabuza Momochi, Haku und die Kunst des Riesenwasserfalls in Erinnerung blieben.
Außerdem sind Tech-Karten wie Sen'ei Jashu weiterhin in jedem Wasserdeck enthalten. Nicht umsonst wurde das Jutsu auf die Liste der limitierten Karten gesetzt.
Momentan sieht es sehr danach aus, dass ein wasserbasierendes Deck zwar oben mitspielen kann, aber niemals ein Ladenturnier oder eine Deutsche Meisterschaft für sich entscheiden kann.
Die nötige Durchschlagskraft und das letzte Quentchen Stärke fehlt zwar noch, aber noch ist ja nicht aller Tage Abend.
Zum jetzigen Zeitpunkt glaube ich, dass folgende karten einen Platz im Deck verdient haben:
- Naruto Uzumaki Erbe der vierten Generation
---> Er dient der Deckausdünnung und der Geschwindigkeit
- Dosu Kinata Überschallschock
---> Er "stallt" und verteil zudem noch Schaden
- Gouzu und Meizu
---> Zusammen mit dem Ereignis Finaler Angriff kann man gegen Shizune, Kakashi- Schlimmster Fall, Hokage der Dritte Endendes Missverständnis vorgehen
- Haku Kekke Genkai ( Bloodline Limit )
---> die Kombination mit Sen'ei Jashu ist überwältigend
- Aoi Rokusho
---> Einmal enthalten völlig ausreichend, da er als Recycler dient und Chakra bringt
- Kimimaro Knochen-Schutzschild
---> Die Masse der zielenden Jutsukarten ist schier endlos
- Zabuza Momochi Abtrünniger aus Kirigakure
---> Gehört zu meinen absoluten Lieblingskarten und ist spielstark
- Orochimaru Böse Absichten
---> Bedarf keiner Erklärung !
- Hokage der Zweite
---> Kosten verringern und einen Wasserfall für zwei Chakrakarten ausspielen
- Identifikation
---> Staple in allen Wasserdecks
- Finaler Angriff
---> Gouzu und Meizu sind wie geschaffen dafür
- Spion
---> Sehr riskant, aber momentan eine gute Draw-Engine
- Kunst des Riesenwasserfalls
---> Mächtigste Wasserkarte, aber auch leicht zu kontern
- Sen'ei Jashu
---> Anko kann doch was^^
- Kunst der Nebeltarnung
---> Wasserkonterkarte, die gegnerisches Chakra frisst
- Wasserdrachenbombe
---> Damage Dealer der außergewöhnlichen Art
Natürlich liegt die Arbeit, eine komplette Deckliste zu erstellen, nicht alleine bei mir. Aber ich gehe davon aus, dass 80% dieser Karten prägend für ein erfolgreiches Antideck mit dem Element Wasser sind.
Ein Mono-Wasserdeck alleine kann man getrost vergessen. Der notwendige Splash ( oho mal wieder Anglizismen ) muss korrekt gewählt und integriert werden.
Meiner Meinung nach kann man auch auf das Temari/ Shikamaru Team verzichten. Das Deck ist oftmals auf das Lategame und somit auf die Runden vier, fünf und sechs ausgerichtet. Vorher sollte man mit Hilfe von Dosu, Gouzu und Meizu den Gegner ausreichend ärgern, nerven oder zur Weißglut bringen, um ihm dann später den Gnadenstoß zu versetzen.
So oder so ähnlich verläuft ein Spiel im Optimalfall.
Wer nun glaubt, dass wir und dem Ende der Kolumne nähern, liegt falsch. Denn der zweite Teil folgt auf dem Fuße.
Das kommende Card Rating dreht sich rund um die Karte Treibsandgefängnis.
Um übersichtlich an die Sache heranzugehen, fange ich beim Element und der Voraussetzung an. Diese Jutsukarte entstammt dem Kartenpool der zahlreichen, mächtigen Windkarten.
Um diese Karte auszuspielen, benötigt man "nur" den neuen Gaara- Eine große Verpflichtung, den man durch seinen Effekt ganz legere als Anführer in ein Team, das ausschließlich aus Konohaninjas besteht, legen kann.
Kommen wir zum Effekt. Meiner Ansicht nach weitaus mächtiger als die auch oft gespielte Formel der Acht Siegel, selbst wenn es momentan nur Gaara erlaubt ist, diese Karte anzuwenden. Ein beliebiger Ninja wird zum Preis von einem Wind- und einem beliebigen Chakra unter das Deck des Besitzers gelegt. Viel zu günstig !
Ich denke, dass zwei Windkarten und eine beliebige Karte in diesem Fall angemessener wären.
Nichtsdestotrotz ist diese Tatsache, ein billiges Jutsu, das mit einem mächtigen Effekt ausgestattet ist, nutzen zu können, keineswegs ein Minuspunkt. Viel mehr ein Pluspunkt.
Summa summarum gebe ich dieser Karte volle 9/10 Punkten, denn der einzige minimal Nachteil besteht darin, dass es nur Gaara erlaubt ist, diese Karte anzuwenden.
Heute: "Burn Out Syndrom"
Ja, ihr lest richtig. Ein kleines, aber feines Burn Out Syndrom macht sich in Deutschland breit und fordert die Herrschaft über dieses Land ( Herr Der Ringe...). Weihnachtsstress, Weihnachtsessen, Weihnachtstage, und noch vieles mehr nervt in den letzten Tagen zunehmend. Daher winke ich diesen Tagen gerne zu, wenn sie vorbeiziehen ( Pirates of the Caribbean ).
Ein kurzer Blick in die Zukunft: Am kommenden Dienstag werdet ihr abermals von mir lesen, denn meine reguläre "Arbeitszeit" geht wieder. Bisher ist mir nicht leider nicht gelungen ein Thema zu finden. Ich bin jedem von euch sehr verbunden, der mir mit Vorschlägen und eigenen Ideen helfen kann. Mir schwebt zwar bereits etwas vor, aber dies ist nicht das Nonplusultra.
Zuletzt aber muss ich euch ein dickes Lob aussprechen. Erstmals haben es mehrere Narutokolumnen geschaffen die Marke von 500 Hits zu knacken !
In diesem Sinne: Macht weiter so, und bis Dienstag.