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Banned List Analyse Februar

von Deckcreator16 am 06.02.2018 um 18:13 Uhr
Letzten Freitag saß ich in meinen Locals zur Runde 3. Ich stand 1:1 und spielte mit SPIORAL gegen Lichtverpflichtet, welches ohne große Mühe seine Raubpflanzen-Kombo durchziehen konnte, da ich, wie schon den ganzen Tag über, keine Handtraps gezogen hatte. Doch dann vernahm mein Ohr etwas Unerwartetes. Ein Spieler an den vordersten Tischen stand auf, starrte mit verdutzten Blick auf sein Smartphone und sprach die Worte "Es gibt eine neue Bannedlist. Kein Scherz Leute, das ist echt". Innerhalb weniger Minuten brach ein regelrechtes Chaos aus, Smartphones wurden gezückt und keinen, nichtmal den Schiedsrichter, interessierte das Turnier mehr. Das Schauspiel, dass sich die nächsten 30 Minuten zeigte war unvorstellbar.

Ja, wir erhielten am Freitagabend die neue Liste der limitierten und verbotenen Karten, und die Überraschung war doch viel größer als erwartet. Denn viele, zu denen auch ich mich zählte, hatten mit einer Liste erst nach der YCS in Bochum gerechnet. Nun ist sie aber da und seit gestern gültig. Aufgrund dessen möchte ich einen ersten Blick auf das kommende Format werfen und dabei die heißesten Kandidaten fürs neue Format zeigen. Und eines kann ich vorweg sagen: Es wird überraschend vielfältig.
Der Gewinner der Liste

Hier brauch ich wohl nur wenig Worte verlieren. Wenn man behaupten würde, dass das letzte Format aus drei Top-Decks bestand, wovon bloß zwei herbe Verluste einstecken mussten, ist wohl jedem klar, dass das unberührte Deck am ehesten im Spiel vertreten bleiben wird. Dabei überrascht es, dass es sich um Trickstar und nicht um Pendelmagier handelt, haben doch letztere erst in Extreme Force mit Schwermetallfose-Elektrumit einen großen Push bekommen.
Doch schaut man ein wenig in die Zukunft findet man sehr schnell eine Erklärung dafür: Nicht nur folgt in der Legendary Collection: Kaibas World ein Reprint des Kauz & Schlossvogels, sondern es ist auch noch mit dem Star Pack 2018 zu rechnen, in dem explizit Reprints für Trickstar angekündigt sind. Somit wäre es nur ein Klotz am Bein gewesen, seine kommenden Produkte schlecht zu machen.
Aber auch sonst muss man damit rechnen, dass der Schein um Trickstar als Meta definierendes Deck trügt. Ich habe mich mit einigen Trickstar-Spielern unterhalten und kann auch aus eigenen Erfahrungen berichten, das Trickstar schwer von den anderen Metadecks abhängt. Beispielsweise ist Trickstar hervorragend wenn es darum geht, die Abhängigkeit von bestimmten Einzelkarten, wie beispielsweise im SPIORAL-Deck, durch Trickstar-Reinkarnationelke auszunutzen und in einen Vorteil umzuwandeln. Aber hat das Deck zugleich einige Schwierigkeiten sobald es sich mit Monstern anlegen muss die 1900 ATK oder mehr haben.
Außerdem ist es als Deck mit kleiner Maindeck-Engine sehr davon abhängig, welchen Gegnern es gegenübersteht. So war es bis zum letzten Freitag grandios gewesen, Geisterschnitter & Winterkirschen zu spielen, da SPIORAL-Doppelhelix und Schwermetallfose-Elektrumit schöne Ziele zum Vorzeigen dargestellt hatten. Doch gerade in einem undefinierten und breitgefächerten Format hat es ein Deck wie Trickstar schwer. Es ist unmöglich gegen ein Meta mit vielen möglichen Decks und Strategien genau die richtigen Techs und Antworten ins Main bzw. Side zu packen, irgendwo bleibt besonders zum Anfang eines solchen Formats etwas Wichtiges auf der Strecke.
Somit wirkt es zwar so als wäre Trickstar nun das alleinherrschende Tier 0, doch ist es ungewöhnlich stark von der Liste eingeschränkt worden.
Der größte Verlierer der Liste

Auch hier wird es wenig überraschend sein das SPIORAL der klare Verlierer nach der neuen Liste ist. Zwar gab es nur einen Hit welcher SPIORAL-Resort von drei Kopien auf eine limitiert, doch hat dies einen großen Einfluss auf das Deck. Denn bisher war es gang und gäbe mit zwei SPIORAL-Monstern (von denen eines im Idealfall die oberste Deckkarte ausspioniert und die andere sich selber spezial beschwört ohne groß Setup zu verlangen) den SPIORAL-Doppelhelix zu bauen und damit SPIORAL-Generalplan aus dem Deck zu beschwören. Nun konnte man nicht nur direkt eine der Missionen aus dem Deck holen, sondern durfte auch beim Ableben der Agentin M ein SPIORAL-Resort inklusive SPIORAL-Monster suchen. Aber um dieses Setup zu erzeugen war es meist schon zu Beginn notwendig einen der Feldzauber einzusetzen um die nötigen zwei Komboteile zu erhalten. Aber ohne eine Kopie des Feldzaubers im Deck kann der Generalplan kein Monster aus dem Deck suchen, da unbedingt beide Ziele im Deck verfügbar sein müssen.
Somit erscheint das Deck nun komplett "tot". Doch eine Sache lässt den SPIORAL-Spielern einen Funken Hoffnung: Seit einigen Wochen gab es vermehrt Anzeichen eines "Go 1st"-Builds von SPIORAL, auch "Dark Spyral" genannt. Dessen Ziel war es über Armageddonritter oder Finsterer Grepher, Destrudo der Schatten des verschwundenen Drachen sowie SPIORAL - Generalplan in den Friedhof zu legen, um sie hier mittels spezialbeschwörenden Effekten wie SPIORAL-MISSION-Rettung und SPIORAL-AUSRÜSTUNG-der große Rote möglichst häufig wiederzubeleben und den Sucheffekt für die SPIORAL Missionen, welche wie SPIORAL-Schnellreparatur keine "harte Once Per Turn"-Beschränkung besitzt, auszunutzen und über starke Rang 7 Monster wie Nummer 42: Galaxie-Tomahawk oder Mecha-Phantomungeheuer Drachossack viele Spielmarken zu generieren, mit denen dann ein riesiges Linkmonster-Feld aufgebaut werden kann[1].
Gerade jetzt mit nur noch einem Spielfeldzauber scheint diese Art das Deck zu spielen der einzig Sinnvolle zu sein. Leider darf man nicht vergessen, dass diese Kombo, gerade wenn sie dem Gegenüber bekannt ist, leicht durch Handtraps sowie auch normale Traps ausgekontert werden kann, weshalb weiterhin ein gutes Grindgame notwendig ist.
Einen Vorteil haben die SPIORAL-Spieler aber gegenüber dem OCG: Crystron Needlefiber wurde noch nicht released. Diese Karte würde nämlich dafür sorgen, dass auch die Spannweite an Gegnerdecks noch höher wäre, und SPIORAL an sich keinen Vorteil aus der Karte ziehen kann. Da diese aber fehlt kann es im Vergleich zum fernen Osten besser mithalten.
Ich persönlich halte diese neue Version zwar für eine "Glaskanone", aber es gibt eine Vielzahl von Spielern die auf dieses Deck weiterhin vertrauen.
Große Veränderungen bei Pendlern

Bei den Pendel-Decks dürfte es wohl die meisten Veränderungen geben. Denn während vor der Liste der verbotenen und limitierten Karten das Pendelmagier Deck ganz klar das Stärkste von allen verfügbaren Pendel-Decks war, haben die Hits für ein größeres Gleichgewicht zwischen den Pendel-Decks gesorgt. Denn durch Schwermetallfose-Elektrumit ist es nun entscheidend geworden, möglichst schnell eigene Karten zu zerstören um über die beiden Astrograf-Zauberer und Chronograf-Zauberer den Metallfosen spezialbeschwören zu können. Dieser erlaubt es dann mithilfe der beiden Zauberer aus dem Extradeck starke Unterbrecher wie Buntäugiger Vortex-Drache oder Norito, der moralische Führer aufs Feld zu bringen.
In erster Linie wäre es wohl denkbar wieder auf die Pendelmagier zurückzugreifen. Doch gerade durch den Verlust von Doppeliris-Magier ist es(zumindest aus meiner Sicht) nun nicht mehr wirklich sinnvoll, die beiden Pendelgraf-Zauber- und Fallenkarten zu spielen(bzw. bergen diese nun ein erhöhtes Brick-Risiko). Und auch Duellantenallianz ist im selben Anlauf nicht mehr wirklich notwendig, da es nun nicht mehr möglich ist gute High- und Low-Scales zu suchen, wenn man diese benötigt. Zwar kann man die Verluste wieder mit anderen Karten auffüllen (bspw. mit Buntäugiger Arc-Pendeldrache sowie anderen Künstlerkumpel-Monstern für Künstlerkumpel Pendelzauberer), aber erhöhen diese nur die Anzahl toter Karten im Deck weiter. Hier würde ich mich also eher auf einfache Ziehkarten wie Verlockung der Finsternis oder Emporkömmling Goblin zu beschränken, als im Nachhinein durch zu viele Garnets das Spiel zu verlieren. Aber auch Kombinationen mit Oberster König in Form von Oberster König Drachenfinstergewürm und Oberster König Tor Null sind möglich.
An einer anderen Stelle scheinen mit dem "Verlust" von den Magiern die Metallfosen wieder aufzusteigen. Nicht nur haben sie den Vorteil den Namen von Elektrumit für ihre Fusionen nutzen zu können, sondern kann man hier auch sehr viel leichter die beiden Zauberer triggern. Außerdem bieten die Fusionsmonster Metallfose Mithrilium und Metallfose Orichalc nützliche Effekte die auch ausgelöst werden wenn sie für eine Linkbeschwörung verwendet werden. Hierbei erweist sich insbesondere die frisch erschienene Zukleine Chimäre als nützlich. Nachteile sehe ich jedoch speziell in zwei Punkten:

  • Durch die Freisetzung von Feierliches Urteil war es nie gefährlicher bei einer großen Backrow eine Pendelbeschwörung durchzuführen. Und gerade Metallfose kann sich nur schwer von einer solchen Karte erholen, im Vergleich zu den Magiern, deren Schwarzzahn-Magier und Lilatoxin-Magier noch Effekte bei einer Zerstörung erhalten.

  • Das Deck ist sehr anfällig wenn es darum geht zu bricken. Da man im Regelfall alle vier verschiedenen Metallfose-Zauber- und Fallenkarten in mindestens einfacher Ausführung spielt, ist es ein unvorstellbar hohes Risiko mit mehreren dieser zu starten und nicht die minimalen 3 Karten für eine Pendelbeschwörung zu besitzen.

Doch neben den beiden wohl auffälligsten Pendel-Decks möchte ich noch auf ein Drittes zu sprechen kommen[2]. Denn auch Künstlerkumpel sind nun wieder eine Überlegung wert. Zwar hat es mit dem Verlust von Künstlerkumpel Schädelkrobat-Clown einen sehr schweren Verlust erlitten, aber gerade die Kombination mit den Buntäugig-Monstern könnte ziemlich ansprechend sein. Zudem ist die altbekannte Topf-der-Gier-Kombo noch immer sehr stark und Karten wie Künstlerkumpel Buntäugiges Synchron haben eine hervorragende Auswahl an Sucherkarten.
Aber welches von diesen drei(und allen anderen verfügbaren) Pendel-Decks schlussendlich das Rennen macht ist nur schwer vorherzusagen. Jedes von ihnen hat seine eigenen Vor- und Nachteile. Doch das ist ja teilweise auch das schöne an den Pendel-Decks. Da für Jeden, der sich erstmal auf Pendel eingelassen hat, etwas dabei ist.
Ein unerwarteter Beglückter

Etwas überraschter war ich über Lichtverpflichtet. Dieses hat im Prinzip nicht nur gar keine Verluste eingefahren, sondern noch eine Menge Karten dazugewonnen. Sei es nun Curious, Lichverpflichteter Herrscher oder auch einfach die frisch limitierte Wiedergeburt. Noch dazu gibt es einen Künstlerzauberer Schadensjongleur welcher nicht nur die Engine rund um Künstlerzauberer Hütchenspieler wieder attraktiver machen dürfte, sondern auch mit einem weiteren Erde-Monster bei der Beschwörung von dem Lichtverpflichtet Linkmonster mithelfen kann, wenn die Raubpflanzen-Kombo mal wieder nicht so abgelaufen ist wie man es eigentlich wollte. Aber auch bei nur 40 Karten ist das Deck sehr stabil und erledigt schnell das was es eigentlich soll. Das einzige Risiko besteht beim Start. Hat der Gegner genug Handtraps um einen den erfolgreichen Start in den Tag zu versauen, ist es sehr schnell mit einer einzelnen Normalbeschwörung zu Ende. Aber auch das Glück muss einem Hold bleiben, was man nicht wirklich als eine sichere Basis betiteln kann.
Erneut eine Tributbeschwörung

Auch ein anderes Deck könnte durch die neue Liste eine Renaissance erleben. Meister-Peace, der Wahre Drachoschlacht-König und der Rest lassen sich nun wieder sehr gut spielen. Mit der Einschränkung des größten Problems für das Deck, dem Pendelmagier-Deck, stehen die Sterne nun wieder sehr gut für die Tributmonster. Und auch das Trickstar-Deck hat schwer an diesem Kontrahenten zu knabbern, was es wieder sehr attraktiv machen müsste.
Doch hier ist die schwierigste Frage wohl die Wahl des möglichen Spielstils. Denn neben dem altbekannten handkartenlosen Spielstil mit Karte des Untergangs gibt es nun auch eine sehr viel handtraporientiertere Version, die entweder mit Aleister der Beschwörer oder dem neuen Inspektor Boarder spielt. Aber auch Kombinationen mit dem Metallfose- oder Kozmo-Deck sind möglich. Schlussendlich hängt es von dem entstehenden Meta ab, da auch hier je nach Meta ein anderer Build besser erscheint.
Brennender Abgrund und Paleozoisch: Welcome Back?

Auch diese beiden Decks haben nun bessere Chancen. Insbesondere dadurch, das SPIORAL nicht mehr so sehr vertreten sein dürfte und somit auch SPIORAL-Schläfer in Kombination mit SPIORAL-Letztes Resort und SPIORAL-Resort seltener das Feld bevölkern sollte, ist das einzige Risiko für diese beiden Decks das wiederaufkommen von Wahre Dracho. Und gerade Bochum dürfte dadurch stark von den Ergebnissen von YCS Atlanta beeinflusst werden. Denn wenn wir viele Wahre Dracho-Decks in den Tops sehen, so stehen die Chancen umso schlechter für Paleozoisch und Brennender Abgrund in Bochum ein gutes Standing zu erreichen. Sieht man dieses Deck aber wenig oder gar überhaupt nicht könnte man auch damit spekulieren diese defensiven Decks wiederzusehen.
Gerade der auf drei Kopien angehobene Reißender Tribut hilft Dante und seinen Abgrund-Kollegen enorm beim Erreichen ihres Ziels. Aber auch Paleozoisch braucht sich nicht zu verstecken. Beide Decks haben die sehr gute Eigenschaft um viele Handtraps herumspielen zu können und haben insbesondere durch den Wegfall von Maxx 'C' wieder einige Freiheiten.
Das Rogue wird eine bessere Wahl
Dem letzten Abschnitt möchte ich dann doch noch einigen Decks widmen, die in letzter Zeit eher seltener mal zu erblicken war. Aufgrund dessen, dass die neue Bannedliste einem das Gefühl vermittelt man hätte uns zurück in das Format vor Duelist Alliance(das Booster Pack, nicht die Karte) geschleudert, hilft dies womöglicherweise auch den etwas wackeligen Kandidaten wieder oben mitspielen zu können. Ob Nixenrüstung im Tandem mit Atlantisch als reines OTK-Deck, Dinosaurier welche durch Overtex-Coatlus einen starken Push bekommen haben (ob mit oder ohne Schattenpuppen), Zombie-Varianten, hunderte Stun-Decks wie Qliphort oder Barriere-Statue, Magische Musketiere, ABC mit und ohne Destrudo, Infernoid, etc. Sie alle scheinen nun wieder eine testenswerte Option zu sein.
Und zugleich kommt hiermit auch ein großer Nachteil auf, der gegebenenfalls schon beim vorherigen Part aufkam: Kein Deck fühlt sich wirklich perfekt an. Alle momentan zur Verfügung stehenden Decks sind nichts halbes und nichts ganzes.
Zudem könnte diese Diversität für große Unterschiede zwischen den Events sorgen. So wäre es wenig verwunderlich wenn die Tops in Atlanta und Bochum komplett verschieden sein könnten, da ein Deck die eine Woche gut und die andere Woche wiederum die schlechteste Wahl überhaupt sein kann. Klingt zwar so gesehen gut für die Deckvielfalt und Kreativität, ist aber primär eine Materialschlacht für das Real Life, da mehr als ein gutes Deck notwendig ist und erhöht zugleich auch den Glücksfaktor “die richtige Wahl für die Woche” zu treffen.
Fazit: Lasst das Format auf uns zukommen
Schlussendlich kann man nach allen Vorhersagen (und teils auch Schwarzmalereien) eigentlich nur noch sagen, dass man abwarten muss wie sich alles entwickelt. Vielleicht irre ich mich auch und wir sehen ein Format alleine von einer ganz bestimmten Pendelvariante dominiert? Oder umgekehrt ein Format wo jedes Deck was nicht mindestens zu 80% aus Handtraps besteht machtlos ist?
Deshalb verabschiede ich mich mit diesen etwas sehr offenen Worten und lasst uns positiv (aber nicht blauäugig) dem neuen Format entgegensehen.




[1] Hier mal eine mögliche Kombination nach neuer Bannedliste(Es gibt noch viele andere):
Starthand: Drachenschlucht + Armageddonritter + 1 beliebige Karte
1. Aktiviere Drachenschlucht und wirf die eine beliebige Karte ab. Lege dazu Destrudo der Schatten des verschwundenen Drachen vom Deck in den Friedhof.
2. Normalbeschwöre Armageddonritter und platziere SPIORAL-Generalplan in den Friedhof.
3. Nutze den Effekt von Destrudo und belebe ihn wieder. Mach aus Destrudo und den Armageddonritter Antiker Feendrache.
4. Zuerst nutzt man den Effekt des Feendrachens um aus der Drachenschlucht SPIORAL-Resort zu machen. Anschließend nutzt man SPIORAL-Resort um sich SPIORAL-Schnellreparatur aus dem Deck auf die Hand zu suchen. Mit dem zweiten Effekt von Antiker Feendrache beschwört man nun SPIORAL-Schnellreparatur als Spezialbeschwörung um mit seinen Effekt SPIORAL-AUSRÜSTUNG-Der Große Rote aus dem Deck zu suchen.
5. mit dem Effekt von der Große Rote wird SPIORAL-Generalplan vom Friedhof wiederbelebt und ihr Effekt genutzt um sich SPIORAL-MISSION-Rettung aus dem Deck zu suchen.
6. Man überlagert nun Generalplan und den Feendrachen zu Mecha-Phantomungeheuer Drachossack und nutzt dessen Effekt um zwei Spielmarken zu beschwören.
7. Im nächsten Schritt setzt man die gesuchte Mission(wenn man sie noch nicht gesetzt hat) und nutzt den zweiten Effekt von Drachossack, um ihn und die Fallenkarte zu zerstören. Nun ist die Extra Monsterzone frei und man hat zwei Spielmarken um weiterzumachen.
8. Man benutzt den Effekt der Mission im Friedhof um die zuvor genutzt Generalplan wiederzubeleben. Erneut nutzt man ihren Effekt und sucht sich eine weitere Kopie der Falle.
9. Jetzt verwendet man den bisher ungenutzten SPIORAL-Schnellreparatur sowie SPIORAL-Generalplan und beschwört SPIORAL-Doppelhelix in die freie Extra Monsterzone.
10. Hier verwendet man nun den Effekt von SPIORAL-Schnellreparatur im Friedhof, wirft die zweite Mission ab und beschwört ihn als Spezialbeschwörung. Nun kann man Doppelhelix verwenden um die oberste Karte korrekt anzusagen und einen weiteren Generalplan aus dem Deck zu beschwören(Achtung: man muss korrekt ansagen, wenn man keinen weiteren Extender hat). Auch diese sucht wieder die Fallenkarte aus dem Deck.
11. Nun benutzt man die Fallenkarte um die zweite Generalplan aus dem Friedhof zu beschwören. Auch diese kann wieder eine Mission suchen.
12. Wenn nicht schon geschehen werden die beiden Spielmarken von Drachossack mit SPIORAL-Doppelhelix zu Firewall-Drache weiterverarbeitet. Dieser kommt wieder in die Extramonsterzone.
13. Nun werden die beiden Generalplan überlagert um eine Nummer 42: Galaxie-Tomahawk zu bauen. Dessen Effekt wird genutzt weshalb drei neue Spielmarken gebaut werden.
14. der Tomahawk sowie eine seiner Spielmarken werden für die Spezialbeschwörung von Proxy-Drache verwendet, woraufhin Firewall-Drache triggert, falls man was passendes auf der Hand hat.
15. Ansonsten kann man direkt mit SPIORAL-Schnellreparatur und dem Proxy-Drache in Drei-Gatter-Magier gehen und gegebenenfalls Firewall-Draches Trigger-Effekt benutzen um ein weiteres Monster zu beschwören.
16. Hat man dies nicht kann man die verbliebenen zwei Spielmarken für einen Proxy-Drache benutzen um Drei-Gatter-Magier zumindest zweimal kreuz-zulinken. Waren aber mindestens eine oder beide Spezialbeschwörungen von Firewall-Drache erfolgreich kann man einen weiteren Proxy-Drachen bauen.

Aber man sollte vielleicht bedenken, dass es jetzt nach den Einschränkungen zwar immer noch möglich ist die Kombo so auszuführen, aber in Hinsicht auf allerlei möglichen Unterbrechungen doch besser sein könnte, Karten wie Destrudo der Schatten des verschwundenen Drachen möglichst lange in der Rückhand zu halten damit man wieder zurück ins Spiel finden kann wenn man unterbrochen wird und solange möglichst viel mit SPIORAL-Superagent Druck aufzubauen.


[2] Ja, eigentlich muss ich an dieser Stelle auch noch andere Pendeldecks wie Dinonebel, Majespenster und viele weitere nennen. Aber ich spare mir diesen Teil da ich noch andere Decks zu nennen habe...