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YGO Storys Christmas Special: Duel Terminal III

von Deckcreator16 am 26.12.2017 um 16:16 Uhr
Alle guten Dinge sind drei. Und damit begrüße ich euch zum letzten Teil des Weihnachts-Specials. Während wir mit dem gestrigen Kapitel die Geschichte der letzten Hidden Arsenal Sets abgearbeitet hatten, hatten wir eigentlich die Geschichte vom Duel Terminal beendet gehabt. Doch es existiert noch ein dritter Teil Dieser wurde dieses Jahr im April durch den Master Guide 5 veröffentlicht und erzählt wie die Geschichte des Duel Terminals doch noch weitergeht. Doch bevor wir weiter in die Geschichte können, müssen wir ein wenig in die Vergangenheit zurückspulen. Um genau zu sein bis zum Anfang von allem:
Der Kreislauf des Lebens

Am Beginn war der Planet leblos. Es existierte nur ein einziges Wesen auf dem Planeten, Naturias heiliger Baum. Dessen Energie stellte den Startpunkt allen Lebens dieser Welt dar. Aus ihm entstammte jeder Baum, jedes Tier und auch jedes Volk dass den Planeten bevölkern sollte. Jedes Wesen das sterben solle, sollte zum Baum zurückkehren und in einem neuen Leben wiedergeboren werden.
Dies war nur möglich, da der Baum die Kombination von zwei Systemen zur Schaffung von Leben gewesen war: “Sefiroth” und “qliphoth”.
Doch der Baum war Machtlos. Deshalb erschuf er zwei Götter die seine ausführende Gewalt darstellen sollte. Sophia, Göttin der Wiedergeburt regulierte die Kraft der Schöpfung, während Tierra, Quell der Zerstörung die Macht über die Zerstörung innehalten sollte.
In einem Kampf, der vor dem Beginn von allem begann triumphierte Sophia gegen Tierra und nutzte die von Tierra entzogene Kraft der Zerstörung in Kombination mit Sophias Kraft der Schöpfung und erschuf einen Kern mit dem er Tierra einsperren konnte. Um zu verhindern dass der Kern jemals wieder benutzt werden kann zerbrach Sophia ihn in zehn Teile und vereinte sie mit den Lebewesen des Planeten. In ferner Zukunft sollten diese zehn Teile die zehn “Pyroxenen” der Edelstein-Ritter ausmachen.
Doch auch wenn Tierra Handlungsunfähig gemacht wurde, so sammelte es doch Gefühle der Rache an und der Wunsch zur Kontrolle der Welt solle nie verblassen. Und während des endlosen Kreislaufes des recycling der Lebensenergien durch das “sefiroth”-System und das Rückwandeln in neues Leben durch das “qliphoth”-System, entzog sich Tierra langsam aber stetig überschüssige Energie um seine Kräfte wiederherstellen zu können.
Mit dem Tod von Sophia erkannte Tierra seine Chance auf eine Rückkehr. Dabei hatte dessen Plan drei Schritte: im ersten Schritt musste es die Kraft der “qliphoth”s reaktivieren, sodass diese zurückkehren konnten. Und im zweiten Schritt musste es an die die zehn Kerne gelangen um sich selbst aus diesem Gefängnis zu befreien. Im letzten Schritt war es dann notwendig die Kraft von Schöpfung und Zerstörung zu erlangen und die Kontrolle über die Welt zu erlangen. [1]
Die Geburt neuer Stämme
Nach dem Krieg gegen Sophia hatte sich einiges geändert. Die Überlebenden Mitglieder der Gusto und Gishki schlugen neue Wege ein.


Die Gusto kooperierten mit dem heiligen Baum und den spirituellen Wesen um den Baum und schlossen sich mit den Geisterungeheuern zusammen. Kamui, welcher der Anführer der Gusto geworden war wurde Älter und fristete sein Leben als Geisterungeheuer-Zähmer Ältester, da der den Verlust seines Kameraden Gusto Falco nie verdauen konnte.
Aber auch junge Mitglieder kamen hinzu. Kamui’s und Reeze Tochter Pilica, Nachfahrin der Gusto sowie die junge Geisterungeher-Zähmerin Wen schlossen sich den Stamm an.


Hingegen verschwand der Clan der Gishki vollständig und forschte im geheimen als Nekroz weiter an den verbotenen Ritualen. Großer Zauberer von Nekroz und Tanzende Prinzessin der Nekroz, welche Gishki-Vorankündiger und Gishki Emilia waren, bekamen ebenso einen Sohn. Dieser wurde Shurit, Stratege der Nekroz genannt und sollte irgendwann den Stamm führen, wenn sein Vater das zeitliche segnen würde.


Doch auch ein komplett neuer Stamm entstand. Sternzeichen-Kundler Sombreo, welche sichergehen wollte, dass Sophia, Göttin der Wiedergeburt nie wieder auferstehen kann, versuchte Zugang zum “sefiroth” System des heiligen Baumes zu gelangen. Dafür materialisierte sie die Lebensenergie von Sophia in den sieben Pyroxenen, die sie von Edelstein-Ritter Meister Diamant sowie dem achten Pyroxen, der von Edelstein-Ritter Seraphinite um aus den Ley-Linien des Landes acht Yang Zings zu erschaffen.
Doch sie benötigte neun Yang Zing um ihren Plan verwirklichen zu können. So begann sie ihre Suche nach einer neuen Ley-Linie woraus sie den neunten und finalen Yang Zing schaffen könnte.
Die Rückkehr der Dunkelheit
Ein weiterer Eintrag aus dem Tagebuch von Stahlschar-Schabe/Übelschar-Exzitonenritter berichtet von dem, was geschehen war:


“Jahr 10067, Woche 3
Endlich erreichte ich das Brachland und fand dieses seltsame Monster. Scheinbar war ich nicht der einzige der von diesem Wesen gehört hatte. Übelschar Kerykeion, dass Wesen dass die Kraft der Zerstörung in sich trug war ebenso hier um dieses seltsame Monster zu bezwingen. Kerykeion zerstörte zwar das Monster, doch wurde er vom Kern des Monsters aufgesogen. Es ist einfach schrecklich gewesen. Und seitdem dieser Kern da ist belebt er ein gefallenen Krieger aus dem letzten Krieg nach dem anderen. Scheinbar enthält der Gishki-Kern von Kerykeion immer noch die Fähigkeit, tote wieder zum leben zu erwecken. Ich muss schnell flüchten und die Welt warnen. So wie es scheint beginnt der Krieg von neuem...”


Doch Übelschar-Exzitonenritter war nicht schnell genug. Die Schattenpuppen waren schneller und beraubten Suanni, Feuer der Yang Zing und Pulao, Wind der Yang Zing ihre Schatten um daraus neue Gefährten zu erschaffen. Sie drängten die verblieben Yang Zing in die Ecke und es drohte das Ende der Yang Zing.


Doch mitten in der dunkelsten Stunde der Yang Zing fiel ein Stern vom Himmel und wurde zum neunten Yang Zing. Chiwen, Licht der Yang Zing wurde geboren. Mit seiner Kraft, sich mit anderen Yang Zings zu vereinigen erschufen sie einen neuen Drachen. Und gemeinsam als Baxia, Glanz der Yang Zing war es ihnen möglich die Schattenpuppen zurückzudrängen und zu überleben.


Im selben Moment, indem Chiwen, Licht der Yang Zing entstand, hatten andere interstellare Wesen, die Fixsternritter von Notiz von der Gefahr des Planeten genommen. So folgten sie dem Licht und stellten sich den Schattenpuppen. Gemeinsam mit den Yang Zing bildeten sie eine Allianz um sich den übermächtigen Feind, auf dessen Seite die Gefallenen standen, zu bekämpfen.


Fixsternritter Unukalhai, welcher durch sein Zeichen als Serpens[2] Sternzeichen-Kundler Rasalhague Präsenz spüren konnte, machte sich dabei alleine auf, um ihn zu retten. Doch er scheiterte und wurde in Schattenpuppe Squamata korrumpiert.


Bedroht von der steigenden Gefahr vereinigten sich Fixsternritter Altair, Fixsternritter Deneb und Fixsternritter Vega um als Fixsternritter Delteros weitere Fixsternritter herbeizurufen.


Doch die Schattenpuppen waren nicht untätig während dieser Zeit. Sie fingen [[Bixi, Wasser der Yang Zing und korrumpierten ihn zu Jiaotsu, Schatten der Yang Zing, indem sie die Macht der Sterne, die in jedem Fixsternritter schlummerte, so auch in Fixsternritter Unukalhai benutzten. Diesen verschmolzen sie zusammen mit dem gefangenen [Taotie, Schatten der Yang Zing]] zu Yazi, Übel des Yang Zing.
Der Baum in Gefahr

Schritt für Schritt fiel ein Yang Zing nach dem anderen den Schattenpuppen zum Opfer. So wurde aus der einstigen Allianz von Yang Zing und Fixsternritter ganz langsam ein Krieg Fixsternritter gegen die vereinte Kraft von Yang Zing und Schattenpuppe.
Es stellte sich heraus dass die Masse an Schattenwesen von einem Drahtzieher kontrolliert wurde: El Schattenpuppe Konstrukt, die aus den Überresten Edelstein-Ritter Meister Diamant entstanden war steuerte das Geschehen.
Mithilfe der acht Pyroxenen in den Yang Zings erweckte sie aus den Antilumineszenten Stein, der im Schattenpuppen Kern steckte, einen weiteren Krieger: El Schattenpuppe Grysta. Sie stattete Grysta mit einer einzigen Aufgabe aus: er solle Tierra, Quell der Zerstörung aus dem heiligen Baum befreien.


Aber auch an der Front gegen die Fixsternritter erreichten die Schattenpuppen einen Erfolg: Fixsternritter Sirius drohte ähnlich wie zuvor Fixsternritter Unulkalhai die Korrumpierung zu einer Schattenpuppe. Um dies zu unterbinden verschmolz Sirius mit Fixsternritter Prokyon und Fixsternritter Betelgeuze und erschufen so Fixsternritter Triverr.


Gemeinsam konnten die beiden Ritter zusammen mit Leo, Hüter des heiligen Baums und Übelschar-Exzitonenritter dafür sorgen, den Baum vor den ersten Angriff der [[Schattenpuppen zu verteidigen.
Doch trotz allem hatten die Schattenpuppen die Nase vorn. Sie entführten Geisterungeheuer-Zähmerin Wen und korrumpierten auch sie zu El Schattenpuppe Wendigo. So hatten sie zwar den Kampf verloren, aber stärkten sie ihre Reihen.
Das Ende des Baums

Auch Winda, Priesterin der Gusto starb während des letzten Krieges. So wurde auch sie als El Schattenpuppe Winda wiederbelebt. So tricksten die Schattenpuppen beim zweiten Angriff die Verteidigung des heiligen Baumes aus, indem El Schattenpuppe Grysta zentral Angriff und unterdessen El Schattenpuppe Winda heimlich an den Baum herantrat und ihn entwurzelte. Sie hob den Baum gen Himmel empor und ließ ihn schweben, sodass die Wahrheit unter dem Baum sichtbar wurde: “das qliphoth”-System in welchem Tierra eingesperrt war.
Das freigelegte “qliphoth”-System zog die acht Kerne von El Schattenpuppe Grysta und der Alarm-Modus des “qliphoth”-System wurde gestartet.


Dieser Alarm-Modus erweckte die Qliphort, eine Armada an Maschinen mit nur einer einzigen Aufgabe: das Auslöschen allen Lebens, welches nicht existieren sollte. So starteten Die Qliphort einen Angriff auf alles, was ihnen vor die Füße kam und nicht von diesem Planeten stammte oder nicht mehr existieren sollte: Fixsternritter, Schattenpuppe, Yang Zing als auch den Hütern Leo, Hüter des heiligen Baums und Übelschar-Exzitonenritter.
Nun war der Qliphort-Turm zur größten Gefahr geworden, die die Welt kannte. Daraufhin vereinigte sich El Schattenpuppe Konstrukt mit dem Turm und ließ sich mit der Macht von Trishula, Drache der Eisbarriere die in Shurit, Stratege der Nekroz schlummerte einfrieren.


Durch den Verlust von El Schattenpuppe Konstrukt, welche die Schattenpuppen anführte, verwandelten sich die Schattenpuppen in einen ziellosen Mob, welcher mit Leichtigkeit von den Qliphort ausgelöscht werden konnte.
Nachdem Qliphort-Kundschafter El Schattenpuppe Winda aufsaugte und somit dem Zyklus von Tod und Wiedergeburt zurückzuführen, kam es zu einem Systemfehler. Winda war nicht nur Teile eines Wesens, welches existieren dürfte, sondern zugleich auch ein Wesen, was nicht existieren dürfte. Und so passierte es:

Replika-Modus wird gebootet...
Fehler beim Ausführen von C:\sophia\zefra.exe
Unbekannter Entwickler.
C:\tierra\qliphort.exe zulassen? ...[J]
Autonomie-Modus wird gebootet...
[3]


Aufgrund des Fehlers wurden die Infernoids erweckt. Altertümliche Krieger der Götter, welche unter Tierras Kontrolle stehen. Um ihre verlorene Kraft zu regenerieren sogen sie die Energie-Behälter der Qliphorts auf und hüllten die Welt in den blauen Flammen der Leere. [4]


Unterdessen versuchte die Tanzende Prinzessin der Nekroz mithilfe der verbotenen Techniken längst verstorbene Kämpfer wiederzubeleben. sie belebte Edelstein-Ritter Meister Diamant erfolgreich zum leben, welcher mit den Fixsternrittern zum Wandelsternritter Sternzeichen-Kundler Diamant verschmolzen war. Der neue Drache zog in den Kampf mit Infernoid Onuncu, doch es schien so, dass er den Kampf zu verlieren drohe.


Kurz bevor die Welt unterzugehen drohte schaffte es Sternzeichen-Kundler Sombreo rechtzeitig, die passende Ley-Linie zu finden um Denglong, erster der Yang Zing zu erschaffen.
Mit ihrer letzten Kraft verschmolz Sombreo schlussendlich mit Diamant und schufen so Sternritter Ptolemaeus. Mit der Kraft von Ptolemäus waren die vereinten Kräfte schlussendlich stark genug, um Infernoid Onuncu zu bezwingen.
Der Krieg war noch nicht beendet

Nach dem Kampf mit Onuncu feierten die vereinten Kräfte ihren Sieg. Doch Shurit, Stratege der Nekroz bemerkte, dass die Kraft der drei Drachen, die in ihm schlummert verschwunden wäre. Und er erkannte, dass der Krieg noch nicht beendet war.
Unterdessen Erschien Infernoid Devyaty welche sich durch die Kraft der drei Eisbarriere-Drachen, die in der leere befanden stärkte. Ebenso nahm es die Energie-Behälter der gefallenen Infernoids auf um noch viel mächtiger zu werden.
Mit der Kraft der drei Drachen brach es die versiegelte El Schattenpuppe Shikinaga und vereinigte sich mit ihr. El Schattenpuppe Anoyatyllis entstand. Kaum hatten die vereinten Streitkräfte verstanden, was das Ziel von Devyaty war, kamen sie zu spät um sie aufzuhalten.
Ausgestattet mit der ultimativen Energie der Schattenpuppen, Qliphorts und Infernoids sowie der Stärke aller drei Drachen der Eisbarriere machten es zu einem unbezwingbaren Gegner.


Um dem Ungetüm etwas entgegenzusetzen zeigte der Stamm der Nekroz alles, was sie in den letzten Jahrzehnten im Geheimen vorbereitete hatten:
Tanzende Prinzessin der Nekroz reaktivierte die Kraft der Schöpfung und wurde so zur Inkarnation Sophias, Nekroz von Sophia.
Exa, Eisenkralle der Nekroz erschuf die Heilige Lanze der Dracheneinheit aus der Energie aller acht gefallenen Dracheneinheit-Drachen, mit der es sogar möglich wäre, einen Gott zu töten.
Zefra erwacht

Im selben Moment, wo Sternenritter Ptolemaeus, Nekroz von Sophia, die heilige Lanze der Dracheneinheit und die in El Schattenpuppe Anoyatyllis verankerten zehn Kerne, erweckte das im heiligen Baum versteckte “sefiroth”-System und lässt den Baum zehn hell erleuchteten Farben erstrahlen. Die Strahlen teilten sich und erwählten je ein Wesen, welches daraufhin mit einer neuen Kraft erwachte. Aber auch gefallene Kameraden wurden wieder zum leben erweckt.
Die zehn von Zefra erwählten Krieger hielten El Schattenpuppe Anoyatyllis fest, während Nekroz von Sophia gemeinsam mit Fixsternritter Ptolemaeus die Lanze warfen um mit ihrer Kraft Anoyatyllis in Tausend Teile zu brechen.


Doch etwas bewegte sich in diesen Überresten… es war der Kopf von Infernoid Devyaty welcher sich langsam erhob und zu schweben begann. Es nutze die Kraft der zehn Kerne und verschmolz mit Tierra, Quell der Zerstörung. Ein neues Unheil wurde als Infernoid Tierra geboren.


Geisterungeheuer-Zähmerin Lara schaltete schnell. Sie nutzte ihre Geisterungeheuer-Verbindung und vereinigte sich mit dem Hüter des heiligen Baumes, Naturia-Gaiastrio. Und schon im nächsten Moment hatte Infernoid Tierra die beiden schwächsten Glieder der Auserwählten von Zefra, Geisterungeher-Zähmerin Zefrawendi und Geisterungeheuer-Zähmerin Zefrapilica erfasst. Doch gemeinsam mit ihren Vertrauten warf sich Lara in die Schussbahn um sie zu retten.


Doch dies diente nur der Ablenkung. mit einem Schwung von Tierras linker Hand, den es über die Überreste seiner früheren Inkarnation machte, trennte einen der Energiekapseln ab, in der eine junge Version von Schattenpuppe Konstrukt schlief und kaum war die Kapsel gesprengt zogen lila leuchtende Fäden die Überreste der Gefallenen heran und setzen sich zu einem neuen Wesen zusammen: eine dunkle Version von Fixsternritter Ptolemaeus, Finsternritter Batlamyus wurde geboren. Die neue Schöpfung näherte sich ihren Erschaffer und im nächsten Augenblick wurde sie komplett vom Ungetüm verschlungen. Plötzlich durchfuhr Infernoid Tierra ein großer Ruck und es veränderte sich zu seiner ultimativen Form: Tierra, Quell der Zerstörung wurde in der Gestalt wiedergeboren, in der es von anfang an angedacht war.


Nun standen die Verbündeten und Auserwählten vor diesem neuen Gott, den es zu schlagen galt. Ihre götter-tötende Lanze war verbraucht und sah mehr als schlecht aus. Doch da erhob sich Fixsternritter Ptolemaeus, ließ die acht Yang Zings, die in seinem Körper waren frei und zusammen mit Denglong, Erster der Yang Zing, kehrten sie zum heiligen Baum zurück. Ein weiterer Energiestrahl ging vom heiligen Baum aus und traf erneut Schattenpuppe Zefrakern, welcher als einzigstes Wesen Licht und Finsternis vereinte. Er transformierte und wurde zum elften Zefra, Zefraath.


In einem letzten Kampf stellte sich Zefraath Tierra gegenüber und es entbrannte ein Kampf der eintausend Tage und eintausend Nächte andauern sollte. Und nachdem der eintausend-und-erste Tag anbrach, blieb nur noch die verkohlte Asche des heiligen Baums und zwei Edelstein-Ritter übrig.
Das Ende des Krieges

Nachdem der Krieg zu ende war, machten die Überlebenden eine besondere Entdeckung: die, die in früheren Kriegen gefallen waren und von den Schattenpuppen wiederbelebt wurden, wurden wieder wie zu dem Zeitpunkt, kurz bevor sie verstarben und blieben in dieser Welt. So war die Freude groß als Kamui seinen verloren geglaubten Freund Gusto Falko wieder in den Armen halten konnte. Aber auch Winda und Ariel kamen wieder zurück. [5]


Auch wenn sich Kamui für die Rückkehr seines alten Freundes Gusto Falko freute, so wusste er, dass die letzten Jahre sie trennen würden, und so sollte sein ehemaliger Partner der Vertraute für seine Junge Schülerin Geistungeheuer-Avatar-Zähmerin Winda werden.


In der nun verbliebenen Welt gab es keine Götter mehr und auch keinen heiligen Baum. Die Welt konnte von nun ihren eigenen Weg gehen ohne sich Gedanken über vergangenes machen zu müssen. Die selbe entscheidung erkannte auch Edelstein-Ritter Kristall und Edelstein-Ritter Lapis, welche nach den eintausend-und-ersten Tage als einzigste vom Kampfgeschehen überlebten. Sie wussten, dass sie schuld daran waren, dass die Schattenpuppen erschienen und sie wussten dass sie schon nach dem letzten Krieg diese Welt hätten verlassen sollen. Sie entschieden sich ins nächste Leben hinüber zu wechseln. Und so ging Edelstein-Ritter Kristall mit Lapis auf seinem Rücken ins Licht, in denen die schemenhaften Gestalten Edelstein-Ritter Perle, Gishki Natalia und Gishki Noellia zu existieren schienen.

Damit sollte das letzte Kapitel geschrieben sein und die Welt sollte endgültig frieden finden… oder doch nicht?
Happy End(?)
Und damit sind wir auch schon am Ende unserer langen Reise angekommen. Ich hoffe die Geschichte hat euch gefallen und ihr versteht nun ein Stückchen mehr warum eine Karte so ist wie sie ist. Auch würde es mich interessieren ob ihr die Geschichte wirklich noch weitergehen sehen wollt, oder ob ihr euch sagt dass endlich ein neues Kapitel mit einer neuen Welt und neuen Charakteren geschrieben wird. Denn seien wir mal ehrlich: Emilia, Winda, Pilica, Shurit und alle anderen haben eigentlich lange genug leiden müssen. Aber ob wir es wollen oder nicht wird es auch im nächsten Jahr einen neuen Masterguide geben, welcher die Geschichten aller Karten behandeln wird, die seitdem erschienen sind. Und wer weiß. Vielleicht spendiert uns Konami ja doch noch etwas mehr von dieser schon fast epochalen Geschichte.
Schlussendlich kann ich mich nur dafür bedanken dass ihr bis hier hin durchgehalten habt und hoffe auf eine Rege Diskussion im passenden Thread. Oh, und natürlich möchte ich an dieser Stelle alle noch zum zweiten Weihnachtstag alles Glück der Welt wünschen.




[1] Ja, ich musste diesen Abschnitt auch mehrmals lesen. Im Grunde hat hier ein Gott den Wunsch nach der Weltherrschaft. Und ich dachte immer man holt sich die Weltherrschaft um dadurch Gott zu werden… das sollten wir vielleicht mal den ganzen Bösewichten aus den James Bond Streifen sagen, dass mit der Weltherrschaft wohl doch noch nicht alles erreicht ist...

[2] Serpens ist eine Sternenkonstellation aus dem Westen und ist griechisch für “Schlange”. Somit ist es nur logisch, dass sich Schlange und “Schlangenbeschwörer” förmlich anziehen.

[3] Diesen Text werdet ihr auf jeder Qliphort-Kundschafter-Karte als Flavor-Text wiederfinden. Tja, wäre das Qliphort-Monster lieber nicht auf Windows gelaufen. Dann wäre es wohl nicht abgestürzt ;)

[4] Hier mal wieder einen kurzen Einblick in Trivia: Ähnlich wie auch Qliphort-Kundschafter beschreibt Qliphort-Monolith ein weiteres Stück der Geschehnisse. Bloß ist es hier um ein vielfaches komplexer:
Die japanische Version von Monoliths Text bedeutet rückwärts gelesen in etwa: "Siehe, der Mensch ist wie einer von uns geworden, um Gut und Böse zu erkennen; und nun, damit er nicht seine Hand ausstreckt und auch vom Baum des Lebens nimmt und ißt und für immer lebt.", was ein direktes Zitat aus dem Genesis 3:22 der hebräischen Bibel ist.
Doch gibt es diese Karte auch im OCG auf Englisch, wo wiederum eine andere Stelle zitiert wird: “Gott ist wütend auf dein Tun und will Feuerflut bringen”, was wiederum eine Referenz auf Noah’s Arche im alten hebräischen Testament ist.
Zugleich bekam aber auch die TCG-Version eine andere Bedeutung:
Hier wurde der Text in Atbash verschlüsselt. Das ist eine erweiterte Form der Cäsar-Verschlüsselung(Wo man die Buchstaben nach dem Alphabet durchnummeriert und alle Buchstaben um einen bestimmten Wert verschiebt. Ein Beispiel: A entspricht 1 und B entspricht 2, … wenn man nun alles um 1 verschoben verschlüsseln würde, hätte man für A = B, B = C, ...). Übersetzt bedeutet es in etwa: “Der Kontakt zum Heiligen Baum ist verboten. Die Geissel wurde entfesselt.”.

Interessanterweise ist der Japanische Name von Monolith, ähnlich wie alle anderen Qliphort-Monster eine Anspielung auf Computerbegriffe. Zum Beispiel heißt Monolith im japanischen “asembura”, welches sich auf assembler referenziert. Und assembler ist nichts anderes als eine sehr primitive Programmiersprache(welche meines erachtens nach total ekelhaft zu lesen, schreiben und verstehen ist. Auch wenn sie dafür sehr ressourcenschonend ist).


[5] Nein, ich sitze hier gerade nicht und heule wegen dieser herzzerreißenden Stelle. *Schnief* Das war bloß ein Staubkorn was mir da ins Auge geflogen war...