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eYCS#1 - Auswertung

von Deckcreator16 am 29.03.2018 um 22:09 Uhr
Willkommen zu einem ganz besonderen Artikel. Denn vor nun gut 3 Monaten hat die eTCG YCS, kurz eYCS, begonnen gehabt. Und seit dem Ende dieser Woche haben wir die Ergebnisse der eYCS, welche ich euch ja nicht unterschlagen möchte. Also will ich nicht zu viel um den heißen Brei herumreden und direkt zum Punkt kommen:
Grundsätzliches zum Turnier
Die Anmeldung für dieses Event startete am 10. Dezember und endete pünktlich auf am 01. Januar 2018 bzw. 02. Januar 2018. Gespielt wurden jeweils Matches(Best of 3) im regulären Advanced Format(TCG/Europa) mit der bis dato geltenden Liste der limitierten und verbotenen Karten. Dieses Format wurde trotz neuer Produkt Releases und Veränderungen im Format, aufgrund der Wünsche der Spieler, inne gehalten, ohne das man sein Deck oder einzelne Karten daraus wechseln durfte.
Gespielt wurde auf YGOPRO und auf Duelingbook. Dabei sollte aber nicht vergessen werden, das Duelingbook aufgrunddessen, das es weniger/keine Bugs enthält, und es keine Software benötigt, die teilweise doch recht schwer zu installieren und konfigurieren ist, im Falle das sich beide Spieler auf keine Plattform einigen konnten, priorisiert werden musste.
Für die Aufnahme der Decklisten stellte das eTCG Team eine spezielle Gruppe bestehend aus Pfannkuchen, Altaria und lrandegger zusammen, an welchen Screenshots der Decks geschickt werden mussten, welche zwischen dem ersten und zweiten Spiel erstellt wurden. Natürlich unterstand diesem "Scorekeeper"-Team eine Absolute Schweigepflicht, welche sie auch erfüllten.
Jede Runde sollte dabei im Regelfall 4-5 Tage dauern. Schlussendlich verlängerte sich aber diese Zeit-Vorstellung auf 7-8 Tage für eine Runde, aufgrunddessen das es einige Probleme bei der Terminfindung der Spieler gab.
Nachdem die Vorrunden, welche aus insgesamt 6 Runden im schweizer System[1] bestanden, zuende waren, wurde auf die Top 8 heruntergekürzt, welche dann im K.O.-System miteinander spielen mussten.
Die Vorrunden
Die Vorrunden verliefen fast komplett reibungslos und es hatten sich 52 Spieler miteinander gemessen. Leider kam es schon in der ersten Runde dazu, dass einige Spieler vollkommen vergessen hatten, dass sie sich für das Turnier angemeldet hatten. So spielten in der ersten Runde nur 43 Spieler mit, was aber immer noch beachtlich ist. Hier kurz das Deck Breakdown der gespielten Decks(Danke nochmal ans "Scorekeeper"-Team, das ihr mir diese Daten zusammengestellt habt):

  • SPIORAL: 10

  • ->Going 2nd: 6

  • ->Going 1st: 3

  • ->SPIORAL-Pendelmagier: 1

  • Trickstar: 10

  • ->Normal/Beatdown: 8

  • ->Artefakt: 1

  • ->Beschworen: 1

  • Pendelmagier: 5(+1 siehe SPIORAL-Pendelmagier)

  • Wahre Dracho: 3

  • .>Magiebuch: 1

  • ->Beschworen: 1

  • ->Zoodiak: 1

  • Beschworen: 1(+2 siehe Wahre Dracho und Trickstar)

  • ->Magiebuch: 1

  • Brennender Abgrund: 3

  • Magische Musketiere: 2

  • Nixenrüstung: 2

  • Timelord: 1

  • Zefra: 1

  • Shinobird-Windhexe: 1

  • Krawler: 1

  • ABC: 1

  • ->Brilliante Fusion:

  • Gouki 1

  • Gren Maju da Eiza 1



Wie man an den Decklisten sehen kann, gab es trotz des aus dem Dezember/Januar stark von SPIORAL dominiertem Format einiges an Abwechslung, und zeigt auch, das viele zu dem Deck gegriffen haben, welches sie gerne spielen wollten. Wobei sich die Dominanz an SPIORAL und Trickstar nicht von der Hand weisen lässt. Wobei auch ich die Wahl zu SPIORAL(Goind 2nd) getroffen habe, aber auch nur dadurch, dass ich das Deck sehr gerne gespielt habe.

Zusätzlich möchte ich hier noch kurz eine Top 10 der meistgespielten Karten in den Main-Decks machen:


Man kann sehr schön daran erkennen das über Drei-Viertel aller Decks auf den auf eine Kopie beschränkten Maxx "C" nicht verzichten wollten. Aber auch die Aschenblüte & freudiger Frühling war von ihrem Handfallenkollegen nicht weit entfernt gewesen und nahm direkt den zweiten Platz der meistgespielten Karten. Aber auch mächtige Removals wie Raigeki, Ausgeglichener Zweikampf oder Psi-Hüllenpanzer konnten es in die Top 10 schaffen. Aber auch der beliebt gewordene Vogel Schwarzflügel Gofu - der Vage Schatten schaffte es, sich in den Decks zu etablieren.

Doch wo ich schon bei den Top 10 der Main-Deck-Karten war, macht es natürlich auch Sinn eine Top 10 der Side-Deck-Karten anzufertigen:


Wie man sehr schön sieht gab es viele Karten wie Ausgeglichener Zweikampf, welche es zwar nicht an die Spitze der Top 10 der Main-Deckkarten geschafft haben, dafür aber die Top 10 der Side-Deck-Karten. Auch merkt man sehr gut anhand der Geisterschnitter & Winterkirschen, dass die Leute gut gerüstet gegen SPIORAL wahren, gegen die diese Karte sehr stark war. Aber auch die Furcht vor Ausgeglichener Zweikampf war groß, weshalb die Side Decks vollgestopft waren mit Geisteszersetzung.

Aber begeben wir uns zurück zu den Vorrunden, bzw. dessen Endergebnisse. Denn hieraus ergab sich zum Schluss folgende Decks in den Top 8:

  • SPIORAL: 5

  • ->Going 2nd: 5

  • Trickstar: 2

  • Brennender Abgrund: 1



Wie man am Ergebnis sieht waren wie erwartet die beiden dominantesten Decks auch sehr stark in den Top 8 vertreten. Wobei aber nko mit seinem Brennender Abgrund Deck beweisen konnte, das man auch mit einem anderen Deck gewinnen kann, wenn man es bloß gerne spielt und gut spielen kann. Nicht umsonst schaffte nko es sogar ohne eine Match-Niederlage durch das Turnier zu rasen.
Die Top 8 bis zum Finale
Zum wechsel in die Top 8 gab es dann noch eine Überraschung. Schon kurz vorher erschien nämlich eine neue Liste der verbotenen und limitierten Karten, welche eine große Auswirkung auf das Spiel im Februar bekommen sollte. Aufgrunddessen und dadurch das viele dem Format gegenüber überdrüssig wurden, wurde die "1-Deck-Regel" aufgeweicht und es war den Top 8 vergönnt, neue Decks nach dem inzwischen neuen Format/Kartenpool zu erstellen und für die folgenden Spiele zu verwenden. Darum baute sich ein neues Deckbreakdown zusammen, welches ich euch ja nicht enthalten will:

  • Pendelmagier: 3

  • ->Lyrilusc-FTK: 1

  • Wahre Dracho: 2

  • .>Amano-Iwato: 1

  • ->Inspektor Boarder: 1

  • Paleozoisch: 1

  • 40-Karten-Zombie: 1

  • SPIORAL(Going First): 1



Da sich der Esel natürlich immer zuletzt aufzählt, sollte schnell klar sein, das ich mich für das SPIORAL-Deck entschieden habe. Nur merkte ich beispielsweise selber sehr schnell, dass mir anders als der Going 2nd Build, dieser wenig lag. Aber bevor ich mein Ergebnis vorwegnehme hier kurz das Bracket:


Zu den Spielen selber möchte ich nicht viele Worte verlieren. Deshalb hinterlasse ich an dieser Stelle einfach die Links zu den Replays. Denn wenn schon 1 Bild mehr als 1000 Worte sagt, dann wird ein Replay wohl noch viel mehr aussagen:
Top 8:
TheYGODuelist vs. Bonbon
Raise your dongers vs. Deckcreator16
nko vs. Yoda16
ShinexX vs. Smiddy: Game 1(Disconnect welcher zum Game Loss führte)/Game 2 und 3

Top 4:
nko vs. TheYGODuelist
Raise your dongers vs. ShinexX

Finale Part 1
Finale Part 2(Beide Spieler haben sich geeinigt dass Game 1 mit den selben Karten wiederholt wird)
Decklisten der Top 3
Ich hatte mit unseren Top 3 Spielern kontakt und habe sie darum gebeten gehabt, ob sie nicht ihre Decklisten rausgeben können. Dabei habe ich folgende Listen bekommen, die ich nun genauer betrachten möchte:

Nko's Paleozoisch:
Zur Deckliste auf Duelingbook


Man erkennt an Nko's Deckliste und anhand der Replays sehr schnell dass das Primär-Ziel darin liegt möglichst häufig auf Krötellig Umwerfend zu gehen und damit Kartenvorteil zu generieren. Schließlich erzeugt sie nicht nur bis zum nächsten Spielzug jeden Zug eine weitere Karte sondern bekommt man zugleich einen Feierliches Urteil-Effekt der zugleich erneut Kartenvorteil generiert. Und wenn sie dann einen Zug gelegen hat kann sie für eine Linkbeschwörung verwendet werden um sogar noch Kartenausgleich bei der Beschwörung zu erlangen. Dies erzeugt im gesamten sehr viel Druck auf den gegnerischen Spieler, was auch schnell mal dazu führen kann, dass die Gegner Flüchtigkeitsfehler machen. Ähnlichen Druck baut auch Rivalität der Kriegsherren auf, da sie gegen alle anderen Decks als das Mirror Match und Wahre Dracho stark von dieser Karte beschränkt werden. So kann Pendelmagier plötzlich keinen Schwermetallfose Elektrumit inklusive Astrograf-Zauberer zeitgleich auf dem Feld behalten und auch sonst wird man nur noch wenig zustande bekommen. Ähnlich schlecht sieht es dann für Beschworen oder Trickstar aus. Trickstar kann sich dann nur noch auf ihre Main-Engine verlassen und muss vollständig auf Link-Engines wie Sündenbock verzichten, während Beschworen im Regelfall nur noch ein Monster auf dem Feld halten kann. In einem so diversen Format wie das, welches wir gerade haben stellt diese Karte eine der vielen Matchwinner dar.
Ansonsten sieht man sehr schön wie unsere kürzlichst erschienene Liste starken Einfluss auf das Deck genommen hat. So werden nicht nur drei Kopien von Reißender Tribut gespielt sondern auch noch Nageldecke mit denen man nicht nur Decks wie Pendelmagier, die viele Monster beschwören, schnell aus dem Spiel zu nehmen sondern auch dafür sorgt das eigene Kopien von Krötellig Umwerfend oder Mister Sternenboy ihre Recycling-Effekte bekommen. Doch da ich aktuell selber viel mit Paleozoisch spiele, bin ich aus persönlicher Sicht nicht von Reißender Tribut und Nageldecke überzeugt, da man auf deren Aktivierung keine Paleozoischen Fallenmonster beschwören kann, was dafür sorgt dass man außerhalb von den Frosch-Karten kaum Druck aufbauen kann.

ShinexX's Inspektor Boarder Wahre Dracho
Zur Deckliste auf Duelingbook

ShinexX hat ebenso eine sehr interessante Deckliste gespielt. Er entschied sich nämlich dafür, im Main Deck auf Inspektor Boarder zu setzen, während er im Side Deck Amano-Iwato spielt um diese dann auszutauschen. Denn beide haben jeweils ihre Vor- und Nachteile in den entsprechenden Startzügen. Denn Inspektor Boarder eignet sich sehr gut dafür, wenn man den ersten Spielzug bekommt, um den Gegner ein mächtiges "Floodgate" vor die Füße zu werfen. Startet man aber im zweiten Spielzug, so ist er nicht sehr gut um etablierte Boards zu zerstören. Doch für diesen Falle Sidet er auf Amano-Iwato um, welcher durch sein dasein als Spirit-Monster weniger gut geeignet dafür ist , im ersten Spielzug beschworen zu werden(ausgenommen man will geschützt sein vor Handfallen aller Art), ist er sehr gut dabei, wenn es darum geht etablierte Boards zu brechen.
Ansonsten sieht man sehr gut dass er sich für den Extradecklosen Build entschieden hat, wo er viel Vorteil aus Die Monarchen brechen hervor erzielen kann. Dies ist in einem realen Spiel eher etwas hindernd, da so viele Spieler schnell mitbekommen, dass das gegenüber kein Extradeck spielt und man somit mit diesem Deck rechnen muss und kurz darauf meist ein Abyss-Bewohner oder ähnliche Karten auf dem Spielfeld liegen. Aber hier hilft dann wieder Amano-Iwato aus.

Raise your Donger's Pendelmagier
Zur Deckliste auf Duelingbook

und
TheYGODuelist's Pendelmagier:
Zur Deckliste auf Duelingbook


Wie man an den Listen von "Raise your Dongers" und TheYGODuelist sehr gut sehen kann haben sich beide für einen regulären Pendelmagier-Build rund um den Oberster König Drachenfinstergewürm entschieden. Auch spielten beide die Duellantenallianz in Kombination mit der permanenten Fallenkarte. Unterschieden haben sich dann beide Builds anhand der anderen Ziele für die mächtige Sucherkarte. So Hatte Raise your Dongers die Kombination von Pendelruf und Oberster König Drachenfinstergewürm in den Mittelpunkt gestellt, während bei YGODuelist ein etwas klassischerer Build mit der permanenten Zauberkarte gewählt wurde.
Außerdem findet man drei bis fünf Handfallen in Main Decks beider Spieler. Dies spiegelt zugleich auch die allgemeine Entwicklung der Handfallen im aktuellen Format wieder, welches so divers ist, dass nur wenige dieser sehr speziellen Karten möglichst viele Matchups abdecken, während sie gleichzeitig ein Brick-Risiko bergen. Und gerade das Pendelmagier kann gerne mal aktionsarm verlieren, wenn es zu viele Nicht-Pendelmonster spielt und zieht.
Die Side Decks der beiden unterscheiden sich dann neben Dimensionsbarriere und ausgeglichener Zweikampf aber sehr stark voneinander.
So sieht man bei Raise your Dongers noch den Lava-Golem welcher in einem sehr offenen Meta wie dem aktuellen sehr gut ist. Denn Decks die viele Monster rausbringen, wie beispielsweise das Pendelmagier-Deck, werden stark eingeschränkt durch Der geflügelte Drache von Ra - Kugelmodus, während Kaiju dafür nur sehr wenig bringen. Aber gegen Decks die wiederum nur sehr wenige, aber umso gefährlichere Monster ins Spiel bringen, wie beispielsweise Paleozoisch mit Krötellig Umwerfend oder Wahre Dracho mit Meister-Peace der Wahre Drachoschlacht-König sind die Kaijus wieder um ein vielfaches besser als der Kugelmodus. Das Mittelding dieser beiden Monster wäre damit der Lava-Golem. Und gerade in Decks wie Pendelmagier ist es weniger problematisch, wenn man seine Normalbeschwörung für den Golem aufgibt.
Anders sieht es dann bei TheYGODuelist aus, bei welchem der Mangel an Handfallen im Main Deck durch weitere im Side Deck ausgeglichen werden. Somit verringert er das Brick-Risiko im ersten Spiel um dann im zweiten und dritten Spiel die wirklich sinnvollen Handfallen zu boarden.
Verbesserungs-Möglichkeiten zur nächsten eYCS
Während der eYCS sind mir, der Spieleleitung, dem "Scorekeeper"-Team sowie auch den einzelnen Spielern, mit denen ich gesprochen habe, einige Sachen aufgefallen, die wohl um einiges hätten besser ablaufen können. Und wie es sich für ein abgeschlossenes Projekt auch verhält, ist es sinnvoll diese Probleme zu erkennen und erste Vorschläge zu machen, wie man diese beim nächsten mal besser machen könnte.
So fiel beispielsweise im Nachhinein sehr stark auf, dass die von den Spielern gewünschte "1 Turnier 1 Deck"-Regel mehr zum Hindernis wurde, als es helfen sollte. Denn anders als beispielsweise eine echte YCS dauert das Turnier keine zwei Tage, sondern zieht sich mehrere Wochen und Monate. Und gerade in Formaten wo einzelne Techs spielentscheidend werden ist das eher hinderlich, da sich nach gut drei Wochen eine allgemeine Langeweile aufstaut, da das Spiel im realen Leben sich schon so viel weiter entwickelt hat, als es bis dato gewesen war. Hier müsste man also überlegen ob man diese Regelung nicht komplett aufweicht oder ob man keine kürzeren Rhytmen ansagt(beispielsweise nur zwei Wochen lang die gleiche Liste). Ich könnte mir zum Beispiel vorstellen dass es weniger "ermüdend" gewesen wäre, hätte man sich zu beginn zwar für ein Deck-Thema festgelegt, sich aber erlauben dürfen, kleinere Details wie beispielsweise gespielte Techs anpassen zu dürfen(natürlich mit dem Hintergrund nicht bewusst sein Deck schon vor dem ersten Spiel so umzurüsten als wäre man im Spiel 2 oder 3).
Auch sind die dauernden Probleme bei der Terminfindung ein großes Problem mit der eigentlichen Rundenzeit gewesen. Schnell wurden die angesetzten Zeiten für eine Runde verdoppelt, was natürlich dazu geführt hat dass das schon "langweilig gewordene Format" noch älter geworden ist. Hier könnte man drüber nachdenken ob einzelne Gruppen nicht sinnvoller gewesen wären als ein komplett offenes Schweizer System. Denn so liessen sich Spiele innerhalb einer einzelnen Gruppe auch schnell mal in unter zwei Wochen abschließen, da man so ein komplettes Wochenende "durchspielen" konnte.
Ansonsten sollte man sich als Spieler natürlich auch im voraus, bevor man sich anmeldet, im klaren sein, dass man auch die notwendige Zeit benötigt um seine Spiele möglichst schnell spielen zu können.
Fazit: Ready for Round 2?
Schlussendlich kann ich aber nur für mich persönlich sagen, das mir die eYCS einen riesigen Spaß gemacht hat. Ich beglückwünsche noch den Sieger für seine grandiose Leistung und hoffe das wir schon bald eine weitere eYCS zu Gesicht bekommen. Wie hat euch die eYCS gefallen? Wart ihr als Spieler oder eher als Zuschauer anwesend? Was ist euch negativ aufgefallen und würdet ihr beim nächsten mal wie besser machen? Schreibt es doch im Diskussionsthread, mit dessen Hilfe wir die zweite Auflage noch um einiges besser machen könnten, als die erste.




[1] Interessanterweise werde ich immer wieder gefragt was denn das "schweizer System" sei. Deshalb erlaube ich mir kurz dieses zu erläutern:
Das Schweizer System ist ein Turnier-System welches mit Punkten arbeitet. So bekommt man als Spieler 3 Punkte, wenn man ein Match gewonnen hat, einen Punkt wenn man ein unentschieden erreicht hat, und 0 Punkte wenn man das Spiel verloren hat. Diese Punkte werden dann nach jeder Runde dafür verwendet, Gegner zu finden, die den gleichen Stand wie man selber hat. So wird es von Runde zu Runde so angeordnet das Spieler gegen die spielen, die auf dem gleichen Level wie man selber steht, gepaart wird. Zudem ist man so, anders als beim K.O. System, nicht direkt aus dem Turnier ausgeschieden wenn man mal ein Spiel verloren hat.
Nicht umsonst ist dieses System sehr beliebt um allen die gleiche Chance zu geben, möglichst viel gespielt zu haben und zugleich auch eine angemessene Chance bekommt, um "unglückliche Treffer" wieder auszugleichen.