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Nie wieder Into the Vrains?

von Deckcreator16 am 03.10.2019 um 22:24 Uhr
Letzte Woche Mittwoch lief die letzte Folge vom aktuellen Yu-Gi-Oh Anime, Yu-gi-Oh! Vrains, über die Mattscheiben. Und wir alle sollten aus den vergangenen vier "Anime-Enden" wissen, dass damit auf kurz oder lang ein neuer Anime und damit, mal mehr oder mal weniger, Veränderungen auf unser geliebtes TCG zukommen werden. Da ich aber keine Glaskugel habe, mit der ich vorhersagen kann, welche Änderungen uns erwarten werden, möchte ich heute darüber schreiben, was womöglich passieren könnte und was aus meiner persönlichen Sicht an Veränderungen sinnvoll wären.
Das altbekannte neue

Wie ich eben schon erklärt hatte, haben wir zu beginn jedes neuen Yu-Gi-Oh-Animes, eine neue Spielmechanik ins Spiel eingeführt bekommen, die unser Spiel bereichern sollte. Nun erscheint es fast selbstverständlich, dass wir Anfang nächsten Jahres mit der Ankündigung eines neuen Animes auch eine neue Spielmechanik erhalten werden, die dann einige Monate zuvor im OCG releast wird, bevor sie auch bei uns Einzug ins Spiel erhalten wird.
Eine neue Mechanik würde zuerst einmal die Frage aufwerfen, ob es sich wieder um eine Mechanik fürs Extradeck oder für das Maindeck handeln könnte. Denn schon die Pendel-Monster, welche sich anfangs nur sehr sehr schlecht ins Spiel integrieren konnten, zeigten perfekt dass Maindeck-Mechaniken an sich nicht sinnvoll sind, da sie meist in großer Ausführung gespielt werden müssen um unter anderem aufgezogen zu werden und sich nicht so leicht in ältere Decks integrieren lassen, die schon bestehen. Das führte auch dazu dass sich Pendel-Monster an sich, erst sehr spät durchsetzen konnten. Zwar gab es schon Ende 2014 mit Qliphort(Mitte 2014 wurde Pendel im TCG eingeführt) ein reines Pendel-Deck, was sich auch durchsetzen konnte, den wirklichen Durchbruch hatten sie aber erst ein Jahr später mit "PePe". Doch auch die Einführung einer neuen Extradeckmechanik würde weitere Probleme erzeugen:

Zuerst einmal hätten wir da natürlich die inzwischen vorhandene Extra Monster Zone. Es ist wohl keine Überraschung dass eine neue Mechanik entweder die Eigenschaften der Link-Monster übernehmen müsste, oder sie müssten die Extra Monster Zone komplett ignorieren. Ersteres wäre fatal, da vielen Link-Monstern dann der Sinn im Spiel genommen wird, ähnlich wie die XYZ-Monster damals die Spielbarkeit vieler Synchro-Monster zerstört hatten. Schaffe man hingegen die Extramonsterzone ab, hätte man einen ähnlichen Effekt, da nahezu alle Link-Monster die als einzige Pfeile nach unten zeigen, plötzlich an Nützlichkeit verlieren würden. Das ist gerade dann ärgerlich, wenn ihre Effekte an ihre Link-Zeiger gebunden sind, wie beispielsweise bei Aleister der Beschwörer des Wahnsinns welcher komplett nutzlos werden würde, oder auch alle Karten des Crusadia-Archetypes, bei welchem drei der vier Linkmonster nur Pfeile nach oben oder unten besitzen. Zudem bekäme man so schnell das Problem, falls die Extramonsterzonenregel einfach "Pre-Link" zurückgesetzt werden würde, das "alte Boards", wie beispielsweise die zuvor häufig gespielten D/D/D-Boards, plötzlich nicht nur wieder spielbar wären, sondern aufgrund der Beschränkungen-überwindenden Link-Monster sogar noch gefährlicher werden könnten. So bräuchte man beispielsweise beim weglinken eines Buntäugiger Absolutdrache nicht mehr darauf achten, eine Zone freizuschalten, in welche man ein Monster für seinen Effekt beschwören wollen würd.

Ein weiteres Problem einer neuen Mechanik wäre ihre Balancing-aushebelnde Wirkung. So konnte alleine die Linkmechanik dafür sorgen dass das Balancing von beispielsweise Lüster-Pendel, der Drachoschlächter oder Harmonisierer-Magier geschädigt wurde. Nehme man einzig alle Link-Monster, die nicht als Linkmaterial verwendet werden dürfen, und die plötzlich als Material für diese neue Mechanik verwendet werden könnten, wären einzelne Spielerein mit Monstern wie Zweiköpfiger Ärgerknöchel plötzlich möglich. Aber auch andere Karten wären direkt davon geschädigt. So verlieren Fantastischer Drache Phantazmai und Gnomaterial ähnlich wie ihr Vorgänger Dimensionsbarriere schnell ihre Relevanz im Spiel, wenn die Anzahl der Linkmonster in den Extradecks stark sinken würde, um Platz für eine neue Mechanik zu schaffen.
Dies könnte zwar behoben werden, wenn die Beschwörungen einer solchen neuen Mechanik sehr viel spezieller gestaltet werden würden, anstatt sie(betrachtet an der Entwicklung von Synchro zu XYZ zu Link) weiter zu vereinfachen. Würde eine neue Mechanik aber schwerer als ihre Vorgänger zu erfüllen sein habe sie entweder das Problem dass sie von niemanden gespielt werden würde, da es einfachere und dadurch bessere Mechaniken gibt, oder man würde den "Tradeoff" dementsprechend anpassen. Letzteres wäre damit gleichzusetzen, dass wir eine Mechanik bekommen würden, die schwerere zu erfüllende Bedingungen besitzen würde, zugleich aber solch krasse Effekte erhalten müsste(beispielsweise omnipotente Negier-Effekte und/oder Unberührbarkeit gegen fast alles), dass diese hohen Kosten irgendwo nachvollziehbar wären. Da sich das moderne Spiel aber schon jetzt so sehr beschleunigt hat, dass der Sieg innerhalb von ein bis zwei Zügen entschieden werden kann, müssten die entsprechenden Restriktionen in dafür aufbereiteten Decks innerhalb der ersten Spielzüge erfüllt werden können.
Alles in allem also ein riesiges unterfangen. Alternativ könnte man denselben weg gehen, wie man zu Beginn der Link-Ära gegangen ist, und bremst das Spiel signifikant aus. Doch um das gezielt hin zu bekommen, benötigt es wohl noch gezieltere Veränderungen in der allgemeinen Spielweise des Spiels. Was wiederum zu noch komplexeren Regeln und einer noch schlechteren Einsteigerfreundlichkeit führen würde.
Wobei man das ausbremsen gegebenenfalls auch erzeugen könnte, wenn die neue Mechanik keine Monster-Mechanik wäre, sondern viel eher die seither ausgelassenen Zauber- und Fallenkarten besser aufstocken würde. So haben wir ja schon die letzten Jahre mitbekommen, dass Zauber- und Fallenkarten die als "Handtraps" agieren, oder auch als "kann nicht drauf reagiert werden"-Karten immer beliebter wurden, würde es Sinn machen solche Karten zu einem echten Kartentyp unter den Zauber- oder Fallenkarten zu machen. Beides hat, wie uns die Tin Promos gezeigt haben die eine ähnliche herangehensweise besitzen, das Spiel signifikant verbessert. Leider ist es sehr schwer Zauber- oder Fallenkarten, welche ja eher eine unterstützende Natur auf das Spiel haben, in einem Anime oder ähnliches sinnvoll zu promoten, da es schlussendlich ja immer die Monsterkarten sind, die das Duell beenden.
Reboot the Game: Speed Duel?

Schaut man sich die letzten Jahre an Kartensupport an und vergleicht dazu noch die Präsenz der letzten Yugioh-Anime mit dem originalen Anime-Urgestein "Yu-Gi-Oh", wird man schnell erkennen müssen, das ein gewisser Trend zum Legacy Support beziehungsweise zum guten alten Anime rund um Yugi und Kaiba wiederzuerkennen ist. Zudem hat auch der Film "Yu-Gi-Oh!: The Dark Side of Dimensions" nochmal gezeigt dass die Leute keinen Anime mit anderen Charakteren wollen. Und wenn selbst Ash Ketchum nach 20 Jahren nicht ausgewechselt wurde und schlussendlich sogar die Pokemon Liga gewinnen kann[1], kann man auch die Originale Geschichte ein zweites mal erzählen. Und ja, dieser Schritt wird aus mehreren Gründen bisher nicht getätigt[2]. Der simpelste Grund dafür liegt ja darin, dass es schwerer ist, eine Fortsetzung zu einem Serie/Filme/etc. zu machen, als direkt eine ganz neue Serie/Film, einfach weil für ein komplett neue Serie/Film schon Ideen existieren, während man bei letzterem schauen muss, ob es mit den aktuellen Charakteren bzw. Charaktertypen überhaupt möglich wäre noch etwas neues zu bringen. Doch gerade da inzwischen so viel Zeit vergangen ist, seitdem das Original die Erstausstrahlung erhalten hatte, wären viele Fans vermutlich schon zufrieden, wenn sie das Originalwerk in etwas modernerem Stil(Zeichenstil bzw. Animationsstil oder auch leicht abgewandelten Duellen) nochmal erzählt bekommen würden.

Und wenn ein solcher "Reboot-Anime" erscheinen würde, wäre auch die perfekte Zeit gekommen, um dem TCG ebenso einen Hard Reset zu geben. Ich denke mal dass wir uns inzwischen alle einig sind, dass sich das Spiel massiv von dem weiterentwickelt hat, was es in den ersten paar Jahren gewesen war. Und alleine wenn man bedenkt dass mit jeder neuen Mechanik die Beschwerden der Spielerschaft größer geworden sind, erscheint es nur sinnig diesen Weg irgendwann einzuschlagen. Zudem kann man so Design-Fehler beheben, die man ganz am Anfang gemacht hat.
Denn nehmen wir einfach als Beispiel die früheren Ritual- und Fusions-Monster, welche zu beginn des TCGs nahezu alle unspielbar gewesen waren, wenn man sie nicht durch einen alternativen Weg aufs Spielfeld gebracht hatte, als der für sie vorgesehene. Dieses Problem hat man inzwischen sehr elegant gelöst, indem man entweder den umliegenden Support, entsprechend ausbalanciert hat, oder indem man die Fusions- oder Ritualmonster direkt verbessert hat, sodass es sich inzwischen lohnen kann, auf solche Spielstrategien zu setzen.
Und vielleicht ist es gar nicht notwendig das Spiel zurück auf den Powerlevel herunterzuschrauben, den wir zum Beginn des TCGs gehabt hatten, sondern nur bis zu einem Punkt, wo das Spiel einen gesunden Spielfluss besessen hatte.

Ein Reboot bringt aber auch einige Nachteile mit sich. Der grundlegendste Nachteil liegt natürlich darin, dass man Karten nicht mehr verwenden kann, die nun nicht mehr zum Kartenpool dazu gehören. Dies ist auf der einen Seite natürlich gut, um ungewollte FTKs zu vermeiden, macht aber ein wichtiges Merkmal kaputt, was zumindest mir immer häufiger ins Auge fällt: die meisten Neuzugänge ins Yu-Gi-Oh-TCG stammen nicht aus der jüngeren Generation, sondern sind meist ehemalige Spieler die durch irgendwelche Zufälle(dem Freundeskreis der plötzlich wieder lust auf YGO bekommt oder Leute die ihre alten Karten auf dem Dachboden wiedergefunden haben) wieder zum Spiel zurückfinden. Und auch wenn diese auf kurz oder lang die Erfahrung machen müssen, dass ihre Karten beispielsweise aufgrund des Powercreeps zu den inzwischen unspielbaren Karten gehören(zumindest wenn sie dann auch gerne Competitive einsteigen wollen) und somit eh gezwungen sind, neue Karten zu kaufen, da schrecken Reboots oder Set Rotationen immer wieder ab. Hat man aber schon einen Stapel alter Karten um wieder herein zu finden und erkennt durch das Spielen mit diesen Karten gegen andere Spieler, dass sich etwas an dem Deck ändern muss, ist man weniger gehemmt in Änderungen zu investieren, als wenn man schon direkt beim "reinschnuppern" Geld ausgeben muss.
Das ist denke ich (inzwischen) auch einer der wichtigsten Gründe, warum dies bisher noch nicht umgestellt wurde. Und das auch mit Erfolg, da Yu-Gi-Oh schließlich immer noch zu den drei großen TCGs gehört, und zeitgleich das einzige dieser drei TCGs ist, welches keine Setrotation beinhaltet.
Ein weiteres Problem besteht aber immer noch darin, dass man sich allein durch die Ankündigung eines Hard Resets die nächsten Produktverkäufe verderben würde. Schließlich würde keiner in ein Produkt investieren wollen, das er auf kurz odr lang nicht mehr benutzen könnte[3]. Dieses Problem kann man aber unter anderem dadurch lösen beziehungsweise schmälern, indem man verschiedene Formate einführt, wie es beispielsweise in Magic mit z.b. Legacy(alle jemals erschienen Karten sind erlaubt) oder Modern(Alle Karten ab Juli 2003(? bin bei MTG nicht zu 100% versiert) ) gegenüber von Standard(nur aktuelle Rotation) der Fall ist. Doch in jedem Fall wird es innerhalb der Übergangsphase zu vergleichsweise großen Verkaufseinbrüchen kommen, und alleine die Ankündigung eines Hard Resets würde ganz bestimmt dafür sorgen dass Spieler wirklich mit dem Spiel aufhören würden(und nicht nur damit drohen), da ein gewisser Vertrauensbruch(man konnte darauf vertrauen, dass man seine Karten in alle Ewigkeit spielen kann, solange sie nicht durch irgendwelche Umstände auf die Bannedliste gewandert sind) entstehen würde.

Doch seit anfang des Jahres bekommen wir eine neue Serie an Produkten, welches mit vielen der oben genannten Probleme hantieren kann, und somit auf dem ersten Blick ein Klasse Sprungbrett für einen Reboot darstellen würde: Speed Duel. Denn dieses auf Duel Links basierende Format, hatte bisher kaum eine Chance wirklich im Rampenlicht zu stehen. Von offizieller Seite ist es bisher nur als einsteigerfreundliches Format beworben, und erhält kaum bis gar keinen Turniersupport, welches es gezielt in der Rolle hält, die es bisher einnimmt. Das diese Rolle aber nicht wirklich dabei helfen dürfte, das Produkt in Massen zu verkaufen, dürfte wohl selbstredend sein.
Jetzt stellen wir uns aber mal vor, man würde von heute auf morgen einen neuen "Reboot-Anime" ankündigen und zeitgleich verkünden dass das normale TCG entweder nicht mehr fortgeführt wird ODER als nicht mehr supportetes TCG nebenher laufen wird, während zeitgleich Speed Duel die neue Basis darstellen würde, welches mit den kommenden (Speed Duel) Sets als Hauptformat fortgeführt wird. Schon alleine solch eine Ankündigung würde zu einem Boom des Spiels führen, auch wenn dies anfangs wohl erstmal nur "Angstkäufe" sein dürften. Hiermit hätte man aber auch direkt eine Kartenbasis geschaffen, falls man "von heute auf morgen" das alte TCG einstampfen würde.
Zudem bieten die Skill Karten trotzdem etwas frischen Wind, welche gerade für Leute die sich bisher von Speed Duel fern gehalten haben, attraktiv wirken könnte.
Leider hat aber auch diese Lösung einen Haken, welcher aus dem OCG herführt. Denn diese besitzen bis heute gar keine Speed Duel Karten, weshalb nur wir hier im TCG von diesem Kartenstamm profitieren würden, während alle zuvor genannten Probleme bei einem Reboot sich auf das OCG auswirken würde. Da das OCG aber das Mutterland des Spiels darstellt, zeigt im Grunde schon dass dies keine Lösung wäre, mit der man rechnen kann.
Ein bisschen von allem

Jetzt haben wir beide Seiten unserer Münze beleuchtet, und es scheint fast so als gäbe es keinen anderen Weg, wie die Zukunft von Yu-Gi-Oh aussehen kann, oder? Falsch. Denn zumindest ich persönlich halte die dritte Option, welches wohl die Kante unserer Münze darstellen würde, für die beste und auch sinnigste.
Wie schon im Reboot-Part erklärt sind die aktuellen Animes von Yu-Gi-Oh ungemein unbeliebt, weshalb ich es weiterhin für optimal halte, wenn man diesen mit den originalen Charakteren rebooten würde. Doch anstatt alles auf Anfang zu setzen halte und wieder bei null zu beginnen halte ich es für sinniger unseren alten Charaktere ein modernisiertes "Duel Monsters" in die Hand zu drücken.
Sprich man erzähle so gut wie möglich die originale Geschichte, und spiele die Duelle mit allen inzwischen vorhandenen Spielmechaniken aus, ohne weitere hinzuzufügen. So müsse der gute alte Dunkler Magier vielleicht gar kein normales Monster ohne Effekt sein und machen aus ihm doch einfach ein Synchro- oder XYZ-Monster. Oder wie wäre es wenn Kaiba seinen Blauäugiger Ultimativer Drache nicht durch eine Fusion aller drei weißen Drachen erhält, sondern dadurch dass er sie alle für eine Linkbeschwörung verwendet?
Oder gehen wir das Beispiel nicht unbedingt mit komplett neuen Karten an. Schließlich gab es in den letzten Jahren so viel Legacy Support, dass es doch sinnvoll wäre wenn beispielsweise Kaiba nicht einfach eine Ansammlung von kampfstarken Karten spielen würde, sondern sein inzwischen als vollwertiges Themendeck existentes "Blauäugig-Deck", während Yugi ein Deck rund um die neuen Karten für den Dunklen Magier und dem dunklen Magiermädchen benutzen würde?
So hätte man direkt einen Anime, der für Kenner der Originalserie ansprechend ist ohne dabei das reale Spiel durch neue Mechaniken unnötig zu verkomplizieren.

Apropo dem realen TCG: der aller wichtigste Vorteil liegt hierbei natürlich darin, dass man nicht gezwungen ist eine neue Mechanik ins Spiel einzuführen und damit das Spiel noch komplizierter für (Wieder-)Einsteiger zu machen. Zugleich bietet man so neue Möglichkeiten inzwischen heißbegehrte Karten, wie beispielsweise die aus den inzwischen älteren Legendary Duelist-Sets, in Form von Starter Decks zu reprinten. Außerdem könnte man, wenn der Anime laufen würde und auch neue Karten verwenden würde, diese als Anime Karten in die Haupt Sets bringen, welche in der Regel schon an die zwanzig Slots für solche vorbelegen. Zudem erhöhe man aufgrund einer sehr großen Supportwelle für diese "wiederkehrenden Anime-Themen" auch die Chance, dass man sie auch im Metagame wiederfinden kann. Und wie grandios wäre es wohl, wenn wir dadurch anstatt einem Orcust-, Himmelsjäger- oder Donnerdrachen-Deck mal ein YCS-Finale mit einem Blauäugiger weißer Drache-Deck und einem Dunkler Magier-Deck sehen könnten?
Ist das tatsächlich der beste Weg?
Man sieht vermutlich daran dass ich keine Gegenargumente für den letzten Abschnitt habe finden können beziehungsweise erkennen können, was daran lag das ich von dieser Idee sehr überzeugt bin und keine größeren Schwierigkeiten daran erkenne. Aber vielleicht findet irgendwer von euch ja einen Haken an diesem Vorschlag?
Was denkt ihr zu dem Thema? Habt ihr vielleicht sogar noch einen besseren Weg oder eine andere Vermutung welche Änderungen uns im nächsten Jahr erwarten könnte? Schreibt es doch in den Diskussionsthread.




[1] Was vermutlich fast schon alle Leute wissen, da es ja unendlich Memes und Glückwünsche dafür gab. Besonders interessanter Zufall: kaum eine Woche später lief zugleich die letzte Yugioh Vrains Folge. Wer gerne auf Verschwörungstheorien oder so steht kann da ja was hineininterpretieren ;)

[2] Es würde mich auch nicht überraschen, wenn es lizenztechnisch oder sonstwelche ähnlichen Gründe gäbe, warum man die originalen Charaktere/die originale Serie nicht mehr neu auflegen darf. Aber vielleicht kennt sich ja irgendwer im Diskussionsthread(beispielsweise ein freundlicher Herr Yami Silver ;) ) dazu besser aus.

[3] Allein schon die Ankündigung einer neuen Mechanik oder anderer Regeländerungen kann zum Kaufhemmer verkommen, wenn das im Produkt enthaltene Thema stark unter den Regeländerungen leiden würde. Ein gutes Beispiel haben wir ja mit dem Set Pendulum Evolution gehabt, welches alleine durch die Ankündigung von Link weniger attraktiv gewesen war, auch wenn es Monate später durch die Ankündigung von Schwermetallfose Elektrumit zu einem Verkaufsschlager geworden ist.