Der plötzliche Wintereinbruch der vergangenen Woche, durch die nördliche Polarzelle verursacht, traf ganz Deutschland nahezu unvermittelt und bescherte uns eine ziemlich frostige Woche, geprägt von Schneegestöber, Schneetreiben oder Glatteis.
Besonders amüsant konnte man montags morgens aus dem zweiten Obergeschoss beobachten, wie eine weiße Decke aus strahlendem Schnee die Straßen verbarrikadierte und jedes Auto ( und die Person, die damit losdackeln wollte ) mit Sommerreifen aufgeschmissen zu Hause verharren musste, um dann gegen acht oder neun Uhr in der Frühe die Arbeitsstelle zu benachrichtigen, dass eine Abfahrt vom Wohnsitz in der Tat unmöglich ist.
Nur was hat dieser Bericht mit dem Naruto Card Game
zu tun ?
Richtig, rein gar nichts ! Beizeiten halte ich es nunmal für angebracht die ein oder andere Anekdote aus meinem Leben zu präsentieren, um die Einleitung zu füllen.
Im folgenden ersten Teil der Artikelreihe Kampf der Elemente präsentiere ich euch das Match-Up für den Fall, dass ein reines Feuerdeck ( = Monofeuer, mal ehrlich wer kam auf diesen dummen Namen ? ) auf ein Gaaradeck prallt ( = auch Monowind genannt ).
Von vornherein muss deutlich werden, womit ich gleich hantieren werde. Daher ist es sinnvoll sofort zu schildern, wie ich mir sowohl ein reines Feuerdeck als auch ein Gaaradeck vorstelle und aufbaue.
An dieser Stelle besteht die Möglichkeit einfach zwei Decklisten zu posten, aber dann würde ich einerseits euch, die Community, im unklaren lassen wie ich mir die Liste zusammengeschustert habe, und andererseits meine Pflichten als Kolumnist untergraben.
Aus exakt diesem Grund beschreibe ich nun meine Zusammenstellung und vor allem die Vorstellung eines Feuerdecks.
Nach einer kurzen Denkphase entschied ich mich dazu das Uchihadeck in Betracht zu ziehen. Dieses entschied das letzte Grand Ninja Battle in Düsseldorf und ließ mich während der diversen und zahlreichen Spiele sowie Tests gegen meinen Bruder oder seinen Kollegen kaum im Stich.
Insofern man es haargenau nehmen will, muss man die Feuervariante eher Monofeuer mit Splash nennen.
Denn: Gegenwärtig kommt ein jeder Turnier- und/oder Freizeitspieler ohne Shizune und das Temari/Shikamaru Nara Team nicht mehr aus.
Zusätzlich baue ich ebenfalls noch auf die neue Ino Yamanaka aus dem Starterdeck- Das Duell, aufgrund der Tatsache, dass im allgemeinen mehr männliche Ninjas integiert sind.
Immens wichtig sind aber selbstverständlich die Uchihakarten an sich. Niemand anders als Sasuke, Itachi, Teyaki, Mikoto oder Fugaku stellen die Basis dieses Themendecks.
Hinzu kommen noch die unterstützenden Standardkarten Hokage der Dritte- Endendes Missverständnis und Hatake Kakashi- Schlimmster Fall.
Ebenso wichtig ist der Punkt Geschwindigkeit innerhalb eines Decks.
Das erledigen für uns die beiden Ereignisse "Der es geerbt hat und weiterreicht" als auch eine "Überraschung".
Effizienz und Verlässlichkeit steht im Vordergrund bezüglich unserer Selektion der Jutsukarten. Gleichzeitig machen wir uns die Gegebenheit zu Nutze, dass haufenweise Kämpfer mit der Eigenschaft Sharingan im Deck vorzufinden sind. Dies ermöglicht es uns das Risiko der verrottenden Handkarten auf ein Minimum zu reduzieren.
Dazu kommt noch der Vorteil der Vielseitigkeit. Betrübte Mienen sind rar, denn aufgrund der Sharingan-, Drachenfeuer-und Chidorikopien stärken wir gleichsam Angriff und Verteidigung.
Einen abrundenden Effekt gepaart mit Durchschlagskraft und Synergie erzielt man dann noch mit Hilfe einer Formel der Acht Siegel und der Kunst, sich selbst zu zerstören.
In aller Munde befindet sich zum aktuellen Zeitpunkt der "neue" Gaara. Seine Vielseitigkeit habe ich vor Ewigkeiten angepriesen und nun hat er sich selbst manifestiert.
Sei es in einem feuergepaarten Winddeck, einem reinen Winddeck ( das heute Anschauungsmodell ist ) oder sogar einfach nur als Splash in Deck XY.
Man kann es kaum oft genug erwähnen oder in Worte fassen, aber durch die Macht seines eigenen grandiosen Effektes und der abwechslungsreichen Jutsukarten - durch eine Laune des Schicksals gleichzeitig erschienen - dreht Gaara das Spiel im Alleingang oder verschafft seinem Besitzer die nötige Ausgangsposition, um in Kürze die Entscheidung herbeizuführen.
Somit erhielten wir eine Kartenreihe, die im Geflecht mit den mannigfaltigen Windmöglichkeiten fortwährend hartnäckig den Gegner, beziehungsweise das gegnerische Dorf vernichten.
Man könnte nun überspitzt sagen, dass selbst Leute mit einem apathischen Geisteszustand in vollkommener Umnachtung und Verwirrung einen Erfolg damit erringen können.
Glücklicherweise gehört im Endeffekt dann doch ein "wenig" mehr dazu, unter anderem die Fähigkeit rational und analytisch zu denken oder der Blick über den Tellerrand hinaus, sprich was in der darauffolgenden Spielrunde passieren kann.
Festhalten müssen wir allerdings, dass die Kalamitäten gegenüber dem Gegner verheerende Ausmaße annehmen können.
Signifikant erweist es sich nun mit angemessener Akribik die adequaten Karten um Gaara plus Jusukarten zu suchen.
Spielstärke und Flexibilität spielen dabei die ausschlaggebende Rolle. Mittlerweile bevorzuge ich Sakuras Talent als eine der verantwortlichen Karten für den Punkt Geschwindigkeit neben der ebenso beliebten Frühaufsteherin.
Ziele, die prädestiniert für erstgenanntes erscheinen, sind in erster Linie vor allem jede Sakura und das Temari/Shikamaru Team. Die bloße Ewähnung fünf Karten ziehen zu können würde wohl in jedem Kartenspiel das Interesse der Spielergemeinschaft wecken.
Bedauerlich ist letztlich nur, dass männliche Ninjas wie Shikamaru mit einem Intellektwert von vier nicht das Ziel sein können.
Rund um eröffnen sich vielschichtige Möglichkeiten und Wege das Deck in Richtung A oder B auszurichten. Daher verzichte ich an dieser Stelle auf die Auswahl der Ninjakarten und verharre lieber einen Moment bei den horrenden Jutsukarten, zumeist auf Gaara zugeschnitten.
Neben den Treibsandgefängnissen, einem steinharten Shukaku-Schild oder der Lawine gesellen sich Luftklingen zum schaden austeilen und Windsensen zum kontern.
Nachdem dieser kleine Abschnitt nun ein wenig länger geworden ist als gedacht, befasst sich der folgende mit dem eigentlichen Thema.
Die Vorgehensweise hinsichtlich der Vor- und Nachteile versuche ich bestmöglich durch die Abgrenzung von Ereigniskarten zum Rest des Decks zu gestalten, da die Ninjakarten oftmals eng mit den Techniken verflochten sind. Zum Großteil erfüllen Ereigniskarten den Zweck der Geschwindigkeit zu schaffen oder als Techmittel zu fungieren.
Auf beiden Seiten nutzen sehr viele Spieler Ereignisse aus, um Geschwindigkeitselemente einzubauen. So auch hier. Frühaufsteherin, Sakuras Talent, Überraschung und Der es geerbt hat und weiterreicht tun sich nicht viel.
Vielmehr müssen wir das Potential betrachten, um Gewissheit zu bekommen, welche Seite sich dadurch den markanteren Vorteil erwirtschaften kann.
Dramatische Diskrepanzen gibt es jedoch nicht, so dass ich hier ausführen kann: Die Ereignisse sorgen nicht für den Unterschied ! Es verhält sich im Verhältnis fifty-fifty.
Überraschung und Frühaufsteherin heben sich auf.
Der es geerbt hat und weiterreicht und sein Gegenüber Sakuras Talent weichen minimal voneinander ab, weil der Spieler des Talentes zwar bis zu fünf Karten ziehen, aber auch einen Ninja verletzen muss.
Auf der anderen Seite ermöglicht "Geerbt" das nachziehen von bis zu sechs Karten, beinhaltet aber gleichsam die Bedingung, dass das Potenzial der Karte vom Spieler selbst abhängt. Sprich: Handkarten müssen vorher eingelagert werden, um neue nachzuziehen.
Der Zwischenstand:
Weder ein Vor- noch Nachteil für Feuer oder Wind, und daher 1:1.
Der wirklich zweischneidige Teil folgt aber nun auf dem Fuße. Die grundlegenden Kombinationen werde ich zuerst unter die Lupe nehmen.
In erster Linie handle ich Gaara und seinen Sandhaufen ab, denn jedem wird die Spielstärke und der Einsatz geläufig sein.
Nachdem er mittels eigenem Effekt, ohne die Priorität zu verbrauchen, als Anführer in das Dorf gelegt wurde, werden die Gefängnisse und der Sandberg ausgenutzt, um die störenden Ninjakarten des Gegners zu entfernen.
Was vermag Feuer dem entgegenzusetzen ?
Sharingan in dreifacher Ausführung.
Trotzdem wird es kaum möglich sein alle Gaarajutsus zu blocken.
Hinsichtlich dessen ist die Masse ein klarer Pluspunkt für Wind.
Dazu kommt anschließend noch das konterimmune Jutsu Luftklinge. Ein weiterer Pluspunkt.
Die letzte beachtenswerte Karte, wie ich finde, ist der oft unterschätzte Sandsturm. Beide Spieler beginnen bei Null und müssen jede Runde die Niederlage abwenden, wenn der Sturm im Lategame eingesetzt wird. Ein wahrer Gamebreaker.
Nicht nur brennende Leidenschaft setzt Feuer dem entgegen. Auch wirklich nützliche Karten wie die Techniken der 1000 Vögel ( Serie vier oder sieben ), eine Formel der acht Siegel oder bereits aufgeführte Konterjutsu Sharingan, das seit dröltausend Tagen Staple in den Feuerdecks ist, stemmen sich dagegen.
Zusammen mit Sasuke-, der unter dem Einfluss des Bannmals steht, Über dem Limit wird jede Technik zu einer kostenlosen und wirkungsvollen Waffe, die entweder die Handkarten und somit Möglichkeiten des Gegners dezimiert oder ein ganzes Team auslöscht.
Auf der anderen Seite erachte ich allerdings nur die Windsensen als möglichen Konter. Aufgrund der Tatsache, dass dieses reine Feuerdeck eine oftmals gefüllte Chakraschmiede vorweist, kann man das wohl kaum noch als auskontern einer Bedrohung bezeichnen.
Vielmehr wird die Windsense zu einer nutzlosen Handkarte und verrottet auf der Hand, bis sie durch einen Akt der Verzweiflung dann doch zwei Karten aus der Chakraschmiede nimmt, mehr allerdings bewerkstelligt sie nicht.
Interessanter wird es wenn man einen Augenblick seiner wertvollen Zeit opfert, um die Situation der Elemente bezüglich des Drachenfeuers und der Selbstzerstörung untersucht.
Hier lohnt es sich schon eher die eigenen Windsensen ins Spiel zu bringen, denn Sasuke bleibt vom bezahlen der Kosten nicht verschont.
Eine einzelne Kunst des Drachenfeuers verschlingt sagenhafte fünf Karten der Chakraschmiede, aber nimmt gleichzeitig auch wieder einen Ninja vom Feld. Trotz der Gaarajutsus und den Luftklingen vermag ich an diesem Punkt einen Vorteil für Feuer zu erkennen.
Die Abhängigkeit von einem Ninja und seinen starken Techniken ist einfach zu immens.
Unzählige Uchihaninjas, darunter auch Itachi und Fugaku, sind in der Lage das Drachenfeuer einzusetzen.
Ein einzigartiger Vorteil.
Betrachten wir die Jutsukarten mit der Voraussetzung Jo-Nin oder höher stellen wir ohne Zweifel fest, dass sowohl Feuer als auch Wind derartige Ninjas vorweisen.
Nur um einige Möglichkeiten zu nennen: Baki, Kazekage, Hatake Kakashi, Itachi Uchiha und den Hokage der dritten Generation- Endendes Missveständnis.
Besonders letzterer darf keineswegs fehlen. Nicht nur seine Werte sind ausgeglichen. Es kommt vielmehr auf den Einsatz seines Effektes an. Keine andere Karte im Feuerdeck kann spielentscheidendere Form annehmen. Hinzu kommt dann noch, dass Sarutobi durch Kakashi ( Schlimmster Fall ) oder durch Shizune leicht wiederverwendet werden kann, und dann geht die Prozedur von vorne los.
Verschweigen möchte ich aber auch hier keinesfalls, dass diese rosigen Aussichten alte Karten zu recyceln auch im Winddeck Anklang finden.
Summa summarum komme ich zum zweiten und letzten Zwischenfazit.
Das Zusammenspiel der Ninjakarten mit ihren Jutsus ist im Winddeck meiner Ansicht nach zu stark auf Gaara abgestimmt. Vielseitiger und flexibler lassen sich die Feuerkarten einsetzen, die mehrgleisig fahren und gleichermaßen agieren.
Dazu kommt noch die individuelle Klasse des dritten Feuerschattens, der nervige Karten unschädlich macht.
Somit lautet der Stand: 2:1 für Feuer.
Letztendlich entscheiden aber die individuelle Klasse und vor allem der Deckbau über den Ausgang eines Duells. Das nöige Quentchen Glück kann bei weitem auch nicht schaden, sondern oftmals weiterhelfen.
Wenn man stur gerade aus schaut und nur von der Papierform ausgeht, wird ein reines Feuerdeck zweifellos die Oberhand haben. Davon bin ich überzeugt.
In zwei Wochen werde ich dann den Vergleich Wasser gegen ein Feuer/Wind Deck vornehmen. Hiermit gebe ich ab an.....
Heute: Vorsätze und was man daraus macht
Mit Sicherheit haben euch eure Eltern bei sich gebotener Gelegenheit gefragt, inwiefern ihr das neue Jahr besser gestalten wollt als das vergangene.
Denn die ein oder andere Macke wie zum Beispiel akute Unlust oder Faulheit etwas zu tun, sportliche Inaktivität, der Alkoholkonsum ( sofern übertrieben ) oder drölftausend weitere Dinge hat jeder zu beklagen. Wer sich nicht angesprochen fühlt, leider entweder an maßloser Selbstüberschätzung, Arroganz, weiteren negativen Eigenschaften oder ist das perfekte Individuum ( was es normalerweise nicht gibt ).
Meine persönlichen Vorsätze...nunja EUCH mit Lesestoff versorgen ( Schleimspur... ) und vor allem die doch immer wieder aufkommende Faulheit endgültig ausmerzen.
Alles andere behalte ich dann doch für mich, weil es hier nicht hingehört.
Wir lesen uns nicht wie gewohnt in zwei Wochen, sondern bereits nächste Woche Donnerstag.
Ein anderes Thema, aber es wird jedem von euch helfen !