It's time to go- Part 1

Dienstag. Zeit für einen Naruto Artikel. Zumindest alternierend alle zwei Wochen. Die Vorbereitung im Vorfeld ?

Auf der Suche nach einem Thema. Also genügend Zeit. Sollte man meinen. Bevor ihr aber vollkommen eingelullt werdet, bringe ich es einmal auf den Punkt.


Momentan habe ich keine brauchbaren Themen auf Lager und auch nicht die Absicht jemanden zu langweilen. Jedes Player Management Thema habe ich schon mal angesprochen und auch die Judge Geschichten habe ich bereits niedergeschrieben.


Die Deutsche Meisterschaft ist vorbei, das Siegerdeck ist ein altbekanntes, aber neu aufgelegtes Rush. Und zudem ist die Strategie dessen schon drölfmal durchgekaut worden und ist keines weiteren Artikel mehr würdig. Den Gegner innerhalb von drei oder vier Runden plätten, fasst es wohl kurz und knapp zusammen. Das soll die spielerische Leistung aber nicht schmälern. Anlässlich des nahen Endes schlage ich heute mal einen anderen Weg ein.


Der Weg zum Card Game


Damals, als ich noch jung und unschuldig war - denn jetzt bin ich nur noch ein Relikt meines alten schizophrenen Ichs - kam ich mehr oder weniger zufällig zum Naruto Card Game.


Im Endeffekt war es nur logisch, dass ich sowohl den Manga als auch den Anime stets verfolgt habe. Anfangs war ich wirklich mit vollem Eifer und einer gesunden Mischung Enthusiamus dabei und ging bereits mit dem Gedanken „Naruto Deck umbauen“ von der Schule nach Hause.


„Total“ begeistert habe ich an mehreren Decks gewerkelt und bin letztendlich an Gaara Decks hängen geblieben. Völlig unabhängig davon, ob es mit dem Metagame Schritt halten konnte oder gnadenlos untergeht. Ob Schutz, Tobsuchtsanfall, Mauer aus Sand oder oder oder.


Ich denke, dass ich es mir erlauben kann zu sagen : „Ich habe jeden Gaara auf Herz und Nieren getestet.“

Leider kam ich nur sehr selten dazu an Turnieren teilzunehmen, um euch übelst zu klatschen, denn meine Fußballtruppe konnte ich ebenso wenig im Stich lassen. Schätzt euch glücklich !

Meine spielerische Stärke ist soooo krass, dass meine fehlende Spielerfahrung zum feuchten Furz mutiert.

( Entschuldigung für die Ausdrucksweise…)


Vollkommene Leere


Traurig aber wahr. Es gab auch in meiner turbulenten, nicht vorhandenen, Karriere einen Punkt, den ich lieber auf der Stelle begraben würde. Ich hätte es bereits Mitte letzten Jahres tun sollen. Mit einer „Null-Bock-Einstellung“ und der total beknackten Konfliktbereitschaft litt auch eines meiner Hobbies, Naruto. Warum dies so war, möchte ich lieber nicht ansprechen. Nichts für schwache Nerven. Aber keine Sorge, mittlerweile bin ich darüber hinweg und sehe positiv in die Zukunft.


Jedenfalls war ich eines Tages sogar kurz davor alle Gaaras zu zerreißen, so sehr hasste ich die Situation, mich selbst, und alles andere, was noch dazugehört. Aber nach und nach konnte ich wieder einen klaren Gedanken fassen, befreite mich sprichwörtlich von den Fesseln und begann wieder damit, die Zeit einzuholen. Danach ging es nur noch bergauf und ich war endlich wieder in der Lage das zu tun, was ich wollte.

( Für den einen oder anderen mag es wie „gequirlte Kacke“ rüberkommen, oder ein Versuch sein die Worte sprechen zu lassen, aber das WAR mein Leben und genauso direkt spreche ich darüber. Es bringt nun mal nichts, solche Sachen zu verdrängen. ) Glücklicherweise war der kleine "Depritrip" auch schnell wieder vorbei.


Die Wende


Ich gebe zu, es könnte genauso gut eine schlechte Soap aus dem Fernsehen sein, aber Höhen kommen bekanntlich nach Tiefen. Aufgrund der Tatsache, dass die Schulzeit vorbei war, ich keine große Lust hatte zu studieren und mein Einstellungstest bei der Bundeswehr im November datiert war, wurde ich im Forum aktiver und kam schließlich zur Naruto Kolumne, die ihr jetzt noch lesen dürft.


Am siebten Oktober durfte ich schließlich die zweite Kolumne neben Daniel Lutter starten, und möchte mich an dieser Stelle nochmals bei Gunbladeuser, Mario und allen anderen bedanken, die ihr „Ok“ gegeben haben. Aufgrund dieser Tätigkeit konnte ich meine, damals noch schlechtere, Ausdrucksweise verbessern und war in der Lage meinen Beitrag für die Community zu leisten.

Ein Blick auf den ersten Artikel zeigt mir im Nachhinein auch ganz deutlich, wie überaus miserabel die Struktur damals noch war ( Ein Klick beweist es ).

Absolut kein Vergleich mehr zu heute. Der ein oder andere Flüchtigkeitsfehler schleicht sich regelmäßig ein, aber der wird dann einfach wegeditiert und niemand merkt es.


Der Weg zum bösen Moderator


Ich hatte nie die Absicht eine große Sache aus der Kolumne und der Schreiberlingposition zu machen. Meine eigentliche Intention lag damals schon und liegt auch heute noch, während ich diese Zeilen schreibe, darin der Community weiterzuhelfen, sie mit Stoff zu versorgen oder manchmal dumm von der Seite anzumachen.

Als ich zu Jahresbeginn von Harti angeschrieben wurde, war es mit der zurückgezogenen Position im Dunklen vorbei. Von nun an war ich eTCG Specialist und legte viel zu viel Übereifer an den Tag, schloss dutzende von Threads und öffnete sie danach wieder.

Und alles nur, um zu realisieren, dass ich wirklich Specialist bin. Der ein oder andere mag zwar der Meinung sein, dass es nur ein Frage der Zeit war, Mod zu werden.

Aber ich war wirklich, und das müsst ihr mir einfach glauben, überrascht, dass ich im April dann zu einem Blauen-Sterne-Männchen digitiert bin. Das war es auch schon für heute.

Etwas kurz geraten, aber ein Card Game ferner Artikel muss nicht in die Länge gezogen werden. Wer diesen Satz noch liest….Respekt ! Ein treuer, stummer, Leser.